Ausgabe 
5.12.1899 Zweites Blatt
 
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1899

Dienstag dm 5 Dezember

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44. StifwugSfest der Freiwilligen Gail'schen Feuerwehr. Unter zahlreicher Teilnahme von Gästen, sowie sehr starker Beteiligung der Mitglieder beging am Samstagabend die Freiwillige Gail'sche Feuerwehr die Feier ihres >44 Stiftungsfestes im Saale des Cafs Leib. Der ! 1. Hauptmann des Korps, Herr Kreisseuerwehrinspektor

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Fernsprecher Nr. 51.

» Arthur Bauer aus Frankfurt, welcher morgen abend im Theaterverein in derEwigen Liebe" den Führing giebt, gastierte u. a. auch noch in Regensburg m dieser Rolle. In einer uns hierüber vorliegenden Kritik heißt es: Nicht Arthur Bauer stand vor uns, es war leib­haftig Friedrich Führing. wie ihn der Dichter gezeichnet hat, der alte Führing mit dem Herzen voll Zorn und voll Liebe, der alte Violinspieler mit der Geige, diedas Weinen gelernt hat, eine Gestalt, von der zitterndes Weh und herber Humor ausgeht. Es gab an dem ganzen Abend keinen Augenblick, in dem Bauer ein anderer gewesen wäre, als

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Rt. 286 Zweites Blatt

Daily News" zufolge sind die Truppen Lord Methuens um ein halbes Bataillon Hochländer, ein Regiment Kavallerie und eine Feldbatterie verstärkt worden. Man werde jetzt weiter vorrucken können. Die Eisenbahn nach seiner Basis sei völlig offen I

2 Mart 20 Pftz. atoKatlid} 76 Pftz» tntt Brmgerlv^ *

Bei Poftbezutz 2 Mark 50 Vf*. > viertegährlich.

Telegramme desGieheuer Anzeiger".

Loudon, 4. Dezember.Daily Telegraph" berichtet aus Durban: General Buller dringt augenblicklich ge­gen Ladysmith vor. Der Prinz von Wales sandte em Danktelegramm für die Glückwünsche, welche die Ofstziere der Garnison von Ladysmith gelegentlich seines Namens- festes abgchen ließen.

London, 4. Dezember.Daily Telegraph" berichtet aus New-York: Der Korrespondent derWorld" meldet aus Washington. Die Regierung hat eine Note der fran­zösischen und russischen Regierung erhalten, worin diese da­gegen protestieren, daß England die beiden Burenrepubliken annektieren will. , _ .

London, 4. Dezember. Ein Telegramm aus Kapstadt berichtet, daß das TransportschiffJlmore" in der Nähe von St. HelenaBai auf Grund geraten ist. Der Dampfer hatte eine Batterie Artillerie und eine Abteilung Kavallerie an Bord. Zwei Kriegsschiffe sind damit be­schäftigt, die Pferde und das Artilleriematerial tn Sicherheit zu bringen. ,

London, 4. Dezember. Aus Ladysmith gelangten die letzten Nachrichten am 28. November nach Durban. Danach wäre seit den letzten 10 Tagen alles ruhig, und die Buren zeigten absolut keine Neigung, aus ihren stark ver­schanzten Stellungen herauszugehen, in denen sie 22 Geschütze aufgestellt haben.

Brüffel, 4. Dezember. Die hiesige Transvaal-Ge­sandtschaft erhielt Nachricht über haarsträubende Grausamkeiten der Engländer, welche 300 gefangene Buren ermordeten und mehrere verstümmelten. Dr. Leyds will diese Meldung den Großmächten notifizieren.

GrsttrdeilssM: GießE ^«mümcklStter, Her WW Mndwirt, HMer für hessische NMskMÄe.

Kokaies Md VrovmMes.

Gießen, den 4. Dezember 1899.

