Ausland.
uns Vorbehalten, über die Verhandlungen noch näher zu be-
Minister vom Tage vorher dies Ergebnis herbeiführen helfen. Justizminister Lebret erklärte nämlich, daß die Verhandlungen der vereinigten Kammern des Kassationshofs öffentlich und kontradiktorisch sein sollten. Der Ministerpräsident ferner
sprach höchst entschieden und bestimmt. Er stellte in Aussicht, daß die gegen gewisse Vereine (Patriotenliga u. s. w.) ergriffenen Maßregeln nicht die letzten sein würden. Er stellte fest, daß die Vorlage weder ein Umstands- noch ein Ausnahmegesetz sei, und versprach schließlich, Frankreich solle I einer Plenarversammlung zusammengetreten, »lles erfahren. Die Regierung werde volles Licht verbreiten. ! i ' ' ' ' ’ ~
Diese Zusicherungen scheinen noch manche Schwankende bestimmt I richten, teilen wir einstweilen mit, daß aus allen Teilen des zu haben, für die Vorlage einzutreten. — Sogar die ' *** ” ~ ~ c ---
gegnerische Presse söhnt sich angesichts der vollendeten Thal fache schon etwas mit dem Gesetze aus. Die radikalen
Stotter mei.tn iLmlich, dasselbe »Erlitte infolge der Za- sichkrunq vollständiger Oeffenllichkeit der Verhandlung wesent. lich an Bedeutung. Da die aus das Revisionsge uch der ^ran Drevsus hin beschlossene „ergänzende Untersuchung länast abgeschlossen, die Akten dem Oberstaatsanwalt zuge- stellt sind und dieser selbst nach den letzten Nachrichten über die von ihm zu stellenden Anträge schlüssig sein soll, kann die Entscheidung des Gerichts bald fallen, womit natürlich nicht gesagt ist, daß mit der juristischen Erledigung der Sache ihr unheilvolles Dasein im politischen Tagesleben zu
Ende sei wird.
Petersburg, 2. März. Um seine Meldung über den Zaren aufrecht erhalten zu können, erklärt das Kopenhagener Blatt „Politiken" weiter, daß Kaiser Nikolaus gegenwärtig von einer undurchdringlichen Mauer umgeben sei, und daß alle Ableugnungen, mögen nun die Gerüchte richtig sein oder nicht, von denen kämen, die zur Umgebung des Kaisers gehören; daher könnten natürlich die angeblichen Berichtigungen nicht anders lauten, als daß der Kaiser vollkommen gesund sei. Dagegen schreibt ein anderes Kopenhagener Blatt, „Dort Land", u. a. Nachfolgendes: „In Wirklichkeit verlautet nichts über die Krankheit des Kaisers. Gleich nach Erlaß des Friedensmanifestes, das der Zar persönlich verfaßt hatte, war der junge Monarch, wie das leicht möglich erschien, zweifellos von einer Nervosität heim- gesucht. Aber in den letzten Monaten hat Nikolaus II. sich wieder vollständig wohl befunden, und die Bestrebungen, ihn jetzt als krank darzustellen, entspringen einzig und allein der Sensationslust. Die zuverlässigsten Nachrichten aus St. Petersburg versichern, daß der Kaiser ganz wie gewöhnlich an allen Regierungsgeschästen teilnimmt." — Ferner erhält die Kopenhagener „Nationaltidende", die enge Fühlung mit dänischen Hofkreisen besitzt, aus Petersburg vom Dienstag abend folgende Drahtmeldung: „Der Zar erfreut sich der besten Gesundheit. Er hat in den letzten Tagen im Winterpalast eine Anzahl Personen in Audienz emfangeu." Ein halbamtliches Telegramm aus Petersburg vom Mittwoch endlich fügt hinzu: „Kaiser Nikolaus besichtigte in diesen Tagen eingehend das Pagenkorps, das Nikolai- Kadettenkorps, das Marine-Kadettenkorps und heute die Ingenieur-Akademie und verweilte längere Zeit in diesen An-
Reiches zahlreiche Vertreter von Handel und Industrie erschienen waren. Die Versammlung wurde vom Staats- WHI
sekretär Grafen Posadowsky begrüßt. Derselbe drückte die | 7 26.
rechnet werden.
