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Eingesandt.
«letzen, 3. Mai 1899.
Die Sammlungen zur Ausstattung deS neuen Schwesternhauses Heben begonnen. Offenbar haben fie nicht den gewünschten Erfolg, ymel die Zeichnungen von Darlehm nur spärlich einlaufen. ES »ir d aS zu erwarten. Gin Kapital von 30,000 Mk., das gefordert »tld, kommt durch kleine Geschenke nicht tufammen. Der Vorstand fcti Ä llgemeinen Vereins für Armen- und Krankmpflrge sollte deS- iilb »hne weiteres zur Aufnahme von Darlehen gegm Schuldscheine Krdltn. Werden unsere vermögenden Mitbürger und die Frauen in direkt aufgefordert, werden Schuldscheine etwa für ein Kapital ■io 900 Mk. iu 3 Proz. verzinslich angeboten, so werden fich doch fa 6ke6« 150 Leute finden, die ein JahreSopfer non 2 Mark an Stofen gern tragen, während ihnm die Rückzahlung deS Kapitals Nnch Auslosung der Nummern gefichert bleibt.
In diesem Stirne muß fich aber die Bevölkerung der fluten Sache annehmen, auS ihrer Mttte heraus muß der DereinSvorstand mzeregt öerben, nochmals mit Aufforderungm zur Hingabe von ®trlc6m vorzugehm. Reiche Lmte könnm mehrere Schuldscheine Safte, die bester find, als Lotterielose, mit welchen man uns von ■btrtr Sette zu beglücken sucht.
Bon oielm Seiten zu allen möglichen Zweck« werdm von ■ri jahrein jahraus Geldbetträge gesammelt. DaS wird manchem Miel. Nun, da« Hemd ist uns näher, als der Rock. Sorgen wir Machst für unsere etgenm WohlthättgkettSanstalt«. Bleibt dann ich otwas übrig, so kann man Herz und Hand auch auSwärtigm jtonten zuwmden.
Wir habm mit eigener Kraft das ältere kleine Schwesternhaus KHabet, bie Anstalt ist gewachsen unb hat Herrliches geleistet, z «auch bann und wann einmal gefehlt worden fein, so war das ifcoi menschlich und beruhte nicht auf bösem Willen. Unser Schwesternhaus soll aber nicht am Mangel an Interesse zugrunde ,chm. ES muß und wird gebalten und gefördert werden. Das Schicht aber nicht, wenn der Ehemann zu den Sammlerinnm der Btihfige sagt: .Ich muß erst mit meiner Frau reden" und die Mrre Frau erklärt: ,fie müsse erst mit ihrem Manne reden". Die fv ferechm, vergeffen, daß es heißt: .Die linke Hand soll nicht misten, w$ bie rechte thut in Werken der Barmherzigkeit.
Auf, ihr Mttbürger zu Gießen, die ihr mit Gütern dieser Erde t pftWet seid, erweist euere Barmherzigkeit durch die That, spendet mH vereint« Kräften daS Darlehen, daS nötig ist, um unS die < Mite zu erhalten, von wo auS die reine Mmschenliebe ihre Barm- l fmiakttt erweist an Schwach« und Kranken in der ganzen Gemeinde.
Kein Pfarrer, ein Late.
Wie wir erfahren, find in der That de« Verein größere Dar- idJtn sehr erwünscht. D. R.
