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^Heitere Welt") gelungen ist, eine Harmonie durch Vereinigung von Wort und Bild, von Wissenschaft und Leben im Dienste menschlicher Wohlfahrt herzustellen, von dessen Herrlichkeit man vor 30 Jahren nichts geahnt hat. In der Gartenlaube führte Prof. Bock als Vertreter der Naturwissenschaft das Szepter. Von einer Verbindung der Natur und der Kunst im höheren Sinne war hier keine Rede. „Neues Leben" und „Am deutschen Heerd" wollen dadurch zum „Träger einen neuen, Glück und Segen bringenden Lebensanschauung werden, daß sie das menschliche Dasein in allen seinen Tiefen und Höhen darstellen, den Leser nach allen Richtungen in die Wunderwelt der Natur und in die Ge» Heimnisse der Gesetze des wirtschaftlichen Lebens und der praktischen Lebenskunst einführen, um die gewonnenen Geistesschätze in den Dienst des täglichen Lebens zu stellen In den genannten Zeitschriften werden Kunst und Wissenschaft, das Schöne mit dem Praktischen, Unterhaltung und Belehrung in einer Weise miteinander verbunden, welche daS ' Interesse des Lesers wachruft. „Am deutschen Heerd" bietet eine solche Fülle Illustrationen von den hervorragendsten Künstlern, eine so vortreffliche Ergänzung von Bild und Wort, daß diese Zeitschrift als ein Familienblatt ersten Ranges bezeichnet werden kann Es ist in der That ein überraschender, anzustaunender Fortschritt, der sich hier innerhalb 30 Jahren vollzogen hat. Niemand sollte es versäumen, ein Probeheft mit jenen Zeitschriften, welche sich, wie bereits gesagt, wöchentlich auf ca. 10 Pfg. stellen, in der nächstgelegenen Buchhandlung kostenlos in Empfang zu nehmen. In Bezu auf Qualität oder Umfang erhalten hier die Leser fast das dreifache was früher geboten wurde.
Kunst und Wissenschaft.
Frankfurt a. M., 3. Oktober. Es ist kein Fest für die breiten Schichten des Volks, die sich durch ein paar Schlagworte für eine Persönlichkeit oder eine Sache interessieren lassen, sondern eine kleine, stille Feier für den Kreis ernst und tief empfindender Männer, und Frauen, die ihre ganz bestimmten Bahnen zieht und auch ihre Lichtspuren hinterlassen wird.
Hochverdient hat sich vor allem der Kunstsalon Schneider gemacht durch die großartige, vom feinsten historischen Verständnis dirigierte Kollektivausstellung der Werke Thomas, die ihrem universellen Charakter und ihrer geschmackvollen Anordnung nach außerordentlich viel dazu beiträgt, das Verständnis für diese echt deutsche, von hohem Idealismus beseelte Kunst zu fördern. Hier handelt es sich um keine barocken Neuerungen, keine sensationellen Effekte, keine Modegröße, welche die Laune des Tages, die sie erhoben, ebenso schnell wieder stürzen kann, sondern um ein Lebenswerk, in dem sich eine Persönlichkeit spiegelt, die sich selbst treu geblieben ist, gleich unbeirrt von rraditio- nellen Regeln wie von modernen Programmen.
Der Spiegel, welcher der Natur durch Hans Thoma vorgehalten wurde, gehört zu den klarsten und wahrsten.
In dem kleinen Oberlichtsaal am Roßmarkt, der von 9 Uhr vormittags bis 6 Uhr abends dem Publikum offen steht, wird es nicht leer von liebevoll Schauenden. Denn für die große Menge der Neugierigen, die sich mit einem flüchtigen Blick ihren Genuß und ihr Urteil verschaffen wollen, sind diele Bilder nicht, in welche man sich hineinfühlen muß.
