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Aus der Zeit für die Zett.
Ntzr 25 Jahren, am 7. April 1874, starb zu München evM tter größten Maler von großartigem Schönheitssinn, hiü.fm Lebendigkeit und Energie des Vortrags, Wilhelm tiJi r^Ubach. Charakteristisch ist eine Reihe seiner be. rüchileften Schöpfungen („Zerstörung von Jerusalem", „^M-nschlacht" rc.) in welchen er, häufig allegorisch-sym- LctGeer Ausdrucksmittel fich bedienend, über die Grenzen
N n m. Die in Klemmern gesetzten Ziffern geben en, wie viele d„ Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
eiiMMiz bedeutender sein.
\ Aus Nheinhessen, 5 April. Im Kreise Oppen - h.iiiL Haben die in einem Verbände vereinigten Maurer- g,jtitll.en wegen verweigerter Lohnerhöhung am Dienstag ,MtzOstern sämtlich die Arbeit niedergelegt.
^amdwirtschaftliche Ausstellung, Frankfurt a. M. Wie ai vü Darmstadt gemeldet wird, hat der hessische Landwirt- sö fiUrat in einem Ausschreiben die Landwirte aufgefordert, si ich on einer gemeinsamen Beschickung einer Gruppe ..'Koches Obst- und Gemüse 1899er Ernte" auf d'!u:Frankfurter Ausstellung zu beteiligen. Die gesamten Alu.-!!Lllungskoften, die Aufstellung der Ausstellungsgegen- st liö)i, die tägliche Auswechselung des verderbenden Gemüses u.i'.l! Obstes gegen frisches rc. werden von dem Landwirt- sc jsnSlrat übernommen; ferner stellt er die nötigen Aus- st ii^ilgskörbchen und Teller und liefert den Ausstellern VKindtkistchen und Körbchen zur Einsendung des Aus- stIirlLi«sSobstes und Gemüses, sowie das Erneuerungsmaterial diii|jtüne Kosten, so daß dem Einzelaussteller außer der unmzrtltlichen Lieferung des Ausstellungsmaterials keine KUsejii: erwachsen. Die Ausstellung soll sich nur erstrecken aui'jSinschen, Erdbeeren, Spargel, Kopfsalat und Pflück-
. Jeder Einzelaussteller hat Anrecht auf die aus-
MMtilft n, den 6. Aprü i. Durch EntsM Innern üom 30. i ssor Dr. Rech weiteres auW angen eines te: isamt Büdingc
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Verkehr, Gand uad Dotkswirtschast.
tetwfcw:*. 5 April Fruchtmarkt. Sather X. 13,95, roeiBcr Weizen X OO.OO, Korn X 10.78, Gerste X 000, Hafer X 7.60
Neueste Meldungen.
Depeschen deS Bureau .^etolb*.
Berlin, 6. April. Die vier süddeutschen Kriegervereine der Bayern, Württemberger, Badenser und Hesien hielte« zur Stärkung des kameradschaftlichen Bewußtseins gefierm einen stark besuchten Bierabend ab. Anwesend war als Ehrengast der badische Gesandte von Jagemann. An die Landesverweser der vier Staaten wurden Huldigungs- Telegramme gesandt.
Berlin, 6. April. Der Vossischen Zeitung zufolge sind in neuester Zeit Kommandierungen von Osfizieren des Landheeres zur Marine eingeführt worden.
Berlin, 6. April. Nach einem Londoner Telegramm be« Berliner Tageblattes soll dem Gouverneur von Schantung anstatt der ihm in Deutschland versprochenen Entlassung ein höherer Posten verliehen werden.
Berlin 6 April. Wie der Vorwärts aus HclsingsorS meldet, wurden daselbst die beiden größten Zeitungen die eine auf zwei, die andere auf einen Monat verboten.
Berlm 6. April. Gestern wurden hier wiederum zwölf Bahnsteigschaffner und Fahrkarten-Derküufer sowie drei Frauen wegen Amts-Unterschlagungen, Hehlerei und Beihilfe zur Hehlerei zu einem Monat bis zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. .
Dresden, 6. April. Der sächsische sozialistische Parteitag beschloß gestern, daß die Partei sich an den Landt a gs- ! wählen beteiligen soll. . r
Wien, 6. April. Hier hat sich em Militär- Sch u l - Verein gebildet. Derselbe bezweckt, in allen größeren I Garnisonorten, wo sich Schulen mit deutscher Unterrichtssprache nicht befinden, Lehranstalten für Militarkinder und zwar Gymnasien, Mittelschulen und Volksschulen mit ausschließlich deutscher Unterrichtssprache zu errichten.
