setzentwurfs geht von langen juristischen Erwägungen aus »nd schließt: „Der neue Gesetzentwurf wird sofort auf eine Angelegenheit Anwendung finden, welche eine tiefe Spaltung in allen Gemütern hervorruft. Man wird ohne Zweifel einwenden, daß dies ein Gelegenheitsqesetz sei; es ist aber vor allem ein Gesetz der Notwendigkeit und der Beruhigung. Wir meinen, der Beschluß, den der vollständige Kassationshof fassen wird, wird allen Geistern mit unwiderstehlicher Kraft als zwingend sich aufdrängen und den Spaltungen und der Agitation, die seit langer Zeit das Land beunruhigen, ein Ende machen."
Amerika. Ueber die neue kubanische Verlegenheit der Vereinigten Staaten kommen jetzt nähere Aufklärungen. Es handelt sich um die bedenkliche Haltung des Heeres der Aufständischen. Kürzlich verlangte deren Befehls. Haber Gomez von den Vereinigten Staaten den Betrag von 16 Millionen Dollars zur Bezahlung seiner Truppen und lehnte es ab, das Heer zu entlasten, bevor er das Geld erhalten habe. Gomez erklärt, daß er sich an das frühere Abkommen mit den Vereinigten Staaten, wonach drei Millionen unter die noch unter den Mafien befindlichen Kubaner verteilt werden sollten, nicht mehr für gebunden betrachte. — Zu derselben Angelegenheit wird aus Havanna gemeldet: „Der Zivil-Gouverneur Mora erklärt, daß die Frage der Soldauszahlung an das kubanische Heer wichtiger sei, als man sich in Washington vorzustellen scheine. Sollten die Vereinigten Staaten sich der Zahlung weigern, so wäre die Tyrannei größer, als die der Spanier. Die Angelegenheit wird auf Kuba leidenschaftlich besprochen.______________
Lokales und Provinzielles.
Gießen, den 1. Februar 1899.
• • Aus dem Gerichtsdienst. Durch Entschließung Groß- herzoglichen Ministeriums der Justiz vom 26. Januar ist der Großherzogliche Gerichtsassessor Heinrich Schneider in Mainz vom 1. Februar ab bis auf weiteres mit Wahr- «ehmung der Dienstverrichtungen eines Amtsrichters bei Großherzoglichem Amtsgericht Mainz beauftragt worden.
* • Technische Hochschule Darmstadt. Die Großherzogliche Regierung soll beabsichtigen, in nächster Zeit mit einer Anforderung von 500,000 Mk. für die Technische Hochschule an die Stände heranzutreten. Geplant ist die Vergrößerung der physikalischen Anstalten, insbesondere die Errichtung einer physikalischen Prüfungsanstalt, in welcher Steine, Erze rc. einer experimentellen Untersuchung unterzogen werden können. Es ist hierzu die Anschaffung großer und kostspieliger Maschinen erforderlich.
• • Die erste diesjährige Schlußprüfung der Kandidaten der evangelischen Theologie hat am Montag vormittag in den Amtsräumen des Großherzoglichen Oberkonsistoriums zu Darmstadt ihren Anfang genommen. Es beteiligten sich daran 9 Examinanden, von denen 4 aus Starkenburg, 3 aus Oberhesten, 1 aus Rheinhessen und 1 aus Thüringen sind.
• * Oberhesfischer Geschichtsverein. Auf den am Donnerstag abend 8 Uhr im oberen Saale des Cafs Ebel stattfindenden Vortrag des Herrn Privatdozenten Dr. Korne- man n über „Das römische Germanien" erlauben wir uns, auch an dieser Stelle nochmals aufmerksam zu machen.
• • Vortrag. Wie aus dem Inseratenteile ersichtlich ist, läßt heute die Ortsgruppe des Deutsch nationalen Handlungsgehilfen-Verbandes Hamburg durch ihren Ver- bandsvorsteher, Herrn W. Schack, einen Vortrag über das Thema: „die Kaiserlichen Botschaften und die soziale Reform im Handelsgewerbe" halten, worauf wir die Gießener Kaufmannschaft, speziell die Kaufmanns-Angestellten besonders Hinweisen möchten.
