lischen Kirche mit dem Totenfeste, gewiß ein finniger Abschluß unseres Jahreskultus!
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• * Auszeichnung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 22. November dem Gefangenaufseher am Landeszuchthaus Marienschloß, Heinrich Bär, das Allgemeine Ehrenzeichen mit.der Inschrift: „Für langjähige treue Dienste" zu verleihen.
* * 3u deu Ruhestand wurde versetzt am 22. November der Gefangenaufseher an dem Landeszuchthaus Marien- schloß, Heinrich Bär, auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste.
* * Ernannt wurde am 22. November Wilhelm Wald- schmidt zu Homberg zum Gefangenwärter an dem Mkale zu Homberg, mit Wirkung vom 8. Dezember
• • Akademischer Gesangverein. Wegen des am Montag stattfindenden Transvaalabends ist die MontagS- probe auf Donnerstag den 7. Dezember zur gewöhnlichen Stunde verlegt worden. Wir nehmen hiervon schon Notiz, wenn auch den Mitgliedern außerdem noch eine diesbezügliche Nachricht zugehen wird.
• • Transvaalabend. Der Beginn des Transvaalabends ist nicht, wie auf den herumgesandten Einladungen gesagt, um 8 Uhr, sondern Pünktlich V29 Uhr.
* * Stadttheater. Den Wünschen des auswärtigen Publikums entsprechend, veranstaltet die Direktion Sonntag nachmittag 4 Uhr eine Vorstellung und kommt die gewünschte Weiße Rößl Fortsetzung: „Als ich wieder- kam" zur Aufführung.
* Schotten. Der Vorstand unserer Stadt sprach sich in seiner letzten Sitzung im Prinzip für die Einführung des elektrischen Lichtes aus. Um das Nähere festzusetzen, soll — jedenfalls auch wohl zu einem öffentlichen Vortrag — in Kürze ein Ingenieur der in Melbach zu gründenden Elektrizitätswerke hierher gebeten werden.
Butzbach, 30. November. Auf Veranlassung des Großh. Kreisamtes fand gestern unter dem Vorsitz des Herrn Kreis- amtmanns Dr. Wagner im Beisein des Herrn Baurats Schnitzel eine Sitzung des hiesigen Gemeinderats statt, und wurde folgender Beschluß gefaßt: Da die Abrechnung des elektrischen Werkes den Herren der Kommission keinen klaren Ueberblick ermöglichte, so werden die sämtlichen Rechnungen, Belege, Verträge und andere Unterlagen dem Großh. Kreisamt zur Verfügung gestellt, um alles prüfen zu können und um endlich dem Gemeinderat in dieser Sache über deren wirklichen Stand die Wahrheit sagen zu können. — Herr Bürgermeister Joutz war nicht zugegen, da von der Gießener Klinik eine Bescheinigung dem Kreisamt vorlag, daß Herr Bürgermeister Joutz sehr nervös und deshalb zu beurlauben sei. (W. B.)
Ostheim, 30. November. Dieser Tage wurde dahier ein Mann und ein Mädchen wegen schweren Sittlichkeitsverbrechen verhaftet und in das Amtsgerichtsgefängnis nach Butzbach überführt.
Bad Nauheim, 30. November. Heute feiert unser Ehrenbürger, Herr Geheimer Medizinalrat Dr. Friedrich Bode, seinen Geburtstag und wird am heutigen Tage 88 Jahre alt. Am 5. März 1884, an seinem 50jährigen Doktorjubiläum, ernannte ihn die Stadt Bad Nauheim zu ihrem Ehrenbürger.
