Ausgabe 
22.4.1898 Erstes Blatt
 
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bett Erfolg, daß in guten Jahren 20000 Centner Arpfel, 10000 Beniner Birnen, 30000 Centn« Pflaumen und 2000 Centn« Walnüsse in und um Grümberg geerntet «erden.

Der Vierkrawall im Jahre 1873. Am ^NickelcheStag", d. h. am vorletzten Tage der Mefie, spielte sich vor fünf- undzwanzig Jahren der sogen. Frankfurter Bier- krawall ab. Die ^Kl. Pr.- erinnert an da« Vorkommuiß, das nicht so harmlos war, wie eS benannt ist. Und doch handelte es sich nur um eine Folge der Erhöhung der Bier­preise. Schon acht Tage vorher war es bekannt, daß Ruhe­störungen geplant waren. Das Militär war darum in den Kasernen consignirt, der Polizei wird aber in den hiesigen Blättern auS jener Zeit der Borwurf gemacht, daß sie an de« Tag zu wenig Schutzmannschaft in Dienst gestellt und auf eine zu große Zahl Beobachtungspunkte vertheilt hatte, sodaß ein Ersticken der Ruhrstörungen gleich im Anfang nicht möglich war. Fast zu gleicher Zeit, Nachmittags zwischen 4 und 5 Uhr, brach der Krawall in den Wirthschastea und Brauereien, wo Alles demolirt wurde, an der Constabler- wache, Fahrgasie, Großen GalluSgafle und Großen Bocken- heimergasie los. DaS Militär schritt überall ein, und da ihm heftiger Widerstand entgegengesetzt wurde, kam eS zu scharfem Schießen. Im Heiliggeistspttal zählte man am andern Morgen 16 Tobte und 37 Verwundete, im Bürger­spital 2 Tobte und 4 Verwundete, darunter eine ganze An­zahl, die mit dem Krawall absolut nichts zu thuu hatte. Die Zahlen erhöhten sich später noch etwas. Gegen 200 Ver­haftungen wurden vorgenommrn. Die Züge der Offenbacher Localbahn durften keine Passagiere ausladen, sondern mußten, wie sie gekommen waren, den Rückweg antreten. Am anderen Tag rückte weiteres Militär von Mainz, Homburg u. s. w. ein, daS die Hauptgebäude der Stadt besetzte. Den durch die Ruhestörer verursachten Schaden schätzte man auf über 100 000 Mk.

Ueber Etofswechseluntersuchungen mit de« Fleisch-Pepton der Compagnie Liebig und über seine practische Verwendung brachte die Münchener Medicinische Wochenschrist Nr. 46 v. 1896 einen längeren Aufsatz von Dr. Zinn, Assi­stent der Klinik des Geh. Rath Prof. Gerhardt in Berlin. Die Untersuchungen haben zu günstigen Ergebniffen geführt: DaS Fleisch Pepton der Compagnie Liebig besitzt eine eiweiß­ersparende, bezw. eiweißersetzende Wirkung- bei Kranken, namentlich Blutarmen rc. und bei Genesenden mit darnieder- liegender Verdauung genügen 20 Gramm pro Tag, um eine Anregung des Appetits und eine bessere BerdauungSthätig- feit, die die Aufnahme einer reichlicheren Kost gestattet, zu erzielen. Die äußeren Eigenschaften dieses Fleisch-Peptons (Form, Geschmack, Haltbarkeit, gleichmäßige Zusammensetzung) zeichnen eS in vortheilhafter Weise vor vielen anderen Präpa- raten des Handels aus.

