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1.11.1899 Zweites Blatt
 
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Fernsprecher Nr. 51.

xx Die internationale Lage.

Das vor einigen Tagen veröffentlichte Flottenprogramm lenkt naturgemäß den Blick auf die Gründe, welche die Regierung zur Verteidigung der weiteren Verstärkung der Marine dem Reichstage anführen wird. Man darf wohl annehmen, daß gleichzeitig mit der entsprechenden Gesetzes­vorlage eine Denkschrift ausgearbeitet wird, welche bis ins einzelne Detail darthut, daß eS im Interesse des Reiches liegt, ja daß es eine unbedingte Notwendigkeit ist, den Flottenbestand in raschem Tempo zu erhöhen. Diese Gründe werden sich in der Hauptsache auf zweierlei beschränken: auf die Darlegung der erhöhten Ansprüche, welche unser sich immer weiter ausdehnender Handel und Verkehr an den Schutz macht, den ihnen unsere Marine gewähren soll, und auf den Hinweis auf die internationale Lage. Zu verkennen ist nicht, daß unser überseeischer Verkehr unter allen Umständen eines Schutzes bedarf, und je größere Aus­dehnung dieser Verkehr annimmt, auf je weitere Länder- gebiete er sich erstreckt, desto umfangreicher muß sich auch der Schutz gestalten, den die Flotte bieten soll. Und daß unser überseeischer Verkehr von Jahr zu Jahr zunimmt, das brauchen wir hier nicht zu beweisen, darüber giebt die Statistik deutlichen Aufschluß. Aber dies allein würde immer noch kein genügender Grund sein für eine so erhebliche Vermehrung unserer Marine, wie sie anscheinend geplant ist. Man muß deshalb auch die Rücksicht auf die inter­nationale Lage ins Feld führen.

Ist denn die letztere jetzt wirklich so unsicher, daß Deutschland gezwungen ist, seine Wehrkraft zur See zu verdoppeln? Oder aber ist der Ausblick in die Zukunft so trübe, daß wir genötigt sind, außerordentliche An­strengungen zu machen, um allen Eventualitäten begegnen zu können? Wie lieblich klang noch vor einem Jahre der Gesang vom ewigen Völkerfriedcn, von Abrüstung und schiedsgerichtlicher Beilegung aller Differenzen! Hoffnungsvoll blickten Millionen in die Zukunft und sahen erwartungsvoll der Zeit entgegen, wo es vorbei sein würde mit Zank, Streit und Krieg. Und erst wenige Monde sind verflossen, seit­dem in dem stillen Schlosse im Haag Protokolle über Proto­kolle gefertigt wurden, welche dem Ueberhandnehmen der Ausgaben für Kriegszwecke ein Ende machen sollten. Hat sich seitdem die internationale Lage so arg verschlimmert? Es ist leider nicht zu leugnen, daß die ganzen Verhältnisse gespannter geworden sind, daß man heute nicht mehr ohne Vorbehalt voller Vertrauen den kommenden Dingen ent­gegensetzen kann. Wenn wir auch allen Nachrichten von einer neuen Mächtegruppierung gegenüber England keinen Glauben beimessen können, so darf man doch nicht übersehen, daß durch den Krieg, welchen England in Südafrika herauf­beschworen hat, Fragen aufgeworfen werden, welche der gespanntesten Aufmerksamkeit der Diplomatie bedürfen. Ist der Krieg sür England erfolgreich, so kommt es vielleicht in Konflikt mit den Interessen anderer Länder, unterliegt es, so wird voraussichtlich von seinen Feinden die Gelegenheit benutzt werden, um dem meergebietenden Jnselreiche seine Weltherrschaft streitig zu machen. Es geht augenblicklich wohl manches hinter den Kulissen vor, das zu einer Be­unruhigung Anlaß geben könnte. Ob das alles aber genügt, um die Marineforderung der Regierung zu begründen, muß die Zeit lehren. Schwer genug wir betonen das noch­mals wird der Stand der Regierung werden, wenn sie thatsächlich mit ihren Forderungen hervortritt, verantwortungs­voll wird aber auch die Stellung der Volksvertreter sein, welche abwägen sollen, was zu des Landes Nutz und Frommen ist.

Der hessische Provinzialausschutz des dent- schen FlottenvereinS.

' (Schluß.)

