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Agentur zu, worin denselben Wechsel von angeblich solventen Firmen augeboten werden. Wir wollen an dieser Stelle nicht Anterlaffen, vor derartigen Geschäftsverbindungen zu warnen. Man erkundige sich ja zuerst, mit wem mau eS zu thun bekommt, ehe man sich auf eine solche Geschäftsverbindung einläßt. Zwar spricht die in dem Circular gemachte Offerte schon für fich selber, aber eS gibt immer noch Leute genug, welche auf den Leim gehen.
♦* Warnung für Exporteure. Don Triest aus werden «Circulare versandt, die zur Besch ckuag einer dort für daS laufende Jahr angeblich geplanten internationalen Industrie-Ausstellung auffordern. Don amtlicher Seite wird vor diesen Ankündigungen gewarnt. Den Triestiner Behörden ist von einem solchen Unteruehmen nichts bekannt.
•• Wechselstempelsteuer. Im December 1897 wurde im ObrrpostdirecttouSbezirk Da mstadt eine Einnahme an Wechselstempelsteuer von 15663.10 Mk. erzielt, zusammen «it den Ergebniffen der Vormonate (ab 1. April 1897) 128119.60 Mk. oder 9350.20 Mk. mehr all im ent* prechenden Zeiträume de« Etatsjahres 1896/97.
♦♦ Die neueste Auflage der Karteubriefe trägt bezüglich ?er Frankatur keinerlei Vermerk mehr, da Herr s. Podbielekt wohl eingesehen hat, daß er eS den Sprachgelehrten doch nicht recht machen konnte, das Papier ist auch ,icht mehr gemustert; in dieser neuen Anordnung ist das jetzige Formular dem württembergischen Rottenbriefe biß auf He Färbung des Papiers, die etwas dunkler gehalten ist, gleich. Den Satz wegen der „Verkehrsbeziehungen" zeigt nur noch der bayerische Kartenbries, bei dem auch baß Papier noch gemustert erscheint.
•• Reue Zehupfeuuigstucke. Nach einem Beschluß des SundeSrathS vom 13. d. Mts. soll ein weiterer Betrag von Zeh»Pfennigstücken in Höhe von etwa vier Millionen Rark ausgeprägt werden.
Wetterbericht. Die Herrschaft des barometrischen 'Maximums dauert über dem größten Theile Europas an. 3« Nordwesten Großbritanniens ist zwar daS Centrum einer Denen verhältnißmäßig tiefen Depression erschienen, doch nimmt Ser Luftdruck auf dem Festlande sehr rasch zu, sodaß heute enf den britischen Inseln stürmische Winde wehen. DaS Minimum wird voraussichtlich auf nordöstltchtr Bahn nach 8em äußersten Norden fortschreiten und dabei der Continent Savon unberührt bleiben. Voraussichtliche Witterung: Kortdauer der bisherigen Witterung.
Lauterbach. 18. Januar. Heute Morgen verunglückte Na Fulda während teS Rangirens ein Arbeiter. Derselbe Kam so unglücklich zu Fall, daß ihm der Kopf vom Rumpfe setreuvt wurde.
-j- Walleruhaufeu, 18. Januar. Dieser Tage beging feie hiesige Hebamme Elisabethe Westerweller ihr L5jährigeS Berufsjubiläum, aus welchem Anlaß derselben mannigfache Ehrungen seitens der Frauen zu Theil wurden. Bon den JubiläumSgefchenken find ein prächtiger Teffel und ein schöner Wandspruch besonders erwäbnenSwerth; Ollch eine finnige Dankadresse erhielt die allbrliebte Jubilarin, welche in den 25 Jahren bei 334 Geburtsfällen Hilfe Leistete.
