Ausgabe 
1.6.1899 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

höhere Prozentsatz verheirateter Frauen in Cigarrenfabriken gegen früher erklärt sich dadurch, daß nur die Zahl der über 21 Jahre alten Arbeiterinnen insgesamt seit einem Jahre zugenommen hat und zwar um 228. Die Zahl der 1621jährigen Arbeiterinnen ist von der vom vorigen Jahre festgeftellten nur um 1 verschieden; 947 und 946. In den Cigarrenfabriken allein waren 1898 gegen das Vorjahr 160 über 21 Jahre alte Arbeiterinnen mehr be« schäftigt, während die Zahl der 1621jährigen Arbeiterinnen im Vorjahre um 29 höher war. So erfreulich es ist, daß die Industrie von Jahr zu Jahr mehr aufblüht und mehr Personen ernährt, so ist es auf der anderen Seite be­dauerlich, daß Mütter eines geringen Mehrverdienstes wegen ihre Kinder nicht selbst erziehen. Verheiratete Arbeiterinnen mögen in Cigarrensabriken im Durchschnitt pro Woche 89 Mk. verdienen. Haben sie kleine Kinder, so muffen sie dieselben tagsüber in Pflege geben, so daß ihnen von dem Verdienste nur etwa die Hälfte verbleibt. Größere Kinder dagegen sind sich selbst überlassen. Die sitzende Lebensweise in der Fabrik wirkt nicht nur ungünstig auf die Gesundheit der Arbeiterin, sondern es fehlt auch den Kindern durch Abwesenheit der Mutter eine sorgsame und liebevolle Erziehung. Wenn durch Verordnungen noch so sehr auf gute Ventilation in Cigarrensabriken hingewirkt wird, zur rauheren Jahreszeit, während welcher geheizt werden muß, ist die Luft in den Arbeitsräumen in der Regel sehr dunstig. Es hat hier im Bezirk den Anschein, als ob die Industrie bei Mehrbedarf zum großen Teil ihre Arbeiterinnen aus dem Kreise der Verheirateten nehmen muß, da die vorhandenen jüngeren, unverheirateten Ar­beiterinnen in der Hauptsache bereits in Fabriken thätig sind.

Sollte jedoch der verheirateten Frau nach und nach das Arbeiten in Fabriken verboten werden, so wird sich für dieselben immerhin in den betreffenden Betrieben Ersatz finden. Ob aber dadurch die Lage der Arbeiterfrau ge­bessert wird, ist sehr die Frage. Die verheiratete Arbeiterin wird versuchen durch Heimarbeit, auch wenn sie noch so schlecht bezahlt werden sollte, dem Verdienste des Mannes einige Mark hinzuzufügen. Sie wird sich, wenn auch zu Hause sitzend, dabei wenig um ihre Kinder kümmern können. Die Hausarbeit gewährt aber der Frau nicht einmal den gesundheitlichen Schutz der Fabrikarbeit, ist also unter Um­ständen noch schädlicher als diese. Sollte dann auch die Heimarbeit mit der Zeit untersagt werden, so wird dadurch gleichzeitig den männlichen Arbeitern das Heiraten schwerer gemacht. Der einfache Hausstand beschäftigt die früh auf­stehende Arbeitersfrau nicht den ganzen Tag; sie sucht also ihre freie Zeit noch für Verbesserung ihrer Lage nutzbar zu machen. Wird dies verboten, dann ist derjenige Arbeiter im Vorteil, welcher keine Frau besitzt. Man müßte denn gleichzeitig mit dem Verbot der Frauenarbeit in Fabriken dem Manne einen entsprechend höheren Verdienst garan­tieren.

Handhabung der gesetzlichen Bestimmungen.

Eine weitere Tabelle zeigt die bei den Revisionen ge­fundenen Zuwiderhandlungen. In der Hauptsache sind es fehlende Aushänge. Werden die Arbeitsräume in Fabriken einmal gründlich gesäubert, so verschwinden sehr häufig dabei die erforderlichen Aushänge. Bei den Revisionen wird dem Beamten dies eingestanden und wurde auch bisher stets bereitwilligst für Wiederbeschaffung Sorge getragen.

