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27.8.1898 Erstes Blatt
 
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theilnahmen. Die Veteranen dürfen nur Mt Spangen für diejenigen Schlachten aulegen, an welchen fie nach ihrem Militärpaß persönlich theilgenommen haben.

Wetterbericht. Auch heute ist die Luftdruck Bertheilung sehr ungleichmäßig. Da» barometrische Moximn« lagert über dem Osten de» Erdtheil» und zieht fich auch noch in varegelmäßlgea Begrenzungen theilweise nach Teutral-Europa herein. Den Norden dagegen bedeckt eine ziemlich tiefe Depression, welche an der norwegischen Küste schwere Stürme verursacht unv fich außerdem über da» ganze Ostseegebiet erstreckt. Ferner liegt noch relativ niederer Druck im Süden Bitt einem flachen Leutrum über dem Golf von Genua. Bet dieser Luftdruck Bertheilung ist die Witterung vielfach trüb vud regnerisch. I« südlichen Deutschland find allenthalben Niederschläge, zum Theil von Gewittern begleitet, gefallen. Für die südlichen Thetle macht namentlich da» jeuseit» der Alpen befindliche Thellmtolmum seinen Einfluß geltend. voraussichtliche Witterung: Bei wechselnder Be- soölknng zunächst noch strichweise Niederschläge.

B. Großen vuseck, 25. August. Am 30. August wird in dem zur hiesigen Psarret gehörigen Filiale Oppenrod fcon Nachmittag» 2 Uhr an ein Mtsstov»fest gefeiert werden. Außer Herrn Pfarrer Walz au» Lang-Gön» wird cm Missionar au» Hermannsburg predigen. Letzterer ist erst Kürzlich au» Indien zurückgekehrt, und wird derselbe gewiß recht interefiaute Mittheilungen au» seiner Thätigkeit al» Msisionar zu machen haben. Allen Freunden der Misfiou würde also hier Gelegenheit geboten, etwa» Neue» au» dem Gebiet der Heideobrkehruug zu hören, und dürfte der Besuch le» Feste» gewiß ein recht lohnender sein.

Alzey, 24. August. Gestern Abend fand im kleinen Saale de» Casino» eine Abschiedrfeier zu Ehren unsere» in gleicher Eigenschaft nach Gießen versetzten Herrn RrtU» emtmaanfl de» Freiherr« und Großh. Hess Kammerjurker» SchenkzuTchwrinSberg statt. Herr RreiSrath von Hom- lergk zu Vach toastete auf den Scheidenden und hob deflen Pflichteifer und Verdienste um den Rrei» rühmend hervor. Hirr Amtmann von Schenk dankte bewegten Herzen» für die »lebeoswürdtge Aberkennung von Setten feine» Vorgesetzten sind für da» freundliche ja herzliche Entgegenkommen, da» er wie seine ganze Familie in guten wie in|en Tagen bet len Bewohnern Alziy» gefunden hätte. Noch mancher Toast wurde auSgebracht und'manches fröhltche Lied gesungen, bt» tlc zahlreichen Festtheilnehmer sich trennten mit dem Wunsche, daß t» Fretherrn von Schenk auch in seine« neuen Wirkung»- kreise Gießen allezeit wohl ergehen möge.

Au» Ser Zeit für Me Jdt

Vor 128 Jahren, am 27. August 1770, wurde in Stuttgart einer der bedeutendsten neueren Philosophen, Georg Wilhelm Friedrich Hegel geboren, der durch seine dialectische Philosophie ein Lehrgebäude schuf, da» auf da» ganze geistige Leben seiner Zelt von größtem Einfluß war. Zn Folge seine» Streites über Strauß'Leben Jesu" trennten fich die Anhänger Hegels in Alt- und Junghegelianer; zu letzteren gehörten Bauer und Feuerbach. Hegel starb am 14. November 1831 in Berlin, wo man ihm ein Denkmal einchlcte.

