Ausgabe 
8.1.1899 Zweites Blatt
 
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im Jahre

Tonnen

im Jahre

Tonnen

im Jahre

Tonnen

1862

948

1874

2076

1886

3696

1863

946

1875

2077

1887

4300

1864

1020

1876

2133

1888

4985

1865

1000

1877

1932

1889

5565

1866

1057

1878

1898

1890

6247

1867

1234

1879

1815

1891

7087

1868

1199

1880

2344

1892

7461

1869

1374

1881

2460

1893

7961

1870

1475

1882

2619

1894

8320

1871

1784

1883

2679

1895

9951

1872

1864

1884

2958

1896

12 210

1873

1944

1885

3324

1897

15 473

'Heraus ergiebt sich eins Steigerung der Einfuhr auf das Sechzehnfache, während eine Wiederausfuhr nur in unbe deutendem Mähe und in den letzten Jahren überhaupt nicht mehr stattsand, sodaß die gesamte eingeführte Menge dem inländischen Verbrauch zu gute kam. Die Kakaoeinfuhr besitzt insofern noch ein besonderes Interesse, als neuerdings be­kanntlich die deutschen Kolonien in Afrika sich in steigendem Maße mit dem Anbau dieser Frucht beschäftigen und nicht Unbeträchtliche Mengen davon nach dem Mutterlands gelangen ließen. Die Einfuhr von Kakao aus den deutsch afrikanischen

Widmen wir endlich auch der Borsorgung Deutschlands

Kolonieen

betrug:

im Jahre

Tonnen

im Jahre

Tonnen

im Jahre

Tonnen

1889

26 3

1892

26,4

1895

112,8

1890

46,3

1893

33,8

1896

127,7

1891

21,2

1894

28,8

1897

78.7

mit Kaffee unsere

Sltifinctt jüHitcit i

so lehrt

die deutsche

Handelsstatistik, da

ß die Einfuhr von rohem

Kaffee und

Kaffeesurrogaten (mit Ausnahme von Zichorien)

betrug:

im Jahre

Tonnen

im Jahre

Tonnen

im Jahre

Tonnen

1867

76 979

1878

99 484

1889

113 229

1868

84 977

1879

111 561

1890

118 126

1869

83 467

1880

94 360

1891

125 611

1870

98 296

1881

104 272

1892

122 032

1871

86 397

1882

107 184

1893

122 191

1872

92 840

1883

114 226

1894

122 358

1873

98 364

1884

111 159

1895

122 390

1874

90 117

1885

118 < 96

1896

129 897

1875

100 857

1886

123 679

1897

136 395

1876

106 519

1887

101876

1877

95913

1888

114 698

Ist die Kaffee-Einfuhr in den letzten 80 Jahren noch nicht auf das doppelte gestiegen, so kam, wie oben schon angedeutet, dies einerseits daher, daß sie zu Anfang dieses Zeitraumes bereits eine verhältnismäßig starke war, der Kaffeeverbrauch also eine große Steigerung nicht mehr ertrug, andererseits aber auch der erheblich gewachsene Genuß von Thee und Kakao seinen Einfluß hierauf geltend gemacht haben mag. Die Wiederausfuhr von rohem Kaffee ist neuerdings sehr gesunken; sie hatte 1888 ihren höchsten Stand mit 56 Tonnen erreicht, betrug 1897 jedoch nur noch 14 Tonnen. Auch an der Kaffee-Einfuhr Deutschlands find unsere afrikanischen Kolonieen, wenn auch unter starken Schwankungen, beteiligt gewesen, sie lieferten:

im Jahre

Tonnen

im Jahre

Tonnen

im Jahre

Tonnen

1889

51,0

1892

137,2

1895

9,6

1890

165,6

1893

8,7

1896

46,0

1891

183,1

1894

7,5

1897

47,8

Der Einfuhr der genannten drei Genußmittel ungefähr entsprechend ist der Verbrauch derselben in Deutschland ge­stiegen, wie au» den amtlichen Verbrauchsberechnungen her­vorgeht. Hiernach stellte sich im deutschen Zollgebiete auf den Kopf der Bevölkerung:

