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Schulstrasse 7.
Brühl’sche Univ.-Druckerei
Wrßmanrr.
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dauernde Nachhaltigkeit würde hierbei vor Allem zu erstreben fdn, da die Lebensfühigkeit unserer Colonie in erster Linie von der Erhaltung de» Walde» und einer steten Nutzung hierau» abhängig ist.
• 46 Kriegsschiffe furi «nslavd. Die deutschen Schm»- werfttn haben augenblicklich eine Fülle von Bauaufträgen zu bewältigen, Aufträge für die Handel», und Kriegsmarinen bcfl In- und Auslände». Die glänzenden Leistungen de» deutschen Schiffbauer während der letzten Jahre — so bemerkt au» diesem Anlaß die „Nordd. Allg. Ztg.- — haben bewiesen, daß die Schiff»bau.Jndustrie Deutschland» derjenigen England» vollkommen gleichwerth'g ist, und an den sich steigernden Bauaufträgen wird man mit Recht die Zunahme bc» Vertrauen» zu ben au» brutschen Schiffswerkstätlen hervorgegangencn Erzeugnissen erkennen. Während früher England allein, später Frankreich in mäßigem Umfange für fremde Marinen Kriegsschiffe bauten, nimmt jetzt Deutschland in nicht unbedeutendem Grade an diesem Wettbewerb theil. Fortgesetzt wächst die Zahl der für da. Ausland erbauten Schiffe, und Schritt für Schritt gewinnt bte deutsche Kriegs, sch,ffsbau Industrie auf dem Weltmarkt an Boden. Der Bau von Schiffen für fremde Flotten wird in Deutschland von drei an der Ostsee belegenen Werften betrieben, von der Schtchau.Werft in Elbing, der Vulkan-Werst in Grabow bei Stettin und der Germania-Werft bei Kiel. In den letzten Jahren ist für Oesterreich, Norwegen, Schweden, die Türker, für China und Brasilien eine ganze Anzahl kleinerer und größerer Kriegsfahrzeuge erbaut worden, und in jüngster Zeit sind außer Italien auch Japan und Rußland mit recht be- trächtlichen Bestellungen hinzugekommen. Seit dem Jahre 1895, also innerhalb einer Frist von noch nicht vier Jahren, find von den deutschen Werften allein 24 für fremde Marinen erbaute Kriegsschiffe abgeliefert worden, nämlich 3 Panzer- deckkreuzer, 10 Torpedobootszerfiörer und 11 Torpedoboote, während 1 Panzerkreuzer, 3 große geschützte Kreuzer, zehn Torpedobootszerstörer und 8 Torpedoboote, zusammen also 22 Kriegsschiffe, für das Ausland im Bau begriffen, bezw. in Bestellung gegeben worden find. Von den 24 zur Ablieferung gekommenen Schiffen waren bestimmt: für China 3 Panzerbootskreuzer, 6 Torpedobootszerstörer und 6 Torpedo- boote; für die Türkei 1 Torpedobootszerstörer; für Brasilien 2 Torpedobootszerstörer; für Oesterreich-Ungarn 1 Torpedo- bootszerstörer und 1 Torpedoboot; für Norwegen 1 Torpedo- bootszerstörer und 3 Torpedoboote und für Schweden ein Torpedoboot. Von den jetzt im Bau befindlichen bezw. in Auftrag gegebenen Schiffen entfallen auf Brasilien 1 Torpedo- bootszerstörer; auf Japan 1 Torpedobootszerstörer, 8 Torpedo- boote und 1 Panzerkreuzer, dieser im Werthe von 13 Millionen Mark; auf Italien 4 Torpedobootszerstörer und auf Rußland 4 kürzlich in Bestellung gegebene Torpedobootszerfiörer und 3 große Kreuzer, letztere im Wertste von 24 Millionen Mark. Durch den Bau fremder Kriegsschiffe fließen den deutschen Schiffswerften Jahr um Jahr viele Millionen auswärtigen Geldes zu, die einmal der deutschen Industrie, den vielen mit dem Schiffsbau in Beziehung stehenden Gewerben, zu Gute kommen und zum anderen Tausenden deutscher Arbeiter regel- mäßige und lohnende Beschäftigung verbürgen. Der Werth der angeführten 46 Kriegsschiffe ist mit 100 Millionen Mark nicht zu hoch veranschlagt. Die Schiffe selbst aber, welche berufen sind, die Seewehr fremder Völker zu kräftigen, tragen den Ruhm deutscher Kraft und Geschicklichkeit über den Erdball und legen Zeugniß ab von Deutschlands aufblühender Schiffsbau-Industrie. (Köln. Ztg.)
