Ausgabe 
8.3.1899 Zweites Blatt
 
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Deutsches Keich-

Berit», 6. März. Der Kaiser besuchte derPost" zufolge heute vormittag 10 Uhr den englischen Botschafter und verweilte bei demselben längere Zeit. Auch beim Staats­sekretär v. Bülow fuhr der Kaiser vor und hörte im Schloß die Vorträge des Chefs des Civil-Kabinetts v. Lukanus und daran anschließend diejenigen des Marine-Chefs.

Berlin, 6. März. Wie verlautet, hat Dr. Raffel, der bisherige Munizipal-Präsidcnt von Apia, am 22. Februar die Rückreise nach Deutschland angetreten.

Berlin, 6. März. Die Centrumsfraktion des Reichstages wird heute abend in einer besonderen Sitzung Stellung zum Bankgesetz nehmen und morgen abend über die Postvorlage beraten.

Elbing, 6. März. Die Provinzial-Steuer-Direktton bestrafte, wie dieElbinger Zeitung" meldet, den früheren Mühlenbesitzer Albert Meyer in Elbing, letzt mBerlin, «egen Zollhinterziehung in Höhe von 63000 Marr zur Zahlung des vierfachen Betrages der defraudrerten Summe, sowie zum Wertersatz des unrechtmäßig m den B.rkehr gebrachten ausländischen Roggens. Die Strafe beträgt insgesamt über eine halbe Million. .

Aus Dresden schreibt man derT. Jt. : ^le Stadtverordneten hatten kürzlich den Rat ersucht, bei der sächsischen Regierung dahin vorstellig zu werden, daß von Reichswegen Maßregeln getroffen werden möchten, die eine reichlichere Versorgung der Städte mit Schweine­fleisch und ein Sinken des Preises hierfür bezwecken. Der Rat hat das Gesuch mit der Begründung abgelehnt, daß die seit Ende 1897 eingetretenen höheren Vieh- und Fleisch­preise für Schweine keine außergewöhnlich hohen seien, da anfangs der 90 er Jahre annähernd gleich hohe Fleisch- und «eit höhere Viehpreise bestanden hätten und überdies die Preise für Schlachtschweine im letzten Vierteljahr 1898 «jeder gefallen seien. Andererseits seien in der gleichen Zeit die Vieh- und Fleischpreise für Rinder und Schafe er­heblich niedriger gewesen, als zu Anfang der 90 et Jahre. Auch bei den jetzigen Preisen könne von einer Fleischnot ix den unbemittelten Kreisen keine Rede sein, da Rindfleisch und Hammelfleisch und zubereitetes Schweinefleisch in Form von Schinken und Speck, dessen Einfuhr in den letzten Jahren nachweislich zugenommen habe, ebenso billig und vielleicht billiger als in den Vorjahren zur Verfügung ständen. Uebrigens seien vom Rate Maßnahmen getroffen, um frische und billige Seefische in größerem Umfang als bisher als Volksnahrungsmittel einzuführen.

Ausland.

Wie», 6. März. DasFremdenblatt" dementiert die Meldung, daß die Stellung des Statthalters von Dalmatien erschüttert sei.

Rom, 6. März. Der Kammer-Ausschuß verwarf sämt­liche von der Regierung beantragten neuen Steuern und beschloß, eine 3»/,prozentige Einkommensteuer als Deckung Mr die abzüschaffende Mehlsteuer vorzuschlagen.

Atalie» In der Nacht auf Sonntag trat in Rom bas Gerücht auf, der Papst sei gestorben. Doch be­stätigte sich dies nicht. Vielmehr war die verhältnismäßige Besserung weiter fortgeschritten. Am Sonntag blieb der Papst von 10i/2 Uhr vormittags bis 1 Uhr mittags außer­halb des Bettes. Trotz des Rates der Aerzte wollte er am Samstag der Fasten wegen kein Hühnerfleisch genießen und wollte am Sonntag nur flüssige Nahrung nehmen. Bei dem Vormitlagsbesuch der Aerzte sprach der Papst mit ihnen Aber DantesGöttliche Komödie" und trug dabei den ganzen letzten Teil des 6. Gesanges vomParadies" vor. Der ärztliche Bericht vom Montag vormittag lautete:Das All­gemeinbefinden und der Zustand der Wunde sind fortdauernd sehr befriedigend, infolgedessen wird bis morgen abend kein «eiteres Bulletin ausgegeben. Körpertemperatur 36,6, P»ls 66, Atmung 20."

