lobbetft . .
Sä LS» iS* ten <nert,L,[? er^unt 'LKS L-a “ erregen; den L ™ »«rbe durch di,
Ä"1'?"1’9'" ®'t 'iMtlbttttit^rä^n Oll; ’ htmeilt (Stabt. 6tT ^abt M ^fyhtn erhalten; er bebaue«, )t mehr Verstlindnis für 16 gezeigt; sie hätte sich M Ausdruck gebrachten 16 Stadt werde sich in. Wellig zu werden. Jede (cm Mehre hätte eine nicht ruhen lasien, er och zum Ziele gelange. - ufalls seinem Bedauern Verwaltung nicht auf die mürbe ungerechter Weife lodjmaliges Vorgehen.- ng, daß mit bem in her cht abzuweisenden Vor- imifteriutn vorstellig zu sei. Dai Mnisierinm liretiton tt^otbetn uxtb iie geschehen. — Die Ber- im Ausdruck gebrachte An- tptsache infolge Personenbahndirektion abschläglich inen künftigen Personen- rten Gemeinden wohl ent-
:igen Sitzung bereits mit* hlüsse des Gas- und n bcj. Werks verschiedene der llederschüsse gestellt. Aetrieds-Einnahmen der enftänbe in Uiquibation eu die vorgekommenen
.r Bemhm im „Großen Trünberger- und Moltke- bindung ber Wasserlettung atze, sowie die Gasleitung 1350 Mk. für die Gas* Wasserleitung, werden zu der Firma Dern & Co.
AL-«'«.
®urbe?i$S‘ »■ 3«' ^rlS” w
SV* ff#«* unb fi“*
, buitu»w w•* •kP ■u b ;fi ballte", s*L t» f ” 6 taff« , i a«ÄaJ! - «9”r««8l
!»0n
LS he nt Schade» *
gängig die noch in Frage kommenden Hausbesitzer sich den Anschluß leisten könnten; ein Bedürfnis zur weiteren Belassung des Brunnens liege nicht vor, auch stehe ein anderer Standort nicht zur Verfügung; der Brunnen solle am 1. Oktober entfernt werden. Unterm 28. September haben 35 Anwohner an die Stadt ein Gesuch um Aushebung des Beschlusses gerichtet. Die Gesuchsteller führen an, daß die Eisbildung an fraglichem Brunnen weder miß- ständig noch für die Passanten gefährlich sei. Nicht alle Wohnungen seien mit Wasser versehen, dessen Einführung in die alten Häuser dieser Gegend auch schwierig; der Weg nach anderen Brunnen sei zu weit, die Belassung des Brunnens selbst liege auch im öffentlichen Interesse. Die Deputation hat beantragt, auf dem gefaßten Beschlüsse zu beharren, da in der Eingabe neue Gesichtspunkte, welche für die Belasiung in Betracht kommen könnten, nicht enthalten seien. Das Wasseramt berichtet weiter, daß seit Bekanntwerden des Beschlusses 12 Anschlüsse angemeldet, bezw. ausgeführt worden seien. — Stadtverordneter Petri giebt dem Bedenken Ausdruck, daß nach Entfernen des Brunnens das zum Begießen der Straße nötige Wasser nicht mehr zugänglich sei; man solle deshalb vorerst von der Entfernung des Brunnens absehen. — Beigeordneter Wolff bemerkt, daß im Interesse der Straßenreinigung die Benutzung der Hydranten liege. — Stadtverordneter Hanau ist ebenfalls der Ansicht, daß die Straßenkehrer das Wasser den Hydranten entnehmen könnten; es seien auch noch alte Brunnen vorhanden, denen die Wasserentnahme nur nützlich sein könne, das Belassen des fraglichen Ventilbrunnens aber müsse et als gefährlich bezeichnen. — Stadtverordneter Wal len felis würde die Entfernung des immer fleißig in Anspruch genommenen Brunnens bedauern; die ärmeren Leuten hätten keine Wasseranschlüsse, auch keine Zeit, das Wasser aus entfernteren Brunnen zu holen. Wenn der Brunnen wegen der Eisbildung gefährlich sei, so solle man den gerade so gefährlichen Brunnen am Teufelslustgärtchen auch entfernen. (Zuruf: Das soll auch geschehen ) Die Versammlung trat hierauf dem auf Beharren auf den gefaßten Beschlüsse lautenden Anträge bei.