In zwei Ziegeleien wurde gefunden, daß eine Woche vorher des eingetretenen günstigen Wetters, wegen (Mai und Juni 1898 waren sehr regnerisch) über die Zeit gearbeitet war. In einer größeren neu eingerichteten Waschanstalt wurden bei überhäufter Arbeit Samstags 33 Arbeiterinnen 1 Stunde zu lange beschäftigt. Als die Unternehmer, in deren Betrieb sonst Ordnung herrschte, auf ihren Fehler aufmerksam gemacht wurden, versprachen sie, künftighin sich anders einzurichten. In einer mechanischen Weberei wurden 8 erwachsene Arbeiterinnen Samstags bis 7 Uhr beschäftigt, in einer neueingerichteten Badeanstalt 6 Arbeiterinnen bis 8i/g Uhr. Die Unternehmer beider Betriebe ordneten, als die Unregelmäßigkeiten durch Revisionen festgestellt waren, sofort die gesetzliche Regelung der Arbeitszeit an.

Viele Gewerbetreibende kümmern sich zu wenig um die Bestimmungen der Gewerbeordnung. Die Vorschriften haben

für sie vermeintlich zu wenig Interesse. Die Paragraphen der Gewerbeordnung, betreffend die Beschäftigung der jugendlichen Arbeiter und Arbeiterinnen, müßten vielen Unternehmern von Zeit zu Zeit zugestellt, beziehungsweise eingehend erklärt werden. Bei den Arbeitern zeigt sich im allgemeinen geteiltes Interesse.

Während die erwachsenen männlichen Arbeiter in der Regel die Bestimmungen ziemlich beherrschen, sind die Ar­beiterinnen über ihre Rechte zum größten Teil sehr im Un­klaren. Beispielsweise würde voraussichtlich sonst mehr von der 1 ^stündigen Mittagspause Gebrauch gemacht. Die männlichen Arbeiter lernen die Bestimmungen durch die Be­sprechungen in ihren Versammlungen kennen, die Arbei­terinnen dagegen kümmern sich weniger um Verordnungen.

(Fortsetzung folgt.)

Kokates und PromnMrs.

Mücke, 30. Mai. Am vergangenen Sonntag nach­mittag fand hier eine Versammlung statt, in welcher die Anlage einer elektrischen Beleuchtung für Mücke er­örtert wurde. Vertreter einer Frankfurter Firma für elek­trische Lichtanlagen waren anwesend und gaben der Ver­sammlung ein deutliches Bild der zu errichtenden Anlage, verbreiteten sich über die Kosten derselben und die Vorteile einer solchen Lichtanlage. Der Dampfschneidmühlbesitzer Herr Schmidt von hier erklärte sich bereit, die erforderlichen Dynamomaschinen anzuschgfsen und dieselben durch seine Dampfmaschine in Betrieb zu setzen. Soweit wären also die Aussichten, daß die sich immer mehr vergrößernde und größere Bedeutung gewinnende Mücke elektrische Beleuchtung bekäme, sehr nahe gerückt. Die Mücke, die schon längst ihre Bedeutung als kleines Insekt verloren, würde dann zu einem wirklichenLeuchtkäfer" werden.

§§ Ulrichstein, 30. Mai. Wie Glück und Unglück sich oft in einem Moment die Hand reichen, das erfuhren am vergangenen Sonntage ein schneidiger Fuhrmann aus der Umgegend und die von ihm gefahrenen Wageninsassen. Auf dem Heimwege, die Ohmstraße hinab, fuhr vor dem leichten Wägelchen unserer Ausflügler ein anderer Wagen in langsamem Tempo.An dem muß es Vorbeigehen", dachte der Fuhrmann und fuhr darauf los. Da, ein Krach, die Achse des Wägelchens war jedenfalls an dem Hinterrade des anderen Gefährtes hängen geblieben, und in großem Bogen flogen die Insassen, darunter zwei Damen, auf das Straßenbankett. Der Fuhrmann aber nebst einem anderen gewichtigen Fahrgast kamen unter das Wägelchen zu liegen, das seine vier Räder zum Himmel emporstreckte. Ein Glück war es, daß die sonst gar nicht so lammfrommen Pferde sofort standen, sonst hätte diese Extrafahrt die schwersten Folgen haben können, so aber kamen alle mit dem bloßen Schrecken davon. Geradezu wunderbar aber erscheint es, daß niemand bei dem gefährlichen Falle nur im geringsten verletzt wurde. Der aus das Bankett geschleuderte auch nicht leichte Fahrgast muß sonst eine Ahnung von dem Un­fall gehabt haben; denn er äußerte nach dem Fall:Ahnt mirs nitt gleich!"

