be
zogen.
Mainz. Anz.
** Wetterbericht Nachdem sich nunmehr auch die
hoher Druck fast ganz Europa. Sein Kem erstreckt sich Jauern «efelonbl bt« zur Nordsee. Ueber Leotral- und Südeuropa bestehen jedoch noch zahlreiche kleine Unregel- rnäßigkctten, welche vielfach zu trübem oder wolkigem Wetter veranlafsong geben. Die Temperaturen, für die JahreSzett verhältnißmäßig niedrig, zeigen in den cootiveotalen Lagen geringe Unterschiede. — BorauSstchtltche Witterung: Zunächst noch meist wolkige« und ziemlich kühle« Wetter.
CtcaU» und proHnjidUt.
•ietoL 2en 26. April
Kriegerdenkmal. Heute Bormittag wurde im Beisein
Deukmal«-Eomit6-, Vertretern der Stadt usw. der in
schützen können. Eine eigentliche Befestigung dürfte wohl erst nolhwendig werden, wenn durch die wirthschastliche Ent- Wickelung de« Platzes daselbst Werthe geschaffen sind, welche im Kriege einen feindlichen Angriff von außerhalb her befürchten lassen.
•• Der BerschSuernngr Berem hielt am 19. April seine Generalversammlung ab. ES ergab sich au« dem Bericht de« Borfitzendeu ein günstiger Stand der Finanzen- mit Schluß de« Jahre« 1897 war ein Kaflenbestand von 2070,15 Mk. vorhanden, au« welchem allerdings bereits 1000 Mk. für den Thurm auf der Hohenwart bewilligt waren. Der Verein hat im verflossenen Jahre neue Bänke aufgestellt und mehrere Fußwege verbessert. Der Mitglieder- stand ist leider etwa« zurückgegangen, er betrug 461 Mit- glirder. Hoffentlich stnden sich im Laufe de« Jahre« wieder neue Freunde, welche den Verein in seinen gemeinnützigen Zwecken unterstützen. Anschließend an die Generalversammlung wurde eine vorstandSfitzung gehalten, in welcher über die Thätigkeit des Verein« für 1898 berathen wurde. Al« zu- nächst in Angriff zu nehmende Arbeiten wurden vorgesehen: Beschaffung von 6 neuen Ruhebänken, davon soll je eine aufgestellt werden an der Grüuberger Chauffee, am Eck der HoppelSwiese, im sogenannten „Nizza", am alten Schiffrn- bergerweg, in der Schneise an der Hohenwart. Sämmtltche vorhandenen Ruhebänke werden neu geölt und, wenn nöthig, reparirt. Ebenso sollen die stark beschädigten Sitzgelegenheiten auf dem Hohenwartberge wieder hergestellt werden. Allge- meinen Beifall wird die ferner beschlossene Aufbesserung des alten Schiffeubergerweg« finden. ES soll namentlich auf dem stets sumpfigen, nassen Theil des Wege« ein guter, trockener Fußpfad hergestellt werden. Hierzu wurden 100 Mk. ver- willigt, und da für den gleichen Zweck noch aus dem Vorjahre 100 Mk. zur Verfügung stehen, so kommen für Ver- desierung diese« beliebten Waldweges im Ganzen nur 200 Mk. zur Verwendung. Weiter verwilligte der Verein noch: 500 Mk. für den Thurm auf dem Dünsberg in zwei Jahre«- reuten zahlbar, 20 Mk. für eine Schutzhütte aus dem Hangel- ftein, 600 Mk. Beisteuer zur Wegmaekirung in der Umgebung von Gießen.
•• Befihwechfel. Da« Hau« deS Fabrikanten Ad. Busch, Bahnhofstraße, Ecke Westanlage, ging für 86 500 Mk. in den Befitz de« Wetßbindermetfter« Gottlieb Nauheimer über. — Die noch im Bau befindliche Villa de« Weißbinder- meisterS Nauheimer, in der Moltkestraße, wurde au Fabrikant , Busch sür 40000 Mk. verkauft.