Mainz. 18. Januar. Der „Mainz. Avz." schreibt: Kür daS warme Herz des am vorigen SamStag verstorbenen ÄrovinzialdirectorS Küchler spricht die lebhafte Theilnahme, feie er an der Berurtheilung unseres früheren RedacteurS 2H. Winkler nahm. Im Laufe der 80er Jahre wurde ynfer Redacteur wegen Beleidigung des Gouverneurs von Äoyoa zu zwei Monaten Gefängniß verurtheilt, eine an« itzemeud harte Strafe, die aber durch die Fürsorge des WrovinzialdireciorS zu einer verhältnißmäßig angenehmen «narbe. Küchler begab fich selbst in daS ArresthauS, um für Sen verurtheilten Rebacteur eine „Zelle" aufzusuchen, und fleine Wahl fiel aus eine ehemalige Küche, die wohnlich genug acnSgestattet wurde. Der Gefangene war fast in keiner Weise behindert - er konnte nach Belieben Besuche empfangen nab erfuhr eine Behandlung, die leider nicht immer Pteß- vertretern zu Theil wirb. Küchler meinte zu dem Redacteur: ..Sehen Sie, die deutsche Sprache ist so re'chhaltig, so liiegungsfählg, warum wählten Sie Worte, die strafbar maten ?"
Kastel. 14. Januar. Eine Kastelrr Frau halte fich, nach dem M. T., gestern vor dem Mainzer Schöffengericht ivegen Hausfriedensbruch und Beleidigung zu verantworten. Die Angeklagte war eines Tages während ihß Unterrichtes in die Schule eingedrungen und hatte die
Lehrerin mit Vorwürfen beleidigt, weil diese ihr Kind gezüchtigt hätte. Sie bekam deshalb 20 Mark Geldstrafe. Nun drohte fie beim HinauSgehen aus dem Gerichtssaal, fie würde ihre Kinder jetzt protestantisch werben lassen unb schlug dabei heftig die Thüre zu. Sie mußte nochmals vor« treten und erhielt wegen Ungebühr eine sofort zu verbüßende Strafe von einem Tage Haft. Der im Zuschauerraum weilende Ehemann suchte nun seine weinende Frau den Gendarmen zu entreißen, worauf auch dessen Verhaftung wegen Gesangenenbefreiung verfügt wurde. Den Gendarmen gelang eß nur mit der größten Anstrengung, die beiden weinenden und widerstrebenden Eheleute ins ArresthauS ab-
! zusühren. DaS ganze Haus kam dabei in Allarm.
Eingesandt.
Gieße«, 19. Januar 1898.
Unser Theaterwesen hat nach Reiners kläglichem Fta"co einen ' erfreulichen Ruck nach oben aemacht, wenn ihm auch noch die Eier- i schaalen der kleinstädtischen Verhältnisse, aus denen es sich entwickelt, i anklebrn und noch geraume Zeit anhaften werden. — Wir haben I jetzt ein fast durchweg gutes Personal, nicht bloß einen Hauptipaß- 1 macher, wie bei Reiners seligen Angedenkens, und die Auswahl der ? aufgeführten Stücke beweist, daß die Directton bemüht ist, auf den 1 Geschmack der Hörer veredelnd einzuwirken, obschon sie sich wohl nie 5 von den Wünschen des „Olymps" und dessen SonntagSdictatur wird freimachen können. — Unter den Schauspielern unseres Ensembles hat Herr Liebscher, dessen Benefiz nächsten Freitag ist, von Anfang an die ungetheilteste Bewunderung gefunden, und er ist — die Leistungen der Herren Albrecht,.Fritzschler, Janson und Forsch in Ehren — unstreitig die beste, wohl auch vielseitigste Kraft unseres Stadlthealers. Welch' eine gewaltige Fähigkeit zur Darstellung dämonischer Cbaractere wohnt in diesem Künstler, und wie wenig Zeit ist s.tnem Talrnte geboten, sich in die Psychologie seiner Rolle zu vertiefen," wo der Schauspieler bei der Häufigkeit der Vorstellungen von der heiteren Höhe eines Göthe und Shakespeare Herunterstetgen muß zu den getsiesöden Hanswursttaden eines Jacobson und Kraatz. Unb dennoch wie hinreißend und faScintrend hat Liebscher seine Rollen zu gestalten gewußt! Ich erinnere an Sbylock, Nickelmann, Vansen, Mephistopheles, Schmork u. v. A., worunter namentlich die Darstellung des Letzteren meisterlich war. Mit Spannung sähen wir von ihm eine Interpretation des Franz Moor. — Nun wird er uns am 21. d. Mts. in Albert Emil Brachvogels „Narctß" den vorkommenden hochbegabten Musiker und den verrathenen Gemahl der Pompadour darstellen, und wir können gewiß sein, wiederum ein Eabinetstück feiner Schauspielkunst zu genießen. Möge am Freitag ein ausverkauftes Haus Herrn Liebscher die Sympathiem unseres theaterfreundlichen Publikums im vollsten Maße beweisen und der Hoffnung Raum gewähren, daß der eminente Künstler unserer Bühne erhalten bleibe. Das ist unser aufttchtiger Wunsch. —rv—
