Ausgabe 
4.10.1899 Erstes Blatt
 
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Nach einer telegraphischen Meldung des kaiserlichen Gouverneurs von Kamerun ist Hauptmann v. Kamptz mit der Schiffstruppe auf seiner Expedition in Adamaua am 25. August zum zweitenmale in Tibati einmarschiert und hat derNordd. Allgem. Ztg." zufolge den Lamido von Tibati, d. h. den dortigen Gewalthaber gefangen genommen. Einen Tag später traf ein zweites Telegramm des Gouverneurs ein, nach welchem aufständische Bulis in überraschender Weise Kribi angegriffen haben, jedoch unter Führung des kommissarischen Bezirksamtmanns Freiherrn v. Malsen in mehrtägigem Gefechte zurückgeschlagen wurden. Freiherr v. Malsen wurde in den Kämpfen leicht verwundet. Aus den Schlußworten des Telegramms des Gouverneurs:Alles wohl" geht hervor, daß die Lage in den Südbezirken zu Beunruhigungen keine Veranlassung giebt.

Der Bund der Landwirte empfiehlt eine Berthold v. Plötz-Cigarre", um das Andenken an den hochverdienten Mann lebendig zu erhalten. DiePlötz- Cigarre" wird in verschiedenen Qualitäten, Fayous und Farben geliefert, um möglichst dem Geschmack jedes Bundes­mitgliedes gerecht zu werden. Und die herstellende Firma ist, so giebt derBund" bekannt,vertraglich verpflichtet, einen Teil des Geschäftserlöses unserem Wahl- fonds zu überweisen". (Fein Fein!)

Der frühere preußische Minister des Innern, Herr Herrfurth, wird bei den bevorstehenden Charlotten­burger Stadtverordnetenwahlen kandidieren. Minister Herrfurth hat seit mehreren Jahren an den kom­munalen Bestrebungen, wie sie in dem Kommunalverein für die östlichen Charlottenburger Stadtbezirke zum Ausdruck kommen, eine lebhafte Anteilnahme bekundet.

Der nationalsoziale Parteitag wurde Sonntag Abend in Göttingen durch Pfarrer Naumann eröffnet in einer Begrüßungsversammlung, in der 140 Ver­treter anwesend waren. Professor Sohm sprach als alter Göttinger Privatdozent.

Gestern konnte der Berliner Oberbürger­meister Herr Kirschner den ersten Jahrestag seiner Nichtbestätigung feiern.

Ausland.

Wien, 2. Oktober. Uebertritt zum Alt­katholizismus in Oesterreich. Das Pfarramt der altkatholischen Kirchengemeinde teilt Folgendes mit: Nach den Ausweisen der altkatholischen Pfarrämter sind in Oester­reich vom 1. Januar bis 31. August l. I. 1194 Personen der altkatholischen Kirche neu beigetreten, und zwar in Gablonz 275, in Dessendorf und Umgebung 227, in Graz und Umgebung 190, in Arnsdorf b. Heide 140, in Leoben und den Nachbarorten 100, in Wien 96, in Warnsdorf 82, in Mährisch Schönberg 29, in Schönlinde 23, in Tetschen- Bodenbach 18, in Krim 6, in Schwaz 5 und in Ried im Innviertel 3.

Wien, 2. Oktober. Falls der Präsident des Abgeord­netenhauses, Dr. Fuchs zurücktritt, wird Dr. Katrein das Präsidium übernehmen. Den deutschen Par­teien soll die erste Vicepräsidenten stelle an- geboten werden.

Paris, 2. Oktober. Das Mittelmeer-Geschwader wird am 10 Oktober nach der Levante abdampfen und zu­erst in Griechenland, dann in der Türkei und in Aegypten anlaufen. Admiral Fournier wird in Konstantinopel dem Sultan einen Besuch abstatten, und bei der Rückkehr wird das gesamte Geschwader in den Hafen von Piserta einlaufen.