Butzbach, 27. Mai. In der Wirtschaft von Ph. Theiß fand gestern abend die ziemlich gut besuchte Generalver­sammlung des hiesigen Ortsgewerbevereins statt. Aus dem vom Vorsitzenden erstatteten Jahresbericht war zu entnehmen, daß durch den erzielten hohen Ueberschuß bei der vorjährigen Gewerbeausstellung das Vermögen des Vereins sich auf über 8000 Mk. erhöht habe. Die Mit­gliederzahl beträgt zur Zeit 90.

D. Darmstadt, 30. Mai. In heutiger 15. ordentlichen Generalversammlung der Aktionäre der landw. Genossen- schaftsbank wurde Rechnungsrat Ihrig mit 455 (von 489 Stimmen zum Direktor gewählt. Näherer Bericht folgt.

Darmstadt, 29. Mai. An eine ausführliche Besprechung der Vorgänge am Darmstädter Gymnasium hatte das Offenb. Abendbl." u. a. folgende Bemerkung geknüpft: .... Auch den Ministern, Herrn Rothe und Herrn Dittmar, ist ein schwerer Vorwurf daraus zu machen, daß sie sich in Bezug auf die Beurteilung des Materials aus diepä­dagogischen Autoritäten" verließen. Aber die schwerste Ver­antwortung fällt auf diese, auf Herrn Geheimrat Sold an

und aus Herrn Geh. Oberschulrat Schiller, der uro w Herrschaft seinespädagogischen" Systems zu retten Fälschung, die beim Schüler schwer bestraft wird mit h Formelmoderne Pädagogik" zu decken sucht'e glaubten denn die anderen Herren das Mittel zur Un< drückung.der ganzen Geschichte zu haben. Damit beschwicki^ sie das eigene Gewissen, das Gewissen der i^nen unJ gebenen Beamten glaubten sie mit der Autorität und iV Befehlen beruhigen zu können. Darauf ging gen folgendes Schreiben des Herrn Geh. Oberschulrat l! Schiller-Gießen zu:

Verehrliche Redaktion desOffenbacher Abendblatte- ersuche ich, folgende Berichtigung des Artikels Rundschau" vom 24. Mai d. I. aufzunehmen: *

1) Es ist unwahr, daß ich,um die Herrschaft mein« pädagogischen Systems zu retten, eine Fälschung, die Schüler schwerer bestraft wird, mit der FormelmobeV. Pädagogik" zu decken suchte." Ich hatte am 8. bezw. 9. $' an welchem Tage ich zum ersten und einzigen Male m dem Falle Dettweiler - Ahlheim amtlich befaßt kein Gutachten über den konkreten Fall zu erstatten, fonherr* lediglich über allgemeine methodische Fragen, dir CCI Herrn Oberschulrath Dr. Dettweiler und Herrn GymM lehrer Dr. Ahlheim zu ihrer Rechtfertigung vorgebE worden waren. Diese gehören aber nicht bloß zumeinet System", sondern sind vielfach in der pädagogischen Litteral und Gesetzgebung, so z. B. in den hessischen Lehrpläne für die Gymnasien von 1877, 1884 und 1893 und in bet preußischen von 1891 klar zum Ausdruck gebracht. £ Herren Professor Friedrich und Dr. David haben sich in h Kammer ebenfalls dazu bekannt.

Wie ich mich über länger dauernde Nachhilfe burt den Klassenlehrer im allgemeinen und über Nachher bei Söhnen, Verwandten, Pensionären von Lehrern und Vorgesetzten im besonderen geäußert habe, gelangte bedauerlicherweise in der Kammer nicht zur Mitteilung, ifi aber aus dem Gutachten zu ersehen, dessen Einsichtnahrm wie ich höre, von Großh. Staatsregierung in den Äßmmc, Verhandlungen dem Herrn Abgeordneten Dr. (Sfynibt ;- Aussicht gestellt worden ist.