* Die Hitze te Pari». Seit einigen Tagen athmet Pari» wieder auf- wohlthuenbe Gewitter und Regengüsse haben die bleischwere Atmosphäre gereinigt. Die Hitze! Die Hitze! Ließ fich koch während der vergangenen drei Wochen von nichts Anderem sprechen, al» der fürchterlichen, uuau»stehltchen, beispiellosen Hitze. Zu lesen steht -war überall, daß die französische Hauptstadt ein angenehme» und gleichmäßige» Klima besitze, gleichweit entfernt von nordischer Kälte und tropischer Wärme. Aber leider, gleich den besten Frauen, leidet auch diese» Klima an den mannigfachsten Launen. So hatte e» seit einiger Zeit der Abwechselung halber die ge» mäßigte Zone mit dem Arquator vertauscht und in die Temperatur eines türkischen Bade» eingehüllt - e» glühte die Luft, und e» glühte der Boden unter den Füßen. Wer eine geräumige Wohnung besaß, früh Morgens weise die Läden schloß und den Tag über -u Hause blieb,„ konnte fich über die hohe Temperatur zeitweilig htnwegtäuschen - aber all« mählich ward auch bet ihm die Hitze heimisch - sie setzte sich
an die Mauern fest. Wehe den Insassen der kleinen Mieth* Wohnungen- dort wüthere die Sterblichkeit unter den Kindern und raffte ihrer täglich fast fünfzig über die Durchschnut»zahl weg. Wehe auch den Soldaten in den Sowmermauövero- der Sonnenstich verzeichnete viele Opfer, die mittelbar dem Krtegßmiuister aufgebürdet wurden, weil er die Manöver nicht in den kühleren Herbst verlegte. Wehe schließlich den Mitgliedern der Comedie francaise; fie haben vertrag»- mäßig da» ganze Jahr hindurch zu spielen, also auch jetzt, und zwar vor leeren Bänken- die Gesammteivuohme beträgt oft kau« 400 Fr». Den Parisern nun droht, sollte die Hitze wieder beginnen, eine bedenkliche Gesahr: da» Ausbleiben ihre» trinkbaren Quellwaffer». Der erhöhte verbrauch übersteigt die Zufuhr, leert die Sammelbecken- wer also darauf besteht, fich za waschen und seinen Durst zu löschen, dem stellt die Verwaltung großmüthig die Unrath- flüsfigkeiten der Seine und der Marne zur Verfügung. Angehende Selbstmörder find daun wenigstens um die Mittel, fich zu vergiften, nicht verlegen- soll doch da», wa» man euphemistisch da» Seinewassrr nennt, in Wirklichkeit ein AbzngSstoff sein, eine schmutzige Brühe für die Eultur von tropischen Fiebern. Wer jemal» ein Bad in der Seine nimmt, kann fich mit der eigenen Nase von den wohlriechenden Au»dünstuugen dieser Brühe überzeugen. Sie wird den Parisern in denselben Leitungen, die ihm daö Quellwaffer bringen, zugesührt, und Sachverständige behaupten, daß fie dort, auch wenn da» Quellwaffer zurückgekehrr ist, ihre An- sttckung»stoffe zur zukünftigen verwerthung noch lange hinterläßt. Indessen Pari» hat auch bei noch schlechterem Wasser schon so lauge bestanden, e» wird fich an die Bacillen und Bacterirv gewöhnen müssen. Glücklicherweise hat der wetter- kundige Flammariou eine dauernde Linderung der Hitze in Aussicht gestellt, ein Trost, der mit dem abnehmenden Sommer allerdings immer glaubhafter wird. Diese Hitze ist übrigen» den Verkäufern von Mineralwässern und Ei»- limouaden zn gute gekommen- auch hat die neueste Fächer- Erfindung, die den schmeichelnden Namen de» Nordwinde»: „Le petit vent du Nord“ führt, guten Absatz auf den Boulevards gefunden.
