Wilhelm, Se. Königliche Hoheit der Prinz-Regent Luitpold von Bayern, Kaiser Franz Josef von Oesterreich, die Landesherren von Sachsen, Württemberg, Baden, Hessen usw. Das Deutsche Reich hat seit seiner Begründung eine namhafte jährliche Summe beigetragen. Beinahe alle deutschen Städte zahlen kleinere Beiträge.
So reichlich die Unterstützungen fließen, so reichen sie doch noch nicht hin, um die Lösung der hehren Aufgabe des Museums mit dem notwendigen Nachdrucke versehen zu können. In Bezug auf die Vervollständigung der Samm- lungen selbst und der Beschaffung der notwendigen Gebäu- nchkeiten ift das Museum nach wie vor ausschließlich auf die freiwilligen Gaben seiner Freunde angewiesen. Lediglich aus Privatmitteln beruht also seine Finanz- kraft, denn es verfugt über keine nennenswerten Stiftungs- ttpitaüen. . lind Freund des Nationalmuseums soll jeder Se“t[Q^e J?"- f°a mit seinem Herzen an ihm hangen käa fiL rr I" ’9'"’ vaterländischen Angelegenheit; erst «ntfL S Zusammenwirken aller Schichten des deutschen Volkes giebt dem Museum den Charakter einer wirklich u^vunl-n Schöpfung. In ihm setzt sich das deutsche Volk bellNt “ft »"1 ’s! Ti 9?'^c8 keine andere Nation besitzt. ES ist em Symbol des Emheitsgedankcns, eine Verkörperung deutscher Kraft und Herrlichkeit, d-üticken Fleißes und Kunstsinnes, deutschen Geistes und Gemütes Möge jeber patriotisch gesinnte Mann, jede deutsch küblende Frau cs als eine Ehrenpflicht ansehen, dieses köstliche Denkmal deutschen Volkstums zu pflegen, damit es immer herrlicher sich entfalte und in nicht zu ferner Zeit zu einem Wahrzeichen der Macht und Größe unseres g-einig,e» Vater- landes werde. D. T. A.
Zahlung.
§ Aus dem Vogelsberg, 4. Mai. Lebhafte Klagen führen unsere Hausfrauen, denen die Pflege der Hausgärten obliegt, über den Schaden, welchen dos Ungeziefer an der jungen Gartensaat anrichtet. Kaum sind die Samenkerne der Küchen- und Hauspflanzen, der Blätter und Wurzel- gewächse gekeimt und zeigen die ersten zarten Blättchen, so werden sie teils in den Boden gezogen, teils aus dem Boden gerissen. Sehr oft bequemt man sich zur zweiten Aussaat, nm aber dann wieder dieselbe bittere Erfahrung zu machen, wenn man den Schädlingen nicht rechtzeitig das Handwerk zu legen bestrebt ist. Diese Schädlinge sind die großen Regenwürmer. Wer sich die Mühe nicht verdrießen läßt und geht abends behutsam mit einer Laterne in den Garten, der wird bald diese Würmer nicht dutzend-, nein hundertweise auf dem Boden liegen sehen. Ein geschickter Griff und nicht zu sensitive Natur läßt uns bald der Störenfriede habhaft werden. Sie müssen also einfach aufgelesen werden. Ein anderes Mittel zu ihrer Vernichtung kennen wir nicht. Wie stark ihr Vorkommen in diesem Jahre ist, geht daraus wohl hervor, daß ein uns bekannter Gartenbesitzer bei einer einzigen Suche einen halben Eimer voll dieser schlüpfrigen , , , ,, „ .... ____
Würmer auflesen konnte. Erfahrungsgemäß ift das feuchte | kicher Schnelldampfer steht gegenwärtig der Doppelschraube» oder nasse Wetter den Regenwürmern viel günstiger, wie ~r trockenes. Einen Hauptfeind haben diese Würmer in dem vielverkannten Maulwurf, dessen Lieblingsnahrung sie bilden. Wer aber duldet den Maulwurf im bebauten Gartenlande?— Niemand.