•• Die Anstellung und Lersehnug bet Schulgehilsen und Schnlverwalter im Großherzogthum soll nunmehr nach Grund« iätzen erfolgen, die von den seit Jahren in Anwendung be- fiadlichen nicht unerheblich abweichev. Die Erstanstellung der vom Seminar abgehenden jungen Leute geschieht nämlich zukünftig durch Decrer vorzugsweise an mehrklasfigen Volksschulen, während die älteren Schulverwalter an die gewöhn- I l'ch mit schwierigeren Verhältnissen arbeitenden eiuklasfigen Schulen dcS Lande« versetzt werden sollen. Wenn nun auch I die in den letzten Tagen au die jungen Lehrer auSgegebenen I Decrete in gar vielen Orten manche Urberraschungen brachten, I so läßt sich doch nicht verkennen, daß der neue Modu« sür I Tchule und Bevölkerung recht bald seine guten Früchte I z itigen wird.
Schieß- und Kaugpramieu auf Raubvögel. Der ver- band deut'cher Brieftauben-Liebhader-Vereine in Berlin hat I ür da« Abschießen und Fangen von Wanderfalken, Hühner- I Habichten und Sperberwetbchen pro 1898 wiederum eine I Prämie von 2000 Mk. ausgesetzt, die Anfang Decrmber 1898 nach dem verhältniß der eingelieferten Fänge zur ver- I theilung gelangen. Zur Erhebung eine« Ansprüche« an dieser I Prämie müssen die beiden Fänge, nicht der ganze Raubvogel, I bi« Ende November 1898 dem Berband«geschäst«sührer I Dördelmann eingesaudt werden.
*• Eine «affen,ufuhr von amerikauifche» Tabak ist seit einigen Wochen zu verzeichnen. Infolge be« spanisch- I amerikantschen Touflict« find die Pflanzer und Händler be- I müht gewesen, noch vor Au«bruch de« Kriege« möglichst viel I von ihrer aufgestapelten Waare nach Europa zu verladen. So ist, schreibt man der „Deutsch. Tage«ztg.", seltsamer Weile da« Gegentheil von dem, wa« man in Tabakinteressenkreisen I befürchtete, etugetroffen und zunächst eine Uebersüllung I der Läger erfolgt. Dieser Zustand dürfte jedoch nur von I kurzer Dauer sein, da die vorräthe der amerikauitschcn Ex- potteure ziemlich knapp find und der Au«bruch de« Kriege« um Euba nicht nur da« Ablchneiden der gesammten Tabak- und Eigarren-Zufuhr au« Havanna bedeutet, sondern auch I die Erschwerung der Ausfuhr de« no>damerikanischen Tabak« I durch die spanischen Kreuzer und Kaperschiffe mit sich dringt. I Jedensall« wirkt der Krieg wesentlich auf die Verhältnisse in I der demschen Tabakinduftrte zurück und wird nicht ohne Ein- ' fluß auf die Preise bleiben. z
dies noch fragen, wie denn diese Prioatpflichlen beschaffen
. —, und ob sie denn gar so schwerwiegend seien, daß der Prinz
ltche Depresfion nahezu vollständig ausgebildet har, bedeckt I nicht in den Krieg ziehen könne. So viel man weiß, verfügt
natürlicher Größe gefertigte Entwurf de« Kriegerdenkmal« auf dem Marktplatz aufgestellt, um die Wirkung be« Denkmal« beurteilen zu können. Selbstverständlich gingen unter den zahlreichen Zuschauern die Meinungen über die Wahl de« Platzer ebenso auseinander, wie Über den Entwurf selbst. Herr Heinr. Noll (Marktplatz) machte einige photographische Aufnahmen.
•* «ottrag Wie au« dem Anzeigentheil ersichtlich, findet Mittwoch den 27. April im BereinShau« de« Kauf- männischen Verein« ein Vortrag de« Herrn Realgymnasial- lehrer« Ko ob über „Unsere Sonne" statt. Gäste können eiugeführl werden.
Hongkong, 25. April. Fünf Fahrzeuge des hiefigen amerikanischen Geschwader« gehen heute mit versiegelten Ordre« in See. „Olympia" und „Baltimore" er- warten die Ankunft de« amerikanischen Lonsul« von Manila und werden morgen Nachfolgen. — Die englischen Be- Hörden erließen eine Proklamation, die den englischen Slaat«angehörigen verbietet, die beiden im Kriege befindlichen Nationen zu unterstützen.
Lhaughai, 25. April. Prinz Heinrich ist vor- mittag« abgeretft, nm sich bei Woosung an Bord der „Gefion" zu begeben.
