mals bei Majonba-Hill aufs Haupt geschlagen, diesmal zum letztenmale, denn er fiel in der Schlacht. Wood übernahm den Oberbefehl, hielt es aber für das Beste, einen Waffenstillstand zu schließen und auf neue Instruktionen aus London zu warten. Dort schwur man anfangs den Boeren blutige Rache und sandte den berühmten Sieger in Afghanistan, General Roberts, an der Spitze einer neugebildeten südafrikanischen Armee gegen die „Aufrührer", aber noch ehe es zum Zusammenstoß kam, hatte man in den Kabinetten an der Themse mit ruhigem Blut die Bilanz gezogen und es ergab sich ein so bedeutender Saldo 'zu gunsten der Boeren, daß man weiteres Blutvergießen für nutzlos erachtete und Frieden schloß. Die Autonomie Transvaals wurde zunächst unter „britischer Suzeränität" und am 27. Februar 1884 die absolute Unabhängigkeit der südafrikanischen Republik erklärt. Während des kurzen, für die Boeren so glänzenden Feldzuges des Jahres 1881 hatte sich ihre Kriegstüchtigkeit im hellsten Lichte gezeigt.
Heute ist es mit den Streitkräften der Boeren, wie folgt, bestellt: Wehrpflichtig sind alle gesunden Männer von 18—60 Jahren. Das stehende Heer setzt sich lediglich aus einem Polizeikorps und aus einem 7—8 Batterien bestehenden Artillerieregiment zusammen. Im Kriegsfälle werden u. a. Feldtelegraphen- und Radfahrerdetachements gebildet. Bei einem Aufgebote würden sofort 30000 Mann regulärer Truppen unter Waffen stehen, die in äußerster Not noch durch 50000 bis 60 000 Zulu-Hilfstruppen verstärkt werden können. Dank der vorzüglichen Mobilisierungseinteilung in 17 Distrikte und 64 Kreise ist jede feindliche „Ueberrum- pelung" ausgeschlossen, das zeigte sich bei dem Uitlander- aufstand im Jahre 1890 und dem Einfall Jamesons im Jahre 1895, der sehr erstaunt war, als ihm der Marsch nach Krügersdorp durch 2000 wie aus der Erde gestampfter Waffenträger versperrt wurde, obwohl er überzeugt war, daß man in Pretoria noch gar nichts von seinem Geniestreich wußte. Dieser „Eintagsfeldzug" legte das beste Zeugnis von dem prompten Funkionieren des Krüger'schen Verteidigungsapparates ab, und die Engländer werden sich manchen Zahn ausbeißen, ehe sie sich zu alleinigen Herren Südafrikas gemacht haben. „M. A."
Deutsches Keich.
Berlin, 2. August. Nach einer Meldung aus Kiel empfing der Kaiser heute vormittag auf der „Hohen- zollern" zum Vortrage den Chef des Generalstabes, v. S ch l i e f f e n, den Chef des Militär-Kabinetts, v. H a h n k e, den stellvertretenden Chef des Reichs-Marineamtes, Kontre- Admiral Büchsel, sowie den stellvertretenden Chef des Civil-Kabinetts, v. Valentini. Die Vorträge währten bis zur Mittagstafel, zu welcher die Vortragenden geladen waren.
Berlin, 2. August. Nach einer dem „Lokal-Anzeiger" aus Petersburg zugehenden halbamtlichen Mitteilung hat die russische Regierung in Uebereinstimmung mit den drei übrigen Schutzmächten für Kreta in Berlin und Wien das Ersuchen stellen lassen, die neu geschaffene Regierung in Kreta amtlich anzuerkennen. Bisher hatten es die Regierungen Deutschlands und Oesterreichs vermieden, ihre Konsuln in amtliche Beziehungen zu dem Prinzen Georg treten zu lassen.
Berlin, 2. August. Der Präsident des Abgeordnetenhauses, v. Kröcher, hat die nächste Plenarsitzung auf Mittwoch den 16. August, vormittags 11 Uhr, anberaumt. Auf der Tagesordnung stehen die zweite Lesung der Kanal-Vorlage und die Staatsverträge mit Bremen und Lippe betreffend die Kanalisierung der Weser.