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Metz euer Anzeiger

Heneral-Anzeiger

Amt», «nd Anzeigeblatt für den Areis Gietzen

eine Depesche zu, General French eine Rekognoszierung von Rosemead machte. Die Truppen kehrten heute wieder zu­rück. General Methuen überwachte am Modder-River die Reparaturarbeiten der Brücken. Drei Sataiöone In­fanterie, berittene Artillerie, kanadische und australische Ab­teilungen rücken auf dem Wege de Aar-Belmont vor

- Die in Las Palmas an ec-*

Sumatra" eingetroffenen englischen Verwundeten find voll deS Lobes über die Buren und zweifeln an einem " Gndfdnbet. Ein Offizier, welcher sich unter den Btt- mundeten befindet, erklärte einem v>- . . c - k A

werde ein sehr langer und schwieriger fern, teils infolge des Heroismus der Buren, teils wegen der schwierigen Ge­staltung des Terrains. nn* Tnbenb

über den Mut der Buren aus.

Triest, 3 Dezember.Rossegger" bestätigt die Grau­samkeit der Engländer. Dieselben beschießen die Ambulanzen (!) und töten Aerzte (!!) bei Unter»

n Faber.

lnFrankfurt a.M.

der Kasse. '

unterwegs, hier eingetroffen.

London, 3. Dezember. Lord Methuens hier endlich eingetroffene Verlustliste für die Modder- flußschlacht, nach der er 73 Tote und 365 Verwundete, ab­gesehen von den Offizieren, verloren hat, wirkt hier ge­radezu niederschmetternd. Weit und breit ist Trauer tn den Häusern eingekehrt. General Methuen hat nun bereits, soweit osfiziell bekannt gegeben ist, 943 Mann verloren. - DieTimes" meldet aus dem englischen Lager von Frere, daß die Buren die Eisenbahnbrücke bei Colenso in die Luft gesprengt haben. Die Reparatur der Brücke wird vorbe­reitet. Die militärischen Sachverständigen glauben, daß die Zerstörung der Brücken Clerys Vormarsch auf Lady­smith bedeutend erschweren. Man glaubt, Clery werde eine Abteilung an einer anderen Stelle des Tugelafluffes über­setzen lassen, um Joubert in die Flanke zu fallen, wahrend White ihm in den Rücken fällt und Clery mit ferner Haupt­macht ihn in der Front angreift. Alles ist nmg darin, daß schwere Kämpfe bevorstehen. Nach m Brussel em- getroffenen Meldungen errichten die Buren em befestigtes Lager am Modderflusse. Entgegen den englischen Angaben wird in Brüssel versichert, daß von den Truppen Methuens 1500 Mann kampfunfähig sind. Der Sohn des Staats­sekretärs Hay ist zum amerikanischen Konsul tn Prätorta ernannt worden.

Während der Modder-Rtver den Vormarsch des Generals Methuen zweimal aufgehalten hat, und viel­leicht einen verhängnisvollen Wendepunkt auf dem westlichen Kriegsschauplätze bezeichnet, ist der Tugelafluß für die in Natal stehenden englischen Truppen zurzeit nicht zu forcieren. General Buller kann an eine Entsetzung von Ladysmith nicht vor 810 Tagen denken, bis zu welcher Zeit die Stadt bereits kapituliert haben dürfte. General Hildgard erließ einen Armeebefehl, worin er feinen Truppen Dank abstattet, und der Hoffnung Raum giebt, dem Feinde nächstens die Schläge zu verabfolgen, die er verdient habe. Die Truppen sind darüber erfreut, unter Zelten einige -

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bis 200 PS

stützimg von Verwundeten. ,

Trieft, 3. Dezember. Der .Piccolo" verbssenillchi vom Kriegsschauplätze Nachrichten vom 25. Oktober von dem Triestiner Rostegger, welcher als Leutnant auf Setten der Buren kämpft. Aus diesen Berichten kann man ersehen, daß bei Dundee 500 Buren gegen 5600 Engländer kämpften. Bei der Einnahme von Dundee erbeuteten dieBuren vielMunition und Proviant; außerdem fielen zahlreiche Gegenstände für ein Feldlazarett und vier Panzerzüge in die Hände deS Feindes.