s Darmstadt, 29. November. Unter dem Vorsitz des Herrn Ministerialrat Eisenhuth tagte heute in der Krone zu Groß-Gerau die General-Versammlung des Tierschutzvereins für das Groß Herzogtum Hessen, welche von über hundert Personen, u. a. auch von dem früheren Vorsitzenden Herrn Geh. Oberschulrat i. P. Grein, sowie von Gästen von Frankfurt a. M., Offenbach a. M., Darmstadt rc. besucht war. Nach Begrüßung durch den Vorsitzenden sprachen noch Geh. Ober- schulrat Grein-Darmstadt, Bürgermeister Becker-Groß- Gerau, Prof. Volkmar-Offenbach a. M. und Direktor Dr. Sch en k-Frankfurt a. M. Reallehrer i. P. Heuß- lei n-Darmstadt verlas den Rechenschaftsbericht, der einen Ueberschuß von Mk. 539.51 ergab; freiwillige Zuwendungen hatten geleistet die Sparkassen Groß-Gerau, Zwingenberg, Groß-Umstadt, Erbach i. O., Heppenheim, Oppenheim und Frau Baron von Wendelstadt. Insgesamt waren 715 Anzeigen wegen Tierquälereien eingelaufen. — U. a. erhielten Prämien die Schutzleute: Wolf, Brosch, Schmidt-Gießen, Kämmerer, Bonnacker, Schwörer, Schäfer-Worms, Joh. Schäfer, Grundbach, Klepper-Bingen. Zum Schluffe hielt Herr Lehrer Jung einen hochinteressanten Vortrag über „Schutzfärbung im Tierreich", der den einstimmigen Beifall der Zuhörer fand.
A Mainz, 30. November. Der durch die Presse gegangene Entwurf eines neuen Weingesetzes hat die hiesige Handelskammer in ihrer letzten Sitzung bereits veranlaßt, sich eingehend mit der Materie zu befassen. Nach längerer Beratung kam die Handelskammer zu folgenden Abänderungsvorschlägen: „Nach § 4 Ziffer 4 ist der Zusatz von technisch reinem Rohr-Zucker auch in wässriger Lösung gestattet, jedoch darf ein solcher Zusatz nur erfolgen, um den Wein zu verbessern, ohne seine Menge zu vermehren. Mit dieser Fassung ist die Kammer einverstanden, jedoch wünscht sie Streichung der nun folgenden Worte: „auch darf der verbesserte Wein seine Beschaffenheit und Bestandteilen nach nicht hinter ungezuckertem Wein mittlerer Güte aus der Gegend, der Lage und dem Jahrgang zurückbleiben, welcher der verbesserte Wein seiner Benennung nicht entsprechen soll. Die Handelskammer ist der Ansicht, daß dieser Zusatz Mißbräuchen Thür und Thor öffnen und jede Sicherheit in der Rechtsprechung beseitigen würde. Den §. 8 hält die Kammer für zu weit gehend insofern, als durch denselben ganz allgemein den Beamten der Polizei das Recht gegeben werden soll, iu die Räume, in welchen
weinhaltige Getränke aufgehoben, hergestellt oder feilgeboten werden, jederzeit einzutreten und Besichtigungen vorzunehmen. Die Handelskammer schlägt vor, diese Befugnis nur gegenüber solchen Personen zu erteilen, welche wegen vorsätzlicher Zuwiderhandlung gegen die Bestimmungen des vorliegenden Gesetzes verurteilt worden sind.
O Mainz, 30. November. Konform dem Beschluß der Stände haben die hiesigen Stadtverordneten in ihrer gestrigen Sitzung beschlossen, die kommunale Hundesteuer von 5 auf 10 Mk. das Jahr zu erhöhen.
A Mainz, 30. November. Es ist beabsichtigt, in dem hiesigen Eisenbahnbezirk die englische Arbeitszeit einzuführen und werden gegenwärtig Erhebungen über die Thunlichkeit der projektierten Neuerung gemacht. Die meisten Ressortchefs sollen sich für die Einführung dieser Arbeitszeit ausgesprochen haben.
A Aus Rheinhessen, 29. November. Mit dem Bau der Bahnlinie Guntersblum—Hamm—Osthofen hat man jetzt endlich begonnen, und schreiten die Arbeiten emsig voran. Auf der zweiten Strecke Guntersblum- Gimbsheim sind die Schienen bereits gelegt, und hofft man, noch gegen Ende des nächsten Monats diese Strecke befahren zu können.
Aus Rheinhessen, 30. November. Der Großherzog von Baden hat für die neue katholische Kirche in Sprendlingen eine Glocke gestiftet und der Erzbischof von Freiburg einen Beitrag zur Bausumme geleistet. Sprendlingen war bis zur französischen Invasion badisch und ist die eine der dortigen Kirchen dem seligen . Bernhard, Markgraf von Baden, geweiht.