Aus dem mittleren Oberheffen, 4. Mai. In vielen Orten unserer Gegend wird die Aufzucht junger G ä n s ch e n viel stärker wie vordem betrieben. Aber das abscheuliche Frühlingswetter, das auch im Wonnemonat so wonnig sich gestaltet, daß das Feuer in den Oefen nicht erlischt, ist diesem Zweig der Geflügelzucht Heuer sehr ungünstig. In der That hört man sehr oft über das Eingehen der jungen Gänschen klagen. Das naßkalte Futter, das doch zum größten Teil aus Brennesseln besteht, im Verein mit dem naßkalten Wetter sind die Ursachen des Eingehens der jungen Zucht. Als ein ganz vortreffliches Mittel zum Aufziehen der jungen Gänschen hat sich das tägliche Baden derselben in lauwarmem Wasser erwiesen. Zusehends erstanden die kleinen Dinger; sie werden dann widerstandsfähiger und lohnen die auf sie verwandte Mühe. Wo man dieses Pflegemittel seither nicht angewendet, da Probiere man. Der Erfolg bleibt nie aus.
v. Von der mittleren Ridda, 4. Mai. Ebenso früh wie sonst, konnte auch in diesem Jahr die Frühjahrsbestellung bei uns geschehen. Die Getreideäcker stehen vollständig grün da. Futterroggen hat bereits eine solche Höhe erreicht, daß er abgemäht werden könnte. In längstens 14 Tagen liefert der ewige Klee den erstell Schnitt. Die Wiesengräser haben sich üppig entwickeln können, sodaß die Aussichten für ein futterreiches Jahr ebenso günstig sind, wie voriges Jahr. Die Zuckerrübenäcker sehen sehr verunkrautet aus. Doch ist dies für den Landwirt eher ein Vorteil als ein Nachteil, insofern es ihm die Witterung gestattet, bald das erste Hacken vornehmen zu können; denn die seither vorhandene Bodenfeuchtigkeit hat allen Unkrautsamen in der oberen Erdschicht, der unter weniger günstigen Keimbedingungen eine längere Periode zum Aufgehen braucht, rasch keimen laffen. Auch bei uns versprechen die Obstbäume einen guten Ertrag. Zwetschen und Birnen haben abgeblüht und gut angesetzt. Von den Birnen hat eine Lokalsorte aber weniger reich geblüht als voriges Jahr. Unter den Aepfelbäumen stehen die Frühblüher eben in voller Blütenpracht. Wenn die erste große Hitzwelle, die nach Meldungen aus New-Jork in Nord-Amerika eingesetzt
London, 4. Mai. Nach einer Washingtoner Meldung wird offiziell geleugnet, daß dem Admiral Kautz Zurückhaltung auferlegt sei. Kautz sei vielmehr mitgeteilt, daß Mac Kinley ihn in allem, was er gethan, unterstütze und mit seinem Vorgehen durchaus zufrieden sei. Die einzige ihm erteilte Anweisung sei, unnütze Schlächtereien und Blutvergießen zu vermeiden. Das' verhindere durchaus nicht diejenigen Operationen, welche er zum Schutze der amerikanischen, englischen und deutschen Jntereffen für nötig halte. — Die „Zentral-News" melden aus New-Jork, das Kanonenboot „Vixeu" ging nach Samoa auf dem Wege über den Suezkanal. Es geht später nach Manila.
L a n d P o st besorgt. Die Postverbindung Friedberg-Flor-^.
Ranstadt besteht in der seitherigen Weise weiter. 1
* Klaus Groth veröffentlicht in der „Kieler folgende Danksagung:
„Für die vielen Beweise von Liebe und Achtung h, meine Person, wie für mein Lebenswerk, aus Nah Fern, die mir zu meinem Geburtstag zu teil geworden muß ich auf diesem Wege meinen herzlichen Dank dn Freunden sagen, denen ich nicht imstande bin, die zu drücken ober ein eigenhändiges sichtbares Zeichen \ geben.
Möge jeder der lieben Freunde sich denken, daß ku Absicht, mir eine Freude zu bereiten, mich tief gerührt Hal' und daß sie vollkommen erreicht sei.
