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30. April voll- des laufenden
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zuhängen. Sie thaten dies, obwohl sie wußten, daß die nationale Empfindlichkeit der Deutschen auf das Höchste gereizt ist und daß der Kampf um das nationale Dasein, welcher den Deutschen aufgenötigt ist, eine tiefreichende Erregung in die ehedem so ruhige, nüchterne und friedliebende Bevölkerung Böhmens getragen hat. Die Herren Tieftrunk und Miricka haben in Eger für das Tschechentum geflissentlich eine Kundgebung gemacht und sie haben es sich selbst zuzuschreiben, wenn ihre Haltung von der Bevölkerung mit Gegenkundgebungen beantwortet wurde. Dennoch schimpfen im Prager Rumpflandtage die Tschechen Brzeznovsky, Sokol und Pipich wie die Rohrspatzen und der Abg. Dr. Herold grollte in tiefen Brusttönen: „Wenn sich Dinge wiederholen können, wie dieser Tage in Eger, so müssen wir sagen, daß das Bild, welches unsere politische und Justizverwaltung in Eger geboten hat, kein europäischer, sondern ein asiatischer Skandal ist (stürmischer Beifall), weil man nirgends eine solche Feigheit, eine solche Niederträchtigkeit politischer und Justizbehörden, wie jene gegenüber der tschechischen Nation, findet." Dr. Herold drückte sein Bedauern darüber aus, daß der Statthalter sich nicht im Saale befinde, worauf Abg. Brzeznovsky rief: „Er ist ein Schwächling, er schämt sich!" Im weiteren Verlauf seiner Rede zitierte Dr. Herold i ba« Greutersche „Pfui", worauf sämtliche jungtschechischen Abgeordneten im Chorus in langanhaltende Pfuirufe ausbrachen. Wenn aber Herr Herold von einem „asiatischen Skandal" gesprochen hat, so wird er gut thun, ihn in jenen berüchtigten Plünderungsszenen zu suchen, die in Prag unter passivem Beistände des Bürgermeisters Podlipny und der tschechischen Stadtvertretung stattgefunden haben. Geschehen I ist jenen beiden tschechischen Advokaten in Eger jedenfalls nicht der hundertste Teil dessen, was Hunderten von ruhigen I deutschen Bürgern in Prag zugefügt wurde; im Gegenteil, sie wurden eifrigst von den Behörden geschützt und behütet. I
I Bildes gemacht hat; durch Versetzung desselben nach Frankfurt a. M. verliert der Verein eine tüchtige Kraft Ein Hoch auf die Veranstalter des schön verlaufenen Festes, in welches sämtliche anwesenden Festteilnehmer begeistert ein« stimmten, bildete den Schluß der Feier. Der hierauf folgende Tanz hielt die Festgäste bis zum frühen Morgen
I beisammen. Die schön verlaufene Feier wird sämtlichen I Festgästen noch lange in Erinnerung bleiben.
I ** Berichtigung. Um Mißverständnissen vorzubeugen, sehe ich mich in Rücksicht auf den in voriger Nummer mit P. gezeichneten Artikel zu der Erklärung veranlaßt, daß die
I hiesige israelitische Religionsgemeinde, in ihrer Gesamtheit I oder mit verschwindend wenigen Ausnahmen dem Verein I Zionah fern steht, und wohl auch in Zukunft dessen Be- I strebungen gegenüber sich ablehnend verhalten wird. Um I die Kenntnis der jüdischen Litteratur zu verbreiten und dem ] wachsenden Interesse hierfür entgegen zu kommen, habe ich auf vielseitigen Wunsch, besonders des Vorstandes zur Förde-
I rung des Handwerks unter den Israeliten, dessen Vorsitzender I Herr N. Stamm ist, bereits im vorigen Jahre mit Freuden I mich bereit erklärt, im künftigen Winter einen Cyklus von
Vorträgen über die jüdische Litteratur zu halten.
Dr Sander,
Großh. Provinzialrabbiner.