Der alte Gladstone erkundigte sich dieser Tage nach den Schülern der Erziehungsanstalt, welche seine Gemahlin in der Nähe des Schlosses Ha ward en gegründet hat. Da erzählte man ihm, daß ein kleiner, zehnjähriger Junge dieser Schule, welcher noch niemals den Minister gesehen, seine Eltern mit Fragen nach dem Zustande des Kranken bestürme und den sehnlichsten Wunsch habe, Gladstone einmal sehen zu dürfen. Gladstone befahl, daß man den Knaben in sein Schlafzimmer bringe. DaS Bürschchen war Anfangs einge- schüchtert, konnte kein Wort herausbringen und sah den Minister nur mit seinen großen Kinderangen forschend an. «IS dann Gladstone liebevoll auf ihn einsprach, sagte er plötzlich mit vor Ergriffenheit zitternder Stimme:Ich bin sehr glücklich, daß ich Ew. Gnaden gesehen und sprechen ge­hört habe. Und jetzt, nachdem ich Ew. Gnaden gesehen habe, können Sie ruhig sterben!" Und er ging vergnügt hinaus.

* In Verbindung mit der ZubilSumSAnsstellttag in Turin soll am 8. Mat im dortigen Scribetheater gleich- zeitig eine Eoncurrenz der schönsten Frauen und der häßlichsten Männer (!) eröffnet werden.

«in Attentat mittelst Electrieitat haben drei Lackirer in der Werkstatt der Danziger electrischen Straßenbahn verübt. Dieselben verbanden die Drähte der Lichtleitung mit einer Thür, als diese der Jnspector Graf gerade öffnen wollte. Graf erhielt einen so starken electrischen Schlag, daß er, an allen Gliedern gelähmt, niederstürzte- erst allmälig kam er wieder zu sich. Die Attentäter Edwin Zoppot, Friedrich WelS und Robert Sachs wurden verhaftet.

* Wie eine Bibliothek endet. DemNeuen Wiener Tageblatt" wird aus Belgrad gemeldet, daß die dortige Nationalbibliothek gesperrt worden ist, weil keine Bücher mehr vorhanden sind. Die aus Landesmitteln gestiftete Bib- Uothek zählte vor etlichen Jahren 40 000 Bände. Da aber Jedermann Bücher entlieh und Niemand sie wieder brachte, blieben schließlich als ganzes Bibliothekinventar nur die Kataloge und der Eustos zurück.

Eine seltsame Wandlung machte die 19jährige Tochter eine» der ersten Hotelbesitzer tn Montjoie durch, welcher vor einigen Jahren gestorben ist. DaS Mägdelein, welches sich im Allgemeinen recht fittiglich benahm, in dem Hotel und der Wirthschaft sogar ein etwas schüchternes und zurück- haltendes Wesen an den Tag legte, hatte indrß kürzlich das Unglück, insofern über die Stränge zu schlagen, als eS sich an einem von gleichalterigen Burschen infeenirten Unfuge, bestehend au« Fensterscheibeneinwerfen und ähnlichen Niedlichkeiten beteiligte. Mttgefangen, mitgehangen, so hieß eS auch diesmal wieder, und die zarte Evastochter mußte eS sich gefallen laffen, vor den A chter geführt und wegen Verübung groben Unfugs mit einer Haftstrase belegt zu werden. Mochte dieser etwa« dumpfe Aufenthalt tn der Frauenabtheilung der Strafanstalt nun einkehrgebietend Mf daS weiche Gemüth der holden Maid wirken, oder sie die stets mit Vorliebe unternommenen Spaziergänge tn Wald und Feld mit ihren AlterSgenosstunrn allzusehr vermißen laffen, kurz das hübsche Mädchen verlangte eines Tages wieder seinem gestrengen Richter vorgeführt zu «erden, und gestand diesem, schüchtern erröthend und mit

dem Bemerken,daß e- ja doch einmal heraus müsse," ein munterer Bub zu sein, woraus der Richter drakonisch erwidert haben soll, daß ihn das vorläufig gar nichts anginge, die Strafe sei Über ein Mädchen verhängt worden, ein Mädchen habe sie abzulltzen, da« Weitere werde sich später finden. Und eS fand sich im Gestalt der vollzählig erscheinen- den Sanitäts-Commission, welche nach vorgenomrnener Untersuchung die Männlichkeit der Maid unwiderlegbar fest­stellte. Der au« bisher unbekannten Gründen verkappte Jüngling hat sich mittlerweile bei dem tn Aachen garntsoni- renben 40. Infanterieregimente zur Ableistung seiner Dienst­pflicht gemeldet.