WöchmMche Nebirstcht der TodeSsAle in Gießer
3. Woche. Vom 7. bis 14. Januar 1898.
Einwohnerzahl: angenommen zu 23 700 (tucl. 1600 Mann Mllttir). SterbltchkeUsziffer: 17,54, nach Abzug der Ortsfremden 6,58o/00 Kinder
Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an. wie viele der Todeßfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Rreitle kommen.
ES starben en: Zusammen:
Erwachsene:
im
v"m
KrebS 1
1. Lebensjahr : 2. 1 —
-lb.2ehr:
Lungenschwindsucht 1
1
—
—
Lungenentzündung 1 (1)
1 (1)
—
—
Selbstmord 1 (!)
1 (1)
—
—
Verunglückung 2 (2)
2 (2)
—
—
Lebensschwäche 1 (1)
—
1 (1)
—
Gehirntuberkulose 1
—
—
1
Summa: 8 (5)
6 (4)
1 (1)
1
AirchttcheAnzeigen der eVang.Genreinde.
Im Eonfirmanvensaal, Neustadt 61.
Donnerstag den 20. Januar, Abends 8 Uhr: SibeL stunde. 1. Cor. 9. Pfarrer Schlosser._______________________
Neueste Nachrichten.
Depeschen deS Bureau „Herold".
Verliu, 19. Januar. In Bestätigung seiner AuS'age ; m Retchttage erklärt btr Abgeordnete Bebel heute im \ ..Vorwärts", daß die erste Angabe seiner GewahrSmännrr nichtig war unb ber Rebacreur Fink fich in Chicago in mehreren Fällen ber Wechselsälschung schuldig machte.
Berlin, 19. Januar. üßle daS „Kleine Journal" aus Prag erfährt, hat ber Statthalter von Böhmen baß Auf- löfungSbecret beß Lanbtag eß bereits tn ber Taiche. Die nächsten Tage werben jedenfalls von schwerwiegender Bedeutung sein. — Alle GeschästSläden find geschlossen. GS fieht wieber wie im Drcember au6. Furchtbare Aus- regnvg herrscht überall. AIS man dem Statthalter von dem U-bersall btr ©tubtnten berichtete, sagte er: „Ich bin
nicht Statthalter beß Herrn Wolf, sondern Statthalter Seiner Majestät/^
Prag, 19. Januar. Infolge ber Aufregung der tschechischen Bevölkerung unb ber wieberholten Angriffe auf beutsche Studenten wurden abermals militärische Maßregeln getroffen. Jäger-, Infanterie- unb Dragoner-Abtheilunge» Wurden auf den Plätzen aufgestellt. Militärpatrouillen durchziehen die Straßen unb bulben keine Ansammlungen. Auf dem Graben und auf dem Wenzelsplatze wurden Zusammenrottungen durch Dragoner zersprengt.
Prag. 19. Januar. Im weiteren Verlaus ber gestrigen Landtagsfitzung verurtheilte ber Statthalter auf« Schärfste die tschechischen Ausschreitungen, nahm aber die Polizei in Schutz, die ihre Schuldigkeit gethan habe. Anfang« Februar würben die neuen Sprachen - Verordnungen In. Kraft treten.
Prag, 19. Januar. In der letzten Nacht wurde dn deutscher Arzt von Tschechen üb erf allen. Der Arzt feuerte auf die Angreifer einen Revolverschuß ab. Darauf sch.ugen ihn diese mit Stöcken blutig. Der Arzt feuerte weitere drei Schüsse ab und verjagte die Leute.