Die Krönung der Thoma-Feier bildete der am gestrigen (Montag) abend im Saalbau gehaltene Vortrag von Professor vr. Heinrich Thode aus Heidelberg, der wie kein anderer unter den Zeitgenossen in die inneren Lebensbedingungen des Thoma'schen Kunstschaffens, in die Gesetze seiner Künstlernatur eingedrungen ist. Ein solches Verständnis erwirbt sich natürlich nicht in kurzer Frist, es entsteht nur auf Grund einer langen geistigen und persönlichen Lebensgemeinschaft. Eine solche Interpretation, wie sie Professor Thode von der Seh- und Malweise Thomas einem Hörerkreis, der sich aus der geistigen Elite Frankfurts zusammensetzte, bot, ist an und für sich auch eine Kunstthat. Der von umfaffenden Gesichtspunkten ausgehende Vortrag, der, ohne ein Wort von den persönlichen Schicksalen des Künstlers zu sagen, doch den Abdruck seiner ganzen geistigen Persönlichkeit enthielt, entwickelte in seinem letzten Teil den Stil Thomas. Die Möglichkeit eines solchen ist dadurch gegeben, daß sich bei Thoma das Schauen der Natur und das Gestalten durch die Phantasie in vollendeter Harmonie befinden. Sein Stil charakterisiert sich nach drei wesentlichen Punkten. 2>as Bild einer Einheitlichkeit, das uns aus seinem Schaffen entgegenleuchtet, ist begründet in dem Zusammenhänge des Naturganzen. Eine scheinbare Vernachlässigung des Details, an welches die in traditionellen Regeln organischer Einheit befangene Kritik häufig anzuknüpfen liebt, findet sich dei ihm stets nur im Sinne des wesentlichen.
Es ist das Charakteristische, das sich mit der Einheit deS Organischen verbindet. Das zweite, was entscheidend in seinem Stil ist, ist die Typisierung der Erscheinungen alles dessen, was er bringt. Wie verträgt sich nun aber diese Erhebung des Individuellen zum Allgemeinen mit dem intimen Verhältnis des Künstlers zur Natur? Dieses Verhältnis ist eben das der Liebe und diese läßt ihn auf das Wesentliche, auf die Seele dringen. Niemals verlieren wir uns bei ihm in die Details der Natur.
Drittens: die Art und Weise, in der uns alles gezeigt wird, ist die der Vollendung. Auch bei Thoma treffen wir den sich nur in großen künstlerischen Perioden äußernden Zug, daß die Technik so als Dienende auftritt, daß wir das Augenmerk gar nicht auf sie lenken. Durch die Vollendung des technischen Vermögens im Dienst der höheren Idee sind Hans Thomas Werke das, als was sie uns entgegentreten, Naturerscheinungen selbst, die das Recht ihrer Existenz in sich tragen.
Auf der höchsten Stufe fallen persönlicher und allgemeiner Stil zusammen. Seine Kunst ist thatsächlich eine neue Weltschöpfung. Durch ihn werden wir in einen ganz anderen Zusammenhang mit den Erscheinungen gebracht, denn wie er die Welt der Erscheinungen auffaßt, gibt er uns zugleich ein Bekenntnis inneren Lebens.
Dr. Th ödes „Vortrag", der für Thoma ähnliches leistet wie s. Z. die Schrift Nietzsches „Die Wiedergeburt der Tragödie aus dem Geist der Musik" wird durch Drucklegung noch der Teilnahme weiterer Kreise zugeführt werden. (D. T. A.)