Madrid, 2. Oktober. Die hiesige Bank Wilhelm Vogel & Co. überreichte gestern im Auftrag der Deutschen Bank in Berlin dem spanischen Schatzamt 25 Millionen Pesetas, die das deutsche Reich für die Abtretung Mikro­nesiens schuldete. Gestern besuchte Silvela den deutschen Botschafter v. Radowitz in San Sebastian, um ihm den Empfang zu bestätigen.

Mates uud KrsvinKUrs.

Gießen, 3. Oktober 1899.

** Geschichtskalender. Vor 69 Jahren, am 4. Oktober 1830, starb auf Klein Oels bet Breslau der berühmte Feldmarschall Graf Aork von Wartenburg. Seine kühne Lossagung von der Sacke Frankreichs, die er ohne Genehmigung seines Königs am 30. Dezember 1812 in der Mühle von Poscherau mit dem russischen General Debitsch vollzog, war die erste politische That zur Besretung Deutschlands. Später that er sich rühmlichst bei Möckern und an der Katzbach hervor. Er wurde am 26. September 1759 zu Potsdam geboren.

* Der Oktober, bei uns der zehnte Monat des Jahres, der eigentliche Herbstmonat, auch Weinmonat genannt, war bei den alten Römern der achte Monat, wodurch auch sein Namen aus dem Lateinischen octo (acht) hervorgegangen ist. Mit diesem Monat nimmt das Winterhalbjahr seinen An­fang, und wenn es auch in der Natur noch garnicht so winterlich aussieht, so weiß doch jedes, daß die schönen Tage gezählt sind. Bald brausen die Stürme durch das Land. Nebel wallen, Fröste treten ein, bunt steht der Wald. Ein kräftiger Luftzug, und entlaubt sind Busch und Baum. Wenn aber die Tage kürzer werden und die traurigmachenden Nebel kommen, erwacht ein verstärktes Regen auf allen Gebieten des Kunstlebens. Es scheint das so ein Gesetz. Die Natur geizt mit ihrer Wärme, und die Menschen suchen sich gegen das Erfrieren zu schützen, gegen das körperliche und gegen das geistige. Mittel, den Körper warm zu halten, giebt es mehrere, zur Behebung des seelischen Frostgefühls dient die Kunst, insbesondere die Musik. Die Konzert- und Ballsaison beginnt mit dem Monat Oktober, und bald kann man von einer Hochflut der Konzerte und festlicher Veranstaltungen reden. Das sind dann Oktoberfreuden, wie sie die gesellige Welt schon längst erhofft und erwünscht. Doch auch noch andere Bilder

voll Reiz und Glanz bietet der Oktober. Der Mittagstisch ist jetzt am reichsten gedeckt. Die Hausfrau kommt nicht in Verlegenheit, denn Wild und Geflügel, Fisch und Schal­tiere, Obst und Wein stehen jetzt im Oktober zu reichster Auswahl und erfreuen alt und jung.

* Ruhestaudsverfetzmig und Ordensverleihung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 30. September den Kabinettskassierer Geh. Rechnungsrat Karl Ackermann auf sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen, treu geleisteten Dienste, vom 15. Oktober d. Js. an tn den Ruhestand zu versetzen und demselben aus diesem Anlaß die Krone zum Ritterkreuz 1. Klaffe des Verdienstordens Philipps des Groß­mütigen zu verleihen.

* Ernennungen. Seine Königliche Hoheit der Groß­herzog haben Allergnädigst geruht, am 30. September den Ober-Rechnungsprobator Friedrich Scharmann mit Wirkung vom 1. Oktober an zum Kabinettskassier, unter Verleihung des Charakters alsRechnungsrat", den Ge­richtsschreiber bei dem Amtsgericht Oppenheim, Franz Zorn, zum Gerichtsschreiber bet dem Amtsgericht Mainz mit Wirkung vom 1. Oktober 1899 an zu ernennen.

** Für die Ueberschwemmten in Süddeutschlaud wurden von der Sammlung desGießener Anzeiger" als 5. Rate 100 Mk. nach München abgesandt. In Summa bis jetzt 500 Mk. Weitere Gaben werden erbeten!