durchschnittlich jährlich

Thee

der Verbrauch von Kakao auf Kilogramm

Kaffee

186165

0,02

0,03

1,87

186670

0,02

0,03

2,20

187175

0.02

0 05

2,27

1876-80

0,03

0,05

2,33

188185

0,03

0.06

2,44

1886-90

0,04

0,10

2,38

1891-95

0,05

0,16

2,41

im Jahre lo96

0,05

0,23

2,46

im Jahre 1897

0,05

0,27

2,53

Wir sehen also, daß in den letzten 36 Jahren dec Verbrauch von Thee auf das 2*/, fache, derjenige von Kakao dagegen auf dar neunfache gestiegen ist, während der Kaffeegenuß sich mit Schwankungen nur um 35 Prozent hob. Erwägt man, daß Thee und Kaffee nur dann als der Gesundheit des Menschen zuträglich anzusehen sind, wenn sie in sehr be« scheidenen Mengen genossen werden, daß bei dem Kakao wegen seiner nahrhaften Bestandttheile eine derartige Beschränkung dagegen in viel weiteren Grenzen liegt, so ist die bedeutende Verbrauchssteigerung des Kakaos in Deutschland eine um so erfreulichere, als an der Lieferung dieses Erzeugnisses auch die nationale Arbeit in unseren Kolonieen in wachsendem Maße beteiligt ist. (Stat. Korr.)

Vermischtes.

Frankfurt a. M., 4. Januar. Die vielgenannte neue L ustbarkeitssteuer ist jetzt den Stadtverordneten vor­gelegt worden und stellt sich in der That, wie der Ober­bürgermeister angekündigt hatte, nur als eine Erweiterung der schon hier bestehenden Kartensteuer heraus. Diese Kartensteuer wird vom Preise der Eintrittskarten in die beiden städtischen Theater erhoben und bildet mit ihrem Ertrage von gegenwärtig lOOOOO Mk. ein Gegengewicht gegen den städtischen Theaterzuschuß, der 200000 Mk. beträgt. Jetzt soll für alle in Frankfurt gewerbsmäßig stattfindenden theatralischen Vorstellungen, für Schaustellungen von Kunstreitern, für Spezialitätentheater und ähnliche

öffentliche Veranstaltungen eine Steuer entrichtet werden, die 5 bis 70 Pfg. auf jede verkaufte Eintrittskarte beträgt. Den Mehrertrag schätzt man auf 20- bis 25 000 Mk. und diesen will man zu Bildungszwecken, Unterstützung von Volksvorlesungen, Volksbüchereien usw. verwenden. In der Stadtverordnetenversammlung waren die Ansichten über die neue Vorlage geteilt, und sie fand z. B. innerhalb der demokratischen Partei ebenso warme Fürsprecher als heftige Gegner. Schließlich wurde sie an den Finanzausschuß ver­wiesen.

* Trauung am Heiligen Abend. Folgende Geschichte, die den Vorzug hat, in allen Teilen wahr zu fein, wird dem 53. L. A." von einem Freunde mit voller Angabe der Namen der handelnden Personen berichtet:Vor einem Jahre befand sich in der.....straße in Berlin, einem der belebtesten