Für die Beschaffung von Bordsteinen für die Brücke im Zuge der Goethe st raße werden 450 Mk. bewilligt.
Die von Bauunternehmer Winn nachgesuchte Anbringung eines in die Straßenflucht reichenden Erkers an seinem Neubau Ecke Bruch- und Stephanstraße wird nicht beanstandet.
Dem Architekten Kockerbeck soll die Anbringung eines Drachens an seinem Neubau Ecke der Schul- und Sonnenstraße unter der Bedingung fester Verankerung des Drachens mit dem Dachstuhl gestattet werden.
Das Baugesuch des Agenten H. C. W erner (Kaplans- gasse) soll nicht befürwortet werden, da der bereits polizeilich sistierte Anbau einer Veranda sich als Umbau qualifieiert, der den bestehenden Bestimmungen zuwiderläuft, auch hinsichtlich der Feuergefährlichkeit zu beanstanden ist.
Der Fluchtlinienplan für die vom Brand nach der Ostanlage führende Straße, welche die Firma Stein & Mayer zu bebauen beabsichtigt, wird dem für zweckmäßig erachteten Vorschlag des Stadtbauamtes entsprechend genehmigt; desgl. der Bebauungsplan für das Hamm.
Dem von der Eisenbahnbehörde beantragten Austausch eines zu Geleiseanlagen benötigten Geländestücks am Mittelweg stimmt die Versammlung zu.
Zur Fortsetzung des Umbaues der Frankfurter- straße, entlang der psychiatrischen Klinik bis zum ehemals Mattheis'schen Hause, hat die Baudeputation Entfernung des Grabens und Ersatz desselben durch ein Röhrensiel, Anpflanzung des Fußweges und vorläufige Herstellung desselben in Kies beantragt, an Stelle der vorher ins Auge gefaßten und auf 8700 Mk. veranschlagten Weiterführung des Asphaltweges. Die 3300 Mk. betragenden Kosten werden genehmigt, und weiter beschlossen, wegen Tieferlegung der südlichen Klinikstraße mit dem Fiskus in Unterhandlung zu treten.
In der vorigen Sitzung wurde beschlossen, die von der Westanlage nach der Herberge führende Straße „Im sch epp en Eck" zu benennen. Gegen diese Bezeichnung richtet sich eine Eingabe der Bewohner dieser Straße. Beigeordneter Wolff begründet die Benennung und bemerkt weiter, daß wegen der Häusernummerierung die Straße aus der Westanlage ausschciden mußte. Die Versammlung beschließt, den Wünschen der Anwohner Rechnung zu tragen und der Straße den Namen „Hinter der Westanlage" zu geben, nachdem seitens der Stadtverordneten Helfrich und Wallenfels die Bezeichnung „Herbergstraße" vorgeschlagen worden. Die Privatstraße des Bauunternehmers Winn in der Neustadt soll „In Löbers Hof" benannt werden.