Aus der Schweiz, 23. August. Wie da»Vaterland" berichtet, tst die Direktion der Gotthardtbahn seit einiger Zeit alt dem Studium eine» hochinteressanten Werke» beschäftigt­es ist die» die Anlage einer Druckluftleitung zur Durch­lüftung de» großen Tunnel» durch den Gotthardt. Zwar Gnd die BentilationSverhä'triifle wenigsten» für den Reisenden üisder sehr leidliche. W-r sein Coupö gut abschlteßt, der wird vom Rauch nicht oder nur wenig belästigt und die L<mptrotur steigt nur nm wenig Grade. Auch ein zwangs- heiser längerer Aufenthalt iw Tunnel hätte «ür die Reisenden j vbsolut keine Gefährlichkeit. N cht ganz so leidlich find die Verhältnisse für da» im Tunnel fich aushaltende Wärter- i personal. Man sagte dem Gewähr»monu de» Blatte», daß dieser Dienst ein so aufregender sei, daß trotz der nur kurzen Arbeitszeit der kräftigste Manu auf eine längere Dauer nicht Stand halte. Eine Su»lüftuvg de» Tunnel», wozu ja die U utz genügend Kräfte liefert, würde also in erster Linie luten Arbeitern zu Gute kommen. Kommt noch die elektrische Beleuchtung de» Tunnel» hinzu, so har die Gotthardtbahn äzreu Ras, immer nur da» technisch Beste zu leisten und hierin immer zuerst aus dem Platz zu sein, neuerding» in hervorragender Weise gewahre.

Schutz den Singvögeln. Man schreibt au» Nizza t:m 20. August: Nua werden endlich auch hier an der Beenge zwischen Frankreich und Italien die kleinen Stug- cägel und Jnsektenverttlger geschützt. Mit der Eröffnung i dir Jagdsaison am 18. August wurde zugleich ein Dekret eilafien, womit da» Schießen aller Vögel, die kleiner al» Dachtel, Droffel und Amsel find, verboten wird. Au»- genommen sind nur Lerche, Orrolan und Feigensreffer, welche Lach wie vor zu Hunderten gefangen, gimästet und gebraten Verden können. Jeder, der einen Jäger, Händler oder Träger aazeigt, erhält 10 Fr». Belohnung, der Miflethäter selbst Lrreststrafe. Da da» Jagdpatent von 15 auf 28 Fr», er- höht wurde, murren die kleinen Sonntag»jäger gewaltig in ölen Blättern de» Litorale. Hoch erfreut aber find die Land- Kirche, denen die nützlichen Bögel erhalten werden. Am »eisten aber werden fich die Fremden freuen, wenn fie auf Nizza» Matkt nicht mehr die Nachtigallen, Gra»mückeu und Helfen in langen Retten aufgeschnürt finden werden.

Die verschwundene Donau. DerFranks. Ztg." wird ^schrieben: Wo entspringt die Donau? Wohin ergießt sie sich? Sonderbare Frage! Bringen Briegach and Breg die Donau zu Wege und ist die stolz vmmauerte Quelle beim Fürstenbergischeu Schlöffe zu Donaueschingen wirklich die Dooauquelle, wie BolkSmund und Lehrbücher behaupten, dann ergießt fich die Donau zur Zeit nicht io