Brüssel, 6. März. Wie verlautet, steht die Demis sion des erst kürzlich ernannten Finanzministers Libärt bevor.

Brüssel, 6. März. Der Graf und die Gräfin von Flandern verweilten in der letzten Nacht am Kranken­lager der Königin, deren Schwäche eine baldige Auf­lösung erwarten läßt. Die Prinzessin Clementine soll heute hier eintreffen.

Pari», 6. März. Der Abgeordnete Fourniere hat den Kriegsminister benachrichtigt, daß er ihn in der heutigen Kammersitzung über die Rolle interpellieren werde, welche bei Generalstab im Esterhazy- und Zola-Prozeß gespielt hat.

Madrid, 6. März. Der Ministerrat hat beschlossen, die Zahlung einer Pension an ehemalige Offiziere «bzuschaffen

Athen, 6. März. Aus Athen wird derT. R." ge­schrieben: Der Ausfall der Neuwahlen für die griechische Kammer, welcher eine vollständige Niederlage der Partei des Delyannis ergab, wird von allen Rechtlichdenkenden mit Genugthuung begrüßt. Das Volk hat damit über seine Politik vor dem Kriege und während des Krieges das. Urteil gesprochen. Mit ihm fiel auch der General Smolenski, den Delyannis für das Haupt seiner Partei in Attika er­klärt hatte. Nicht zum wenigsten hat dazu die Presse bei­getragen, die nicht nur die Bewerbungen sämtlicher aktiven Offiziere, sondern noch besonders Smolenski bekämpfte, der als aktiver General dem Lande besiere Dienste leisten könne wie als Abgeordneter. Die Mehrheit der Kammer von 234 Abgeordneten hat die alte Trikupische Partei unter Theotokis mit 105 110, dann folgt Delyannis mit 5060 xxb die Regierungspartei mit 4050. Die Parteien des Deligeorgis, Karapornos, Dragumis und Rallis zählen so wenig Anhänger, daß sie nicht in Betracht kommen. Das Ministerium wird wahrscheinlich bis zur Wahl des Kammer­präsidenten im Amte bleiben und hofft durch das Heran­

, I Voraussichtlich Ende dieses Monats werden die ©eretteitr in Hamburg zu erwarten sein.

Anwendung i» der Kinderstube unentbehrlich. Bei« Ei», kauf achte max darauf, daß jede Packung, Tube oder Dose, zur Garantie der Echtheit die MarkePfeilring" trage.