Im Oktober v. I. beschloß die Versammlung, auf dem der Stadt zur Benutzung wieder frei gegebenen vorderen Seil des „Trieb" einen Diagonal-Weg anzulegen und denselben mit Bäumen zu bepflanzen. Die Aussührunc des auf 5850 Mk. veranschlagten Weges wurde im Hinblick auf das damals in Aussicht stehende Schützenfest verschoben. Inzwischen ist man in der Baudeputation zur Ueberzengung gekommen, daß nach Anlage einer Baumreihe die Übersichtlichkeit über die auf dem Platze ferner zu haltenden größeren Feste leiden würde. Die Deputation hat daher beantragt, von Bepflanzung des Diagonalwegs abzusehen, dagegen die durch den Brand der Schützenfesthalle beschädigte Kirschbaumallee zu ergänzen, im übrigen den Platz einzuebnen und zu drainieren. — Stadtverordneter Wallenfels empfiehlt die Bepflanzung der Straße, damit man von der Grünberger Straße aus nach dem Philosophenwalde im Schatten gehen könne. — Stadtverordneter Helfrich bemerkt, daß der Festplatz durch die Baumreihe nicht beeinträchtigt werde; er empfiehlt ferner die Bestellung des Platzes mit Gras, um die Staubbildung zu verhindern. Die Stadtverordneten Schmall, Jughardt und Petri
sprechen sich für Anlage des Wegs ohne Baumreihcn aus, worauf im Sinne des Deputationsantrags beschlossen wird.
Gegen den Eintritt des Herrn Alb. Zobel in Köln als Teilhaber des von Herrn Rechtsanwalt Grünewald gepachteten Jagdbezirks Seltersberg hat die Versammlung nichts einzuwenden.
Der pachtweisen Ueberlassung eines Kellers im Mädchen- chulhause an Gustav Georg zur Uebernnnterung von Pflanzen stimmt die Versammlung zu.
Das von der Finanzdeputation geprüfte Verzeichnis uneinbringlicher Posten und Nachlasse weist den Betrag von 7150 Mk. nach. Die Deputation beantragt )ie Niederschlagung von 6954 Mk., im übrigen die Weiterührung einer Anzahl Posten im Nückstandsverzeichnisse. Die Versammlung beschließt demgemäß.
Den Schluß der öffentlichen Sitzung bildet die Beratung Über die vorliegenden Gesuche um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb. Es werden dem Anträge der Kommission entsprechend durch Bejahung der Bedürfnisfrage befürwortet die Gesuche von Wilhelm Zörb (Wirtschaft zum Deutschen Hof), Gustav Mund (Hotel Viktoria), Eduard Niemer (Wirtschaft an den Bahnhöfen), Gg. Rutsatz (Wetzsteinstraße 42), Juliane B üttner (Riegelpfad 38), Daniel Wichard (Hammstraße 14), Heinr. Germer (Nordanlage 38), Heinr. Altstadt (Asterweg 12). Befürwortet wird ferner das Gesuch von Emil Bender um Erlaubnis zum Ausschank von Branntwein über die Straße im Hause Marktplatz 18, dagegen die Bedürfnisfrage verneint bezüglich der Gesuche von Eugen Asprion für eine Wirtschaft an den Bahnhöfen und Joh. Neeb für eine Wirtschaft an der Rodheimer Straße.
Theater.
Hamburg, 4. Oktober. Fedor Zobeltitz's Schauspiel „Neue Waffen" erlebte heute abend seine überhaupt erste Aufführung im hiesigen Stadttheater. Er erhielt zwar einigen Beifall, das Schauspiel ist litterarisch aber wertlos. Die Dichtung behandelt die Vertreibung der Johanniter von Rhodus.