Berlin, 2. Oktober. Der internationale Geographen- Kongreß nahm in den Gruppenberatungen den Antrag Penck, die Regierungen zu ersuchen, für den nächsten Kongreß Vertreter zu entsenden, mit denen über die Schaffung eines internationalen kartographischen Instituts zu verhandeln sei, ferner den Antrag Neumayr, auf Entsendung einer Expedition zur Ausfindung von Spuren Leichert's und endlich den Antrag Gerland auf Errichtung eines internationalen Systems von Erdbeben-Stationen an. Professor Neovius aus Finland legte einen Atlas vor, der bahnbrechend zu wirken bestimmt ist, indem er über alle materiell bisher auf den Atlanten nicht berücksichtigten Fragen Auskunft gießt. Die Ausführungen des Redners wurden lebhaft begrüßt. Inzwischen füllten sich das Haus und die Tribünen Kopf an Kopf und man bereitete Nansen stürmische Huldigungen. In rein wissenschaftlicher Form schilderte er die Eigenschaften des Polarmeeres, seine tiefe Temperatur und seinen Salzgehalt an der Hand von Tabellen, die er an Bord des „Fram" aufgestellt hatte. Das Polarmeer sei ein Binnenmeer, durch submarine Bergrücken vom Atlantischen Ozeane getrennt, rings von Strömungen umkreist, die teils als Fortläufer des Golfstromes, teils der sibirischen Flüsse, teils des Behringstromes gälten. Redner beschreibt das Verhalten der einzelnen Strömungen bei Spitz bergen, Grönland und Island, ihre Tiefenlagen, ihre Wirkungen jauf die Wassertemperatur, auf das Klima und auf die Eisbildung, und betont schließlich, wie groß noch die Lücken des Wlffens auf diesem Gebiete seien, und wie zu hoffen sei, daß andere Leute die Lücken bald ausfüllen würden Der zweite Vorsitzende, v. Steinen, dankte Nansen und wies darauf hin, daß mancher vielleicht anderes erwartet habe, als die Vorführung von Ordinalen und Abscissen; aber gerade das begeisterte für Nansen, daß er nicht aus Abenteuersucht, sondern für diese Ordinaten und Abscissen sein Leben eingesetzt habe. Die Ausführungen Nansens wurden mit stürmischen Hochrufen begleitet.
P. Giovanni Segantini. Erst 41 Jahre alt, starb zu Pon- tresina an einer Unterleibsentzündung, Giovanni Segantini. — Segantini ist wohl nicht nur einer der bedeutendsten Maler des modernen Italiens, sondern einer der größten Künstler der Jetztzeit überhaupt. Sein Leben gleicht einem Romane. Vom Schweinehirten über die Kunstschule Mailands weg, hat er sich zu seiner Künstlergröße durchgerungen. Ein kurzes Programm und doch: wie viele Entbehrungen, Kämpfe, Enttäuschungen wird es in sich schließen. Als Ausländer hat Segantini, der deutschen Art gemäß, sich vielleicht schneller unsere Gunst errungen wie es einem bedeutenden Einheimischen gelungen wäre, aber diese Anerkennung war voll und ganz verdient. Im Gebirge in abgeschiedener Einöde soll Segantini als Kind die Schweine gehütet haben und das Hochgebirge, besonders die Dolomiten und der Engadin sollen immer fein liebster Aufenthaltsort geblieben fein. Der rauhe Gipfel des Hochgebirges mit feiner dürftigen Vegetation, seiner Einsamkeit und Spröde und seiner hehren Größe ist jedenfalls von ihm immer wieder als Hauptmotiv für seine Gemälde benutzt worden. Seine punktierende Malweise wird von vielen als das eigenartigste an ihm bewundert; ich meine, die Art, wie er diese feine Technik nicht zur Effekthascherei benutzt, sondern nur als Mittel, um die Natur einfach und groß darzustellen, die dünne kalte Luft auf dem Hochgebirge fast greifbar wieder zu geben — ist viel größer. Er hat zuerst der süßlichen Malerei im modernen Italien den Kehraus gemacht. Seine „Kindsmörderin", sein „Hirt auf dem Hochgebirge" und das herrliche Gemälde von ihm in der Berliner Gallerie zeichnen sich alle durch raffinierte Technik, durch Schlichtheit und Größe der Auffassung aus und gehören zu dem bedeutendsten, das uns die Ausstellungen der letzten Jahre gebracht haben. Die Münchener Sezession stellte im vorigen Jahre ein Portrait von ihm aus, das ebenfalls sofort durch lebendige, kraftvolle Charakteristik und die breite Pinselführung auffiel. Mit Segantini ist eben einer der wenigen Künstler von uns geschieden, die es verstehen, mit männlicher Kraft ihr Werk zu gestalten und doch ihr „Ich" völlig hinter demselben zurücktreten zu lassen.
Landwirtschaft.