Ich komme sodann zu den nautischen Arbeiten der Marine Was allein nur von diesen für Nutzen zur Forderung des Schifffahrts-Be- triebes und der Wissenschaft ausqeht! Die nautische Abteilung zerfällt in vier Unterabteilungen: die erste beschäftigt sich mit den Vermessungen. Was wird hier alles für Geographie und Kartographie geleistet! Die Resultate wissenschaftlich genauer Messungen werden in verlässigen Karten medergelegt und dienen der Handelssch'ffsahrt als wesentliche Behelfe. Die zweite Unterabteilung leistet dem Handel durch die Beobachtung der Witterung hervorragende Dienste: 30,000 Telegramme melden jährlich »ie Stürme, die im Anzuge sind. Alle Wrtterungsbeobachtungen auf allen Meeren werden genau verzeichnet und dienen der Handelsflotte zur wesentlichen Erleichterung in fremden Meeren. Ein Ersnachrrchtendrenst meldet den nahenden Schiffen im Winter, ob die Emfahrt in den anzu- Caufenben Hafen frei ist, oder ob ein anderer eisfreier Hafen aufzusuchen ßei. Verzeichnisse der Leuchtfeuer und der Untiefen aller Meere, von der Marine zusammengestellt, warnen die Handelsschiffe vor den drohenden Gefahren. Die dritte Abteilung beschäfttgt sich mit dem Seezeichenwesen, »er strengen Kontrolle der Seezeichen und der Aufstellung von Sema­

phoren. Tausende von Menschenleben, insbesondere die so gefährdeten Hochseesischer, rettet die rechtzeitige Nachricht vom drohenden Sturme. Die Bemannung der Fischerkreuzcr wird hauptsächlich aus den Wehr- pflichttgen des Fischerstandes genommen. Auf den Schiffen sind für sie besondere Fischereischulen eingerichtet, wodurch diesem Gewerbezweig die wesentlichsten Dienste geleistet werden. Es Hal sich auch thatsächlich die Hochseefischerei in der erfreulichsten W-ise gehoben. Die jährliche Aus­beute beträgt über 20,000,000 Mk. und schafft dem Lande ein ausge­zeichnetes Nahrungsmittel. Die vierte Abteilung ist eine rein nautische. Von ihr hat die Instrumentenkunde den Nutzen und ganz besonders das Kompaßwesen. Beständig wird an der Vervollkommnung der Jnstru- men e gearbeitet, und wer wollte da leugnen, welche großen Vorteile be­sonders die physikalischen Wissenschaften daraus schöpfen? Neben diesen Tagesarbeiten haben die Herren der Marine aber immer auch noch Zeit gefunden, sich mit Tiefseeforschungen, mit der Erdmessung und sogar mit der Ausrüstung bedeutender wissenschaftlicher Expeditionen zu be­schäftigen.

Nur die schreiendste Unkenntnis dieser umfassenden Kulturarbeiten, die die Marine auf sich genommen hat, kann es wagen, von einer Paradeflotte zu sprechen, und so dps hohe Ansehen, in dem Deutschland infolge seiner erfolgreichen maritimen Bestrebungen bei allen seefahrenden Nationen steht, in den Augen der eigenen Landsleute herunterzusetzen.

Es bleibe dahingestellt, ob der Handel der Flagge, oder die Flagge dem Handel zu folgen habe. Aber der Handel muß doch jedenfalls ge­schützt werden. Es ist richtig, daß der Schutz immer noch gewährt werden konnte, aber nicht immer prompt genug. Die Hamburger Handelskammer, die doch gewiß ein Urteil in dieser Sache hat, sagt, durch nichts werde das Ansehen einer Macht mehr geschädigt, als wenn die Hilfe, wo sie nötig wird, nicht sofort da ist. Man spricht da oft von Uebergriffen; aber das Vorgehen der Kommandanten wird gewöhnlich falsch ausge­legt; die deutschen Offsziere traten überall mit unerschütterlicher Ruhe und Energie auf, und das ist notwendig. Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre gab es schon einmal Disfirenzen mit Haiti. Damals wurden wir lange mit leeren Versprechungen hingehalten. Als aber unsere Kanonen auf die Forts von Haiti gerichtet waren, wurden noch in derselben Nacht unsere Forderungen erfüllt. So war dies auch 1878 in Nicaragua, 1883 in Rio de Janeiro und in neuerer Zeit in Haiti und in China der Fall. Bei allen diesen Gelegenheiten erregte Deutsch­lands Flotte die Bewunderung der übrigen Staaten. In den verschie­densten Ländern sind Milliarden deutschen Kapitals teils niedergelegt, teils beschäftigt; dieses Kapital ist aber nur so lange sicher, als die starke Hand des Mutterlandes im Hintergründe ist, eine Hand, die sich, wo es nölig wird, auch zur Faust ballen kann; das ist aber einzig und allein nur durch die Flotte möglich."