Berlin, 2. August. Die Putzer haben ebenso wie die Bauarbeiter die Vorschläge des Arbeitgeberbundes abgelehnt und für den kommenden Monat einen allgemeinen Streik in Aussicht genommen. — Die Bautischler Berlins haben einen Ausstand für diesen Herbst in Aussicht genommen. Die Lohn-Kommission hat bereits einen Akkordlohntarif ausgearbeitet, welcher als Hauptforderung aufgestellt werden soll. Des Weiteren wird die Garantierung des Minimal-Wochenlohnes und des Neunstundentages verlangt.
— Die Rückkehr des Prinzen Heinrich soll, wie die „Danz. Zig." wissen will, im Frühjahr 1900 erfolgen, nachdem der Prinz ein Jahr lang das Kreuzergeschwader geführt hat.
— Die kaiserlichen Prinzen unternahmen dieser Tage, wie bereits gemeldet, einen Tagesausflug auf die Gotzenalpe und das hohe Laafeld. In ihrer Begleitung befanden sich der militärische Gouverneur, Hauptmann von Gontard, und zwei erprobte Bergführer. Die 1685 Meter hohe Gotzenalpe ist vom Königssee aus in etwa drei Stunden Wanderung zu erreichen. Die Prinzen verließen Berchtesgaden um 6 Uhr früh und landeten auf der Gotzenalpe bereits um 11 Uhr Vormittag, um nach einer etwa einstündigen Frühstücksrast zur Jagdhütte am sogenannten Regen und von dort zu dem in einer Höhe von 2070 Meter be- legcnen Laafeld emporzusteigen. Auf dem Laafelde konnten die Prinzen eigenhändig Edelweiß pflücken. Dies thaten sie denn auch unter Aufsicht der Führer, schmückten ihre Hüte mit dieser Blume und nahmen noch Sträußchen für die kaiserliche Mutter und die jüngern Geschwister mit. Der Abstieg ging wie der Aufstieg von statten. Von Schiffern wurden die Prinzen zunächst nach St. Bartholomae gefahren, wo sie einen kurzen Imbiß einnahmen, dann kehrten sie zu Schiff nach Königssee zurück, wo Wagen für die Heimfahrt bereit standen. Erst spät abends gelangten sie im Grand Hotel wieder an.
— Das Schloß zu Schwedt a. O., von dessen Herstellung als Wohnung für einen Sohn des Kaisers vor Wochen die Rede war, soll nach einer Meldung der „Schw. Z." zur Residenz des Kronprinzen ausersehen sein.
— Nach der Uebersicht der Ergebnisse des
Heeresergänzungsgeschäfts für das Jahr 1898 wurden in den alphabetischen und Restantenlisten überhaupt geführt 1638222 Personen. Davon blieben unermittelt 47 411, ohne Entschuldigung blieben aus 100652, anderwärts wurden gestellungspflichtig 423 738. Zurückgestellt wurden 574883, ausgeschlossen 1212, ausgemustert 41639, dem Landsturm ersten Aufgebots überwiesen 109953, der Ersatzreserve 86752, der Marineersatzreserve 1012. Ausgehoben wurden 221674. Ueberzählig blieben 5987, freiwillig eingetreten in das Heer sind 21940, in die Marine 1369. Es sind ferner vor Beginn des militärpflichtigen Alters freiwillig eingetreten in das Heer 21503, in die Marine 29750. Wegen unerlaubter Auswanderung sind verurteilt von der Landbevölkerung 29 750, von der seemännischen Bevölkerung 258; noch in Untersuchung 14039 bezw. 221 Personen.