Lanbach, 24. April. Dem hiesigen Forstmetster Herrn Th um wurde der Titel „Obersorstmeister", dem Herrn Forftaffessor König er in Arn«bnrg der Titel „Gräfl. Oder- förster" zu theil. — Die Herren Kammerdiener Böhm and Kutscher Radetzky wurden zu „Haushofmeister" bezw. „Leibkutscher" ernannt.
Darmstadt, 25. April. Nachdem das Gesetz über die Errichtung eines Staorsschuldbuchs für daS Sroßher- zogthum Hessen im Regierungsblatt nunmehr veröffentlicht worden ist, soll dem vernehmen nach in Kürze die Stell- de« StaatSschuldbuchführerS besetzt werden.
Darmstadt, 25. April. TamStag Nachmittag zwischen 3 und 4 Uhr hat ein FeldschÜtze in der Nähe de» Beffauger BahnhosSgebäudeS im Felde einen Offiziersburschen vom Dragoner-Regimern Nr. 23 ansgefunden, der sich m:: einem sogen. Rehkaicker erstochen hatte. Die Lciche wurde alsbald durch die Militärbehörde sortgebracht.
Mainz, 25. April. Die Leiche eines Ertrunkenen wurde gestern Morgen aus de« Wallgraben am Rheinthor kurz vor 11 Uhr geländet. Man vermuthet, daß der Mann in seinem betrunkenen Zustand in dieses nasse Bett hinein gelaufen ist und er hier seinen Tod gefunden hat. von anderer Sette erfahren wir noch, daß der Geländete ein Tag- lähoer (früherer Bierbrauer) NamenS Storch ist, der 63 Jahre alt war. Nach Aufnotirungen in bt» Notizbuch be« verlebten hat er die Thar au« Noth begangen, da er keinerlei Mittel mehr hatte, ba« Leben zu fristen, vor An«- sührung der That hatte sich der alte Mann sämmtliche Taschen mit Steinen gefüllt. Dadurch blieb er aufrecht stehend t» Schlamme de« Wallgraben« stecken. Durch da« Sinken be« WasstrS kam gestern Morgen nach 11 Uhr sein Kopf zu« Vorschein und wurde darauf die Landung der Leiche voll-
t)emrifd? t<s»
* Brauufel«, 23. April. Nachdem die vorjährige An«- I ftellung für Handwerk und Hausindustrie zu Braunfels I den Erfolg gehabt hat, manchem Handwerker des Lande« I viele Aufträge und neue Kundschaft zuzuführen, hat der Bereut I „LandeSwohlfahrt" in feiner letzten Generalversammlung be- I schlossen, zur dauernden Hebung de« einheimischen Handwerk« I und der Hausindustrie in Braunfels auf derselben Stelle, I wo im vorigen Sommer die Ausstellung stattfand, eine Ver- I kauf «halle zu errichten.
' WieSbadeu, 25. April. De« „Rhein. Eour." zufolge I tst der Süddeutschen Eisenbahn Gesellschaft die Eoncesfion zur I Errichkung einer Kleinbahn zwischen Mainz und I Wiesbaden ertheilr worden
* Ehemuitz, 25. April. Heute früh wurde in der Nähe I der Stadt Genngswald e der entsetzlich verstümmelte Leichnam der 20jährigen Tochter be« Streckenarbeuer« Riedel au« AscherShain aufgefunden. Der Hinterkopf der Leiche ist zertrümmert und der Unterleib zerstückelt. Die fehlenden Theile wurden an einem Bannte hängend vor- gesunden.
" Ein Aprilscherz, den sich die Zeitschrift „Küche und Keller" in ihrer Nummer vom 1. April geleistet hat, kommt nachträglich zu besonderen Ehren, indem er von zahlreichen Blättern mit dem ernstesten Gesichte nach erzählt wird. Die Geschichte handelt von dem angeblichen Besuch eine« niederländischen Schiffskoch« auf der TeufelStnfel bei dem Märtyrer Dreyfu«. In phantafievoller Einkleidung und mit eine« recht geschickten Anstrich von Wahrscheinlichkeit wurde da erzählt, der Dampfer, auf dem der Koch sich befand, fei eines Tage« nahe an der TeufelSiusel vorübergefahren, al« ein Boot mit Soldaten vom Lande abstieß, und die Bitte überbrachte, den Sch ffßkoch auf einige Stunden „geliehen" zu erhalten, ba ber Proviantchef be« DreyfuS'schen Wacht commanbo« sich den Arm gebrochen habe. Der Koch leistet de« „schmeichelhaften Rufe" natürlich Folge unb bereitet dem Gefangenen ein regelrechte« Diner. Man muß bte Erzah- lung schon ziemlich genau lesen, um auf bie kleinlichen Unmöglichkeiten zu kommen, die ba« ganze al« einen Scherz kennzeichnen.