» Am 29. Februar geboren zu sein und seinen Geburtstag nur alle vier Jahre feiern zu können dieses Geschick ist, woran in denL. N. N." erinnert wird, drei berühmte» Männern zu Teil geworden. Am 29. Februar 1760 er. blickte der bekannte Pädagog Gustav Friedrich Dmter in Borna als Sohn des dortigen Kammerkommissars das Licht der Welt. Der 29. Februar 1784 war der Geburtstag des Baumeisters Leo von Klenze, des Schöpfers der Glyp. tothek, der Pinakothek, der Ruhmeshalle und der Propyläen in München, der Walhalla bei Donaustauf. Auch der Komponist desTankred", desBarbieres von Sevilla", desWilhelm Tell", Rossini, wurde an einem 29. Februar geboren. Derselbe Tag ist der Sterbetag des Klavier- unfr Orgelbauers Johann Andreas Stein, der durch seine Ver. besierungen des Pianoforte einen europäischen Ruf erhielt, des vielseitigen Schriftstellers Johann Joachim Eschenburg und des kunstsinnigen Königs Ludwigs I. von Bayern. Endlich unterschrieben am 29. Februar 1768 acht polniffy Edelleute die Konföderation von Bar. Der allerding­wenig zuverlässige Friedrich v. Kruse setzt in seinemAll­gemeinen biographisch-historischen Festkalender" unter bei 29. Februar auch die Geburtstage des französischen Geo­graphen Delisle (28), des Pfarrers Johann Ludwig Hem, des Vaters des bekannten Arztes, des Leipziger Kaufmanns Rousiet, des Londoner Predigers Burckhardt, des Berliner Physikers Erman, des Philanthropen Degerando, bei Schauspielerin Sophie Schröder (23), des französische Historienmalers Adam (28. Januar) und der Gemahlin des spanischen Prätendenten Don Carlos, Karoline, außer­dem den Sterbetag des Mineralogen Lenz (28.) und folgende geschichtliche Fakta: 890, Kaiser Theodosius der Große in Thessalonich getauft; 1716, Peter der Große kommt aus feiner großen Reise durch Europa nach Danzig; 1780, Reichstagsbewilligung der bayerischen Lehen für Kurpfalz; 1808, dänische Deklaration gegen Schweden; 1816, die Engländer unter Ochterloux schlagen die Hindus unter de» Rajah von Repaul; 1860, Depesche des Kardinals Anto­nelli an den Nuntius Sacconi in Paris gegen Louis Napoleon III.

Deutsche Lehrerfahrt nach Italien. Eine größere An­zahl deutscher Gymnasiallehrer, darunter auch Mitglieder des Vereins akademisch gebildeter Lehrer in F r a n k f u r t a. M, rüstet sich, während der bevorstehenden Osterferien dem klassischen Boden Italiens einen etwa 14 Tage dauernden Besuch abzustatten. Die Abreise erfolgt von Luzern aus am Palmsonntag und geht gemeinschaftlich über Mailand, Genua bis Pisa, wo ein Teil direkt nach dem Süden fahr! (Rom, Neapel mit Vesuv, Capri, Sorrento, Castellamare Pompeji und das alte Poseidonia), während der andere Teil östlich über Florenz, Bologna, Venedig, Verona usw. ab­schwenkt. Die erste Reise kostet alles inbegriffen - 340 Mk., die zweite 278 Mk. Nichtlehrer können in ganz beschränkter Zahl und unter gewissen Bedingungen an der einen oder andern Fahrt teilnehmen. Die Programme z» dieser Lehrerfahrt können vom Verein akademisch gebildeter Lehrer in Frankfurt a. M., Sachsenlager 14, kostenfrei be

Vermischtes.

Stettin, 4. März. Auf dem Oberhof der Schiffs­werft desVulkan" in Bredow wurde in der vergangenen Nacht der alte Lokomotivschuppen mit Inhalt durch Feuer zerstört. Die Weiterverbreitung des Feuers auf die anderen Werkstätten wurde verhindert. Die Entstehungs­ursache ist noch nicht aufgeklärt. Der Betrieb des Werkes erleidet keine Störung.

London, 4. März. Die Beerdigung des Freiherrn v. Reuter, des Begründers des Reuter'schen Bureaus, fand heute unter großer Beteiligung auf dem Friedhof in Norwood in der Nähe von London statt.

* London, 4. März. I. M. Cook, der Chef des gleichnamigen Reisebureaus, ist heute früh gestorben.

* Barcelona, 4. März. Die Arbeiter in den am Flusse Ter gelegenen Fabriken haben die Arbeit niedergelegt. Da der Ausstand ernsteren Charakter zu haben scheint, ist Gendarmerie zur Aufrechterhaltung der Ordnung aufgeboten worden.

