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abteilung eine Nobel-Anstalt gegründet werden, und zwar in Christania und unter ähnlichen Bedingungen wie die schwedischen, nämlich mit einem Grundkapital von 300000 Kronen und einem jährlichen Zuschuß von y4 der Summe, also etwa 50 000 Kronen. Die nächste Aufgabe dieses Nobel-Instituts, die Förderung des Brudergefühls zwischen den Völkern, wird nach Ansicht der maßgebenden Stellen am besten erreicht, wenn das Nobel-Institut zu einem Mittelpunkte für das Studium und die wissenschaftliche Entwickelung und Behandlung des Völkerrechtes gemacht werde. Je näher die Welt der Errichtung eines dauernden Schiedsgerichtes kommt, desto dringender wird das Bedürfnis nach eingehender Förderung des Völkerrechts. Die Grundsteinlegung des Nobel-Instituts ist für den 10. Dezember 1901 in Aussicht genommen. An diesem Tage, dem Todestage Nobels, soll auch die Entscheidung über die erste Verleihung des Preises erfolgen, der in 150000 Kronen, einem Diplom und einer mit dem Bilde des Stifters versehenen goldenen Medaille besteht; den Preis soll, wie gesagt, derjenige erhalten, der in den letzten Jahren das meiste und beste im Interesse der Völkerverbrüderung gethan hat.
* Ein Goethe-Denkmal in Chicago. Man berichtet aus New-Aork vom 18. ds.: Die Deutschen Chicagos beabsichtigen, eine Goethe Statue im dortigen Lincoln-Park zu errichten. Die Kosten sind auf Doll. 22,000 veranschlagt, von welcher Summe ein großer Teil bereits aufgebracht ist. Der hiesige Bildhauer Henry Baerer, dem die Ausführung des Werkes voraussichtlich übertragen werden dürfte, hat soeben ein Modell nach Chicago abgesandt. Goethe wird, mit einer Manuskripten-Rolle in der Hand, stehend dargestellt. Das Piedestal zeigt Faust und Gretchen, Hermann, und Dorothea, Jphigenia und Orestes, sowie Mignon und den alten Harfenspieler.
‘ Von der Saalburg. Man schreibt: Die neuen Ausgrabungen, die der unermüdliche Erforscher der Saalburg, Herr Baurat Jacobi, vor der nunmehr restaurierten Porta decumana vornehmen ließ, haben einige interessante Aufschlüsse ergeben. Wie man weiß, läuft die von der römischen Niederlassung beim heutigen Heddernheim kommende Straße direkt auf dieses Thor zu. Die früheren Ausgrabungen zeigten nun, daß der vor demselben herlaufende Doppelgraben zum Zwecke der Ueberführung der Straße in der Breite des Thores ausgefüllt war, so daß eine Art Damm hergestellt wurde, über den der Weg herlief. Solche Rampen wurden auch in anderen Kastellen, z. B. im nahen Hofheim, in Würzberg und Hesselbach aufgefunden. Doch zeigten sich bei jener früheren Untersuchung des Saalburg- thores in dem aufgeschütteten Damm zahlreiche Gewölb- und Verblendsteine, die den Schluß nahelegten, daß die beiden Spitzbogen vor den Thoren einst offen waren, und daß die Ausfüllung erst stattfaud, als das ältere gewölbte Steinthor bei einer Zerstörung des Kastells ebenfalls der Zerstörung anheimfiel. Vor der Ausfüllung wurden, um ein Stagnieren des Regenwassers zu verhindern, Kanäle angelegt. Die neuen Ausgrabungen nun bestätigen jene Vermutung durchweg; denn es wurden zahlreiche mit Steinen verkeilte Pfostenlöcher in gleichmäßigen Abständen blosgelegt, die deutlich zeigen, daß die Gräben früher überbrückt waren. Es ist also für eine frühere Periode der Saalburg eine Ueberbrückung der offenen Schutzgräb^n anzunehmen. An eine Zugbrücke, wie bei mittelalterlichen Befestigungsanlagen, ist hierbei nicht zu denken, vielmehr müssen wir uns eine auf Pfosten und darüberliegenden Querbalken ruhende, aus nebeneinander liegenden Balken gebildete Brücke denken. Die neuen Ausgrabungen beim Kastell Oberscheidenthal bestätigen diese Annahme. Auch hier ist der Graben nicht unterbrochen, dagegen findet sich vor der Front der Thor- türme eine 2,60 bis 3,10 m breite, mehrschichtige Stein- stückung von 50 cm Höhe. Diese bildete offenbar die Unterlage für die Brückenbalken, die auch hier jedenfalls durch Pfosten gestützt wurden. Wie wir hören, wird auf Grund der neuen Entdeckungen die Brücke vor der Porta decumana in Kürze wiederhergestellt, so daß der Besucher, wenn er sich der Saalburg von Süden nähert, jetzt, wo das von zwei Türmen flankierte Thor und die zinnengekrönte Mauer wiederaufgebaut sind, ein getreues Bild von der Südfront des interessanten Römerbollwerks erhält.