Schiffsnachrichteu
D« Postdampfrr .Friesland" der .Red Star Line" in Ant- i Mx» ist laut Telegramm am 1. Mai wohlbehalten in New- IP*! angckommen.
i feierten, einmal w-chentlich in der Mittagszeit eine Ueber» fotbe zu machen, entlassen hatte. Das Hans nahm die Weiter am Montag nur unter der Bedingung an, daß fie fich verpflichteten, die Neberstunde zu machen. Weiteren jorberungen gegenüber erklärte das Haus, daß es die neue, von der mit ihm verbundenen Krefelder Seidenfärberei 1 G. (vormals C. «. Pullar) ansgearbeitete Lohnliste ebenfalls einführen werbe. Hiermit erklärten sich die Arbeiter mläufig einverstanden. — In Dülken einigte sich die Jirma E. Gierlings und To. mit den Sammtwebern, die ki Ausstand beschlossen hatten, auf die Krefelder Lohnliste, tie Eammtweber bei Hoffman- und Pröbsting erzielten iohnerhöhnng, zum Teil nach der jkrefelder Lohnliste. — Zn Süchteln «achte die Firma Gebr. Rossi« dieselben jilgeständnisse wie die Firma Christoph Andreae. Darauf mrbe Einigung erzielt.
♦ Biersen, 2. Mai. Die Lohnbewegung unter ki Sammtwebern nimmt hier einen ruhigen Verlauf. Im Hause Kreuels und Vetter ist bereits eine Einigung erzielt »erben. Anderwärts schweben die Verhandlungen noch, •ine Reihe von Sammtfabrikanten erklärte, daß fie die in Indern Fabriken gezahlten Lohnsätze ebenfalls einführen würben. Die Färberei von Rud. von der Linde bewilligte ihre, Arbeitern die Krefelder Lohnsätze.
• Paris, 1. Mai. Die von Francois Coppee veran- fkaltete Sammlung für den Ankauf des zerschossenen Hauses ii Baz eil les, wo die Franzosen sich am 1. September 1870 gegen die Bayern verteidigten, hatte in den ersten brti Tagen über 14000 Frcs. eingetragen. Es sollen 50000 gesammelt werden, um das Haus aufzubauen, und m ein Museum zu verwandeln. Nun stellt ein großmütiger Heber, der nicht genannt sein will, den Förderern des fttriotischen Unternehmens die noch fehlenden 35 000 und etlichen Franken zur Verfügung, um die sofortige Ausführung des Planes zu ermöglichen. — Der Verband der elsaß-lothringischen Vereine Frankreichs und der stailzösischen Kolonien, der gestern in der Mairie Drouot •jtine Hauptversammlung hielt, faßte den Beschluß, seine m Kriege von 1870/71 und seitdem iu den Kolonial-Ex- ybitionen gefallenen Landsleuten ein Denkmal zu weihen.
diesem Zwecke wurde sogleich eine erste Sammlung ver- Hfldtet, bie beinahe 2500 Frcs. eintrug..
Wöchentliche Ueberstcht der Todesfälle in Gießen.
17. Woche. Vom 23. April bis 29. Am« 1899. (Einwohnerzahl: angenommen zu 24 500 (inci 1600 Mann Militär). SterbltchkettSjtffer: 1909, nach Abzug der Ortsfremden 12,73°/«.
Kinder
ES starben en: Zusammen:
Erwachsene: im vom
1.Lebensjahr: 2.—Ib.Jahrr
Brovchtelkatirrh
3
1
- 2
Lungen«t,ünbunfl
1
—
— 1
Gehtrnschlagfluß
I w
1 (L)
— —
Diarrhöe
1
1 —
Eitervergiftung
1 (1)
1 (1)
— —
DlpbtheritiS
1 (1)
1 (1)
Selbstmord
1
1
Summa: 9 (3)
4 (2)
2 (1) 3
»nm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffend« Kcankhrtt auf von auswärts nach
Gieß« gebrachte Kranke komm«.
Preis,stitkovz des hesfische« Fandvirtschastsrit».
Getreide (Lokopreise für 100 Kg. gute marktfähige Ware je nach Qualität.)
Frankfurt a. M., 1. Mai
Welz«, hiesiger .... Roggen, htefiger Gerste, Wetterauer .... Hafer, htefiger Raps Heu und Stroh (Notierung vom Heu- unb Slrohmarkt zu Fravfurt a. M-, per 100 Kg. loko Frankfurt.) 7. April.