• »r rann nicht mitthun. Da« „N. M. T." schreibt: „Noch bevor der KriegzwischenSpanien und Amerika ausgebrochen, hat da« erstere Land den Verlust eine« beachten«, werlhen Mitstreiter« zu beklagen, eine« Kämpen, dem gegenüber Amerika sicher oen Kürzeren gezogen und weiß Gott wie viel verloren hätte. Er kann nicht mitthun, der Prinz Hononu« von Monaco nämlich. Der Sohn be« Beherrscher« diese« wohl nur von vereinzelten glücklichen Pointeuren getobten Lande« ist, wie die gewiß erstaunte Mitwelt au« einer Depesche der „Agence Hava»' erführt, nicht nur Erbprinz von Monte Carlo, sondern auch Fregattencapitän der spu- mschen Marine. Al« solcher, raisonnirt der beschränkte Unter- thanenverstand, hätte er jetzt wohl die Pflicht gehabt einzurücken. Aber er kann e« nicht thun, er ist leider verhurdert. In einem nach Spanien gerichteten Briefe hat der Prinz bekannt gegeben, daß ihn Privatpflichten davon abhalten, seinen Dienst in der spanischen Marine zu erfüllen. Privat« pflichten! Muth:t e« einen aetvobnlicben Menschen schon übe rau« .spanisch" an, daß em Offizier überhaupt noch andere al« Pflichten de« Dienste« habe, so muß er sich über-
Für Aiautschau
ist bekanntlich im Nachtragsetat eine Pauschsumme von fünf Millionen verlangt. E» ist das, wie die officiösen „Bert. Pol. Nachr." ausführen, geschehen, weil die gegenwärtigen Verhältnisse eine Specialifirung des Etat« nicht zulassen. Die Aussichten für die wirthschastliche Entwickelung der Colonie sind durchaus günstige. Es ist zu hoffen, daß die Erschließung de» Hinterlandes, die gute Gelegenheit für Herstellung einer Eisenbahn, die günstige Lage für die Schifffahrt den Platz bald in die Höhe bringen. Er hat auch eine Zukunst für die Sicherung der chinesischen Küsten- fchtfffahrt sowie al» Stapelplatz für den Küstenhandel. Auch al» Badeplatz für die in Ostasien lebenden Europäer wird er wohl in Anspruch genommen werden. Die Vermessung des Hafen», Betonnung des Fahrwasser», Befeuerung und Signaleinrichtung sowie die Anlage von einigen Ladebrücken und Krähnen soll bald vorgenommen werden. Der Ausbau des Hafens soll mit dem Fortschreiten der wirthschaftlichen Entwickelung im Einklang bleiben. Dockanlagen, Speicher rc. sollen der Privatunternehmung überlassen bleiben. Um an Land für eine spätere städtische Entwickelung planmäßige Vorbereitungen treffen zu können, soll das übernommene Land vermessen, ein Bebauungsplan entworfen und dasjenige Land erworben werden, welches für die Anlagen der Cwil- und MUitärverwaltung nothwendig ist. Es wird erforderlich sein, die Besitzverhältnisse innerhalb des gesammten für eine spätere Bebauung in Frage kommende Gebiets zu ermitteln. Dazu soll der tm Etat erwähnte, dem Gouverneur hergebende richterliche Beamte dienen. Der Letztere soll aber auch die Rechtsstreitigkeiten mit den Chinesen bezw. der Chinesen untereinander schlichten sowie die Strafjustiz auch als Auditeur für die Garnison pflegen. Die Beigabe e ne« gewissen Unter- personal« für Gouverneur und richterlichen Beamten wird nicht zu umgehen sein, jedoch wird angestrebt, den qesammten Organismus m möglichst engen G enzen zu halten. Selbstverständlich wird das Bestreben dahin gehen, fo bald wie angängig, da« Princip der Selbstverwaltung in der Colonie durchzuführen. Geschäfts- und Verkaufsräume werden gebaut werden müssen. Wa» die Garnison