Teile des Südwesten, eine Buchhandlung mit einem sehr ele­ganten Schaufenster. Wenn man durch die GlasthÜr in den Laden himinblickte, sah man selten einen Kunden, immer aber einen schlanken, hochgewachsenen Mann mit blondem Vollbart und einem ernsten, sehr ernsten Gcsicht, das nicht besonders zu auSsührlicher Unterhaltung einlud. Da, knapp vor Weih nachten, gerade zur Erntezeit des Buchhandels, wurde der Laden geschloffen. Dann wurde blos die Eingangsthür ge­öffnet, zwei fremde Männer traten ins Geschäft und machten gründlich Kehraus. Vorher war nämlich der Gerichtsvollzieher erschienen, der fernes Amtes mit größter Gründlichkeit ge­waltet hatte. Als alles vorüber war, übergab ihm der Buch' Händler die Schlüssel und ging als Erster zur Straße hinaus. Ec war fertig; was ihm In der Tasche blieb, zählte nur nach Groschen. Und nun wanderte er durch die Straßen und ging und ging. Plötzlich stand er auf einer Brücke und starrte in den träge dahinströmenden Fluß hinunter. Kein Mensch war in der Nähe zu sehen, die Gegend schien wie ausgestorben. So stand er regungslos mehrere Minuten. Dann ging ein Ruck durch seinen Körper, er erfaßte das Geländer und schwang sich auf zum Sprung in die Tiefe. Aber in dem­selben Augenblick wurde er zurückgerissen. Er taumelte nach rückwärts. Eme schlanke Frauengestalt hatte fich zwischen ihn und das Geländer gestellt. Sie sprach ihn an, sie redete zu ihm .... er wußte kaum, was sie sagte. Nun erfaßte sie seinen Arm und führte ihn wie ein kleines Kind fort vom Wasser, und er ging willenlos, ohne recht zu wissen, was er that. Und bald saß er in einem kleinen Restaurant ganz allein mit ihr in einer Ecke, und nun erst kam er allmählich wieder zum Bewußtsein. Erst sah er seine Begleiterin an; es war ein Mädchen mitte der Zwanziger, mit einem hübschen, liebenswürdigen, aber energischen Gesicht und ausdrucksvollen, dunklen Augen, einfach, doch nett gekleidet, im ganzen Wesen sehr selbständig. Er brauchte ihr gar nichts zu erzählen. Mit dem Instinkt der Frau hatte fie bald heraus, daß es (eme Lrebesnot war, die ihn zu seinem Schritt getrieben hatte. Sie wußte nach wenigen, kurz hingeworfenen Fragen alles, was zu wissen war. Er erfuhr nunmehr, daß sie eine Ver­käuferin sei, die der Heimweg im rechten Moment über die Brücke geführt hatte . . . Eine Stunde später wanderte er wieder durch die Straßen, aber diesmal mit sicherem Schritt, gedankenvoll, doch zielbewußt seiner Wohnung zu. Von jener Nacht an machte er Abend für Abend den Weg von Südwesten nach dem Osten, an seinem Arm die schlanke, hübsche Verkäuferin. Am Tage rührte er seine Hände, er verschmähte keine Arbeit, er war Schreiber, Aurhilfskommis, er verrichtete auch sonstige Dienste, die er früher verschmäht haben würde. Vor etwa zwei Monaten sah man sie die Straßen durchwandern; sie studierten die Vermietungszettkl. Anfangs Dezember wurde tn einer belebten Straße eine kleine Papierhandlung eröffnet, mit einem hübschen, geschmackvollen Schaufenster. Innen walten zuvorkommend ein Herr und e ne junge Dame; eine kleine Handpresse ist stets mit dem Druck von Visitenkarten und Briefsachen im Betrieb. Am 24. Dezember aber war der Laden am Vormittag zwei volle Stunden geschloffen. Grund: Trauung im Standesamt. Ich hatte das Vergnügen, dem glücklichen Paare als Trauzeuge zu dienen. Nach Schmerzen und Kämpfen, nach Arbeit und Entbehrungen ein stilles, bescheidenes Glück. Das junge Paar hatte wahrhaft fröhliche Weihnachten!"

* Eine Erdbebenstation in Straßburg. Der von Richard Andre herausgegebeneGlobus" (Verlag von F. Vieweg und Sohn in Braunschweig) schreibt:Im Haushalt des Deutschen Reiches (1899) ist als einmalige Ausgabe ein Posten von 100000 Mk. für die Errichtung einer Erd- bebenstation in Straßburg eingestellt worden, die zweifellos vom Reichstage bewilligt werden wird. Die Aufforderung hierzu ging von Prof. Gerland aus, welcher seit mehreren Jahren mit verschiedenen Gelehrten wegen Errichtung eines internationalen Systems von Erdbeben­stationen ' in Verbindung getreten ist und dem gegenüber hervorragende Erdbebenforscher sich bereit erklärten, ihre Beobachtungen, die der Seismograph verzeichnet, in festen Zeitabschnitten nach Straßburg zu melden. Die Aufgabe des internationalen Systems soll es sein, die Ausbreitung der von großen Erdbebenzentren ausgehenden Bewegungen auf der Erdoberfläche und durch den Erd­körper in planmäßiger Weise zu beobachten. In mehreren europäischen und außereuropäischen Ländern ist die Begrün­dung derartiger Stationen in den letzten Jahren teils voll­endet, teils in Angriff genommen worden. Die in Deutsch­land vorhandenen Einrichtungen zur Beobachtung seismischer Erscheinungen stehen zurück. In Preußen ist eine feste, dauernd beobachtende Erdbebenstation überhaupt nicht vor­handen. Nur gelegentlich sind im erdmagnetischen Labora­torium des meteorologischen Instituts in Potsdam und längere Zeit hindurch im Marineobservatorium in Kiel Beobachtungen angestellt worden. In Sachsen und Württemberg besteht ein Nachrichtendienst zur Sammlung von Meldungen über Erdbeben. Ein Anfang zu wisseuschaftlich genügenden Be­obachtungen ist bisher allein in Straßburg gemacht, wo der dem geographischen Seminar unterstellteseismische Landes­dienst" über einige beschaffte seine Instrumente verfügt.

