Ausgabe 
3.3.1899 Zweites Blatt
 
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Gemeinden

Reimes Vermögen in Grundbesitz und Gewerbe­betrieb

JL

tAUi, au.ft zu zahlend. Vermögens­steuer oon Grund besttz und G'w.rbe-

beirted JC

Derzeit bezahlte G u-d-und Gewerbe­steuern

JWa

Al'o Ent lastung du'ch die Sieu.r- resorm

JL

AiSseld . . .

11717 029

6 444

19 778

13 334

Alten Buseck. .

4 090 525

2 250

3 676

1426

aihnftaöt . .

3 455 668

1900

4291

2 391

Assenbeim . .

3 649 644

2007

4 940

2 933

Bad-N-uheim .

22 346 811

12290

25 440

13 150

Belle, «heim . .

3 117 774

1 714

3741

2 027

Berstadt . . .

39467'1

2170

6183

4013

Bübingen. . .

8 »12 853

4 847

8 329

3 482

Büdesheim . .

4 817 777

2650

5 76

3 126

Butzbach . . .

9 016 397

4 959

9 907

4 948

Dauernbetm. .

2082 519

1 145

3 758

26'3

Düdelsheim. .

3 735064

2 054

45'1

2 457

Echzell....

8 106 464

4 459

8 354

3 895

Friedberg. . .

16 102 103

8856

21390

12 534

Gambach. . .

4 050561

2 227

5 192

2 965

Gebe n . . .

3617 194

1989

5 686

3 697

Gettenau. . .

3 582 170

1 970

3 388

1 418

Stehen . . .

65 657 790

36 112

108 787

72 675

Groh-Karben .

4 084 103

2246

5 621

3 375

Grohen-Bus-ck .

3 668 492

2 017

5 177

3 160

Grohen-L'nden.

5 031 333

2 767

5 088

2 321

Gründe,g. . .

3 677 350

2022

8 063

6 041

Heldenbergen .

4 864 506

2 675

6414

3 739

Herbstein. . .

2 786 159

1532

4 812

3 280

Heuchelheim

(Sl.-C.Gteßen)

5 063 939

2 785

5131

2 346

Homberg. . .

2 949 346

1402

4 661

3 259

Holzheim. . .

3 561204

1969

3 546

1 577

Hungen . . .

3 022 465

1662

6 709

5 047

Ilbenstadt . .

4 842 903

2 663

6 846

4 83

Ktrch-GönS . .

3 570 >09

1963

2 451

488

Lang-Göns . .

7 050090

3 878

5815

1937

Langt darf . .

3 481 259

1914

4 666

2 752

Laufach . . .

8 625 748

1994

6 536

4 542

Lauterbach . .

7 942 110

4 368

10 093

5 725

Leihgestern . .

4 518 756

2 485

3 602

1 117

L'ch.....

5 740006

3157

8 787

5 630

Lindheim. . .

2 858 643

1572

3 474

1902

Maar....

2 854 867

1570

3 442

1872

Melbach . . .

5191484

2 855

5 588

2 733

R'dda....

4 711 872

2 592

6 623

4 031

Rieder-Erlenbach

4 784066

2 631

5211

2 580

Nteder-Florstadt

3 758 648

2 067

5 008

2 941

Nieder Weisel .

8 266 372

4 546

7 889

3 343

Nieder-Wöllstadt

5 274 559

2 901

7 090

4189

Ober-RoSbach .

5 281732

2 905

5 852

2 947

Ockstadt . . .

4 176 615

2 297

6 527

4 230

Okarben . . .

3 990077

2 194

4312

2 118

Petterweil . .

2 692 390

1481

3 750

2 269

Pohl-Göns . .

2 978 097

1638

2 036

398

Rodhetm o. d. H.

7 746 231

4 260

8 443

4183

Schlitz. . . .

5 354 137

2 945

8 276

5 331

Schotten . . .

5 076 403

2 792

6 709

3 917

Stammhetm. .

2 216 869

1219

3 855

2 636

Steinbach. . .

2 858 299

1572

2 633

1061

Stockheim . .

2172 539

1 195

2 525

1330

Treis a. d. L. .

3 269 852

1798

2 940

1142

Ulf« ....

2 900 286

1595

3 050

1455

Vilbel....

