dem Kapitän Schmidt das Kreuz der Komthure Meines Hausordens von Hohenzollern. Sie werden die Namen der Auszeichnung verdienenden Mannschaften durch Meinen Gesandten mir mitteilen."
Die Direktion der Hamburg-Amerika-Linie hat dann folgende Ordre erlasien:
1) Unsere im Hafen liegenden Schisse flaggen auf und nieder. 2) Die Arbeit wird heute auf allen Schiffen, in den Kaischupven und Werkstätten so früh eingestellt, wie es ohne große Betriebsstörung möglich ist. 3) Alle Meister erhalten ein Geschenk von je 6 Mark, alle Vorleute und Unteroffiziere ein solches von je 5 Mark, alle Mannschaften auf den gegenwärtig im Hafen und auf der Unterelbe liegenden Schiffen sowie alle heute von uns beschäftigten Schauerleute und Arbeiter ein Geschenk von je 3 Mark.
Die „Times" bespricht in einem Leitartikel das Schicksal der „Bulgaria" und sagt, daß sie solch ein Unwetter habe bestehen können, sei in erster Reihe dem Mut, der Tüchtigkeit und der Disziplin der gesamten Besatzung zu danken, aber auch der vorzügliche Bau des Schiffes habe in nicht geringem Maße dazu beigetragen. — „Standard", „Daily Chronicle" und „Morning Post" rühmen die bewunderungswürdige seemännische Tüchtigkeit und die eiserne Ausdauer der Offiziere und der Mannschaft der „Bulgaria".
In Hamburg ist bereits ein Komitee in der Bildung begriffen, das sich die Beschaffung eines Ehrengeschenks für Kapitän und Mannschaft zur Aufgabe gestellt hat.________
Deutsches Wich.
Berlin, 28. Februar. Der Kaiser fuhr heute vormittag bei dem Staatssekretär v. Bülow vor und wohnte später der Sitzung des Landes-Oekonomie-Kollegiums bei. Nachmittags empfing er den französischen Botschafter, abends I I Uhr erfolgte die Abreise des Kaisers nach Wilhelmshöhe.
Berlin, 28. Februar. Staatssekretär Graf P o s a - dowsky hat für den 9. März Einladungen zu einem großen parlamentarischen Abendessen ergehen lassen.
Berlin, 28. Februar. In der Reichstags-Kommission für das Jnvaliditäts-Versicherungs- gesetz gelangte man heute bis zum § 16. Die Bestimmungen über Aufbringung der Mittel, Voraussetzung des Anspruches und Wartezeit wurden erledigt. Morgen Fortsetzung.
Berlin, 28. Februar. Im Abgeordnetenhause wurde die Spezialberatung des Berg-, Hütten- und Salinen- Etats fortgesetzt. Nach längerer Debatte wurde der Rest des Etats genehmigt. Von dem Etat der indirekten Steuern wurde die Position zum Bau von Dienstwohnungen für Grenzaufseher an die Kommission zurückverwiesen. Bei den übrigen Positionen beschließt das Haus gemäß den Kommissionsanträgen. Es folgt die Beratung der Ausführungsvorschriften zum Anerbengesetz für Landgüter in Westfalen. Die Vorlage wurde durch Kenntnisnahme erledigt.