* Allgemeine deutsche Sport-Ansstellung München 1899. Die Turnerschaft München, die Turngemeinde München, der Männer-Turnverein München, der Turnverein München, der Turnverein Au-Giesing, der Turnverein Jahn, der Turnverein Sendling, der Turnverein München-West und der Turnverein Neuhausen veranstalteten am vergangenen Sonntag, dem 27. d. M., nachmittags 4 Uhr in der Festhalle große turnerische Vorführungen, bestehend in Eisenstabübungen, Riegenturnen und Schauturnen der besten Turner Münchens am Reck, Barren und Pferd. Anläßlich dessen wurde zu Ehren der Turner an diesem Tage in der Ausstellung ein Turnertag veranstaltet. Aus dem Tagesprogramm heben wir hervor: Doppelkonzerte der Regiments- kapellen des k. b. 1. Fußartillerie-Regiments von Ingolstadt und des k. b. 1. Schweren Reiter-Regiments, Italienisches Mandolinen-Ensemble „Addio Napoli", Solo-Vortrag von „Papa Geis", Konzerte des Ausstellungs-Orchesters, Aufführung des lebenden Schachs, Brieftauben-Wett- und Massenaufflüge, Italienische Nacht und reiche elektrische Illumination der Ausstellungsbauten und des Ausstellungsplatzes. Abends erfolgte im Hauptrestaurant die Preisverteilung des 1. Bayerischen Wettschwimmens, welche nachmittags im Luisenbade ausgekämpft wurde. Den Mitgliedern von Turnvereinen wurden gegen Vorweis der Mitgliedskarten auf 30 Pfg. ermäßigte Eintrittskarten abgegeben.
* Fortschritte der Lebensversicherung in Deutschland. Nach der bekannten statistischen Abhandlung über „Zustand und Fortschritte der deutschen Lebensversicherungs-Anstalten", welche nunmehr für das Jahr 1898 veröffentlicht wird, ist der Zugang an Lebensversicherungen bei den deutschen Gesellschaften im vorigen Jahre wiederum größer als in
An-
Summen beteiligt:
mit
Mk.
bedeutendsten
752 871 800
526 888 023
515 879 068
511 288 400
411 805 307
391 722 296
Gotha . . . . Stuttgart. . . . Stettiner Germania Alte Leipziger . . Karlsruhe . . . Victoria . . . .
(gegr. 1827)
( 1854)
( „ 1857)
( .. 1830)
( „ 1864)
( 1861)
allen Vorjahren gewesen. Von den 44 deutschen Gesellschaften, die sich mit dem Betrieb der Lebensversicherung — d. h. der Kapital-Versicherung auf den Todesfall schlechthin, sowie der abgekürzten Versicherung mit Zahlbarkeit beim Tode oder nach Erreichung eines bestimmten Alters — beschäftigten, wurden im Jahre 1898 insgesamt 121006 neue Lebensversicherungen über 535285382 Mk. abgesWossen. Dagegen bezifferte sich bei ihnen der Abgang an Lebensversicherungen zusammen auf 55308Policen über 206688485 Mark, wovon 19338 Versicherungen über 74010932 Mk. durch den Tod der Versicherten und 2613 Versicherungen über 14368101 Mk. durch Zahlbarwerden bei Lebzeiten der Versicherten endigten. — Der Zugang überstieg den Abgang um 65698 Policen und 328 596 897 Mk. Summe. Um diese Zahl und Summe hat sich also im vorigen Jahre bei den 44 deutschen Lebensversicherungs-Anstalten der Bestand an Todesfall-Versicherungen erhöht. Derselbe stieg dadurch zu Ende des Jahres auf 1 350060 Policen über 5777208431 Mk. Hieran waren die stalten mit folgenden
Summa 3 110 454 894 Mk.
