Ausgabe 
7.12.1899 Zweites Blatt
 
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Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft

Dez.

an

Der vortragende Nat im Mini-

Berlin, 6. Dezember, einem Diner bei dem

Der Kaiser nahm gestern abend Staatssekretär des Äußern von

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Ui

vom

2.15. Jahr:

Bülow teil.

Berlin, 6. Dezember, sterium des Innern, von

und Osthofen für die daselbst befindlichen Postämter II, sowie zahlreichen in der Ausführung befindlichen Bauten für Postämter III an. An Personalvermehrungen bringt der Etat zwei Direktorstellen für Alsfeld und Darm­stadt Bahnhof, eine Kassiererstelle, sechs Ober-Post- und Ober-Telegraphensekretärftellen, zahlreiche Bssistentenstellen und Stellen für Postschaffner, Briefträger und Landbrief­träger, durch welche die Anstellungsverhältniffe dieser Kate­gorien eine erfreuliche Verbefferung erfahren werden. Auch sonst sind namhafte Mittel zur Verstärkung des Beamten- und Unterbeamtenpersonals des Bezirks, das schon jetzt über 3600 Köpfe umfaßt, infolge des vermehrten Dienstbedürfniffes vorgesehen.

0 Aus Oberheffeu, 6. Dezember. Die beiden auf den 28. Dezember geplanten größeren Lehrerversammlungen für Oberheffen werden nunmehr schon SamStag den 9. Dezember abgehalten und zwar eine in Alsfeld imDeutschen Haus" nachmittags 2</2 Uhr, und die andere zu derselben Zeit in Nidda imGambrinus". Auf der Tagesordnung steht:Die Gehaltstage". Recht zahlreiche Beteiligung ist sehr erwünscht!

Worms, 3. Dezember. Gestern verschied hier nach längerem Leiden der in weiten Kreisen beliebte und geachtete Hypothekenbewahrer, Herr Justizrat Adolf Müller.

Berlin, 6. Dezember. Die freisinnige Volks-Partei hat im Reichstage den Antrag eingebracht, das Mandat ihres in Konkurs geratenen Parteigenossen Jakobson für erloschen zu erklären.

Wien, 6. Dezember. Trotzdem die gestern abend ab­gehaltene Vollsitzung der Verständigungs-Konferenz resultatlos verlaufen ist, bestätigt dieNeue Freie Presse", daß der Wunsch besteht, in möglichst naher Zeit die Ver- ftändigungsversuche wieder aufzunehmen. Wie verlautet, wird Graf Clary im Laufe des heutigen Tages dem Kaiser über den Verlauf der Verständigungsaktion Bericht erstatten und die kaiserliche Entschließung einholen. Gerüchtweise ver­lautet ferner, daß Graf Clary dem Kaiser die Demission des Kabinetts überreichen werde.

Wien, 6. Dezember. Der Versuch, zwischen den Ab­geordneten der Rechten und Linken eine Verständigung be­hufs Beilegung der Obstruktion herbeizuführen, ist nunmehr vollständig gescheitert, indem die Ver- mittelungS-Anträge abgelehnt wurden.

Paris, 6. Dezember. Jaurös erklärte einem Jour­nalisten gegenüber, er sei nunmehr überzeugt, daß die revolutionäre Fraktion des Sozialisten-Kongresses Sieger bleiben werde, und daß die Frage, ob ein Sozialist Mitglied eines bürgerlichen Kabinetts sein darf, verneint werden dürfte.

Oporto, 6. Dezember. In Miserikordia erkrankten am Montag drei Personen an der Pest und starben einige Stunden später. Es sind weitere Fälle vorgekommen, doch ist die Zahl derselben unbestimmt.

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Wetterbericht. Das Depressions-Zentrum hat sich südostwärts gewandt und lagert heute In einer Tiefe von annähernd 735 Mm. Barometerstand über der Nordspitze von Kurland und dem Rigaischen Meerbusen. Mit der Hauptd-pression steht ein sekundäres Gebiet relativ niederen Druck s über dem Mtttelmeer in Verbindung. DaS barometrische Maximum wurde nach Westen und Südwesten gedrängt. Eine neue Depression lagert auf dem Ozean und ist bereits an der Westküste Irlands angedeutet. Im Bereich der erwähnten umfang­reichen Depression herrscht trübes Wetter mit Regen und Schnee. Voraussichtliche Witterung: Unbeständiges und zeitweise un­ruhiges Wetter mit Niederschlägen.