* Darmstadt, 2. Oktober. Der diesjährige Herbstpferdemarkt dahier findet vom 9. bis 12. Oktober statt. Das Auskunftsbureau ist geöffnet von 9 bis 12 Uhr vormittags und von 3 bis 5 Uhr nachmittags, während des Marktes den ganzen Tag über. Auskunft erteilen Bureausekretär W. Kaiser und Platzkommissär M. Vogel. Die Anmeldung zur Prämiierung hat im Ausstellungsgebäude am Sonntag, 8 Oktober, nachmittags von 3 bis 4>/z Uhr, und Montag, 9. Oktober, vormittags von 8 bis 9 Uhr stattzufinden. Montag, 9. Oktober erfolgt von vormittags 9 Uhr ab Ankauf der Tiere zur Verlosung und Vorführung der Tiere zur Musterung und Prämiierung. Um 3 Uhr nachmittags findet die Preisverteilung auf dem Markplatze vor dem Ausstellungsgebäude statt.
Sandet und Uerkehr. Volkswirtschaft.
Frankfurt, 3. Oktober. Auf dem gestrigen Viehmarkt standen zum Verkauf: 420 Ochsen, 33 Bullen, 700 Kühe und Färsen (Stiere und Rinder), 271 Kälber, 558 Schafe und Hümmel unb 1678 Schweine. Gegen den letzten Hauptmarkt waren 28 Ochsen mehr, dagegen 3 Bullen und 48 Kühe und Rinder weniger, zusammen 23 Stück Großvieh, weniger
angetrieben. Der Markt war gut besucht; es entwickelte sich ein gute# Geschäft und bei Marktschluß verblieb nur ein unbedeutender Ueberstand. Erhebliche Preisänderungen gegen den Vormarkt traten nicht ein, Ochsen und Kühe fliegen um 1 Mk. pro 100 Pfund Schlachtgewicht, während Bullen ihren Preis hielten. Aus Oesterreich standen 124 Ochsen unb 1 Kuh zum Verkauf. Nach auswärts ging das Geschäft ziemlich lebhaft.
’tfa 300 Stück wurden per Bahn verladen; zu Fuß wurden über 400 Stück abgetrieben. Das Geschäft in Kälbern ging gut. Die Preise blieben unverändert. Das Hammelgeschäft ging mittelmäßig, es verblieb ein ziemlicher Ueberstand. Hämmel besserer Qualität gingen um 1 Pfg. pro Pfund Schlachtgewicht zurück, in mittlerer Qualität um 2—3 Pfg. Der Umsatz in Schweinen war gut, trotzdem war ein Preisrückgang von 1 Pfennig pro Pfund Schlachtgewicht bemerkbar Die Zufuhr in Schweinen betrug 1 Waggon und 15 Doppelwaggons. 2 Schweine kamen verendet an und wurden der Wasenmeisterei überwiesen. 12 Tiere hatten auf dem Transport Schaden gelitten und mußten bei Ankunft abgeschlachtet werden.
Zahlungseinstellungen.
Konkurseröffnungen: H'rrengarderobehändler Max Seidel, Berlin; Holzwarenfabrikanten Albert und Max Weiblen, Blaubeuren; Krämer Job. Leser, Oberwiukling (Bogen); Geldachrankfabrikant Georg Heinr. Steinforth, Bremen; Geachw. Jak., Karl und Elisab. Ledure, Schemerich (Busendorf); Posamentier Rich. Schulz, Frankfurt a. 0.; Kaufmann Eduard Santelme, Fulda; Handelsfrau Karl Klein, Kotthausen (Gelsenkirchen); Leinenhändler Jak. Indervoort, Krefeld; Kaufmann Bendix M. Tadsen, Lunden; Kaufmann Robert Oehmichen, Mansfeld; Bäcker Jos. Metzger, Sondernach (Münster i. Els.); Nachlass des Wirtscbaftsinspektors Jos. Lamla, Gr.