Lemberg, 6. April. In mehreren Ortschaften Ost- galiziens ist der Flecktyphus aufgetreten. weshalb.m denselben die Abhaltung der Jahrmärkte und die Rekruten- Aushcbung sistiert werden mußte.
Nachod, 6. April. Streikende Weber hetzten gestern nach 6 Uhr abends die Arbeiterschaft gegen die Fabrik und das Wohnhaus des Fabrikanten Pick, schlugen I sodann an jüdischen Häusern die Fenster ein und plünderten I einzelne jüdische Geschäfte.
Mailand, 6. April. Der „Piccolo" laßt sich aus Genf melden, ein früheres Mitglied des Kabinetts Brifson, welches I sich vorübergehend in Genf aufhielt, hätte erklärt, es ver- I stehe nicht, wie es möglich sei, daß, nachdem zahlreiche Be- I weise für die Unschuld Dreyfus vorhanden seien, die jetzige I Regierung noch zögern könne, den früheren Irrtum wieder I gut zu machen.
Paris, 6. April. Der „Figaro" veröffentlicht heute I bas Verhör des Untersuchungsrichters Bertulus, welcher seinerzeit eine Haussuchung bei Esterhazy vorgenommen hak. Bertulus besprach die Beziehungen Esterhazys zu dem Obersten Henry, und machte Aussagen über einen Brief, den er bei Esterhazy vorgefunden, und der von Madame Pays herrührte. Derselbe war so wichtig, daß Oberst Henry Bertulus eingestand, daß die Urheber der falschen Telegramme an Prcquart, welche mit Blanche und Speranza unterzeichnet waren, Esterhazy und Dupaty de Elam waren.
Paris, 6. April. Aus Esterhazys Aussagen vor der Kriminalkammer teilt die „Libertv" mit, Esterhazy habe gesagt, daß er, um das Vertrauen Schwartzkoppens zu gewinnen, diesem Personen des Kriegsministeriums als seine I intimen Verbündeten namhaft gemacht habe. Sandherr, der seither verstorbene Bureauchef, kannte und billigte I diese List.
Paris, 6. April. In einem Briefe an den Präsidenten des Kassationshofes fordert Josef Reinach, eine Untersuchung einzuleiten und fest zu stellen, aus welchem Grunde Oberst Henry der Libre Parole die Verhaftung des Kapitäns Dreyfus mitteilte, obgleich der damalige Kriegsminister strengstes Amtsgeheimnis anbefohlen hatte.
Paris, 6. April. Eine Untersuchung gegen die Gesellschaft der royalistischen Jugend ist eingeleitet worden, I nachdem gestern abend eine Haussuchung in den Bureaus der Gesellschaft stattgefunden hat. Der Herzog von Orleans wird demnächst nach Konstantinopel abreisen und sich von I dort nach Smyrna begeben.
. London, 6. April. Nach hier vorliegenden Meldungen ’ herrscht im Hinterlande von Kamerun eine ernste Auf- ■ I regung. Die französische Besatzung von Kunde erregt böses Blut bei den Eingeborenen. Die Häuptlinge, welche den Unterschied zwischen Franzosen und Deutschen kennen, zeigen starke Feindseligkeiten gegen die Deutschen.
a Mainz, 5 April. Vom ersten dieses Monats an ir t.uf denjenigen Strecken der preußisch-hessischen Staats- eTmtib^ncn, auf denen nur eine geringe Anzahl Persouen- u , rkehren, den Aerzten, Tierärzten und Hebammen bei Vidbsmg ihres Berufes versuchsweise gestattet, Güter- , ißgt gegen Lösung von Personenzugfahrkarten 3. Klaffe -■ n bemühen. Diese Neuerung ist sür viele ländliche , Spirit von großer Annehmlichkeit. — Am zweiten Oster- f-^Mue tagte hier eine sozialdemokratische Kon- f «:en z des Landtagswahlkreises Mainz-Land. Es waren si'^.i Orte durch 29 Delegierte vertreten. Als Kan- bülii ijir den Wahlkreis wurde Spenl ein -Mainz auf- ,,3ii-nt — Die heute abend stattgehabte Generalversamm- hum tat Mainzer Volksbank (eingetr. Genossenschaft) bWch gemäß dem Vorschlag des AufsichtsE aus dem uaiiäbi igeu Reingewinn eine Dividende von 6 Prozent auf d j.< w'idendeberechtigten Stammanteile zu bezahlen. Der Ulnthk bei der Mainzer Volksbank bezifferte sich tm ver- f( □ijeiicm Jahre auf Mk. 59,317,646.
