wurde jedenfalls durch Rückströmung aus Gallien noch vermehrt, ihr Einfluß macht sich neben anderem vor allem in der Mythologie bemerkbar. Auf die germanische Siedlungsweise scheinen die Römer bei Anlage von Dörfern Rücksicht genommen zu haben; daß sich aber aus den Dörfern bürgerlicher, römischer Niederlasiung Städte entwickelten, wurde durch .die neuen germanischen Invasionen verhindert. Ackerbau wurde in Einzelhöfen und Dörfern getrieben, in der Wetterau namentlich war die Besiedelung wohl sehr dicht. Von Jndustrieen sind zu erwähnen die große Militärziegelei unweit Höchst, und die große Töpferei bei Heddernheim. — Eine germanische nationale Reaktion machte sich bemerkbar vor allem seit Marc Anrel; nur bei den großen Standlagern der Legionen konnte die Romanisierung noch vorwärts schreiten. Don den niederrheinischen, salischen Franken wurde dann eine neue Welt errichtet, und in ihrem Reich ist auch das alte Grenzland aufgegangen, das noch bis heute die Spuren der Römerherrschast bewahrt hat. — Den Dank der Versammlung, der sich in lebhaftem Beifall kundthat, drückte der Vorsitzende dem Redner in herzlichen Worten aus. Nach einer kleinen Debatte, an der sich außer dem Referenten die Herren Prof. Haupt und Gunderm ann beteiligten, schloß der Vorsitzende die schön verlaufene Sitzung.
•* Eis Konzert. Bei anhaltendem Frostwetter wird morgen Sonntag nachmittag von 2—4 Uhr die ganze hiesige Regimentskapelle auf der Eisbahn des Eisvereins konzertieren. (Siehe auch Inseratenteil.)
•• Kaiser-Panorama. Die Erinnerungen an den Feldzug von 1870/71, welche diese Woche im Kaiser- Panorama, Neuen Bäue 1, ausgestellt sind, hatten sich überall, wo dieselben bis jetzt gezeigt wurden, eines lebhaften Besuches zu erfreuen. Von den vielen lobenswerten Darstellungen, die von großer Wirkung sind, nennen wir die Schlacht bei Sedan nach zehn prachtvollen plastischen Naturaufnahmen. Wir sehen Einzel-Gefechte des 5. und 11. Armeekorps, wie der Kampf sich bei Floing und im Maasthal abgespielt hat. Wir sehen die 83er im Laufschritt vorgehen, sowie >46er und die 5. schlesischen Jäger, ferner die 83er und 87er mit Hauptmann v. Strentz und Leutenant Pavel, und den Reiterangrifs der französischen Kavallerie bei Floing im Maasthal. Ferner sind die Regimenter 32, 43, 87, 95, hessische Husaren Nr. 13 unter Major v. Griesheim, 3. und 4. schwere Batterie Bardeleben in Thätigkeit. Diese Bilder übertreffen alles bis jetzt Gezeigte und sind richtige Naturaufnahmen. Von. anderen Bildern find noch hervorzuheben: Großherzoglich hessische Division bei St. Privat, Sturm auf Spichern in den Weinbergen und Schlacht bei Wörth, bei Loigny am 2. Dezember, vor Paris, vor le Mans, Gravelotte, Dijon u. s. w. Wir machen auf diese Serie, welche die letzte ist, besonders aufmerksam.
** Ausnahmetarif für Eistransporte. Der hiesigen Großh. Handelskammer ist eine Mitteilung zugegangen, wonach auch die König!. Bayerischen, Königl. Württembergischen und Großh. Badischen Staatsbahnen, ferner die Reichseisenbahnen in Elsaß-Lothringen und die Pfälzischen Eisenbahnen den vorjährigen Ausnahmetarif für Eis in Wagenladungen vom 1. Februar ab wieder einführen werden. Es steht in Aussicht, daß auch die Main-Neckarbahn sich den Tarifmaßnahmen wieder anschließen wird.
Lich, 3. Februar. Bei den hiesigen Werk- und Nutzholzversteigerungen wurden ca. 70000 Mk. gelöst.
Hungen, 4. Februar. Heute, Samstag, den 4., vollendet der älteste Einwohner Hungens, Herr Ortsgerichtsmann Karl Jockel I., in voller Rüstigkeit sein 90. Lebensjahr. Wir gratulieren und wünschen dem Greis noch viele glückliche Tage. — Glück im Spiel hat Herr Lehrer B. hier gehabt, indem ihm kürzlich ein Gewinn von 30 000 Mk. znfiel. (Landpost).