•• Landwirtschaftliche Ausstellung zu Frankfurt a. M. Mit der großen Ausstellung verbindet die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft Wanderversammlungen ihrer Mitglieder, welche sich an der gemeinsamen Arbeit beim Richten der Tiere, Erzeugniffe, der Geräte und
I an wichtigen Versammlungen der einzelnen Abteilungen und , Ausschüsse beteiligen, sowie endlich sich zur Abhaltung von I wissenschaftlichen Vorträgen vereinigen. Um diesen Mitgliedern nach des Tages Mühe und Arbeit in schöner Umgebung und angenehmer Gesellschaft des Abends Erholung zu bieten, finden Zusammenkünfte statt, deren Organisation die betreffende Abteilung des Ortsausschusses freundlichst übernommen hat. Die Verwaltungsräte des Palmengartens und des Zoologischen Gartens, sowie die Verwaltung des Opernhauses wetteifern, um die aus allen Teilen des Deutschen Reiches herbeiströmenden Mitglieder der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft gastlich zu empfangen. Am Mittwoch, dem 7. Juni, wird im Zoologischen Garten die Begrüßung seitens der städtischen Behörden stattfinden, für Donnerstag, dem 8. und Samstag, dem 10. Juni, sind den Landwirten I die obengenannten herrlichen Gärten, welche festlich erleuchtet I werden, gegen ermäßigtes Eintrittsgeld geöffnet. In gleicher I Weise ist seitens der Theaterintendanz unter besonderen Ver- I günstigungen für Freitag, dem 9. Juni, im Opernhause eine große Festvorstellung in Aussicht genommen. Diejenigen I Mitglieder, welche vorziehen, den Freitagabend im Freien zuzubringen, finden sich im Oberforsthause in dem so herrlichen Frankfurter Walde zusammen. Am Sonntag beginnen I die näheren und weiteren Ausflüge in die an landschaft- I lichen und landwirtschaftlichen Sehenswürdigkeiten so reiche I Umgebung.
§§ Dauernheim, 1. Mai. Einen Riesensprung I unternahm kürzlich ein auf dem Heimweg von der Kontroll- I Versammlung begriffener Reservist; derselbe sprang im I Beisein mehrerer Kameraden, infolge einer Wette, über den I hoch angeschwollenen, ca. 5 Mtr. breiten, Laisbach ohne I jede Vorrichtung bezw. Sprungbrett.
Die bas tim mnhalb 14 Tage an btn $ tag, Donnerstag । Mieter Tag nut >rhne Kosten zur 1 bezahlt werden.
Gießen, dm 1.3 Großh. Universt Wei»
Lokales und ProomMes.
Gießen, 2. Mai 1899.
** Kirchliche Dienstnachrichten Seine König!. Hoheit der Großherzog habenAllergnädigst geruht, am 12. April den evangelischen Pfarrer Ferdinand Scriba zu Sprend- lmgen, Dekanat Offenbach, auf sein Nachsuchen, mit Wirkung vorn 1. Juni l. Js. an, in den Ruhestand zu
** Airs der Zweite» Ständekammer. Die Abgeordneten Kohler (Darmstadt) und Genossen beantragen: Großherzogliche Regierung zu ersuchen, in den nächsten Staatshaushaltsvoranschlag einen Betrag einzustellen, aus dem zwecks Förderung der Einführung des Knabenhandfertigkeitsunterrichts in den Volsschulen den Gemeinden, in denen dieser Unterricht eingeführt werden soll, event. nur zur erstmaligen Einrichtung des Unterrichts, und den Lehrern, die sich an einem Kursus für Knaben- handfertigkeitsunterricht beteiligen wollen, Subventionen gewahrt werden sollen. — Der Bericht des Ersten Ausschusses Zweiter Kammer über die Vorschläge Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, betreffend Herstellungs- arbeiten im Kurhause zu Salzhausen, beantragt, der Regierungsvorlage zuzustimmen.
Aus der Zeit für die Zett.
Bor 115 Jahren, am 3. Mai 1784, wurde zu Augsburg Pius Alexander Wolff geboren, als Verfasser des von Weber komponierten Singspiels „Preciosa" und erster Darsteller des Götheschen Taffo allgemein bekannt. Auch Wolff hatte, wie viele bedeutende Schauspieler früherer und gegenwärtiger Zeit, den Weg zur Bühne durch die Hochschule genommen und ging 1803 ans Weimarer Hof- theater. Im Jahre 1816 erhielt er einen Ruf an das Königliche Schauspielhaus zu Berlin. Hier schuf er sein originelles Lustspiel „Der Kammerdiener". Wolff starb am 28. August 1828 z» Weimar.
Neueste Meldungen.
Depeschen des Bureau „Herold".
