Betracht zu ziehen sein würden, deren Reifezeugnisse bei der Bewerbung um mittlere technische Beamtenstelleu der Staats- riseobahnverwaltuug vorzugsweise al» Nachweis einer ausreichenden Fachbildung anzuseheu find. Hierbei wurde die Großh. Laudesbaugewerkschule au fich für geeignet erachtet, ihren Schülern diejenige Vorbildung zu gewähren, welche von Bewerbern um die genannten Stellen gefordert wird, jedoch wurden Bedenken getragen, die Aufnahme der Landerbaugewerkschule in das Derzetchviß derjenigen Lehranstalten, deren Reifezeugntsie vorzugsweise als Nachweis einer ausreichenden Fachschulbilduug angesehen werden, zuständigen OrteS zu befürworten, so lange nicht eine förmliche Abgang-Prüfung für die Schüler dieser Anstalt eingeführt ist. Nachdem in anderen Staaten, wie Baden, Württemberg und vor allen Preußen, das Berhältniß der staatlichen Baugewerk- schulen bezüglich ihrer Reifezeugnisse und der hieraus folgenden Zulassung zu den Prüfungen für die mittlere Beamten- laufbahn im Bau- und Etsenbahndtenst geregelt ist, empfiehlt fich für die Organisation der hessischen Baugewerkschule der Anschluß an die bewährten Einrichtungen dieser Staaten. Bon den maßgebenden Stellen wurde daher der Entschluß gefaßt, die LandeSbaugewerkschule mit Beginn de» kommenden Wintersemesters zeitgemäß umzugestalten, durch Einführung eines für Winter und Sommer durchgehenden Unterrichtes von je 20 Wochen und durch Erweiterung des Lehrplans auf vier halbe Jahre, zunächst unter Wegfall der seither bestehenden Parallelcurse. Es bleibt den Schülern alsdann unbenommen, entweder die Schule in zwei Jahren ohne Unterbrechung zu durchlaufen, oder in vier Jahren mit je einsemestrigem Besuche. Am Schlufie des vierten Semesters können fich die Schüler einer AbgangSprüfuug unterziehen, nach deren Erfolg das Reifezeugutß ausgestellt wird. Für das Königreich Preußen wurde bereits am 6. September 1882 vom CultuSmtntsterium eine Prüfungs-Ordnung festgesetzt für die vom Staate unterhaltenen und unterstützten Baugewerk- schulen. Durch eine derartige Umgestaltung des Unterrichtsganges wird die hessische Anstalt ihren Besuchern ähnliche Bortheile bieten können, wie die Baugewerkschuleu anderer * deutschen Staaten. ES wird fich aber in Zukunft nicht nur um Ausstellung von Reifezeugnissen handeln, welche bei der Bewerbung um mittlere technische Beamteustellen der Eisen- bahnverwaltuug (Eiseubahnsecretäre u. s. w.) vorzugsweise als Nachweis einer ausreichenden Fachschulbildung angesehen werden können, sondern eS wird hierbei auch in Aussicht stehen, daß diese Reifezeugnisse in gleicher Weise für die Stellen der Hochbauaufseher, Straßeumeister und Damm- meister des Landes in Betracht gezogen werden. Allerdings verleihen solche Zeugnisie keine Anwartschaft auf Anstellung, vielmehr sind auch hier noch besondere Prüfungen zu bestehen, wie bet den Bewerbern für die Stellen der Bahnmeister oder der technischen Secretäre der Bau- oder Eisenbahnverwaltung. Auch müsieu die Bewerber für die letztgenannten Aemter neben dem Reifezeugniß einer anerkannten technischen Fachschule die Berechtigung zum Etnjährig-Fretwtlligeu-Dtenste besitzen. Außerdem ist anzustreben^ daß auch in Hesien die LaudeSbrandverficheruugSanstalt in Zukunft nur solche Handwerksmeister als Sachverständige in BrandverficheruugS- und BrandschadenSangelegeuheiten aovimmt, welche mindestens ein Reifezeugniß der LandeSbaugewerkschule befitzrn. Auch von den technischen Lehrern unserer mittleren und kleinen Handwerkerschulen wird ein solches Zeugniß zu erfordern sein. Hierdurch wird eine gleichmäßige Vorbildung für die Inhaber und Bewerber der aufgesührten Stellen mit der Zeit erreicht und der Werth deS Besuches der LandeSbaugewerkschule gewinnt au Bedeutung. Neben dieser organischen Umbildung der Anstalt wird als wettere Forderung von wachsender Dringlichkeit die örtliche Vereinigung der verschiedenen Schul- klasien in einem zweckmäßig gestalteten und eingerichteten Gebäude nicht mehr von der Hand zu weisen sein, damit neben den Lehrsälen, auch Directions- und Verwaltungsräume, Lehrmittelsammlung, Bibliothek und Lesezimmer in einem Gebäude vereinigt werden können, wovon die practische Benutzung derselben, die Einheitlichkeit der Verwaltung und Beaufsichtigung, sowie daS zukünftige Aufblühen und das äußere Ansehen der Schule wesentlich abhäugen.
