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55 per Met. — sowie schwarze, weiße unb farbige
erzielte Japan eine namhafte Kriegsentschädigung, außerdem | mußte China Formosa und die Pescadores abtreten, während I Japan auf die ebenfalls in Anspruch genommene Halbinsel Liau-tung infolge des Protestes von Rußland, Deutschland und Frankreich verzichten mußte. Die üblen Erfahrungen, welche China in diesem Kriege machte, ließen es sich der Einführung von Reformen geneigter zeigen. Was nicht gutwillig bewilligt wurde, erreichten die Mächte durch Drohungen; so besetzte Deutschland, veranlaßt durch die | Ermordung deutscher Missionare, 1897 die Bucht von Kiautschou, worauf durch Vertrag vom 6. März 1898 von Deutschland die Kiautschoubucht nebst den darin liegenden Inseln und einem Küstengebiet von 50 Kilometer Halbmesser erworben wurde. Rußland, Frankreich, England folgten ungesäumt Deutschlands Beispiel, sodaß zu dem alten Brandherd im Orient nunmehr ein neuer hinzu- gekommen ist, da alle beteiligten Mächte die Fortschritte in China gegenseitig mit Argusaugen überwachen. Ueberhaupt standen die letzten 25 Jahre unter dem Signum der Kolonialpolitik, für welche von den meisten europäischen Staaten bedeutende Opfer gebracht wurden. Selbst die Vereinigten Staaten sind mit der Erwerbung der Philippinen »nd PuertoricoS in die Reihe der kolonienbesitzenden Länder eingetreten.
Vorschläge der Opposition und machte dem Kaiser Unterbreitungen, die mit Rücksicht auf die Acceptierung der Ausgleichs-Formel notwendig wären. Der Kaiser genehmigte diese. DaS Gerücht, Lukacs werde Nachfolger Banffys werden, wurde von letzterem selbst als falsch bezeichnet.
Triest, 30. Januar. Ein Matrose, der auf dem Schiff „Margherite" unter dem Kommando von Johann Orth gestanden hatte, richtete aus Südamerika einen Brief an feine hiesigen Verwandten, in welchem er seine baldige Heimkehr anzeigt. Man hofft, daß derselbe über den Verbleib Johann Orths weitere Auskunft geben kann.
Zürich, 30. Januar. Der weltbekannte Verlagsbuchhändler Schabitz, bei dem fast alle in Deutschland und Oesterreich verbotenen Schriften erschienen, ist gestorben.
Paris, 30. Januar. In republikanischen Kreisen herrscht die Ansicht, daß das Kabinet Dupuy vielleicht gestürzt werden wird, wenn die Minister keine genügende Erklärung für die thatsächliche Maßregelung der Mitglieder der Knmi- «alkammer des Kassationshofes geben können. Die heute bevorstehende Kammersitzung wird als eine der wichtigsten in Sachen der Revision des Dreyfus-Prozesses angesehen.
Paris, 30. Januar. Der „Figaro" meldet, die Verhandlungen zwischen Frankreich und England über die schwebenden Streitpunkte seien in eine neue Periode getreten. Die Verhandlungen beträfen besonders die afrikanische Frage und würden nicht allein in London, sondern auch in Paris fortgesetzt und zwar in einem friedlichen Geiste. Man hofft, daß der Konflikt zwischen beiden Ländern demnächst beigelegt werden dürfte.
Paris, 30. Januar. Präsident Löw nimmt die Maßregel der Negierung mit der philosophischen Ruhe hin, die er allen Verleumdungen gegenüber bewahrt hat. Er erklärte einem Redakteur des Journal, er habe nicht die Absicht zu demissionieren. Ueber den Beschluß der Regierung, der ihn und seine Kollegen von einer ernsten Verantwortung befreie, sei er glücklich. Sein Gewissen sei absolut ruhig.
London, 30. Januar. „Daily Mail" meldet aus Konstantinopel, der Sultan habe Befehl erteilt, 12 neue Artillerie-Regimenter für das 1. 2. und 3. Armee-Korps zu errichten.
Madrid, 30. Januar. In militärischen Kreisen wird versichert, die Generale, welche Santiago und Cavite an den Feind ausgeliefert haben, sollen ihres Amtes enthoben und öffentlich wegen der Uebergabe getadelt werden.