♦* Stadttheater. Ueber das am Freitag abend in Szene gehende Lustspiel „Auf der Sonnenseite" von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg schreibt die „Deutsche Warte": Mit sicherem Blick und scharfer Beobachtungsgabe haben die zwei getreuen litterarischen Kampfgenoffen die schwachen und starken Seiten ihrer lieben Mitmenschen erforscht, mit staunenswerter Geschicklichkeit und frappierender Routine gelingt es ihnen, immer von neuem eigenartige, aller Welt gut bekannte Persönlichkeiten, als Typen der modernen Gesellschaft im Spiegel der Bühne uns vorzuführen. Sie schreiben aus der Zeit und für die Zeit, ste wiffen namentlich die Großbourgeoiste des zur Neige g henden Jahrhunderts an ihrer Achillesferse zu faffen — ohne zu verwunden. Wer Blumenthals köstliche, mit feinster Satire gezeichneten Lust« spielfiguren Theaterpuppen nennt, der verkennt die Juten- tionrn des geistreichen Photographen unter den modernen Bühnendichtern eben so sehr als die berechtigten Forderungen jedes großstädtischen Theaterpublikums. Schon in den Werken seiner ersten bühnenfchriststellerischrn Periode, in Stücken wie .Ein Tropfen Gift", „Die große Glocke" u. a. hat der seit, hertge Direktor des Lesfing-Theaters mit unverkennbarem Glück und Geschick die Schäden und Schwächen der Z-it und der modernen Menschen in feinsinniger Werse gegeißelt. Seit er sich mit einem so gewandten Schauspieler, als der sich Gustav Kadelburg in der Wiedergabe eleganter Lebemänner stet« bewiesen, affociiert hat, ist er auf seiner Bahn um so schneller und wirksamer vorgedrungen. „Großstadtluft", „Orientreise", „Mauerblümchen", „Zwei Wappen", „Hans Huckebein", „Im weißen Rößl", und neuerdings „Auf der Sonnenseite" find Produkte dieser litterarischen Verbrüderung, die den Fleiß sowohl als das ehrliche Streben der beiden nimmermüden Theaterleute glänzend dokumentieren. U>d ich bin der Ansicht, daß „Auf der Sonnenseite" keinen Rückschritt bedeutet, trotzdem einige, in ihren innersten und gehe-msten Empfindungen schmerzlich getroffene Stammgäste des König, lichen Schauspielinstitutes am Schillerplatz in d r Samstag Premiere des Lustspiels nach dem 2. und 3 Akte in etwas vorlauter Weise den vollen Erfolg des Stücke« zu schmä ein suchten. Es gelang ihnen nicht. Die Beifallsspcnder behielten — und das mit Recht — die Oderhand. Die Idee de«
neuen Lustspiels ist barmlos und altbewährt, aber durchaus I zeitgemäß von neuen Gesichtspunkten au- betrachtet und burdj I geführt. „Auf der Sonnenseite" de« Leben- stehen soviel Elemente der guten bürgerlichen Gesellschaft, von der Sonnen seile wollen und können ste ihr Leben neu sehen und beur- teilen Botho, Freiherr von Sandorf und kein Freund R chard von Brick haben ihr Leden „Auf der Sonnenseite" genoffen und im güldenen Strahl der Sonne „auf der Bären haut" die Zeit b«r Jugend verschlafen. Ars die Schatten der Armut aber drohend am heiteren Himmel Heraufziehen, bleibt ihnen nichts, als die trostlose Erke, ntnis, daß sie nichts gelernt und nichts geleistet, — ein Kügelchen vor den Kopf wäre vielleicht noch der einzige Ausweg. Den reichen, verarmten Evelleuten wird der bürgerliche Emporkömmling, der Millionär und ehemalige Töpferm-ister „Heinrich Wulkow" noch manch, mal der gute Engel und Retter. Nach seinem Vorbild lernen ste eigene Arbeit schätzen, der erste Hundert Markschein, den Botho selbst verdient, giebt ihm Mut und Ehrgefühl wieder und mit dem Glauben an sich selbst erkämpft er sich in Wulkows Töchterlein Käthe ein treiiffi liebende» Weib.