2) Auf Grund des mir vorgelegten Materials mußte ich in einer Besprechung am 8. Mai die von den Herrn Vorsitzenden der Ministerialabteilung für Schuld gelegenheiten infolge der am 26. und 27. April beenbete-, Untersuchung verhängten Strafen, die für mich gegeben i Thatsachen waren, als völlig ausreichend erachten. £enx in den von Herrn Gymnasialdirektor Dr. Mangold zu Darmstadt und von Herrn Ministerialrat Soldan geführte Untersuchungsprotokollen fehlte jeder urkundliche Nach, weis, welche Notizen dem Primaner Dettweiler oder dessen Vater von Dr. Ahlheim jeweils gegeben worden waren, a fehlten die darnach gefertigten Arbeiten zur Vergleichung es fehlten die Schriftstellertexte, nach denen die Arbeitet gefertigt waren, es fehlte endlich die Feststellung der in dm Unterrichte stattgehabten vorbereitenden Behandlung, dcmu aber auch jeder Anhalt zur Entscheidung, ob und intoktotü strafbare Manipulationen stattgefunden hatten, die von der Beklagten entschieden bestritten wurden. Hätte ich ohne bitft Unterlagen ein Urteil gefällt über die Schuld der Beklagten, so träfe mich mit Recht der Vorwurf unverantwortlichen Leichtsinns. Eine Ergänzung des Materials konnte nicht in Frage kommen, da zu dieser Zeit bereits die Einleitung des Disziplinarverfahrens beantragt und beschlossen war

3) Wie unter diesen Verhältnissen mein Gutachten vom 8. Mai auf die Maßnahmen des Ministeriums einen Gin- fluß üben konnte, die bereits am 26. und 27. April ab- geschossen waren, muß ich der Phantasie Ihres Korrespondenten überlassen.

Gießen, 26. Mai 1899.

Geh. Oberschulrat Pros. Dr. Schiller.

Mainz, 29. Mai. Heute tagte hier in dem Versammlung« aale der Stadtverordneten die dritte Konferenz der- öffentlichen Arbeits-Vermittlungsstellen der Rhein-undMaingegend, zu der etwa 30 Delegierte au^ Frankfurt, Darmstadt, Wiesbaden, Offenbach, Worms re. er- chienen waren. Nach Begrüßung der erschienenen Delegierten.

Wirklich genas bald daraus Blat. Die alte Kriegs­erinnerung war in ihm von da ab wieder wach gerufen und beschäftigte in den nächsten Jahren öfters seine Gedanken. Fünf Jahre nach seiner Genesung, 1894, besuchte er einen Gottesdienst in Riga. Während der Predigt fiel er in ohn­machtähnlichen Zustand, und wiederum trat die Erscheinung der deutschen Frau mit der seiner verstorbenen Mutter ver­bunden vor ihn. Nun hatte er von da an keine Ruhe mehr. Er mußte, möchte es Opfer kosten, soviel als es wollte, sich mit den damals geretteten Deutschen in Verbindung setzen. Dies schien schwierig, wußte er doch nicht einmal die Truppen­teile, viel weniger die Namen. Da wandte er sich direkt an den deutschen Kaiser, dem er die Begebenheit vom 14. Januar 1871 ausführlich schilderte. Er suchte darum nach, die deutschen Männer ausfindig zu machen, damit er sich mit ihnen in Verbindung setzen und sie Wiedersehen könne. Der deutsche Kaiser interessierte sich selbst für seine Geschichte und ließ durch die Gesandtschaft Erkundigungen über ihn einziehen. Endlich wurde ihm von Berlin bereit­willigste Auskunft erteilt und er bezüglich der deutschen Truppenteile, die bei Briare gefochten, an das Armee­korpskommando in Kassel gewiesen, das ihn wieder zur weiteren Auskunft nach Darmstadt an das 24. Dragoner- Regiment verwies. Sobald es seine Geschäfte erlaubten, reiste L. Blat selbst nach Darmstadt, wo er höfliche Auf­nahme fand und ihm die Namen der vier im Gefecht bei St. Briare gefangenen hessischen Reiter mitgeteilt wurden. Unaufschiebbare Geschäfte tiefen ihn wieder nach Odessa zurück. Von dort aus wandte er sich an die Bürgermeistereien

der vier hessischen Orte, in denen seine einstigen Gegner wohnten, Briefe für dieselben einlegend, in denen er sie um Zusendung ihrer Photographien bat. Die Photographien wurden ausgetauscht, und L. Blat ließ in Odessa nach den­selben ein Bild fertigen, worauf er und die vier Hessen in ihren ehemaligen Uniformen dargestellt sind. Ein solches Bild sandte er dem deutschen Kaiser, von dem er ein persön­liches Dankschreiben erhielt.