• Die Covfervirvng menschlicher Leichen. ES ist schon mehrfach darauf hiugewiesen worden, daß die Italiener eine ganz besondere Kunstfertigkeit in der Eonservirung menschlicher Leichen besitzen. Man kann in ganz Italien, bald in den anatomischen Museen, bald in den Famtlien- gewölben der Lampt Sauri, wunderbare Beispiele solcher erfolgreichen Sinbalsamiruvg sehen. In letzter Zeit hat man besonder» Luigi Ferrara al» hervorragenden Künstler auf diesem Gebiete gerühmt, Niemand aber soll annähernd daS erreicht haben, wa» Dr. Efifio Manini in Neapel leistet, vierzig Jahre lang ist dieser Arzt unausgesetzt bestrebt ge- wesen, die bisher üblichen Verfahren der Letcheuconservirung zu verbessern, und seine letzten Ergebnisse sollen alle» bisher Bekannte weit in den Schatten stellen. Ohne jeden Einschnitt und ohne Einspritzungen, einzig und allein durch eine Reihe einfacher Bäder weiß Mauiai den tobten Körper vor jeder Gefahr einer Zersetzung zu schützen. Sein Verfahren besteht au» drei Stadien: ersten» einer vorläufigen AuS- trockaung, die der Haut einen Schutz gibt- wenn die so präparirtev Leichen in eine von Manini erdachte Lösung getaucht werden, so erhalten sie völlig ihre frühere Frische und können zu jeder anatomischen Operation benutzt werden. Dann folgt die sogenannte Petrifikation oder die künstliche Versteinerung de» Körper», ein Verfahren, da» unter der Hand de» Dr. Manini eine solche Vollendung erreicht hat, daß der Leichnam völlig die Dichte und Härte de» Marmor» gewinnt und daß ein auf da» Fleisch gepreßter Schlüssel nicht einen Eindruck, sondern einen metallischen Ring hinterlaßt. Dann folgt al» dritter und letzter Abschnitt der Arbeit bte Verwandlung de» getrockneten und künstlich versteinerten Leichnam» zu seiner ursprünglichen Frische, wodurch alle Glieder wieder biegsam werden wie in ihrem natürlichen Zustande. Diese Wunderwerke Manini» sollen einen Eindruck erwecken, als ob die betreffende Person schliefe oder fich in einer tiefen Ohnmacht befände. Die Leichen verschiedener berühmter Italiener, z. B. de» 1889 verstorbenen alten Freiheitskämpfers und späteren Ministers Benedetto Lairoli, siud in dieser Weise von Manini der Nachwelt erhalten ge- blieben und können jederzeit dem Anatomen, dem Anthropologen oder, wenn e» nöthig sein sollte, dem GertchtSarzt zur Untersuchung dienen. Besonder» bezüglich der gerichtlichen Medicia kann ein so vollkommene» Verfahren der
anderweit versteigert werben.
Gießen, ben 29. August 1898.
Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
I. V.: Wolff.
Verdingung von Drainagearbeiten.
Für die in der FeldbereinigungS- Gemarkung Ostheim, Kreis Friedberg, im Herbst d. I. auszufübrenden Drainaaen sollen die dabei vorkommenden Graben- uav Rohrverlegnngsarbeiten (zu- nächst 13700 Meter), sowie das Anfahren der Röhren, Freitag de« 2. Septevrder d. I., Bormittags 10 Uhr, aus dem Rathbause zu Ostheim öffentlich vergeben werden.
Voranschlag und Bedingungen liegen auf Großh. Bürgermeisterei zu Lftheim zur Einsicht offen.
Gießen, am 24. August 1698.
Großh. Culturinipectiou Gießen.