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Bauchfellentzündung Leberentartung Krämpfen

Bei dem hiesigen Zweigvereiu vomRoten Kreuz" sind au Unterstützungen für Transvaal weiter eiugegangeu und werden dankend quittiert:

Von den Herren Amtsgerichtsrat Gebhardt 2 Mk., Louis Scheid 10 Mk., K. 3 Mk., von den vereinigten Kriegervereinen 34Mk. 49Mk. Dazu die früher verzeichneten 194 Mk. 70 Pfg. Durch die Expedition desGießener Anzeiger" von Herrn Prof. Buchhold 5 Mk. und von Frl. Görtz 2 Mk. Zusammen 250 Mk. 70 Pfg. Die Sammlung ist hiermit geschloßen.

Frankfurter Börse vom 5. Dezember.

"Wechsel auf New-York zu 4.201/2-211/z-

Prämien auf Kredit per ult. Januar 3.30%, do. per ult.

1.60%, Diskonto Kommandit per ult. Dez. 1.3'3%, do. per. ult.

Mehrheit diese« Anträge stattgeben, da sonst unfehlbar die Beschluß- Unfähigkeit konstatiert worden wäre. 68 wurde noch der 1. Oktober 1900 als Termin für das Inkrafttreten der Novelle bestimmt, und so- da»n als erster Punkt auf die Tagesordnunq des morgigen Schwerin- tagev der nationalliberale Antrag betr. die Aufhebung deS Verbindungs- Lerbstes für politische Vereine gesetzt. Morgen wirb es also wohl let- hafter zugehen als heute.

Es starben an:

Eitervergiftung Tuberkulose der

Hirnhäute Bronchitis Schlaganfall Krebs

Neueste Meldungen

Depeschen deS BureauHerold".

Jan. 2.50, Lombarden per ult. Dez. 0.65 /0, do. per ult. Jan. 0.000/0, Staatsbahn per ult. Dez.% erhältlich.

Notierungen: Kreditaktien235.90-80-236,10 Diekonto-Kom- mandit 193 90-7U-80, Staatsbahn 138.70-50, Gotthard 143 80. Lom­barden 31.80, Ungar. Goldrente 97.60, Italiener 94 20-00, 6prozentisoh Mexikaner 00.00, 3proz. Mexikaner 25.40-00, Oesterr. Coupons 84% Amerik. Coupons 4.18%, Privat-Diskont 5*%e% G.

1% bis 2% .Uhr: Kredit 286.00-235 40-, Diskonto Kommandit 193.70-40, Staatsbahn 139.50-138.80, Lombarden 31.80-00, Türken 0 (Bank Ottoman) 000.00-00.

Frankfurt a. M., 4, Dezember. Vor einigen Tagen klagte ein etwa 12 jähriger Junge, der Sohn eines Bäckers, über Halsschmerzen. Trotz ärztlicher Behandlung ver­schlimmerte sich das Leiden und der Junge starb. Bei der Sektion ergab sich, daß der Knabe einen Hemden­knopf in der Kehle stecken hatte.

Hanau, 4. Dezember. Als der Straßenarbeiter Hof­mann in Unterreichenbach gestern abend von seiner Arbeit zurückkam, fand er seine Frau in der Wohnstube seines Hauses tot vor. Anfangs wurde ein Verbrechen vermutet, die Untersuchung ergab jedoch, daß die Frau einem Herz- schlage erlegen war. (Nix Deutsch.) Als gestern vor der hiesigen Strafkammer ein Ziegeleiarbeiter aus Polen als Zeuge vernommen werden sollte, wollte derselbe seine Aussage nicht in deutscher, sondern in polnischer Sprache machen. Das Gericht gab aber der deutschen Sprache den Vorzug, und so mußte sich der Herr Slave bequemen, sich der deutschen Sprache zu bedienen, die er denn auch ebenso geläufig sprechen, wie verstehen konnte.