— Deutschland und Frankreich. Wie die deutschen Annäherungsversuche in Frankreich vielfach aufgefaßt werden, zeigt ein Artikel des in Saigon erscheinenden Blattes „Le Mokong" über den Besuch unseres Kreuzers „Prinzeß Wilhelm": Wenn die Stellung eines Offiziers oder Beamten oft Vorteile gewährt, so legt sie auch zuweilen recht peinliche Verpflichtungen auf, und wir beklagen von ganzem Herzen alle, die gezwungen waren, diesem Diner beizuwohnen. Wir wissen wohl, daß einige Neigung zu einer Annäherung zwischen Deutschland und Frankreich vorhanden ist, aber das alles ist mehr oder weniger unbestimmt, während die soeben veranstalteten Besuche und Diners etwas wirkliches sind; wir meinen daher, daß das Eintreffen eines deutschen Kriegsschiffes in Saigon von jedem Gesichtspunkte aus ein bedauerlicher diplomatischer Fehler war . . Wenn Wilhelm II. den Frieden mit Frankreich will, so mache er Vorschläge, so regle man die elsaß-lothringische Frage, und dann wird man ja sehen. Aber so lange dies nicht geschehen ist, betrachten wir solche Besuche als inkorrekt, weil sie zwischen feindlichen Nationen stattfinden; als gefährlich, weil man hier zu Lande sehr empfindliche Nerven hat, und ein Nichts genügen würde, um ein gut begonnenes Diner übel ausgehen zu lassen, und als jedenfalls nutzlos, weil der deutsche Kaiser, wenn er von ihnen eine Annäherung zwischen den beiden Völkern erwartet, sich in einem seltsamen Irrtum befindet. Aus allen diesen Gründen wäre es uns lieber gewesen, wenn die „Prinzeß Wilhelm" nicht nach Saigon gekommen wäre, wohin sie nicht eingeladen war und wo sie nichts zu suchen hatte. Hierzu wird noch gemeldet: Es ist noch zu bemerken, daß französischerseits, um Reibereien vorzubeugen, einigen Truppenteilen für die Zeit, wo unsere blauen Jungen an Land waren, jegliches Verlassen der Kasernements aufs strengste verboten war. Das tadellose Benehmen unserer Matrosen fiel um so mehr auf, als viele französische Troupiers, auch Unteroffiziere, fast jeden'Abend betrunken waren, und sich dementsprechend in den Straßen und Kaffeehäusern benahmen.
— Samoa. Ein Telegramm aus Apia vom 26. Juli des „Reuterschen Bureaus" meldet die Unterzeichnung des Abkommens über Samoa: In einer Versammlung der Kommissare und der beiden Parteien wurde das Abkommen unterzeichnet, nach welchem das Königtum und der Posten eines Präsidenten des Munizipalrates abgeschafft werden: ferner wurde dem Vorschläge zugestimmt, daß ein Verwalter ernannt werden und ihm ein aus drei Mitgliedern, von denen jede Macht eines zu ernennen hat, bestehender gesetzgebender Rat zur Seite stehen soll. Die Malietoa-Partei erklärte, sie wünsche die Annexion als beste Lösung, gab aber nicht an, von welcher Macht. Der amerikanische Generalkonsul Osborne hat auf Ersuchen der Kommissare vorläufig die Geschäfte des Oberrichters von Samoa übernommen. Weswegen Dr. Solf weichen und sein Amt als Leiter der Stadtverwaltung aufgeben muß, ist zunächst nicht recht erklärlich. In deutschen Kreisen Apias wird dieser Verzicht als eine unverzeihliche Aufgebung des deutschen Standpunktes betrachtet, da man den Beschluß durch den Widerspruch des britischen Kommissars Elliot und die Rücksicht Amerikas auf England nicht für genügend gerechtfertigt hält. Aufklärung bleibt abzuwarten: doch will es scheinen, als ob wir dem völligen Verzichte auf Samoa einen Schritt näher gekommen wären.
Ausland.
Wien, 2. August. Graf Thun begiebt sich am 7. August an das kaiserliche Hoflager nach Ischl.