* Kaiser-Panorama. Das Panorama, Neuen Bäue 1, hat diese Woche eine neue Reise durch Oberbayern ausgestellt Wir sehen erst München mit seinen Sehenswürdigkeiten, dann das herrlich gelegene Bad Reichenhall mit seiner romantischen Umgebung. Besonders interessant ist der Schliersee, Tegernsee mit seinen Gebirgspartien, Eibsee und die Zugspitze, sowie der Watzmann und der Königssee. Auch Bad Krankenheil und Tölz mit seinen Schwefel- und Jodbädern liegen sehr romantisch. Herrliche Ansichten bieten der Neubachfall, die Wimbach- und Partnach- Klamm. Die Serie, welche sich durch ihr schönes, unvergleichliches Kolorit auszeichnet, empfehlen wir zum Besuch I auf das angelegentlichste.
* • Die Sicherung des Eigentums gegen Einbrnchsdiebstahl. Angesichts der immer häufiger werdenden Fälle von Eigen- ! tums-Vergehen, welcher Tag brächte nicht neue dieser betrübenden Vorkommnisse, und welche Zeitung nimmt man zur Hand, ohne auf Nachrichten von Einbruch und Diebstahl zu stoßen? — dürfte es gewiß von allgemeinem Interesse sein, einmal die Frage zu erörtern: „Wie schütze ich mich gegen Schaden und Verlust an meinem Eigentum? reicht der öffentliche Schutz, reichen meine privaten Vorkehrungen dazu aus? Letztere Frage muß verneint werden. Die Erfahrung zeigt, daß die Diebe jegliche Hindernisse schlau zu überwinden verstehen; die besten Geldschränke werden in der Muße der Nacht erbrochen, Wächter werden umgangen, ja es wird, um diese und andere sich entgegenstellende Hindernisse unschädlich zu machen, gelegentlich sogar schweres Verbrechen nicht gescheut. Das Gesetz bestraft den Thäter, wenn es ihn erlangt, das Eigentum garantiert es dagegen nicht, und es ist wohl in den meisten Fällen verloren. Den Schaden und Verlust an seinem Eigentum muß der Betroffene selbst tragen. Da gelangte dieser Tage eine Police an uns, durch welche die Frankfurter Transport-, Unfall- und Glas-Versicherungs-Aktien-Gesellschaft in Frankfurt a. M. in einer feststehenden Form Versicherung gegen Einbruchsdiebstahl gewährt. Die originelle Gestaltung dieser Versicherung, ihre Billigkeit, und die Einfachheit des Aufnahmeverfahrens legte es uns nahe, auf sie unsere Leser aufmerksam zu machen. Die Gesellschaft verlangt nicht den üblichen Antrag mit seinen vielen Fragen und dem lästig empfundeneu Eindringen in alle Privatverhältnisse, sondern eine fertige Police über eine Versicherungssumme von Mk. 5000 lautend, welche auf die verschiedenen Kategorien der im Haushalte befindlichen Gegenstände und Werte: Mobilar, Kleider, Wäsche, Betten, Gold- und Silbersachen, Sparkassenbücher, Wertpapiere, baares Geld usw. verteilt ist, wird zu einer Jahresprämie von Mk. 5, an jeden Haushalt bis zu Mk. 8000, abgegeben. Die Gesellschaft kommt in voller Höhe des Schadens bis zur Grenze der gedachten Versicherungssumme auf. Auch die Gegenstände auf dem Boden und im Keller sind eingeschlossen, also beispielsweise auch die Wäsche, welche die Hausfrau zum trocknen auf den Boden hängt, wie ihre Kohlen und andere Haushaltsvorräte im Keller. Nicht nur für den Verlust an Gegenständen, sondern auch für die Beschädigung solcher wird Ersatz geleistet. Jeder Einbruchsversuch führt ja wenigstens Beschädigungen mit sich, und oft wird von den Dieben in vandalischer Weise Zerstörung geübt. Als Einbruch erkennt die Gesellschaft auch das Oefinen mit falschen Schlüsseln oder Dietrichen, auch das Einschleichen und den unter dem Schutze der Nacht ausgeübten Diebstahl. Die Bedingungen zeichnen sich durch Kürze und klare Fassung aus. Wie man uns mitteilt, hat die Gesellschaft auch eine Haushaltungspolice gleicher Form über eine Versicherungssumme von Mk. 10,000, zu einer Jahresprümie von Mk. 10, hergestellt, welche alle Haushalte in einem Werte bis zu Mk. 15,000, nehmen können. Wir begrüßen diese Idee, und wünschen ihr guten Eingang. Die kleine Ausgabe wird niemand scheuen, um damit sich bei Abwesenheit vom Hause die Beruhigung zu verschaffen, sein Eigentum gesichert zu haben, und das erscheint heute fast ebenso nötig, als die Versicherung gegen Feuersgefahr. Die Brände nehmen ab, aber mit der Gefahr von Einbruchsdiebstählen scheint man nach den fortgesetzten Ereignissen mehr als je rechnen zu müssen.