Setlii, 2. Mai. Aus Rotterdam wird gemeldet, daß die Königin W i l b e I m i n e die Mitglieder der Abrüstuugs' konferenz im königlichen Palais zu Amsterdam empfange« wir».
Darmstadt, 1. Mai. Professor Dr. Ludwig Büchner, der Verfasser von „Kraft und Stoff", ist Sonntag nacht gestorben. Er war hier am 28. März 1824 geboren, studierte Medizin und lebte zunächst einige Zeit als Arzt in seiner Vaterstadt. 1852 habilitierte er sich als Privatdozent in Tübingen und veröffentlichte bald darauf seine in fast alle Sprachen übersetzte Schrift „Kraft und Stoff", in der er die theologisch-philosophische Weltanschauung irn Geiste der modernen Naturerkenntnis umzugestalten versuchte. Die Schrift, die es im Laufe der Jahre auf etwa achtzehn Auflagen gebracht hat, rief damals einen heftigen lilterarischen Sturm hervor und hatte für Büchner zur Folge, daß er seine akademische Stellung aufgeben mußte und zu seiner ärztlichen Praxis nach Darmstadt zurückkehrte. Auch in der Folge erwies sich Büchner als ein ungemein fruchtbarer naturwissenschaftlicher Schriftsteller. Von seinen zahlreichen Schriften auf diesem Gebiete sind hervorzuheben: „Natur und Geist", „Physiologische Bilder", „Die Darwinsche Theorie", „Der Mensch und seine Stellung in der Natur", „Aus dem Geistesleben der Tiere", „Liebe und Liebesleben in der Tierwelt", „Licht und Leben", „Die Macht der Vererbung", „Der Fortschritt in Natur und Geschichte", „Thatsachen und Theorien aus dem naturwissenschaftlichen Leben der Gegenwart", „Das künftige Leben und die moderne Wiffenschaft", „Das Alter des Menschengeschlechts" (nach Lyell), „Das Buch vom langen Leben", „Darwinismus und Sozialismus" u. s. w. Ein älterer Bruder des jetzt Verstorbenen war der Dichter Georg Büchner, der schon im Alter von 24 Jahren starb; eine Schwester Luise Büchner, die 1877 starb, hat sich ebenfalls als Schriftstellerin, sowie als Vorkämpferin der Frauenbewegung einen Namen gemacht.
in der theologischen Fakultät
„ „ juristischen
" i, medizinischen „
„ „ philosophischen „
Vermischtes.
* Wegen „Privaturkundeufälschung" wurde ein fc. wohner von Fürth zu drei Tagen Gefängnis n. urteilt. Er hatte sich den „schlechten Witz" gemacht c£ Anzeige tn eine Zeitung einrücken zu lassen, wonach auf den Abend anberaumte Probe eines Gesanaver,...-
I dessen Mitglied er ist, abgesagt sei.
I * Aus Malmoe wird berichtet, daß der schwedilL- Professor Hathorst kürzlich in Köln für seine neue Grönlan, Expedition 15,000 Portionen Kasseler Hafer.Taca, eingekauft hat, welcher von ihm schon während sei«« art tischen Expedition im Jahre 1898 angewender wurde.