Fulda, 4. Dezember. Im bayerischen Landtag, Kammer der Abgeordneten, schnitten die Abgeordneten Fuchs und Keller die Frage der Bewirtschaftung des in staatlichem Besitz befindlichenDammersfeldes" in der hohen Rhön von hier aus in zwei Stunden erreichbar an. Es sollten die Staatsgüter Musterbetriebe sein und so sollte auch dasDammersfeld" ein solches für die Rhön werden. Man sollte aus demDammersfeld" eine Jung­viehweide und eine Alm machen und aus der Rhön ein zweites Algäu. Minister Frhr. v. Riedel sicherte zu, daß den Anregungen der beiden rhönfreundlichen Vorredner stete Beachtung zugewendet und für dasDammersfeld" wie für die unterfränkische Viehzucht alles nur mögliche geschehen werde.

Gersfeld (Rhön), 4. Dezember. Der in den 40er Jahren stehende ledige Nikolaus Müller von Gichenbach wurde in einem Wehr des Gichenbacher Wassers tot aufgefunden. Allem Anscheine nach liegt Selbstmord vor. Vom 1. d. Mts. ab ist die Personenpost-Verbindung Wüstensachsen-Bischofsheim (Rhön) aufgehoben worden. Es wird beabsichtigt, in Tann ein neues Postgebäude zu errichten.

Vermischtes.

* Erfurt, 5. Dezember. In der heutigen Sitzung der Strafkammer wurde Redakteur Rudolph von der sozialdemokratischenTribüne" hier, wegen Be­leidigung des Dresdener Oberlandesgerichts zu zwei Mo­naten Gefängnis verurteilt. Die Beleidigung wurde in einem aus demVorwärts" in derTribüne" abgedruckten Artikel gefunden, in welchem gesagt war, daß das Dres­dener Oberlandesgericht die Angehörigen der Arbeiterpartei für minderen Rechts erklärt habe.

Kahla, 5. Dezember. Der wegen der bekannten Riesendefraudation von 300000 Mk. verhaftete Buch­halter des früheren hiesigen Spar- und Vorschußvereins Jecke jun. hat sich im Landgcrichtsgefängnis in Altenburg erhängt.

Essen, 5. Dezember. Auf welche Weise manche biedere Polen, die in unserem Jndustriebezirk so zahlreich ver­treten sind, sich Arbeit verschaffen, das zeigte eine Ver­handlung vor der hiesigen Strafkammer. Angeklagt waren der Bergmann Czilla und 9 Genossen wegen Her­stellung falscher Abkehrscheine und Beihilfe hierzu. Schon seit längerer Zeit hatten auf zahlreichen Zechen Hauer und Lehrhauer um Arbeit nachgesucht unter Vorlage von Ab­kehrscheinen der ZecheJulie", außerdem hatten die Leute Bescheinigungen vorgelegt, daß sie ihren Verpflichtungen gegen die Knappschaftskasse nachgekommen seien. Alle diese Schriftstücke waren gefälscht. Der Zweck dieser Fälschungen war, ungeeigneten und minderwertigen Arbeitern, namentlich Schleppern, Gelegenheit zu bieten, bessere Stellen zu er­langen. Das Urteil war sehr scharf. Czilla erhielt 3% Jahre Zuchthaus, die übrigen Angeklagten von vier Wochen bis zu 1 Jahre.

* Bremen, 4. Dezember. Wie dieWeserztg." berichtet, wurde am Samstagabend etwa um 7 Uhr der Direktor des Norddeutschen Lloyd, Br em ermann, auf der Holler Allee in der Nähe seines Hauses hinterrücks überfallen. Er hörte, daß ein Mann hinter ihm herkam und sah sich nach ihm um. Im selben Augenblick erhielt Herr Bremer­mann dann mit einem Stein einen Schlag auf den Kopf,

Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

Summa: 9 (3) 7 (3) 1 (0)

Zusammen: Erwachsene: im

1. Lebensjahr:

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ber ihn zu Boden streckte. Der Thäter versetzte ihm dann einen zweiten Schlag ins Gesicht, und entfloh darauf in der Richtung nach dem Bürgerpark. Herr Direktor Brcmer- mann ist ziemlich schwer verletzt, und muß das Bett hüten. Er ist der Ansicht, daß eine Personen-Verwcchs- hing vorliegt.

