Ausgabe 
20.11.1898 Erstes Blatt
 
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könne. Man werde jedoch die Angelegenheit hn Auge 6c- j halten und bei Bearbeitung de» Fahrplane» für den nächsten ; Sommer, auf dieselbe zurückkommen. Die Königl. Bayerische Dtaat»bahn ist von ihre« vorgesetzten Ministerium beauftragt worden, bet der ständigen Tartfcommisfion der Deutschen Eisenbahnen den Antrag auf Versetzung von Mehl und Mühlensabrikaten au» Specialtarif I in die Wagenladung»- klaffe B. einzubrtngen, also für eine höhere Tarifiruug ge­nannter Producte eiuzutreteu. Genannter Antrag steht auf der Tagesordnung der am 23. I. M. in Frankfurt a. M. stattfiadeudeu Sitzung de» Bezirk»eiseubahnrathe». Die Kammer vermag sich der Annahme, daß die beabsichtigte Tartfäuderung eine Verbesserung der Lage de» Klrinrnüllerei- gewerbe» im Gefolge habe, gegen denselben hat fich auch bereit» eine große Anzahl laudwirthschastlicher Vereine ausgesprochen nicht anzuschlteßen, werhalb ihr Vertreter in jener Sitzung den Antrag bekämpfen wird, zumal derselbe sich nicht mit den Jntereffen de» Handel» deckt. Die deutschen Regierungen find in Erwägungen eiugetreteu, ob fich wirk­same Maßregeln etuleiteu laffen könnten, um der drohenden Monopoltfirung de» Petroleumhandel» in Deutschland durch dm Standard Oil Trust zu begegnen und ist demgemäß auch unsere Kammer zur Erstattung eine» Gutachten» ausgefordert worden. Ja diesem sollte besonder» die Frage behandelt werden, ob nicht durch Erleichterung de» Import» de» rusfischm Petroleum», welcher in Händen der deutsch-rusfischen Naphta- Import-Gesellschast in Berlin liegt, vorgenannten Bestreb- ungeu eine erfolgreiche Soucurrenz geschaffen werden könne. Auf Ersuchen berichteten un» die Herren C. W. Nowack L Sohn auf» Brreitwilligste und in sehr eingehender Weise über die Lage de» deutschen Petroleum-Markte»; wir benutzten die» Gutachten al» Grundlage unserer Bericht­erstattung an Großh. Ministerium. Im Resumä ihrer Dar­legung weist jene Firma darauf hin, daß, gegenüber der enormen Preissteigerung Seiten» de»SraudardOilTrust e» der russischen Naphta-Import-Gesellschaft, bei ernstlichem Willen, eine leichte Aufgabe gewesen wäre, ihr Product durch billigere Preise einzusühren. Sie habe indeffen vorgezogen, mit ihrem Preise den steigenden Notirungen der Dentsch-amerikanischen Gesellschaft zu folgen. Ob die Reich»regierung einen wirksamen Einfluß auf da» fernere Verhalten der rusfischm Petroleum-Industrie bezüglich der Prei»notirungeu au-üben könne, hält die berichtende Firma für sehr fraglich, selbst eine Zoll- und Frachtermäßi­gung werde ohne Einfluß auf die Marktpreise bleiben, und e» sei zu erwarten, daß jene fi-calische Einbuße nicht den Eonsumenten zu Gut kommen, vielmehr in die Taschen der Aktionäre fliehen würden. E» wird n. E. den mit dem Petroleum in zunehmender Weise in Concurrmz tretenden andern Beleuchtnng»arten neben dem elektrischen Lichte nament­lich dem Acceiylenga» Vorbehalten sein, da» Schlimmste ver­hüten zu helfen, die Gefahr zu beseitigen, daß infolge de» amerikanischen Au»beutung»shstems die Handelsbilanz beider Rationen zum Nachtheil Deutschlands in bedenklicher Weise verschoben und unsere wirthschaftlichm Jntereffen allzu em­pfindlich geschädigt werden. Der Untersuchungsrichter an Großh. Landgericht Lonstanz Herr Dr. Küpplin theilt der Kammer mit, daß gegen dm Kaufmann Friedr. Ferd. Koch in Paris eine strafrechtliche Untersuchung eingeleitet worden sei wegen zahlloser Schwindeleien, welche der­selbe seit dem Jahre 1890 bi» zur Gegenwart gegenüber deutschen Geschäftsleuten verübt habe. Nach Mittheilung der Kaiser!. Deutschen Gesandschaft in Pari» seien auch hessische An- gehörige durch Kellerwechsel au» Acceptcredit re. geschädigt worden. Im Jntrreffe der strafrechtlichen Verfolgung wird dringend darum ersucht, daß von Seiten dieser Betrogenen eine kurze Mittheilung an genannten Herrn Untersuchungs­richter gelange.

