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Nr. 174 Zweites Blatt. Donnerstag den 28. Juli
1898
Kietzener Anzeiger
Heneral-Anzeiger
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Die Gießener MamikienßtLtler werben dem Anzeiger wöchentlich viermal beigelegt.
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Anrtllch»»» ThrU.
Gießen, den 25. Juli 1898.
Betr.: Definitorialprüfuug der SchnlamtS-Aspirauteu und -Aspirantinnen im Herbst 1898.
Die
Großh. Kreis-Schulcommisfion Gießen an die Schulvorstände und Bürgermeistereien deS Kreises.
Wir beauftragen Sie, den Schulverwaltern Ihrer Ge- weinden von nachstehender Bekanntmachung Keuntniß zu geben mit dem Bemerken, daß G sucht, die später al« am 8. October d. I. bet un« eingeltesert werden, keine Berücksichtigung finden.
v. Gageru.
Bekanntmachung.
Die diesjährige zweite Defiuitorialprüfuug der Schulamts-Aspirauteu und .Aspirantinnen soll
Montag den 7. November,
Vormittags 8 Uhr,
im Gebäude der Mittelschule für Knaben (FriedrtchSstraße Nr. 1) dahier beginnen.
Unter Hinweis auf § 27 der Verordnung vom 10 Januar 1876 die Prüfungen für da« Lehramt an den Volksschulen betreffend, werden diejenigen SchulamtS-Aspiranten und .Aspirantinnen, welche fich dieser Prüfung zn unterziehen beadfichtigen, aufgefordert, ihre an die onterzeichuete Behörde zu rtchtendev, mit Stempelmarkeo im Gesammtbetrage von 1 Mk. 10 Pfg. zu versehenden Gesuche nebst den erforder- lichen Anlagen (SeminarabgangSzeuguiß, beziehungsweise Zeugviß der ersten Prüsung, Zeichnung und Probeschrift) biS spätestens zum 8. Oktober bet der betreffenden KretSjchulcommisfiou etnzuretcheu, welche die Gesuche weiter- beförderu wird.
Alle diejenigen Prüflinge, welche nicht ausdrücklich von der Prüfung zurückgiwiesen oder durch besondere Zuschrift der unterzeichneten Behörde auf einen spateren Termin zu derselben einberufeo werden, haben fich zu der am Anfang dieser Bekanntmachung bemerkten Zett dahier zur Prüfung eiuzustelleo.
Die Großh. KretSschulcommisfiooen, sowie die Orte- fchuloorstände wollen die SchrlamtS-Aspirauten usw. von dieser Bekanntmachung in Keuntniß setzen.
Darmstadt, den 5. Juli 1898.
Grohherzogliche« Ministerium de« Jnueru, Abtheilung für Schulangelegenherten.
I. B.: vr. llsivge r.
de Beauclair.
Gießeu, den 25. Jnli 1898.
«etr.: Die im Art. 33 de« BolkSschulgesetzeS vorgesehene „erweiterte Prüfung".
Die
Großh. Kreis-Schulcommisfion Gießen
an die Schulvorstände des Kreises.
Nachstehende Bekanntmachung der obersten Schulbehörde wollen Sie znr alsbaldigen Keoutnißnahme etwaiger Inter- effemen bringen.
v. Gagerv.
Bekanntmachung.
In Gemäßheit de« Art. 33 de« Volksschulgesetze« soll im Laufe deS Monat« December d«. Jahre« dahier eine er- weiterte Prüfung (Prüfung für Oberlehrer) stattfinden.
Unter Hinweis auf § 38 der Verordnung vom 10. Januar 1876, die Prüfung für das Lehramt der Volksschulen bett., werden diejenigen Lehrer, welche fich dieser Prüfung zu unterziehen beabsichtigen, aufgefordert, ihre an die unterzeichnete Ministerialabthetlung zu richtenden Gesuche nebst den erforderlichen Anlagen bi« spätestens zum 27. August ds. Jahres bei der betr. KreiSschuleommtsfion etuzuretchen.