** Der Deutsche Handelslag ist gestern in Berlin zu Indem wir
nngen ist die Meldung, e« sei gegen den Oberlehrer Dr. Schröder, wegen seiner Schrift: „Der höhere Lehrerstand in Preußen, seine Arbeit und sein Lohn" die Dis- ziplinaruntersuchung eingeleitet worden, unbegründet. D,e „Kieler Zeitung" bestätigt dies und fügt hinzu: In hiesigen Lehrerkreisen ist man der Ansicht, daß hier eine Verwechselung mit einer früheren Thatsache vorliegt. Im Vorjahre wurde gegen Dr. Schröder ein Verfahren eingeleitet, welches durch die Veröffentlichung eines Artikels in einer Fachzeitschrift hervorgerufen war. Die Regierung stellte seinerzeit das Verfahren sofort ein, da nachgewiesen werden konnte, daß ihre Bemängelung einer Schulstatistik unberechtigt sei und diese letztere auf wirklichen Thatfachen beruhte. Dr. Schröder ist seitdem wiederholt zu ministeriellen Konferenzen und Arbeiten herangezogen worden. Die jetzt in Frage stehende Broschüre findet in den Kreisen des höheren Lehrerstandes volle Anerkennung. Dr. Schröder, welcher dem Lehrer-Kollegium der städtischen Realschule angchort, ist für die Wintermonate beurlaubt und wirkt augenblicklich an der hiesigen Deckoffizierschule.
— Vor dem vereinigten zweiten und dritten Strasfenat des Reichsgerichs in Leipzig begann gestern früh um 9 Uhr der Prozeß gegen den angeblichen Wollwarenhanoter Alfred DesirL Golt Huber aus Paris, welcher der Spionage beschuldigt wird. Geladen sind 13 Zeugen und 5 Sachverständige, darunter zwei militärische. Sofort nach Ausruf der Zeugen und Sachverständigen beantragte der Oberreichsanwalt den Ausschluß der Oeffenllichkeit für die ganze Dauer der Verhandlung wegen Gefährdung der Staatssicherheit. Der Gerichtshof beschloß gemäß diesem Anträge.
Hoffnung aus, daß der HandelStag bei der Aufnahme der deutschen Produktionsstatistik die Regierung mit seinen Erfahrungen unterstützen werde. Der Staatssekretär konstatierte, daß das deutsche Volk kaufkräftiger und verbrauchsfähiger geworden, betonte die Notwendigkeit der Verbesserung der Produktion und Erweiterung der Absatzgebiete und Prüfung der Frage, ob und inwieweit die gesetzlichen Grundlagen, worauf der internationale Warenaustausch beruht, der Ergänzung und Berichtigung bedürfe. Nach der Wahl des Bureaus wurde der Geschäftsbericht vorgelcgt und einer Erklärung zu dem Gesetzentwurf über die privaten Versicherungsunternehmungen zugestimmt, welche eine Modi- fikation desselben, Beschränkung auf die Lebens-, Unfall-, Haftpflicht-, die Feuer-, Hagel- und Vieh Versicherung, sowie Beseitigung der verschiedenen Besteuerungsarten iw Deutschland und die privatrechtliche Regelung des Ber- sicherungswesens verlangt.
*♦ Wegen Raummangel mußten wir die Besprechung über die 7. Theater-Vereins-Vorstellung, sowie einige andere, für den lokalen Teil vorgesehene Berichte zurückstellen.
** In Amerika verstorbene Hessen. New-York, Fra» Elisabetha Schaub, 62 Jahre alt, aus Schotten. Mus- catine, Jll., John Kopp, 79 Jahre alt, aus Schannenbach. Albany, N. Y., Wm. I. Re in eck, 44 Jahre alt, aus Kirdorf. Hazleton, Pa., Christian Wolfkeil, 63 Jahre alt, aus Hessen-Darmstadt. Baltimore, Md., Daniel Stroh, 53 Jahre alt, aus Allendorf. Belleville, Jll., Frau Eva S ch a a b, 78 Jahre alt, aus Michelbach. New-York, Fra« Dorothea Stirn, geb. Koch, aus Alsfeld. Newark, N. I., Frau Katharina Diehl, 75 Jahre alt, aus Ruhlkirchen. New-York, Frau Katharina Kämpf, geb. Denner, 75Jahre alt, aus Heppenheim a. d. B. Daselbst. Frau Bertha Kahn, geb. Mayer, 45 Jahre alt, aus Gedern. WllkmS- bürg, Frau Elisabeth Koller, geb. Kredel, 56 Jahre alt. aus Hembach.