Auf diese sechs Anstalten entfiel demnach die gute Hälfte (53,8 Prozent) des gesamten Lebensversicherungsbestandes der 44 Gesellschaften. Neben der bei den meisten Anstalten den Hauptzweig bildenden Lebensversicherung im oben bezeichneten Sinne wird von der Mehrzahl der Gesellschaften auch noch die Rentenversicherung sowie die Versicherung auf den Erlebensfall (Alters-, Aussteuer-, Militärdienstversicherung) und von einer Reihe von Gesellschaften die sog. kleine Lebensversicherung (Begräbnisgeld-, Volks- und Arbeiterversicherung) betrieben, während einzelne Anstalten, wie die Gothaer Bank, sich auf den Betrieb der eigentlichen Lebensversicherung beschränken. Bei Miteinrechnung der Erlebensfallversicherung rückt die Stettiner Germania von der dritten an die zweite Stelle und die Victoria von der sechsten an die fünfte Stelle. Zählt man auch noch die Volksversicherung hinzu, so nimmt die Victoria, die diesen Versicherungszweig mit besonderer Energie betreibt, mit einem Gesamtbestande von 696515605 Mark sogar den zweiten Platz ein. Ein wirklicher Vergleich zwischen den verschiedenen Anstalten ist natürlich nur innerhalb der ihnen gemeinsamen Versicherungsarten angängig.
* Präsident Krüger von Transvaal ist ein leidenschaftlicher Jäger. Eines Tages kam ihm auf der Jagd ein Büffel in den Schuß. Der Präsident lud sein Gewehr doppelt und schoß; der Gewehrlauf platze und riß ein Stück vom Daumen des Jägers mit fort. Doch dieser beobachtete die Verletzung nicht weiter und jagte fort. Da wurde die Wunde brandig. Krüger aber, kurz entschlossen, trennte mit seinem Jagdmesser das Glied ab und brannte die Wunde mit Pulver aus. Diese Verstümmelung ist der Grund, warum Onkel Paul auf allen Abbildungen die rechte Hand unter den über der Brust gekreuzten Armen verbirgt.
* Telephonie ohne Draht. Der „N. Fr. Presse" wird aus Rom geschrieben: Der vom königl. Schiffsingenieur Russo d'Asar erfundene drahtlose Telephon-Apparat ist von der Kriegsmarine auf allen Schiffen und Torpedobooten eingeführt worden. Der Ingenieur hat an seiner Erfindung fünf Jahre gearbeitet. Sie beruht auf der besonderen Eigenschaft flüssiger Stoffe, den Schall auch auf bedeutende Entfernungen leicht und klar fortzupflanzen. Der Apparat wird vom Erfinder als ein Empfänger aller unterseeischen Töne definiert. Und wie er sie aus den verschiedensten Richtungen empfängt, so giebt er sie in die verschiedensten Richtungen wieder ab und setzt, mit der Kommandobrücke verbunden, den Offizier in die Lage, alles, was bei Nacht und Nebel um das Schiff her vorgeht, zu vernehmen. Jedem Schallempfänger entsprechen ein Mikrophon und ein Anzeiger, der die Richtung des Schalles auf das genaueste an- giebt. Die vom Empfänger aufgefangenen Töne werden in folgender Weise weitergeleitet: Auf der Kommandobrücke steht ein Mikrophon, an dem eine vibrierende Netzhaut angebracht ist. Dank einer besonderen Vorrichtung wird jeder vom Empfänger aufgefangene Schall der Netzhaut mitgeteilt, und ihre Vibrationen setzen nun den Anzeige-Apparat in Bewegung; der Offizier braucht nur darauf zu sehen, um die Richtung, woher der Schall kommt, wahrzunehmen, und das Mikrophon vermittelt ihm gleichzeitig auch den Rhythmus des Schalles so genau, als stünde er in unmittelbarer Nähe des Schallerregers. Der Apparat arbeitet auf Entfernungen bis zu neun, bei stürmischer See bis zu acht Kilometern, und macht Zusammenstöße fortan ganz unmöglich. Um den telephonischen Verkehr zwischen Schiff und Schiff zu bewerkstelligen, ist dem Schallanzeiger ein Morse-Apparat angefügt. Die konventionellen Zeichen werden von dem Schallempfänger klar und deutlich ausgenommen und weitervermittelt. Ingenieur Russo d'Asar erhielt vom König eine ansehnliche Summe, um seine Studien fortzusetzen; auch Leo XIII. wollte den glücklichen Erfinder kennen lernen und mit freundlichen, freudigen Worten beglückwünschen und ermutigen.
