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London, 2 Dezember. Der G esundheitsz ustan d Lord Salisburys hat sich bedeutend gebessert. Salisbury wird in den nächsten Tagen die Geschäfte wieder übernehmen.
London, 2. Dezember. Ein Mitglied des Unterhauses, Lord Emly, der Richter zu Limerick ist, wurde wegen seinerBuren freundlichen Haltung seines Amtes enthoben.
Die zweite Rede Chamberlains und die Presse.
Berlin, 2. Dezember. Die Berliner Blätter behandeln dieMitteilungenChamberlains in seiner vorgestrigen Rede von der neuen ungeschriebenen Allianz recht skeptisch. Man meint, Chamberlain habe, um die englische Bevölkerung zu beruhigen, den Mund allzu voll genommen. Die „Kreuzzeitung" ist beunruhigt. Es erscheint ihr dringend geboten, von autoritativer Stelle eine Richtigstellung bezüglich der Darlegung der Sachlage ein« treten zu lassen. Was Herr Chamberlain gesagt habe, sei ganz dazu angethan, die Gemüter in einer Weise zu bewegen, wie wohl selten etwas zuvor. Die „Deutsche Tageszeitung": Man weiß ja, daß Chamberlain gern den Mund recht voll nimmt, aber in diesem Falle haben wir es offenbar nicht mit einem Durchgehen seines Temperaments zu thun. Die ganze Komposition seiner Rede läßt gar keinen Zweifel zu, daß die Aufbauschung der Intimität der deutsch-englischen Beziehungen eine wohl berechnete ist. Der Zweck dieser Aufbauschung aber kann einzig und allein eben darin liegen, die Saat des Mißtrauens zwilchen Deutschland und Rußland mit vollen Händen
auszustreuen. Die „Neuesten Nachrichten" schreiben: Die deutsche StaatSkunft ist entschlossen, ihre Entschließung derart zu fassen, daß eine Verständigung in allen Fragen des gemeinsamen Interesses erzielt wird, im übrigen aber wird sie eine Politik der freien Hand und ihre Entschließungen England gegenüber von Fall zu Fall verfolgen. Die „Staatsbürger-Zeitung" schreibt: Eine Politik, welche keine Rücksicht auf die Volksstimmung nimmt, kann nicht das deutsche Volk mit der Befriedigung und dem Vertrauen erfüllen, das doch der einzige Rückhalt und die einzige Stärke jeder Diplomatie ist. Mit Wehmut richten wir unsere Gedanken auf den unvergeßlichen Moment, als Kaiser Wilhelm der Einzige auf dem Totenbett seinem Enkel mit erlöschender Stimme das Mahnwort zuflüsterte, stets die Beziehungen zu Rußland zu pflegen. — Die „Vossische Zeitung" meint, Deutschland hat gerade von England lernen können, daß sich die Politik der Völker nur von Interessen, nicht aber von Gefühlen leiten läßt, und wird denselben gesunden Egoismus, den die Staaten der angelsächsischen Nasse als Richtschnur betrachten, auch in seiner eigenen Politik beweisen müsien, und ohne alle Sentimentalität nichts anderes thun, als seine eigenen Interessen wahrnehmen. — Der „Volks-Zeitung" sind freundschaftliche, enge Beziehungen mit England erwünscht, jedoch solche mit einer Politik Rhodes. Chamberlain lehnt das Blatt auf das Bestimmteste ab. Der „Vorwärts" schreibt: „Esscheint, als habe der englische Kolonienminister von seinem neuen Freunde Deutschland zunächst die Kunst gelernt, die Welt durch wundersame Plötzlichkeiten zu überraschen. Ueber-
raschend in höchstem Maße ist seine Rede, selbst wenn sie in Ton und Farbe weit über die üblichen Grenzen diplomatischer Vorsicht hinauSgeht und die Dinge in übermäßiger Größe darstellt. Das deutet auf eine Besserung der deutschenglischen Beziehungen weit über den Einzelfall hinaus. Bedeutsam aber ist die Annäherung an England und damit an die Vereinigten Staaten im gegenwärtigen Augenblick deshalb, weil durch sie in flottenpolitischen Bestrebungen die festen Gründe angezeigt werden.
