Ausgabe 
5.4.1899 Zweites Blatt
 
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Ausland.

Wuchs ist staunenerregend, und im Winter ist man jeder

Nun beginnt auch das Umpflanzen unsererTopf-

pflanzen des Zimmers.

sind, so ist die Prozedur eine einfache und bekannte. Der

Straße längst den alten Ruhm des Hauses überstrahlt

den Auftrag, das englisch-russische China-Ueber- einkommen zu unterzeichnen.

Regierungskreise haben zurzeit ihre Aufmerksamkeit ganz von dem Kampfe auf den Philippinen abgewendet. Das größte Interesse wendet sich der Haltung der Regierung in Berlin zu. Man befürchtete zuerst, es würden schwere internationale Verwickelungen entstehen; aber diese düstere Annahme sindet keinen Glauben mehr, wenn auch anerkannt wird, daß das Blutvergießen die Lage ernst und heikel gestaltet hat« Es verlautet, diese Entwickelung der Lage sei im voraus von den Vertretern der drei Mächte besprochen worden und es habe in der vorigen Woche thatsächlich zu einer Krisis geführt, als die Möglichkeit eines Ausbruchs von Feindseligkeiten in Erwägung gezogen wurde. Es sei aber möglich gewesen, trotzdem die Beziehungen der drei Vertreter zu einander einen sehr gespannten Charaker angenommen hätten, eine Verständigung zu erzielen, die, wie es heiße, verhindern werde, daß die Ereignisie zu einem Bruche zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland oder zwischen England und Deutschland führen würden. An amtlicher Stelle ver­lautet, Deutschland habe dem Kommandanten des deutschen KreuzersFalke" positive Anweisungen gegeben, jedes aktive

kanzlei.

Baden-Baden, 1. April. ^Der Großherzog und die Großherzogin trafen, wie dieFranks. Ztg." meldet, heute vormittag zur persönlichen Beglückwünschung des Reichskanzlers hier ein, der am Bahnhof erschienen war.

Frankfurt a. M., 1. April. Professor Hans Thoma hat derFranks. Ztg." zufolge die Stelle als Gallerie- direktor in Karlsruhe angenommen.

große Mattigkeit, blutig gefärbter Auswurf.

Toulon, 1. April. Der KreuzerAssas" hat heute den

Winter hat aber manche Pflanze durch die lange Stuben­haft geschädigt und krank gemacht. ~ 7

werden aber wie kranke Menschen auf Diät gesetzt. Die schlechte Erde wird samt den schlechten Wurzeln entfernt, der neue Topf wird kleiner als der bisherige gewählt und es wird leichtere Erde genommen. Das Gießen wird bis

Hafen verlassen, um sich nach den egyptischen Gewässern zu begeben, wo er die Expedition Marchand an Bord

nehmen wird.

Petersburg, 1. April. Der englische Botschafter erhielt

Kaschau, 1. April. Mittags wurde die hiesige eiserne Eisenbahnstationskasse, enthaltend 25000 Gulden,

aufgesprengt und ausgeraubt.

Arco,'1. April. Das Befinden des Erzherzogs

Pflege und Deckung überhoben, da die Sorte vollständig winterhart ist.