Berlin, 28. Februar. In der Budget-Kommission des Reichstages stand heute der Etat des Auswärtigen Amtes zur Beratung. Bei den Gesandtschaften und Konsulaten bringt bei der Gesandtschaft im Haag der Abgeordnete Richter die Ausweisung von Holländern zur Sprache. Staatssekretär von Bülow bezog sich auf die vom Reichskanzler im Plenum abgegebene Erklärung, daß die Ausweisungsbefugnisse den Einzelstaaten zustehen. Bei der Botschaft in England fragt Abgeordneter Richter, wie weit die deutschenglischen Verhandlungen gekommen seien und ob wegen des Vertrages betreff der Delagoa-Bay etwas mitgeteilt werden könne oder ob die Sache noch geheim sei. Staatssekretär von Bülow erwidert, im Februar vorigen Jahres sei seitens der englischen Regierung ein Vertragsentwurf der deutschen Regierung unterbreitet worden. Derselbe sei geprüft worden, und im Sommer sei der englischen Regierung unsererseits ein Gesetzentwurf zugestellt worden, worauf noch keine Antwort eingegangen sei. In Bezug auf das Abkommen zwischen England und Deutschland wegen der Delagoa-Bay sei Geheimhaltung beschlossen worden. Er könne daher nichts darüber mitteilen. Seitens einzelner südamerikanischer Regierungen seien Anträge auf festere Gestaltung unserer Handelsbeziehungen gestellt worden, worüber Unterhandlungen schwebten. Bei der Gesandtschaft in Peking fragt Abg. Richter, wie sich die Verhältnisse unserer Truppen in Peking gestaltet haben und wie es sich mit den chinesischen Eisenbahnkonzessionen verhalte. Staatssekretär von Bülow erwidert, das deutsche Detachement in Peking sei in dem Hause der Gesandtschaft untergebracht. Die Eisenbahnkonzession sei geregelt. Es habe sich ein Syndikat gebildet, das mit der Reichsregierung verhandle. Die Verwaltung der chinesischen Eisenbahnen würde gauz deutsch sein. Bei der Gesandtschaft in Rio de Janeiro erklärt Staatssekretär von Bülow auf eine Anfrage, daß wegen des Falles des Lehrers Roth durch die Brasilianische Regierung die geforderte Genug- thuung und Entschädigung gegeben worden sei. Im weiteren Verlauf der Verhandlungen fragt Abg. Richter, wie der gegenwärtige Stand der Abrüstungskonferenz sei. Staatssekretär von Bülow erwidert, die Einladungen würden von der holländischen und russischen Regierung gemeinsam ausgehen, die Konferenz würde im Haag zusammentreten. Ueber den Zeitpunkt sei noch nichts festgestellt worden. Schriftstücke könne er noch nicht bekannt geben. Die deutsche Regierung habe sich ihre Stellungnahme noch völlig Vorbehalten. Beim Konsulat Apia bringt Abg. Richter die Vorgänge auf Samoa zur Sprache. Staatssekretär von Bülow gibt ausführliche Mitteilungen, welche größtenteils erfreulicher Art sind. Er hofft, daß es einer freundlichen Verständigung gelingen werde, ohne Beschränkung unserer Rechte die Sache beizulegen. Bei dem Konsulat von Havana fragt Abg. Dr. Haffe, ob etwas für die infolge der Wirren auf Cuba geschädigten deutschen Firmen geschehen sei. Staatssekretär von Bülow erwidert, Deutschland werde alles aufbieten, damit
die geschädigten deutschen Firmen nicht schlechter wegkommen, als die geschädigten Firmen anderer Staaten. Aus eine weitere Anfrage wegen der deutschen Interessen in Manila erklärte Staatssekretär von Bülow, dieselben würden in jeder Hinsicht gewahrt werden.
— Ein Nachspiel des Löbtauer Prozesses kündigt die „Leipziger Ztg." in folgender Weise an: „Die (in dem „Dresd. Journ.") amtlich veröffentlichte Darstellung des Löbtauer Falles entspricht aufs genaueste den Ergebnissen der Beweisaufnahme. Die Behauptung Stadthagens und seiner Presse, daß sie nur auf der Anklageschrift beruhe, ist eine dreiste Erfindung, die als solche vor den Strafrichter gehört. Die gerichtliche Aburteilung dieser Verleumder ist nötig, einmal um der Wahrheit selbst willen, zum andern aber, um nochmals klarzustellen, daß die eigentlichen Urheber des Löbtauer Verbrechens die Agitatoren der Sozialdemokratie selbst sind, die deshalb nicht minder wie ihre Opfer in das Zuchthaus gehörten."