da» Schwarze Meer. Ist aber der Strom, der an Ul«, Paffau und Wien vorbeiströmt und sich schließlich in da» Schwarze Meer ergießt, die Donau, daun ist die Angabe seine» Ursprung» unrichtig, verfolgt man die Donau von Donaueschingen bi» in die Gegend bei de« badischen Dorfe Möhringen und der württemberglschen Stadt Tuttlingen, dann ist auf einmal die vorher nicht wafferarme Donau verschwunden. Heute liegt da» Donaubett bei Tuttlingen wieder trocken, ein großer Uebelstand sür die dortige Industrie. Und wo ist die Donau? Oberhalb Tuttlingen befinden fich im Strombett Kalksteinklüfte, durch welche bei hohem Waffer- stände da» meiste, bei niederem Wafferstaude alle» Waffer versickert, um nach mehrstündige« unterirdischem Lause iu de« starken Quelltopse der Hegauer Aach wieder zu Tage zu treten und al» wasserreiche» Flüßchen de« Bodensee zu« zueilen und damit dem Rheine. Man kann also mit vollem Rechte sagen, bei niederem Wasserstand entsteht die Donau allerdings da oben um Donaueschingen herum, ergießt fich aber tu den Rhein, beztehungSwelse in die Nordsee. Da» gewerbreiche Tuttlingen und sonstige indnstrieelle Anlagen unterhalb Tuttlingen werden durch diese» merkwürdige Natur- ereiguiß schwer geschädigt. Um festzustellen, wo da» Wasser bleibe, hat man Farbstoffe, Salz, Spreu u. s. w. In dem Strombett mit dem Waffer verschwinden lassen und gefunden, daß e» im Hegau wieder zu Tage trat. Ein Müller soll sogar einmal eine Gate in den Spalten gestopft haben und diese sei nach mehrstündiger unterirdischer Fahrt in der Hegauer Aach zu Tage gekommen. Wohl haben die Donau- uferbewohner in dortiger Gegend durch Einwerseo von Eement dem Uebelstand abzuhelfeu gesucht, aber nicht mit dauernde« Erfolge. Zudem nahmen die vielen Gewerbe­treibenden am Hegauer Aachflüßchen hiergegen Stellung, und da der staat»rechtliche Weg sehr lang und zweifelhaft ist, suchte man da» Ziel auf gemeinrechtlichem Boden zu erlangen. Heimliche versuche, die bösen Löcher zu stopsen, sollen auch öfter unternommen worden sein. So erzählt man sich, daß den Arbeitern eine» Eisenwerk» die böse Au»ficht gewacht wurde, ohne Arbeit zu sein, wenn da» Wasser immer noch mehr verschwinde. Da soll denn Nacht» bei Möhringen ein unheimliche» Treiben stattgefunden haben, ein geheimnißvolle» Hantiren mit Säcken voll (Sement u. s. w. Am nächsten Tage hatte da» Werk wieder Waffer, und die Leute Arbeit. Gegenwärtig liegt die Wasserkraft bei Tutilingen brach nnb viele Fische verschmachten, weil ihnen ihr Leben»ele«ent ent­zogen ward, vorerst ergießt fich also die Donau in die Nordsee.

Hebet Zerstreutheit berühmter Personen in früherer Zeit. Baco v. Berulam, f 1626, einer der größten Denker seiner Zeit, war doch manchmal sehr zerstreut- vielleicht oft in tiefen Gedanken. Einst rauchte er in einer Gesellschaft und benutzte unbefangen den Finger einer Dame, welche neben ih« stand, al» Tabaksstopfer. Newton, der Ent­decker de» Gravitation»-Gesetze», f 1727, war einst in seine mathematischen Studien sehr vertieft. Al» er von seinem Bedienten zu Tisch gerufen wird, versichert er, er habe ja schon gegessen, bi» ihn dieser durch die gedeckte, aber noch unberührte Tafel vom Gegentheil überzeugt. Der fran­zösische Fabeldichter Lafontaine, t 1695 zu Pari», ging einst am Hause eine» Freunde» vorüber und fragte dessen am Fenster stehende Frau, wie ihr und ihrem Manne gehe, voll Verwunderung glaubte diese, er wolle ihrer spotten; aber Lafontaine mußte erst erinnert werden, daß ihr Mann ja vor einigen Tagen gestorben und er seiner Leiche mit anderen Freunden gefolgt sei. Tin früherer Profrssor in L. lud oft Gäste ein, ohne seiner Frau etwa» davon zu sagen und erinnerte fich erst daran, wenn sie kamen. Häufig vergaß er, daß er Vorlesungen zu halten habe, oder glaubte fie bereit» beendet zu haben. Der Bischof von Banne, Monfieur d'Augouge, besuchte einst die Marqitse DrScartr» in ihrer Rrankheit. Er setzte fich in einen Lehnstuhl bei ihre« Bette, ließ im Gespräch sein Brevier (katholische» Gebetbuch) fallen, und indem er e» aufheben wollte, ergriff er statt dessen den einen Pantoffel der Dame, steckte ihn ein und ging bald darauf in die Kirche zu Mette. Man schickte ihm einen Bedienten mit dem Brevier und der Bemerkung nach, er habe in Gedanken der Frau Marquifin Pantoffel eingesteckt.Da» wußte ich nidjt* *, sagte der Bischof, indem er in seiner Tasche suchte. Endlich zog er den Pantoffel hervor und setzte hinzu:Sieht Er, da» ist Alle», was ich von Pantoffeln bei mir habe."