Konstantinopel, 30. Januar. Eine deutsche Gesellschaft erhielt die Konzession zum Bau und Betrieb eines Telegraphen - Kabels von Konstantinopel nach Konstanz. — Die anatolische Bahn erhielt die Konzession -nm Bau einer Lokalbahn nach Skutari sowie die Konzession zn Hafen- und Quai-Bauten in Haidar-Pascha.
Algier, 30. Januar. Der oberste Provinzialrat von Algier hat einen Beschluß gefaßt, nach welchem in Zukunft der Erzbischof nicht mehr an den Sitzungen des Pro- vinzialrates teilnehmen darf.
Lokales und Provinzielles.
Gießen, den 31. Januar 1899.
** Ordensverleihungen. Se. Majestät der Kaiser haben Allergnädigst geruht! der Frau Gräfin v. Ysenburg- Philippseich, geborenen Freiin v. Könitz in München, der Oberin der Darmstädter Alice-Schwestern vom Roten Kreuz, Fräulein Marie Winter in Darmstadt, dem weltlichen Mitgliede des Oberkonsistoriums, Geheimen Ober- konsiftorialrat Buchner in Darmstadt, dem Kommerzienrat Diefenbach in Darmstadt, dem Ministerialrat im Finanzministerium, Geheimrat Michell in Darmstadt, dem Rechtsanwalt 0r. Oppenheim in Mainz, dem vortragenden Rat in der Ministerialabteilung für öffentliche Gesundheitspflege, Geheimen Obermedizinalrat Dr. med. Pfeiffer in Darmstadt, dem Chef des Hauses Dörr und Reinhart, Nikolaus Andr. R e i n h a r t in Worms, dem Militär-Oberpfarrer a. D. Strack in Darmstadt — die Rote Kreuz-Medaille 2. Klaffe, dem Seilermeister und Stadtverordneten Baas in Worms, dem Vorsitzenden der Mainzer Jndustriehalle Bernhart in Mainz, dem Rentner Buß in Offenbach a. M., dem brasilianischen Vizekonsul Felmer in Mainz, dem Dr. med. Grosch in Offenbach a. M., dem Fabrikanten Wecker in Offenbach a. M. — die Rote Kreuz-Medaille 3. Klasse zu verleihen.
*♦ Militär - Dieustnachrichten. Petzel, Major beim Stabe des 2. Großh. Hess. Jnf.-Regts. (Kaiser Wilhelm) Nr. 116, v. Glasenapp, Major beim Stabe des
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Vermischtes.
* AF. Stuttgart-Cannstatt, 24. Januar. Hier findet vom 11 bis 30. Mai die II. Acetylen-Fachausstellung verbunden mit einer solchen für Blechbearbeitung, Installation, Heizung, Lüftung u a. statt. Dieselbe ist unternommen von dem Internationalen Acetylen-Werke-Verband. Auf einem seitens | der Stadt Cannstatt zur Verfügung gestellten Raum von 10000 Quadratmetern werden Acetylenzentralen erstellt und I über 30 Anlagen im Betriebe sein. Schon dieser Teil der I Ausstellung darf des größten Interesses sicher sein. Hier wird 3 Wochen lang das Acetylen sich seinen Freunden und I Gegnern als Licht- und Kraftquelle vorstellen. Für Behörden und Private reichlich Gelegenheit, sich gründlich zu informieren. Der Platz ist äußerst günstig. Es ist der Cannstatter Volksfestplatz, bekannt in der ganzen Welt? Dicht am Neckar, im Hintergrund der Rotenberg mit seinen Höhenzügen, neben der neuen großartigen König-Karls- Brücke, welche Stuttgart mit Cannstatt direkt verbindet, wenig Meter von der Staatsbahn, aus der zweimal im | Tage der Orientexpreß dahineilt, von der Berlin in 12 Stunden zu erreichen ist, nur wenig Schritte zur elektrischen | Bahn Stuttgart-Cannstatt vereinigt der Ausstellungsplatz landschaftliche Schönheit mit der nüchternen Ausstellungs- sache, leichten Verkehr überallhin, den Annehmlichkeiten einer großen Stadt: Wissenschaft, Kunst, Industrie und Unterhaltung. Dazu kommt, daß in Cannstatt die Kursaisoneröffnung mit der der Ausstellung zusammenfällt. Das Jahr 1899 kann nicht, wie sein Vorgänger ein Ausstellungsjahr genannt werden. Bisher sind das schöne Stuttgart, I das liebliche Cannstatt allein mit dieser großen Ausstellung I bekannt, umsomehr dars man einen vollen Ersolg der Ausstellung erwarten. Als Geschästsführer ist von dem Unter-
