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20.11.1898 Drittes Blatt
 
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Mitbürger!

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Vertin, 18,Nov Utbt: die künftige H schreibt dieD. [ wägnngea über bk \ Slitpiäfkeukn bei K, aber trotzdem fort, es berg, Di. von tzergr, kommen. Als vatior werde in erster Linie richtig sür den Fall es ist immer Werth dc im Präsidium vrmei Präfidrvt werden, s aus Norddentschlaod »erden. Gänzlich al btr viele Jahre Präfi avoe-nlen würde.

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Su wenigen Tagen werden die Wahlen znr Stadtverordneten-Bersammlnng I stattfinden.

Getreu dem Grundsätze, der die Gemeindevertretung ebenso wie jede parlamentarische »Körperschaft beherrschen muß, datz stets das ELnzelinteresse vor den Jntereffe« der iGesammtheit zurückzutreten hat, und gestärkt durch die Erinnerung an den vor drei I Jahren durch das Zusammengehen aller liberale« Bürger Gießens erruugeue» l Erfolg haben sich die unterzeichneten Vereine wiederum zu gemeinsamem Vorgehen geeinigt und schlagen hierdurch folgende Herren zur Wahl als Stadtverordnete vor:

Euler, Philipp IV., SägerverKöesther.

Dr. med. Fuhr, Ferdinand, Professor.

Helm, Friedrich, Weinhändler.

Heyligenstädt, Ludwig, Stadtverordneter.

Leib, Heinrich, Schneidermeister.

Loder Wilhelm, Stadtverordneter.

Lotz, Louis, Kerbermeister.

Dr. Schäfer, Wilhelm, Stadtverordneter.

Schaffstädt, Heinrich, Aaörikant.

Scheel, Richard, Stadtverordneter.

Schiele, Friedrich, Stadtverordneter.

Dr. Wimmenauer, Karl, Professor.

103ei Bei der Aufstellung dieser Candidaten haben wir uns bemüht, einerseits der Stadt. verordneten-Versammlung die bewährte Arbeitskraft seitheriger Mitglieder zu erhalten, ___ andererseits derselben neue, tüchtige Kräfte aus de« verschiedenen Stände« u«d Berufsklasseu zuzuführen. Industrie und Handwerk, Groß- und Kleinhandel finden unter W den Genannten ihre Vertretung, und dem Interesse der städtischen Verwaltung wird die Wahl

I eines Arztes, eines bewährten Juristen und eines Sachverständigen vom Forstfache zweifellos II dienlich sein.

Wenn es uns auch nicht gelungen sein wird, alle Wünsche der einzelnen Bürgerkreisc I zu besriedigen, so bitten wir doch, solche vielleicht wohlberechtigten Einzelwünsche zurücktreten z» W lassen und mit aller Entschiedenheit für die Wahl der genannten Herren cinzutretcn, II damit eine Stimmen-Zersplitterung vermieden werde, die nur den socialdemokratischen If Candidaten zu Gute kommen könnte.

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