* Eßlingen,4. November. Praktische Sympathie- bezeigung für Transvaal. Aus den Oberämter» Eßlingen und Kirchheim haben sich 17 junge Leute, lauter gediente Soldaten, gemeinsam auf die Reise nach Trans­vaal gemacht, um in die Buren-Armee einzutreten. Sie treffen dort in drei Wochen ein. Ein Glückauf den tapfer» Kämpfern!

Lokales und Provinzielles.

Gießen, 6. Dezember 1899.

'*Krei8au8fchußfitz«ng. Samstag, den 9. Dezember I. Js., vormittags 9 Uhr, findet im Negierungsgebäude dahier eine öffentliche Sitzung deS Kreisausschusses mit folgender Tagesordnung statt: 1. Rekurs des R. Welko- borSky zu Gießen gegen einen Polizeibefehl Gr. Polizei­amts Gießen; 2. WirtichaftSkonzession des Heinrich Müller III. von Lumda; 3. Wirtschastskonzession deS Ferdinand Zimmer zu Lich; 4. Rekurs des Dienstmanns Heinrich Karpf zu Gießen wegen Entziehung der Dienstmannskonzession.

* Der hiesige Theaterverei« gab am gestrigen Abend im Stadttheater seine 4. Vorstellung, und zwar Hermann Faber«Ewige Liebe" mit Herrn Arthur Bauer vom Frankfurter Schauspielhause als Gast. Naturgemäß gab Herr Bauer den Friedrich Führung, und wir dürfen hinzuietzeu, in einer Weise, wie sie eben nur dieser Künstler auszugestalten versteht. Als treue Partnerin stand ihm Fräulein Hammer als Klara Spohr zur Seite. Der Gast sowohl, wie die einheimische Dame fanden reiche An­erkennung. Besonderes Lob verdient die Regie des Herrn Direktors Helm. Gespielt wurde fast durchweg gut; auf die Einzelheiten kommen wir morgen noch zurück.

** Stadttheater. Am nächsten Freitag weiht unsere rührige Direktion ihre Dienste der Wohlthätigkeit. Zur Aufführung gelangt das fünfaktige VolksschauspielZurück" von Wilhelm Winter. Diese Novität, welche hier überhaupt zur ersten Aufführung gelangt, nötigte uns bei der Lektüre die größte Achtung ab. Der Verfasser ist ohne Zweifel ein starkes, bemerkenswertes Talent. Gerade auf dem Ge­biete des Volksschauspiels ist uns in neuerer Zeit wenig Beachtenswertes geboten worden, das letzte bedeutende Stück dieser Gattung dürfte wohlGebildete Menschen" gewesen sein. DaS vorliegende Stück zeichnet sich vor allen Dingen durch bühnengerechten Aufbau aus. Die humoristischen Szenen sind von drastischer Wirkung und die ernsten werden auch tiefe Ergriffenheit Hervorrufen. Das Stück spielt Anfang der achtziger Jahre, berührt auch politische Zeit- »erhältniffe, ohne tendenziös zu werden. Das Schicksal einer Familie ist in naturgetreuer und wahrhaft ergreifender Weise wiedergegeben, das Interesse wird von Anfang bis zu Ende rege gehalten, und die Handlung hält uns bis zum Schluß in Spannung. Wir sind überzeugt, daß die Novität hier ihre Feuerprobe glänzend bestehen wird, und unser Wunsch zielt dahin, daß der Verfasser durch einen freund­lichen Erfolg Anregung zur weiteren, ergiebigen Ausnützung seines Talentes finden möge. Die Hauptrollen liegen in den Händen der Damen: Haussig, Hammer, Eichenwald und Helm, sowie der Herren: Steinert, Walter und Wil- helmi. Fast das ganze Personal ist beschäftigt und wird durch sorgfältige Regie des Herrn Direktor Helm dem Stück eine gute Aufführung zuteil werden.