** Gießener Volksbad. Der Besuch des Bades hat auch im abgelaufenen Monat September gegenüber dem Vormonat noch einen Rückgang aufgewiesen. Ins­gesamt wurden abgegeben 6481 Bäder gegen 7374 im Monat August, oder im Durchschnitt pro ganzen Badetag 231 Bäder gegen 254 im Monat vorher, woran hauptsäch­lich die ungewöhnlich unfreundliche Witterung die Schuld tragen dürfte. Der Besuch im einzelnen hat sich ver­teilt, wie folgt:

Schwimmbad 3190 Männer, darunter 933 zu 10 Pf., 916 Frauen, 282 10

Wannenbäder 1. Klasse 202 Männer, 54 Frauen, 2. 476 427

Dampf- und Heißluftbäder, sowie Massage zusammen 110 Männer, 8 Frauen,

Brausebäder zusammen 1098.

Die Personenwage wurde von 140 Personen benützt, das Bad von 60 Personen besichtigt.

Seit Eröffnung des Bades ist nunmehr ein volles Jahr verstrichen; während desselben sind ins­gesamt abgegeben worden 87,451 Bäder, oder auf 100 Einwohner 357 Bäder im Jahr, während z. B. im Offenbacher Stadtbad im Jahre 108,886 Bäder abgegeben wurden, somit auf 100 Einwohner nur 256 Bäder entfielen, und in der bei Gründung des Gießener Bades aufgestellten Rentabilitätsberechnung nach dem Durchschnitt aller Schwimm­bäder in Städten bis zu 40,000 Einwohner für Gießen nur eine Abgabe von jährlich 62,445 Bäder (271 Bäder pro Jahr und 100 Einwohner) zugrunde gelegt war. Ander­seits haben aber auch verglichen mit jener Aufstellung die Betriebsunkosten im Interesse mustergiltiger Anlage und Unterhaltung des Bades eine derartige Erhöhung er­fahren, daß die Aktionäre desselben zunächst eine Verteilung von Dividende nur dann erwarten dürfen, wenn der Besuch des Bades wie zu erhoffen noch weiterhin zunimmt.

** Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung Donnerstag den 5. Oktober 1899, nachmittags 37a Uhr pünktlich. 1. Mitteilungen. 2. Rechnungsabschlüsse des städtischen Gas- und Wasser­werks Gießen für 1898/99. 3. Ausführung der Gas- und Wasserleitung imGroßen Steinweg". 4. Erbauung der Straße imGroßen Steinweg"; hier: Vergebung der Rohrenlieferung. 5. Fortsetzung der Gas- und Wasserlei­tung in der Liebigstraße. 6. Fortsetzung der Wasserleitung im Tiefenweg. 7. Desgleichen in der Sonnenstraße nächst der früheren Superintendantur. 8. Beseitigung des Ventil­brunnens am Jean Böck'schen Hause. 9. Erbauung einer Brücke über die Wieseck im Zuge der Goethestraße; hier: Bordsteinlieferung. 10. Baugesuch des Heinrich Winn für die Ecke von Bruch- und Stephanstraße; hier: besondere Genehmigung. 11. Baugesuch des Heinrich Kockerbeck für die Schulstraße; hier: Anbringung eines Drachens. 12. Bau­gesuch des H. K. Werner für die Kaplansgasse; hier: Dis­pens. 13. Anlage einer Straße vom Brand nach der Ost­anlage. 14. Bebauungsplan fürdas Hamm". 15. Um­bau des Bahnhofs Gießen; hier: Geländeaustausch am ver­längerten Mittelweg. 16. Die Frankfurterstraße; hier: Fortsetzung des Umbaues derselben. 17. Benennung der Straßen der Stadt Gießen; hier: der Straße nach der Herberge und der Privatstraße des Heinrich Winn in der Neustadt. 18. Herstellung von Baumpflanzungen auf dem vorderen Teil des Trieb. 19. Verpachtung der Gemeinde­jagd; hier: Eintritt des Bankiers Albert Zobel in Köln als Teilhaber des Jagdbezirks Seltersberg. 20. Gesuch des Friedrich Georg um pachtweise Ueberlassung eines Kellers unter dem Schulhause auf der Westanlage. 21. Un­einbringliche Posten und Nachlässe. 22. Gesuch des Wil­helm Zörb zu Gießen um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Neuenweg 5; 23. Desgleichen des Gustav Mund im Hause, Bahnhofstraße 77. 24. Desgleichen des Emil Bender zum Ausschank von Branntwein über die Straße im Hause Marktplatz 18. 25. Gesuch des Eduard Riemer um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause an den Bahnhöfen 40. 26. Desgleichen des Eugen Asprion für das Haus an den Bahnhöfen 80.