„DaS Schaffen deS Schauspielers" betitelt sich ein Buch, das Herrn Ferdinand Gregori, den bekannten Schauspieler, jetzt Mitglied des Berliner Schillertheaters, zum Verfaffer hat. Schauspieler pflegen, wenn sie von ihrer Kunst sprechen, gewöhnlich das rein Persönliche in den Vordergrund zu stellen, und ihre eigenen Anschauungen als grundlegend und auch maßgebend für ihre Urteile und Definitionen zu betrachten. Gregori ist auch von dieser Eigenheit nicht frei, aber er bemüht sich, objektiv beinahe belehrend zu sein. Was er sagt, entspringt einem theoretischen und praktischen Studium, den Beobachtungen eines von Idealen erfüllten Schauspielers, der sich hier wirklich als denkender Schauspieler giebt. Der Autor berührt die Sage von dem Antlitz, das die Augen so drehen konnte, daß es in sich selbst hineinsah, und meint nicht ohne Berechtigung: „Solch ein Auge hat jeder ganze Künstler", er muß gleichzeitig empfinden und nicht empfinden, begeistern und besonnen sein", das heißt wohl mit anderen Worten: Der Schauspieler muß aus seiner Individualität heraus einen Charakter gestalten, ihn in sich aufnehmen und verarbeiten. Herr Gregori zeigt eine frische Begeisterung, wenn er konstatiert, es sei die That unserer Epoche, daß das Soziale zum herrschenden Kunstgegenstand erhoben worden sei. „Nicht das Mitleid allein schärfte dem Künstler Auge und Griffel, der Kampf ums Dasein, der Wille zur Selbstbethätigung, die kolossale Produktion in der Kunst ließ ihn unbetretene Gebiete suchen, und er fand weite, weite Strecken Freiland, lieber Götter und Könige hinweg ist die Kunst zu den Unfreien gekommen." — Und derselbe Autor, der so schön und treffend die Bestrebungen und den Kern unserer neuen dramatischen Litteratur zu erfaffen und zu schildern versteht, wird zum unbefriedigten, einseitigen Schauspieler, wenn er ganz ohne jede Logik zu behaupten wagt: „Diese große und litterarische Reinigung hat aber der Schauspielkunst wenig Segen gebracht. Wie die junge Litteratur" — so meint Herr Gregori in ironisch sein sollender Weise — „kraft ihrer Erfolge sich als allein seligmachend betrachtet, so wirft sich eine technisch-arm- selige Schauspielkunst, die jene Erfolge mit erringen half, in die Brust, als ob ihre schaukelnde Barke auf die Höhe der See gelangt sei. So haben bisher jeder Hans in Halbes „Jugend", jedes Hannele, jede Magda ihr Theater zu einem Tempel geheiligt, in dem ein gottbegnadeter Künstlergeist walte." — Der Autor meint es ehrlich, und darum ist er ein entschiedener Gegner des Hervorrufs, allein trotz all seiner Liebesbeteuerungen für die moderne Richtung gehört seine eigentliche Sympathie doch den stilisierenden Dramen. Herr Gregori, der den Schauspieler und seine Kunst nach den verschiedensten Seiten hin förmlich analysiert, giebt auch eine sehr interessante Hamlet-Monographie, in der er versucht, als Darsteller klar den Intentionen des Dichters zu folgen; aber die Hamlet-Frage dürfte auch hierdurch nicht gelöst werden. — „Das Schaffen des Schauspielers" ist das Werk eines gebildeten, warmherzigen Künstlers, der viel über seine Kunst nachgedacht hat; sein Buch enthält viel Anregendes, aber auch viel Ansechtbares und verdient nicht nur die Beachtung der Fachleute, sondern auch das Interesse des großen Publikums.
Kunst und Wissenschaft.
Berlin, 4. Oktober. Professor Dr. Eduard Dobbert, Lehrer der Kunstgeschichte an der Kunstakademie und Technischen Hochschule in Berlin, ist gestorben.