Tod gefunden haben. Das Feuer brach am hellen Tage, in den frühen Nachmittagstunden aus, allem Anscheine nach | durch ein weggeworfenes Streichholz verursacht, das sich auf I dem Gange des zweiten Stockwerkes in eine Gardine versing. I Das Unglück wollte es, daß die zahlreichen Iren New-Yorks den Namenstag ihres Landesheiligen St. Patrick durch einen | festlichen Umzug feierten, der die berühmte Prachtstraße der I Stadt passieren sollte und diese sonst nur von vornehmen Kutschwagen befahrene Avenue mit einer unzähligen, dicht­gedrängten Menschenmenge gefüllt hatte. Aller regelmäßige I Verkehr stockte, die Polizei war dem Gewühle der Schau­lustigen gegenüber machtlos und wohl auch sehr nachsichtig, I da die meisten Schutzleute der Stadt unter der Herrschaft I des Jrenbosses Croker selbst Irländer sind. Als daher der Kellner, der zuerst den Ausbruch des Feuers bemerkt hatte, auf die Straße stürzte, um an der nächsten Ecke die Feuer­wehr durch den elektrischen Alarm zu benachrichtigen, wurde er von einem eifrig auf den irischen Festzug bedachten I Schutzmann mit Gewalt am Ueberschreiten des Bahndammes I gehindert, und erst nach verhängnisvollem Aufenthalt gelang es ihm, das Signal zu geben. Unterdessen hatte das Feuer mit einer geradezu unglaublichen Geschwindigkeit um sich gegriffen, in weniger als 45 Minuten war das gewaltige I siebenstöckige Sandsteingebäude niedergebrannt. Die Feuer- I wehr fand fast nichts zu thun, als die umliegenden wert- I vollen Häuser zu schützen, von denen das der bekannten I Milliardärssamilie Gould und das des Herrn Arthur v. Briesen, eines der bekanntesten Deutschen New Yorks, leicht in Mitleidenschaft gezogen wurden. Der Gasthof war I sehr gut besetzt gewesen; außer vielen vorübergehenden Gästen hatten viele Familien ihr dauerndes Heim in seinen I vornehmen Räumen aufgeschlagen, und manch bekannter I Name wurde mit Schrecken auf der Verlustliste bemerkt. Glücklicherweise sind von diesen anfangs für verloren geltenden Gäste viele nachträglich zum Vorschein gekommen, so die Familie von Abner Mc. Kinley, des Präsidenten Bruder, der bekannte Romanschriftsteller Archibald Clave- ring Gunter, dessen übermäßig amerikanische Romane Mr. Barnes of New-York undMr. Somebody of Texas ja auch in Deutschland viel gelesen worden sind; so ferner eine ganze Zahl bekannter Politiker und ihrer Angehörigen. Schrecklich war die Verzweiflung der völlig überraschten und hilflosen Gäste in den obern Stock- I werken anzusehen. Viele entschlossen sich zum Verhängnis- | vollen Sprung in die Tiefe, fast keiner davon wurde wirklich ( gerettet, alle kamen mit furchtbar zerschmetterten Gliedmaßen unten an. Aber es blieb nichts anderes zu thun übrig, die von der Baupolizei geforderten Sicherheitsmaßregeln, wie eiserne Feuertreppen an den Außenwänden u. s. w., waren bei diesem vornehmen Hotel außer acht gelassen worden, weil nun weil der Eigentümer ein hochan- I gesehenes Mitglied der Geldaristokratie war, das sich von I der berüchtigten Tammany-Polizei wohl durch ein großes

Lösegeld ein für allemal Ruhe vor Besichtigung erkauft I hatte. Die im Hause befindlichen Spritzen und Pumpen I waren nicht in Betrieb zu setzen, weil jeder den Kopf ver- I loren und nicht mehr die Kaltblütigkeit hatte, sich um I Maschinerieen und Gebrauchsanweisungen zu kümmern. ri...o-.. . I Mit entsetzlichem Geschäftssinn beuteten einige Schurken

Wenn sie gesund und kräftig I die entstandene Lage aus und zwangen hilflos schreiende ~ : I Damen, ihre Schmucksachen auszuliefern; andere machten v _,3 i- I sich mit Gemütsruhe an das Ausplündern von Koffern und Kranke Topfpflanzen I reich ausgestatteten Wohnzimmern, von denen manche viel Kostbarkeiten an Kunstgegeuständen bargen. Das Hotel Windsor war seit seiner Gründung im Jahre 1873 stets ein Lieblingsaufenthalt der großen Geldleute von Wallstreet gewesen, und in den Tagen des Commodore Vanderbilt Durch Düngen I und von Jay Gould war es die Hochburg der New-Yorker

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Washington, 1. April. Hier verlautet, die Regierung beabsichtige, nachdem die amerikanischen Waffen durch die letzten Siege Genugthuung erhalten haben, mit den P h i l i p p i n 0 s Frieden zu schließen.