cf 6oncert-8erein. Zweites Loncert am Sonntag den 27. November. Unsere Concert-Saison in Gießen ist wesentlich Keiner, al» in vielen anderen Städten von gleicher Bedeutung. Die Univerfität, welche bei un» maßgebend ist, verkürzt durch ihre langen Ferien die Zeit, wo künstlerische Unternehmungen mit Au»ficht auf Erfolg auSgeführt werden können. Au» diesem Grunde drängt fich dann in dm wenigen Monaten eine Fülle de» Schönen und Vornehmen zusammen. Eoncerte reihen fich an Theatervorstellungen, denen fich eine Ueberzahl von Bällen, Gesellschaften und BereiuSfestlichkeiteu anschließen. Eine Folge hiervon ist, daß die immerhin kleine Zahl der Betheiligten kaum zu Arhem kommt, ja nicht im Stande ist, bei allen den verlockenden Anbietungen die Spreu von dem Weizen zu trennen. Da ist eS denn die Pflicht der Preffe, einzugreifen, selbst auf die Gefahr hin, offene Thüren einzuschlagen. E» ist thatsächlich nicht nöthig, einem Künstler wie Eugen d'Albert, den der Eoncert-Berein für den 27. No­vember gewonnen hat, und da»gewonnen" möchten wir au»drücklich betonen, seinen Künstler-Paß hier noch zu vifiren. Der Name Eugen d'Albert allein ist ein Programm, und sein Kommen für jeden musikalisch Gebildeten ein Ereigniß.

P. eiadttheater. Daß Gustav von Moser schon zu den gefallenen Größen gehört, erwies fich wieder gestern Abend. ; Obgleich feinStiftungsfest" laut Theaterzettel auf viel­fachen Wunsch gegeben wurde, zeigte doch der Zuschauerraum große, klaffende Lücken. Das Stück ist unbedeutend; es wird nur der schwache Versuch gemacht, die Vereinsmeierei zu geißeln, im Uebrigen aber treten die bekannten Familienfragen, ! eheliche Zwistigkeiten und Verlobungspläne in den Vorder- ; gründ. Außerdem erhält es dadurch ein eigenthümliches ' Gepräge, daß drei Personen nicht im Stande find, einen anderen zu Wort kommen zu laffen, sondern beständig ihren inhaltsleeren Redeschwall über ihre Umgebung und das liebe Publikum ergießen müssen. Diese drei gefürchteten Leute wurden durch die Herren Merker, Wilhelm! und Liebscher mit großer Zungengelenkigkeit gegeben. Daß fich der erstere manchmal versprach, darf man ihm nicht weiter verübeln. Da» junge, den ersten Ehestreit durchkämpfende Pärchen wurde von Herrn Dietzsch und Frl. Würdig gut gespielt, »mn auch der letzteren das Schmollen nicht so ganz glückte.

Herr Helm gab wieder einen jener bühnenwirksamen, aber nach der Schablone gearbeiteten Commerzienrath in trefflicher Weise und wurde von seiner Frau bestens unterstützt. Etwas farblos war dagegen das Liebespaar (Frl. Pauli und Herr Casterra.) Der erste, unleugbar langweilige Act fand eine ziemlich kühle Aufnahme, die vielen Spässe und komischen Situationen des zweiten und dritten wurden dagegen herzlich belacht und die Darsteller mehrmals bei offener Scene durch Beifall ausgezeichnet.

Stadttheater. Wie uns die Direction mittheilt, hat fie Herrn Hofschauspieler Hacker für nächsten Dienstag zu einem Gastspiel in Scribe'sEin Glas Wasser" ge­wonnen. Das Stück ist ein unvergleichlich strahlendes Lust­spieljuwel, und man muß der Direction Dank zollen, daß fie es mit dem allbeliebten Gaste dem Publikum bietet.Das ist aber auch ein unwiderstehlicher Held dieserVicomte von ; Bolingbroke" des Herrn Hacker, schreibt dieAschaffenburger Ztg." Und wieBolingbroke" als sieghafter Ritter des ' Geiste» dem Jntriguenspiel derHerzogin von Marlbourough" J Zug UM Zug Schach bietet, wie er alle wider sich gerichteten ! Fäden aufdeckt und dieselben in seinem Nutzen gegen die > genannte Angreiferin ausspielt, wie er dieser mit feinster; diplomatischer Ueberlegenhett und spottender Grazie jeden l ihrer sicher gemeinten Trümpfe aus der Hand schlägt und ! nicht eher ruht, als bis er jene Intrigantin gestürzt, zwei Liebende vereinigt und sich den Ministersessel erobert hat; das ' Alles ist, wie es vom Dichter gezeichnet, von Herrn Hacker > mit bestrickender Liebenswürdigkeit wiedergegeben worden." :