A Mainz, 5. April. Heute nachmittag fand hier eine 2.Ö trftmmlung des Ausschusses des Weinsteuer-Landes- Vitonitte statt. In derselben wurde Bericht erstattet über durchritte, welche bis jetzt in Petitionen und Eingaben an
Negierung, Kammern und Abgeordneten gegen die Änitruer gethan worden sind. In der Versammlung trat aldlccmt in die Ansicht zutage, daß wohl nicht mehr darauf u; Wen sei, daß die Regierung nach ihren neuesten Aeutze- THLiqtn die Gesetzesvorlage zurückziehen werde, wogegen es a « ziemlich sicher anzusehen, daß in den beiden Kammern d^i-Nr-setz eine Ablehnung erfahre.
a Mainz, 5. April. Auf Veranlassung der hiesigen Ssil:i:s»anwaltschast wurde letzter Tage in Gau-Alges- buein in dem Keller eines erst vor kurzem dorthin gesiedelten BSÄchÄndlers eine größere Partie Wein unter Siegel g 'eleg't. Das Getränk soll nur aus Rosinen und Wem- tvaiim bestanden haben, aber nichtsdestoweniger von dritter HM cals „Naturwein" zum Verkauf gebracht worden fein. D'sa Versand der betreffenden Firma in solchen Wemen soll
■I* Wetterbericht. Den Norden Europas bedeckt eine I ,u Mchnte Depression mit einem Zentrum von weniger al»$ ::;4 Mm. Tiefe. Daffelbe liegt an ber toettfufte I SkUlimaviens. Im weiten Umkreise um^dasselbe herum beeile« lebhafte bis stürmische Wmde. An ber Westküste d^j tortinents lagert ber Kern eines barometrischen Maxi- MU17U, und an der unteren Donau herrscht gleichfalls hoh r Bcircuiterstand. Im Mittelmeergebiet ist eineflache De- hMn zu erkennen, die jedoch gegen Sudosten abzieh. DüH fetter war am Morgen im Süden meist trüb mit Wnböen. Voraussichtliche Witterung: Wolkiges, | älStäfe unruhiges Wetter mit stellenweisen Niederschlagen.
Offenbach, 4. April. In größter Bestürzung n, r-de sich am Samstag auf der Polizeiwache eine Frau, bin- an bem genannten Tage auf der Reise von Wurzbnrg uudb-ranffurt begriffen war und den Verlust einer Reise- Icßiäicl mit 26,700 Mk. Barinhalt erlitten hatte. Sie gab am, ba$ eine Dame, die in Offenbach den Zug verlaffen baM die Schachtel mitgenommen und dafür eine ganz ahriidi auSschende Schachtel habe stehen lassen. Man •j'teitflit foifort Nachforschungen an, die indessen darum einiger- nrin erschwert wurden, weil die Frau, die der Schreck au laßt Fassung gebracht hatte, aus einer Ohnmacht in biitc ankere fiel. Dabei ergab sich zedoch die Wahrheit der jciwdiben Angaben, denn auf dem Bahnhofe fand man die oc/iiJiißK Schachtel zur großen Freude der Verlusttragerm ooiT. Die Dame, die hier den Zug verlassen, hatte m der (5~ij (eme der beiden nebeneinander int Gepäcknetz liegenden ;tm:l zulällig ganz gleich aussehenden Schachteln in der iJ2?tinung mitgenommen, daß es die ihrige sei; daheim aber H-Lullc sie den Irrtum bemerkt und war sofort wieder nach d».» V-ahnhof geeilt in der Voraussetzung, daß sich die SMitftträgcrin hier zuerst erkundigen würde. Der wert- öirj'lt Malt des Gepäckstückes fand sich natürlich unver-
l.LebeliSjahr: 2.—15. Jahr
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Mteraiur, Wissenschaft und Kunst.