Auch ei« Liebesbrief. Folgender Brief wurde dieser Tage in Pyrmont gesunden:Pyrmont, den 23. Juli 1898. Lieber Gustaff! ES gefelb mich hier recht guth, wo wir im Hotel wohnen, wo die Herrschaft fich tafeliobt tst ich effe mit die Rinder Aal akacte hat aber noch nie «al ge­geben, obgleich Du ihn sehr gerne machst. Die Jöhren wachln unß Mätchenß zu schaafeu fie find sehr unartig. E» regnet den ganzen Tach also Brtter schlecht. Ehe Du in den Manneber gehst schreibe mich mal. Ich unter- zeichne mich Deine dlchliebende Raroline."

vaueruweiSheit. Hiesl:Vater, wa» ist dös, «nti- pa^le?" Bauer:Wenn D' Einem a Loch in den Ropf haust."

» Echliu.. . . Also die F:au Majorin hat Dich beschimpft! Da werb ich fie verkiagen/ Ach nein, Victor, schenk wir lieber eia neue» Kleid ba ärgert sie sich weit «ehr!"__

Mrchliche Anzeigen der Stadt Gichcn.

Evangelischeememn.

Sonntag den 28. August. 12. Sonntag nach Trinitatis. Gottesdienst.

In der Stadtttrche.

vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Schlosser.

In der ^Johanueötirche.

vormittags 7»/. Uhr: Pfarrer Euler.

Zugleich Christenlehre für die Neuconfirmirlen auß der Lucas- ^E'zzo'rmittags 9Vt Uhr: Pfarrer vr. Naumann.

Beichte und heil. Abendmahl für die Lucas- und Johanne^-' gemeinde. Anmeldungen vorher bei den Pfarrern erdeten.

vor Schluß de» Gottesdienstes: Diensteinsührung von drei Kirchenvorstebern der Johanneßgemeinde.

Am Sonntag, den 4. September: Kirchliche edeier de» Sedanfested. An bicfem Tage wirb nach den Gottesdiensten eine Collecte erhoben »um Besten der flalfer WitNclm-rtiftung für deutsche Invaliden.

Rattzilische Steelebe.

Samßtag den 27. August.

Nachmittags um 4 Uhr und Abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.

Sonntag den 28. August. 13. Sonntag nach Pfingsten, vormittags von 6*/i Uhr an: Gelegenheit »ur heil. Beichte.

, um 7 Uhr: Die erste teil. Messe: vor und in derselben AuStheilung der heil. Communion.

um 8 Uhr: Die »weite heil. Messe;

, um 9*/e Uhr: Hochamt mit Predigt.

Nachmittags um 2 Uhr: Andacht.

Gottesdienst in der Synagoge.

Samßtag den 27. August 1898.

Vorabend 7 Uhr, Morgens 8«) Uhr, Nachmittag« 4 Uhr, Sabbathaußgang 8« Uhr.

Gottesdienst der israelitischen Aeligionsgesellschast.

Sabbathfeier am 27. August 1898.

Freitag Abend 6» Uhr, SarnStag vormittag 8 Uhr, Nach­mittag 4 Uhr, EabbathauSgang 8°& Uhr.

Nachmittag 3* Uhr SchrifterklLrung in der Synagoge.

WochengotteSdienst Morgens 660 Uhr, AbendS 7 Uhr.