— Maximilian Harden wird sich in den nächsten Tagen, nachdem das Urteil der Berliner Strafkammer — 6 Monate Festungshaft wegen Majestätsbeleidigung — nach Verwerfung der Revision durch das Reichsgericht in Leipzig Rechtskraft erlangt hat, nach der Festung Weichselmünde begeben, um dort seine Strafe zu verbüßen. Die von ihm geleitete Wochenschrift „Die Zukunft" wird auch während der Strafzeit ihres Herausgebers in unveränderter Weise erscheinen.
Ausland.
Wien, 28. Februar. Gegenüber der Verslavungsgefahr hält das Deutschtum in Schlesien die Augen offen. Der jüngst abgehaltene deutsch-schlesische Volkstag in Troppau nahm einen sehr würdevollen Verlauf, nachdem die deutsch-volklichen Vertrauensmänner sich für einmütiges Vorgehen aller deutschen Parteien ausgesprochen hatten. Die Hauptredner des Volkstages waren Menger, Lecher, Kaiser und Türk. Bürgermeister Rochowanski begründete einen Beschluß, gegenüber den zielbewußten Maßnahmen der Regierung zur Zurückdrängung des Deutschtums gegen den allen Deutschen gemeinsamen Feind zusammenzustehen. Demel hob hervor, daß die tschechische Parteileitung in Ostschlesien durch ein Rundschreiben schwarze Listen von solchen Beamten aufstelle, die der Slavisierung nur widerwillig dienten. Lecher führte aus, wenn Oesterreich, wie vorauszusehen sei, das ungarische Wirtschaftsgebiet verliere, müsse man den wirtschaftlichen Anschluß an Deutschland verlangen. Menger schilderte das Deutschtum als das staatserhaltende Element, verwarf jedes Paktieren mit dyr Regierung und begrüßte unter starkem Beifall die Ein- müthigkeit der deutschen Parteien. Unter Absingen der „Wacht am Rhein" wurde der Volkstag geschlossen.
Budapest, 28. Februar. Die liberale Partei verabschiedete sich heute vormittag von B anffy unter stürmischen Ovationen und forderte denselben auf, auch fernerhin die Partei zu unterstützen.
Rom, 28. Februar. Einer Blättermeldung zufolge wird die Regierung anläßlich der morgigen 'Kammerdebatte über die politischen Vorlagen die Vertrauensfrage stellen.
Petersburg, 28. Februar. Der Zar erfreut sich bester Gesundheit. Er erteilte in den letzten Tagen im Winterpalast Audienzen, darunter auch eine solche dem Grafen Eugen Zichy. •
Kakales und Provinzielles.
Or. Krofdorf, 28. Februar. Schreiber dieses erlaubt sich im allgemeinen Interesse das nachfolgende auf diesem Wege zur Erörterung zu bringen, was für einen Unternehmer sicherlich eine gute Einnahmequelle werden kann. Es handelt sich nämlich um eine Verbesserung des Personenverkehrs zwischen Krofdorf—Gießen, Launsbach—Gießen und wohl auch Gleiberg—Gießen. Zurzeit gehen täglich von Krofdorf im Sommer etwa 150, im Winter etwa 100, von Launsbach im Sommer etwa 60, im Winter etwa 40, von Gleiberg im Sommer etwa 40, im Winter etwa 30 Personen des Morgens nach und des Abends von Gießen. Die große Mehrzahl dieser Personen würde es mit Freuden begrüßen, wenn sie für wenig Geld den etwa 6 Kilometer weiten Weg fahren könnten; sicherlich würden viele sich zu einer steten Teilnahme verbindlich machen. Hier sei noch ganz besonders hervorgehoben, daß aus diesen drei Orten auch viele Kinder die Gießener Schulen besuchen und bei Wind und Wetter den weiten Weg laufen müssen. Wie gerne würden deren Eltern auf eine