* Sektion Gießen des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins. Wir machen unsere Leser auch an dieser Stelle darauf aufmerksam, daß die Sektion Gießen des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins Donnerstag, den 5. Oktober, abends 87, Uhr, ihre Winterthätigkeit in ihrem neuen Heim (Zum Andres.") mit einem Vortrag

des Herrn Prof. Dr. Sommer,Reiseerinnerungen aus Spanien", eröffnen wird.

** Hundeausstellung in Frankfurt a. M. Bei der im Scheffelgarten zu Frankfurt a. M. stattgehabten Hunde- ansstellung erhielt u. a. erste Preise: Für kurzhaarige deutsche Vorstehhunde Conrad Rübsamen-Gießen, H. Himmelreich-Gießen; für langhaarige deutsche Vorsteh­hunde : Ferd. Schmidt- Gießen und Val. Brauer- Gießen. Für deutsche Doggen: stad. jur. Opel-Gießen, Stations- Assistent Förster-Gießen. Für deutsche Boxer Bureau­vorsteher Schiff nie-Gießen.

** Radfahrerfest. Am 1. Oktober feierte der erst im August d. I. dahier gegründeteRad-Klub-Germania" sein erstes Fest. Vormittags fand Vereinsfahren statt, be­stehend aus Straßenrennen, wobei von verschiedenen Mit­gliedern recht wertvolle Preise errungen wurden. Nach­mittags fand man sich im Schützenhaus zu fröhlichem Thun zusammen, wo unter Beteiligung der geladenen Gäste die schöne Feier, welche aus Konzert, komischen Vorträgen, Preisverteilung und Tanz bestand, ihren Abschluß fand. Möge demRad-Klub Germania" ein recht langes Bestehen beschieden sein.

** Zum Fall Küchler wird derFrkf. Zeitung." aus Darmstadt gemeldet: Während sich die erste Disziplinär - untersuchung gegen den nun pensionierten Landgerichtsdirektor Küchler vorwiegend mit den Beziehungen zu dem nun im Zuchthaus sitzenden Korkstopfenfabrikanten Rapp beschäftigte, scheint man in der neuerlichen Untersuchung überhaupt dem ganzen Vorleben Küchlers nachgehen zu wollen. U. a. sollen auch Vernehmungen darüber stattfinden, ob Küchler de« Akten Papier zu privaten Zwecken entnommen habe, eine Thalsache, die ja allein schon durch den auf Aktenpapier geschriebenen Haussegen mit Rapp bewiesen ist. Die Ver­nehmung der Zeugen, die zum Teil von dem Redakteur desMainzer Journal" der Regierung angegeben wurden, dürfte nun beendet sein.

Darmstadt, 2. Oktober. In der neuen russischen Kapelle im Mathildengarteu sind heute vormittag die Glocken angebracht worden. Diese Glocken werden, wie wir vernehmen, nicht geläutet, sondern nur angeschlagen.

Q Krofdorf, 3. Oktober. Dienst jubilänm. Die Forstbeamten der Königl. Oberförsterei Krofdorf versammel­ten sich gestern nachmittag Hierselbst, um das 50 jährige Dienstjubiläum ihres Kameraden, des Königl. Försters Herrn Stork zu begehen. Der Herr Jubilar verwaltet den SchutzbezirkWaldhäuschen" und hat daselbst auch seine Wohnung. Wir wünschen dem alten freundlichen Forst- beamten einen heiteren Lebensabend!