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Dezember cr.

fitaafitf). 113980 Ludbahn I 81'8_° Bdbahn.

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Bom Kriegsschauplatz.

General Methuen spielt vabanque, das ist wieder- I feolt hervorgehoben worden, als bekannt wurde, daß der | Lord in forcierten Märschen den Entsatz Kimberleys zu I erzwingen hoffte und zu dem Zwecke sich aller nicht zum notdürftigsten Unterhalt nötigen Bagage entblößt hatte und das ohne jede sichere Verbindung mit anderen englischen I Truppen ober Hilfsmitteln. Aber erst jetzt zeigt sich, wie gefährlich daS Unternehmen ist, denn wenn der tm nach­stehenden signalisierte Plan der Buren gelingt, dürfte dem General das Schicksal Whites beschieden sein, nur daß er ohne die Hilfsmittel des wohlverproviantierten Lagers von Ladysmith zu fechten haben würde. Die hier folgende wichtige Meldung zeigt zugleich die Beweggründe, von welchen die letzten Operationen der Buren im Westen geleitet wurden; das Zurückweichen der Buren ist jetzt strategisch erklärt.

Loudon, 2. Dezember. Kommandant Grübler wirft alle verfügbaren Burenkorps zwischen Aliwal-North | um Richmond gegen bie Bahnlinie Orangefluß- I De Aar, um bie Operationsbasis General Methuens abzuschneiben. Die Generäle French unb Gatacre Haben Orbre, GroblerS Plan mit allen Kräften zu ver- hinbern, unb haben zu bem Zweck alle verfügbaren Ver­stärkungen erhalten. ,

Auf Labysrnith unb besten wahrscheinlich erfolgten Fall bezieht sich wohl folgenbe Nachricht unseres Lonboner Korresponbenten:

London, 2. Dezember. Das Londoner Kriegsamt hält drei Depeschen BullerS zurück.

Durch die Transvaal-Gesandt schäft in Brüssel wird diese Auffassung bestätigt, denn Leyds läßt derAllg. Atg." zufolge erklären, die Gesandtschaft sei überzeugt, daß Ladysmith bereits in den Händen der Buren sei. Zugleich bezeichnet die Gesandtschaft den englischen Sieg" bei Modder-River keineswegs als ent­scheidend, nicht einmal als wichtig. Die Buren okku­pierten nach wie vor die starke Stellung am Modder- River, welchen die Armee des Generals Methuen bisher nicht zu überschreiten wagte.

Inzwischen beginnt bereits der Rücktransport der verwundeten englischen Soldaten nachEngland.

L-s Palmas (Kanarische Inseln), 2. Dezember. Der englische DampferSumatra" ist mit einer großen Anzahl verwundeter Soldaten, aus Kapstadt nach England

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b 5 M. Loos, begrüßte bie Erschienenen unb verbreitete sich - ! sodann in längerer Rede über den Wert und Zweck der Feuerwehren im allgemeinen, ging dann naher auf die Gründung des Korps ein, gedachte des demselben seitens der Firma Gail stets erwiesenen Wohlwollens, und schloß *.. M-tig.tÄS.ss .» tiÄÄ Ä» zuge eine furchtbare Explosion und sah darauf groB , ^^merndlckastlickkeit unb brachte ein Hoch auf Herrn Ober- schwarze Rauchwolken in der Richtung bCr TuS°l°brückcltl)U"uS. 'rckS ®rabbinhot

^''^"^mKriegSam. 9in9 aus Kapstadt am 1 Dezbr Trabers ^^jäh^^iMum btt Httreu^ Beul I. in ft>°r General Galacre ench , daß A Wrlh^W acker p V in der freiwMigeu