Den Examinanden wird besondere Berfügnvg darüber zugehen, ob fie zur Prüfung zugelaffeu wordrn find, an welchem Tage und in welchem Locale dieselbe stattfinden wird, sowie, welche Aufgaben fie zu behandeln haben (§ 39 der Prüfung«- ordnung).
Die Großh. KreiSschulcowmisfiooeu und die betr. Ort«- chulvorstände wollen die Lehrer von dieser Bekanntmachung n geeigneter Weise in Kmotniß setzen.
Darmstadt, den 5. Juli 1898.
Großh. Ministerium de« Innern, Abtheiluna für Tchulangelegenheiteu.
_________________I B.: Usinger._________________
Bekanntmachung.
Großherzoglicher Ministerium de« Innern hat genehmigt, daß die von Herrn Architekten L. Tenling zu Gießen fabricirteo, au« Holzwolle, Schlackrnmehl, Schlackensand und GypSmörtrl zusammengesetzten Stuck (GhpD-)Dielen (Holz- wollebaumaterialiev) unter der Bedingung zur Herstellung von Rauchkammern zugelaffen werden können, daß dieselben mindesten« 51/« Etm. stark find, mit Ruth und Feder zusammengesetzt werden und die Wände nebst Decke innen und außen einen 2 Ctm. starken Stvckmörtel-Berputz erhalten und über der den Fußboden bildenden GypSd'eleolage ein mindesten« 3 Ctm. starker Estrich au« sogenanntem CeweutghpS her- gestellt wird.
Gießen, den 26. Juli 1898.
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
____________________v. Gagern.____________________
Deutsches Reich.
Berlin, 26. Juli. Der Kaiser ließ sich, wie au« Mo gemeldet wird, gestern von den Vertretern der Cabinete Vortrag halten und arbeitete darauf. Nachmittag« unternahm er einen Spaziergang. Die Abreise von Mo findet morgen Nachmittag statt.
Berlin, 26. Juli. Dem „Berliner Tageblatt" wird au« Pari« telegraphirt, dort gelte e« in eingewethtrn Kreisen für sicher, daß der Maler Professor Lenbach, der bekanntlich sowohl den Fürsten Hohenlohe wie auch Herrn Björnson porträtirr hat, der Mittelsmann zwischen beiden sei.
Beeltu, 26. Juli. Der Reichskanzler Fürst Hohenlohe trifft am 1. August auf seiner Besitzung Gradowo ein. Bon dort begibt er fich nach einigen Tagen nach Wilna und nach Werkt.
Berlin 26. Juli. Der „Bosfischen Zeitung" wird aus Metz geschrieben, in dortigen gut unterrichteten Kreisen fei mau der Ansicht, daß eS zum Rücktritt de« Staat«- secretär« v. Puttkamer kommen werde und zwar infolge von Differenzen mit dem Statthalter, welcher ein Einschreiten gegen verschiedene ultramooian-prot-stlertsche Blätter verlangt hatte, waS aber der StaatSseeretär auf Grund de« Preßgesetze« nicht thun zu köiuen glaubte. Der Statthalter wollte dann die Blätter auf Grund de« Dietatur-Paraprophen unter- drück-.a. Diesem Vorhaben widersetzte fich aber der Staat«- secretär und fand dabei Unterstützung beim Reichskanzler. Die ganze Angelegenheit dürfte bis zur Rückkehr de« Kaiser« vach Berlin zurückgestellt worden sein.
Coburg, 26. Juli. Der Kaiser von Rußland kommt im Frühherbst zur Abhaltung von Jagden nach dem Jagdschloß Oberhof.
