Ausgabe 
8.2.1899 Zweites Blatt
 
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4. Der Krieg zwischen Spanien und den Ber-

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Der 1899/19 Einsicht de

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einigten Staaten beginnt.

bis 9. 5. Unruhen in Italien wegen der Brotverteuerung.

Gladstone t-

Bismarck f.

8. Unterzeichnung des Protokolls über die Friedensbedingungen zwischen Spanien und der Union.

23.

21.

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Sitzung.

** Landwirtschaftliche Ausstellung in Frankfurt a. M. Die Zeit für die in Frankfurt a. M. vom 8. bis 13. Ium 1899 stattfindende große landwirtschaftliche Ausstel­lung rückt näher: In etwa vier Wochen schließt dte An­meldefrist für die meisten Gegenstände, und in etwa sechs Wochen siedelt die Bauverwaltung der Deutschen Landwirt-

Abschluß der kirchenpolitischen Gesetzgebung in Ungarn.

Jamesons Einfall in die südafrikanische Republik.

Krieg Italiens gegen Abessinien.

Niederlage der Italiener bei Adua.

Tausendjahrfeier in Ungarn.

Kaiserkrönung in Moskau.

Annahme des Bürgerlichen Gesetzbuches.

(bis 9. 10.) Besuch des russischen Kaiser­paares in Frankreich.

Anerkennung der Unabhängigkeit Abessiniens durch Italien im Frieden zu Addis Abeba.

Ausstand in Kreta.

Mac Kinley tritt sein Amt als Präsident der Vereinigten Staaten an.

Kriegserklärung der Türkei an Griechenland.

Allgemeine Protestbewegung gegen die Badenischen Sprachen-Verordnungen in Oesterreich.

Ende des Lippeschen Erbfolgestreites.

bis 25. 8. Besuch des Präsidenten Faure in Petersburg.

Friede zwischen der Türkei und Griechenland.

Vertrag wegen Erwerbung des Schutz­gebietes von Kiautschou.

Zugeständnisse Chinas an Rußland.

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Vermischtes.

* Saccharin. Dieser nun schon seit 12 Jahren im Handel befindliche Süßstoff hat sich, namentlich in Form der sehr bekannten und beliebten Saccharin-Tabletten, als b i l l i g st e r Z u ck e r e r s a tz immer mehr und mehr in Küche und Haus eingeführt und ist ein sehr begehrter Verkaufsartikel geworden. Es empfiehlt sich daher für all- Drogen- und Materialwarenhandlungen, das Originalproduk der Saccharinfabrik von Fahlberg, List & Co. in Salbke Westerhüsen a. d. Elbe zu führen, die allen Wiederverkäufen Plakate, Muster, Gebrauchsanweisungen u. s. w. kostenlos zur Verfügung stellt.

Den größten Bahnhof der Welt zu haben rühmt ftd seit dem Beginn des neuen Jahres das sonst durchaus mch. übermäßig großstädtische Boston. Am Westufer des Foc Point-Kanals erhebt sich in South Boston ein ungeheure fünfstöckiger Bau aus rötlichem Granit, der zwischen Atlant- Avenue und der Summer- und Federalstraße einen Raun von mehr als 30 Hektar bedeckt. Das Gebäude, das b» jetzt acht Millionen Mark gekostet hat, ist 280 Meter lan; und 200 Meter breit, die höchste Höhe der 170 Metc breiten Einfahrtshalle beträgt 34 Meter. Nicht weniger av 32 Geleise haben in diesem Riesenraume Platz, und M 2000 Züge sollen täglich darin abgefertigt werden. den Ortsverkehr hat man vier Geleise unter das Hauptmve gelegt, das eine ganz ungeheure Stärke bekommen hat, u den Druck von 28 Geleisen mit ihren Zügen aushalten können. Die Länge der Schienenstränge innerhalb o Bahnhofes erreicht 25 Kilometer, zu deren EntwirrwS 200 Signallichter und 150 Semaphorsignale aufgestellt fi» Gegen diese Abmessungen erscheint auch der neue 9r.DB^ der Vanderbiltschen Bahnen auf der 42. Straße in R Aoxk (Grand Central Depot) nur klein. Etwas auffM ist die Angabe der Bostoner, daß 2000 Züge täglich W

I verkehren sollen; in dem New-Aorker, der allerdings I drei große Linien in sich aufnimmt, laufen täglich nur el I 150 Züge ein.