Berlin, 4. Oktober. Schluß des internationalen Geographen-Kongreises. Zum letzten male hatten sich heute vormittag die Mitglieder des 7. internationalen Geographen-Kongresses in dem großen Saale des Abgeordnetenhauses versammelt Das Interesse für die Beratungen war, obwohl heute „Schluß gemacht" werden sollte, noch keineswegs erlahmt, denn nur wenige Sitze entbehrten eines „Besitzers". — Zur Beratung stand im ersten Teile der Sitzung die Vorlage der Resolutionen, die in den einzelnen Gruppen zur Annahme gelangt waren. Dann sollten der Ort und die Zeit des nächsten Kongreffes bestimmt werden. Es wurden mehrere Städte vorgeschlagen; am meisten Stimmung schien für Budapest vorhanden zu sein. Schließlich aber übertrug man die Wahl dem internationalen Bureau des Kongresses. — Die zweite Hälfte des vormittags wurde durch die Vorträge ausgefüllt Professor I)r. Hergesell-Straßburg sprach über „die Ergebnisse internationaler Ballonfahrten", und Professor Dr. Aßmann- Berlin belehrte die Versammlung über „die Ergebnisse der wissenschaftlichen Ballonfahrten des deutschen Vereins zur Förderung der Luftschiffahrt." Beide Redner gaben lediglich in knapper, gedrängter und dafür desto anschaulicherer Form die Resultate, welche die Wissenschaft der Luftschiffahrt verdankt. Das dritte Referat hielt Profeffor Dr. Günther-München; das Thema hieß: „Der Einfluß des Humanismus in der Geschichte der Geographie." — Die Tagesordnung war erledigt, und der Vorsitzende, Prof, von Richthofen ergriff das Wort, um allen, die, sei es direkt, sei es indirekt, zu dem glänz n- ben Verlauf des Kongresses das Ihrige beigetragen hatten, warmen Dank auszusprechen. Das Jntereffe für den Geographen-Kongreß fei nie so groß gewesen. 1258 Mitglieder und 407 Teilnehmer, also nicht weniger als 1665 Gäste habe der Sitzungssaal in diesen Tagen beherbergt. Das Resultat der Beratungen sei ein vorzügliches. — Der lebhafte Beifall, der seinen Worten folgte, verstummte, und eine feierliche Stille der Erwartung trat ein. Die Vertreter der fremden Nationen brachten, wie es scheidende Gäste zu thun pflegen, jeder in seiner Sprache, chren Wüten einen freundlichen Dank dar. Besonders stark war der
Beifall, als Profeffor Ganthiot aus Paris nach einer in deutscher Sprache gehaltenen Einleitung von dem Dank redete, den seine Nation dem deutschen Volke wiffe für die herzliche Aufnahme der Gelehrten Frankreichs. Nach einer kurzen Erwiderung erklärte Prof. v. Richthofen den 7. internationalen Geographen Kongreß für geschloffen.
Rom, 4. October. Der 12. Orientalistenkongreß wurde heute vormittag auf dem Kapitol eröffnet. Anwesend waren die Minister Baccelli und Bonasi, die Spitzen der Civil- und Militärbehörden sowie mehrere Diplomaten. Die Zahl der zum Kongresse eingeschriebenen Teilnehmer beträgt 1200. Zunächst übermittelte Minister Baccelli in lateinischer Sprache die Grüße des Königs Humbert an den Kongreß. Darauf hielten Ansprachen der stellvertretende Bürgermeister, ferner Professor Degubernatis als Präsident des Organisationskomitees sowie die Delegierten der auf- dem Kongresse vertretenen Regierungen. Alle Redner hatten lebhaften Beifall. Heute nachmittag beginnt der Kongreß seine Arbeiten.
Derr und Marine.
Wesel, 4. Oktober. Als Garnisonort der neuerrichteten Meldeschwadron (Jäger zu Pferde) des siebenten Armeekorps ist Wesel bestimmt worden.
Jagd und Spart.
Einen Elch hat Gras Lehndorff, der frühere General-Adju. tant Kaiser Wilhelms I., auf Schloß Preyl in Ostpreußen erlegt. Dem greifen Herrn war auf sein Ansuchen hin die Erlaubnis erteilt worden, von dem Elchbestande auf der Kurischen Nehrung ein Exemplar abschießen zu dürfen; der mit zwölf ungeraden Enden ausgestattete Elchschaufler, welcher unweit Rossitten durch einen Blattschuß zur Strecke gebracht wurde, hatte das stattliche Gewicht von genau 820 Pfund.