Unwerfitäts Nachrichten.
— Göttingen- Dr. Schumacher au8 Berlin, Hilfsarbeiter im Ministerium der öffentlichen Arbeiten, ist als außerordentlicher Profeffor an dir hiesige Universität berufen worden. Er wird hier Nachfolger des Professors Richard Ehrenberg, der einem Ruf nach Rostock gefolgt ist.
— Jena. Der hier lebende Aesthettker und Kunstkritiker Dr. Max SchaSler beging am 26. August seinen 80. Geburtstag.
— Wien. Der Egyptolog der hiestgen Universität, Profeffor Dr. Leo Reintsch, beging den 40. Jahrestag seiner In Tübingen erfolgten Doktor-Promotion.
. .77 Wien. Der beim UnterichtSminist-rium zur Dienstleistung zugUeilte Prosissor an der Innsbrucker U.Uoeistlät, Dr. Joseph kJ.1 n el§ ^"chfolger Hubers zum Professor der österreichischen Geschichte an der htesig-n Universität ernannt.
- rr~ ^rrifLUn,ia- Gestorben sind der Archäologe UniverfitätS- profeffor Oluf Rygh im Aller von 66 Jahren, in Courmayeur der Profeffor der Nationalökonomie an der Universität Pavia Hugo
Ktteratur, Wissenschaft und Kunst.
Rundschau für Geographie und Statistik» Unter Mitwirkung hervorragender Fachmänner herauSgegeben von Umlauft. 21. Jahrgang. 1898/99. (AHartlebens
Verlag in Wien, jährlich 12 Hefte zu 85 Pfg., Pränumeration incl. gtflnfo:3ufenbun0 tlO Mk) Die „Deutsche Rundschau für Geo- flrapW unb Statistik , ist die vielseitigste unter allen geographischen Zeitschriften, woraus sich ihre weite Verbreitung erklärt. Indem sie alle Zweige der Erdkunde in gleichem Maße pflegt, bietet sie icdem Leser etwas Interessantes. Gediegene Aufsätze von hervorragenden Fachmännern und Reisenden über Länder- und Völkerkunde, Beiträge auS den Gebieten der Astronomie und Statistik, Biographien zeitgenössischer Geographen und Forschungsreisender, zahlreiche Mitteilungen über geographische Vorgänge aus dem ganzen Erdenrund bilden ihren Inhalt. So gestaltet sie sich zu einem internationalen Organ der Geographie, welches den Leser in allen geographischen Dingen stflS aus dem Lausenden hält. Nicht zu unterschätzen ist die Beigabe vorzüglicher Illustrationen und sorg fällig «uSgesührter Kartm. Die Reichhaltigkeit dieser Zeitschrift macht auch wieder der Inhalt deS eben erschienener zwölften (Schluß-) Heftes ersichtlich. Wir können die „Deutsche Rundschau für Geographie und Statistik" jedermann aufö beste empfehlen.
— Die ärztlichen Vertreterschaften Leipzigs beschäftigt folgender, aus ärztlichen Kreisen beroorgegangener Antrag: „Bet der seit Jahren in Aussicht gestellten Verbesserung deS ärztlichen Prüfungs- wesins ist als wichtigstes Ziel die Herbeiführung einer besseren praktischen Schulung der jungen A e r z t e zu betrachten. Daher ist die zwangsmäßtge Einführung des praktischen JahreS vor der Erteilung der Erlaubnis zur Ausübung selbständiger ärztlicher Thätigkett dringendes Erfordernis. Die erfolgreiche Ableistung eineS solchen praktischen Jahres ist möglich und deshalb zu gestatten, nicht nur in Krankenhäusern und Kliniken, sondern auch bet erfahrenen und tüchtigen praktischen Aerzten, die von den Regierungen zu bezeichnen oder zu beauftragen sind."
— In dem Preisausschreiben für die Herstellung eines Denkmals für den verstorbenen Bischof von Limburg, Dr. Klein, ist dem Bildhauer Jakob Rotermundt zu Nürnberg der erste Preis zu- erkannt und ihm die Ausführung des Werkes übertragen worden.