D Darmstadt, 3. Februar. Am Hoftheater hatte heute die letzthin vielgenannte romantische Komödie „Cyrano von Bergerac" von Rostand in der trefflichen lieber« setzung Ludwig Fuldas einen vollen Erfolg; nach jedem Akt erfolgte mehrmaliger Hervorruf. Herr Wagner, mit treffender Maske, insbesondere auch der famosen häßlichen Nase, verkörperte den aufopferungsvollen Dichter in ausgezeichneter Weise, und der gespendete Lorbeer war wohlverdient. Ganz besonders traten außerdem hervor Frl. Eichelsheim als Roxane und Herr Stöckel als deren Geliebter, Christian von Neuiwellette. Die Vorstellung war flott, die Volksszenen sehr belebt und die Dekorationen prächtig.
-Q> Mainzer Konzert und Theaterbrief. Händelkonzert. Vom Stadt-Theater. Trotzdem jetzt Abend für Abend Bälle stattfinden und trotzdem Fastnacht vor der Thüre steht, hatte es die hiesige Liedertafel doch unternommen, ein Händel- konzert zu veranstalten, was ihr erfreulicherweise auch vollständig gelungen ist. Die beiden zur Aufführung gebrachten Chorwerke waren für Mainz Neuheiten, die eine die Cäcilienode wurde in der Bearbeitung von Dr. Chrysander hier zum überhaupt ersten Male aufgesührt. Durch eine plötzlich eingetretene schwere Indisposition des Tenoristen Kaufmann aus Basel konnten die beiden Werke leider nur verstümmelt Zur Aufführung gelangen und ist es deshalb unmöglich, über die beiden Häudelschen Werke „Acis und Galatea" und die „Cäcilienode" ein endgültiges Urteil zu fällen. Als Solisten waren noch Frau Röhr-Braynin,Kammersängerin ausMünchen und Herr Dr. Kraus, Kammersänger aus Wien gesanglich thätig, während Herr F. W. Franke aus Köln ein von ihm bearbeitetes Händelsches Orgel-Konzert vortrug. Auch Herrn Klempau! aus Altona war Gelegenheit geboten, sich als feinfühliger Cembalist zu zeigen. Herr Kapellmeister Vollbach als Händelforscher und Biograph bekannt, leitete die Aufführung mit großem Geschick und er, sowie seine ausgezeichnete Sängerschar wurden durch reichen Beifall ausgezeichnet. Herr Dr. Krauß erfreute zum Schlüsse des
Konzertes, um für die ausgefallenen Nummern zu entschädigen, durch schönen Vortrag einiger Lieder von Schubert. — Im Stadttheater hatten wjr zu Kaisers Geburtstag eine prächtige Aufführung der „Meistersinger von Nürnberg". Hauptsächlich unser erster Baritonist Herr Künger bot als Sachs eine treffliche Leistung, aber auch die anderen Hauptpartien waren mit den Herren Costa (Walter Stolzing), Passy Cornet (Beckmesser), Nowack (David) und Jslaub (Pogner), sowie Fräulein Wenger (Evchen) gut besetzt. Mit dieser Aufführung hat sich der mit Ablauf dieser Saison von hier scheidende Direktor Rainer Simons ein bleibendes Verdienst erworben. Herr Simons hatte von jeher sein Hauptaugenmerk auf die Oper gerichtet, und während wir in diesem Genre in seiner 5 jährigen Direktionszeit immer gute und sehr gute Vorstellungen hatten, hat es das Schauspiel nie oder doch selten über das gewohnte Mittelmaß gebracht. Man setzt allgemein große Hoffnungen auf den nächstjährigen Leiter, unseren verdienstvollen städtischen Kapellmeister Steinbach, aber ob er mehr für das Schauspiel thun kann als sein Vorgänger, darf man billig bezweifeln. Nun, warten wir ab. — Letzten Montag kam Rudolf Herzogs Schauspiel „Das Recht der Jugend" hier zur Erstaufführung. Der Konflikt der dem Schauspiel zugrunde liegt, erinnert lebhaft an Schillers „Don Carlos", doch hat Herzog die Handlung seines Stückes in unsere Zeit verlegt. Ob ihm das aber die Arbeit erleichtert hat, ist fraglich, denn an einem spanischen Hofe im Mittelalter ist gar manches glaubhaft, was in einer modernen Industriestadt unwahrscheinlich erscheint, und im modernen Salon erhält die Rivalität zwischen Vater und Sohn leicht einen komischen Beigeschmack. Das Stück fand bei annehmbarer Darstellung — nur Herr Stern als Georg Merckstadt war vortrefflich — vor mäßig besetztem Hause einen Achtungserfolg. Herzog zeigt thatsächlich in seinem „Recht der Jugend" keinen Fortgang gegen seine früheren Stücke wie „Esther Maria" und „Der ehrliche Name", immerhin bekundet auch diese Arbeit des Dichters ernstes Streben.