Schlau. Frau (weinend):. . . Also gegen die Anordnung deS Arzte« verweigerst Du mir die Mittel nach Karlsbad?! Weil Dir halt an mir nichts liegtV Mann: So, im Gepentheil! Meine Weigerung ist ja nur ein Beweis, wie hoch ich Dich schätze. Nicht ein Pfund möchte i t von Dir verlieren!"

Literatur und

Geschichte der Weltliteratur nebst einer Geschichte de« Theaters aller Zeiten und Völker. Herausgegeben von Jultus Hart. Erichemt tn 40 Cicferunflen »um Preise von je 30 Psg. und umsaht ca. 120 Druckbogen mit 825 Abbildungen und 16 Tafeln in feinstem Farbendruck. Auch zu beziehen in 4 gehefteten Halbbänden zum Preise von je 3 Mk., oder in 2 hochfeinen Leinen, bänden zum Preise von je 15 Mk. Verlag von I. Neumann in Neudamm.

Soeben erschien die neueste Lieferung von (<hr. Fr. GriebS Englisch-Deutsches und Deutsch-Englische« Wörterbuch. Zehnte Auflage, nut besonderer Rücksicht aut Aussprache und Ethno­logie neu bearbeitet und vermehrt von Dr. Arnold Schröer, ao. Professor der engl. Philologie an der Universität Freiburg i. B. Vollständig in 42 Lieferungen ä 50 Pfg.

Eingesandt.

Gießeu, 20. April 1898.

Maßlose Eoncurrenz deS GroßcapitalS, end- und bedingungs­lose Betrtebuconcessionen haben daS WtrthSgkwerbe in erschreckender Weise beeinträchtigt. Und es wird eine Zett kommen, wo der selbst­ständige Wirth ebenso selten vorkommt, wie dir Postkarte ohne An­sicht und daS ist cm bitterer Humor!

ES gibt keinen Stand, der so unter fortwährender Bevor­mundung durch die Polizei steht, wie der der Wirthe, und dennoch ist seine große Bedeutung in socialer Hinsicht unbestreitbar angesichts der Thatsache, daß eS z. B. in Bayern ca. 35000 Wirthe gibt!

Wohl der lästigste Druck, der auf dem Gastwtrth lastet, ist die Polizeistunde, deren Berechtigung nie bewiesen wurde, und die in ihrer ungleichen Durchführung in der Stadt und auf dem Land schon zum Widerspruch auffordert. Ist sie doch schon an und für sich eine Beschränkung der freien Entschließung eines GasteS

Ein weiterer großer Mißstand tritt unö in dem Privat- Mittagstisch entgegen.

Wir find die Letzten, die einer Familie den kleinen Verdienst streitig machen wollen, den sie durch einen oder zwei Kostgänger hat. Wenn wir aber sehen, daß ein Unfug daraus geworden ist, jetzt, wo eine Unzahl Familien in unserer Stadt MlttagSttsch (oft bei Bier und Wein) geben, mit 10-15 Herren tn etnzelnen Fällen--wenn

wtr sehen, daß Metzger unter geringen Herstellungskosten daS denk­bar billigste MtttagSbrod liefern, ohne die Eoncefston einer Spetfe- wt.thschaft zu haben, dann müssen wtr im Jnteresie der Selbst­erhaltung energisch dagegen Protest etnlegen!

Der Prtvatmtttagsttsch mag in den Augen de« Einzelnen ge­wisse Annehmlichkeiten bieten, aber der Wirth, dessen Steuerkraft immer wieder auf das Fühlbarste eingehenden Prüfungen unterzogen ist, mutz hier Schutz verlangen.