— Katechismus der Areimaurerei von Dr. Will-m ©mitt. Qroeite, verbesserie Äuflage. In Origm-Uein«-nbaM> 2 Mk. Verlag von I. Weber in Leipzig. Dieser KalechiSmuS ist in etfltr Linie für daS nichtmaurerische Publikum bestimmt, will aber auch dem Bruder Freimaurer ein Lrlbfadrn für sein maurertichrs Wtffen leiu. Das Buch enthält allerdings nur das, was aus Freimaurerkreisen heraus auch für d«S nichtmaurerische Publikum veröffentlicht werben darf. Dies wird aber vollauf genügen, bem letzteren einen richtigen Einblick in bte Geschichte, bie äußere Organisation und die Zwecke beS Freimaurerbundes zu gewähren. Man wirb daraus die Emstcht gewinnen, daß der vteliach geschmähte, geringgeschätzte und verdächtigte Freimaurerbund ein ErztehungSsaktor sur die Menschheit von hoher und berechtigter Bedeutung ist. Der Verfaffer, Meister vom Stuhl der Loge Apollo zu Leipzig, will dazu beitragen, die bisi letzt vielfach irregefübrte öffentliche Meinung über diesen der Versöhnung und dem Frieden unter den Menschen dienenden Bruderbund gründlich aufzuklären.______________
Gottndmck m der Syaagoge.
Samstag den 8. April 1899.
Borabend 6« Uhr, morgens 8" Uhr, morgens 9»°'Uhr r Trauerfeier für den verstorbenen Provrnzial-Rabbiner Herrn Dr. Levi, nachmittags 4 Uhr, Sabbathausgang 7“ Uhr.
Wöchentliche Ueberficht der Todesfälle in Gießm.
13. Woche. Vom 26. März bis 1. April 1899. sEinwobnerzahl: angenommen zu 24100 (incl. 1600 Mann Militär) SterblichkeitSziffer: 21,22, nach Abzug der Ortsfremden 16,88 V».
Kinder
eigentlicher Historienmalerei weit hinausgeht. Hochgeschätzt 1 sind ferner seine Zeichnungen zu Reinicke Fuchs und seine I Illustrationen zu Göthes, Schillers und tshakespeare. I Dichtungen. Die Ausschmückung des Treppenhauses im I Berliner Museum ist die Hauptleistung seines Lebens. Kaul- I bach wurde am 15. Oktober 1805 zu Arolsen geboren. I
Umversttäts Nachrichten.
— Heidelberg. Wie mau der .Fr«. Ztg." mitteilt, hat I Profeffor Anton Stanislaus JuraSz, s"t 27 Jadren als La yn- I gologe an hiesiger Hochschule .hui'g, einen Rus nach Lemberg erh .
— Heidelberg. H>er sand am zweiten Osteneirrtage Vie I sechste Versammlung süddeutscher Laryngologen statt. I
- Heidelb?rg. Professor Arthur Kl-inschmidt wmd- zum Ausschußmitglied des im Juni 1900 in Alleffandna stEnden- den internationalen Kongresses für die Napoleonische Geschichte I ernannt. $$ g&er0. Der ordentliche Professor der Agrikultur- I chemie an der hiesigen Universität, Dr. H. NUthausen, der im I 73. Lebensjahr steht, tritt am 1. Mai in den Ruhestand. I
— Halle-Wittenberg. Der bisherige außerordentliche P o I feffor in der philosophischen Fakultät der
Dr. Oskar Doedner, ist zum ordentlichen Profeffor in derse»ben I Fakultät ernannt wordm.
- Bonn. Jnbezug auf die praktische Ausbildung von Nähr- ungsmittel-Ehemikern ist das chemische Institut der h'-ügm Uni- versttät den staatlichen Anstalten zur technischen Untersuchung von Nahrung-- und Genußmitteln gleichgestellt worden. Die Betresten. den können also hier ihr Studium abso'.oieren.Z M r
— Bonn. Geheimrat o. Rottenburg, Kurator der hiesigen
I Universität hat mit mehrmonatlichem Urlaub eine Reise nach I Amerika angetreten. m /cnf.nr..
I Göttingen. Privatdozcnt Pros. Richard Abegg (Physt- kalische Eb-mie) ist an die Universität Breslau berufen worden.