ständige Fahrgelegenheit abonnieren, wenn es ihnen nur ermöglicht werden könnte. Die aus dem evtl. Personen-Transport zu erzielende Einnahme läßt sich ungefähr schon nach der Zahl der Passagiere berechnen; der Einheitssatz dürfte aber möglichst niedrig zu berechnen sein, weil es sich vorwiegend um Arbeiter handelt, die sparsam rechnen müssen und — viele wenig machen ein viel! Für einen Unternehmer — vielleicht für die Gießener Omnibus- gesellschaft, die ja Pferde und Wagen besitzt — wäre es doch gewiß von materiellem Interesse, einmal einen Versuch zu machen, etwa in folgender Weise: Es werden des Morgens leere Wagen in der erforderlichen Anzahl von Gießen nach Krofdorf geschickt, von wo zu einer bestimmten Zeit abgefahren wird. Bei der Seemühle würden die Gleiberger einsteigen und da, wo die Launsbacher Straße in die Krofdorf-Gießener einmündet, könnten die Launsbacher ausgenommen werden. Des Abends könnte der Zurücktransport ähnlich so geschehen, wenn auch nur bis an die Seemühle. Daß dies Projekt möglich und vor allen Dingen rentabel wird, läßt sich gewiß leicht überschauen. Sogar für eine Kleinbahngesellschaft wäre der Personenverkehr zwischen Gießen und den drei benannten Ortschaften hinreichend, um ein Geschäft zu machen; eine bedeutende Einnahme würde auch der starke
Güterverkehr bringen, welcher von hier aus in Aussicht stände. Vielleicht dürfte es die Verwaltung der Bieber- thalbahn sich angelegen sein lassen, bei zuständiger Stelle Erkundigungen einzuziehen, ob die Verlegung der Straße Gießen-Krofdorf wirklich in Aussicht steht und ob bei evtl. Erwerb des Geländes auf die Legung eines Geleises Rücksicht genommen werden könne. Zweifellos hebt sich der Verkehr mit der Zeit immer mehr, und wer die vorstehenden Gesichts- punkte mit regem Unternehmungsgeist ins Auge faßt, der wird es schwerlich bereuen. In welcher Weise das Projekt etwa anders als nach obigem Plan ausgeführt werden kann, bedarf noch der Erwägung. Zu wünschen wäre es sehr, daß von berufener Seite der Plan erwogen und durchgeführt wird.
+ Ober-Mockstadt, 28. Februar. Zu der unlängst in Ihrem Blatte erörterten, viel Aufsehen erregt habenden Wilddieberei-Affaire sei mitgeteilt, daß der verhaftete Pächter unserer Feldjagd gegen Kautionsbestellung auf freien Fuß gesetzt worden ist. — Nächsten Montag findet in dem Flecken Echzell ein Viehmarkt statt, der vorzugsweise mit Schweinen befahren zu werden pflegt.
Laubach, 26. Februar. Der älteste Bewohner unserer Stadt, M. Strauß, ist gestorben. Derselbe hat ein Alter von beinahe 95 Jahren erreicht, und besaß bis zu seinem Ende vollen und klaren Verstand. Seine humorvollen Witze sind schon oft nacherzählt worden; auch wußte er sich noch sehr gut auf die Zeit der Befreiungskriege zu erinnern. Er hat also beinahe das ganze 19. Jahrhundert durchlebt. — Noch nie hat einer der Wintervorträge die Zuhörer so gefesselt, als der durch Herrn Pfarrer Volp gestern abend gehaltene Vortrag, welcher der Froschweiler Chronik entnommen, und uns an einige Tage des deutsch-französischen Krieges erinnerte. Tief ergriffen dankte der Präsident des Kriegervereins dem Redner für seinen so schön ausgearbeiteten Vortrag und schloß mit einem dreifachen Hoch auf unseren Kaiser.
Vermischtes.