Butzbach, 15. Juli. Die Anmeldungen zu der vom 11. August bis 9. September hier stattfindenden Oberhesfi- schen Gewerbe-Ausstellung find so zahlreich eingelausen, daß trotz der ansehnlichen Größe und Geräumigkeit der zur Verfügung stehenden Gebäude ziemlich alle Plätze besetzt find. Wenn auch einzelne Industriezweige schwächer vertreten find, so wird doch das Ganze ein schönes Bild der oberhesfischen GewerbSthätigkeit darstellen. Die Fülle des Gebotenen und die interessante, vielfach hochorigtnelle Ausgestaltung einzelner Gruppen werden eine bedeutende Anziehungskraft auf die Besuchtr auSüben. Während der AuSstellungSplatz Abends in elektrischem Lichte erstrahlen soll, so wird doch auch sein jüngster Nebenbuhler, daS Acetylen, vertreten sein und den Kampf mit dem mächtigen Rivalen aufnehmen. Anderseits wird den Kücheueinrichtungen, die die Kohlenfeuerung verwenden, die electrische Küche zur Seite treten. Aber auch sonst wird die Electricität eine wichtige Rolle spielen: daS Modernste auf dem Gebiete der Werkzeugmaschinen mit elec- irischem Antrieb wird hier zu bewundern sein. Einen breiten Raum nehmen die vielgestaltigen Produkte der Eisenindustrie ein, an die fich in langen Reihen die landwirthschaftlichen Maschinen und die Erzrugnifle deS Wagenbaues anschließen. Aber auch im Freien werden wette Flächen mit Ackerbau- geräthen der neuesten Eoustructionen bedeckt sein. Möbel find tu großer Zahl angemeldet, und waS uns besonders erfreulich erscheint, auch kleinere Meister werden fich mit einzelnen Stücken den ganzen Zimmer-Einrichtungen der größeren Firmen zur Sette stellen. Dte BekletdungS-Jndustrte wird manches Schöne und Werthvolle bieten, und insbesondere die Butzbacher Schuhmacher werden in lebhaftem Wetteifer Proben ihres Könnens ablegen. Noch viele andere Gewerbszweige find vertreten und tragen sicher dazu bei, dte Aufmerksamkeit der weitesten Kreise auf das schöne Unternehmen zu lenken.
Bad Nauheim, 16. Juli. Die Kaiserin von Oester- re i ch ist heute Vormittag von Ischl mit dem fahrplanmäßigen Zuge hier etngetroffen. Da die Kaiserin inkognito reist, unter dem Namen einer Gräfin von Hohen-EmS, unterblieb jeder offizielle Empfang. Die Kaiserin beabsichtigt etwa sechs Wochen hier zu verweilen, wird aber, sallS die Kur den gewünschten Erfolg bringt, ihren Aufenthalt verlängern. Wie eS heißt, wird Kaiser Franz Josef im Laufe der nächsten Woche seiner Gemahlin einen kurzen Besuch adstatten. Auch der Großherzog von Hesien dürste die Kaiserin, obgleich dieselbe möglichst zurückgezogen leben wird, in seinem Lande begrüßen.
X. Darmstadt, 15. Juli. Der zum Mintsterialrath im StaatSministertum des Innern ernannte Geheimerath Krug von Nidda hat hervorragenden Antheil an der neuen Steuerreform, wie fie in der im vorigen Jahre den Ständen zugegangenen Denkschrift niedergelegt ist. Auch im Vorstande de- Alice-FrauenvereinS für Krankenpflege hat er sich nm dessen gemeinnützig-wohlthätige Sache große Verdienste erworben. — Nach einer Auslassung der gewerblichen Tentral- stelle im „Gewerbeblatt" ist der wettere Ausbau der LandeSbaugewerkschule beabfichtigt. Seither war nur regelmäßiger Unterricht im Winterhalbjahr; nunmehr find je 20wöchtger Winter- und Sommer-Unterricht tu AuSficht ge- uommkn und sollen dir Abiturienten der Anstalt dte Befähigung zur Bekleidung mittlerer technischer Eisenbahubeamten- stellen, Hochbauaufseher-, Straßen- und Dammmeisterstellen laut nach der Absolvtruug ertheiltem Reifezeugniß erhalten. Eine möglichste Coucentriruug der jetzt für die vetschtedenen Klaffen auSetnauderliegenden UnterrichtSräume wird angestrebt.