Dies- Straßburger Einrichtung fofi den Grundstock der deutschen Erdbebenstation abgeben. bie blc® 0

sam das Reich und die elsaß-lothringische Landes-Verwaltung aufbringen. Luftballon. Ans der Pariser Welt­

ausstellung 1900 wird auch ein Luftballon, derVolta , ausgestellt werden, der dem Pariser Astronomen Janßen während der Belagerung v°» Paris am 2. Dezember 1870 zu einem Aufstieg behufs der Beobachtung der deutschen Truppen diente und bisher in der Sternwarte ron Meudon sorgsam aufbewahrt wurde. Herr Jollen hat den Bau dem Generalkommissar für die Ausstellung der Luftschiffahrt zur Verfügung gestellt. Dieser Ballon ist gleichzei 9 einzige von den 62 Belageruugsballons, der noch existiert

* Neue Bergrntschungen in Airol». Man schreibt den M. N. 97." aus Airol», 3. Januar: In bu »ev gangenen Nacht sind am Sasso Rosso wettere Rutschungen vorgekommen. Die Steine kamen etwa 400 Mr weit bis zu einer Höhe von 1500 Mtr. herunter.

Schneefalls der Schnee liegt im Thal einen Meter tief mußten die Abräumuugsarbeiten vorderhand eingestellt werden.

litterntnr, Wissenschaft und Kunst.

Vor uns liegt die erste Quartalsnummer des Daheim, mit der ein neues Quartal beginnt. Sie bringt wieder viel intereffante§. In der Beilage9lu§ der Zeit - für die Zeit", dieser klemen illustrierte« Zeitung, die ganz den Tagesereignissen gewidmet ist, erhalten wrr da» Porträt der verstorbenen Mutter des Königs von Württemberg, der Prinzessin Katharine, sowie die Bildnisse der Mitglieder des neuen Reichstagspräsidiums, der Herren Graf von Ballestrem, von Frege und Schmidt; ferner die neulich auf der Potsdamer Brücke in Berlin aus­gestellten und nun schon wieder von ihr entfernten Denkmäler von Karl Friedrich Gauß, Werner Siemens, Hermann Helmholtz und Wilhelm Roentgen. Man versteht es angesichts dieser Abbildungen vollkommen, daß diese Denkmäler nicht auf eine der belebtesten Brücken Beruns ge­hörten- Auch die anderen Beilagen der Nummer, dasFrauen-Daheim , Der Hausgarten", dasSammler-Daheim", dasKinder-Daheim und dieHausmusik" enthalten wieder viel zeitgemäßes und bezeugen, daß die Fachredakteure, die ihnen vorstehen, das Interesse der Leser unaus­gesetzt im Auge behalten. Im Hauptblatt beginnt ein neuer Roman Bergfriede" von Friedrich Jacobsen, dem Verfasser der mit so großem Interesse gelesenen Romane:Im Weltwinkel",Else" u. s. w. Ferner wird der Roman von Hanns von Zobeltitz:Die Stärkere", fortgesetzt. Das lebhafteste Interesse weiter Kreise wird der reich illustrierte Artikel: In der Fahrradfabrik" von Hanns von Spielberg erregen. Der Ver­fasser versteht es vortrefflich, die technischen Vorgänge, die hier ge­schildert werden, auch dem Laim verständlich zu machen. Th. H. Pan- tenius bespricht dieGedanken und Erinnerungen" des Fürsten Bismarck. Auch illustrativ ist die Nummer reich ausgestattet, denn im Daheim bringt ja nicht nur die Hauptnummer die bekannten schönen Holzschnitte nach den Bildern unserer ersten Meister, es gesellt sich vielmehr auch in allen Beilagen zum Worte erläuternd das Bild. Das Blatt sei unserm Lesern warm empfohlen.