Hm Roggenstroh (Langstroh)
Bieh (amtliche Notierung am Schlacht- vtehhof zu Frankfurt vom W. April), l-chse», a. vollfleischige, ausgemästete, höchstem Schlachtwertes bis zu 6 Jahr« b. junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete .... c. mäßig genährte junge, gut genährte ältere
d. gering gmährte jeden Alters .
Nulle«.
a. vollfleischige, höchst« Schlachtwertes b. mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere e. gering genährte ....
Kühe n. Aärseu (Stiere m.'Müder).
a. vollfleisch., au-gemäst. Färsen (Stiere unb Rinber) höchst« Schlachtwertes
b. vollfleischige, auSgem. Kühe höchst« Schlachtwertes bis zu 7 Jahr«
o. ältere auSgemästete Kühe und wenig gut «twtckelte jüngere Kühe u. Färsen
d. mäßig gmährte Kühe unb Färsen . e. gering genährte Kühe und Färsen .
KäNer.
a. feinste Mast- (voll«. Mast) und beste Saugkälber
b. mittlere Mast- und gute Saugkälber c. geringe Saugkälber .... d. ältere gering genährte Kälber (Freffer)
-4afe.
a. Mastlämmer u. jüngere Masthämmel b. ältere Masthämmel .... o. mäßig genährte Hämmel und Schafe (Merzschafe)
Schweine.
a. vollfleischtge der feineren Raff« und deren Kr«zung« im Alter bis V/4 I.
b. fleischige o. gering entwickelle, sowie Sauen und
ausländische Schweine (unter Angabe der Herkunft) d. Eber
Heutige Preise. Mk.
Vorwöchtl.
Preise. Mk.
16.ti0-16.80
16.75
15.50
15.50
—
lb.v0-l».50
115.00-15.50
----•----
----.----
5.60-6.80
5.60-6.80
3.60-4.20
3.60-4.80
Bezahlt wurde für 60 Kg.
(1 Etr.) Sd
fiachtgewicht:
65-66
65—66
60-62
60—62
59—57
53-57
to-56
53-55
48-SO
48-50
60-62
61-63
55-57
55-57
45—47
45-47
35-37
35-37
31—35
31-35
Für Ve Kg.
Schlachtgew.
Pfg-
Pf«.
76-80
76-80
72-75
72-75
60-62
60-62
60-62
60-62
53-56
53—66
54
55
52-58
52—6®
1. 1.
1 I
1 I f I'
Mehlpreise.
Mehl nach Qualttät: Wei,«mehl, htefiges Nr. 0 Mk. 26.60 biS 26.00, feinere Mark« 28.50 bis 29.00 Nr. 1 24.60 bis 25.00, feinere Mark« 25.50 bi« 26.00, Nr. 2 Mk. 23 50 bis 24.00, feinere Mark« Mk. 24.50 bis 25.00 Nr. 3 21.50 bis 22.00, feinere Mark« 22.50 dis 23.00, Nr. 4 19.00 bis 19.50, feinere Marken 20.00 bi« 20.60. Roggenmehl, hiesige« Nr. 0 Mk. 24 00 bis 24.50, Nr. 1 Mit. 21.50 bis 22.00, Nr. 2 Mk. 15.50 bis 16.00. Alles per 100 Kilo tncl. Sack loko hier.
Neueste Meldungen.
Depesch« des Bureau „Herold".
Berlin, 3. Mai. Der ehemalige Reichsgerichts-Präsident Dr. Eduard v. Simson ist gestern abend 81/l Uhr im 89. Lebensjahre gestorben.
Berlin, 3. Mai. Die Aussperrungen wegen der Maifeier sind zahlreicher als man zuerst angenommen hatte. Zur Aussperrung der Holzarbeiter kommen noch Entlassungen aus dem Baugewerbe und der Be
kleidungs-Industrie. Im ganzen sollen gegen 5000 Arbeiter durch die Maifeier vorübergehend oder dauernd arbeitslos geworden sein.
