*« M«,j Ä b”*. ? ht als «{ ”*?■ vmanitüi
hon her Mm Seid, - Jem Vorstin?^Eeckar-BaI>l Dvlvanenrat SU
iw bt8 gS,Dr *
's!« $itba?B®tra® ''«trfommiiiät b,»®»“”"1 ;«ttw Friedrich gcf.r T a°»ÜWAzOffM^'§„b" J'S“ *»
6 oa8bth,St’?omifiQti* J/i bem Steuerfom*
2 Klingel,
1$Snel1' dem SteuerkominW 'gen Äteuerrat Karl Snell uenommisjariatS Nidda Steu^ Steuerkommissär des Stem at Friedrich Bechtold, de» lommissariats Bingen Steuern! lunn des Rentamts Darmfiat!
dem Rentamtmanu des RA enrat Wilhelm Warthorsi^ tamts Friedberg Domüntnrii
sich der Junggesellenschivanl ittwoch im Theaterverrrr^ :r m der Hauptrolle zur Aus ■ ist ein JunWselleuschwar' i Wende Rolle hat, und fr. veil es eine solche ist, die da iliche hassenden Junggesellen V t eine köstlich gezeichnete Figur in der Liebe gehabt, seine Srosi Imogen. Darauf wird er mit das ganze Weibervolk, dasv,! hlecht und als daS größte D» jtit. M schließt Drehers M ibtrftinb von weiblichen Ler Men wird, wie fein M Mesinsel verwanbtlf, uni> tmt e ihn von der richtigen Seite ekehrt wird. Ein Mer.trrw m MLe Dretzr's. WtN
<Ls unterscheidet sich sehr !strn, was uns die neue M eratur geboten hat. E Jh s hin, es arbeitet mit tW
Verfasser sucht nicht ledigl^ sekte und allerlei Requisitensche^ Mrg zu wirken, sonder" N
D.r Ä § * i hW°lW-N ■**
*3
SÄ»
stand sofort in Flammen, und nur dem Umstande, daßffoforl Hilfe zur Stelle war, hat er noch sein Leben zu verdanken, er ist aber furchtbar zugerichtet. Auf bis jetzt unaufgeklärte Weise war ein angebrochenes Pulverfäßchen mit noch 12 Pfund Inhalt in die Schmiede gekommen.
△ Dudenhofen im Rodgau, 5. November. Der hiesige Polizei- und Ortsgerichtsdiener Johann Klein VII. vollendete heute sein 30. Dienstjahr. Aus diesem Anlasse gingen dem pflichttreuen Jubilar von vielen Seiten Gratulationen zu. Der Männergesangverein, dem Klein schon seit 36 Jahren als Mitglied angehört, brachte ihm eine wohlgelungene Ovation.
△ tzainstadt a. M., 5. November. Die Firma Holzmann u. Comp. ließ auf ihrer hiesigen Thonwarenfabrik ein großartiges Arbeiterkosthaus errichten, welches am Samstag unter angemessenen Feierlichkeiten seiner Bestimmung übergeben wurde. Die 560 Arbeiter wurden reichlich reguliert. Es wurden mehrere Ansprachen gehalten. Der OrtSvorstand und Herr Gewerbe-Inspektor Löffer-Offen- bach wohnten der hübschen Feier bei. In dem stattlichen Gebäude können 360 Arbeiter während der Pausen bequem Unterkunft finden. Es ist mit Dampfheizung versehen und birgt neben einem mächtigen Speisesaale eine Badeanstalt und zwei Aufseherzimmer.
Mainz, 5. November. Bei der Beisetzungsfeierlichkeit des verstorbenen Bischofs Dr. Haffner wird das Requiem Herr Erzbischof Nörber aus Freiburg im Breisgau celebriren. Die Trauerrede soll an Stelle des verhinderten Bischofs v. Keppler der Limburger Bischof Dr. Willi halten. Aus Anlaß des Hinscheidens des Herrn Bischofs sind u. a. Beileidskundgebungen eingetroffen von Kardinal Kopp-Breslau, Bischof v. Keppler- Rottenburg, Bischof Willi-Limburg, vom Metropolitankapitel Köln, vom Fürsten Löwenstein-Klein-Heubach, vom Fürsten von Jsenburg-Birstein u. a. — Als Kandidat der Centrumspartei für die hessische Landtagswahl wurde an Stelle des verstorbenen Freiherrn Dael v. Köth für den Wahlkreis Heppenheim-Lorsch-Biernheim nach dem „M. I." Herr Professor Jak. Sch l enger-Mainz einstimmig aufgestellt. (M. A.)