Prag, 19. Januar. Infolge der aushetzenden Rebe beß Abgeorbntten Dr. Herold ist die Haltung beß tschechiichen Pöbels wieder eine äußerst gefährliche. Biß spät in die Nacht hinein fanden Ausammlungen auf Straßen und Plätzen statt, sodaß Militär und Polizei einschreiten mußten. Wie verlautet, ist ber Statthalter Graf Coudenhove behufs Brrichterstattung nach Wien berufen worben. Besonders strenge Sicherheitsmaßregeln sollen nunmehr in Ans ficht genommen sein.
Klagenfurt, 19. Januar. Der Wörther See ist seit zwei Tagen zu gefror en.
Mohac«, 19. Januar. Der Arbeiterstrike auf ben Domänen des Erzherzogs Friebrich nimmt große Dimensionen an; da die Stellenden eine drohende Haltung zeigen, find weitere Gendarmerie-Verstärkungen dorthin beordert. Hrute soll die Gendarmerie gegen die Strikenden energisch vorgehen.
Pari«, 19. Januar. „Echo be Paris" berichtet: Einer unserer Aufsichtsbeamten hat erfahren, daß eine ber fremden Mächte Abschriften von wichtigen Actenstücken au« dem Bureau des Armeeftabe« beS Kriegsministeriums erhalten habe, welche die Modilifirung deS 14. unb 15. Armee- corpS betreffen. Später habe man erfahren, daß ein gewisser Carl aus Mülheim compromittirende Aeußerungen gethan habe. Ec hätte nämlich verlauten lassen, baß er im Stande sei, für die Summe von 300000 FicS. bie wichtigsten Dokumente aus bem Ministerium zu entwenden. Er habe auch mehrfach mit der Bekanntschaft DrehfuS g,prahlt. Diese« veranlaßte ben Kriegsminister, einige Documevte falschen zu lassen und fie DceysuS anzuvertrauen.
Pari«, 19. Januar. Wie verlautet, gedenkt Zola, dessen Prozeß nunmehr bestimmt vor den Geschworenen zur Verhandlung kommen soll, die Ladung von etwa 200 Z'ugen, darunter 60 Schrist-Experten, zu beantragen. Die Frage ist nur, ob die militä ischen Zeugen, deren Vorladung Zola verlangt, erscheinen werden. Der Prozeß dürfte tn ber ersten Hälfte deS Februar stattfinden.
«rüffel, 19. Januar. In den Kreisen der Brüsseler Presse wirb der Gedanke von einer Monstre-Demon- ft rat io n zu Ehren ZolaS am Eröffnungstage beß Schwurgerichts angeregt. Alle Vereine unb Korporationen Belgien« sollen Zustimmungsadressen an Zola nach dem Gerichtssaal abfenben. Der Gebanke findet allgemeine Zustimmung.
Petersburg, 19. Januar. Durch eine Gruben explo« sion in ber Grude ber Doncza'er Gesellschaft im Tagan- veger Bezirk wurden 40 Arbeiter get ö d tet unb 18 v er - W unb ct.
Konstantinopel, 19. Januai. Die Mächte bringen auf die Ernennung eines Prinzen von königlichem Geblüt zum Gouverneur von Kreta.
Das schönste Gesicht
verliert, sobald sich Unreinheiten der Haut, wie MU- esser, Pusteln, Schrunden, Sommersp-osien usw. ein- stellen. Diese zu bekämpfen, btbatf es einer vernünftigen Gesundheitspflege der Haut und nicht der Anwendung scharfer, ätzender, di- Haut in den meisten FMn zerstörender Mittel. Ein Versuch mit der Patent Myrrholtn Seife, welche zur Haut- und Schön- hestspfl.ge unerläßlich und unübertrcffe i ist, wird am Besten ihren Sßkrrb a'8 tägliche Toilette-Gesundheits Seife beweisen. Ueberall, and) in den Apotheken, erhältlich. 360
Behördliche Anzeigen
Vergebung von Bauarbeiten.