Brussel, 2. Dezember. Die „Jndependance beige“ kommentiert die Rede Chamberlains mit den Worten: Dieser Wahn ist eine permanente Gefahr für den Weltfrieden. Es liegt im Interesse Aller, daß dieser Wahn sobald wie möglich unschädlich gemacht werde.
Paris, 2. Dezember. Chamberlains Rede wird in der gesamten Presse sehr skeptisch ausgenommen. Seine Ausführungen seien nichts als Schreckschüsse ohne ernste Wirkung. Deutschland werde aus die Lockungen nicht hineinfallen und unter keiner Bedingung seine Politik der freien Hand zu Gunsten Englands aufgeben.
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Giessener Stadttheater.
Sonntag den 3. Dezember 1899, nachmittags 4 Uhr r
Als ich wiederkam.
Lustspiel in 3 Aufzügen von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg.
Personen:
Alwin Henry. Paul Paren. Alix Hardegg. Franz Rolan. Ludwig Joost. Elsa Duve. Antonie Rux.
Wilhelm Giesecke Alfred Helm.
Dr. Otto Siedler, Rechts
anwalt Walter Steinert.
Ottilie, dessen Frau, Agnes Hammer.
Dr. Walter Hinzelmann Joseph Curland.
Gabi Palm, Malerin, Rosa Knöfel.
FannyPalm,ihreSchwest.,WilhelmineHelm Leopold Brandmeyer,
Wilh. Wilhelms. M. Eichenwald
Montag den 4. Dezember 1899, abends 8«/, Uhr:
Monats - Versammlung
bei Wellhöfer, Schloßgafse.
DaS Kommando.
tl T 8429
NbendS 8 Uhrr
Hofgunst.
Lustspiel in 4 Aufzugen von Th. v. Trotha Personen:
Der Fürst Walter Steinert.
Die Fürstin-Mutter Antonie Rux.
Prinzeß Elisabeth Alix Hardegg.
Exc. von Malten Paul Paren.
Exc. von Eschen Frieda Kruse,
von Roden, Kammerherr Joseph Curland. Exc. von Buchen Franz Rolan.
von Hellmuth Aug. Kirchhoff.
Gräfin Birkenfeld WilhelmineHelm
Baron Hohenstein Earl Walter.
Bicky, s. Tochter, Lucie Kugler.
Baroneß Hertha Marg. Haußig.
Leo von Halden Alwin Henry.
Fräulein Stern P.Zimmermann.
Stabel, Diener, Wilh. Wilhelms.
Anfang 8 Uhr. Ende IO1/* Uhr.
Ortskrankenkasse Gießen.
Krtr.: Wahl der Nertreter zur Generalvechmmlnug.
Gemäß § 50 des Statuts hat der Vorstand beschlossen, daß die Neuwahl der Vertreter zur Generalversammlung in der Wahlversammlung bezw. Wahltermin
Mittwach dea 13. DeMber 1. >«., nachmittags 4 bis 8 W
im Schipka-Patz (Sälchen) statlfinden soll.
Von seit en der Kassenmitglieder sind 129 Vertreter, von selten der Arbeitgeber 64 Vertreter zu wählen.
Indem wir die Kassenmitglteder sowie die Beitrag zahlenden Arbeit- geber zur Wahlbeteiligung einladen, teilen wir noch mit, daß die Wahl der Kassrnmitgli'drr getrennt von derjenigen der Arbeitgeber stuttfindet und zu düsmr Zwecke für beide Teile je eine Wahlkommission ernannt worden ist. 8437
Wahlberechtigt sowie wählbar sind alle Kassenmitglieder, welche das 21. Lebensjahr überschritten haben und im Besitze der bürgerlichen Ehrenrechte sind, sowie alle Beitrag zahlenden Arbeitgeber.