Loudon, 26. Juli. Gerüchtweise verlautet hier, die Politik Deutschlands auf den Philippinen sei derartig im Einklang mit der England«, daß ein Einvernehmen zwischen Deutschland, England und Amerika möglich sei. Einer vollen Verständigung biete fich kein Htnderniß, da der in Amerika vorherrschenden Stimmung wegen de« Zwischenfalle« mit der „Irene" kein amtlicher Ausdruck gegeben worden sei.
Madrid, 26. Jnli. Die marokkanische Rrgierung hat daS diplomatische CorpS dahin verständigt, im spanisch- amerikanischen Couflicte strengste Neutralität beobachten zu wollen. Die im Hafen von Tanger verankerten spanischen Kanonenboote sollen zur Abfahrt aufgefordert werden.
Belgrad, 26. Juli. Vom 1. October ab wird hier ein von der rusfischen Regierung suboeutionirteS Blatt erscheinen, welches ausschließlich panslavischen Zwecken dienen soll.
• «euderuug der Dawpferwrge im Nordatlaulischeu Oceau. Infolge Vereinbarung der hauptsächlich am Paffagierverkehr zwischen Europa und Nordamerika betheiligten Dampfschifffahrt«.
Gesellschaften ist eine Aenderuog der Routen für die AuS-
und Heimreise ihrer Dampfer im Nord-Atlauttc eingrführt worden. Demgemäß wird für die AuSreise nach New-Uork vom 15. Januar bi« 31. März eiuschl. der ConrS sein : Vom Caoal auf größtem Kreise, doch nicht südlich davon bi« 49° W. L , diese tu 42»/,° N. Vr. schneidend, daun tu grader Linte oder bet östlichem Strom etwas nördlich noch einen Punkt südlich von Nantucket-Feuerschiff, dann nach Fire Island- Feuerschiff. Vom 1. April biS 14. Juni ebenso, doch 49° W. L. in 46° N. Vr. schneidend. Bom 15. Juni bi« 14. Juli der gleiche CourS wie vom 15. Januar bis 31. März. Bom 15. Juli bi« 14. Januar etnschl. vom Kanal auS auf größtem Kreise, doch nicht südlich davon b1« 49* W L., diese in 46° N. Br. schneidend, nach einem Punkte südlich von Nantucket-Feuerschiff und von dort nach Fire J«land-Feuersch>ff. Für die Heimreise von Nrw York gilt so!,ende Route: Zu allen Jahreszeiten von Tandy Hook au« 70° W. L. in 40° 10 N. Br. schneidend. Bom 15 Januar bi« 8. April einschließlich von 70* W. L. und 40« 10' N. Br. Cour« bi« 49° W. L., diese in 41° 40' schneidend, von hier im größten Kreise, doch nicht nördlich davon, zum Kanal. Bom 9 April bi» 23. Juut derselbe CourS, doch 49° W. L. in 40° 61' N. Br. schneidend. Vom 24. Juni bi« 23. Juli der gleiche Sour« wie vom 15. Januar bi« 8. April. Bom 25. Juli bi« 14. Januar von 70° W. L. und 40« 10' N. vr. Cour« auf 60° W. L. und 42° N. Br., dann auf 45° W. L. in 461/,0 N. Br., von hier in größtem Kreise, doch nicht nördlich davon, zu» Kanal.___________________
Wissenschaft, Literatur und Aunft.
— Albert Knapp. AuS Tübingen wird berichtet: Am 25. Juli waren es 100 Jahre, daß hier in Tübingen der geistliche Liederdichter Albert Knapp das Licht der Welt erblickte. Knapp, der im Jahre 1864 alS Stadipsarrer in Stuttgart gestorben ist, verbindet in seinen allerorts vielbesungenen Liedern GeisteSklarheit mit warmer Empfindung. Auch abgesehen von seinen geistlichen Liedern, die in zahlreichen Folgen zum Theil auch in dem von ihm herausgegebenen Taschenbuch „Christoterpe" erschienen sind, bat sein Name unter denen der schwäbischen Dichter einen guten Klang. Karl Gerok hat ihm ein« liebevolle Biographie gewidmet. Die hiesige evangelische Gemeinde hat die Erinnerung an Albert Knapp an dessen 100. Geburtstag in festlicher Weise begangen.