** Warnung vor Zuzug nach Paris. Im deutschen Hilfsverein zu Paris macht sich schon die Anziehungskraft der daselbst im Jahre 1900 stattfindenden Weltausstellung in sehr empfindlicher Weise bemerkbar. In der Hoffnung, bei den Arbeiten für dieselbe Beschäftigung oder irgend eine Anstellung zu erhalten, kommen jetzt schon aus allen Teilen Deutschlands besonders jüngere Leute in großer Zahl dort an, fast sämtlich ohne Mittel und der französischen Sprache nicht mächtig. Sie sehen sich in ihren Erwartungen sehr schnell getäuscht, da der Andrang von Arbeitsuchenden dort sehr groß ist und Einheimische den Fremden vorgezogen werden. Völlig mittellos geworden, wenden sie sich schon nach wenigen Tagen an den Hilfsverein und bitten um Heimbeförderung,
welche der Verein aber nur in den allerseltensten Fällen zu gewähren imstande ist. Mit kleinen Geldunterstützungen, wie sie der Verein eben nur geben kann, ist den Leuten wenig geholfen. Dieser Zustand wird sich mit dem Herannahen der Weltausstellung immer mehr verschärfen, und der Hilfsverein wird besonders im Ausstellungsjahre selbst tu einer Weise in Anspruch genommen werden, welche seine Kräfte weit übersteigen und ihn verhindern dürfte, seinen sonstigen Aufgaben gerecht zu werden. Der Hilfsverem hat in seinem letzten Jahresbericht hierauf schon aufmerksam gemacht und an die deutsche Prefie die Bitte gerichtet, vor unüberlegtem Zuzug nach Paris zu warnen. Dieser Jahresbericht wurde an eine Reihe größerer Zeitungen gesandt, die Warnung war aber bisher von keinem Erfolg begleitet, da diese Blätter von jenen Leuten, welche hier in Betracht kommen, kaum gelesen werden. — Um einem weiteren Zuzug vorzubeugen, halten wir es für angebracht, die vorstehende Warnung zur allgemeinen Kenntnis zu bringen.
Lich, 29. Januar. Gestern Mittag fand unter zahl- reicher Beteiligung aus Stadt und Land im Gasthaus „Zum Holländischen Hof" zu Ehren des nach Bad Nauheim versetzten Herrn Oberamtsrichters S ü ff er t ein Abschiedsessen statt. Die Reihe der Toaste begann Herr Gerichtsschreiber Kohlheyer mit einem solchen auf Seine Königliche Hoheit den Großherzog; sodann sprachen auf den Gefeierten die Herren Bürgermeister Heller, Gerichts, accessist Seibert, Ortsgerichtsmann Vogt und Gerichtsschreiberaspirant Leichner. Sie alle legten Zeugnis ab von der Liebe und Verehrung, die sich Herr Oberamtsrichter Süffert während seines 4V,jährigen Wirkens rm hiesigen Gerichtsbezirk erworben hat. Der Schetdende dankte in bewegten Worten, und weihte sein Glas dm Wohlergehen der Bezirksangehörigen. Die Tafel verlnf, dank auch den gebotenen materiellen Genüssen des Gasthalters Glöckner, sehr animiert. Die besten Wünsche weiter Kreise der hiesigen Einwohnerschaft begleiten die Familie Süffert nach ihrem neuen Wohnort.
Büdingen, 28. Januar. Heute konstituierte sich hier ein Verschönerungsverein, der bereits 120 Mitglieder zählt. Zum 1. Vorsitzenden wurde Herr Kreisrat Jrle, zum Stellvertreter desselben Herr Bürgermeister Knaf gewählt.