Temperatur der Lahn und Lust nach Reaumur gemessen am 26. August, zwischen 11 u. 12 Uhr Mittag». Wasser 16'/,°, Luft 17°.

Rübsamen'sche Badeanstalt.

Neueste Nachrichten.

Depeschen bei Bureau .Herold*.

Berlin, 26. August. Nach einem Brüsseler Telegramm birvosfischen Zeitung" hatte der König gestern mit btm chinesischen Gesandten nach Eatgegennahme von beffen Be­glaubigungsschreiben eine Unterredung, welche über eine Stunde bauerte. In dieser Verhandlung wurde die Abtretung eine» Rüstenstrichtß an Belgien besprochen.

Frankfurt a. M., 26. August. Gestern Abend ver- abschiedete fich Fräulein Rat hi Frank Im hiesigen Schau- splelhause inSappho". Der Abend gestaltete sich durch den nicht endenwollenden Beisall de» Publikum», welcher nach jedem Act fich steigerte, zu einem der glänzendsten der Frank- furter Theatergeschichte. Die künstlerische Leistung der großen Tragödin zeigte den herben Verlust, den Frankfurt durch ihr Fortgehen erleidet.

Köln, 26. August. DieKölnische Zeitung" meldet an» Sofia, die bulgarische Regierung beabfichtige in nächster Zeit eine diplomatische Agentur In Berlin zu er­rieten. Alß Sandidat für diesen Posten wird der bisherige diplomatische Agent in Wien, Sirmadjew, genannt, der in seiner gezenwärtigen Stelle durch den ehemaligen Minister Stranßki ersetzt werden soll. Die Schaffung dieser neuen Vertretung Bulgarien» in Berlin soll weniger politischen all Handel»-Jnteressen dienen.

«gram, 26. August. Die Polizei ist hier einer weit­verzweigten Falschmünzerbande auf die Spur ge­kommen.

Paris, 26. August. Die Asfaire Possel hat gestern einen überraschenden Abschluß gefunden. Possel erschoß fich in einem hiesigen R.staurant, angeblich wegen der Berdächti- gnng, seine Frau ermordet zu Haden.

Paris, 26. August.Aurore" vsöffen licht den Wort­laut von einer Reihe von Erpr essung»briefen, welche Esterhazy ohne Unterschrift an Mademoiselle Boulancy und an den Adoocateu Lebloi» geschrieben hat.Aurore" schließt ihre Aussührungen mit der Behauptung, fie habe Hände voll Beweise dafür, daß Esterhazy ein Berräther, ein Schwindler, ein Lügner nnb Fälscher sei.

Paris, 26. August. Oberst Picq uar t und der Advocat Lebloi» kommen vor da» Zuchtpolizeigericht. Den Gegen- stand der Verhandlung wird die Anschuldigung bilden, daß Picquart die Resultate seiner gegen Esterhazy geführten Untersuchung dem Advocaten Lebloi» mitthetlte, welcher seinerseits de« Senator Scheurer - K-stner dieselben be­kannt gab.

Paris, 26. August. Mehrere Mitglieder des Dlscipllnar- rathe» In der Esterhazh-Affoire erklärten, es fehle an fehle an hinreichenden Beweisen. ES sollen daher noch weitere Zeugen vernommen werden. .

London, 26. August. Der New Yorker Eorrespondent de»Globe" meldet, daß Präfident Mac Kinley sich gegen­wärtig besonder» mit der Beichuldigung der Generale Shafter und MileS gegen den StaatSsecretär Alger beschäftigt. Mac Rinley hat Alger aufgefordert, seine Demisfion zu geben. Es wird ein Untersuchungsrath gebildet, um die Bischnl- bignngen klar zu legen.

Laad», 26. August. Aus New-York wird gemeldet, daß bei den Grand Bank» \m Nebel der belgische Passagier- DampferNorg e" mit dem Fischer-SchoonerLa Eoquette" au» Bayonne zusammenstie ß. Der Slooner ging sofort inner; 16 Mann seiner Besatzung find ertrunken.

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