Ernst ist wieder schlecht. Puls 80, Temperatur 36,8,

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gemacht haben, um in vertragswidriger Weise durch gewalt­sames Vorgehen das Ansehen der Deutschen in Samoa gänzlich zu vernichten. Uebrigens hat man bei uns erst jetzt Kenntnis von dem Vorgehen des Admirals Kautz er­halten ; die Ucberreichung der Note durch Herrn von Holleben geschah nicht auf Grund irgend welcher Nachrichten von dem Wiederausbruch der Unruhen, sondern auf Grund von Gerüchten über Instruktionen, die der Admiral erhalten haben sollte. Die letzten Nachrichten mußten natürlich den Eindruck erwecken, als ob Amerika ein doppeltes Spiel spiele, einerseits freundschaftlich unterhandle und andererseits insgeheim Gewaltthaten vorbereite. Wie wir erfahren, hat die Regierung der Vereinigten Staaten sich, um diesen Ein­druck zu beseitigen, bereit erklärt, die von Deutschland ge­machten Vorschläge anzunehmen. Dies wird anscheinend durch folgende Meldung desReuterschen Bureaus" aus Washington bestätigt:England und die Vereinigten Staaten seien geneigt, den Vorschlag anzunehmen, welcher dem Ver­nehmen nach von Deutschland gemacht worden ist und auf Einsetzung einer gemeinsamen, aus je einem Vertreter der drei Länder zusammengesetzten Kommission hinzielt. Diese Kommission würde beauftragt werden, die neuerdings auf­getretene Meinungsverschiedenheit zu prüfen und eine Ver­einbarung in dieser Frage herbeizuführen." Hierbei ist freilich nicht ausdrücklich erwähnt, was unseres Wissens Die Grundlage der deutschen Vorschläge war, daß nämlich alle drei Mächte ihre gegenwärtigen Vertreter und die bei den Unruhen beteiligten Beamten abberufen sollten. Man wird es uns nicht verdenken können, daß wir vorläufig wenig Vertrauen haben, daß die deutschen Interessen gewahrt werden. Wir verzeichnen noch folgende Meldung des Reuterschen Bureaus" aus Washington: Die Nachrichten aus Samoa kamen vollkommen überraschend. Die hiesigen

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Vermischtes.

Frankfurt a. M., 31. März. (Lohnbewegung.) Auch die Maler und Weißbinder haben jetzt beschlossen, in eine Lohnbewegung eiuzutreten. An die Meister sollen als Forderungen gestellt werden: 9 ^/,stündige Arbeitszeit, Mindest- Stundenlohn von 45 Pfennig, möglichste Beseitigung der Akkordarbeit. Der Brauerei-Arbeiterstrike dauert unver­ändert fort.

* Siegen, im März. Das Fehlen emes freisinnigen Rechtsanwalts macht sich in unserem großen Gerichts­bezirk immer fühlbarer und ist die Niederlassung eines solchen in Siegen sehr erwünscht. Durch den Wegzug des Rechtsanwalts Salzmann nach Münster bietet sich gerade jetzt die günstigste Gelegenheit zur Niederlassung eines schneidigen Juristen am hiesigen Platze. Jede weitere Aus­kunft erteilt gern der Vorsitzende des hiesigen freisinnigen Vereins.

* Washington, 20. März. Seit dem großen Brande des Hotels Royal im Jahre 1884 hat New-York keine so gewaltige Feuersbrunst mehr erlebt wie die des Hotels Windsor auf der fünften Avenue am letzten Freitag. Drei Tage sind nur nach dem furchtbaren Unglück schon verstrichen, und noch ist man nicht imstande, den Ver­lust an Menschenleben genau anzugeben. Bisher sind 16 Todesfälle festgestellt, von denen die Mehrzahl nicht durch Brandwunden, sondern durch die Folgen der verzweifelten Rettungsversuche, Fenstersprünge und dergl. verschuldet worden sind. Noch werden von den im Fremdenbuch ein­getragenen Gästen und den Angestellten des Hauses 61 vermißt, und es ist fast mit Sicherheit anzunehmen, daß sie alle unter den Trümmern des einstürzenden Baues ihren

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zur Gesundung der Pflanze eingeschränkt. ö. v z

sind kranke Pflanzen nicht zu heilen, es sei denn, daß sie I Finanzwelt gewesen. Auch heute noch, wo modernere, sehr durch Hunger erkrankt sind, d. h. daß sie zu wenig Nahrung I viel prächtigere und bester eingerichtete Häuser auf derselben in der ausgesvgenen Erde gefunden haben. J. C. 8. | T

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Eingreifen zu vermeiden.