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Butter, Käse und Eier. _
B erlin. Hof- und Genossenschaftsbutter 1. Qualität 109 Mk., 2. Qualität 107 Mk., do. Abfall 102 Mk. — Königsberg i. Pr. 100 bis 107 Mk. für 50 Kilo. — Hamburg. Butter 1. Klaffe 110.80 Mk., 2. Klaffe 110.75 Mk. für 50 Kilo netto, reine Tara. — Nordhausen. Landbutter 2.20 Mk., Speisebutter 2.30 bis 2.40 Mk., feinste Gutsbutter 2.50 bis 2.60 Mk. für 1 Kilo. Eier 3.40 b»s 3.60 Mk. für 60 Stück, 1,14 bis 1.20 Mk. für 1 Kilo. Käse 4 bis 5 Mk. für 60 Stück. — Magdeburg. Eßbutter 2.20 bis 2 60 Mk. für 1 Kilo. Eier: für 60 Stück 3.20 bis 4 Mk. — Kempten. Süßrahmbutter 98 Mk., Sennbutter 95 Mk. für 50 Kilo im Engros-Einkauf. Kiffe: Monatskäse, Fabrikat, welches in jungem, unversandtfähigem Zustande von den Sennereien zur Ablieferung kommt. Engros Einkaufspreise auf den Sennereien des Allgäu per 50 Kilo: Limburger feinste prima voll- fett 37 bis 38 Mk., Limburger feinste prima 33 bis 34 Mk., Limburger prima 31 Mk., Ramadour, feinste prima 34 bis 35 Mk., Weißlack vollfett (Bierkäse) 38 bis 39 Mk., Weißlack »/«fett (Bierkäse) 35 Mk. — Würzburg. Butter 0.85 bis 0.95 Mk. für »/»Kilo. — Mannheim. Die Eierpreise steigen voraussichtlich immer noch höher und kosten heute frische deutsche Eier pro 1000 Stück 57 Mk., frische bayer. 62 bis 64 Mk., frische ital. 70 bis 75 Mk. frische steyr. 60 Mk., frische russische 58 Mk., frische bulg. 58 Mk. — Tendenz fest.
Kartoffeln.
Magdeburg. Eßkartoffeln 4 50 bis 5.00 Mk. für 100 Kilo. -- Stettin. Kartoffeln 3.00 bis 4.00 Mk. für 100 Kilo. - Nordhausen. Kartoffeln 4.50 bis 5.00 Mk. für 100 Kilo. — Konst anz. Kartoffeln 1.00 Mk. für 20 Liter. — Freiburg. Kartoffeln 0 85 Mk. für 20 Liter. Offenburg. Kartoffeln 0.80 Mk. für 20 Liter. —
Karlsruhe 0.80 Mk. für 20 Liter.
Getreide. , ,ia
Die feste Tendenz im Getreidegeschäft, über die wir bereits vorige Woche berichten konnten, hat in dieser Woche weitere Fortschritte gemacht. Die für Uns in diesem Jahre in Betracht kommenden Exportländer, Nordamerika und Argentinien, haben ihre Forderungen erhöht, und fanden auch zu den gestiegenen Preisen ziemlich Umsätze statt. Rußland ist für hier viel zu teuer und Rumänien hat eine vollständige Mißernte. Die Weizenpreise sind heute 2 Mk. per Januar höher als trt der Vorwoche. Roggen ist im Einklang mit Weizen ebenfalls fest. Gerste bleibt unverändert fest. Hafer unverändert. Mais fest.