Mainz, 5. November. Ein Mord vor zwanzig Jahren. In unserer Nachbargemeinde Gonsenheim sind seit einigen Tagen die Gemüter aller Bewohner in arger Aufregung. Es scheint, daß hier vorcircazwanzig Jahren ein Mord begangen worden ist, der nunmehr aufgeklärt werden soll. Zur eben angegebenen Zeit verschwand spurlos ein hiesiger Einwohner. Kurz darauf starb dessen Frau, und man erinnert sich heute noch lebhaft, wie diese Frau sich vor ihrem Tode standhaft wehrte, noch einmal ihren Schwiegersohn zu sehen oder zu sprechen. Dieser, der Wirt und Schmied Paulus, wanderte etwa ein Jahr nach dem Verschwinden seines Schwiegervaters nach Amerika aus. All die Zeit her hat niemand mehr etwas von dem Verschwundenen, noch von dessen in Amerika sich aufhaltenden Schwiegersohn gehört oder gesehen. Nun soll auf einmal nach Verlauf von zwanzig Jahren wunderbarer Weise das Verschwinden des Schwiegervaters aufgeklärt und die Ursache der plötzlichen Auswanderung des Schwiegersohnes gefunden werden. Wie so oft im Leben hat auch hier der Zufall eine bedeutsame Rolle gespielt, und daß an der Sache etwas Wahres ist, beweist, daß die Staatsanwaltschaft schon hier war, Zeugen vernommen und Entschließungen getroffen hat. Der Zufall bediente sich des hiesigen Küfers Beitz, der durch einige leicht hingeworfene Worte den Stein ins Rollen brachte. Eben dieser Beitz hatte bei dem Wirt Becker, der in der Nähe der Kirche wohnt, ein schweres Faßlager im Keller herzurichten. Dabei äußerte er: „Wenn es hier nur nickt so geht, wie es einst beim Wirte Paulus gegangen ist." Man frug ihn, was denn da passirt sei, und erhielt zur Antwort: „Vor mehr als 20 Jahren half ich auch im Keller des Paulus ein Faßlager aufschlagen. Dabei ereignete es sich, daß der Kellerboden einsank. Paulus veranlaßte uns, in die entstandene Oeffnung solange Steine zu werfen, bis wir eine feste Unterlage gewonnen hatten." Und hieran knüpfte Beitz die Vermutung, der Paulus habe — seinen Schwiegervater ermordet — und im Keller vergraben. Diejenigen, die das zu hören bekamen, hatten keine Ruhe und zeigten es der Behörde an. Sofort wurde die Staatsanwaltschaft benachrichtigt und es fand sich auch alsbald ein Vertreter derselben ein. Wie man hört, haben die stattgehabten Zeugenverhöre dazu geführt, daß der vorerwähnte Keller des Paulus amtlich geschlossen wurde, und weiter noch, daß ein Auslieferungsantrag wegen des des Mordes verdächtigen Paulus an die Regierung der Vereinigten Staaten abgegangen sein soll. Man darf immerhin gespannt sein, wie das Drama enden wird. Wir haben, schreibt der „M. A." dazu, in vorstehendem Berichte wiedergegeben, was uns von Gonsenheimer Bewohern über die Sachlage mitgeteilt worden ist, und wir nehmen keinen Anstand, an deren Glaubwürdigkeit zu zweifeln. Eine amtliche Bestätigung wird nicht solange auf sich warten lassen.