PA. Mainz, 4. Februar. Wie uns vom Komits des Mainzer Karneval-Vereins mitgeteilt wird, findet am Fastnachtmontag (13. Februar) wieder ein großer Rosenmontagszug statt. Nach den getroffenen Vorbereitungen und den zur Verfügung stehenden Mitteln zu urteilen, verspricht derselbe, sowohl was pompöse Ausstattung, als humoristische Ausführung betrifft, glänzend zu werden und wieder wie alljährlich eine große Anzahl Besucher auch von auswärts anzuziehen, die sich das eigenartige Schauspiel ansehen wollen. Die Grundidee, die dem Rosenmontagszug den Charakter verleihen wird, ist: „Rückblick auf das 19. Jahrhundert." Die Künstler haben höchst originelle und außerordentlich gelungene Entwürfe zu den verschiedenen Gruppen eingereicht, und Tausende von Händen sind bereits mit der Herstellung der Gruppenwagen beschäftigt. Wir werden demnächst das detaillierte Fastnachts- und Zugprogramm bringen. —Auf die morgen Sonntagstattfindende Fremd en- Sitzung machen wir noch einmal besonders aufmerksam.
Aus der Zeit für die Zett.
Vor 217 Jahren, am 5. Februar 1682, wurde zu Schleiz der Alchimist Johann Friedrich Böttger geboren, welchem wir die Erfindung des sog. echten Porzellans verdanken, das als feinste Art der Thonwaren gilt und durch völlige Verschmelzung von Feldspat, Quarz und Kaolin hergestellt wird. Böttger begründete 1710 die berühmte Porzellanfabrik zu Meißen und wurde 1717 in Untersuchungshaft genommen, weil er das Geheimnis nach Berlin verkaufen wollte. Er starb am 13. März 1719 in Meißen.
Vor 5 Jahren, am 6. Februar 1894, starb zu Abbazia der ausgezeichnete Chirurg und Kliniker Theodor Billroth, der zu den bedeutendsten Chirurgen unserer Zeit zählte, wie er auch auf dem Gebiete der Histologie, der allgemeinen Pathologie und der Kriegschirurgie, insbesondere im Hospital- wesen sich einen Namen erworben hat. Mit seinen, zum Teil bahnbrechenden Arbeiten hat er alle Gebiete der Chirurgie gefördert. Im deutsch-französischen Kriege war er in den Lazaretten am Rhein thätig. Billroth wurde am 26. März 1829 auf Bergen geboren.
Vermischtes.