I nehmer, dem Internationalen Acetylen-Werke-Verband, Herr | L. Henking, Cannstatt, gewonnen, welcher als Ge-
gespannt ist. ä
* Durch Berliner Blätter ging vor Kurzem eine Notiz, daß sich der Berliner Magistrat gegen die Verwtudmz von Holzpflaster ausgesprochen habe, da sich dasselbe nicht in dem gehofften Umfange den Anforderungen des Verkehrs entsprechend bewährt habe. Es ist aus diesem Anlässe interessant, zu erfahren, daß z. B. Dresden und Leipzig nut der gleichen Pflasterung sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Es sei weiter nur beiläufig erwähnt, daß tu Austra^ lien Holzpflaster seit ungesähr 20 Jahren säst in ausfchneh- licher Verwendung ist, und daß in London nicht weniger als 150,000 Qadratmeter Straßenfläche mit demselben versehen sind. Der Unterschied in dem so verschiedenartigen Verhalten hat nach einer Mitteilung des Internationalen Patentbureaus Carl Fr. Reichelt, Berlin 6, feinen Grund hauptsächlich darin, daß in Berlin hauptsächlich Eichenholz und bayerische oder schwedische Nadelhölzer zur Ve^ Wendung kamen, während die anderen Städte ausschlietzUky australisches Hartholz verwendeten. Es bedarf vor allem keiner kostspieligen Imprägnation und ist wegen seiner flupcr- ordentlichen Dichte gegen Eindringen von Regenwaffer stgr widerstandsfähig, dasselbe wird vielmehr schnell nach beida Seilen ablaufen. Nach Aufhören des Regens trocknet Oberfläche eines derartigen Pflasters sehr schnell ab. NiB man die Härte des Granites zu 100 an, so ist die j» australischen Hartholzes gleich 130. Das spezifische GewB des letzteren beträgt 1,1. Trotz seiner Härte wird da^ selbe niemals so glatt werden, daß es den Zugtieren mq mehr den nötigen Anhalt gäbe. Die Schalldämpfung i» eine nach jeder Richtung vorzügliche. In verkehrsreiche» | Straßen, über welche der denkbar schwerste Lastverkehr gri leitet wird, zeigte australisches Holzpflaster in 12 .Jahre» eine Abnutzung von nur Vs Zentimeter. Kosten für W be serungen sind, bei vorschriftsmäßig verlegtem Wil unter normalen Verhältnissen vor 20 Jahren kaum zu |
I warten. Indem man die Blöcke des herausgerissenff I I Pflasters entsprechend abschneidet, kann man dieselben pH I eine gleiche Anzahl von Jahren wieder verlegen. Die crp.
Kosten australischen Holzpflasters sind allerdings wesenm I höher als die anderer Pflasterarten, jedoch ist es, mW I des Wegfalls von Reparaturen und der zwei bis drei» I längeren Lebensdauer thatsächlich beträchtlich billiger,^ I jedes andere Pflaster.__________ H
schäftsführer der I. Acetylen-Fachausstellung in Berlin die Befähigung nachgewiesen hat, ein derartiges Unternehmen geschäftlich in die richtigen Bahnen zu lenken und durch- zuführen. „
* Entschädigung eines unschuldig Verurteilten, Man schreibt den „M. N. N." aus Berlin: Einen Anspruch auf Entschädigung für eine über einen Unschuldigen ver- hängte Zuchthausstrafe von 13 Monaten erkannte gestern das hiesige Landgericht dem Steuereinnehmer Druikmann zu, der infolge eines Meineids von vier Frauenspersonen, unter denen sich feine von ihm getrennt lebende Gattin be- sand, wegen Verleitung zum Meineid zu zwei Jahren Zucht- Haus verurteilt, gestern aber im Wiederausnahmeversahren sreigesprochen worden war. .