C.föuchner Wiesbaden
Kolonien. Ein herm reibt der.Ctiakburgtl ifrlfa haben nach in iegierungfiDeriuler die .< :rer Zeit in her Peff«
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)t MS jetzt Dorliegl ie untersten Foifla j| hectar, welche aber ä mbt sind. Den weist« Irenen im Innern brt > entblößen, hier Brand- Ernten Reis aus diesen' »eranbau aber keinerlei Alles überlasten. Dl sierdurch nach und nad schnell wachsende Weich hrsverbindungen glich
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Die Jahii«i»«ch» ; 000 M, alle gerttooltn W”«' ** tun her & ttung vor, W aide gebüM u°d jltitin »er
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Bekanntmachung.
Die Lieferung von 2^3 cbm Basaltfteiueu incl. */io Wand- steinen in ben Gießener Etabtwalb, Abth. 66/69 Licherstraße rechts, zwecks Chanssirung bis Mittelschneise soll wegen Säumigkeit de» bisherigen Unternehmer»
Lamstag, 3. September l. Js., Vormittags 10 Uhr, im Laale des alteu Rathhaufes dahier,
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Bekanntmachung.
Mt Genehmigung Großh. Ministeriums ber Innern vom 17. b. Mts. wirb ber am 8. September 1890 festgesetzte Tarif über bie im ftäbtischen Schlachthaus rur Erhebung kommenben Wieggebühren bahin ergänzt, baß für bie Verwiegung kleinerer Theile von geschlachtetem Vieh eine Gebühr 4)on 5 Pfg. zu entrichten ist.
Gießen, ben 26. August 1898.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
I. V.: Wolff.
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Leichenerhaltung von außerordentlich großer Bedeutung für die Rechtspflege sein. Man hat zu diesem Zwecke ja schon verschiedene versuche zur Leichencouserviruug gemacht, z. B. werden solche Kö .per in Pari» dauernd unter Wellen frischer Luft erhalten, aber diese Maßnahmen konnten den Zerfall nur einige Tage verzögern. Manini bat fich de» Interesses und der Unterstützung vieler bedeutender Persönlichkeiten zu erfreuen gehabt, und Arrue wir Billroth und Anatomen wie Sir Richard Owen Haden ihn zu seinen weiteren Forschungen ermuntert. Napoleon III. wollte für den neapolitanischen Arzt ein besondere» anatomische» Muieum einrichten, und später hat fich der sitzt wieder am Ruder befindliche Eultus- minister Guido Baccrlli sür eine Anstellung Manini» in- teresfirt. vielleicht erreicht der verdiente Mann jetzt endlich auch eine staatliche Anerkennung und Unterstützung zu einer weiteren Au»dehnung seiner wundersamen Thäiigkeit.
Wissenschaft, Literatur und Aunst.
— Bismarcks Lteblingsliedr .Wie könnt' ich Dein ver- acHcn", anenfltrt von O. v. Waldow; Verlag von I. G. ©telinp, Dresden N., Obergraben 8. (Preis 1 Ml., für Zither 80 Pfg) Diese- Lied wurde anläßlich der Anwesenheit de» Fürsten Bttzmaick In Dresden im Jahre 1892 von vielen Männerchören zur «uf- sührung gebracht und erregte den Beifall bc» Fürsten in höchstem Maaße.