• In Hangtschau ist ein großes Pulvermagazin in die Luft geflogen, wobei wohl ebensoviele Menschen, wenn nicht noch mehr, umgekommen sein werden wie durch die schreckliche Explosion des Dynamitschiffes im Hafen von Santander im Jahre 1893. Die Chinesen, die auf dem Schlachtfelde so sehr besorgt um ihr teures Leben sind, gehen im höchsten Grade nachlässig mit feuergefährlichen Stoffen um. Der Schreiber dieser Zeilen hat in Formosa selbst einmal gesehen, wie chinesische Soldaten, die Kisten mit Schießpulver mit Leichterbooten von einem Dampfer ans Land geschafft hatten, auf diesen Kisten saßen und dort zur Erholung ganz gemütlich ihr Pfeifchen rauchten, ohne daß sich jemand darum kümmerte. Kein Wunder also, daß auf solche Weise häufig ein großes Unglück angerichtet wird. In unmittelbarer Nähe des Pulvermagazins von Hangtschau befand sich ein Soldatenlager von etwa 1500 Mann unter einem General namens Jakwei. Von diesen ist, soweit sie nicht zufällig abwesend waren, als das Magazin aufflog, kein einziger mit dem Leben davongekommen; auch der General ist tot. Damit aber noch nicht genug. Rund um das Lager stand eine große Menge kleiner Häuser. Sie waren meist von kleinen Kaufleuten bewohnt, die bei dem Militär ihren Verdienst fanden. Auch diese Menschen nebst ihren Familien find fast sämtlich als Opfer gefallen, denn auf 3 Kilometer in der Runde wurden alle Wohnungen bei dem Magazin durch den furchtbaren Luftdruck zu Staub zermalmt. Die Ausländer sind verschont geblieben, weil
ihre Häuser ziemlich weit von der Unglücksstätte entfernt waren. Aber viele Fensterscheiben büßten auch letztere ei». Die Dschunken auf dem 8 Kilometer entfernten Kaiserkaual wurden wie von einer starken Flutwelle hin- und her- gefchleudert. Noch in der Stadt Schaosching, die in der Luftlinie mehr als 60 Kilometer Abstand von Hangtschau hat, soll man die Explosion gespürt haben. Was deren Ursache gewesen ist und wieviel Menschenleben dabei verloren gegangen sind, wird sich wohl niemals genau feststellen lassen. Man schätzt die Zahl der Opfer auf 2- bis 3000.
K. Z
Eingesandt.
Gieße«, 3. Februar 1899.
Gestern abend zwischen 6 und 7 Uhr wurden zwei Damen auf ihrem Heimweg von einem Unbekannten, welcher au- der Hamm- stratze durch dm Babndurchgang kam, in der Westanlage bedroht und versolgt. Die Damen konnten sich nur durch eUtge Frucht retten, da zur Zett die Straße kaum belebt war und ein Schutz nanu nicht angerufen werden konnte. Die Damen kamen denn auch tu sehr erschöpftem Zustande und schlechter Versassuug infolge der Aufregung und de« Schreckens zu Hause an. Ist eS denn schon soweit gekommen, daß sich wehrlose Personen um diese Zett nicht mehr unbehelligt auf einer belebten Straße der Stadt aufvalten können? Hoffentlich wird die Großstadtluft durch die Achtsamsett der Polizei von unserer sonst so friedlichen Stadt noch femgehalten werden!
Der Einsender.
Gieße«, 3. Februar 1899.
Die Verbindung zwischen der Bahnhofstraße und Frankfurter- straße (Gäßchen) ist häufig durch den Rauch der qualmenden Loko- motivm der Oberhesstschm Eisenbahn nicht gangbar, namentlich zum Nachteile der schwächlichen Personen und Kranken, die nach der Klinik wollen oder dahin befördert werdm müffen. Trotz eine« wohlwollenden jüngstm Erlaffe der höheren Bahnbehörde wird also das Qualmen der Maschinen in dem obigen Bahnhofe nicht beschränkt. Ja, manchmal steht eine solche Maschine direkt unter der Bahnbrücke, m t „voller Kraft" blasend, und wirkt vorübergehend verkehrS- störend. Es wird dieser Mißstand hoffintlich bald von zuständiger Seite abgestellt werdm. Warnens der Geschädigten:
z.
Gieße«, 3. Februar 1899.
Wäre eS der Gießener Theater Direktion nicht möglich, de» Schwank »CharleyS Tante"' in einer der nächsten Volk»Vorstellungen in Szzene zu fitzen? Unus pro multis.
Auszug aus den Standesamtsregistern der Stadt Gießen.
Aufgebote»
Januar: 26. Dr. Heinrich Jakob Walther, Profeffor dahin, mit Helme Friederike Josephine Elisabethe Louise Müller Hierselbst. 27. Ludwig Schäfer, Ladoratoriumsdiener zu Gießen, mit Katharine Bodmröder zu Butzbach. 28. Heinrich Velten, Schneidermeister dahier, mit Elisabethe Hofmann daselbst. Februar: 1. Dr. Wilhelm Albrecht Julius Dieterich, UniverfitätSprofefsor zu Gießen, mit Maria Laura Usener zu Bonn. 1. Otto Ruppel, V-zefeldwebel dahier, mtt Ottitie Ruppel zu Obbornhofen. 1. HieronymuS Simon, Taglvhn« zu Ruhlkirchen, mit Anna Dorothea Pfannkuchen daselbst. 1. Peter Carle, Landwirt zu Nteder-Ohmen, mit Louise Reitz hierfilbst. 3 Wilhelm Schnabel, Taglöhner dahier, mit Marie Lesch, geb Philipps, dahier.