Baden-Baden, 31. März. Der Reichskanzler Fürst Hohenlohe wurde gleich nach seinem Eintreffen hier vom Großherzog und der Großherzogin von Baden telegraphisch begrüßt. Der Fürst ist sehr wohl. Seine Verwandten sind in den beiden letzten Tagen hier eingetroffen. Die heutige Feier des Geburtstages blieb im wesentlichen auf die Familie beschränkt. Wegen des Karfreitags wurde von der Absicht, dem Reichskanzler ein Morgenständchen durch die Kurmusik zu bringen, abgesehen. Die städtischen Behörden brachten ihm ihre Glückwünsche unter Ueberreichung eines Lorbeer­kranzes dar. Der Chef der Reichskanzlei, v. Wilmowski, überbrachte die Glückwünsche des Personals der Reichs-

V* Notia, dass d. bekannten Kuren geg. 4?^

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def^Gteb^t^auch in d. Jahre v. April bis Oki. in Auer Hessen stattfinden. Proep. Ab. Eigenart

haben, war das Hotel Windsor noch immer seiner ruhige Vornehmheit und seines geschichtlichen Namens wegen eines der angesehensten unter den großen Gasthäusern der Millionenstadt, und sein Schicksal findet im ganzen L«mdö die allerlebhafteste Teilnahme. Der Pächter, der Frau unb Tochter bei diesem Brande verloren hat, ist übrigens eii ganz besonders heimgesuchter Mann; das Windsor ist duz dritte Hotel, das ihm abbrennt. Der Schaden wird aus mehrere Millionen Mark geschätzt werden müsten. Bau und Einrichtung des stattlichen Baues hatten nicht weniger als fünf Millionen Mark gekostet. Seit heute Mrrgen sind 1200 Arbeiter damit beschäftigt, die qualmenden Trümmer zu beseitigen. Nur wenige völlig verkohlte und vereinzelte Gliedmaßen der noch vermißten Opfer sind bisher gesunden worden.

* Ei« Kranz auf Bismarcks Grab. Aus Hamburg, den 28. März, schreibt man: Ein silbervergoldeter Eichen, zweig, den Hamburgs Frauen dem entschlafenen Altreich- kanzler als edle Zier für die Friedrichsruher Grabkapelle gestiftet haben, ist seit heute mittag für einige Tage iD Hamburger Gewerbe-Museum zur öffentlichen Besichtig ausgestellt. Es ist ein naturgetreu nachgebildeter dichifi. laubter Ast, der sich in zwei fast einen Meter lange Zweig, gabelt. Durch die ungezwungene zur Mitte sich neigend Krümmung der Zweige wird ein natürlicher, fast geschloßener Kranz gebildet. Zwischen dem goldenen Eichenlaub ist ein kleiner Schild angebracht, der in Silber und blautt Emaillierung das Bismarcksche Wappen trägt. Das eine Ende einer am unteren Ende des Astes befestigten silbernen Schleife hängt, scheinbar durch das Gewicht des eingeknüpsten Hamburger Stadtsiegels langgezogen, glatt herab. Es trägt die Widmnugsinschrift:

Von den trauen und dankbaren Frauen Hamburgs. März 1899."

Der goldene Kranz oder Zweig ruht auf einer schliche Tafel aus poliertem schwarzem Marmor, in die mit Golh- schrift das Bismarcksche Wort eingegraben ist:

Was unsere Frauen sich angeeignet haben, das werden unsere Kinder verteidigen.