Die in Mannheim seit Oktober sv. I. bestehende Ingenieurschule (früher in Zweibrücken) hat sich daselbst bereits bestens eingeführt und allseitiges Vertrauen erworben, sodaß eine seitens des Stadtrates beantragte weitergehende Subvention von dem Bürgerausschuß am 16. v. Mts. einstimmig Annahme sand. Hiernach erhält die Ingenieurschule von der Stadt einen jährlichen Zuschuß von 6000 Mk. für eine Reihe von fünf Jahren. In den Verhandlungen des Bürgerausschufies wurde insbesondere darauf hingewiesen, daß der Direktor der Anstalt, Herr Ingenieur Wittsack, sich bereits als Leiter der Zweibrücker Ingenieurschule in hervorragender Weise um die Ausbildung des Fachschulwesens verdient gemacht hat, sodaß wohl zu erwarten stehe, die Mannheimer Ingenieurschule werde unter der umsichtigen Leitung des Herrn Wittsack auch in weiteren Kreisen den gebührenden Zuspruch finden, zumal eine derartige technische Schule in Mannheim die weit­gehendste Bewährung mit der Praxis durch die bedeutende »ahl von hervorragenden Fabriketablissements findet. Wir bemerken an dieser Stelle, daß die Anstalt zwei getrennte Fachschulen besitzt, eine höhere Fachschule zur Jngemeur- ausbildung im Anschluß an eine Mittelschulbildung (Real­schule, Gymnasium) und eine mittlere Fachschule zur Technikerausbildung im Anschluß an die Elementarschul-

Lokales und Vrovinsieües.

Krofdorf, 6. März. Die Jagd der Gemeinde Krof­dorf-Gleiberg, welche seither zu 945 Mk. jährlich verpachtet war, wurde heute zu 3000 Mk. jährlich auf sechs bezw. neun Jahre wieder verpachtet.

§ An8 dem Ohmthal, 6. März. Zum zweitenmale haben wir einen Kälterückfall zu verzeichnen, der an Stärke hinter dem ersten nicht zurücksteht. Auch in der verflosienen Nacht sank das Thermometer bis zu 9 Grad Kälte nach Reaumur. Wo die Sonne am gestrigen Tage nicht hinschien, thaute es nicht auf. Die Kinder fanden gestern an Rainen und Hecken die ersten Veilchen. Auch Sie Knospen an Stachelbeersträuchern sind am Aufbrechen. Die Boten des kommenden Frühlings sind da, aber die roststarrende Erde paßt so überaus schlecht dazu. Hätte übrigens das milde Februarwetter angehalten, der Frühling wäre gewiß vor seiner kalendarischen Anmeldung eingezogen. Die Kälterückfälle zur jetzigen Zeit halten übrigens die zu rühe treibende Vegetation zurück und kommen immer noch gelegener als zur Zeit, da die Feldarbeit ihren Anfang genommen. .

A OberOhmen, 6. März. Heller Feuerschein und Feuersignale im Orte erschreckten in voriger Woche an einem Abend unsere Einwohnerschaft. Bald jedoch erfuhr man, daß keine Hofraite, sondern ein großer Strohhaufen, >er allerdings in nächster Nähe des Ortes saß, Feuer ge­fangen hatte. Die Feuerwehr war sofort zur Stelle, um eine etwaige Gefahr abzuwenden. Wie der versicherte Strohhaufen angegangen, weiß man nicht.

zogen werden.

* Die Mannschaft derMoravia" ift gerettet. Wir ein Lauffeuer verbreitete sich diese Botschaft am 3. nach­mittags im und am Hamburger Hafen. Allüberall bilden

ziehe« xöer nicht ganz Gesinnungsgetreuen der anderen Parteien eine Mehrheit zu erhalten. Delyannis behauptet zwar, keine Partei könne ohne ihn eine starke Reg' rung bilden, er macht aber die Rechnung ohne den Wirt da Tbeotokis sich nur mit dem Dragumis, der auch ^rikupist ist und auf die Premierschaft hinarbeitet, zu versöhnen »raucht, um sofort von den sogenannten Unabhängigen viele an sich zu ziehen, um mit seiner Partei allein die Kammer beschlußfähig zu machen. Man hört auch von einem Zu­sammengehen von Zaimis, dem Neffen, und Delyannis als Onkel, aber auch beide zusammen würden noch kem Ministerium zustande bringen, das sich auf eine kräftige Mehrheit in der Kammer stützt. Die Entscheidung darüber liegt aber beim Könige, der seinen Entschluß noch nicht bekannt gegeben.

bilbung.