Wien, 2. August. Der Kampf gegen den § 14. Außer in Wien regt es sich in allen Provinzen des buntscheckigen Reiches. Von allen Parteien werden Flugblätter in stattlicher Zahl und in allen erdenklichen Sprachen und Idiomen verschickt, und Protestversammlungen werden in den größeren Städten abgehalten und meistenteils polizeilich aufgelöst. Die Regierung erklärt, die Verordnungen seien unabänderlich; es müsse gehorcht werden. — Die Verpflichtung zur Nachversteuerung führt zu den sonderbarsten juristischen Kunststücken, zum Beispiel bei Versteuerung des in Automaten vorhandenen Zuckerwerks. Das Saazer Gremium der Kaufleute und Industriellen hat allen seinen in dieser Frage interessierten Mitgliedern empfohlen, bei Anmeldung des der Nachsteuer unterliegenden Warenvorrats bezw. bei Entrichtung der auf Grund des § 14 hierfür verordneten Steuern der Finanzbehörde eine Protestkundgebung abzugeben. Dieselbe schließt: „Ich begehre die Rückerstattung der mir auf Grund dieser Verordnung abgeforderten Abgaben und behalte mir ausdrücklich wegen dieses meines Rückersatzanspruchs alle Rechtsmittel vor."
— Die Prager Statthalterei hat den Verband deutschnationaler Burschenschafter „Wartburg" wegen Ueber- schreitung seines statuarischen Wirkungskreises aufgelöst. So ist in einigen Tagen die Prager „Wartburg" der Wiener gefolgt!
— Ferner wird aus Prag gemeldet, daß der ultra
tschechische Bischof Riha von Budweis zum Erzbischof von Prag ausersehen sei, dem die kaiserliche Bestätigung nicht versagt werden würde. Man erkennt darin ein völliges Einschwenken Thuns in die tschechische Politik, das die Enk rüstung und Erbitterung der deutschen Kreise steigern muß.
Fiume, 2. August. Ein von vier Marine-Unteroffizieren und zwei Matrosen besetztes Boot schlug infolge hochgehender See um. Drei Unteroffiziere und ein Matrose ertranken; die anderen beiden konnten sich retten.
Paris, 2. August. In hiesigen politischen Kreisen will man wissen, daß die französische Regierung Delcasss hauptsächlich darum nach Petersburg sende, um den Zaren vor seiner in Darmstadt erfolgenden Zusammenkunft mit dem deutschen Kaiser Aufklärung über die angeblich in letzter Zeit erfolgte freundschaftliche Annäherung zwischen Frankreich und Deutschland zu geben. (?)
Paris, 2. August. Der „Figaro" veröffentlicht heute einen längeren Brief, welchen General Gonse an den Präsi- denten des Kassationshofes bezüglich des Verhörs b e<8 Obersten Dupaty de Clam geschrieben hat.
Paris, 2. August. Der Minister des Auswärtigen, Delcasse, der nach Petersburg berufen ist, soll, wie es heißt, mit dem Grafen Murawiew die nötigen Vorbereitungen für die Reise des Zaren Nikolaus nach Paris treffen.
Paris, 2. August. Wie die „Agence Nationale" meldet, ist der Gesundheitszustand des Senators Scheurer- Kestner ein derartiger, daß er zu großen Besorgnissen Anlaß giebt.
Petersburg, 2. August. In hiesigen Regierungskreisen wird entschieden bestritten, daß zwischen Japan und China ein Allianz-Vertrag abgeschlossen worden ist. Diesbezügliche Verhandlungen seien bereits vor einem Jahre gescheitert und seitdem nicht wieder ausgenommen worden.
Vermischtes.