Sehr treffend bemerkte zu seiner hochinteressanten Schilderung einer modernen Seeschlacht der Herr Vortragende:Es wäre nicht Leichtsinn, sondern Grausamkeit von einer Nation, wollte sie ihre Söhne auf anderen als erstklassigen Fahrzeugen in einen solchen Kampf schicken." Es würde zu weit führen, hier alle die eingehenden Erklärungen wiederzugeben, die der Herr Vortragende bis in die Einzelheiten gehend einflocht. Nur zu den in Deutschland gebauten Torpedobooten möge bemerkt sein, daß sie als ungemein seetüchtig bekannt sind, bei den ungünstigsten Verhält­nissen die weitesten Reisen machen und vom Auslande viel gekauft werden. Zum Schluffe sagte der Redner:Die Flotte hat noch stets im vollsten Maße ihre Pflichten erfüllt. Wir dürfen überzeugt sein, wenn einmal die gekränkte Ehre des Vaterlandes uns das Schwert in die Hand drückt, dann werden die Jungens in der dunkelblauen Jacke mit der gleichen Tapferkeit sich schlagen, mit der auch unsere tapfere Armee sich auf den französischen Schlachtfeldern unvergeßliche Ehren er­worben hat.

Hierzu bemerkt derDeutsche Flottenverein" in seiner 12. Broschüre:

Wir ivürden uns der Undankbarkeit schuldig machen, wenn wir nicht an dieser Stelle anerkennen wollten, daß durch die gewaltigen Er­rungenschaften unseres Vaterlandes in dem letzten Vierteljahrhundert die Stellung der Deutschen an kben überseeischen Plätzen eine ganz anbere unb bessere geworden ist. Mit welcher Geringschätzung wurden früher die Deutschen oft im Auslande behandelt, als noch keine starke Macht hinter den brutschen Konsuln stand. Wer das mit erlebt, selbst mit durchgemacht hat, hat es gewiß mit Freuden begrüßt, als 1867 die deutschen Schiffe endlich unter eine einheitliche Flagge gebracht und die verschiedenen Flaggen der deutschen Küstenstaaten beseitigt wurden. Mit Staunen wurde man überall gewahr, daß .Deutschland, nach seiner Handelsflotte zu urteilen, ein gar großes Reich sei, und in China z. B. komtte man es kaum begreifen, wie es möglich war, daß die hamburg­ischen Schiffe, von denen eine zahlreiche und von den eingeborenen Kaufleuten sehr bevorzugte Flotte in der chinesischen Küstenschtffahrt be­schäftigt war, plötzlich eine andere Flagge aufzogen und dennoch nach wie vor sich hamburgische Schiffe nannten. Als dann aber die ge­waltigen weltgeschichtlichen Ereignisse von 1870/71 eintraten, als Deutsch­land unter der Führung des Kaisers Wilhelm I. zu einem der mäch­tigsten Reiche erblühte, da verwandelte sich die Verwunderung im über­seeischen Auslande in Achtung, und als bann auch bie beutsche Neichs- flagge stolz von ber Gaffel beutscher Kriegsschiffe wehte, bie junge Neichsslotte sich mehr unb mehr vergrößerte, da schlug man im Aus­lande den Deutschen gegenüber einen anderen Ton an; man hatte Respekt vor Deutschland bekommen. Wenn Deutschlands transatlantischer Handel, Deutschlands Seeschiffahrt ferner blühen und gedeihen sollen, dann ist der ausgedehnteste Schutz einer stark en Flotte unabweisbar. Wir können aber sich er sein, daß die Neichsregierung diesen für das Gedeihen so hochwichtigen Punkt immer im Auge behalten und beherzigen wird, umsomehr, als jetzt in Kaiser Wilhelm II. ein Herrscher an Deutschlands Spitze steht, welcher volles Verständnis für Deutschlands Schisfahrtsinteressen hat, und sich für die deutsche Kriegsmarine sowohl, wie für Deutschlands Handels­flotte ganz besonders interessiert".

Für die Verbreitung des nationalen Gedankens der Notwendigkeit einer starken Kriegsflotte einzutreten, das ist eine der schönsten Aufgaben desDeutschen FlottenvereinS". In ihm mögen sich alle Parteien brüderlich die Hände reichen, im Interesse der Wohlfahrt der ganzen Nation und unseres schönen deutschen Vaterlandes.

Lokales und Vrovinffelles.

Gießen, den 31. Oktober.