Kiel, 1. Mai 1899. Klaus Groth.-
I * Staatliche Wohnnngsfürforge. Im Dienste der Würt!^r bergischen Staatseisenbahnverwaltung stehen etwa 13,00.' Personen, von denen nur ein kleiner Teil in Verwaltung- gebäuden, Bahnwarthäusern usw. Dienstwohnung hat. £lj halb hat sich die Eisenbahnverwaltung veranlaßt gkschn an solchen Orten, wo der Betrieb ein größeres Personal erfordert, und wo in der Nähe der Betriebsorte Wohnung-, in Privathäusern zu billigem Preis und in genügender Zchi nicht zu haben sind, Wohngebäude für das Personal \M zu beschaffen. Das Bedürfnis war in Stuttgart e« größten, deshalb wurde schon 1869 und 70 in unmittrL barer Nähe des Hauptbahnhofes 200 Familienwohmmm (das sogen. Eisenbahndörfchen) für die Bediensteten bei Verkehrsanstalten erbaut. Dabei ist für die Bewohner eine Verkaufsstelle des Spar- und Konsumvereins, eine Klein- kinderpflege und eine Badeanstalt eingerichtet. Als bei Erweiterung des Bahnhofes die Beschaffung weiterer Wohnungen dringend notwendig wurde, sind seit 1894 im ganz« 48 neue Gebäude mit ca. 380 zwei- und dreizimmeriga Wohnungen hinzugekommen. Die Mietspreise betragen 232 Mk. für eine 2- und 332 Mk. für eine 3zimmerig< Wohnung; die Wohnungen sind sehr zweckmäßig mü freundlich eingerichtet. Wo sich das Bedürfnis zeigte, tourbt sofort Abhilfe geschaffen. So sind jetzt im ganzen an 61 Stationen 204 Wohngebäude von der Eisenbahnverwalturj errichtet, die einen Bauaufwand von beinahe 7 Mill. Mk verursacht haben.
* Original-Mittellungen 25er Äarieetoefen. Es dürfte für unsere Leser nicht uninteressant sein, einmal einige authentische Angaben aus dem Betriebe eines der großer modernen Schnelldampfer zu erhalten. An der Spitze samt
Präsident abdanken wollen. Am 23. November jenes Jahres brachte der Vizepräsident Fürst Hohenlohe, der heutige Reichskanzler, ein Schreiben SimsonS, der in der Sitzung nicht anwesend war, zur Kenntnis, worin angezeigt wurde, daß Simson sich veranlaßt sehe, das Präsidium niederzulegen. Unter dem Eindrücke dieser Nachricht schloß das Haus die Sitzung, um noch denselben Abend um 8 Uhr zur Neuwahl eines ersten Präsidenten wieder zusammenzutreten. Bei dieser wurde Simson mit 219 von 276 Stimmen wieder- gewählt. Seitdem waltete Simson noch drei Sessionen hindurch seines Amtes als Reichstags-Präsident. Er hatte in jenen Jahren noch manchen heftigen Strauß mit Kämpen der Fortschrittspartei und den Sozialdemokraten durchzufechten, und oft sah man ihm die Mühe an, die es ihm kostete, auf seinem erhabenen Sitz Herr seiner selbst zu bleiben und seine Unparteilichkeit selbst den unmotivierten Angriffen auf seine Amtsführung gegenüber zu wahren. Einmal war Simson von einer Sitzung, wo es sehr stürmisch herging, so erschöpft, daß er nach dem Schluffe kraftlos in seinen Sessel zurückfiel. Völk, sein Parteigenosse und Freund, ging auf ihn zu und ermunterte ihn und sagte: „Das war eine heiße Sitzung, ruhen Sie sich nur gehörig aus, damit Sie nicht krank werden." „Ja", erwiderte Simson, „ich werde zu Hause zehn Seiten in Göthe lesen, um mein Gemüt i zu beschwichtigen". „Und ich", erwiderte der Bayer Völk, I «werde nach dieser schweren Sitzung verschiedene „Maaß" Bier zu mir nehmen, wenn es auch nicht gerade zehn werden". Der feine Aesthetiker Simson lachte auf und sagte: „Ich habe mich fast schon wieder erholt".