* Der Verein für Handlungs-Kommis von 1858 «fa.; I männifcher Verein) in Hamburg versendet soeben den Recker schaftsbericht über sein 40. Geschäftsjahr. Durch bie bei I Hauptzweck bildende kostenfreie Stellenvermittelung I besetzte der Verein zum ersten Male in einem Jahre über I sechstausend kaufmännische Posten; die Zahl der 1898 Oet: I mittelten Stellen belief sich auf 6037 gegen 5516 im $Ol. jähre. Der Mitgliederstand vermehrte sich im abgclauftnti Jahre um 10036 neue Vereinsangehörige, sodaß der tzy. ein nach Abzug aller erforderlichen Streichungen mit einet Zahl von 56149 Mitgliedern in das neue Geschäftsjahr eintreten konnte. Die Einnahmen betrugen 313670.02 Ml wovon für Mitgliederstand und Stellenvermittelung 216325»; Mark verwandt wurden. Somit stellte sich der Gesaivb Überschuß auf 97344.95 Mk. Hiervon wurden für bit Bezirke, für die verschiedenen Unterstützungskassen u. s. 96700.24 Mk. verausgabt. Die Pensionskaffe mit validen-, Witwen-, Alters- und Waisenversorgung erhielt einen Zuwachs von 488 neuen Mitgliedern; die Gesamtzahl der Kassenangehörigen bezifferte sich am 31. ®eiembf:
! 1898 auf 7355, einschließlich 1851 Ehefrauen. Als Berns berechtigt waren an diesem Tage 72 Witwen und 23 Zn validen angemeldet, die zusammen 52852.56 Mk. an jähr lich er Witwen- und Jnvalidenpension empfangen. Dag Kassenvermögen ist im Betriebsjahre auf 4824023.91 M gestiegen. Der Kranken- und Begräbniskasse, e. H, hörten Ende v. I. 6943 Mitglieder an. Die Sinnen beliefen sich im Jahre 1898 auf 229162.39 Mk., ivährci- 212272.96 Mk. verausgabt wurden; somit verblieb tm Ueberschuß von 16889.43 Mk. Es gewährt die Hilst kaffe für ein volles Jahr Krankengeld und stellt äußert bei Erwerbsunfähigkeit die Wahl des Arztes, auch Spezialisten, für Rechnung der Kasse völlig frei. Dte Unterstützungs-Kommission, die hauptsächlich für in Folge von Stellenlosigkeit in Not geratene Mitglieder wirkt, tvurbi im letzten Jahre mit 5301.55 Mk. in Anspruch genommen Auch alle sonstigen Abteilungen und Einrichtungen bt$ Vereins, wie die deutschen, ausländischen und überseeischer Bezirke, Handelsschule und Vortragswesen, Gesellschaftsräume, Geselligkeit, Abteilung für notleidende Handlungs gehülfen u. a. haben sich wieder bestens bewährt. Eine Anlage des Jahresberichts giebt eine interessante Uebersich. über die 40 jährige Entwickelung des Vereins wieder. Im weiteren Verlause der Berichterstattung werden noch die sozialpolitischen Fragen, die den Verein im abgelaufener Jahre beschäftigten, einer kurzen Besprechung unterzöge, und hierbei u. a. die Bestrebungen gekennzeichnet, die auf die Einschränkung der zu langen Arbeitszeit in den Lade» geschäften hinzielen.
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Von der Universität. Bei der am zogenen ersten Immatrikulation Semesters wurden neu immatrikuliert:
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zusammen 188 (142).
Die eingeklammerten Ziffern beziehen sich auf die erste Immatrikulation des Sommer-Semesters 1898 (am 39. April 1898). k
** Jubiläum. Das am Samstag dem 29. April vom hiesigen Lokomotiv-Beamten-Verein veranstaltete Fest zu Ehren der Herren G elh ar, Hupfeld und Moog verlies in angeregter, froher Weife. Gegen 9 Uhr abends wurden die Jubilare unter den Klängen des Jubiläumsmarsches in den gut von Festteilnehmern besetzten Saal eingefuhrt; hierauf wurde von Fräulein Noll ein auf den tfubrerftanb paffender Prolog vorgetragen; das lebende Bild: eine rauchende Lokomotive, wurde sehr bewundert und sand auch großen Beifall. Hieraus fand die Ueber- rerchung der Bouquets und Kränze an die Jubilare statt. « Präsident Dotzenrodt hielt in kernigen Worten die Ansprache an die Festversammelten und brachte zum Schluß ^?D5-t.auf @ein! Majestät den Deutschen Kaiser als
?Ud; ?ei ^^ser Gelegenheit wurden auch drei Regulateure als Ehrengeschenk den Jubilaren überreicht. hlCrUn|8fat ^Ic^tcr banftc für bie freundliche Ein- hnn 3cnfo 9C cr ed U'cht gescheut hätte, die weite Reise von Speldorf zu unternehmen, um im Kreise seines Iieb=
Lokomotiv-Beamten-Bereins zu erscheinen; ein t Träfbem" ben Sch-uß feiner Jtebe. Der
Ä bÄ ®,bb' Miete auf Seine Königliche foracbe „b Ä^9 6on unb hielt eine An- Drache und Gratulation an den 1. Präsidenten öerrn 5)ogcnroöt, 311 seinem 25jährigen Führerjubiläum und »berreichte demselben eine Meerschaumpfeife. Herr Schrift- führer Siebert dankte im Namen des Vereins den sehr Ä"±Änenen 5c“en Vorgesetzten unb brachte ein ^vch aus dieselben aus. Die beiden Theaterstücke - Winnnns geführt und gespielt, fanden daher auch sehr großen Beifall .Er Festteilnehmer. Zum Schluß^ danUe Lr Schriftführer «Siebert sämtlichen Darstellern uud Ver anstaltern des so schön verlaufenen Festes im Namen der jubilare und des Lokomotiv Beamten-Vereins, insbesondere gedachte er des Herrn Kollegen Marheinecke, welcher sich sehr verdient «m das Zustandekommen des lebenden
Verkehr, Kand- und Dslkswütschnst.