DaS 4. Hrst deS zweiten Jahrgangrs der von Alexander Koch, Darmstadt hrrausgegebenen ^Deutschen Kunst und Deko­ration" bringt wiederum tn b'kannrer Reichhaltigkeit T xlbeiträge, Ateltcrnachrtchten, Wettbewerbausfchreibung, Wetlbewerbcntfcheidung, Bücherschau, farbige Beilagen, Vollbilder und Texlillustrationen.

Von dem bekannten »Univerfalduch der Reden und Toaste" von JusttnuS Abel, das vor kurzem völlig umgearbettet und beinahe um die Hälfte vermehrt in achter Auflage erfchleuen ist, hat die Verlagsbuchhandlung von Levy fc Müller in Stuttgart eine Separat Ausgabe in 12 Bändchen veranstaltet. DaS unS vor­liegende 3. Bändchen dieser Original-Sammlung enthält ca. 60 auS- gewählte Reden und Trtnkiprüche zur Hochzeit und den Jubelfeiern der Silber- und Goldhochzett unter Berücksichtigung der an dem Feste teilnehmenden Verwandten und Freunde. DaS Bändchen dürfte sich gerade jetzt, wo erfahrungsgemäß zahlreiche Hochzeiten stattfindcn, sehr vielen dienstbar erweisen und sie in den Stand setzen, zur Verherrlichung der Feier durch wohlg-setzte und herzliche Worte beizutragen. Auch dieses Bändchen weist die gleichen Vorzüge auf wie die übrigen Hefte der Abel'schen Redesammlung, die tn jeder Beziehung mustergültige Ansprachen ernsten und heittrcn Inhalts zu allen nur möglichen festlichen Gelegenheiten von der Wiege biS zum Grabe enthält. Der niedrige Preis von Mk. 1. für jedes der 12 Bändchen ermöglicht es jedem, fich nach und nach in den Besitz der ganzen Sammlung zu setzen.

,,,, ~ Der Erfolg der Annoncen hängt nicht allein von der richtigen Wahl der Jnserttonsorgan^, von der treffenden Abfassung c AniEigentexteS, von der zweckmäßigen Verteilung der Inserate aus die einzelnen Zeitungen ab, es ist vorzugsweise auch die Aus­stattung her Annoncen, die deren Wirksamkeit wesentlich beeinflußt. Zu dieser Erkenntnis ist man auf Grund gesammelter Erfahrungen in Jnserentenkreisen gelangt und man legt daber mit Recht auf dir Ausstattung der Anzeigen besonderes Gewicht. Infolgedessen ist 0'^kr Gegenstand auch in dem soeben erschienenen Zeitungskatalog und Jnserlionskalendcr für 1899 drr Annoncen-Expevition Rud ols Mosse mit besonderer Ausführlichkeit behandelt. An einem reichem Material von Anzeigenentwürfen, bei deren dekorativer und illuftra- ttoer Ausstattung die Vorzüge der modernen Kunstrichtung unir Zrichentcchnik vittsach verwette! sind, werden dir Mittel und Wege gezeigt, durch welche eine erhöhte Wirksamkeit drr Anzeigen zu n- ztelen ist. Außerdem enthält der Katalog ein vollständiges Ver­zeichnis sämtlicher Zeitungen und Fachblätter Deutschlands O ster- u°d der Schweiz, sowie aller wichtigen Blätter des übrigen Auslandes. Er informi ert den Inserenten über die Verbreitung, E.schrinungSwetse, politische Tendenz der einzelnen Organe, über 3r4ertionemeiB, Spaltenbreite, Spaltenzahl und über die der An­ze.genberechnung als Basis dienende Grundschrtft der Blätter nach dem beigefügten Normal Zetlenmesscr. WiS die äußere Ausstatttm dkS Zeitungskatalogs anbclangt, so ist die beifällig ausgenommen Form einer Pultmappe mit Schreibkalender für alle Tage befl SS, unter a3cnDenbung eines neuen und eigenartigen EtnbandeS bet-

Alles in allem gtebt der Inhalt des Katalog« wiederum 5!." dild von der Leistungsfähigkeit der AnnoncewExpedition Rudoli o lypographtfche Ausführung der Druckerei bei Hause« das beste Zeugnis ausstellt. Seinen 9m#rf c\n

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