Riederwalgern, 3. November. Seit einigen Wochen wird an der Ncubaustrccke Niederwalgern-Herborn, resp. Weidenhausen-Herborn, rüstig gebaut, sodaß nach langem Warten endlich die von der Bahn erschloffene Gegend die langersehnte Verbindung mit den beiden Hauptbahnen erhält. Unstreitig darf das durchquerte Gebiet in mancher Hinsicht auf wirtschaftliche Vorteile hoffen. Ueberall regt eö sich, werden Pläne gemacht zu neuen Unternehmungen. Von beiden Seiten soll der Bau in Angriff genommen werden. Die technische Leitung erfolgt von Herborn aus. Zunächst werden die Brückenbauten und Durchlässe fertig- gestellt und zwar durch Unternehmer. Wie man hört, bietet der Bau gar manche Schwierigkeiten, worauf auch die im Etat vorgesehene hohe Bausumme hindeutet. Hohe Viadukte werden errichtet lei Hartenrod und Endbach in Höhe von etwa 20 Meter; auch ein längerer Tunnel muß bei Harten
rod hergestellt werden. Da man bei besten Bau sich hauptsächlich durch Grünstem hindurcharbeiten muß, dürfte sich der Bau in die Länge ziehen. Gegenwärtig arbeiten viele hunderte von Arbeitern, hauptsächlich polnischer und italienischer Abkunft, an dem Neubau. Auf der schon seit 1894 im Betriebe befindlichen Teilstrecke Niederwalgern Weidenhausen herrscht schon ein recht lebhafter Verkehr, wie man ihn kaum erwarten konnte. In letzter Zeit war der Verkehr so groß, daß mehrfach Sonder-Güterzüge abgelassen werden mußten. £). Ztg.
Dörnberg, 4. November. Gegenwärtig werden innerhalb der bei unserem Orte gelegenen Fasanerie durch die Herren Gymnasiallehrer Dr. Anthes aus Darmstadt und Leutnant Gieß aus Heppenheim Ausgrabungen vorgenommen. Es handelt sich nämlich um eine genauere Untersuchung des im vorigen Jahre durch die genannten Herren aufgefundenen Nömerkastells, von dem bereits damals schon die Umfassungsmauer und Thore, sowie auch die Ausdehnung (177 : 147) u. a. m. festgestellt wurden.
Kassel, 4. November. Ein Unfall ist dem Prinzen Philipp von Hanau und seiner Gemahlin auf ihrem Gute Oberurff bei Zimmerode zugestoßen. Als sie sich auf einer Spazierfahrt befanden, wurden die Pferde scheu und die Wageninsassen wurden aus der Equipage herausgeschleudert. Sie wurden dabei an Kopf und Händen verletzt, zwar anscheinend nicht schwer, aber doch so, daß ärztliche Hilfe notwendig war.
Vermischtes.
♦ Berlin, 4. November. Eine Familientragödie ereignete sich heute früh auf dem Gesundbrunnen. In dem Hause Koloniestraße 42 hat die 39jähr. Frau des 27jähr. Pferdebahnschaffners Ernst Heuer ihren Mann aus Eifersucht durch Beilhicbe nicht unerheblich verletzt; hierauf stürzte sie sich aus dem vierten Stockwerke des Hauses auf den Hof hinab, wo sie tot liegen blieb. Gegenstand der Eifersucht war nicht etwa eine weibliche Person, sondern ein Bekannter ihres Mannes.
* Brieg, 4. November. Heute morgen wurde der Arbeiter Roesner hingerichtet, der seinen achtjährigen Sohn in einem Teiche ertränkt hatte.
* Bukarest, 5. November. Unter sehr verdächtigen Umständen ist an Bord eines aus Port Said im Hafen von Sulina eingetroffenen Handelsschiffes ein Neger gestorben.
* Paris, 5. November. Ein größerer Unfall ereignete sich gestern abend bei einem Neubau. Ein schwerer Stein, den man hochziehen wollte, stürzte infolge Seilreißens herab und lötete 2 Arbeiter, weitere 5 Arbeiter wurden schwer verwundet.
* Loudon, 4. November. Infolge des anhaltenden Sturmes find die telegraphischen Verbindungen mit dem Auslande unterbrochen. Von der Küste werden bereits mehrere Schiffbrüche gemeldet.
* London, 5. November. Der Sturm im Aermel- Kanal hält noch immer an. Der Postdampfer-Verkehr zwischen England und Belgien sowie zwischen England und Frankreich ist unterbrochen. Von der französischen Küste werden mehrere Schiffsbrüche gemeldet, u. a. ist ein französisches Torpedoboot infolge der starken Wellen gegen ein Kohlenschiff geschleudert worden und hat großen Schaden erlitten.
Arbeiterbewegung.