** Oeffeutliche Lesehalle. Im Monat November wurden 1903 Bände ausgeliehen. Von diesen Bänden kommen auf: Illustrierte Zeitschriften 441, Erzählende Lit- teratur 736, Jugendschriften, Märchen, Sagen 543, Vers- dichtungen 15, Litteraturgeschichte 6, Geschichte und Bio- graphieen 40, Länder- und Völkerkunde 43, Naturwissen­schaft, Technologie 53, Hauswirtschaft 5, Philosophie 4, Staatswissenschaft 4, fremdsprachliche Litteratur 13. Auf Männer: Handwerksmeister 182, akademisch Gebildete 19, Kaufleute 95, Unterbeamte 63, Techniker, Schriftsetzer 89, Arbeiter, Tagelöhner 48, Diener, Burschen, Kellner 32, Lehrlinge, Gehilfen 237, Schüler 697, Studenten 26, Rentner 3; zusammen 1491 Bände. Auf Frauen: Ehe­frauen, Witwen, ältere Unverheiratete 168, Gewerbetreibende 22, Arbeiterinnen, Tagelöhnerinnen 28, Dienstmädchen 2, Beamtinnen 5, Pflegerinnen 2, junge Mädchen, Schüler­innen 185. Zusammen 412 Bände. Nach auswärts wurden 51 Bände verliehen.

** Offenhalten der Ladengeschäfte. An den drei Sonn­tagen vor Weihnachten bleiben die Ladengeschäfte bis abends 7 Uhr geöffnet.

* Diebstahl. In den kleinen Gewächshäusern des botanischen Gartens find in der letzten Zeit die wertvollsten Pflanzen, besonders Jnsectivoren, durch Abschneiden in ganz sinnloser Weise beschädigt worden. Die Direktion fleht sich daher genötigt, die Häuser bis auf weiteres ab­zuschließen. Der Besuch der Häuser kann nur nach Mel­dung im Beisein einer der Angestellten stattfinden.

** Ja der Kürschnerei von August Kretz sch mar sind im Schaufenster zwei selten schöne lebende Marder auf einige Tage ausgestellt.

* Die drei hessischen Lehrersemmarien wurden im ver­flossenen Schuljahre von 30 7 Schülern besucht; davon waren 66 katholisch. Rheinhessen stellte die meisten Semi­naristen, nämlich 124; aus Starkenburg waren 90 und aus Oberhessen 81. Nichthessen waren es 12.

** Der Neichshaushaltsetat für 1900/1901 bringt für das Großherzogtum Hessen (Bezirk der Oberpostdirektion Darmstadt) verschiedene Veränderungen und Verbesserungen, unter anderem die Umwandlung der Postämter II in Alsfeld und Darmstadt Bahnhof in Postämter I, des Postamts III in Erbach in ein Postamt II, der Postagenturen in Gustavs- burg und Horchheim in Postämter III und endlich die Schaffung mehrerer Postagenturen, bezüglich deren aber die Ortsbestimmung noch Vorbehalten bleibt. An größeren Po st bauten sind vorgesehen: Posthäuser für Alsfeld und Oppenheim, wo die Posträume unzureichend geworden sind. Diese Bauten reihen sich den bereits in der Herstellung begriffenen größeren Poftbauten in Grünberg, Michelstadt

Wöchentliche Uebersicht der Todesfälle in Gießen.

48. Woche. Vom 26. November bis 2. Dezember 1899.

(Einwohnerzahl: angenommen zu 24 500, inkl. 1600 Mann Militär.) Sterblichkeitsziffer: 19,09, ohne Abzug der Ortsfremden 12,73o/oo.

Kinder

Holleufer ist zum Negie­rungs-Präsidenten in Düsse!dorf, der vortragende Rat im Ministerium der Landwirtschaft, Conrad zum Negierungs-Präsidenten in Bromberg ernannt worden.

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>e Meldungen

Meü urn auf bem west, ie Hauptunter­tschaft überreichten : am Samstag auf Der Botschafter gisch protestiert und ster machte ferner merksam, daß der n Won verpfändet lafien. Qopdem Ieuitftn werden.

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