7 799575

4 289

9 627

5 338

Btlltngen. . .

2 815 847

1549

2 396

847

Bonhausen . .

1 084 658

596

1289

693

Wallenrod . .

1365028

751

2153

1402

Watzenborn und

Steinberg. .

3 789075

2 084

3265

1 181

Wieseck . . .

5 740 502

3 157

5 498

2 341

Wölfersheim. .

4 303 546

2 366

5 135

2 769

Wohnbach . .

3 064 707

1685

3 480

1795

Zell ....

2 418 997

1330

3 864

2 534

Es soll übrigens, bemerkt dieDarmst. Ztg.", keines­wegs behauptet werden, daß die für das reine Vermögen in den einzelnen Gemeinden gefundenen Ziffern unbedingt richtig sind. Wenn man aber bedenkt, daß selbst Aender- ungen des reinen Vermögens für einen oder den anderen Ort um 100 000 Mk. den Vermögenssteuerbetrag bei einem Einheitssatz von 55 Pfg. nur um 55 Mk. beeinflussen, so erhellt, daß die Vermögenssteuer gerade dem Grundbesitz und Gewerbebetrieb unter allen Umständen eine sehr be­deutende Erleichterung von steuerlichen Lasken bringen wird. Die Entlastung wird auch keineswegs, wie behauptet worden ist, durch die neuen Einkommensteuersätze wesentlich beein­flußt. Einmal befinden sich, insbesondere auf dem Lande, Grundbesitzer und Gewerbetreibende zum größten Teile in der 2. oder doch in den unteren Klassen der 1. Abteilung, für welche die Einkommensteuer gar nicht oder nur un­wesentlich erhöht worden ist. Ueberdies aber und soweit Steuerpflichtige in höheren Klassen in Betracht kommen, stellt sich die höhere Belastung durch die neuen Einkommen­steuersätze sachlich nicht als eine Belastung von Grundbesitz und Gewerbebetrieb, sondern als eine solche des Einkommens ohne Rücksicht auf dessen Quelle und als Belastung der in diesen Füllen besonders gesteigerten Leistungsfähigkeit dar." Hiermit sind zweifellos die Intentionen des Finanzministers wiedergegebcn.

Deutsches Deich.

Berlin, 1. März. Zum Gesetzentwurf über die Friedenspräsenzstärke des deutschen Heeres hat d,e Budgetkommission des Reichstags als Abschluß der ersten Lesung folgende Uebersicht gegeben:

Hühnern nur an die primitiven Landhuhnschläge denken, nicht aber an die hochgezüchteten Sportrassen. Ist auch das Streben der Vereine, die Hühnerzucht, die ziemlich herunter- gekommen war, wieder zu heben, unverkennbar, so bleibt doch immer noch in dieser Beziehung genug zu thun übrig. Vornehmlich ist es nötig, der eingerissenen sogenannten Inzucht ein Ende zu machen. Das Blut muß aufgefrischt werden. Viele Landleute wieder sehen die Geflügelzucht immer noch als Nebensache an. Die Ansicht ist eine ganz Verkehrte.

(Schluß folgt.)

Bei einem Durchschnittsetat der Infanterie-Bataillone von 584 Köpfen und Absetzung der in Preuße» für die Kavallerie geforderten 1630 Mann ergiebt sich:

Fricdenspräsenzstärke d. h. Steigerung gegen jetzt

494 780 15 551

Nach der Militärvorlage beantragt: mehr weniger bewilligt

Preußen . -

384 170

12 892

Sachsen . .

35 897

1 887

Württemberg .

19 696

weniger 49

Bayern . .

55 067

821

Preußen

18 890

aqqq 1 Infanterie 4368

5998 f Kavallerie 1630

Sachsen

2 447

560

Württemberg

259

308

Bayern

1 681

860

23 277

7726

Nach den Beschlüssen der Kommission stellt sich die Friedenspräsenzstärke auf 494 780 (statt wie verlangt 502506.)