J P 1 kruerwebr aestiteten Ehren-Urkunden, indem er zugleich den beiden Jllbilaren ein@ut Wehr!' darbrachte. Herr C L Gail, Hauptmann der Gießener sretwilligen Feuer­wehr, danlte im Namen des Vorstandes seines Korps für it.SBelmont vor l di-Einladung und brachte der Freiw. Gall'schen F-u-rw-hr Bord des Dampfers zu ihrem Feste die herzl.chsten Glückwünsche dar, gab dem Bordeon |ßun^c AnSdruck, daß die seither,gen guten, k°m-radschaft- Sitat der lichen Beziehungen zwischen den beiden Wehren auch ferner.

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teils wegen uet i vuut' « j.. »rmibert wurde. Die von

Der Offizier sprach sich auch lobend gebrachte Operette: Guten

Morgen, Herr Fischer'.", die lebenden Bilder mit ver­bindendem Texte, den Beruf des Feuerwehrmannes vor- führend, sowie die Pantomime:Der Denker-Klub fanden infolge der guten Leistungen der Darsteller sehr basaltige Aufnahme. Ein Tänzchen beschloß die in jeher Hinsicht sehr schön verlaufene Festlichkeit.

** Wegen des Ladenschlusses am Heiligabend haben fich in der vergangenen Woche 67 Geschäftsinhaber an das Großherzogliche Kreisamt gewandt und gebeten, dahin zu entscheiden, daß die Verkaufszeit für den diesmaligen letzten Sonntag vor Weihnachten bis 9 Uhr abends ausgedehnt werden möge. Unter den Petenten befinden sich fast fämt- liche Inhaber der Kurz-, Weiß- und Wollwarengefchäfte unb Verkäufer von Spielwaren, ber größte Teil ber Manu- fakturisten, mit einer Ausnahme alle Cigarren-Spezialge­schäfte, bie Inhaber ber Konbitoreien unb Chokolabengefchäste, Schuhhänbler, einige Kolonialwarenhänbler unb Vertreter anberer Branchen. - Die Gefuchsteller begrünben ihren Wunsch um Verlängerung ber Verkaufszeit am gebuchten Abenb, soweit bie Wollwarenbranche in Frage kommt, da­mit, daß bei dem sehr milden Wetter bie Umsätze bisher I sehr gering gewesen seien unb daß dadurch, weil der dritte Sonntag in diesem Jahre gleichzeitig mit dem Heiligabend zusammentrifft, ihnen ein Hauptgeschäftstag, an dem sie dis tief in bie Nacht hinein gute Geschäfte machen, gegen sonst verloren ginge, woburch roieberum em Ausfall tm Geschäft entstehe. Ferner wirb von allen Petenten barauf hinge- wiesen, daß di- Bescherungen am Heiligabend m den meisten Familien zwischen 6-V.8 Uhr stattfindeu und daß überall ba, wo ben Arbeitern, Dienstmädchen unb sonstigen Be­diensteten bie Weihnachtsgeschenke in barem Gelbe verab­reicht werben, auch die Möglichkeit gelassen werde, daß auch diese Menschenkinder sich nach ber Bescherung noch durch [ Einkäufe in den einschläglichcn Geschäften mit notwendigen | Gegenständen zu dem Weihnachtsfeste versehen können Man I ist in den Kreisen der dabei interessierten Geschäftsleute der Ansicht, daß, würde man durch einen 7 - Uhr- Schluß den Geschäften am Heiligabend bie Möglichkeit eines Einkaufs nach bieser Zeit abschneiben, unter ben geringen Leuten viele in Verlegenheit geraten, ba am ersten Weih- I nachtsfeiertag bie Geschäfte ebenfalls geschlossen sinb unb manche Einkäufe infolge besten überhaupt unterbleiben, ba erfahrungsgemäß nach bem Christfest bie Gebefreudigkeit und damit die Kauflust vorüber ist.

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