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3. Der hessische HanklSkammertag erklärt sich «" den Grund- lügen und dem Prinzip der von der Großherzoglichen StaatS- regierung den Landständen vorgelegten Steuergesetz-Entrnü'.fm, inhaltlich welcher im wesentlichen die Realsteuern aus Grundbesitz und Gewerbebetrieb lediglich der gemeindlichen Be- fteuerung überlassen, die «ayttslrentensteuer gäntUcb auigeboben nab eine einheitliche Vermögenssteuer aus das Gesamtvermögen »ach Maßgabe seines KapitalwerteS eingrsührt wird, voll- ständig einverstanden. ,
2. Auch mit dem Entwürfe eines Gesetzes betreffend die Ab- Lnderung des Einkommensteuergesetzes erklärt fich der hessische Handelskammertag im großen und ganzen einverstanden, insbesondere mit dem in diesem Entwurf durchgetührtm Giund- satz, die mittleren und größeren Einkommen stärker alS bisher heranzuziehen. Der neu vorg'fchlagene Artikel la mutzte allerdings gewissen Aenderungen unterworfen werden und ferner würde zu erwägen (e n, ob nicht an Stelle o^r im Artikel 13 enthaltenen Steuerskala lediglich auS ®iünben der Einfachheit und Zweckmäßigkeit die preußische Steurrskala einzuführen sein dürite. , • , „„
3. Auch gegen den Entwurf eine- Gesetze«, die Gemeindeumlagen betreffend bürften im wesentlichen Einwendungen ntdit 8“ erheben sein. Es müßten h-btffen die Artikel 6, 7 und 1 einer Umgestaltung unterworfen werden.
4. Mit dem Entwurf eine» Gesetzes, die Vermögenssteuer dc- treffend ist der hessische Handelskammertag im ganzen und rm einzelnen einverstanden, stiebt aber anheim, durch ^bßöurfl deS Steuersatzfs flt8&ere Erträgniffe herbeizusuhren, tamteä zur Deckung von Ausfällen infolge Ablehnung anderer Steue.n
6. Da " Gleiche"g!lt*von dem Entwurf eine« Huodesteuerges.tzes
•. von dem Entwurf eines Gesetzes, die Einführung einer staatlichen Klaff nlotterie betreffend.
7.Ä^Entwurf^eines Gesetze«, die Wehrsteuer betreffend aus prinzipiellen Gründen a limine abzulehnen sein und statt der au« der Weinsteuer erwarteten Beträge eine stärkere etat- mäßige Heranziehung der Etsenbahn-Ueberschuffe, wie eventuell auch ein höherer Ertrag, insbesondere für spä.ere Jahre, auS der staatlichen Klaffenlotterie anzunebmen sein.
Damit war die Tagesordnung erschöpft und dte Tagung wurde als geschlossen erklärt. Offenb. Ztg.
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* Die jüdische» Kolonie» in Palästina. Vor einiger Zeit trafen Baron und Baronin Edmund v. Rothschild auf ihrer Dacht in Java ei» und besuchten die jüdischen Kolonien in Palästina. In verschiedenen Kolonien hielt der Baron v. Rothschild Ansprachen an seine Glaubensgenosien und mahnte sie, danach zu streben, bald auf eigenen Füßen zu stehen. Daraus geht hervor, daß die Kolonien durchweg noch Zuschüsse erfordern. Auch sonst hat der Baron v. Rothschild, wie die „Allg. Israelit. Wochenschrift" berichtet, manches eindringlich getadelt, soll aber der Hoffnung Ausdruck gegeben haben, daß nach zehn Jahren die Kolonien einen vollständigen Erfolg aufzuweisen haben werden, vorausgesetzt, daß der von ihnen erzeugte Wein einen angemessenen Markt findet. Beiläufig gesagt, konnten diejenigen Besucher des heiligen Landes, die schärfere Beobachter waren, bemerken, daß in den jüdischen Ackerbau-Kolonien Palästinas
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WagenKatarry, Wagenkrampf, Wagenschmerzen, schwere Verdauung »der ^ferschkelmu»- zugezogen habe», sei hiermit ein gutes Hausmittel empfohlen, bessen »orjügliche Wirkungen schon seit vielen Jahren erprsbt find. ist die» da« bekannte
Verdauung-- und Nlutreinigungsmittel, der Hubert üllrich’sche Kräuterwein Dieser Krüulerwein ist aui vor,Sglichen, heilkräftig befundenen Nrüutern mit gutem wein bereitet und stärkt und beleb« den verdauung-organitmu» deS Menschen ohne ein «bführmittel ,u sein, «räuteewein beseitigt »ISr- ungen in den Vlutgesähen, reinigt da» Blut von verdorbenen, krank machenden »tosten und wirkt sSrdernd auf die «eubtldung gefunden Blute».
Durch rechtzeitigen Gebrauch des Kiöuter-Weine« werden Magenübel meist schon im Keime erstickt. Man sollte also nicht stumm, seine Anwmdung anderen scharsm. rhendeu. Gesundheit zerstörmden Mitteln vorzuztehen. Symptome, wie: Kopfschmerzen, Nuf- stohen, Sodbrennen, Glühungen, Uebelkeit mit Erbrechen, die bei chronischen ^veralteten} Magenletden um so heftiger auslreten, werden ost nach einigen Mal rrtuken beseitigt.
und deren unangenehme Folgen, wie Veklemmung, §>tUPn)ttpOpplttß «olikschmerzen, Herzklopsen, Echlaflostakei«, sowie Blutansiauungen tn Leber, Mtlz und Psortadersystem tHümorrhotdalleiden) werden durch Kräulerwein rasch und gelind beseitigt- Kräuterwetn behebt ktnver- daulichkeit, verleiht dem verdauungisysiem einen Aufschwung und entfernt durch einen leichten Stuhl untaugliche Stosse au« dem Magen und den Gedärmen.
Kageres, ökeiches Aussehen, Mkut- manqet, ßnißräffund
UtHliyv», *****IJ und eine, krankhaften Zustande, der
Leber. Bel gänzlicher Appetitlosigkeit unter nerbvser «bspannnNg und «e- müthSverstimmung, sowie häufiaen «opfschmergen, schla,losen Nächten, stechen oft solche »ranke langsam dahin. K* Äiäuletroeln giedt der geschwächten gebenirtoft einen «rischen Impuls Kräuterwein steigert den Hppetlt, desördert Verdauung
und Ernährung, regt den Stofftoechsel krästig an, beschleunigt und verbessert die Blutbildung, beruhigt die erregten Verven und schasst dem Kranken neue L«btU»Inst. Zahlreiche Wn« erkennungen und Dankschreiben beweisen dies.
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