— Die stets rührige, rühmlichst bekannte Wochenschrift »Bon Hans zu Haus*, herauLgegeden von Anny Wothe, Verlag von Adolf Mahn in Leipzig, di« immer bemüht ist, ihren Lesern Neue« und Interessantes zu bieten, bringt wieder für ihre Abonnenten fünf entzückende Ansichtspostkarten, die gratis al« Beilage der Wochenschrift deigelegt werden. Außerdem sind den Abonnenten zehn Stück dieser kleinen, reizenden Kunstwerke, die Jedermann gern al» Gruß in die Ferne senden wird, gegen Einsendung von 10 Pfg- m Briefmarken portofrei zugängig. Die October »Nummer, die erste M neuen, 12. Jahrganges, „Von Hau« zu Hau«-, wird fich wieder de- sonders glanzvoll prälentiren. Nicht nur durch den Inhalt, zu dem die ersten Schriftsteller betgrfteuert haben, sondern auch wieder durch zwei große neue Preisausschreiben mit zahlreichen werthvollen Preisen und einem großen neuen PreiSräthsel, für besten richtige Lösung nicht nur jeder Abonnent ein werthvolleS Buch erhalt, sondern für besten beste poetische Lösungen auch noch extra hundert werthvolle Preise auSgesetzt sind, j. B. 1 Herrenfahrrad, 1 Damen- fahrrad, 1 goldene Damenuhr, 1 eleganter Reisekoffer usw. Wer den reichen Inhalt dieser vortrefflich geleiteten Zeitschrift betrachtet, der findet e» wohl begreiflich, daß man „Bon Hau» zu HauS in keiner Familie, wo Sinn für das Schöne und Gute gepflegt wird, entbehren mag. Jede Buchhandlung und Postanstalt nimmt Bestellungen zum Preise von 1 Mk. 50 Pfg. für da» Vierteljahr entgegen. Die 1. Octoder-Nummer 1, welche die Preisausschreiben rc. nebst Bedingungen enthält, wird von der GrschästSstelle .Don Hau» zu Haus", Adolf Mahn« Verlag in Leipzig, überallhin aus Verlangen gratis und franco versandt.
— Eine Pathin deS Fürsten BtSmarck stellt sich un« al» Heldin einer nooellistischm Skizze vor, die wir in dem soeben auS- gegebenen Heft 3 des neuen Jahrganges der illustrirten Familien- zetlschrtft Alle Welt" (Deutsche« DerlagShau, Bong L Eo., Berlin >V., Preis deS VierzehntagShefleS 40 Pfg.) finden, da« neben den sich immer spannender gestaltenden großen Romanen, „Die Wildkatze* von Ida Petsker und „Schuld und Sühne* von Ernst Daudet, noch eine Abhandlung über „Menschengift" von Dr. L. S. Epstein, einen illustrirten Artikel über „Hafenschutz im Kriege" von Fr. Frhr. o. Dincklage, das Ergebntß einer „Probe auf die Lebensfähigkeit von Thteren in der Nähe feuernder Gefchütze" von Willy Slöwer, eine Besprechung über „Die Taminaschluchl" und viele durch Illustrationen erläuterte Mttlheilunaen über „Neue Erfindungen", über ein „Zweirad für eine halbe Million", Über eine ganz neue Art von Fahrradretfen, „Papier au« Torf", „Verwendung bt8 Aluminiums in der Photographie", „Die Schädlichkeit der Schiefertafel beim Schulunterricht", „Schönheitspflästerchen" rc. Ebenso reichhaltig wie der für jede Interessensphäre hochinteressante Text ist der sorgfältig zusammengestellte künstlerische Schmuck deS Hefte» an bunten und schwarzgedruckten Bildern.
— Eine herrliche Sommer-Nummer bietet mit Heft 26 die „Moderne Munfi* (Verlag von Rich. Bong, Berlin W. 57. Preis 60 Pfg.) in einem prächtigen, mit feinstem künstlerischen Geschmack ausgestatteten Deckel dar. Dem Fürsten Bismarck ist das erste Blatt des HrfteS gewidmet. Der übrige Inhalt de» trefflichen Hefte« ist den Freuden deS Sommer« gewidmet. Die erstm Künstler und Autoren haben mitgearbeitet, um der Nummer den Stempel der Vollendung aufzudrücken. Die Sommer-Nummer, mit welcher der 12. Jahrgang der „Modernen Kunst" schließt, enthält einen folchrn Rctchlhum an Bildern und Trxt und wird in seinem Werth durch die Mustkbeilage noch derart gesteigert, daß man der Verlag«- Handlung, die daS Heft für den geradezu fabelhaft billigen Preis von nur 60 Pfg. liefert, die höchste Anerkennung auSfprechen muß. Wie wir hören, find für den neuen Jahrgang der „Modernen Kunst" außerordentliche Vorbereitungen getroffen worden Ohne Zweifel wird sich der große Beifall, den die „Moderne Kunst* bisher in allen Kreisen de« In- und Auslandes gefunden hat, in Zukunft noch fehr erheblich steigern.