Darmstadt, 15, Juli. Der hiesige, seit dem Jahre 1864 bestehende „Bauveretn für Arbeitftrwohuungen" beabfichtigt, sein Actiencapital um 50,000 Mk. zu erhöhen, um Geld für wettere Bauten zu beschaffen. Dte auszugebenden Aktien werden über je 200 Mk. lauten. DaS Actiencapital der Gesellschaft beträgt derzeft 114,315.03 Mk. in 521 Aktien ä 100 fl. und 125 ä 200 Mk, Dte btS jetzt erbauten acht Hänsergruppen stehen einschließlich eines noch unbebauten Grundstückes mit 190,652.87 Mk. zu Buch. Dte Reserve- Conti betragen 46,203.26 Mk. Es ist eine Hhpothekenschuld von 24,000 Mk. vorhanden, daneben eine Couto-Correut- schuld, deren Höhe am Schluß deS abgelaufenen Rechnungsjahres rund 10,000 Mk. betrug. Dagegen besitzt die Gesellschaft einen Restkaufschilliug von etwa der gleichen Höhe. Dte Dividende hat in den letzten vier Jahren 34/a Procent betragen.
• Die Burg von Alzey. Man schreibt auS Alzey: Die in unserer Stadt unter dem Namen dte „Burg" befindliche Schloßruiue, Etgeuthum des hessischen Staates, soll nunmehr durch Kauf in das Eigenthum der Stadt Alzey übergehen ; die Stadt beabfichtigt, für die Unterhaltung der Ruine Sorge zu tragen und will eine hübsche Anlage rings um fie errichten laffeu. Man glaubt, daß die Regierung bezüglich der Erwerbung keine Schwierigkeiten bereiten werde. Im Jahre 1076 wurde Alzry, dessen Geschichte bis in die Römerzeit hinaufretcht und dessen Name auch im Nibelungenlied vorkommt (Held und Sptelmann Volker von Alzey) zum ersten Mal als Stadt erwähnt und in diese Zeit fällt auch die Erbauung der „Burg" durch einen Rhein- oder Raugrafen, deffen Name nicht näher bekannt ist. Von 1229 an hielt Pfalzgraf Otto in der Burg seinen Hof- 1235 war der un- gerathene Sohn des Kaisers Friedrich II., Heinrich, auf kaiserlichen Befehl daselbst Gefangener. Als 1298 Albrecht von Oesterreich zum Gegenkaiser Adolfs von Naffau erwählt worden toQYj zog der Kaiser vor Alzry und brannte die Stadt vollständig nieder, nur die „Burg" blieb verschont- erst als die Heere Ludwigs XIV. in den Jahren 1688 und 1689 in Deutschland einbrachen, wurde neben der Stadt auch dte „Burg" vollständig zerstört und in einen Trümmerhaufen verwandelt. Seit dieser Zeit hat die Ruine noch viel Noth gelitten, aber immerhin find von dem riesenhaften Bau dte bedeutenden Um« faffungSmauern und sonstige Baureste noch vorhanden.
Vermischtes.