Kirche und Schule.
Hausen. (Dekanats-Synode. Fortsetzung.) Die Seelenzahl der Gemeinden des Dekanats betrug 48275, wovon auf die vier evangelischen Gemeinden Gießens cirka 20 000 entfallen. Der Besuch der Gottesdienste ist in einigen Gemeinden ein recht guter und guter, in anderen könnte er viel besser sein. Manche suchen nur an hohen Fest- oder an Abendmahlstagen die Gotteshäuser auf. An der Feier des h. Abendmahls nahmen 16218 Männer und Jünglinge und 20 001 Frauen und Jungfrauen teil, 126 Männer und 399 Frauen feierten es zu Hause.
Auf die bürgerlichen Eheschließungen folgten mit einer Ausnahme in der Matthäusgemeinde, wo ein Paar ungetraut >lieb, die Trauungen. Die Taufe erfolgte bei 1360 ge- wrenen Kindern, Taufverweigerungen fanden nicht statt. Ebenso kamen Konfirmationsentziehungen nicht vor. Von 711 Personen, die im Berichtsjahre starben, wurden 611 auf Ersuchen der Hinterbliebenen kirchlich bestattet. Auf rem Lande wird bei allen Verstorbenen kirchliche Beerdigung regehrt, und nur ganz kleine Kinder werden nicht kirchlich beerdigt.
Der religiös-sittliche Zustand ist ein im ganzen be- riedigender. Da und dort ist Besserung zu erstreben.
Der Wohlthätigkeitssinn ist in einigen Gemeinden ein recht reger und erfreulicher. Bei den 7 Kirchenkollekten, die feststehende sind, gingen 1980 Mk. 75 Pfg. ein gegen 1722 Mk. 1 Pfg. in 1897. Für Vereine und Anstalten christlicher Liebesthütigkeit wrrden 5891 Mk. 24 Pfg., als Kirchenopfer für die Armen 4619 Mk. 23 Pfg. beigesteuert und als freiwillige Leistungm für kirchliche Zwecke 3789 Mk. 87 Pfg. Es wurden dankenswerte Schenkungen verschiedener Art gemacht. In Allend-rf a. d. Lahn wurde von einer Ungenannten ein Altartuch im Werte von 30 Mk., in Mendorf a. d. Lumda von der Kleinkinderschulschwester und einigen Jungfrauen eine Abendmahlsdecke im Werte von 20 Mk., in Alten-Busek für Kleinkinderbewahranstalt und Diakonissenstation im vorigen Jahre 1493 Mk., im ganzen 5000 Mk. geschenkt, wcbei sich ganz besonders die Cigarrenfabrikanten Emmelius in Gießen durch Freigebigkeit aus- zezeichnet haben, was öffentlich anerkannt werden soll. In )cr Matthäusgemeind- wurden für verschiedene Zwecke 750 Mk. geschenkt, in der Markusgemeinde 269 Mk., Lukas 550 Mk., darrnter Schenkung eines Ungenannten von 300 Mk. für kirchliche Zwecke. Freiwillige Gaben in 1898 zur Renovierung der Stadtkirche betrugen 849 Mk. 95 Pfg. Eine Kanzelmltbekleidung im Werte von 20 Mk. wurde in Hausen gestftet, von dem früheren Pfarrer der Gemeinde, Fr. Clotz, ein Altarkruzifix von Goldbronze im Werte von 48 Mk. In Kirchberg wurde ein Altarteppich von unbekanntem Bert durch Frau Baron Rabenau zu Friedelhausen und ti Kirch Göns wurden für eine arme Gemeinde in Galizrn 48 Mk. geschenkt. Der Kirche zu Rödgen wurden 15.5 Mk. geschenkt, darunter 500 Mk. von dem verstorbenen dfarrer Windecker für eine dort zu errichtende Kleinkind-rbewahranstalt und 100 Mk. von einem Ungenannten, ebeffo 151 Mk. von einigen Gemeindegliedern. Außerdem hat Frau Pfarrer Windecker für eine neue Orgel in Rödgen 500 Nk. und drei Patroninnen der Kirche zu Rödgen haben eil Altarantependium, eine weiße Altardecke und eine Kanzeljultdecke im gesamten Wert von 185 Mk. geschenkt. Dank und Ehre den hochherzigen Gebern!