Jena, den 31. Juli 1892."

* Der Verein für Zuuere Mission in Leipzig bildet in seinem seit drei Jahren bestehenden Diakonissenmutttr- haus zunächst zum Dienst in seinen ErziehungsaMun und Asylen gebildete, christlich-gesinnte Mädchen und pingt Witwen zu Diakonissinnen aus, welche nicht genötigt sind. Krankenpflege zu lernen und zu üben. Es giebt gewih manche, welche gern ihre Kräfte dem Wohle der Mensch­heit widmen möchten, die aber nicht imstande sind, an­strengende Krankenpflegen zu übernehmen. Solchen ist im Verein für Innere Mission in Leipzig Gelegenheit geboten. Liebesarbeit an Armen und Elenden zu treiben. Dir Direktion des Vereins für Innere Mission in Leipzig nimmt jederzeit Anmeldungen zum Eintritt entgegen und erteilt gern Auskunft.

* Der Todessprung. Eine aufregende tragische ---zene spielte sich im Zirkus Althoff in Chemnitz ab. Da wurde die Manege für ein großes Taucherlu^WÄä her gerichtet. Es handelte sich nicht um eine vollständig unter Wasser gesetzte Manege, sondern bloß um einen schmalen Wassergraben. Auf ein Glockenzeichen schwebten an mächtige!' I Seilen zwei gedrungene Männergestalten in die Höhe der Zirkuskuppel. Eine davon war der zum erstenmal aus tretende Schwimmkünstler Prof. Baume. Mit dem burd» die Arena schallenden Rufe:Monte Christo!" stürzte sich der Artist in die Tiefe. Hochauf spritzte das dampfende Wasser, die Musik, welche bei derartigen Effekten zu schweigen pflegt, fiel mit jubelnden Fanfaren ein und ver mengte sich mit dem gewaltigen Applaus. Jetzt hatte sich I Professor Baume in seiner Eigenschaft als Taucher und I Schwimmkünstler unter dem Wasser aus dem Sack zu bc I freien. Das jedenfalls mehr gefährliche als ästhetisch schone I Experiment gelang dem Untergetauchten auch, denn plötzlich kam ein dunkelbraunes Stück Zeug, der naffe Sack, m den er den Sprung ausgeführt hatte, von unsichtbarer Hund auf den Wasserspiegel geschleudert, zum Vorschein. Stall nun hierauf nach ein paar Minuten in einem anderem I Kostüm wieder aufzutauchen, blieb der kühne Springer int I regungslosen Wasser. Man wartete drei, vier, sechs I acht Minuten. Die in der Pantomime beschäftigten Zinns- angestellten griffen endlich zu langen Stangen, um den ut mißten zu suchen. Endlich stieß man auf den grauenvoll n Fund. Eine triefende, leblose Masse wurde dem W I grab enthoben und so schnell wie möglich aus dem 5 I schauerraum geschafft. Es wurden dann von einem i I und den diensthabenden Mitgliedern der Freiwilligen

Mannschaft Wiederbelebungsversuche gemacht, die aber:- folglos blieben. Als Ursache des Todes wird angenommen

I daß der Verunglückte in der Dauer des Tauchens über

I Grenze seines Könnens hinausging. _

Spirlplav der vereinigten Frankfurter Stadttheatrr- Opernhaus. ,

Mittwoch dm 5. April geschlossen. Donnerstag dm I Rigoletto. Freitag dm 7. April: Der Freischütz. . dm 8. April: Barbier von Sevilla. Sonntag den

I nachmittags 3«/» Uhr: Die Fledermaus, »tzmvs

I Dalibor.

I Schauspielhaus. w

Mittwoch dm 5. Avril: Julius Eüsar. Dono«S^

I 6. April: Im weißen RSßl. Frettag den 7. to

SamStag dm 8. April: Braut von Messina. Sonntag 9. April, nachmittags 3«/, Uhr: Im weiße» Rößl. *

I 7 Uhr: Zaza. Montag dm 10. April: Der Schlaswag I Kontrolleur. Dienstag dm 4. April: Nora.