M.P.C. Aus Wien wird uns geschrieben: Die Rede des Abg. Fürsten Herbert Bismarck gelegentlich der Dänendebatte im deutschen Reichstage hat nicht verfehlt, in allen den Kreisen Oesterreichs und Ungarns einen ziemlich nachhaltigen Eindruck zu machen, die sich schon bisher schwer an den Gedanken gewöhnen konnten, es könne eine Zeit kommen, in bet der Zusammenhalt zwischen Deutschland und Oester­reich Ungarn ein minder inniger und fester sei, wie in den letzten Decennien der Fall gewesen ist. Die Entschiedenheit, mit der Fürst Bismarck die Unlösbarkeit des deutsch-öster­reichisch-ungarischen Bündnisses gewissermaßen als ein politisches Axiom behandelte, hat nicht wenig dazu beigetragen, den österreichisch-ungarischen Kreisen, welche als rückhaltslos deutschfreundlich gelten dürfen, den Rücken zu stärken und sie von neuem mit der Hoffnung zu erfüllen, daß es den czechischen und analogen Bestrebungen nicht gelingen werde, die Lockerung eines Verhältnisses herbeizuführen, von dessen Fortdauer wie für Deutschland auch für Oesterreich-Ungarn sehr vieles abhängt. Es ist hier kürzlich an sehr hoher Stelle ein Wort gefallen, welches nicht mehr aber auch nicht weniger besagte, als etwa folgendes: Alte Freunde wüßten, was sie aneinander hätten; das sei bei neuen nicht der Fall, die müßten erst jahrelange Erfahrungen mit ein­ander machen.

M.P.C. Man schreibt uns aus Paris: Die Zahl der­jenigen Stimmen, die dazu mahnen, daß sich Frankreich mit Deutschland thunlichst gut zu stellen suche, nimmt zusehends zu. Nicht wenig trägt hierzu der Umstand bei, daß in Frankreich zwei Empfindungen stark vorherrschen. Die eine ist die, daß England sobald nicht aufhören werde, die Politik der Nadelstiche fortzusetzen, die jetzt wieder in der Maskat-Frage in die Erscheinung getreten ist; die andere deckt sich mit der Besorgnis, daß die Vereinigten Staaten von Nord-Amerika über kurz oder lang dazu übergehen möchten, ihr Augenmerk auch auf Teile des französischen Kolonialbesitzes zu werfen, welche in die amerikanischen Interessensphäre hineinreichen.

Hamburg, 26. Februar. Die Hamburg Amerika- Linie. Anläßlich der mit allgemeiner Freude begrüßten Rettung derBulgaria" ist die Disziplin, Ausdauer und Tüchtigkeit der Schiffsbesatzung in so glänzendem Maße zu Tage getreten, daß man nicht fehl geht, hierin ein be­sonderes Verdienst der einschlägigen Schiffahrtsgesellschaft, der Hamburg-Amerika-Linie, zu erblicken. Tatsächlich ist sie auch bestrebt, nicht allein bezüglich der Schulung ihrer Mannschaften, sondern hinsichtlich des Sicherheitsdienstes überhaupt das Beste zu leisten und auch über die gesetz­lichen Bestimmungen hinaus Vervollkommnungen auf ihren Dampfern herbeizuführen. So sind bei der genannten Linie sämtliche Rettungsboote mit der Patent-Fallvorrichtung Willson und Pirrie versehen, welche ein schnelles und sicheres Loslösen der Boote von den Bootstaljen gewährleistet. Eine ganz besondere Sorgfalt wird fortgesetzt auf eine gründliche Ausbildung der Mannschaften in der Handhabung der Boote und im Rudern verwendet, so daß eine erfreuliche Zunahme von bootskundigen Leuten eingetreten ist. Beispielsweise hatte diePatria" bei ihrer Ausreise nach New-Jork am 18. Dezember 1898 nur einen bootsunkundigen Mann an Bord. Weitere Verbesserungen, welche die Hamburg-Amerika- Linie aus eigenem Antrieb getroffen hat, bestehen in der Einführung von praktisch konstruierten amerikanischen Schlauchrollen zur schnellen Bekämpfung von Feuersgefahr auf den Paffagierschiffen, in der Ausstattung der Rettungs­boote mit kräftig tönenden Nebelhörnern, um sich leichter bemerkbar machen zu können, in der Einführung automatisch wirkender elektrischer Dampfpfeifen zur Abgabe der Nebel­signale in den vorgeschriebenen Zeiträumen. Das Maß­gebendste für die Sicherheit der Passagiere bei Unglücks­fällen ist allerdings die Haltung und der Geist der Schiffs­bemannungen. Gerade in dieser Beziehung aber hat die Bemannung derBulgaria" einen für die Hamburg-Amerika- Linie hoch ehrenden Beweis geliefert.