— Greifswald. Der außerordentliche Professor für Ge-
I schichte, Dr. Richard Schmitt, der nach Bonn übersiedeln wollte | um ein Lehramt an der dortigen Universität zu übernehmen, hat jetzt einen Ruf an die Berliner Unioersitäl erhalten, dem er
I Der Besuch der deutschen Universitäten. Im Wintersemester 1898/99 betrug die Gesamtzahl ber Studi^e^en auf
I den zwanzig deutschen Universiiatm unb der Akademie in Münster 32,597 gegen 27,784 im Wintersemester 1894/95. In de" letzten
I vier Jahren hat also die Zahl der Studierenr en um 4813 ober 17,3 Prozent zugenommen. Auf die einzelnen U^v«Mäten oertttten
I sich bte Studierenden folgendermaßen -Berlin 6151, Münirn 3905 Leipzig 3413, Bonn 1780, Halle 1605, Bretz au 1522 Würzburg 1343, Tübingen 1306, Göttingen 1191, H/idelberg 1142, Freiburg 1141, Marburg 1107, Straßburg 1075, Erlangen E, Greifswald 858, Ktel 858, Königsberg 778, Gießen 717, Jena 664, Münster 566
I und Rostock 449 Eine Abnahme in der Zahl der ^lud erenden hatten seit den letzten vier Jahren nur Erlangen und Wurzburg, wogegen die Zunahme an einzelnen ^Universitäten, , insbesondere einigen klein'ren, sehr erheblich war. Auf die einzelnen FakuUäten | verteilten sich die Studierenden foloendermaßen: evangelische Theo- logen 2812, katholische Theologen 1297, Juristen 9294, Mediziner 8106, Philosophen 11,088 Die beiden theologischen Fakultäten »eigen in den letzten vier Jahren eine Abnahme um /'6 Prozent bei ber evangelischen und um 8,5 Prozent be der k°<bo "ch-n. D e Abnahme der Studierenden in ber evangelisch theologischen bauert schon länger an. Die Zahl der Mebiziner, die von 1886/87 bis 1894/95 um mehr als 40 Prozent gestiegen war hat in ben letzten vier Jahren nur noch eine Zunahme um 5,2 Prozent gehabt, hat fich allo kaum so stark vermehrt w»e bie Gesamtbevölkerung. In der philosophischen Fakultät, die von 1886/87 zu 1894/95 von 8703
I auf 8324 Studierende zurückgegangen war, hat in den letzten mer Jahren eine sehr erhebliche Zunahme, um ^Prozent stattgefunden. Noch weit erheblicher war die Zunahme bei den Juristm. Hier ist bte Zahl in ben letzten vier Jahren um 2977 ober 40,6 Prozent gestiegen. Seit 1886/87 hat die Zahl der Jurastubierenbrn sich von 5177 auf 9294, also um nahezu 80 Prozent, vermehrt.
I Genf. Der Genfer Staatsrat hat ben außerordentlichen Profeffor Dr. Amtz Pictet zum ordentlichen Profeffor sur biologische
I Chemie, Toxikologie unb p^armaceutische Chemie, ben außerorbeni lichen Professor Dr. Charles Sarasin zum orbentlichen Prosissor
I für Geologie unb Paläantologie an ber hiesigen Universität ernannt. I Graz. Hier ist ber Professor an ber Technischen Hoch schule, Hofrat Josef Wastler, im 68. Lebensjahr gestorben.
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bis Mk. 5.85 per Meter — japanische, chinesische rc. in den neuefiea DessinS unb Farben, sowie schwarze, weiße unb farbige »Hennebe^s« Seide" von 75 Pfg. bis Mk. 18.65 per Meter — in ben modernsten Geweben, Farben unb Dessins. An jedermann franco und verzollt ins Haus. Muster umgehend. .
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z. Notiz, dass d. bekannten Kuren geg. Angst, W 61* VOS CH. Zwangsgedanken, Schlaflosigk , Asthma, Herz- erreg., blagen- u. Darmträgh., Schwächezust, def^ich^t^uch in d. Jahre v. April bis Okt. in Auerbach, Hessen stattfinden. Prosp. äb. Eigenart u^W irkun g r^’• 2535 Dr. Borcnera».
Influenza Scharlach Lungmschwinbsucht Gehirnschlagfluß Brustfellentzünbung Zuckerharnruhr KrebS Nierenentzündung
NhachitiS _____________________
Summa: 10 (2) 8 (2)