1. Mainz,2. März. Zehntes Symphoniekonzert. Das gestrige zehnte Symphoniekonzert wurde durch die große Brahms'sche 6-molI-Symphonie eingeleitel, der eine Novität, „Serenade in D-dur" von Dräseke folgte. Man könnte dieser Komposition einen Preis für Harmlosigkeit unb Empfindungslosigkeit zusprechen. Das Werk fand daher nur geringen Beifall, und auch der war nur der trefflichen Wiedergabe zu danken. Als Solistin war Mrs. Lilian Blau- velt aus London gewonnen worden. Die junge Dame, die erst vor kurzer Zeit durch den Konzertagenten Wolf m Berlin entdeckt wurde, fand für ihre Liedervorträge reichen, wohlverdienten Beifall. Sie sang in nicht weniger als vier Sprachen, nämlich englisch, italienisch, ftanzösisch und deutsch. Ihre Nummern, Arie des Gabriel aus Haydns „Schöpfung", Arie aus Bizets „Perlenfischer", „Der Jäger" von Brahms, „Les filles de Cadix“ von Delibes und Arie des Cherubim aus Mozarts „Figaros Hochzeit", „Ihr, die Ihr Triebe", brachte sie mit schönem, trefflich geschultem Sopran zu Gehör. _ Das letzte diesjährige Symphoniekonzert wird am 15. ds. Mts. unter Mitwirkung der Frau Lilly Rebna, Konzertmeisterin aus Paris, und des Herrn Willy Bur- mester stattfinden, und wird in demselben die Ouvertüre za Siegfried Wagners Oper „Der Bärenhäuter" hier zum erstenmale gespielt werden.
stalten."________________________________________________
Lokales und Provinzielles
Aus der Zeit für die Zett.
Vor 54 Jahren, am 4. März 1835, wurde zu Savig liano der Astronom Schiaparelli geboren. Seinen ausdauernden Beobachtungen ist es zu verdanken, daß wir endlich Kenntnis von der Gestaltung des Planeten Mar- haben, dessen physische Beschaffenheit unserer Erde nicht unähnlich sein soll. Demgemäß konnte auch die UmdrehungS- zeit des Mars, welche 24 Stunden und 37 Min. 20 Sek. beträgt, bestimmt werden. Schiaparelli lebt zur Zeit ix Mailand als Direktor der dortigen Sternwarte.
Gingesandt.
Gt-tzrr», 3. März 1899.
Verkehr, Land- und Volkswirtschaft.
1. März. 9xn*tm«rtt RoHrr X 14,01, roct$tr Weizen X 13 80, Kon, * HAO, Gerste X
Die kürzlich hier angestellten Betrachtungen über dte -eg«-' wärtige Lage der öffentlichen Lesehalle -eigen, daß ohne allfetttge Unterstützung die Anstalt nicht so, wie sie e« sollte, ihn -..... --- - , , t. . Aufgabe erfüllen kann. Dreierlei scheint unumgänglich: »uvdehnuo-
bie Notenbanken nicht billiger als die Neichsbank, des Kreises der Mitglieder auf die gesamten Schichten.der^Etnwoh/-"- “• " " ' ' schäft, die bisher zum sehr großen Telle sich noch^ab warten»
verhalten hat; zweiten« Erhöhung der durchschnittlichen aw* gltrderbeiträge, für die der Mtntmalsatz von 2 Mark doch 0« I“ niedrig bemessen scheint; endlich auch eine freiwillige Beteiligung vn Benutzer der Lesehalle an den Lasten deS Vereins, der gewiß der einzelne angesichts der tbm gebotenen Vorteile, aus die Dauer h® nicht entziehen wird- Hessen wir, daß der Vorstand eS versteht, «W Kräfte zum gemeinsamen Wirken für die Erhaltung und Hebung va hier bereits unentbehrlich gewordenen Anstalt, die ihre Dasemoor» rechtigung so schlagend dargethan hat, heranzuztehm. *•
Gießen, 3. März 1899.