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schafts-Gesellschaft nach hier über. Bis dahin werden noch alle Ausstellungsvorbereitungen seitens der Deutschen Land. Wirtschafts-Gesellschaft fernerhin von ihrem Sitze Berlin aus weiter betrieben. Naturgemäß entgehen sie damit der Be­obachtung unserer Einwohner, die ihr Interesse daran in­zwischen lediglich durch öffentliche Berichte befriedigt sehen. Nach eingezogcnen Erkundigungen können wir heute berichten, daß alle Vorarbeiten in gewohnter Stetigkeit und mit be­friedigendem Erfolg gefördert worden sind, und daß eine volle Inanspruchnahme der zulässigen Höchstbesch,ckung der einzelnen Ausstellungsteile zu erwarten steht: wie erinnerlich war dieselbe durch folgende Grenzzahlen gegeben: 250 Pferde, 1000 Rinder, 300 Schafe, 500 Schweine, 300 Ziegen. Die Anmeldungen selbst, besonders die der Tiere, pflegen aus naheliegenden Gründen erst in den letzten Tagen der Anmelde­frist einzulaufen. Die Einforderung von Ausstellungs- papiereu seitens der Ausstellungslustigen ist aber eine sch lebhafte gewesen, sowohl für die Tierabteilung einschließlich Geflügel und Fische, wie für die Erzeugnis- und die Geräte- abteiluug. Aus Nachrichten in den Zeitungen sind außer dem bestimmte Beschlüsse von Züchtervereinigungen und Herdbuchaesellschaften über die Beschickung der Frankfurter Ausstellung bekannt geworden, so für Pferde aus Ostpreußen, aus Mecklenburg, aus Baden, auch für die GebrauchsklaM, und für Rinder aus der Lahngegend und dem Allgau Außerdem sind einzelne Anmeldungen von Schweinen und Schafen bereits eingegangen. Aehnlich steht es mit den Gegenständen zur Erzeugnis-Abteilung, wo besonders für die Butter- und Käseausstellung ein lebhafter Wettbewerb zu erwarten sein wird. U. a. hat der rührige Allgäuer milchwirtschaftliche Verein beschlossen, wiederum mit einer Sammelausstellung sich zu beteiligen. Für eine neue Gruppe der Erzeugnis-Ausstellung: Arbeiterausrüstungen ist soeben das Preisausschreiben veröffentlicht und den Interessentenkreisen bekannt gemacht. Von größeren Geräteausstellern sind w/ jetzt 10 452 Quadratmeter Ausstellungsfläche im Frem bestellt. Ferner sind mehrereNeuheiten" angemeldrl, darunter zwei elektrische Pflüge, welche während der Aus stellung im Betrieb vorgeführt werden. Als Settcnftc dazu steht eine vollständig ausgerüstete und elektrisch bettu bene Hofanlage in Aussicht, welche diese neue und wie re scheint zukunftsreiche Kraftübertragung auf die verschiedenen Maschinen des Hofbetriebes den Landwirten in ThatigleN zeigen wird. Nimmt man hinzu, daß wiederum die bewährten beiden Weinkosthallen, die Milchkosthalle neben der Molkerev ausstellung, die große Geflügelhalle und eine voraussichtlich besonders umfangreiche Fischereigruppe auf der Ausstellung sich zeigen werden, daß außerdem die Tiervorführungen mil> die verschiedenartigen landwirtschaftlichen Maschinen rm Be­triebe ihre Anziehungskraft nicht verfehlen werden, so day man hoffen, daß die diesjährige Ausstellung in Frankfurt den früheren nicht nachstehen und sowohl dem Landwirt, wir dem städtischen Besucher nützlich, lehrreich und anregend fein wird.