X. Dorlar, 3. Oktober. (Schulhausbau). Unsere Schule, bisher eine einklassige Schule mit 126 Schülern, sollte bereits im verflossenen Frühjahr um eine zweite Schulstelle vermehrt werden. Ein Bauplatz ist schon länger angekauft und die Arbeiten waren bereits vergeben, allein aus finanziellen Gründen sollte die Sache noch einstweilen verschoben werden. Am vorigen Freitag trafen drei Herren von Königl. Regierung hier ein und haben die Schulange­legenheit dahin geregelt, daß die zweite Schulstelle bereits am 1. November er. errichtet und das Gemeindezimmer auf dem Backhaus einstweilen als zweiter Lehrsaal benutzt wird

|| Rodheim a. d. Bieber, 3. Oktober. Die hiesige Pfarrstelle, welche durch den Tod unseres verehrten Dekan Schmidt seither verwaist war, ist dem Pfarrvikar Herrn Vömel von feiten des Patronatsherrn vom 1. Ok­tober ab übertragen worden. 'Da die Pfarrstelle Rodheim eine der bestdotierten Stellen des Kreises Biedenkopf ist und zugleich damit die Kreisschulinspektion verbunden ist, so war es natürlich, daß sich viele, selbst ältere Herren, um die Stelle beworben hatten.

Atzbach, 3. Oktober. (Kirchweih.) Von dem herrlichsten Wetter begünstigt, konnten wir am verflossenen Sonntag unsere Kirchweih feiern. Infolge der zahlreiche» Einquartierungen, womit unser Dorf bedacht war, konnte dieselbe am ersten Septembersonntage nicht abgehalten werden. Die günstige Witterung hatte viele Fremde von den benach­barten Ortschaften sowie aus Wetzlar hierher gelockt.

Kaffel, 2. Oktober. Dieser Tage sind beim Infanterie- Regiment 167 hier ca. 150 Lehrer eingestellt worden, die ihrer lOwöchigen Hebung zu genügen haben. Es ist die letzteVolksschullehrerkompagnie", die gebildet worden ist. Der Kneipparzt Herr Dr. med. Reep loeg in Somborn läßt sich in den ersten Tagen d. M. dauernd in Kaffel nieder, um die ärztliche Leitung des dortigen 500 Mit­glieder zählenden Kneipp Vereins zu übernehmen.

Fulda, 2. Oktober. Unter außerordentlich zahlreicher Beteiligung fand gestern nachmittag die Beerdigung des am Donnerstag abend in roher Weise ermordeten 19jähr. Kommis Levi auf dem israelitischen Totenhofe statt. Am Samstag wurde, wie wir derF. Z." entnehmen, der jugendliche Missethäter zur Konfrontierung mit der Leiche nach dem städtischen Leichenhause geführt. Eine große Volks­menge hatte sich vor dem Landgerichtsgefängnisse angesammelt und gab sowohl ihre Entrüstung über den Messerhelden als auch ihre Teilnahme an dem herben Schicksale der Familie Levi Ausdruck. Der Bischof hat den Dr. phil. et theol. Gregor Richter und Dr. phil. et theol. Christian Schreiber mit einem Lehramte der philosophisch-theologischen Fakultät des hiesigen Priesterseminars betraut.

Vermischtes.

* Berlin, 2. Oktober. Am vergangenen Donnerstag ist der Buchhalter Georg Benersdorf nach Unter­schlagung von 11000 Mk. flüchtig geworden. Der Durchbrenner, der mit Vorliebe Rennplätze aufsucht, ist 21 Jahre alt, mittelgroß, kräftig, hat blonders Haar und Anflug von blondem Schnurrbart. Bekleidet war er u. a. mit schwarzem Rockanzug, grünlichem Havellock und hell-

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* Weimr, 2. Ott uns gestern registrierte des Oldisledener W richtig zu sein, a nichts bekannt.

* Eisenach, 1. O Herzogs, des Erbgr Heinrich wurde heute 360000 Mk. erbaute Die Weiherede hielt derselben sprach der E gemäßen Unternehmen, nur n/cnigt Gtäbte De der Größe Ksennchs riil * Einsiedel, 2. Okto fall ereignete sich in d wittchM, HA beim Einrücken einer tB Riemenscheibe und den quetscht wurde und o 'Lemberg. 2.Ott ^ubaczow 360 G

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