Um nochmal« aus die allgemein gewünfchte «Bartel Turaser"' Aufführung zurückzukommen, möchten wir der lodl. TheaterdtrelNou in ihrem eigenen Jntereffe hiermit dringend ans Herz Iwn, ttn Wiederholung, falls Herr Arthur Bauer in Frankfurt Zusag«cr teilen sollte, ja alS Bolksvorftellung zu geben. — Die ständige" Besucher de« Theaters haben „Bartel Turaser" bereits in der Theater^ vereins-Dorstellung gesehen, kommen also für die Dtrekton alsl-ö - sucher der etwaigen Wiederholung drS Stückes kaum in Betrag Unseres Dafürhalten« würde sich die Direktion dem großen Publllu« gegenüber ein Verdienst dadurch erwerben, wenn fie „Turater nicht alS AdonnementSvorftellung mit für viele unerfchwinglttv" Gastspielpreisen, sondern als V o l k S v o r st e l l u n g gäbe und « so den weitesten Kreisen zugänglich machte. Eine durch das spiel eines so hervorragenden Künstlers, wie etz Herr Bauer ist, » dingte kleine Preiserhöhung würde fich gewiß jeder gern getanen lassen Ein VolkSsreund.
Ro», 3. März, lieber die am Papste vollzogene Operation, die eine schon feit 30 Jahren bestehende apfelsinengroße Geschwulst an der inneren Rückseite des linken Oberschenkels betraf, wird noch berichtet: Obwohl die Stimmung des Patienten keineswegs niedergedrückt war, Verzichteten die Aerzte angesichts seiner Schwäche darauf, zur Chloroformierung zu schreiten, sondern bewirkten nur eine örtliche Unempfindlichkeit durch Cocainlösung. Der erforderliche, sehr lange Schnitt wurde dank der Geschicklichkeit Mazzonis, sehr schnell ausgeführt. Der Papst seufzte während der. Operation wiederholt, stieß jedoch keinen Schrei aus. Die ganze Operation hatte 12 Minuten gedauert; i ' Gießen, den 3. März 1899. I
Nach derselben wurde der Papst wieder m fein Bett zuruck- | I
getragen Er zeigte, nachdem die anfänglich durch die •• Aus dem Derwaltnngsdtenst. Seine Königliche Hoh.ett I Operation und den Blutverlust verursachte Betäubung ge- der Großherzog h°ben Allergnadigst geruht, dem Kreis, schwunden war, ruhige Heiterkeit und äußerte zu Dr.Mazzoni: amtmann bei dem Kreisantte Bensheim, vr. Ferdinand „Sie hatten viel Mut, einen Mann in meinem Alter zu I Wüst, den Charakter als „Regierunasrat zu erteilen, operieren." Das Fieber war wunderbar schnell verschwunden. e* Die Höchstdekorierten im Großherzogtum Heffen. Em Nach dem einstimmigen Ausspruch der Aerzte wäre der Mitarbeiter des „Darmst. Tagebl.' hat nach dem neuesten Papst selben Tages seiner Krankheit erlegen, falls man I Staatshandbuch eine statistische Zusammenstellung über die Nicht die Operation ausgeführt hätte. Auch nach derselben I Mei st dekorierten im Gr o ßh^erzogt um gemacht, noch waren die behandelnden Aerzte wegen der Dysenterie Danach besitzt die meisten Orden Se. Exz. Herr Oberst- besorgt, die für den Patienten nicht nur Schwäche, sondern auch hosmarschall v. Westerweller, nämlich 37 fhm zunächst I eine Blutvergiftung befürchten lasse. Wenn indes der Papst kommt Seme @£5- j?err Generalleutnant fernher mit die Nacht zum Donnerstag gut überstehe — was anzu- 27 Orden; je 24 Orben befi|en bie Herren. Obe s Nehmen man allen Grunb habe — so könne man auf schnelle I ä la suite v. Kuchler, Hofmarschall a. D., unb Oberst Heilung rechnen. Das am Donnerstag Vormittag nun ver- ä la suite Frhr. v. Arbenne. v°n 20 unb me^r