Gießen, 2. Mai. Marktbericht. Aus dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Psd. JL 0.86—1.00, Hühnere»« per St. 0-0 4, 2 St. 9—10 Enteneier 2 St. 11-12 * Gänse-
eier per St. 11—12 Käse 1 St. 6—8 Käsematte pet 61 8 * Erbsen per Liter 22 Linsen per Liter 32 Tauben per Paar
•* 0.70—1.00, Hühner per St. JK 1.10—1.30, Hahnen per vtück v* 1.60—2.00, Enten per St. JL 2X0—2.60, Gänse per Pfund «M. 0.00—0.00, Ochsenfleisch per Pfd. 68—74 Kuh- und Rindfleisch per Pfd. 62—64 4, Schweinefleisch per Pfd. 60—72 4, Schweinefleisch, gesalzen, per Pfd. 76 K, Kalbfleisch per Pfd. 60—68 Hammelfleisch per Pfd. 60—70 H, Kartoffeln per 100 Kilo 6.60 bil 6.50 vN., Weißkraut per St. 00—00, Zwiebeln per Ctr. JL 9.00—10.00, Milch per Liter 16
Dauer der Marktzeit von 7 Uhr Morgens bi- 1 Uhr Nachmittags. Während der ersten 8 Stunden der Marktzeit darf im Umherziehen nicht feilgeboten werden.
— -.Rordstern^ LebenSverficherttpgS.Aktten-vesekschasi z« Berlin. In der am 29. April cr. unter Vorsitz deS Herm General Konsul Ruffel abgehaltenm General-Berfammlimg wurm die oorgeschlagene Gewinn-Verteilung genehmigt, wonach die KapIIab Reserve auf den ftatutarischm Betrag von 10 Proz. befl erhöhten Aktienkapitals, also auf 495,000 Mk. erhöht wird, an die »tttonire 227,930 Mk. gleich 137 Mk. auf j-de Aktie entfallen und 675072,9« dem Gewinnfonds der am Gewinn beteiligten Versicherten zu oDrr weisen find. Ebenso wurde die beantragte Abänderung von $5 und 36 deS Statuts beschloffen. Die im regelmäßigen Turvul aul dem AufstchtSrate außfchetdenden Mitglieder, die Herren W"6' von Haßler, Reichsrat der Krone Bayerns und Kommerztenr« w Augsburg, Dr jar. Heinrich Heintzmann, BergwerkSbefitzer tn baden und Wilhelm Weber, Oberbürgermeister a. D. in EteM mürben durch Akklamation wiedergewählt. AIS RechnuogSreotsorai für das laufende Geschäftsjahr mürben bie Herren VerlagSbuchhäoA Hugo Bernstein, Bankier Rudolph George und Bankier Roben Jmelmann gernählt. Sämtliche Wahlen und Beschlüffe erfolg® einstimmig. In der sich hieran anschließenden General-Bersamwlvm der Aktionäre drs ^Nordstern, Unfall- und AllterS-Verfichok' «ngs-Artien.Gesevschafi" mürbe ebmfallS einstimmig die von geschlagene, nach dem Statut zuläsfige Maximal-Dtoidende 00» 10 Proz. der Einzahlung gleich 90 Mk. pro Aktie an die Äftton» und die Ueberweisung von 48,714,33 Mk. zum DtoidendenfoudS w am Gewinn beteiligten Verstcherten genehmigt und Decharge etteu Auch die beantragte Abänderung von SS 20, 23 und 38 deS Etanm wurde beschloffen. Die Neuwahlen für dm AufstchtSrat wie fürva Revistons-Kommtssion waren die gleichen, wie bet dem »Nordstem LebenS-VerstcherungS-Aktien Gesellschaft.
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