(Schluß folgt.)
Gerichtssaat.
nn. Darmstadt, 30. November. Vor der Strafkammer! des Großh. Landgerichts Darmstadt stand heute )er angebliche etud. rer. techn. Isaak Geftropol aus Odessa, um sich wegen einer großen Anzahl von Betrügerin zu verantworten, begangen zum Nachteil hiesiger Geschäftsleute und Einwohner. Den Vorsitz führte Land- gerichtzdirektor Dr. Rüster. Als Ankläger fungierte Staatsanwat Dr. Müller. Der Thatbestand war folgender: Gestr-Pol kam im Sommer d. I. von Odessa, wo sein Vale/ Bauunternehmer sein soll, in abgerissenem Zustande mit i>0 Rubel in der Tasche in Darmstadt an, um sich an
I der Hochschule immatrikulieren zu lassen. Dazu kam es I aber wegen Mangel an Studienhonorar nicht, und Gestro- I pol legte sich nun aufs Pumpen. Zunächst ließ er sich bei I einem Schneidermeister einen feinen Ueberzieher und weiße I Westen machen, um sie sofort dem Pfandhaus zur Aufbe- I Währung zu übergeben. Durch seine vornehmen Allüren I machte er sich sodann mit Studenten bekannt, verkehrte I auch in der Hochschule und gelangte so in die feinsten Kreise. I In der Familie eines Generals gab er Unterricht in ;bcr | russischen Sprache, und als er hier zu einem Hausball ge- I laden wurde, mußte ihm ein anderer Schneider einen feinen I Frackanzug bauen und auch noch 20 Mk. dazu leihen. Bei I einem Schuhmacher pumpte er ein Paar feine Lackstiefel, I und da er nicht tanzen konnte, nahm er sich einen besonderen Tanzlehrer, dem er für seine Bemühungen 25 Mk. in Aussicht stellte, wenn sein Geld, aus Rußland komme. Auch machte er die Bekanntschaft von Damen, entlieh von einer 40 Mk. und bestellte auf deren Namen Torten usw., welche diese zahlen mußten. Bei einem Uhrmacher kaufte er auf Pump eine goldene Uhr im Werte von 130 Mk. und Ringe, welche er den Damen zum Geschenk machte. Bei dem Buchhändler Schlapp kaufte er ein wertvolles Buch für 35 Mk., um es am nächsten Tage in der Hochschule mittelst Anschlag
| am schwarzen Brett für 20 Mk. zum Verkauf auszubieten, i Den letzten Betrug, bei dem ihn aber die Nemesis ereilte, beging er| bei dem Restaurateur Götz in der „Bockshaut". Bei demselben stellte er sich als stud. mach. Karl Meurer vor, gab eine auf diesen Namen lautende Visitenkarte ab und nahm ein Monatsabkommen für Mittag- und Abendtisch. Der Wirt vergewisserte sich noch im Studentenadreßbuch, ob alles in Ordnung sei, und kredidierte de« Schwindler für einen Monat. Während dieser Zeit hatte Gestropol auch noch den Kellner mit 25 Mk. angepumpt, und als der Termin des Zahlens kam, verduftete er auf französisch. Hierauf machte Herr G. Anzeige bei der Polizei und diese nahm seine Verhaftung vor, nachdem auch die anderen Betrügereien ans Tageslicht kamen. Heute legt der Angeklagte ein reumüiigeS Geständnis seiner Schuld ab, und bittet um eine gelinde Strafe. — Die Zeugen, etwa 12 an der Zahl, konnten die Betrügereien nur bestätigen. Nach kurzer Beratung verurteilte der Gerichtshof den Angeklagten zu 6 Monaten Gefängnis unter Anrechnung von 12 Wochen Untersuchungshaft. Der Vorsitzende hob dabei als Milderungsgrund die mißliche Lage des Angeklagten hervor, der von zu Hause fast keine Unterstützung erhielt, auf der anderen Seite aber auch durch die Leichtgläubigkeit der Betroffenen in seinem Schwindel unterstützt wurde. Der Angeklagte trat seine Strafe sofort au.