wurde denn die Generalversammlung wählte den zum zweiten Direktor vorgeschlagenen Rechnungsrat Ihrig zum ersten und den zum ersten Direktor vorgeschlagenen Herrn A. Dettweiler zum zweiten Direktor. Darauf legten samt- Hebe rh-inh-ssisch- Aufsichtsräte, fünf an der Zahl, ihre Mandate nieder. Der Aufsichtsrat bestand feither aus neun Mitgliedern, davon waren fünf aus Rheinhessen, drei aus Starkenburg und ein aus Oberheffen, offenbar ein Mißverhältnis, das sich aber vor 15 Jahren ohne jebc Voreingenommenheit gebildet hatte, weil damals die Rhein­hessen durch ihre Intelligenz und Geschäftsgewandtheit em entschiedenes Uebergewicht hatten und infolge davon auch verdienten, in hervorragender Weise gewählt zu werden. Dies muß zur Steuer der Wahrheit anerkannt werden. Inzwischen haben sich die beiden Provinzen Starkenburg und Oberhessen bedeutend herangearbeitet, und darum ist es recht zweckmäßig, daß sich auch mehr Starkenburger und Oberhessische Kräfte der guten Sache widmen können, wozu die Neuwahl der Aufsichtsratmitglieder demnächst Gelegen-

Eine Frage für die Küche.

Frägt man irgend eine geschickte Köchin, womit fte ©utf* Saucen rc. verdickt, wird meist die Antwort:Mit Brown L Pol! Mondamin", da e« hierfür das beste Mittel ist. Ferner frage J ob sie auch schon die neuen Rezepte für die warmen Rionva Gerichte versucht hat. Wenn nicht, kann man diese Rezepte in Buche kostenlos und franko von Brown & Polson erhalten, braucht nur unter deutlicher Adresseiangabe an B:own ® v Berlin C. 2, sofort zu schreiben. Geschickte Köche schätzen dienst und die leichte wie schnelle Anwendung deS Mondamm. warmen Speisen. In den kalten Wintertagen sind diese neueni j der Familie sowohl wie der Köchin gern willkommen, Mono Brown & Polson ist überall in Paketen A 60, 30 u. 15 Pfg- "tz"

heit geben wird.

M.K.V. Mainz, 4. Februar. Dritte Herren- I sitz^ng des Karnevalvereins. Die gestrige dritte Herrensitzung des Karnevalvereins ist als die weitaus beste I diesjährige Sitzung anzusehen. Durch den Dammrutsch, das I Gutachten der Sachverständigen darüber, die Weinsteuer, den Damenmaskenball war den Rednern Stoff in Menge geboten. Die schneidige Eröffnungsrede hielt Präsident Schmitz mit den Worten schließend:

Es winkt ein neues Jahrhundert zu, Auch dir Prinz Carneval, lieber;

Dir sei ein dreifach Hoch gebracht Wir retten dich jubelnd hinüber."

Es folgte Lied Nr. 1 vom Hofpoeten Korn, mit dem Titel: Abrüsten? Niemals!, welches reichen Beifall fand. Als Sekretär bestieg nun Herr Alexander das Podium, um die Ereignisse der letzten Herren- und der Damensitzung in I urgelungener Weise Revue passieren zu lassen. Es folgten I Vorträge der Narrhallesen Volk, Diebold, Lösche, Cohta, I Hettergott und Benack, Koch, Sein und Schneider, die von Witzen sprühend, durch reichen Beifall und Tufchs in Menge I belohnt wurden. Wahre Attentate auf die Lachmuskeln verübte besonders Stephan (Narr Schneider) durch seinen Vortrag über den Damenmaskenball, welchen Vortrag ich nicht anstehe als den besten diesjährigen zu bezeichnen. Für Chorlieder hatten die Narren Volk, Wolf, Dremmel, Stein und Gerhaxds bestens gesorgt. Zu der Sitzung war auch das Komitee des Wiesbadener Karnevalvereins Sprudel hierhergekommen. Der Präsident Huppfeld hielt eine schöne Ansprache, in der er die Mainzer als Meister des Karnevals feierte und für die freundliche Einladnng dankte. Sein Klubgenosse Kurt Kraatz erfreute durch einen sehr guten Vortrag über die Militärdiktatur am Königlichen Theater zu Wiesbaden, und Sprudler Gerhards erfreute durch einen Liedervortrag. Zum Schluffe der Sitzung beschied der Präsident die Narrhallesen Cahn, Volk, Koch, Schneider, Korn und Daub auf die Tribüne, um ihnen als Zeichen der Anerkennung für ihre langjährige Dienste, Lorbeerkränze zu überreichen. Die Narren Kahn, Volk, Koch und Daub feierten nämlich ihr 25jähriges Jubiläum als Karnevals- I