* Wetterbericht. Die Depression im Norden ist mit \ der gleichen Schnelligkeit, mit welcher fie erschienen war, ab- ' gezogen und da» Barometer auf der Rückseite ebenso rasch ' wieder gestiegen. Da» barometrische Maximum hat an In- ? tenfität weiter gewonnen und erstreckt fich sein Kern mit über ! 775 Mm. Barometerstand heute von der ostdeutschen Küste j gegen die Donau-Mündung. Ueber der Westhälfte des - Mittelmeerbrcken» ist dagegen, soweit die heute sehr mangel-: haft vorliegenden Nachrichten erkennen laffen, der Luftdruck } seit gestern stark gesunken, von dem barometrischen Maximum besteht daher in letzterer Richtung heute ein große» Gefälle t und herrscht infolge deflen stellenweise lebhafte Laftbewegung. Voraussichtliche Witterung: Je nach derOertlichkett ; theil» heitere», theil» nebelige» Wetter.

t* Fahrpreir-Srmäßignng. Bekanntmachung, die! Denkmal»enthüllung»feier betr. Die Direktion der Main- Ntckarbahu, die königl. preußische und Großh. Hesfische Eisen- - bahndirection Mainz haben auf Ersuchen de» Vorstand» de» ? Lande»au»schuffe» in danken»werther Weise die Anordnung / getroffen, daß aus Anlaß der Feier der Enthüllung de» Denk- ' mal» für den höchstseligen Großherzog Ludwig IV. eine Fahr- Preisermäßigung allgemein in der Art gewährt werde, daß ; alle am 25. November d». I». auf hessischen Stationen ge- lösten einfachen Fahrkarten für Personenzüge 1. bis 3. Klafft ; zur freien Rückfahrt berechtigen. Für die Main-Neckarbahn ist noch besonder» bestimmt, 1. daß die freie Rückfahrt am j gleichen Tage stattfinden muß, 2. daß bei Benutzung von Schnellzügen Schnellzug»zuschlag»karten je für Hin- und Rück­fahrt besonder» zu lösen find.

Darmstadt, 17. November. In der heutigen Ge­neralversammlung der Odenwaldclub-Section Darmstadt wurde Ministerialrath Braun zum Borfitzenden ernannt und dürfte , auch in der nächstfrühjährigen Tagung de» Gesammtclubs zu ' dessen Präsidenten ernannt werden. Fräulein Clara Albrecht vom Stadttheater in Halle hat in der Rolle der ? Naiven soeben ein zweimalige» Gastspiel am Hoftheater: al» i Cyprienne (Sardou) und al» Grille in der bekannten Birch- i Pseifferiade absolvirt. Erstere Partie gab fie viel zu der- ; gröbert, in letzterer fand fie eher den richtigen Ton. Die I Dame verfügt über bedeutende Bühnenroutine und Sicherheit ; des Auftreten», ihr Organ entbehrt aber der nöthigen Modulation und Steigerung, und ihre Gestalten find zu sehr auf den Effect gearbeitet, indem c» ihnen an Innigkeit und Wärme der Ausführung mangelt. Al» vollgültiger Ersatz sür Fräulein Walther kann der Gast nicht gelten.

A«s bew Seit fflr die Seit

Vor 296 Jahren, am 20. November 1602, wurde in \ Magdeburg der Physiker Otto v. Guericke geboren, der Erfinder der Luftpumpe, Luftwage, der Wassermännchen und \ der Electristrmaschine. Bekannt sind auch die Guericke'schen ; Halbkugeln, die luftleer gemacht, durch die Schwierigkeit des Voneinanderreißens die Stärke des Luftdruckes beweisen. Er starb am 11. Mai 1686 in Hamburg.