— Maiuz, 30. November. Wegen Majestätsbelei- digung verurteilte die Strafkammer des hiesigen Landgerichtes in ihrer heutigen Sitzung den Schreinergeselle» Adam Walther aus Worms zu 3 Monaten Gefängnis. Walther hat in der Werkstätte seines Meisters als die Rede auf die Palästinareise kam, beleidigende Äußerungen gegen den Kaiser gebraucht. 6
— Mainz, 29. November. In dem am verflossene» Mittwoch vor der hiesigen Strafkammer gegen de» Rechtsanwalt Soldan in Worms wegen thätlicher Beleidigung des Redakteurs Schaper dorte» verhandelten Strafprozeß wurde heute das Urteil publiziert. Soldan wurde für schuldig befunden der Körperverletzung in idealer Konkurrenz mit Beleidigung und zu einer Geldstrafe von Mk. 50 eventl. 10 Tage Gefängnis verurteilt. Dem Nebenkläger Schaper wurde eine Buße von Mk. 25 zugesprochen. Schaper hatte eine Buße vo» Mk. 2000 verlangt.
cf Frankfurt a. M., 20. November. Ein langwieriger Schadensersatzprozeß, der wiederholt die Frankfurter Gerichte, wie auch das Reichsgericht beschäftigt hat, beruht auf folgendem Thatbestand: Der in Dienste» eines hiesigen Theaters stehende Arbeiter L. verunglückte, als er Versatzstücke auf einer schrägen mit Querleisten versehenen Rampe aus dem Theatergebäude hinaustrug, indem er auf dem feuchten Holze ausglitt und heftig auf de» Rücken stürzte. Infolgedessen behauptete L. an verschiedene» Beschwerden zu leiden und arbeitsunfähig zu sein. Er klagte daher gegen die Theaterleitung auf Schadenersatz — Höhe des Streitwerts 16 704 Mark —. Das Landgericht wies die Klage ab, weil der Unfall auf eigenem Verschulden des mit der Anlage vertrauten und von dem Fehlen einiger Querleisten unterrichteten Arbeiters beruhe. Das Oberlandesgericht verurteilte dagegen das Theater dem Grunde nach zum Schadensersatz, indem es die ganze Anlage wegen der häufigen Schlüpfrigkeit des Bodens der jeder Witterung ausgesetzten Rampe für gefährlich erklärte und darin einen Verstoß gegen § 20 a der Gewerbeordnung fand. Die gegen dieses Urteil eingelegte Revisiu» wurde vom Reichsgericht zurückgewiesen, ebenso auch eine zweite Revision gegen eine einstweilige Verfügung de« Oberlandesgerichts, daß dem L., unbeschadet der schließlichen Entscheidung über die Höhe der zu leistenden Entschädigung, vorläufig eine Monatsrente von 70 Mk. z» zahlen sei. Man kann auf den Ausgang des Rechtsstreite« gespannt sein, da das ärztliche Urteil über die Folgen de« Falles durchaus nicht sicher ist. Inzwischen hat der Prozeß schon weit über 1000 Mk. Kosten verursacht. Doch ist die Theaterleitung, wie wir hören, beim Allgemeinen Deutsche» Versicherungs-Verein in Stuttgart gegen Haftpflicht versichert, und kann sich darum bei diesem vertragsmäßig schadlos halte».
Wetterbericht. Der Luftdruck hat im Olle» und über Zen- trab Europa allgemein etwas an Intensität verloren und lassen die südwestlichen Winde über den britischen Inseln d«S Hcrannahm eines ne»en Minimums auf dem Ozean erkennen. Im nordöstliche» Europa nimmt die umfangreiche Depression langsam ab. Im allgemeinen ist das Wetter ruhig und in unserem e germ Gebiete und tm Flachlande v'elfach nebelig. Voraussichtliche Witterung: Nuhtgeü Wetter mit Neigung zu Nebelbildung, später: Ausklare».
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