Fünf Jahre waren unterdessen dahingegangen, und Blat machte sich nun auf, den noch lebenden Hessen einen Besuch abzustatten. Das gab ein Wiedersehen nach 28 Jahren, denn daß Blat von den von ihm Geretteten aufs freund­lichste bewillkommt wurde, läßt sich denken. Gar manches Glas wurde dabei geleert, dabei aber auch nicht der beiden, längst Heimgegangenen, Mütter vergessen. Das zeigt die Eingangs schon erwähnte Grabesplatte, die L. Blat der Mutter Häusers in Lich stiftete und die vollständig folgende Inschrift trägt:Am 14. Januar 1871 vor Briare als französischer Sergeantmajor mit meiner Abteilung eine Bayonnette-Attacke gegen hessische Dragoner vom 24. Regiment ausführend und mich soeben selbst auf einen der Dragoner, mit Namen Häuser, stürzend, vernahm ich plötzlich innerlich die wahrnehmbare Stimme meiner seligen Mutter: Volontö tout hier, nous tavona elevä ä craindre Dien, laisae lea vivre! Dieser Stimme gehorchend, deckte ich Häuser mit meinem eigenen Leibe, kommandierte:Ne paa hier, fair prisonnierl und rettete auf diese Art das Leben sämtlicher Dragoner. In der Nacht vom 23. zum 24. Februar 1889 in Odessa schwerkrank darniederliegend

und von Minute zu Minute den Tod erwartend, erschien: mir in starker Fieberhitze und im Geiste Häusers Muttes mir die Worte zurufend:Für diesen Sohn, den Du mir gelassen und verteidigt, möge Gott Dir das Leben geben,11 und was sie sprach, das geschah; ich gesundete und ein neues Leben ward mir gegeben. Also sprach Gott durch den Mund zweier Mütter, die längst nicht mehr von dieser Welt waren. Leon Blat, Kaufmann in Odessa, Südrußland."

Ebenso haben auch unsere vier Hessen der in Weiler verstorbenen Mutter Blats eine Gedenkplatte aus ihrem Grabe gewidmet. Auf ihr stehen die schlichten Worten Der Erziehung, welche Du Deinem Sohne Leon gegeben, verdankten am 14. Januar 1871 vier hessische Dragoner ihr Leben. Im Auftrage Aller: Häuser, Lich in Hessen.

Gar mancher Leser wird denken, daß die Geschichte viel Wunderbares enthält, vieles einer reichen Phantasie Blats zuschreiben und in die Wahrheit Zweifel setzen; er möge jedoch erwägen, daß mancherlei derartige Vorkomm­nisse nicht aufgeklärt werden können. Eine größere Ueber- zeugung würde er davon getragen haben, hätte er Blat selbst hören können, wie es dem Schreiber dieses ermöglicht war^ als Blat am Himmelfahrtstage mit seinen Freunden au» Lich und Nieder-Bessingen den bei Laubach gelegenen Rams- berg besuchte. Die Art seiner Erzählung trug den Stempel einer nicht anzufechtenden Wahrheit, der die ihn begleitende» Freunde ihre Bestätigung verliehen. In der Verehrung der Mütter hatten sich die ehemaligen Gegner nach länger als einem Vierteljahrhundert als Freunde wiedergefunden.

Laubach. -A-

x OberbM«

»Mltate , Arbeiter I fit verbieg" | hatte mau fi - p.-iten tvurbe h ße durchs LLrhnungsnach ullp Land koml Wang fände, imaä) dem b« ? Maßgabe des, .unterstützen. 1 ^^gearbeiteten genommen; iie «ine« Jahres ibei der näW Abänderung de fftberden SM wurden keine" «erklärt, die St rusktzen. M; Ißch einer Peti Arbeitsnachweis «ebähren zu bes . .Dienstboten-V Mcegtn von der .ftnmlM findet

Mich, i Äenhardt in leiteten Ansta Hbe5 verstossen! kleine große A gesucht und gk ? Ausland nicht ! England 3, al 'Italien, Schn i amerifa, Me, tiablber Patient, ifanöen 29 Per Whw. Äibualif

1 - c

Uebui

ümttst

Gieße

Die Stelly die Gießlvagi Strecken:

m Mschenl kberstadt, It -Ober-W Ober.s

der tzttes in Oddvrn Itnj-sa

'» Ut*

Verden M 1

JitUütilj 1 botm

»Ofelbg ble 2

ffen liegen, ®le6en,«, $er Mjet

««28