Berlin, 3. Mai. Bei der gestern im Wahlkreise Melle- Diepholz stattgehabten Reichstags-Ersatzwahl wurde Wamhoff (natl.) mit 7940 Stimmen gewählt. Von Bar (Welfe) erhielt 6801 Stimmen. Die Wahlbeteiligung war äußerst rege.
München, 3. Mai. Im Kohlenbergwerk Peißenberg bei Weilheim stürzten zwei Bergleute infolge eines Drahtseil-Bruches beim Einfahren 90'Meter tief in den Schacht hinab und blieben bis zur Unkenntlichkeit zerschmettert unten liegen.
Wien, 3. Mai. Die streikenden Textil-Arbeiter Brünns in Mähren, deren Zahl im Laufe des gestrigen Tages auf nahezu 15000 gewachsen ist, beschlossen gestern in einer Massenversammlung, im Streik auszuharren, bis die Forderung des lOftünbigen Arbeitstages durchgesetzt sei. Die Ruhe wurde gestern nicht gestört. Viele Streikende ziehen in die umliegenden Ortschaften, woher sie stammen.
No«, 3. Mai. Allgemein herrscht die Ansicht, daß das Kabinett infolge der gestrigen Kammerdebatte heute seine Demission geben wird. — Eines der hervorragendsten Mitglieder des Kabinetts gab einem Journalisten gegenüber sein Bedauern darüber kund, daß in Deutschland noch immer die Ansicht vorherrsche, Italien plane einen Anschlag auf Tripolis. Man wolle dort wissen, so sagte der Betreffende, die Erhaltung des statue quo im Mittelmeer sei für Italien eine Lebensfrage.
Brüffel, 3. Mai. In den Vorstädten finden allabendlich stark besuchte Versammlungen gegen die Wahlreform statt. Ueberall werden Resolutionen gegen die klerikale Regierung einstimmig angenommen.
Brüffel, 3. Mai. Aus Rotterdam und über VervierS treffen täglich zahlreiche Kohlenzüge für die belgischen Hüttenwerke und Glasfabriken ein. Gestern trafen in Charleroi 950 Tonnen teils englischer Kohle, teils deutscher Kohle ein. Der Mangel an Kohlen macht fich jetzt auch bei der Eisenbahn-Verwaltung geltend.
Brüffel, 3. Mai. Der General-Ausstand der Bergarbeiter kann nunmehr endgültig als gescheitert angesehen werden. Obwohl kein Bergwerk eine größere Lohn- Erhöhung bewilligte, kehrten die Bergleute massenhaft zur Arbeit zurück. Der Ausgang des Streikes bedeutet eine schwere Niederlage des Generalrates der Arbeiter.
Haag, 3. Mai. Wie es heißt, wird Rußland auf der Friedens-Konferenz sofort völlige Geheimhaltung der Beratungen beantragen. Der Presse werden von einem besonderen Bureau Mitteilungen zugehen.
Paris, 3. Mai. Einer der ersten, welcher die Regierung über die Affaire Dreyfus zu gunften der Revision interpellieren wird, ist wie verlautet, Pell et an. Wenn das Gerücht, welches in den Wandelgängen der Kammer umgeht, fich bewahrheitet, so dürften die Tage des Kabinetts Dupuy bald gezählt fein.
Paris, 3. Mai. Besonders schwerwiegend iu der Aussage Dupaty de Elams ist die Wiedergabe von Aeußerungen des Generals Gonse wonach Frankreich im Jahre 1897 militärisch total unvorbereitet war, und einen Krieg um jeden Preis vermeiden mußte. Paty de Elam schließt mit den Worten: Boisdeffre gelobte mir, ich dürfe nicht fallen gelassen werden, solange er lebe. Nun denn, er lebt unb ich werde geopfert.