* Zum Eiurichleu einer Ziegelei iu Kiautschou wird Mitte nächsten Monats im Auftrage einer Thorner Firma der Maurer Katbein aus Siepersdorf bei Bunzlau mit feinem Sohn nach dem fernen Osten abdampfen. K., der außer freier Hin- und Rückfahrt, sowie freier Station einen Lohn von monatlich 300 Mark erhält, soll zunächst Ziegel anfertigen und in gewöhnlichen Feldbränden brennen. Aus dem gefertigten Material hat er dann einen großen Siegelet ringofen zu erbauen.
* Ein optisches Schutzmittel gegen die Seekrankheit wird in her nächsten Zeit auf allen demfche Dampferttmen unter Kontrolle der Schiffsärzte aus seine allgemeine Brauchbarkeit geprüft werden. Die Seekrankheit ist ein Nebel, deffen Bekämpfung schon viele Köpfe, bisher freilich vergeblich, beschäftigt hat und von deffen Beseitigung oder MUderung sich die See- schiffahrtsgesellschasten eine so erhebliche Steigerung der Be, nützung ihrer Schiffe versprechen, daß von 'hnen für ein wirksames Schutzmittel verschiedene hohe Prämien ausges^ worden sind. Von der Erfahrung alter ©eetapit&ne cm. gehend, daß derjenige von der Serkrankheit meist verfchon zu werden pflegt, der auf Deck bleibend, den Blick längere Zeit fest auf einen Punkt am Horizont richtet, hat ein Nch mit Physik und Chemie befchäftigender in Dresden lebend« Privatgelehrter im vorigen Jahre in der zu Hamburg » scheinenden nautischen Zeitschrift „Hansa eine mit Eduard Friedrich unterzeichnete Abhandlung veröffentlicht, worin « als wirksames Schutzmittel gegen die Seekrankheit rosarot gefärbte Augengläser empfiehlt. Der casus macht im ersten Augenblick lachen, namentlich wenn man sich im Geiste die ganze Schiffsgesellschaft oder den größten Teil derselben mit Rosabrillen bewaffnet vorstellt, der Vorschlag hat aber doch in den Kreisen der Jntereffenten Beachtung gefunden, mag wohl auch schon hie und da mehr oder weniger aus- probiert worden fein, sonst würde nicht, wie jetzt betonnt wird, eine so bedeutende und geschäftskundige Firma, wie die „Rathenower optische Jndustrie-Anstalt" die probeweise Maffen- anfertigung von gedachten Augengläsern für erwähnten Zwea begonnen haben. Da diese Thatsache auch im demschen Binnenlande, wo dock gleichfalls Seefahrer wohnen, gervlv viele Leute interessieren dürste, so sei sie hier mitgeteilt M j dem Hinzusügen, daß man in Gelehrten- wie MarinekretM I auf den Erfolg dieses Versuchs im großen Stile allgemein
4. Großh. Hess. Inf. Regts. (Prinz Karl) Nr. 118 zu Oberst- I leutnants befördert; v. Lochow, Hauptmann und Kornp.- Ches im 5. Großh. Hess. Jnf. Rgt. Nr. 168, unter Beförderung zum überzähligen Major dem Regiment aggregiert; Doerr, Hauptmann, bisher Kompagniechef im 2. Seebataillon, mit seinem Patent als Kompagniechef im 5. Großh.