M.P.C. Aus dem Reichstage schreibt man unS: Wenn neuerdings wieder vielfach Klage geführt wird, weil die Plenarsitzungen so mangelhaft besucht werden, so ist I doch auch nicht zu vergessen, daß in nicht unerheblichem I ®rabe hierzu die getroffenen Geschäftsdispositionen beitragen. I Warum werden nicht gerade zweite Lesungen von wichtigen I Gesetzentwürfen, wie der Banknovelle und des Invaliden- I g.efetzes in einem Zuge erledigt. Der Bericht der Kommission I für das letztere ist noch nicht fertig, fein Studium erfordert I einige Zeit, gewiß, das Bankgesetz konnte dann aber doch I noch eine Weile warten. Ob und wie weit es möglich sein I wird, den Reichstag nach Pfingsten noch in beschlußfähiger I Zahl zusammenzubekommen, hängt wesentlich von dem weiteren I Gang der Dinge in der Kanalkommission des Abgeordneten- I Hauses und davon ab, wann und ob dem Reichstage der I Nachtragsetat und das Gesetz zum Schutz Arbeitswilliger I unb dem Abgeordnetenhause die Novelle wegen Aenderung I des Kommunalwahlgesetzes zugehen wird.
M.P.C. Im Jahre 1898 betrug die Höhe der in I Preußen zur Verrechnung bei der Steuerveranlagung ge- I langten Lebensversicherungsprämien6342 Millionen I ^ark. Mit der größten Summe partizipierten daran I Rheinland und Schlesien, mit der niedrigsten Posen und I Westpreußen.
Karlsruhe, 4. Mai. Die „Offiziöse Südd. Reichs- I Korresp." fordert den Reichstag auf, angesichts der Vor- I gütige auf Samoa die Initiative zu ergreifen, zur Schaffung I einer starken Schlachtflotte, welche erfolgreich jeder I andern Flotte begegnen kann, und der Handelsflotte freie | Bewegungen gewährleiste.
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Kaist Bmt-Karai innen notariell i äuOU zeugte Meten (fofolg, Heff erlest, Ca Verschleimung.
Preis per Paket Ä. H G. W
Marktplatz 21 Chr. Walle« Heiur. Wall.
Lokales und Provinzielles.
! + Gruuberg, 4. Mai. Unser heutiger Markt, der
sogenannte „Konfirmandenmarkt", war vom Wetter begünstigt und infolgedessen sehr zahlreich besucht. Trotzdem über manche Ortschaften der Gegend der Maul- und Klauenseuche wegen die Sperre verhängt ist, war der Auftrieb von Rindvieh und namentlich von Schweinen sehr stark. Die Preise der Ferkel waren mittelmäßig, der Handel mit denselben ging recht flott. Das Paar geringere Ferkel kostete 32 bis 45 Mk.; ältere 12 bis 14 Wochen alte Tiere wurden zu 52 bis 60 Mark abgesetzt. In dieser Preislage wurden viele Verkäufe abgeschlossen. An Rindvieh war die Nach- frage stärker als das Angebot, die Preise waren infolgedessen ziemlich hoch. Bei den sehr günstigen Futtteraus- sichten sind die Landwirte eher geneigt, ihren Bestand an Rindvieh zu vermehren, anstatt denselben durch Verkauf zu verringern. — Der Krammarkt war mit Verkaufsständen gut besetzt. Die Marktbesucher pflegen auf diesem Markte ihre mancherlei Bedarfsartikel für das bevorstehende Pfingstfest einzukaufen, und es dürften die Geschäftsleute von dem Ergebnis des Marktes voll befriedigt sein.
b. Romrod, 4. Mai. Bei der heute unter dem Vorsitz des Herrn Kreisrat OrMelior vollzogenen Ersatzwahl zum Landtag, siegte der Kandidat der vereinigten Freisinnigen und Nationalliberalen, Landwirt Gustav Korell in Leusel mit 20 Stimmen, auf Landwirt Jacob Schuchard in Brauerschwend, Antisemit, entfielen 17 Stimmen. Sämtliche Wahlmänner erschienen an der Urne.
$at, ihre« Weg zu uns findet, dann komme« auch s übrigen Sorten gut durch die Blüte. Die Gemüsevllö'^ m den Gärten stehen sehr schön. Ihr gefährlichster der Erdfloh, hat sich noch nicht bemerkbar gemacht baoer finden wir an den jungen Baum- und Rosenstrauchtr^7 bereits die ersten Blattläuse. Eine Einpinselung der -r diesen befallenen Trieben mit einer Schmierseifenlösuno sich immer gut bewährt. Der im März gesäte Lattich ii schon über acht Tage für den Tisch brauchbar.