— Der „praktische Rathgeber im Obst- unb Gartenbau" bringt in seiner neuesten Nummer viele Hunderte, geographisch geordnete Berichte über die voraussichtliche Ernte an Aepieln, Birnen und Pflaumen aus allen Tbeilen Deutschlands. Es sind diese Berichte von sehr großer Wichtigkeit für den Obslhandel, weil fie dem Händler die Stellen anzetgen, wo die einzelnen Obfiarten reichlich vorhanden sind. DaS Hal aber wieder für den Züchter den Dorthell, daß die Nachfrage nach Obst eine stärkere wird und er dadurch sein Obst trotz reichlicher Ernte lohnend oerwerthen kann. Die betreffend Nummer wird von dem Geschäftsamte der Wochenschrift in Fiank- furt o. Oder gern Interessenten auf Wunsch umsonst zugeschickt.
Unit>erfiiäts - Nachrichten.
Würzburg, vr. Ed. Wirsing, seitheriger Oberarzt am Männerhospttal in Düsseldorf, ist zum dirigtrenden Oberarzt der inneren Abtheilung des St. HedwtgkrankenhauseS in Berlin gewählt worden. „ .
London. Der Professor deS römischen Rechtes am Umversity College in London Dr. Hunter, ist am 21. d. M. gestorben. Sein Lehrbuch deS römischen Rechte« wird an allen englischen Unioerfitätm ^"^Christiania. Der Botaniker Professor Dr. Axel Gudbrand Blytt ist im Alter von 55 Jahren gestorben. In der wissenschaftlichen Welt hat der Verstorbene sich besonders du>ch dir Fortsetzung deS von seinem Vater begonnenen Werkes „Norwegens Flora und durch seine auch in deutscher Sprache erschlenene Arbeit über die Einwanderung der norwegischen Flora einen guten Namen erworben.
GreifSwald. Der als hervorragender Jurist bekannte Justiz- raih Kirchhof beging am 18. ds. seinen 70. Geburtstag und wurde auS diesem Anlaß von der juristischen Facultät der Universität GreifSwald zum Ehrendoktor ernannt. m £ „ e
Wien. Zum Nachfolger des verstorbenen Professor« der Mineralogie an der Wiener philosophischen Facultät, Dr. Albrecht Schrauf, wurde der Professor desselben Faches an der Prager deutschen Universität, Dr. Friedrich Becke ernannt. — Die Professoren Hofrath Dr. Max Büdinger und Hofrath Dr. Karl Schenk! werden noch das „Ebrenjahr" absolviren und dann von ihren Lehrkanzeln scheiden. — Der Professor der Archäologie Hofrath Dr. Friedrich August Otto Benndorf, der zum Director deS neucretrten österreichischen archäologischen Instituts ernennt wurde, wird au« dem Professoren - Collegium autzscheiden. — Der Privatdozent Dr. HanS Sch reuer wurde zum auß-rordentlichen Professor de« deutschen Rechts und der österreichischen ReichSgeschtchte, der Prtoat- dozent Dr. Gustav Rolin zum außerorbentlichen Professor der romanischen Philologie, beide an der deutschen Universität in Prag, der Privatdozent an der Universität in Catania, Dr. Emanuel Carnevale zum außerordentlichen Professor des österreichischen Strafrechtes und Strafprozesses an der Universität in Innsbruck ernannt. . ,, „
Jena In der philosophischm Facultät der hiesigen Universität hat sich Dr. phil. Wolfgang Keller aus Freiburg i. B. für das nach der englischen Philologie habllitttt.
- Der außerordentliche Professor der Rechtswissenschaften von Blume in Marburg wurde als ordenUicher Professor nach Rostock berufen.