4- Mainz, 5. November. Unter den hiesigen Dachdeckern ist eine Lohnbewegung eingetreten, die durch notwendige Reparaturen zweier Kirchtürme hervorgerusen wurde. Die bei diesen Arbeiten beschäftigten Gesellen verlangten hierfür einen Lohnzuschlag, der ihnen auch in der Höhe von Mk. 1.50 pro Tag bewilligt wurde. Von dem Verbände der Gesellen erhielten die Meister nun ein Schreiben, daß die Arbeiten auf den Türmen sofort eingestellt würden, wenn die Gesellen nicht einen Stundenlohn von 80 Pfg. erhielten. Diele Forderung übersteigt um 25 Pfg. pro Stunde die Löhne, welche die Stadt für diese Arbeiten vergütet.
Frankfurt, 5. November, liebet die Arbeitssperre im Baugewerbe schreibt die sozialdemokratische „Volksstimme": „Vom rein gewerkschaftlichen Standpunkt mögen die organisierten Arbeiter Recht haben, ob es aber taktisch klug war, setzt bei Beginn der Winterperiode dieserhalb Konflikte herbeizuführen und die Sache auf die Spitze zu stellen, ist eine andere Frage, die wir unsererseits entschieden verneinen. Ganz abgesehen davon, daß man im Zeichen des Zuchthaus- lurses auch darauf Bedacht nehmen sollte, alles zu vermeiden, was von den Gegnern als Terrorismus ausgelegt werden kann. Zudem hätte der Leitung der hiesigen Maurerorganisation auch der Verlauf der Streiks in Offenbach und Hanau ein Fingerzeig sein sollen, daß die Machtposition des Unternehmertums sich geändert hat. Auf alle Fälle mußte es unseres Erachtens vermieden werden, jetzt im Winter einen Konflikt zu veranlassen. Man hat das nicht gethan und für das Unternehmertum ist das ein willkommener Grund gewesen, einen Schlag gegen die Organisation zu führen, der unter Umständen recht verhängnisvoll für dieselbe werden kann."
Kirche und Schule.
Braunschweig, 7. November. Die Stadtverordneten setzten die Gehälter der städtischen Volksschullehrer auf 1600 Mk Anfangs- gehalt, steigend bis 3600 Mk. fest. Bisher waren die Gehaltssätze 1350 bis 3100 Mk. Der Magistrat hatte nur eine Erhöhung von 1500 bis 3500 Mk. vorgeschlagen.
Jagd und Sport.
nn. Darmstadt, 5. November. Auf dem Weiterstädter Exerzierplatz fand heute nachmittag das Herbstrennen des Hessischen Reitervereins, das vom Wetter außerordentlich begünstigt, sehr zahlreich besucht war, statt. Sämtliche vier Rennen hatten stark besetzte Felder aufzuweisen. Die Leitung war flott, der Verlauf glatt und ohne Unfall. Im Wolfsgarten-Jagdrennen, Ehrenpreis Se. Kgl. Hoheit des Großherzogs, wurde Erster: Oberleutnant Kortegarn (Jnf.-Regt. 117) m. s. F. W. „Westwind", im Tresckow-Jagdrennen: Major v. Tresckow (Drag.-Regt 24) auf s. St. „Beauty", im Weiterstädter-Jagdrennen: Leutnant v. Geldern (Drag.-Regt. 24) auf s. St. „Rhea", im Hubertus- Jagdrennen, Ehrenpreis Ihrer Kgl. Hoheit der Großherzogin: Leutnant v. Gerrisfins (Drag.-Regt. 23) auf Stute „alma somers“.