Schnelldampfer des Norddeutschen Lloyd in öremew, „Kaiser Wilhelm der Große", der bei einer ßfinge von 648 Fuß mit seinen beiden riesigen Maschine» von. zusammen etwa 30000 indizierten Pferdekräften zugleich de» größten und schnellsten Dampfer der Handelsflotten der Welt darstellt. Der Dampfer „Kaiser Wilhelm der Große" hat einen Kohlenkonsum von ca. 500 Tonnen gleich 50 Doppelwaggons ä 20 Zentner per Tag zu verzeichnen. Die Kohlenbänke dieses Schiffes fassen 4550 Tonnen, e« ift dies das Quantum, mit welchem der Dampfer für eine einzige Fahrt ausgerüstet wird, also nur für die Reise von Bremen nach New-Jork, dasselbe Quantum erhält der Dampfer alsdann in New-Jork wiederum für die Rückreise. Bei voller Besatzung ist das Schiff im Stande, über 2000 Personen zu befördern. Die Besatzung des Dampfers besteht aus 480 Personen, die sich zusammensetzen aus eine» Kapitän, 6 Offizieren, 1 Arzt, 3 Zahlmeistern, 54 Man» Deckpersonal, 1 Ingenieur (Obermaschinist) 28 Maschinisten: und Assistenten, 160 Heizern und Kohlenziehern, 1 Oberkoch, 6 zweiten Köchen, 2 Konditoren, 3 Dampfköch», * Bäckern, 3 Schlächtern, 2 Barbieren, 16 Aufwäscher, 1 Oberkellner, 4 zweiten Kellnern, 8 Stewardeffen, W i Kellnern u. s. w. Hiervon allein 190 Mann Maschine« Personal. Ebenso erstaunlich sind die für die Verpflegung; der Passagiere und Mannschaften auf einer Reise erforbet : liehen Proviant-Mengen, auf welche wir binnen kurzem rückkommen werden.
* Znm Kapitel „Moderne Dienstboten", schreibt W „Tägliche Rundschau": In England ist die DE botennot groß und die Hausfrauen vergeuden dort ihre halbe Zeit in vergeblichen Jagden nach „Mary Janes“ b in erbitterten Kämpfen mit ihnen, wenn sie sie endliche einem „Register Office" glücklich eingefangen haben, verglichen mit ihren Schwestern in den „Staaten" scheinen ste aber immer noch goldig daran zu sein. Wir haben 61 Statuten der Londoner „Domestic Servants Union“ DD uns und wir lesen da, daß ihre Mitglieder u. a. sich vft“ pflichten: Keinen Lohn anzunehmen unter 65 Mk. pro Mona. keine Fenster und Stiegen zu putzen und keine Kohle« p tragen. Sie verlangen außerdem ein besonderes 3t®nie * wo sie ihre Freunde empfangen können, einen Tag frei der Woche und Sommerferien von 14 Tagen bei voller «ö
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Der Zafchlag «1 1899.
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Graz, 4. Mai. Aus Ost-Oesterreich laufen fortgesetzt Meldungen über anhaltende Erdstöße ein. In verschiedenen Ortschaften haben die Gebäude stark gelitten.
Rom, 4. Mai. Der König hat bisher die Demission des Kabinetts nicht angenommen. Palumbas Nachfolger wird wahrscheinlich Admiral Amini. Man spricht bereits von einer Auflösung der Kammer. Die Neuwahlen sollen alsdann^ im Oktober oder November stattfinden.
Bruffel, 4. Mai. Trotz aller Agitationen wird das neue Wahlgesetz voraussichtlich mit 82 gegen 65 Stimmen angenommen werden. Man hofft noch immer, daß der König dem Gesetz die Sanction nicht erteilen werde.
Paris, 4. Mai. Das Urteil des KassationshofeS wird nicht vor dem 1. Juni erfolgen.
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n. NiederHlorstadt, 4. Mai. Eine für unseren örnfr.» verkehrsreichen Ort sehr wichtige Neuerung hat ;
1. Mai gebracht. Der seither durch einen Lt.nbbn'efträ^ zwischen hier und Friedberg vermittelte Mittag-poft^e'^ wird nämlich von diesem Tage an durch eine fahteuV