Neu-Ulrichsteiu, 29. Januar. Der Geburtstag Sr. Majestät des Deutschen Kaisers wurde in unserer Arbeiter-Kolonie auch in diesem Jahre wieder in der üblichen Weise festlich begangen. Die Feier begann gegen 5 Uhr nachmittags mit einem Gottesdienste, in welchem Herr Pfarrverwalter Erckmann von Maulbach die eindringliche Predigt hielt. Dann wurde ein besseres Abend« essen gereicht, worauf den Leuten Bier und Zigarren gespendet wurden. Mit einer kurzen Ansprache brachte Herr Inspektor Ritte das Hoch auf Seine Majestät aus, das freudigen Widerhall fand; hübsche patriotische Gesänge und Vorträge der Kolonisten schlossen sich an, und erst gegen 12 Uhr erreichte die animierte Feier ihr Ende.
□ Darmstadt, 31. Januar Der neuernannte Dozent für Trigonometrie und höheres Vermessungswesen an unserer Hochschule, Herr Professor Fenner, (vordem in Aachen) hielt heute seine Antrittsrede, wobei er über Landesaufnahmen, insbesondere in Preußen in interessanter Weise sprach. Er charakterisierte die drei Arten von Karten: gewöhnliche Vermessungskarten, topographische und generelle Karten in Herstellung und Anwendung, und gab eine aktuelle Schilderung der einschlägigen Arbeiten an Hand der Aufnahmen der seit Mitte 70er Jahre geschaffenen „Königlich Preuß. Landesaufnahme." Bei diesen wird vom Großen ins Kleine gearbeitet; ein einheitliches Triangulationsnetz mit etwa 50 Kilometer von einander entfernten Punkten bildet das erste. Nunmehr sind 41 Offiziere, 190 Techniker und 27 Bureaubeamte stetig mit der Landesaufnahme beschäftigt, wofür seit 1879 jährlich !*/< bis 1*/, Mill. Mk. verausgabt werden. Die Arbeiten der einzelnen Abteilungen: trigonometrische, topographische und kartographische sind streng eingeteilt ilnd gegliedert. Seit 1865 und 1878 ausgedehnt über das ganze Deutsche Reich, wird eine deutsche Gradabteilungskarte (im Maßstab Viooooo) hergestellt, und zwar mit den neuesten Hilfsmitteln der Wissenschaft und Technik und peinlichster Genauigkeit. Man darf erwarten, das große Kartenwerk bis 1903 für Preußen und die Reichslande, bis etwa 1915 insgesamt vollendet zu sehen; seine
I letzten Blätter werden ein ruhmreiches Werk deutscher Kultur« i arbeit abschließen. (Lebhafter Beifall).
X. Darmstadt, 31. Januar. Die Räume des Hauptpost- und Telegraphenamts I in der Rheinstraße sind in den letzten Jahren mit dem stark gestiegenen Verkehr zu beschränkt geworden, sodaß, gutem Vernehmen nach, die Postbehörde, die Genehmigung des Reichstags Vorbehalten, das anstoßende PrinzlichBattenberg 'sche P a l a i s, daS seit dem Tode des Prinzen Alexander nicht mehr ständig bewohnt wurde, zu Vergrößerungs-Zwecken angekauft hat. — Am Hoftheater wird es mit nächster Saison verschiedene Personaländerungen geben. Neben den schon ge- I meldeten wird auch unser erster Liebhaber, Herr Stöckel, I der sich im Laufe der Zeit zu einem sehr verwendbaren I Mitglieds herangebildet hat, uns verlassen. Ob die vielen Aenderungen für das Institut von Vorteil sein werdet I bleibt zu bezweifeln.
Darmstadt, 31. Januar. Herrn Minister i. P. W ebE Exz. wurden zu seinem heutigen 7 0. Geburtstage zahl' I reiche Glückwünsche und Ovationen zu Teil, die Zeugnis I von der allgemeinen Verehrung und Liebe darlegten, deren I sich der Jubilar zu erfreuen hat. Schon am frühen Vor- I mittag überreichte Herr Kabinettsrat Römheld die Glück- I wünsche Sr. Kgl. Hoheit und ein Bildnis des Großherzogs I mit Allerhöchster Namensunterschrift. Se. Großh. Hoheit Prinz Wilhelm überbrachte persönlich die Glückwünsche zum I heutigen Tage. Herr Dekan Dr. Vossius von der mediz«-
M ISS Jak bri Königsberg khristoph ®° jbtt alleMich Pvßßvr an dri tartW uünlt'ge Tadle: geraume M Ml galt als &i&ffing stine M --is er ! yubtt U66 in
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