Entweder müssen die Prtvatmittagbtische auf ein Minimum rebuckt werden, oder sie fallen ver Besteuerung anheim!

Diese Forderung Haden namentlich die stühelosen Existenzen, die uns in denZäpfern" entgegentreten, auf da« Entschiedenste zu erheben! Das ist ihre Pflicht und der Steuerzettel fragt auch nicht, ob das Geschäft geht ober nicht.

E« heißt nun, herantreten an ble Eommunalverwallung mit bem Ersuchen, hier Abhilfe zu schaffen.

Ist eS doch auch dem Magistrat und weiterhin der Negierung unumgänglich nothwendtg, einem der verbreitetsten Gewerbe des Mittelstandes aufzuhelfen; gerade tn unteren Tagen deS Klaffen» kampfeS, wo sich bte Gegensätze von Capital und Proletariat täglich vei schärfen und eine Unterstützung deS Mittelstandes daS beste staats- erhaltende Princip ist. Und kann Jemand daran zweifeln, daß im WtrthSgewerbe die selbstständige Existenz verschwinden muh und der ZSpfer dem Destillenbudiker immer näher kommt?

Halten wir bk Augen offen! Täuschen wir unS nicht in den Erscheinungen der Zett!

1) Aushebung der Polizeistunde!

2) Eontrole, Besteuerung und evenl. Beseitigung des Privatmittagstisches (namentlich des tn Metzgereien gegebenen)! t

3) Beschränkung der Wirthschastsconeesstonen, die unter den heutigen Veihältntssen meist den Nachsuchenden schaden.

DaS sind bte Forderungen, die der WtrthSttand immer von Neuem erheben, in denen er einig sein muß, um sein Dasein zu er­halten und seine Derp oletartftrung zu velhmdern-

Ad astral

HotteSdieuft in ver Synagoge

Samstag den 23. April 1898.

Vorabend 7 Uhr, Morgens 8»o Ubr, Nachmittags 4 Uhr Schristerklärung, Sabbathausgang 8 Uhr.

Verkehr, £anO» «nd Votk»«^rth§<haft.

W. Gtetzen, 21. April. Auf dem gestrigen Ochsenmarkt waren etwa 30 Stück Vieh aufgetrkben. Die Ääufec au« Nord- deutschland, welche gekommen waren, um schw.reS Gangvteh zu kaufen, fanden nicht, was sie suchten. Die vorhandene Staate wurde zwischen 700 bi« 800 Mk. pro Paar abgesetzt. - Der Auftrieb auf dem Schweinemarkt belief sich auf etwa 500 biS 600 Stück, da­runter etwa der vierte Thetl Ferkel, die sehr stark verlangt wurden. Die g'forderten Preise waren anfänglich etwas höher, als am letzten MarÜ; da die Käufer aber sich fehr zurückhaltend v.rhiel en, ließen die Händler von ihren hohen Prettzforderungen ab. Trotzdem waren die erzielten Preis'- verbältnißmäßig sehr bohe und stellten sich durch­schnittlich io wie beim letzten Markt.

Neueste Had?rid?ten.

Depeschen deS BureauHerold".

verlio, 21. April. Die neueste hier eingetroffene Nummer desOstasiatifchen Lloyd" gibt die Nachricht eines chinesischen Blatter wieder, wonach in Fung Tocheng, Provinz Klangst, ein Pövelhanfen dir oortiqe römisch- katholische Mission angegriffen habe. Der Pöbel war

mit Mestern und Schwertern bewaffnet. Dir dort lebenden französischen Missionare riefen eine Anzahl ihrer Converditen zu Hilfe und es entspann sich ein Kampf, in welchem einer der Priester und drei Converditen getvdtet wurden. Eine Abtheilung Truppen ist nach dem Orte des Aufruhrs ab- gegangen.

Wie», 21. April. Spanien bereitet ein Rund­schreiben an die Mächte vor, in dem eS ausführt, daß es zum Kriege gezwungen sei und die vollste Verantwortung der Union zuwälze. Amerika seinerseits wird keinerlei diplo- matt d)t Mtttheilungen an die Mächte gelangen lasten.