Ernennungen. Seine Königliche Hoheit der Groß- h erzog haben Allergnädigst geruht, am 21. Oktober den Dr. Ferdinand Meisel zu Darmstadt zum Direktor der Gewerbe- und Handw^rkerschule in Darmstadt, den Pro- feffor Karl Kübel zu Mainz zum Direktor der Kunst­gewerbe- und Handwerkerschnle zu Mainz, den Professor Hermann Schurig zu Offenbach zum Direktor der Kunst­gewerbe und gewerblichen Fachschule zu Offenbach, die In­genieure Karl Brockmann und Franz Etzel, den Bild­hauer Ernst Bollhaber und den Architekten Alois Beck zu Offenbach zu Hauptlehrern an der Kunstgewerbe- und gewerblichen Fachschule zu Offenbach, den Kunstgewerbe­zeichner Anton Pley er, den Möbelzeichner Anton Huber und den Dekorationsmaler Franz Mitterbauer zu Mainz zu Hauptlehrern an der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule zu Mainz sämtlich mit Wirkung vom 1. August l. Js. an zu ernennen.

** Aus dem Verwaltungsdienst. Durch Entschließung Großherzoglichen Ministeriums des Innern ist der Regie­rungsassessor vr. Bernbeck in Erbach bis auf weiteres mit Wahrnehmung des Dienstes eines Kreisamtmannes bei dem Kreisamt Erbach beauftragt worden.

* Dienstnachrichten. Am 13. September wurde dem Geometergehilfen Philipp Zimmermann aus Oppenheim das Patent als Geometer 1. Klasse für den Kreis Oppen­heim erteilt; am 16. September wurde der Oberamts­richter bei dem Amtsgericht Mainz Ludwig Neundörfer zum Rheinschiffahrtsrichter ernannt; an demselben Tage wurde dem Schullehrer Wilhelm Schäfer zu Selters die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Bieben, Kreis Als­feld, an demselben Tage wurde dem Schullehrer Philipp Bender zu Wettsaasen die Lehrerstelle an der Gemeinde­schule zu Stangenrod, Kreis Gießen, übertragen; an dem­selben Tage wurde der Schulverwalter an der Vorschule der Gymnasien zu Darmstadt Wilhelm Hamm zum Lehrer an dieser Schule, unter Belassung in der Kategorie der Volksschullehrer, ernannt; an demselben Tage wurde der Schulamtsaspirantin Anna Reck er t aus Groß-Zimmern eine Lehrerinnenstelle au der katholischen Schule zu Bingen übertragen; am 20. September wurde dem Geometergehilfen Philipp Eisen Hardt aus Königstädten das Patent als Geometer 2. Klasse für den Kreis Groß Gerau, an dem­selben Tage wurde dem Geometergehilfen Jakob Greiner aus Gau-Odernheim das Patent als Geometer 2. Klasse für den Kreis Alzey erteilt; an demselben Tage wurde dem Schullehrer Ludwig Maußer zu Weiskirchen eine Lehrer­stelle an der Gemeindeschule zu Obertshausen, Kreis Offen­bach, an demselben Tage wurden den Schulamtsaspiranten Wilhelm Grimm aus Dornheim, Johannes Hartleb aus, Birkenau, Georg Müller aus Götzenhain, Wilhelm Pickert aus Michelstadt und Heinrich Vonderschmidt aus Spachbrücken Lehrerstellen an der Volksschule zu Darm­stadt, an demselben Tage wurde dem Schulamtsaspiranten Karl Koch aus Nonnenroth die Lehrerstelle an der Ge­meindeschule zu Göbelnrod, Kreis Gießen, am 23 Sep­tember wurde dem Schullehrer Friedrich Braun zu Unter- Mossau eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rumpen- heim, Kreis Offenbach, an demselben Tage wurde dem Schulamtsaspiranten Ludwig Gebhard aus Partenheim eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Worfelden, Kr. Groß-Gerau, übertragen; am 27. September wurde den Geometergehilfen Georg Ritz er t aus Groß Umstadt und Ludwig Boltz aus Richen das Patent als Geometer 1. Klasse für den Kreis Dieburg erteilt; am 29. September wurde dem Schullehrer Johannes G or r zu Bleidenrod die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Effolderbach, Kreis Büdingen, an demselben Tage wurde dem Schullehrer Johann Diehl zu Oppenheim die 2. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Weiskirchen, Kreis Offenbach, an dem­selben Tage wurde dem Schullehrer Adam Maurer zu Groß Umstadt eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Oppenheim übertragen

** Erledigte Lehrerstellen. Erledigt sind: Die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende dritte Lehrerstelle an der Ge­meinbeschule zu R eich en b ach, Kr. Bensheim; die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeinde­schule zu Ober-Kainsbach (Kr. Erbach); dem Herrn Grafen zu Erbach-Erbach steht das Präsentationsrecht zu derselben zu; die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende erste und zweite Lehrerstelle an der Gemeindeschule zuKirch- Brombach, Kr. Erbach; dem Herrn Fürsten zu Löwenstein-