Vor 180 Jahren, am 21. November 1768, wurde zu Breslau einer der größten Theologen der neueren Zeit, Friedrich Ernst Daniel Schleiermacher, geboren. Von philosophischem Geiste durchdrungen, wirkte er mit echter Frömmigkeit. Seine Kanzel-, noch mehr feine Khatheder- beredsamkeit war hinreißend, tief und klar. Zahlreich und werthvoll sind seine Schriften. Er starb am 12. Februar 1834 in Berlin.

Vermischtes.

* Eine Quittung über 9/i Milliarden Mark. Am

1. November hat der neue Schatzminister der Vereinigten Staaten Herr Ellis Roberts den Schatzbestand in Phila­delphia übernommen und stellte hierbei eine Empfangsquittung über 199231360 Dollars aus. Diese Quittung wurde s photographirt und als Beleg an die Finanzdirection in San > r^ancisco gesendet.

Auf dem Gebiete der Beleuchtungstechnik ist ein neue» Problem gelöst, welche» ein ganz bedeutender Fortschritt

\ und eine Errungenschaft von bedeutender Tragweite zu sein i scheint. Der Ruf nach mehr Licht ward zur Aufgabe für die Erfinder unsere» Jahrhundert», und da» zur Neige gehende Säeulnrn, da» auf naturwissenschaftlichem Gebiete

mit glänzenden Resultaten aufwarteu kann, bringt nach de« großen epochalen Entdeckungen nun noch eine neue Gabe, die fich mit elektrischem und Aeetylen-Licht auf die Stufe gleicher Leistung»fähigkeit und Bedeutung stellt. Durch die Firma G. Kuntz, Frankfurt a. M., Neue Zeil 39, werden wir mit dem Kindermann'schen Petroleum-Glühlicht-Brenner be­kannt gemacht und glauben wir, daß diese neue, ebenso ein­fache wie praktische, technische Errungenschaft schnell ihren Weg machen wird. Der Kindermann'sche Glühlicht-Brenner erzeugt durch einen über der Petroleumflamme angebrachten, sehr dauerhaften Glühstrumpf und vermittel» einer besonderen Vorrichtung im Brenner ein großartige» Licht von 70 Nor­malkerzen Leuchtstärke und kostet der ganze, für jede Lampe passende Apparat nur 7,50 Ml. Da» Prinzip einer neuen rationellen Ausnutzung de» Petroleums, verbunden mit den Annehmlichkeiten de» Ga»- und elektrischen Lichte», scheint durch den Kindermann'schen Brenner gelöst zu sein.

Der Phonograph im Ferufprechdetriebe. Um die Arbeit der Beamten auf das geringste Maß zu beschränken, find lautDeutsch.Verkehrs-Ztg." bei dem in San Francisco und Chicago eingeführten sogenanntenFernsprech-Expreß- system" von Sabi und Hampton im Vermittelungsamte zwei Phonographen ausgestellt; der eine Phonograph wiederholt beständig den Satz:Besetzt. Bitte wieder rufen", während' der zweite mit gleicher Regelmäßigkeit wiederholt:Der gerufene Theilnehmer antwortet nicht". Jeder Phonograph spricht ein Mikrophon, das in gewöhnlicher Weife mit einer Batterie und der primären Wickelung einer Jnductionsspule verbunden ist. Die Enden der zu den beiden Phonographen gehörigen secundären Wickelungen führen zu je einer Klinke-. Wenn der Beamte am Schranke hört, baß die Leitung eines gewünschten Theilnehmer» besetzt ist, so steckt er den Stöpsel der Leitung, mit welcher der rufende Theilnehmer verbunden ist, in die entsprechende Phonographenklinke, und die Mit- theilungBesetzt. Bitte wieder rufen" wird dem rufenden Theilnehmer durch den Phonographen übermittelt. In ähn­licher Weise theilt der Beamte dem rufenden Theilnehmer mit, daß der zweite Theilnehmer nicht antwortet. Auf den ersten Blick wird der Gebrauch des Phonographen zu diesem Zwecke als das Aeußerste erscheinen, was zur Ersparung von Arbeit erdacht ist; aber die Einrichtung ermöglicht es auch dem Beamten, einen zweiten Theilnehmer zu bedienen, während­er dem ersten Theilnehmer mittheilt, daß die Leitung de» gewünschten Theilnehmers besetzt ist, oder daß dieser Thetl- nehmer nicht antwortet.

Eingesandt.

Gieße«, den 19. November 1898.