— Ein Liszt-Denkmal soll in den Parkanlagen zu Weimar <n der Nähe des L-Szt-MuseumS errichtet werden. Es ist hierzu ein Wettbewerb ausgeschrieben, an welchem alle Künstler Deutschlands und Oesterreich Ungarns teilnehmen können. Ausführung und Aufstellung darf, ohne die Kosten der Fundamentierung, 40,000 Mark ni«t überschreiten. Die Hauptgestalt ist auS Laaser Marmor gedacht, das übrige wird den Bewerbern überlassen. Es werden Preise ?on^.2000' 1000 und 500 Mark ausgesetzt. Einsendungen vom 1. Oktober bis 1. November d. I. an daS großherzogliche Museum zu Weimar.
— »Der Stein der Weisend DaS Fahrradwesen hat eine Entwickelung genommen, welche kaum mehr eine Steigerung zulätzi. In technischer Beziehung zum mindesten ist eine weitere Vervollkommnung nur schwer denkbar. Neben dem Fahrrade aber hat sich indes in den letzten z'.hn Jahren, ohne dem Aufwande einer lärmenden Reklame, ein anderes Verkehrsmittel Bahn gebrochen, dem sich das allgemeine Jntereffe immer lebhafter zuwendet. ES sind dies die verschiedenen Gattungen von Motorfahrzeugen, vornehmlich die Benzin-Tricycles und -QuadricycleS, zu denen sich in letzterer Zeit die Motorwagen mit elektrischem Betriebe gesellten. Mit vieler Sachkenntnis und an der Hand einer Anzahl hübscher Abbildungen erläutert ein Aufsatz im 2. Hefte der populär-wissenschaftlichen Halbmonatschrift „Der Stein der Weisen" die Konstruktion der wichtigsten Typen des Benzin-Tricycles. Der Aussatz ist lesenswert und wird wohl allen, die diesem Sportzweige ferne stehen, die genaueste Orientierung verschaffen. Auch sonst enthält das vorliegende reich illustrierte Heft der verdienstlichen Revue (A. Hartlebens Verlag, Wien) manchen schätzenswerten Beitrag. Hervorzuheben ist, der Aufsatz über den Aufenthalt in dünnen Luftschichten (illustriert), ferner Mitteilungen (durchwegs mit Abbildungen) über Röbrenblitzableiter, Luppenpressen, Schtffspsnzer u. s. w. Andere Aufsätze, denen eine größere Anzahl von Abbildungen beigegeben ist, handeln über Gartenanlagen, über das Zielen, über Turbinen- und Pumpen Installationen. Bemerkenswert ist ferner ein Beitrag Zur Lehre von den Atomen. Der vielseitige und reiche Inhalt dieses Heftes bezeugt, daß die beliebte Zeitschrift ihrem Programme unentwegt treu bleibt und ihre Leser in gewohnter Weise über alle Neuerungen auf dem laufenden hält. Probehefte find in jeder Buchhandlung erhältlich.
Wöchentliche Ueberstcht der Todesfälle in Gießen. 34. Woche. Vom 20. August bis 26. August 1899. (Einwohnerzahl: angenommen zu 24 500 (incl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 21,22, nach Abzug der Ortsfremden 14,86o/^.
Kinder
ES starben an: Zusammen: Erwachsene:
int
Lebensjahr: 2.
vom
-lö.Jahr:
1.
Altersschwäche
1
1
—
Lungenschwindsucht
1
(1)
1 (1)
—
—
Bruchleidm
1
(1)
1 (1)
—
—
Nierenentzündung
1
1
—
—
Darmkatarrh
2
—
1
1
Gehirnhautentzünd.
1
—
1
—
Atrophie
1
—
1
—
Zellgewebsentzünd.
1
(1)
1 (1)
—
—
Unbekannte Krankh.
1
1
—
—
Summa: 10 (3) 6 (3) 3 1
Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viels der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von «uSwärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
Schisssnachrichten.
Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Earl LooS und I. M. Schulhof.
Bremen, 29. August. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Dopprlschrauben-Postdampfer Königin Luise, Eapt. W. Rftm- kaften, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 9 Uhr abends wohlbehalten in Newyork angekommen
— Der Postdampfer „SouthwMk' der „Red Star fitnte* in Antwerpen ist laut Telegramm am 23. August wohlbehalten in Newyork angekommen.
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