* Deutschland aus der Pariser Weltausstellung. Deutschland wird außer den nötigen Räumen in den Gallerien der Ausstellungspaläste auch ein besonderes Gebäude (Pavillon) im Ausstellungspark benutzen. Dieses wird nach den preisgekrönten Entwürfen des Professors Thiersch im altdeutschen Stil ausgeführt. Darüber berichtet der Pariser „Moniteur" folgendes: „Die meisten Pavillons der fremden Aussteller werden an dem Ufer der Seine entlang, am Quai d'Orsay, errichtet. Dieses Gelände wird entschieden der interessanteste Teil in den Ausstellungsanlagen, vorausgesetzt, daß die übrigen Architekten ebenso glücklich inspiriert sein werden, wie dieses der Fall bei dem Architekten der deutschen Sektion war. Dieser hat sich als Mann von vielem Geschmack gezeigt, und wir hatten Gelegenheit, im Saale des Herrn Chardon (Generalsekretär der Ausstellung) die prächtigen Skizzen für den deutschen Pavillon zu betrachten. Der Eindruck ist prachtvoll. Diese gefällige, frische und lachende Architektur aus den Zeiten eines Faust und der Meistersinger, belebt durch Balkone, Erker, Türmchen und eine herrlich gewählte, bunte Keramik! Alles dieses bildet ein reizendes Ensemble und eine sehr glückliche Idee. Man denke sich diesen charmanten Effekt, den das schöne Bauwerk bildet, wenn es sich in der Seine wiederspiegeln wird!
• Das große Loos in der Ehelotterie hat auf sonderbare Weise eine junge, hübsche Berlinerin gezogen. In einem Berliner Exportgeschäft war die 20jährige Cäcilie B. als Buchhalterin und Korrespondentin angestellt, welche mit ihrem Gehalt ihre Mutter und eine jüngere Schwester ernährte. Fräulein B. führte fast ausschließlich den Briefwechsel mit den amerikanischen Geschäftsfreunden des Hauses, so auch mit einer großen Konfektionsfirma in St. Francisko. Zwischen dieser Firma und dem hiesigen Hause schwebte seit längerer Zeit eine Differenz, zu deren Begleichung in den letzten drei Monaten ein reger Briefwechsel nötig war, der namentlich seitens der Korrespondentin Fräulein B. mit großem Eifer und Geschick geführt wurde. Ihr war es auch zu verdanken, daß schließlich die Aankeefirma nachgab und mitteilte, daß ihr Mitinhaber Herr James S. anfangs Juli in Berlin eintreffen werde, um die Angelegenheit end- giltig zu erledigen. Vor etwa 14 Tagen sprach auch der junge Amerikaner bei dem Chef des Berliner Exporthauses vor und in einer kurzen Konferenz hatte man sich geeinigt. Der Geschäftsfreund aus St. Francisko sprach nun den Wunsch aus, den schneidigen Korrespondenten kennen zu lernen, der mit so vieler Verve und Energie den Kampf mit der Feder geführt habe; wenn es ginge, wolle er denselben für drüben engagieren. Mit eigentümlichem Lächeln bemerkte der Berliner Geschäftsfreund, daß dies wohl schwerlich angehen werde, da sein Buchhalter für Mutter und Schwester zu sorgen habe. „Das sei kein Hinderungsgrund", meinte der Amerikaner, denn er bezahle solche Leute vorzüglich. Wiederum lächelte der Berliner, drückte auf den Knopf der elektrischen Klingel, und im selben Augenblick stand vor dem verblüfften Yankee eine zierliche Mädchenerscheinung, der Korrespondent, der ihm das Leben so sauer gemacht hatte. Geschäftlich hatte er den Kürzeren ziehen müssen und nun geschah es auch noch, daß die kleine Korrespondentin ihn durch Amors Macht besiegte, denn vor wenigen Tagen hielt Mr. I. bei Frau B. um die Hand ihrer Tochter an. In wenigen Wochen wird die ehemalige Korrespondentin ihrem Gatten nach St. Francisko folgen.
* Von den ärztlichen Verhältnissen in Johannesburg (Transvaal) entwirft der dortige Arzt Dr. Adolf Mangold in der „Deutschen Med. Wochenschrift" ein interessantes Bild. In Johannesburg giebt es Gesellschaften mit beschränkter Haftpflicht, die das ärztliche Gewerbe genau so wie jedes andere Geschäft rein käufmännisch ausüben. An der Spitze steht als „Managing Direktor" ein Arzt, Amerikaner, angeblich im Besitz der höchsten Würden und