• Die v. deutsche GeweihauSstelluug wird vom 27. Januar bis 14. Februar 1900 in Berlin W., Voßstraße 1, veranstaltet. Zur Ausstellung gelangen Hirschgeweihe, Elch- und Damschaufeln, Rehkronen und Gemskrickel, welche im Laufe des Jahres 1899 von deutschen Jägern im In- und Auslande oder von Ausländern auf deutschen Jagdrevieren erbeutet sind. Von in häuslicher Pflege aufgezogenem Wilde dürfen sie nicht herrühren. Nur die betreffenden Jagdbesitzer oder die Erleger des Wildes selbst sind berechtigt, solche Trophäen auszustellen. Die ausgestellten Geweche, Gehörne und Krickel müssen schädelecht und ungefärbt sein. Im Bast geschossene Geweihe und Gehörne werden nicht prämiiert. In jeder Kategorie erhalten die nach Maßgabe der örtlichen, klimatischen u. a. Verhältnisse besten Einzelstücke oder Gruppen deutschen Ursprungs Ehrenpreise, bereit Zuerkennung durch ein Preisgericht erfolgt, welches vom Vorstand berufen wird, und gegen dessen Aussprüche eine Berufung nicht stattfindet. Jeder Aussteller hat die einzusendenden Ausstcllungs-Gegenstände bis zum 5. Januar bei dem königlichen Hosjagdamt Berlin W. 9, Potsdamerstraße 134c, anzumelden Die Anmeldung muß enthalten: a) die genaue Bezeichnung der Ausstellungs-Gegenstände nach Art und Anzahl; b) den Schußort und den Tag, an welchem das betreffende Wild erlegt ist; c) den Namen des Jagdbesitzers; d) den Namen des Erlegers. Anmeldeformulare giebl das Kgl. Hofjagdamt unentgeltlich. Bis zum 10. Januar müssen die Ausstellungs-Gegenstände unter der Adresse: Spediteur der deutschen Geweih-Ausstellung Walter Taeschner-Berlin NW., Kaiserin Augusta-Allee 13, eingesandt sein. Die Kosten des Hin- und Rücktransportes trägt Aussteller. Platzmiete wird nicht erhoben. Um Verwechselungen und Vertauschungen vorzubeugen, ist jeder Ausstellungs- Gegenstand mit einer sicher befestigten Holz- oder Ledertafel zu versehen, welche ebenso wie Kiste und Deckel den Namen und Wohnort des Ausstellers recht deutlich tragen soll.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
Montag den 6. November, abends 8 Uhr: Dibelstitrrde im Konfirmandensital der Johanneskircbe. 1. Thessalonicherbrief. Kap. 2. Des Apostels freudiges und lauteres Wirken in der Gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann.
Spirlplan der vereiuisteu Frankfurter Stadttheakr.
Opernhaus.
Dienstag, den 7. November >/,7 Uhr: „Goldene Kreuz" hierauf: „Vergißmeinnicht". Im Ab. Gew. Pr. Mittwoch, den 8.ds.. 7 Uhr: II. Abonnements-Konzert unter Mitwirkung der Pianistin Fräulein Clotilde Kleeburg unter Leitung des Herrn Kapellmeister Wolfram. Konzertpreise. Donnerstag, den 9. ds., 7 Uhr: „Iris". Im Ab. Gew. Pr. Freitag, den 10. ds., 7 Uhr: Unter persönlicher Leitung deS Komponisten Buggiero Leoncavallo: „Bajazzo", hierauf: Konzert unter persönlicher Leitung des Komponisten (Orchesterstucke, Gesangsnummern.) Außer Ab. Gr. Pr. Samstag, den 11. ds., 7 Uhr: „Margarethe". Im Ab. Gew. Pr. Sonntag, den 12. ds., 3>/2 Uhr: Vorstellung bet ermäßigten Preisen: „Fledermaus". Außer Ab. 7 Uhr: Im Ab. Gr. Pr.. Montag, den 13. ds., Va8 Uhr: Vorstellung bei ermäßigten Preisen: „Gasparone". Außer Ab.
Schauspielhaus.
Dienstag, den 7. November, 7 Uhr: „Hüttenbesitzer". Im Ab. Gew. Pr. Mittwoch, den 8. ds, 7 Uhr: „Ein wahrhaft guter Mensch". Im Ab. Gew. Pr. Donnerstag, den 9. ds., 7 Uhr: Ab.- Vorstellung für einen ausgefallenen Freitag: „Heimat". Im. Ab. Gew. Pr. Freitag, den 10. ds., 7 Uhr: „Zazza". Im. Ab. Gew. Pr. Samstag, den 11. ds., V27 Uhr: Zu Schillers Geburtstag: „Wallensteins Tod". Im Ab. Gew. Pr. Sonntag, den 12. ds., SVe Uhr: Vorstellung bei kleinen Preisen: „Heimat". Außer Ab. 7 Uhr: Zum ersten Male: „Das liebe Ich" Volksstück von C. Kartweis. Im Ab. Gew. Pr. Montag, den 13. ds., 7 Uhr: „Heimat". Im Ab. Gew. Pr.
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
28 Oftbr. Fruchtvretfe. Wetzen15.00 —15,50 Koro 15,30—15,80, Gerste-«. 15,36-15.60, Hafers. 13,40-14,00 Ervsen .*u 16,36-00,00, Lissen m. 28,00—00,00, ffltdw JL 00,00 gein «Ä OO.Ou, Kartoffel»; M 0,00—0,10, X 00,00—00,00.