* Eine allgemeine preußische Fahrradordunng scheint demnächst in Wirsamkeit treten zu sollen. Das darf man aus der Thatsache schließen, daß eine im Provinzialrath von Schlesien zur Verhandlung gestellte Polizeiverordnung über den Verkehr ^nit Fahrrädern ihren Gründzügen nach aus dem Staatsministerium stammt. In dem vom schlesischen Provinzialrath angenommenen Entwurf sind im Wesentlichen folgende Gesichtspunkte aufgestellt: „Fahrräder dürfen in der Regel nur auf den für Fuhrwerke bestimmten Wegen und Straßen benutzt werden. Bestimmte Wege u. s. w. dürfen, auch durch örtliche Verordnung, von dieser Benutzung ausgeschloffen werden. Die verbotenen Wege sind in der Regel durch Tafeln als solche zu kennzeichnen. Innerhalb der Ortschaften und überall da, wo ein lebhafter Verkehr von Wagen, Reitern, Radfahrern und Fußgängern stattfindet, darf nur mit mäßiger Geschwindigkeit gefahren werden. Beim Passiren von engen Brücken, Thoren und engen Straßen, beim Einbiegen aus einer Straße in die andere, bei scharfen unübersichtlichen Straßenkrümmungen, bei der Ausfahrt aus Grundstücken, die an öffentlichen Straßen liegen und bei der Einfahrt in solche Grundstücke muß- so langsam gefahren werden, daß das Fahrrad nöthigenfalls auf der Stelle zum Halten gebracht werden kann. In allen diesen Fällen ist es verboten, beide Hände gleichzeitig von der Lenkstange oder die Füße von den Pedalen zu nehmen. An Ecken und Kreuzungspunkten von Straßen, auf schmalen Brücken, in Thoren, sowie überall, wo die Fahrbahn durch Fuhrwerke rc. verengt ist, ist dar Ueberholen verboten. Es müssen bei sich führen und den Aufsichtsbeamten auf Verlangen vorzeigen: 1. Radfahrer, welche in Preußen einen Wohnsitz haben, eine auf ihren Namen lautende, von der zuständigen Behörde des Wohnortes ausgestellte, für die Dauer eines Kalenderjahres
giltige Radfahrkarte. Diese wird in Landkreisen durch den- Landrath, in Stadtkreisen durch die Ortspoltzeibehörde ausgestellt. Für Personen unter 14 Jahren erfolgt die Ausstellung auf Antrag des Vaters, Vormundes oder sonstigen Gewalthabers. 2. Radfahrer, welche ihren Wohnsitz außerhalb Preußens in einem Staat haben, in dem Radfahrkarten gleicher oder ähnlicher Art vorgeschrieben sind, eine nach den dortigen Bestimmungen giltige Radfahrkarte. 3. Radfahrer, welche weder in Preußen noch in einem unter 2 genannten Staate ihren Wohnsitz haben, einen anderweitigen genügenden Ausweis ihrer Person. Militärpersonen, welche das Fahrrad dienstlich benutzen, bedürfen einer Radfahrkarte oder eines sonstigen Ausweises nicht." — Unseres Wissens gelten ähnliche Bestimmungen schon für einzelne Orte nach den von der Polizei erlassenen Fahrordnungen. Neu wäre eben nur die Verallgemeinerung.
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Xitcvatur unfc Aunft.
— Soeben ist erschienen und von der UnioersitätS-Buch- und Kunsthandlung von August Frees, Gießen, Seltersweg 53, zu beziehen: Wo die Straßen enger werden. Geschichten von Alfred Bock. Preis Mk. 2.50. Inhalt: Der alte Barbarino. — Die Mrßfahrt. — Edi Stevens. — Die Wasserkur. — Justine. — Das Gewittermännchen. Dieses neue Werk des rühmlichst bekannten Dramatikers und Novellisten führt uns in daS Leben und Treiben einer kleinen Stadt, seine bekannten Gaben schärfster Beobachtung und die Kunst psychologischer Vertiefung verbunden mit einer Fülle erqickenden Humors, jenes echten Humors, der unter Thränen lacht. ES ist ein gutes Buch, daS jeden Leser fesseln und befriedigen wird und kann daher aufs Beste empfohlen werden.
Universitäts-Nachrichten.
— Die erste Doctorandin an der Berliner Universitär bat kürzlich der philosophischen Facultät ihre wissenschaftliche Abhandlung eingereicht. Die Candidatin ist ein Fräulein Neumann, die sich namentlich dem Studium der Physik gewidmet hat und die Professoren Planck und Warburg zu ihren Hauptlehrern zählt.
Anszng aus den Standesanrtsregistern
der Stadt Gießen.
Aufgebote.
Juli: 9. Johann Adam Müller, Installateur zu Gießen, und Johanna Amalie Dumuschat zu Frankfurt a. M. 9. Konrad Michel, Taglöhner zu Rohrbach, und Emilie Koch zu Obbornhofen. 9. Theodor Ludwig August Scheppelmann, Bauunternehmer dahier, mit Minna Emilie Elisabeth Ebert bierselbst. 11. Fritz Hammer, Kaufmann zu Dresden, mit Alice Sophie Oppenheimer Hierselbst. 11. Albert Martin Karl Ludwig Lehr, Weißbinder dahier, mit Karoline Schleuning Wittwe dahier. 13. Simon Schönthal, Kaufmann zu Rödelheim, mit Jenny Rothenberger dahier. 14. Wilhelm Burkhardt, Gärtner dahier, mit Coarlotte Kaufmann zu Geilshausen. 15. Valentin Karl Philipp Max Müller, Privatier zu Gießen, mit Margarethe Schnell, geb.Gandenberger, von Pfungstadt. 15. vr Konrad Rehling, Gymnasiallehrer dahier, mit Johanna Wilhelmine Justine Luise Petri Hierselbst.