Samoa. Der New-IorkerTimes"-Korrespondent tele- graphiert:Wenn hier eingegangene Depeschen zutreffen, scheint die Washingtoner Regierung geneigt, Deutschland in der Samoa-Frage mindestens auf halbem Wege (?) ent­gegenzukommen. Wenn Deutschland seinen Konsul abberuft, dürften die Vereinigten Staaten sich der Ernennung eines neuen Oberrichters an Chambers Stelle nicht wider­setzen. Sollte Deutschland die Entfernung Chambers ver­langen und England der Forderung zustimmen, so dürfte auch Amerika zustimmen, nicht wegen Chambers Vorgehen auf Samoa, sondern wegen des Briefes an seinen Bruder. Es bestehen Gründe, daran zu zweifeln, daß diese Dar­stellung eine offizielle Grundlage besitzt, darunter die Un­gewißheit, ob Chambers die Ermächtigung zur Veröffent­lichung des Briefes gegeben hat; es besteht aber kein Grund zu zweifeln, daß im Staatsdepartement und im Weißen

Hause versöhnlicher (!) Geist herrscht, wie auch daß das amerikanische Volk mit der Erledigung jedes Streitfalls mit Deutschland auf billiger Grundlage zufrieden sein wird." Das nennt man dort Entgegenkommen auf halbem Wege! Wir meinen, das ist noch nicht ein Viertel des Weges.

Tägl. Rundsch.

Die Deutschen in Tientsin. Der letzten Nummer desOstas. Lloyd" entnehmen wir folgende Notiz: Das Land der deutschen Konzession in Tientsin, das sich weit am Fluß ausdehnt und zweifellos eine große Zukunft haben wird, ist bereits vollständig planiert. Die Straßen sind abgesteckt, sodaß man bereits einen Ueberblick über die neue Stadtanlage erhält. Man wird annehmen dürfen, daß mit Beginn des Frühjahres sich auf diesem Gebiet nun auch lebhafte Bauthätigkeit entfalten wird." Leider berichtet der Telegraph von einem Zwischenfall, über den bis jetzt nur folgendes bekannt ist: In Tientsin, und zwar in der Stadt selbst, wurden am 25. abends mehrere Deutsche beschimpft und thätlich angegriffen. Sie waren genötigt, durch Seiten­straßen zu flüchten. T. R.

Ausland.

Asien. Der Schwerpunkt der Politik der fremden Mächte in China liegt im Augenblick in den Eisenbahnfragen, und hier beginnen wieder die Häkeleien zwischen England und Rußland. Soeben hat der russische Gesandte in Peking einen förmlichen Einspruch an den Tsung-li-Aamen gerichtet, und zwar gegen die Bestimmungen des Vertrages bezüglich der neuerdings in London aufgelegten Anleihe zum Zweck der Fortführung der Niutschwang-Eisenbahn. Im Be­sonderen behauptet der Gesandte, die Bestimmung, wonach der Bauleiter ein Engländer sein soll, verstoße gegen das russisch-chinesische Abkommen. Der Tsung li-Aamen habe sich daher eines Vertrauensbruches schuldig gemacht. Das bringt nun die LondonerTimes" wieder in den Harnisch, die ihrerseits behauptet, das Vorgehen Rußlands in dieser Angelegenheit sei schwer vereinbar mit dem in Petersburg ausgesprochenen Wunsch, mit England bezüglich der Angelegenheiten im äußersten Osten eine freundschaft liche Verständigung herbeizuführen. Hoffentlich aber werde es sich Herausstellen, daß sowohl der jetzige russische Gesandte in Peking, v. Giers, wie der russische Geschäftsträger, Paw loff, etwas weiter gegangen seien, als ihre Befugnisse es ihnen gestatteten.

Amerika. Die Regierung der Filipinos hat dieser Tage wieder eine Erklärung veröffentlicht, in der es heißt: Die Filipinos bezeugen vor der gesitteten Welt, daß sie bis zum Tode gegen den Verrat und die rohe Gewalt der Amerikaner kämpfen wollen, und daß selbst die Frauen er forderlichenfalls an dem heiligen Krieg für die Unabhängig keil teilnehmen werden.