In der von der freisinnigen Partei ausgestellten Candidaten- Liste zur Sta-tverorbueten-Wahl vermißt mancher einen Namen, der bei der vorigen Wahl mit aus der Liste stand. Es ist dies der Kaufmann Herr Ed. Hanau. Wer diesen Herrn mit seiner echt demokratischen Gefinnung kennt, muß sich darüber wundern, daß er in der Liste fehlt. Herr Hanau, der nicht nur bei hiesiger Ortskranken­kasse ein Ehrenamt bekleidet, sondern auch sonst in jeder Weise die städtischen Interessen wahrnimmt, dürste vieler Stimmen sicher sei».

Auszug aus den Standesarntsregisteriv

der Etadt Gießen.

Aufgebote.

November: 12. Friedrich Carl Schlüter, Artist zu Frankfurt am Main, mit Theresia Link daselbst. 12. Dr. Friedrich Fran- Georg Maria Noack, Hausarzt zu Loschmitz, mit Theresia ZakrzewSki daselbst. 16. Johann Jost Aßmann, Bergmann zu Frohnhausen, mit Kunigunde More daselbst. 17. Ludwig Ignatz Bartholomäus Dyrda, Eisenbahnstations-Assistent dahier, mit Klara Anna Elise Schley zu Treptow a. d. Rege. 17. Ignatz Jacob Wrobel, ArtiK zu Dresden, mit Anna, oerwiltweten Ditterich, geb. Althoff, z» Copitz. 18. Johann Adam Kraft, Fußgendarm dahier, mit Eva Eckart hierfelbst.

Eheschließungeu.

November: 12. Johann Georg Jöckel, Taglöbner dahier, mit Elisabeth Christine Hermine Assauer Hierselbst. 12. Konrad Dürr, Lackirer dahier, mit Margarethe Katharine Heim Hierselbst. 12. Georg Bürky, Obergärtner zu Biedenkops, mit Elifabethe Pseiffer Hierselbst.

Geborene.

November: 5. Dem Photograph Paul Prinz eine Tochter, Hermine Susanne. 10. Dem Eisenbahnfchaffner Georg Baum eine Tochter. 10. Dem Schlosser Heinrich Barth eine Tochter, Anna Luise Henriette. 10. Dem Kaufmann Aloys Spengler eine Tochter. 10. Dem Weißbindermeister Heinrich Launspach eine Tochter, Emilie Julie Katharine. 10. Dem Kaufmann Paul Glungler zu Mainz ein Sohn, Johannes Alfred Carlo Maximilian. 11. Dem Kaufmann Georg Hrrbordt ein Sohn. 11. Dem Zimmermeister Georg Schubecker eine Tochter, Anna Helene. 12. Dem Fabrikarbeiter Jacob Göbel eine Tochter. 12. Dem Schwimmlehrer Andreas Rödel ein Sohn. 12. Dem Telegraphen-Diätar Carl August Max Rosen- hahn ein Sohn, Erwin Karl August. 14. Dem Bremfer i. P. Emil Gernand ein Sohn, Karl Georg. 15. Dem Kutscher Johannes Erb ein Sohn, Karl. 16. Dem Metzger Johannes Becker VI. eine Tochter, Margarethe. 18. Dem Fuhrmann Johannes Lather eine Tochter, Margarethe.

Gestorbene.

November: 12. Antonie MülUr, 23 Jahre alt, Putzmacherin zu Bad-Nauheim. 14 Nikolaus Wenzel, 31 Jahre alt, Taglöhner dahier. 16. Margarethe Becker, 9 Stunden alt, Tochter von Metzger Johannes Becker VI. dahier. 16 Johannes Peter Müller, 83 Jahre alt, von Mrrkenbach im DillkreiS. 17. Friedrich Kraft, 5 Wochen alt, Sohn von Metzger und Wirth Georg Kraft dahier.

Attszug an» den wrchendüche*«

-er Stadt (Sieben.

Evaugelifche eemtiele.

Getraute.

LukaSgemeinde.

Den 12. November. Georg «ürcky, Obergärtner zu Bieden­kopf, und Elifabeth Pfeiffer zu Gießen.

Getaufte.

LukaSgemeinde.

Dm 13. November. Dem Taglöhner Christoph Gan» eine Tochter, Erna Katharina Maria, geboren den 8. October

Denfelbm. Dem Schlosser Marcellus Galinski ein Sohu, Theodor, geboren den 11. August.

Denselben. Dem Installateur Julius DickorS ein Sohn, Friedrich Wilhelm Julius EmU LouiS Theodor, geborm de» 10. October.

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