Frankfurter Börse vom 4. November.
Wechsel auf New-York zu 4.191/2-201/2-
Prämien auf Kredit per ult. November 1.60/, do. per ult. Dez. 3.20-/ , Diskonto Kommandit per ult. Nov. 1.257 , do. per ult. Dez. 2 40%, Lombarden per ult Nov. 0.65%, do. per ult. Dee. 1.05 /o, Staatsbahn per ult. Dez —.—%.
Notierungen: Kreditaktien 231.10 Diskonto - Kommandit 192.50-60-50, Staatsbahn 142.30, Gotthard 143.90, Lombarden 32.60, Ungar. Goldrente 97.80, Italiener 92 80, 6prozentige Mexikaner —.—, 3proz. Mexikaner 25.70, Oesterr. Coupons 84%, Amerik. Coupons —, Privat-Diskont 5%r/o 0.
1% bis 2% Uhr: Kredit 231.10-230.70, Diskonto Kommandit 192.50-40, Staatsbahn 142.30, Lombarden 32.60
Gestern Abend bis 6’/< Uhr sollten Bochumer Aktien 262 bz. u. 0. noriert sein.
Wiesbaden, 4. November. Der Ankauf des Rauenthaler Weingutes der Aktiengesellschaft Wilhelmi durch die königliche Domänenverwaltung ist, wie der „Rhein. Kurier" meldet, bereits vollzogen. Die Kaufsumme soll 1,125,000 Mk. betragen. Um den Abschluß der Verhandlungen hat sich Regierungspräsident Dr. Wentzel sehr verdient gemacht.
— Vom Tabakmarkt. Mannheim, 1. November. Seit letzter Woche ist die Stimmung im Einkauf des Cigarrentabaks ruhiger geworden. Es sahen heute die Händler ein, daß sie zu rasch in ihrem Einkauf waren. Denn wie schon früher von uns bemerkt, sind die diesjährigen Tabake nicht i besser wie die 1898er. Wenn auch nicht zu bestreiten ist, daß der Produzent zu den vorjährigen Tabakspreisen nicht bestehen konnte und der Bau rapid abgenommen hat, so wurde derselbe doch viel zu hoch gekauft und wäre mit 3 bis 4 Mk. weniger auch noch gut bezahlt gewesen. Im Bruhrein und der Gegend von Bretten liegen noch viel Tabake, doch wollen die Händler nicht recht daran, da derselbe zu ordinär und nicht brandfähig ist. Dieser Tage wurde mit den Herbstorlen begonnen und wurde Heddesheim rasch zu 28 bis 32 Mk. ausverkauft; die Farbe läßt hier auch viel zu wünschen übrig. In Viernheim wurde der größte Teil des Tabaks am Dach zu 30 bis 31 Mk. verkauft. In Lampertheim, wo dieses Jahr nur ca. 1500 Ctr. gewachsen, hat, wie wir bereits mitteilten, ein Händler den größten Teil von den Produzenten um den höchsten Preis erstanden, worauf sich einige Händler vereinigten und mehrere 100 Ctr. zu 36 Mk. kauften, was für die Qualität des Tabaks zu viel ist, aber nur um einem Exempel für die unschöne Handlungsweise des Einkaufs und Einwirkung auf den Preis einmal ein Ende zu machen. In Württemberg, wo dieses Jahr nicht viel angepflanzt, wurden die paar Orte, die Gewichtssteuer haben, zu 21 bis 23 Mk. verkauft. Orte mit Flächensteuer sind noch nicht verkauft, da die Forderungen zu hoch. In Dossenheim wurde sämtlicher Tabak zu 24 bis 25 Mk. verkauft; in Schriesheim hat der Verkauf begonnen zu 23 bis 24 Mk; Alles noch am Dache. Im Oberlande wurde eine Partie alter 1898er Tabake zu 57 Mk. von Spekulanten an Fabrikanten verkauft. Lose Pfälzer Rippen geschäftslos, lose feine 9 bis 9%, seine gebündelte 11 Mk.
Jeder Dame gefallen
unsere garantirt soliden schwarzen, weissen und farbigen Seidenstoffe, die wir direct an Private zu billigsten Preisen
d Danz & Co., Barmen 822