8437 _______________________________Der Vorstand.
Spar- und Leihkasse Gießen.
Im Monat Dezember l. Js. werden bet der unterzeichneten Kasse außer an den feststehenden Tagen Mittwochs uvd Samstags auch noch jeden Dienstag und Donnerstag Geschäftslage abgehalten. Die Einleger werden ersucht, unter Vorlage der Bücher die Zinsen in Empfang zu nehmen oder zuschreiben zu lassen. Zinsen, welche bis Ende Dezember nicht in Empfang genomm n sind, werden den Einlegern gut geschrieben und vom 1. Januar 1900 an verzinst. Es brauchen hiernach im Monat Dezember alle diejenigen Einleger bei der Kaffe nicht zu er scheinen, welche nur Zinsen beischreiben laffen wollen, dies kann vielmehr ganz gelegentlich im Laufe des nächsten Jahres geschehen.
Gießen, am 29. November 1899.
Spar- und Leihkasse Gießen.
_______________ Doering.____________________8334
Restaurant „Perkeo“.
Sonntag den 3. Dezember 1899:
Ober-Ksyens>hksGks«i>-ii.Iit!>el!!o»!trt
Geschwister* Lechner. v43si
Anfang 8 Uhr. _____________Eintritt 30 Pfg.
Verein der Rheinländer und Westfalen.
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Steins Saalbau.
Sonntag den 3. Dezember:
Grosses Konzert
ausgeführt von der 8443
Kapelle des Grossh. Hess. Inf .-Regiments Nr. 116, Kaiser Wilhelm
unter persönlicher Leitung
des Grossh. Musikdirektors Herrn C. Krausse.
Anfang 5 Uhr. Entree 30 Pfg.
Die für Sonntag angekündigten
Konzerte
der Husaren -Kapelle
können leider nicht stattfindeu, da der Kapelle die Erlaubnis zum Spielen von dem hiesigen Regiment verweigert worden ist.
C. Stein.
Achtung
Achtung
Schulze: Nun, mein lieber Müller, ich hab dich jetzt so lange nicht gesehen!
Müller: Ja, ich bin jetzt 14 Tage lang jeden Abend in den vier Jahreszeiten gewesen bei der Zigeuner-Truppe, und da war's aber schön!
Schulze: Haha, das war Grünbergerstraße 47?
Müller: Jawohl, und heute giebt's wieder 2 große Vorstellungen des Speziali- täten-Ensemble, das ist ganz neues Personal, das muß ganz großartig sein.
Schulze: No, dann geh' ich aber auch 'mal mit, ich hab' schon viel gehört, daß es so schön wäre in den vier Jahreszeiten.
Müller: Ja, und heute fangen die Vorstellungen an um 4 Uhr und um 8 Uhr.
Schulze: Also, heut nachmittag punkt 4 Uhr treffen wir uns Grünbergerstr. 47.
Müller: Jawohl, und heut abend um 8 Uhr. L8426
OeEenüiche national-soziale taaininhing. Mittwoch, de» 6. Aezemöer, aöends 8% Uhr, in Steins Garten:
VORTRAG
des Herrn Redakteurs H. v. «erlach=Berlin
über:
Flottmftage und innere Politik.
Nach dem Vortrag Diskussion. — Jedermann, auch Damen, willkommen. Zur Deckung der Kosten wird ein kleiner Beitrag erbeten. [8412
Evangelisations-Vorträge in Lonys Bierkeller Schanzenstrasse I81, kleiner Saal non Somitufl den 3. bis Mnlag den 10. Dezember. Jeden Abend 8V< Uhr. Zutritt frei! 04343 Zutritt frei!