* Neben der Reinlichkeit ist vor allem zur Erhaltung der Gesundheit und Lebensfreude eine regelmäßige Pflege des Körpers und der Haut von überwiegender Bedeutung! Denn die Haut ist es, durch die am leichtesten ein Ein­dringen der Bakterien der Luft und damit die Entstehung der Krankheiten zu befürchten ist. Man vernachlässige daher nicht, die Haut zu pflegen, sowie man auf die Ausbildung aller anderen Organe bedacht ist. Zur Pflege der Haut wird von allen Aerzten angelegentlichst empfohlen, im Haus­halte eine Fettsalbe vorrätig zu halten. Die meisten früher zu diesem Zweck verwandten Mittel sind jetzt weit überholt durch dasLanolin" genannte Fett, welches dem natürlichen Hautfett analog und deshalb zur Pflege der Haut wie als . 9u<. ----.7;* ; ;v. mprh(n

Schönheitsmittel am berufensten ist. Das Lanolin findet | W, w, «.Seit"

sich in Form von Lanolin-Toilette-Cream-Lanolin, einer leicht und angenehm parfümierten Komposition, in den meisten Apotheken und Drogenhandlungen und ist auch zur

die glückliche Errettung der braven Besatzung derMoravia" das Gespräch an der Wasserkante. Eine besonders lebhafte Freude verursachte die frohe Kundschaft, wie leicht begreif­lich sein dürfte, in den Bureaus der Rhederei Rob. M. Slo man & Co. Hatte man doch in letzter Zeit in wirklich. banger Sorge um das Schicksal der Mannschaft geschwebt, da infolge der Beschaffenheit der Insel bei stürmischem Wetter eine so gewaltige Dünung am Strande steht, daß es unmöglich ist, dort zu landen. Nach den bis jetzt vor liegenden Mitteilungen steht nur fest, daß dieMoravia" am 12. Februar auf dem Ausläufer an der Nordostspitze vor Säble Island verloren gegangen ist. Wahrscheinlich wird das während eines Vorboten des heftigen Schnee sturmes, der zu jener Zeit an der Ostküste von Nordamerika gewütet hat, geschehen sein, und nicht während des eigent­lichen Sturmes selber. Im letzteren Falle würde, wie w« allen Fachleuten, die die Beschaffenheit des Säble J-Md kennen, erklärt wird, «ohl schwerlich ein Mann der Be satzung derMoravia" Sabie Island lebend erreicht haben Jetzt sind alle Befürchtungen zerstreut. Von allen Seitei sind bereits Glückwunsch-Schreiben und -Telegramme be der Rhederei Rob. M. Sloman & Co. wegen der glückliche» Errettung der Mannschaft derMoravia" eingegangew Leider ist die Freude nicht ganz ungetrübt geblieben. De zweite Offizier Fronsdorf derMoravia", ein Hamburgs von Geburt, ist den Strapazen erlegen. Was werden Di'. Aermsten ausgestanden haben, wenn einer der ihrigen, en in den besten Mannesjahren stehender Seemann, an Ucker- anstrengung und an den Folgen der Strapazen gestorben ist Man kann sich ein Bild machen von den Erlebnissen dc' gestrandeten Seeleute auf einer allen Witterungseinflüssn ausgesetzten kahlen Insel, wenn man bedenkt, daß die Sär ; in diesem Winter in jenen Regionen so stark gewesen r wie seit Menschengedenken noch nie zuvor. Die Rhedes Rob. M. Sloman hat sofort telegraphische Ordre na) Halifax gesandt, daß den Geretteten alle mögliche Fursow gewährt werden soll, daß ihnen vor allen Dingen wan* Kleidung und Extra-Beköstigung gegeben werde. Die sch'll

! brüchige Mannschaft wird mit der Eisenbahn von Häufte nach New-Aork gesandt werden, wo sie sich an Bord

I zur selbigen Rhederei gehörigen DampfersAlbano" ei"

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Samstag bi nachmitta, sollen auf dem bi- h" Krie-rich Va m Gießen gehörigen dlnr 13 9h. 161 - auf her H Rropbad), flut 13 91 r. 162 - ei W. Reifer

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