ßffentlichte amtliche Bulletin Über bas Befinben bes Papstes Orben fmb ferner die Herren: Generalmajor 5- D. Frhr. lautet: „Der Papst verbrachte eine ruhige Nacht ohne v. Rotsmann (22), die Flugeladjutanten Frhr. v. Sen^clens. Schmerzen. Er schlief wie gewöhnlich und nahm einige- Grancy (22) und Major Frhr. Roder v. Diersburg (22), male Nahrung zu sich. Atmung und Verdauung sind der preußische Gesandte Graf Goltz (22), Oberstallmecher regelmäßig. Der Verband wurde erneuert, an der operierten I Frhr. v. Riedesel (21), Kabmettsrat Menges (21), Se. xz- Stelle nimmt alles seinen normalen Verlauf. Temperatur Wirk!. Gehetmerat v. Neidhart (20) und ^rdenskanz^ 37,5, Puls 72, Atmung 22." Nach dem Vatikan strömten Generalmajor z. D. v. Herff (20). — Von Mitgliedern zahlreiche Fußgänger, viele Wagen hielten in den angren- mid Verwandten des Großherzoglichen Haus^ besitzen S zenden Straßen. Botschafter und Gesandte, sowie andere Königliche.Hoheit der Großherzog 23,. Se- Großh. Hoheit hohe Persönlichkeiten erkundigten sich nach wie vor über das Prinz Heinrich 29^ Se. Großh. Hoheit Prinz Wilhelm 24 | Befinden des Patienten. Die Stadt hat im übrigen ihr Se. Durchlaucht Prmz Ludwig von Battenberg 20, Seme gewöhnliches Aussehen. - Obgleich die Krankheit des Durchl. Prmz Franz Josef von Battenberg 13 unb©e. Papstes augenblicklich zu ernsten Besorgnissen keinen Anlaß Königl. Hoheit Prmz Heinrichvon Preußenl 40 Orben bietet, hatte ber Karbinal Lebochowski als ber erste in ber Letzterer erscheint also im hessischen Staatshanbbuch als ber Reihe ber Karbinalpriester boch am Mittwoch ben Dekan I Meistbekorierte.
des Karbinalkollegiums Oreglia bi Sank Stefano besucht, Bankdiskont. Nach einer uns heute zugegangenen
sowie ben Karbinal Mertel, als ben ältesten Karbinalbiakon, Privatmitteilung aus Berlin wurde tn ber gestrigen mit benen er, ben apostolischen Bestimmungen gemäß, im Reichstags - Kommissionssitzung beschlossen den^ Plenum Fall' bes Tobes bes Papstes gemeinsam bie geistige Leitung vorzuschlagen, baß wenn ber Reichsbank-Dislont der Kirche übernehmen mußte. In ben Kreisen ber Kar- I 4«/0, c„ m
dinäle arbeitet man auch schon fieberhaft für eine Konklave. I wenn ber Diskontsatz ber letzteren unter /0, In Betracht kommen als Bewerber ber breibunbfreimbliche I banken V8°/o barunter biskontieren dürfen.
Kardinal Vannutclli, dann der ehrgeizige, intransigente ** Oberhesfischer Feuerwehrtag^. Am Sonntag nachmittag Svampa sowie die Kardinäle Mazella, Dipietro und Gotti. I 2«/4 Uhr findet im Saale des „Pfälzer Hofes »rie Letzterer ist ber Karbinal, ben Herr v. Schlözer seinerzeit I berg bie Abgeorbneten-Versammlung des Der» als geeignetsten Nachfolger Leos bezeichnete. Eine Reihe I hessischen Verbanbes Freiwilliger Feuerweyren italienischer Karbinäle scheint für Vannutelli gewonnen, boch I statt. Zur Tagesorbnung sinb gestellt: Antrag Friedoerg ist bamit bcssen Erfolg keineswegs gesichert. Tägl. Runbsch. I wegen Abänberung bes Feueralarm-Signals; Abänderung Paris. Die Entscheidung des Senats über die I der Satzungen, 8 2, 3, 5; Beitritt zum Samanterbund;
Abänderung des Revisionsverfahrens ist am Mittwoch ge- I Festsetzung der in der Provinz Oberhessen geltenden Wagenfallen, und zwar im Sinne des Kabinetts Dupuy, indem die I spurweite; Besprechung technischer Fragen; Einführung eines stattliche Mehrheit von 158 Stimmen sich gegen eine Minder- I Diploms für 20jährige Dienstzeit; Abrechnung der Statuten heit von 131 Stimmen für die Vorlage erklärte. Wesent- I der Verbandskasse; Wahl des Ortes, an welchem der lich hatten die Darlegungen der beiden nächstbeteiligten I 18. oberhessische Feuerwehrtag abgehalten werden soll. — Zugleich wird eine Besprechung der oberhessischen Kreis- Feuerwehrinspektoren stattfinden. In Oberhessen bestehen zur Zeit 48 freiwillige Feuerwehren mit 3408 Mitgliedern und 4526 Hilfsmanuschaften. Zu dieser Versammlung habön auch die Kommandanten und Führer der Pflichtfeuerwehr Zutritt, und darf somit auf eine zahlreiche Beteiligung ge-
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