Lokales und Provinzielles.

Gießen, den 2. März 1899.

** Nichterlaubte Kollekte. Rheinische Blätter schreiben: Das Landeskomite zur Agitation gegen die Regierungs Vorlage betr. Weinsteuergesetz ließ in letzter Zeit mit der Petition an die Landstände in allen Orten der Provinz Rheinhessen eine Liste zirkulieren, in welche freiwillige Bei­träge zum Agitationsfonds eingezeichnet wurden. Die Samm­lung ergab überall recht ansehnliche Summen. Am Samstag erschienen nun bei den Vertrauensmännern in den einzelnen Orten unseres Kreises Gendarmen und konfiszierten im Auftrage sämtliche gesammelten Summen, soweit sie noch nicht nach Darmstadt gesandt waren. Der Grund der Be­schlagnahme ist wohl darin zu suchen, daß die Behörden in der Sammlung eine Kollekte erblicken, zu der es einer Er­laubnis bedarf.

** Füttert die Vögel! Besonders nach gelindem Haupt - nzinter, der viele Strichvögel verleitete, gar nicht oder doch nicht weit zu wandern, wird Spätfrost oder Spättau ihnen oft sehr gefährlich. Eine Menge des Naturfutters ist verbraucht, vieles verdeckt, gefroren. Manche Gruppe von Wagehälsen ist schon verfrüht eingetroffen, leidet dann bittere Not und ist auf die Hilfe edler Menschen angewiesen. Hanf spielt für Körner- und manche Insektenfresser eine Hauptrolle, Meisen lieben Fleischabfälle, die sie selbst klein hacken, und für Mehlwürmchen mit eingedrücktem Kopie | singen Rotkehlchen sofort ein Danklied. Getrocknete Hollunder und Vogelbeeren sind vielen Zugvögeln stets willkommene Gaben.

** Die Zahl der Todesfälle, ausschließlich der Tot­geborenen, betrug in der Woche vom 5. bis 11. Februar in Mainz 30, in Darmstadt 28, in Offenbach 15, in WormS 22 und in Gießen 17, zusammen 112, davon 25 im ersten Lebensjahre. Todesfälle pro Jahr und 1000 Einwohner kamen auf Mainz 19,4, Darmstadt 21,1, Offenbach 18,3, Worms 31,7 und auf Gießen 36. Die Todesursache anbelangend, verstorben an Rachenbräune 1 (Mainz), au Keuchhusten 1 (Offenbach), an Brechdurchfall 1 (Mainz), an Wochenbettkrankheit 2 (je 1 Mainz und Worms), an Lungenschwindsucht 13 (6 in Mainz, je 1 in Darmstadt, Offenbach und Gießen, 4 in Worms), an akuten entzünd­lichen Krankheiten der Atmungsorgane 14 (je 2 in Mainz und Worms, 6 in Darmstadt, 3 in Offenbach, 1 in Gießen), an Gehirn-Apoplexie 9 (je 3 in Mainz und Darmstadt, 1 in Offenbach, 2 in Gießen), an sonstigen Krankheiten 67 (16 in Mainz, 17 in Darmstadt, 8 in Offenbach, je 13 in Worms und Gießen); gewaltsamen Tod erlitten 3 Personen (1 in Offenbach, 2 in Worms).

t* Zum hessischen Handelskammerlag. Anknüpfend an den Bericht über den hessischen Handelskammertag, der am Sonntag in Mainz stattgefunden hat, tragen wir noch nach, daß sich an den geschäftlichen Teil des Tages ein Diner in dem KasinoHof zum Gutenberg" anschloß. DaS

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-e. Keu.Ulnch! dtrllrbeiter-Ao! -sebruar 1899. A 6er Kolonie 60 Mc ber Geburt: Gro Wiesbaden 9, Regier Provinz Westfalen! Provinz Brandenbu mern 2, Provinz i Rcichölanöe 1, Kon, Königreich Wiirtlemk Mtnburg 1, Thür -Bleicher 2, Arbeit Gärtner 2, Hutmö Sellner 2, Mafchin« Photograph 1, Sc Schcher 3, Tuchm Verpflegt wurde l1 tat U4Sonn- icrlaubtentage.

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