Die zum inneren Ausbau und ;um Nebengebäude des Schulhauses zu Climbach erforderlichen Arbeiten und zwar:
veranschlagt zu §rd- und Maurerarbeiten 914,87 JL
Zimmerarbeiten 326,— „
Dachdeckerarbeiten 96,36 „
Spenglerarbeiten 89,13 „
Schlosserarbeiten 719,90 „
Nlaserarbeiten 784,26 „
Schreinerarbeiten 2293,23 „
Weißbinderarbeiten 1249,46 „
Dapezierarbeiten 78,75 „
Pflasterarbeiten 350,— „
Lisen- und Röhren Lieferung 40,25 „
Kieslieferung 140,— JL
Einfriedigung 115,— „
sollen im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden und sind Angebote bis zum
Montag, drn 24 Januarl. I.,
Vormittags 11 Uhr, bei Großh. Bürgermeisterei Climbach, woselbst die Pläne, Voranschläge und Bedingungen zur Einsicht offen liegen, einzureichen.
Gießen, am 18. Januar 1898.
Der Großh. Kreisbauinspector des Kreises Gießen.
Stahl. 733
Holzversteigerung.
In ben Waldungen der Gemeinde Stauseuberg, District Birken und Schwalbengraben, kommen nachver zeichnete Holzsortimente zur Versteigerung:
Montag d. 24. Jauuar 1898:
11 Birkenstämme mit 2,54 fm Inh. 107 Eichenstämme bis 62 cm Durchm.
86 Nadelstämme „ 49 „ „
552 Nadel'Derbstangen
75 Nadel-Reisstangen
Dienstag den 25. Januar:
SO rm Buchen-, 154 rm Eichen- Scheitholz, 154 rm Buchen-, Eichen- unb Nadel-Knüppel, 4200 Buchen-, 3500 Eichen- und 900 Nadel-Wellen, 162 rm Buchen , Eichen- und Nadel- Stöcke. (60 Eichen- und 30 Nabelstämme eignen sich zu Schnittholz.)
Die Zusammenkunft ist jedesmal Vormittags 9 Uhr an der Staats- bezw. Kreisstraße diesseits ber Tiefenbach.
Staufenberg, 17. Januar 1898. Großh. Bürgermeisterei Staufenberg.
Stephan. 729
Holz-Versteigerung.
Montag den 24. u. Dienstag den 25. Januar d. Js., von Vormittags 9*/2 Uhr an, kommt im Ettivgshauseuer Gemeinde- wald, Dlftrict Bruch, Teich u. Rüd- stein, folgendes Holz zur Versteigerung: 33 Stück Fichten-Schnittholzstämme
mit 27—39 cm Durchm., 21 m Länge, mit 46 fm,
580 Stück Bauholzftämme mit 13 bis
26 cm Dm., 24 m Länge, mit 274 fm,
146 Stück Derbstangen mit 11 bis
13 cm Dm., 13 m Länge, mit 11 fm.
Die Zusammenkunft ist am 1. Tag im Bruch, am 2. Tag am Teich, jedesmal um ßi/2 Uhr.
Ettingshausen, 18. Januar 1898.
Großherzogl. Bürgermeisterei.
Görnert. 725
Städtischer Arbeitsnachweis Gießen.
Marteuftrahe 2.
««gevot der «rMtnehmeti 2 Bäcker (l erster u. 1 zweiter), 1 Krankenwärter, 1 Krankenpflegerin, 1 Spengler, 1 Weihbinder. 1 Maschinenschloss«, 2 am- Heizer, 1 Schuhmacher, 1 Möbelschreiner 6 Taglöhner, 2 Taglöbner für leichtere Arbeit, 3 Fuhrknechte, 2 Kutscher, 5 HauSburschen, 1 AuShilfsk-llner, 1 Bureaudiener, 3 Schreibgehülfen, 2 Bureaugehülfen.
Srschfrags der «rdett^ver r 1 Drechsler, 5 Kessellschmiede, 1 Glaser (Rahmenmacher), 1 Küfer nach Auswärts. 7 tücht. Maschinenschlosser, 1 Schmied, 1 Wagner, 1 Lauffrau, 1 Pferdeknecht, 8 Dienstmädchen für Küche und HauSarbett, 2 Hausmädchen, welche bügeln, nähen und seroiren können, 1 Kindermädchen tn ländlicher Tracht