Eheschließungen.
Juli: 9. Emll Friedrich Ptstor, Rentner dahier, mit Marie Wilhelmine Bertha Karoline Susanna Nauheimer Hierselbst. 9. Gustav Karl Ludwig Orbig, Gerichtsschretber-Aspirant zu Butzbach, mit | Louise Katharina Ge .Hardt dahier. 9 Johann Heinrich Feit, Kellner dahier, mtt Franziska Weimer Hierselbst. 13. Wilhelm Laucht, Weißbinder zu Krofdorf, mit Ernestine Lagerin zu Gleiberg.
Geborene.
Juli: 5. Dem Dachdecker Johann Hermann Meier eine Tochter, Elise Dorothea 7. Dem Gastwirth Johannes Marker eine Tochter, Anna Elise. 8. Dem Kaufmann Karl Malkomesius ein Söhnst. Dem Schuhmacher Adolf Schwan eine Tochter. 9. Dem Kaufmann Wilhelm Fritsch ein Sohn. 10. Dem Straßenkehrer Heinrich Pfeffer eine Tochter. 11. Dem Schreiner Karl Peter ein Sohn. 11. Dem pract. Arzt Dr. Friedrich Schliephake ein Sohn. 11. Dem Schreiner Karl Andreas Schreier ein Sobn. 11. Dem Kaufmann Karl Nowack eine Tochter, Agnes Lina Hedwig. 12. Dem Briefträger Konrad Frees ein Sohn.
Gestorbene.
Juli: 9. Wilhelmine Marie Elise Weidmann, geb. Friedels 51 Jahre alt, Ehefrau des Schuhmachermetsters Georg Hermann Weidmann dahier. 10. Ernst Richard Wiegelmann, 36 Jahre alt, Buchhalter dahier. 11. Gertrude Richter, 14 Jahre alt, Tochter des Kaufmanns Hermann Richter zu Gießen. 13. Karl Ludwig Barbas, 31 Jahre alt, Lackirer dabier. 14. Wilhelm Christian Dörr, 55 Jahre alt, Maschinenbauer dahier. 15. Stanislaus Olszewski, 47 Jahre alt, Kaufmann von Petersburg. 15. Heinrich Eckhard, 38 Jahre alt, Backsteinmacher von Launsbach.
Auszug ans den Kirchenbüchern
ver Stadt Gieße».
Evangelische Gemeinde.
Getraute.
Matthäusgemeinde.
Den 10. Juli. Gustav Karl Ludwig Orbig, Gerichtsschreiber- Aspirant zu Butzbach, und Luise Katharine Gerhardt, Tochter deS Friseurs Gustav Gerhardt zu Gießen.
Lukasgemeinde.
Den 9. Juli. Johann Heinrich Fett, Kellner, und Franziska Weimer, Tochter des verstorbenen Müllers Josef Weimar zu Eisenbach.
Johannesgemeinde.
Den 9. Juli. Emil Friedrich Ptstor, Rentner, und Marie Wilhelmine Bertha Karoline Susanne Nauheimer, Tochter des verstorbenen Maurermeisters August Nauheimer zu Gießen.
Getaufte.
Matthäusgemeinde.
Den 10. Juli. Dem Schneider Johann ^Bohl eine Tochter,. Margarethe Katharine Elisabeth, geboren den 23. Mai.
Denselben. Dem Knecht Johannes Hoßfeld ein Sohn, Adam, geboren den 16. Mai.
MarkuSgemeinde.
Den 12. Juli. Dem Gastwirth Ludwig Jochen eine Tochter, Ä Mathilde Elisabeth Anna Emilie, geboren den 17. Juni.
Lukasgemeinde.
Den 9. Juli. Dem practtschen Arzt vr. Philipp Heinrich Zinßer eine Tochter, Else Adele Luise Christine, geboren den 12. Mai.
Den 10 Juli. Dem Kutscher Johannes Koch eine Tochter, Luise Katharine Wilhelmine, geboren den 16. Juni.
Den 14. Juli. Dem Realgymnasiallebrer Rudolf Block eine Tochter, Martha Luise Maria, geboren den 19. Juni.
Beerdigte.
Matthäusgemeinde.
Den 13. Juli. Susanne Richter, Tochter des Kaufmanns Hermann Richter, 13 Jahre alt, starb den 11. Juli.
Denselben. Ernst Richard Wiegelmann, Kaufmann, verheirathet, 36 Jahre alt, starb den 10. Juli.
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