I redner, während Narr Schneider seinen hundertsten Vor­trag gehalten hatte, und Narr Korn sein fünfzigstes Musen­kind aus der Taufe gehoben hatte. Nachdem die Jubilare noch ihren Dank ausgesprochen nnd ihre fernere Unter- I stutzung zugesagt hatten, schloß die genußreiche Sitzung gegen 12 Uhr.

M.K.V. Mainz, 5. Februar. Maskenball auf der I Alm. Der Maskenball auf der Alm war äußerst zahlreich

I besucht und nahm einen in allen Teilen gelungenen Verlauf. I Die Stadthalle machte in ihrer neuen Dekoration einen großartigen Eindruck. Im Vordergründe befanden sich Felsen und die steile Moräne des Mainzer Weges, während weiter

I hinten die Mainzer Hütte auf dem Wisbachhorn zu sehen war. Gletscher und Schneekoppen waren genau der Wirk­lichkeit uachgebildet und elektrische Lichteffeckte ließen das Ganze in herrlicher Mondbeleuchtung erscheinen. Durch die hiesige Turngesellschaft wurde die Einweihung der Mainzer

I Hütte vorgenommen und zwar nach folgendem Programm. I 1 Einzug der Mitwirkenden und der an der Einweihung teilnehmenden Alpinisten. 2. Aufstieg nach der Mamzer Hütte 3. Einweihung der Hütte, Alpine Chorgesang-,

I Festrede und Schuhplattlertänze. ,

I M.K.V. Mainz, 6. Februar. Die gestrige Fremden- | sitzunq des Karnevalvereins war sehr zahlreich aus Wiesbaden, Frankfurt, Mannheim, Darmstadt, Worms und Bingen besucht. Die Eröffnungsszene wurde zum Beginn der Sitzung zum dritten und letzten male unter großem Beifall aufgeführt. Es folgte hierauf die humorvolle Be­grüßungsrede des Präsidenten Alexander. Nachdem Lied

I Nr. 1 von einem Anonymus gesungen, bestieg der narrische I Sekretär Schnntz die Bretter, die die Welt bedeuten, um

ein humoristisches Protokoll vom Stapel zu lassen Von den nun solgenden Vorträgen der Herren Köberich und Weiß,

I Frank, Weiß, Konrad, Watrin, Köberich und Rucker, Falk, I Ganz, eines unbekannten Trompeters von Säkkingen, Benack und Hettergott, Lösche, Kahn und Schneider sowie des

1 I Fräulein Schemmel, fand eine von den Herren Weiß, Conrad, Watrin, Köberich und Rücker aufgeführte Unterrlchtstunde

I in der Seleckta der höheren Mädchenschule den größten Beifall. Die hübschen Chorlieder hatten die Narren Gerhardt, Dremmel, Korn und Binder verfaßt. Völlig befriedigt ver­ließen Fremde und Einheimische die vortrefflich gelungene

in Konzertsälen, Theatern, öffentlichen Bierlokalen rc. habe i keine rechtliche Verbindlichkeit für Dritte. Jeder Gast hat das Recht, einen ihm zusagenden Platz zu benutzen, gleich­viel ob der betr. Stuhl umliege oder ihm als unbesetzt be- I zeichnet werde. Nur in zwei Fällen sei das Reservatrecht I vom Gast anzuerkennen: erstens wenn nummerierte Sitze I vorhanden seien und diese höher bezahlt würden als un­nummerierte; zweitens wenn der Wirt selbst Plätze oder ganze I Tische als reserviert bezeichnet habe.