Heff. Jnf.-Regt. Nr. 168 angestellt; Ehrhardt, Haupt- I mann im 4. Großh. Heff. Jnf.-Regt. (Prinz Karl Nr. 118, unter Enthebung von dem Kommando als Adjutant bei der 30. Jnf.-Brigade, als Kompagniechef in das Jnf.-Regt. Nr. 140 versetzt; Fleischmann, Oberleutnant im 4. Großh. Hess. Jnf.-Regt. (Prinz Karl) Nr. 118, in das Jnf.-Regt. Nr. 141 versetzt; Dau, Leutnant im 2. Großh. Heff. Jnf.- Regt. (Kaiser Wilhelm) Nr. 116, zum Oberleutnant befördert; de Neus Ville, Oberleutnant im 1. Großh. Heff. Dragoner-Regt. (Garde-Drag.-Regt.) Nr. 23, Kraemer, Oberleutnant im 2. Großh. Hess. Dragoner-Regt. (Leib- Drag.-Regt.) Nr. 24, zu überzähligen Rittmeistern befördert; Graf v. Wiser, Leutnant im 1. Großh. Heff. Jns.-(Leib- garde)Regt. Nr. 115, kommandiert zur Dienstleistung bei dem 2. Badischen Dragoner-Regt. Nr. 21, in dieses Regiment versetzt; Fürst v. Bismarck, Graf zu Solms- Laubach, Obersten ä la suite der Armee, den Charakter als Generalmajor, Prinz Carl von Hessen-Philippsthal Hoheit, Oberleutnant ä la suite der Armee, den Charakter als Hauptmann erhalten; befördert sind a. zu Leutnants die Fähnriche: v. Bogen im 1. Großh. Hess. Jnf.-(Leibgarde-)Regt. Nr. 115, dieser mit einem Patent vom 9. Februar 1898, v. Hesse, Frhr. v. Schütz zu Holzhaufen in demselben Regiment, Coulmann im | 2. Großh. Hess. Jnfanterie-Regt. (Kaiser Wilhelm) Nr. 116, Stamm, Ochsenius im 3. Großh. Hess. Jnfanterie- Regt. (Leib-Regt.) Nr. 117, v. Pentz, Brune, Külp im 4. Großh. Hess. Jnfanterie-Regt. (Prinz Karl) Nr. 118, Hupe, Stockmeyer im 5. Großh. Heff. Jnfanterie- Regt. Nr. 168, Hesse Edler v. Hessenthal tm 1. Großh. Heff. Dragoner-Regt. (Garde-Drag.-Rgt.) Nr. 23, b. zu Fähnrichen die Unteroffiziere: Sold an im 2. Großh. Hess. Jnf.-Regts. (Kaiser Wilhelm) Nr. 116, Hamens im 3. Großh. Hess. Jnf.-Regt. (Leib-Regt.) Nr. 117, Schultze im 5. Großh. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 168, Barczynski im Großh. Hessi Train-Bataillon Nr. 25, Meisenburg, Vizewachtmeister im Landwehrbezirk Düsseldorf, zum Leutnant der Reserve des Großh. Hess. Feldart.-Regts. Nr. 2o (Großh. Art.-Korps), Spanier, Vizefeldwebel im Landwehrbezirk Hildesheim, zum Leutnant der Reserve des 5. Großh. Hess. Jnf.-Regts. Nr. 168, Schuchmann, Vizefeldwebel im Landwehrbezirk Mainz, zum Leutnant der Reserve des 1. Nassau. Jns.-Regts. Nr. 87, Bernhards, Hellwig, Vizefeldwebel in demselben Landwehrbezirk, zu Leutnants der Reserve des 5. Großh. Hess. Jnf.-Regts. Nr. 168, Gaßner, Vizewachtmeister in demselben Landin ehrbezirk, zum Leutnant der Reserve des Großh. Hess. Train-Bataillons Nr. 25, Biondino, Vizefeldwebel tm Landwehrbezirk Straßburg, zum Leutnant der Reserve des 5. Großh. Hess. Jnf.-Regts. Nr. 168 - befördert.
△ Aus Rheinhessen, 29. Januar. Der den Ständen von der Regierung vorgelegte Entwurf eines Weinsteuergesetzes hat in ganz Rheinhessen eine mächtige Bewegung bervorgerufen. Die Opposition gegen den Entwurf ist so stark, daß die Agitation gegen die Gesetzesvorlage fast allgemein ist. Von verschiedenen Seiten sind Massenpetitionen an die Kammer in Vorbereitung. Besonders erbittert sind die Mainzer über die Bestimmung, daß die Steuerpflicht bereits beim Uebergang vom Produzenten an den Händler bestehen soll, daß also die gesamte Steuer lediglich vom I Produzenten zu tragen ist. Da besonders im südliche" Rheinhessen der Durchschnittspreis des Weines nicht über I 300 Mk. das Stück hinausgeht, und die nach dem Entwurf zu entrichtende Steuer 60 Mk. pro Stück beträgt, so ergiebt dies eine Steuerlast von 20 Prozent.
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