Zahlungseinstellungen. ____
Konkurseröffnungen: Landmann Heinr. Äug. Eduard Davida, Schwinkenrade (Ahrensböck); Kolonialwarenhändler Christ. Friede. Mart. Schleef, Bremen; Mechaniker Karl Bringmann, Düsseldorf; Kaufmann Gast. Stadt, Gadebusch i. M.; Schahhändler Gerhard Bischof, Schalke (Gelsenkirchen); Ziegeleibesitzer Wilhelm Thiele, Altenplathow (Genthin); Tischler Karl Preis, Glatz; Buchbinder Franz Oelsner, Greiz; Ackersmann Heinr. Herzberg IV., Weissenborn (Gross-Bodungeo); Buchbinder Karl Pipgras, Itzehoe; Nachlass des Kaufmanns Franz Theod. Parthey, Leipzig; Firma Gebt. Boschitz, München; Ziegeleibesitzer Rich. Kornmesser, Rügenwalde; Rittergutsbesitzer Ernst Otto, Radzyn (Samter) ; Bauer Ant. Haubennestel Hefigkofen (Tettnang); Bauer Jos. Stander, Unterlottenwoiler (Tettnang); Nachlass des Händlers Nehm Israel, Wildungen; Fahrradfabrikant Emil Arthur Gasch, Wurzen; Nachlass des Bankiers Gust. Kirmse, Zeitz; Händler Ant. Neifer, Rauenhahn (Asbach, Westerwald); Sattler Ferd. Forscht (Forscht & Co.), Bamberg; Kaufmann Gott fr. Baumgarten, Leopoldehall (Bernburg); Schuhmacher Wilh. Vozniok Beuthen (0.-8.); Herdfabrikant Aug. Albrecht, Braunschweig; Kaufmann Jak. Donnebaum, Breslau; Sattler Fritz Coburger, Buxtehude; Konditor Oskar Richter, Göthen; Tischler Karl Gottfr. Aster, Dresden; Ansichtspostkartenhändler Karl Gust. Hoffmann, Dresden; Bäcker Heinr. Betzler, Grethen (Dürkheim); Landschaftsgärtner Heinr. Petersen, Frankfurt a. M.; Händler Peter Appel, Hildburghausen; Kolonialwarenhändler Christ. Lohmar, Köln; Kaufmann Moritz Auerbach, Sadowa (Köppeniok); Kaufmann Gust. Ernst Fuhrmann, Magdeburg; Bäcker Friedr. Schütte, Engter (Malgarten); Sohuhwarenhändlerin Klara Ther. Schneider, Meissen; Ehefrau de« Restaurateurs Alex. Gräger, Mühlhausen i. Thür.; Kohlenhändler Eugen Nithart, Mülhausen; Winkelier Heinr. Kempchen, Dümpten (Mülheim, Ruhr); Schmalenbeck & Co., M.-Gladbach; Weber Bernh. Mack, Laichingen (Münsingen); Tiefbohrgeschäft Paul Horra, Naumburg a. 8.; Kaufmann Karl Manko, Nimptsch; Kaufmann C. Stock, Osnabrück; Schnhtabrikant Louis Heinrich, Pirmasens; Kaufmann Viktor Kültzau, Rastenburg; Fuhrunternehmer Ant. Schad, Remscheid; Bäcker Karl Kusch, Suttrop (Rüthen); Kaufmann Otto Heinr. Müller (Gnauck & Müller), Hertigswalde (Sebnitz); Nachlass des Ackerbürgers Otto Hübener, Seehausen i. A.; Kaufmann Adolf Seeger, Aulendorf (Waldsee); Maler Sönke Hinrichsen, Westerland (Tinnum); Agent Leonh. Riess, Zwingenberg (Hessen).
Schiffsnachrichte«
Storbdeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch dir Sgeata» ®erl Loos und I. M. Schulhof.
Bremen, 4 Oktober. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Doppelfchrauben - Schnellpostdampfer Kaiser Wilhelm der Große, Capträn H. Engelbart, vom Norddeutschen Lloyd in Bremm, ist gestern 3 Uhr nachmittags wohlbehalten in New-Aork angekommen.
Bremen, 4. Oktober. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Doppeffchrauben-Postdampser Königin Luise, Eapttän W. Retmkasten, oom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 10 Uhr vormittags wohlbehalten in Lewyork angekommen.
Der Postdampfer „Southwark" der „Red Star Line" in Antwerpen ist laut Telegramm am 3 .Oktober wohlbehalten in Neu>- Bork angekommcn.