au» einem Bataillon Marineinfanterie und einer Compagnie Matrosenartillerie betrifft, so wird dieselbe, da bet der in Folge der chinesischen Mißwirthschaft einigermaßen verwilderten Bevölkerung von etwa 60000 Menschen, die sich an die neuen Verhältnisse gewöhnen soll, mit der Möglichkeit von Unruhen zu rechnen ist, vorläufig in Kiautschau verbleiben müssen. Die Garnison wird auch wirksam sein, wenn sich beim Bahnbau im Binnen- lanbe Schwierigkeiten ergeben sollten. Man muß abwarten welchen Eindruck der Bau der Bahn unb bie Erschließung bei Innern, bie Ausnutzung ber Kohlenminen rc. auf bie chinesische Bevölkerung machen. Da» Neue hat bei berfelben
zunächst stet« lebhafte Unruhen erzeugt. Die Garnison bilbet ferner ein Mannschaftübepot auch für ben Fall, baß Lustige deutsche Interessen in Ostasien bedroht erscheinen. x)te JNuffen betreiben alle ihre Unternehmungen unter mili. tätigem Schutz. Für die Garnison ist gleichsall« bie Anlage »on Unterlunfteräumen oon Wohnungen für bie affinere eine« L-zar-th. nöthig. Die Einrichtungen ber Garnison: Lazareth. Arzt, Pfarrer, Apotheker ic. sollen auch ber (Steil- beoötterung zu Gute kommen, bi» für biefe eigene Vorsorge Betroffen werben muß. An bie Anlage von permanenten Befestigungen ist zunächst nicht gedacht. Gegen Unruhen oon Seiten ber Chinesen wirb man sich mit dem zur Stelle qe- schafflen Material oon leichten Geschützen unb leichter gelb.
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ber Ri^tuufl b#n Matauze« zurückkehreu. Dicker Rauch kam I befestigung unb der Erhaltung der bestehenben Einrichtunaen au« seinem Schlote,- e« war klar, daß er ein Ziel verfolgte. «--- - • *•- - --■ - 9
©alb entdeckte die Flotte auch den Gegenstand seiner Verfolgung: Ein Kriegsschiff, welche« in ber Nahe ber Küste seine Fahre nahm. Da« «brntralschiff „New.york", ber Kreuzer „Marblehead" unb ba« Kanonenboot „Wllmiogtou" trennten sich sofort von ber Flotte, um ba« Schiff auzuhalten, welche« nach Ansicht ber amerikanischen Offiziere ein spanische« Kriegsschiff, entweder die „Titania" oder die „Almiraote Oqeubo" war. An Bord der amerikanischen Kriegsschiffe herrschte große Erregung und Kampsbegier. Alle Vorbereitungen zum Kampfe wurden getroffen, die Geschütze an der Steuerbordseite und in den Thürmen der „New York" wurden auf ba» verfolgte Schiff gerichtet. Da bemerkte man, daß e« bte italienische Flagge gehißt hatte. Die amerikanischen Fahrzeuge setzten jeboch ihre Fahrt unb bte Vorbereitungen zum Kampfe fort. AIS bte „New-Uark" auf 1500 Meter herangekommen war, htßte baS verfolgte Schiff die amerikanische Flagge und gab al« Salut für ba« amerikanische Geschwaber 15 Schüsse ab. Die New-York ertoiberte ben Salut, indem sie die italienische Flagge hißte. Man sah «unmehr, daß das verfolgte Schiff ber italienische Kreuzer „Giovanni Banzau" war, welcher sobann seine Fahrt fort« fetzte unb in den Hafen von Havana einlief.
Havanna. 24. April. Die amerikanischen Kriegsschiffe „Wtlmtngton" unb „Porter" brachten jebeS einen kleinen spanischen Schuner, ben einen mit Holz unb Kohlen, ben anderen mit Rum und Zucker beloben, auf. Beibe Schuner würben nach Keywest geschleppt.
Havanna, 24. April. Heute in aller Frühe eröffneten die Batterien beS EastelleS Morro von Neuem baS Feuer auf das amertkantfche Geschwader, ohne tndeß einen Erfolg zu erzielen.