-Chelm (Myslowitz); Materialwarenhändler Armin Köhler, Meyhen (Naumburg a. 8.); Zementwarenfabrikant Alb. Gustorf, Neuss; Restaar. Alb. Diimke, Posen; Kaufmann Salo Wolff (S. W. Wolff), Posen; Bauunternehmer Bernhard Wollensack, Strassburg i. Els.; Handelsmann Jak. Löb Strauss, Ulm; Gastwirt Friedr. Utz Ebersteinburg (Baden); Buchbinder Karl Lüttjohann, Bayreuth; Witwe Joh. Lüth, Binz (Bergen a. R.); Kaufmann Heinr. Heuer, Berlin: Maurermeister Karl Aug. Hentschel, Berlin; Materialwarenhändler Bernh Landes, Blankenburg a. H.; Firma B. Schiffeliers, (N. Pollak), Bochum; Kürschner Heinr. Jonas, Dürkheim; Wirt Wendelin Grossmann, Durlach; Wattefabrikant E. Beruh Gersohler, Remse (Glauchau); Kaufmann Ernst Tschacksch, Neusalz a. 0.; Gastwirt Friedr. Böger. Dedinghausen; Käthner Nis Detlefsen, Barslund, (Rödding); Nachlass des Kaufmanns Jos. Herzog, Zell i. W. (Schönau); Nachlass des Kaufmanns Georg R. K. K. J. Hauptmann, Wentorf (Schwarzenbek); Kaufmann Karl Feihauer, Strassburg i. Els ; Friedr. Gödde, Hemmerde (Unna); Fabrikarbeiter Karl Haas, Steinburg (Zabern); Restaurateur Ernst Louis Schmidt, Krossen-Mulde (Zwickau); Ackersmann Heinrich Rischbieter, Lehre (Braunschweig); Tischler Job. Heinr. Wilh. Gercken, Bremen; Händler Otto Tiedemann, Bedingen (Castrop); Staatsanwaltschafts-Sekretär Klem. Giessen, Coblenz; Kaufmann Louis Bickel, Schernberg (Ebeleben); Materialwarenhändlerin Helene Herrn. Richter, Frankenberg; Gutsbesitzer Hugo Laurösch, Grünenberg (Geislingen); Kaufmann Paul Nickel, Gleiwitz; Bauer Franz Jos. Zeller, Bärenhof, Gemeinde Ottenbach (Göppingen); Kaufmann Karl Gradenwitz, Grünberg; Sägewerkbesitzer Jak. Kussmaul, Bondorf, (Herrenberg); Sennewald & Müller, Oberursel (Homburg v. d. H.); Steinbruchpächter Aug. Richter, Püsselbüren (Ibbenbüren); Ehefrau des Maurers Louis Lauenburg, Bant (Jever); Müller Emil Bartelt, Raiorsdorf (Landeck); Kaufmann Karl Gottl. Scheller, Leipzig; Färbereibesitzer Adolf Günther, Mehlsack; Landwirt Frans Oskar Lehmann, Mohlis (Meissen); Gastwirt Wilh. Bennauer, Mülhausen; Kaufmann Korbinian Huber, München; Warenhaus Leopold Imbach, Ohlau; Nachlass des Rechtsanwalts Franz Schedlbauer, Osterhofen; Kaufmann Albert Gellrich, Reichenbach u. E.; Gutsbesitzerin Ida Klara Röder, Brünlos (Stollberg i. E.); Blasberg & Osthoff, Wermelskirchen.
Knefkasten.
Herrn H. . . P. em. Besten Dan! für Ihre freundliche Zusendung. Leider kam dieselbe für heute zu spät. Wir werden dieselbe mit Ihren freundlichen Begleitworten morgen zum Abdruck bringen. Die Redaktion.
Wöchentliche Neberstcht der Todesfälle in Gießen.
39. Woche. Dom 24. bis 30. September 1899.
(Einwohnerzahl: angenommen zu 24 500 (tnd. 1600 Mann Militär).
SterblichkettSziffer: 16,88, nach Abzug der Ortsfremder' 14 86°/oo.
Kinder
ES starben an: Zusammen: Erwachsen:: im vom
1.Lebensjahr: 2.—Ib.Jahrr
UnterleibStuberkulose Herzleiden Asthma Leberschrumpfung Sturz Keuchhusten Unbekannte Krankh.__
Summa: 8 (1) 7 (1) 1 —
Anm. Die in Klammern gesichten Ziffern geben an, wie viele bet Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gtchen gebrachte Krank- kommen.
11-
2 2-
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