Londorf, 5. Februar. Bei den Vorbereitungen zur Vornahme von Felssprengungen in einem unserer Basalt- I brüche explodierte gestern eine Dynamitpatrone, 1 wodurch der Vorarbeiter derart verletzt wurde, daß er auf | dem Transport nach seiner Wohnung verschied. Ob das I Unglück durch Verschulden des Verunglückten selbst oder auf andere Weise entstand, wird die eingeleitete gerichtliche Untersuchung ergeben.

Friedberg, Anfangs Februar. Am 1. ds. Mts. fand I in engerem Kreise eine schlichte, aber sehr ansprechende Feier gelegentlich des 25jährigen Dienstjubiläums des Seminar­dieners Ludwig Haber hier statt. Um 4^ Uhr vollzog sich im Festsaal des Predigerseminars eine auch von den beiden Söhnen des Jubilars, sowie von früheren Lehrern und einigen Freunden und Gönnern der Anstalt, ins­besondere einer größeren Anzahl früherer Schüler derselben, besuchte gottesdienstliche Feier. Nach der von Kandidat Becker gehaltenen erbaulichen Liturgie hielt Herr Kandidat Kehr in warmer und ansprechender Weise eine Kanzelrede über Lukas 12, 42 (Wie ein groß Ding ist es um einen treuen und klugen Haushalter"), während die eigentliche offizielle Ansprache von Direktor D. Weiffenbach am Altar gehalten wurde. Er entwarf in derselben ein Gesamtbild von dem treuen, begabten, klugen, mit gewissenhafter Treue und liebevoller Hingebung seinem nicht leichten Dienst all­zeit obliegenden Diener und Freund der Anstalt, der Pro­fessoren und Kandidaten, und schloß mit Gebet und Segen die erhebende Feier. Im Lehrsaal wurden dem Jubilar dann reiche Geschenke der Lehrer der Anstalt (einschließlich des Herrn Geh. Kirchenrat D. Diegel als des früheren Direktors) und der Kandidaten überreicht. Auch das Großh. Oberkonsistorium ehrte den Jubilar durch ein Anerkennungs­schreiben und Bewilligung einer Remuneration. Tief er­griffen dankte der Jubilar mit wenigen Worten für alles ihm in Rede und That erwiesene Gute. An die Feier im I Seminar schloß sich um */,6 Uhr noch eine schöne und im Verlaufe wohlgelungene gesellige Zusammenkunft imHotel Weith" an, wobei ernste und heitere Reden wechselten. Namens des Lehrer - Kollegs richtete Herr Professor D. Flöring nochmals freundliche und sinnige Begrüßungs­worte an den Jubilar und die Gäste, denen sich später noch eine humorvolle Ansprache des Herrn Geh. Kirchenrat D. Diegel anschloß. Von Seiten der Kandidatenschaft, die in sinnig-scherzender Weise Herrn Haber zumEhren- Kandidaten" ernannte, redeten die Herren Hill, Lenz, die beidenSprecher" und Fuchs. Für seinen Vater richtete warme Dankesworte an die Versammelten Herr Lehrer Haber von Dorheim.

D. Darmstadt, 5. Februar. Gestern fand eine außer­ordentliche Generalversammlung der Landwirtschaft­lichen Genossenschaftsbank im großen Saale des Darmstädter Hofes" dahier statt. Es waren über 200 Aktionäre erschienen, die 1420 Aktien vertraten. Bei Ziffer 2 der Tagesordnung: Neuwahl des Direktors wurde beschlossen, Ziffer 3, Satzungsänderungen zuerst zu beraten. Dies geschah, und die Anträge des Aufsichtsrates zur Statutenänderung wurden abgelehnt. Darauf wurde die Wahl des Direktors vorgenommen und dabei ergab sich, daß auch hier der Antrag des Aufsichtsrates abgelehnt