Ehefchttetzuuge«.
Januar: 28. Johannes Hotmann, Fuhrknecht dahier, mir Katharine Dietzler Hierselbst. 31. Carl Lenz, Schneider dahier, mit Ann» Rörig Hierselbst. Februar: 1. Atbert Götzel, Kaufmann zu Mannheim, mit Anna Katz Hierselbst. 1. August Franz Philipp Bauer, Mechaniker dahier, mit Marie Elisabeth Reitz hier selbst. 3. Ororg Heinrich MertenS, Kaufmann zu Hannover, mit Maggie Antonte Jane Pascoe Hierselbst.
Geborene.
Januar: 22. Dem Magazin-Verwalter Wilhelm Schneider eine Tochter, Angelika Henriette Wlhelmine. 27. Dem Fabrikarbeiter Innozenz Krack ein Sohn. 27. Dem Lackierer August Wilhelm Horn eine Tochter. 29. Dem Schneider Jost M'chel eine Tochter. 29. Dem Lackierer Konrad Wagner ein Sohn. 29. Dem PofthilfS- boten Heinrich Schmidt XIV. ein Sobn. 29. D-m berittene» Gendarm Heinrich Lang eine Tochter, Elisabeth. 30. Dem Fiaschen- bterhändler Georg Heinrich Merz eine Tochter. 31 Dem Schuhmacher Jacob Heiner Zwillinge, ein Sohn Paul und ein Sohn Martin Anton. Februar: 3. Dem Schneidermeister Ludwig Henkel ein Sohn.
Gestarbeue.
Januar: 27. Wilhelm Peter, 3 Monate alt, Sohn von Maurer Philipp Peter dahier. 27. Gottfried Franz Günther, 41 Jahre all Bierbrauer dahier. 27. Lina Kling, 4 Jahre alt, Tochter von Steindauer Ludwig Kling von Wteseck. 29. Wilhelmine Appel, geb. Steder, Wittwe von Kaufmann Johann Georg Appel dahier. 29 Ludwig Wilhelm Klenk, 43 Jahre alt, Schreiner dahier. 29. Wilhelm Friedrich Pauly. 25 Jahre alt, Bergmann dahier. 31. Heinrich Bullmann, 19 Jahre alt, Landwirt von Nieder-RoSbach. 31. Jmnt Günther, 7 Wochen alt. Tochter von Viehhändler Nathan Günther dahier. 31. Richard Weidt, 19 Jahre alt, Buchbinder von Säbsw- dorf. F-bruar: 1. Auguste Veronika Plattnrr, 2 Jahre alt, Tochter von Glaser Karl Platlner dahier. 2. Wilhelm Klinkel. 14 Jihrr alt, Sohn von Kohlenhändler Eduard Klinkel dahier. 2. Karoltne Eleonore Gtmbel, geb. F lfing, 71 Jahre alt, Wittwe von Bahnmeister Karl Gtmbel dahier.
Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Getraute.
MatthäuSgemeinde.
Den 28. Januar. Johannes Hofmann, Fuhrknecht zu Gießer, und Katharine Dietzler, Tochter des Ackermanns Heinrich Dtetzür zu RüddingShausen.
LukaSgemeind e.
Den 30. Januar. Wilhelm Schneider, Babnarbeiter zu Gießen, und Katharine Hofmann, Tochter des Landwirts Ehrtstian Hofwam» zu Nieder-Obmen.
Den 31. Januar. Karl Lenz, Schneider zu Hamm a. d. Eirund Anna Rörig, Tochter des Zugführer« Heinrich Rörig zu Gieß".
Den 1. Februar August Franz Pailipp Bauer, Mechaniker zu Gießen, und Marie Elisabeth Reitz, Tochter des Bremser« Heinrüb Reitz zu Gießen.
Getaufte.
MarkuSgemeinde.
Den 29. Januar. Dem Kaufmann Bernhard Baß ein Sohn, Carlo Robert Konrad, geboren den 16 Dezember.
Denselben. Dem Kasfierer Wilhelm Weisel ein Sohn, Heinrich Ludwig Paul, geboren den 11. Dezember.
Denselben. Dem Bremser i. P. Emil Gernand <ta Sehn Karl Georg, geboren den 14. November.
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