Paris, 3. Mai. In der Umgebung Ballots-Beaupres wird bestimmt versichert, der Bericht werde die Revision des Dreyfus-Prozesses und die Verweisung vor ein neues Kriegsgericht beantragen. Der Bericht wird am 20. Mai erwartet.
Warschau, 3. Mai. Die verhafteten Redakteure Nowodworski und Olszewsky werden auf administrativem Wege verschickt.
London, 3. Mai. Die Blätter wenden sich in sehr energischen Artikeln gegen Cecil Rhodes wegen seiner Bemühungen, das notwendige Kapital für die von ihm geplante afrikanische Bahn zusammenzubringen. Die Blätter fangen an, an der Zweckmäßigkeit der Bahn zu zweifeln und werfen Cecil Rhodes vor, ohne vorhergegangene genügende Prüfung seines Planes Geldmittel gefordert zu haben.
Washington, 3. Mai. Aus Manila wird gemeldet, daß General Mac Arthur in seiner Liste über die in die Hände der Philippiner gefallenen Gefangenen auch einen Engländer und einen Franzosen verzeichnet.
Bekanntmachung.
In dem Firmenregister des unterfertigten Gerichts wurden folgende S k «trüge vollzogen:
1. Die Firma Heinr. Völzel II. zu Wieseck ist erloschen.
2. Die Firma Karl Stroh zu Gießen ist erloschen.
3. Christian Wiskemann zu Cassel, Georg BoremSky da- sistst R«d Georg Plitt zu Lollar betreiben vom 1. Mai 1899 an in sHoier Handelsgesellschaft ein Geschäft mit medizinischen Verbandstoffen, chirurgischen Instrumenten und Artikeln zur Krankenpflege unter der Firma „Mfcmann & Co. zu Lollar".
4. Die Ehefrau des Wilhelm Poppelsdorf, Marie, geb. ShU., zu Gießen betreibt feit 1. April 1899 unter der Firma „Poppels- vüreau" eine Agentur für Handelsgeschäfte. Dem Wllhelm Poppels- dms za Gießen ist Prokura erteilt worden.
Gieße«, dm 28. April 1899.
Grobherzogliches Amtsgericht.
Nenenhagen. 3718
Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Gartenkrähe 2.
Mngedoi der Arbeitnehmer r 2 Buchbinder, 1 Aufseher oder Verwalter, 1 Taqlöhner, 1 Taglöhner für leichtere Arbeit, 1 Haushälterin, 1 Kontorist für Buchführung und Korrspondenz, 1 Schreibgehülfe.
Nachfrage der Arbeitgeber r Mehrere Eisendreher, 1 Drechsler, 1 Lackierer, 3—4 Weißbinder bei hohem Lohne nach auswärts, 6—8 Zimmerleute bei gutem Lohne nach auswärts, 1 Tapezierer, 3 Bauschlofser, 1 Wagner, 3 Schuhmacher, 8 Bauschreiner, 4 Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit, 2 Hausbuffchen, 1 Gärtner, 1 Kutscher.
Kablm Md Schellfische
frisch im Rebstock»__________________336
Jeinstes Sauerkraut
per Pfd. 8 Pfg. empfiehlt »1674
G- Herbordt, Marktplatz 18.
(ihiipfchliiniuii
Statt Schlachthaus.
Freibank. 8668 Heute und morgen: Ochfellfieisch 40 pfg. Schminefieisch 50 ysg. Rindfleisch 50 pfg.
Heute frische Schellfische, «ablian, Zander, Schotten, Fluß, hechte, lebende Karpfen, Schleie, Forellen eingetroffen. 310
Prompter Versandt nach auswärts.
>. M. Schulhof, «SS« Kolonialwaren- und Delikatessengeschäft. E. Seuling-
Wetzsteinstraße 45.
Neu eingetroffen i la. emaill. TeigschüffelR, Eimer, Wannen, Salatfiebe und
Kochtöpfe, 3719 sowie Weißblech-Gleßkann« 9T enorm billig.