«röstel, 21. April. DemSoir" zusolge verweigerte der König die Sanktion des Gesetzentwurfes, welcher die vlämtsche Sprache a!S belgische Amtssprache der französischen gleichstellt. Der Entwurf war nach jahre­langen Kämpfen endlich zu Stande gekommen. Infolge dieser Nachricht herrscht in vlämischen Kreisen große Auf- regung.

Brüssel, 21. April. Don Carlo« traf in Ostende ein, wo er die weiteren Ereiguifle in Spanien abwarten wird.

Madrid, 21. April. In Regierungskreisen behauptet man, daß trotz der momentanen Scheu, welche die isroß- rnächte derzeit noch gegen die Union zeigen, Umstände ein­treten können, wo Spanien nicht mehr allein steht im Kampfe um sein gutes Recht. Zahlreiche Militärzüge gehen nach Cuba ab.

Madrid, 21. April. Die Königin-Regentin verlas im Saale des Senats die Thronrede unter feierlicher Aus- merksamkeit der Versammlung, zuweilen unterbrochen von dröhnendem Beifall. Als die Königin-Regentln den Saal verließ, erschollen tausendstimmige Hochrufe aus Spanien, daS Heer, die Königin Regentin und den König. Die Thronrede schildert eingehend die politische Lage und den Confllct mit Amerika, enthält sich aber jeder kriegerischen Sprache. Eine halbamtliche Note bezeichnet die spanische Kriegsbereitschaft oU vollendet. Auf Cuba stehen 150 000 Mann und auf Portorieo 20000 Mann schlagfertige Truppen. Man glaubt, daß der erste Kanonenschuß noch vor SamStag fallen wird, da Spanien da« Ultimatum Mac Kinley» sofort ablehmn dürfte, ohne erst den Ablauf der Frist abzuwartrn.

London, 21. April. Au« noch unbekannter Ursache ent­stand gestern Feuer in dem berühmten Metropolitan Taber- nacle im Süden London», in welchem gerade Gottesdienst abgehalten wurde. Trotz gewaltiger Anstrengungen der Feuerwehr brannte da« Gebäude total nieder. Menschen wurden nicht verletzt und die Kirchenbücher und Gemälde konnten gerettet werden.

Petersburg, 21. April- Die Kaiserin leider neuer, dingö au Seitenstechen, so daß die Ausfahrten wieder ein­gestellt worden sind. Fürst Ferdinand von Bul­garien, welcher Anfangs Mai hier eintrifft, bleibt drei Tage hier. Zu Ehren des Gaste» findet eine große Parade aller Garde Regimenter statt.

WB. Madrid, der Corte« trat ein

20. April. Nach der Eröffnungssitzung außerordentlicher Ministerrath

zusammen.

WB Madrid, 20. April, 8 Uhr Abend». Nach dem Ministerrath erklärte Sag ast a gegenüber einem Vertreter derAgencia Fobra", die Regierung habe keine amtliche Mittheilung hinsichtlich eines Ultimatum« Mac Kinleys. Woodford habe seine Päffe noch nicht verlangt. Der Ministerrath habe sich au«schließlich mit der K.iegSsrage und den Kriegszurüstungeo zu Land und zu Waffer beschäftigt, die Entscheidungen indeffen Vorbehalten.

WB. Madrid, 20. April. Woodford erhielt da« Ultimatum. Er überreicht e« morgen der spanischen Re­gierung. Sämmtliche Beamte der amerikanischen Gesandt- schäft schlafen heute Nacht im Hause Woodfords.

WB. Washington, 21. April. Offiziell wird bekannt gegeben, die Vereinigten Staaten würden Im Kriegsfälle nicht zu dem Mittel greisen, Kap erd riefe ausznstellen.

WB Washington, 21. April. Bernabe verlieh gestern

Abend Washington.

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