• Krefeld, 26. Februar. An 2000 aus ständische Samtweber nahmen heute in einer Versammlung Stellung zu den jüngsten Beschlüssen der Fabrikanten. Auch der Verlauf dieser Versammlung brachte wieder einmal die Gewißheit, daß es mit dem Ausstande leider noch lange nicht zu Ende ist, es sei denn, daß eine auf die nächsten Tage anberaumte geheime Abstimmung der Arbeiter ein der Stimmung in der Versammlung entgegengesetztes Ergebnis bringen sollte. Um nämlich den Beweis zu erbringen, daß auf Arbeitswillige kein Druck ausgeübt worden sei, soll geheim darüber abgestimmt werden, wer gesonnen ist, nach der Lohnliste der Fabrikanten zu arbeiten. Auffallend war in der Versammlung das Auftreten eines Führers des christ lichen Verbandes, dessen Redewendungen an Schärfe selbst die Sozialdemokraten weit übertrafen. Es scheint doch, baß das für jeden Kenner der Verhältnisse selbstverständliche feste Auftreten der Fabrikanten in den Kreisen der Arbeiter sehr überrascht und große Erbitterung hervorgerufen hat. Man hatte geglaubt, daß die Fabrikanten nunmehr „mürbe" seien, und findet jetzt, daß sie auf ihrem einmal eingenommenen Standpunkte verharren. Weiter ist bemerkenswert, daß die Arbeiter eine fernere Vermittlung der sozialen Kommission der Stadtverordneten-Versammlung ablehnen. Sie behaupten, sie seien Hinters Licht geführt worden, da den Fabrikanten zugestanden worden sei, daß in der Vergleichsversammlung nur auf der Grundlage der von den Fabrikanten aufgestellten Lohnliste verhandelt werden solle, während den Arbeitern von dieser Abmachung nichts bekannt gewesen sei. Hätten sie sie gekannt, so wären sie zu der Sitzung nicht erschienen. Was die Ausstandsgelder angeht, so sind nach den Mitteilungen der Führer noch reichliche Mittel vorhanden oder stehen noch in Aussicht. Ein Elberfelder Weber sagte fortdauernde Unterstützung aus dem Wupperthale zu. Schließlich wurde ein Beschlußantrag einstimmig angenommen, wonach die Versammlung verspricht, die neue Lohnliste der Fabrikanten unter keinen Umständen anzuerkennen, vielmehr „um die Erhaltung der Existenz der Arbeiter" weiter zu kämpfen, selbst wenn der Ausstand noch ein Vierteljahr dauern sollte.
* Deutschnationaler Handlungsgehilfen Verband Hamborg. Ein in der Geschichte der kaufmännischen Vereine wohl einzig dastehendes Wachstum kann, wie sich aus dem Jahresbericht für 1898 ergibt, der deutschnationale Handlungs- gehilfen-Verband Hamburg verzeichnen. Seine Mitglieder zahl, die am Schluffe des Jahres 1895 570, 1896 2352, 1897 7737 betrug, ist am Schluffe des Jahres 1898 aus 18277 angewachsen, die Zahl feiner Ortsgruppen von 106 am Schluffe 1897 auf 245 gestiegen. Die den Mitgliedern vollständig kostenlos zur Verfügung stehende Abteilung für Rechtsschutz erteilte 63 mündliche, 577 schriftliche Rechtsauskünfte und es gelang ihr von 154, teils von Handlungsgehilfen teils von Prinzipalen ihr vorgetragenen Streitfällen, 78 außergerichtlich zu schlichten. Die Versicherung gegen Stellenlosigkeit, die am 1. Juli 1898, also erst seil einem halben Jahre ihre Auszahlungen begonnen hat, zahlte an 59 Stellenlose 2300,10 Mark Versicherungsgelder, außerdem gelangten von der Unterstützungskasse für notleidende Berufsgenossen 1900 Mark zur Verteilung. Die Zahl der vermittelten Stellungen hat sich gegen das Vorjahr um das Dreifache vermehrt. Wenn man dazu die Haltung des Verbandes in sozialpolitischen und Standesfragen in Betracht zieht, sein unentwegtes Eintreten für alle Forderungen zur Hebung des gesamten Standes in wirtschaftlicher und geistiger Hinsicht, so kann man wohl begreifen, daß er sick schnell die Sympathien der Kaufmannschaft erworben hat
* Manchem Zweifel gegenüber, ob denn auch die in unserem Blatte versprochenen Winter Rezeptbüchleiu von Mondamin, deffen alleinige Fabrikanten Brown und Polson sind, wirklich jedem gratis und franko zugesandt werden, wenn


