Dienstag de« 21. Juni in der Restauration „Zum Lony»
Bierkeller", Schanzenstraße Nr. 18, zu GieHerr, Vormittags 8 Uhr,
Mittwoch de« 22. J««i daselbst, Vormittags 8 Uhr, Donnerstag den 23. Juni daselbst, Vormittags
8 Uhr,
Freitag den 24. Juni im Rathhause zu Lich, Vor- mittags 8 Uhr,
Lamstag den 25. Juni daselbst, Vormittags 8 Uhr, stattfinden.
Es haben sich nach Maßgabe der besonders ergehenden Vorladungen an den genannten Tagen vor der Grobherzoglichen Ober-Erfatz-Commifsion im Bezirk der 49. Infanterie- Brigade in sämmtlichen Aushebungsorten zu ge- stellen:
a. die für dauernd untauglich befundenen Militärpflichtigen, soweit denselben eine besondere Ladung zugehl ;
b. die zum Landsturm I in Vorschlag gebrachten Militärpflichtigen ;
c. die zur Ersatz-Reserve in Vorschlag gebrachten Militärpflichtigen ;
d. die von der Ersatz-Commission als tauglich und einstellungsfähig erkannten Militärpflichtigen, einschließlich derjenigen aus früheren Jahrgängen;
e. die von den Truppentheilen zur Disposition der Ersatz-Behörden entlaßenen Soldaten;
f. die von den Truppentheilen abgewiesenen einjährig Freiwilligen.
Ten Grobherzoglichen Bürgermeistereien werden beson- oeie Ladungen für die Militärpflichtigen k. H. zugehen, welche Den Betreffenden unverzüglich zuzustellen sind. Der Vollzug der Ladungen ist innerhalb 5 Tagen anzuzeigen. Die Mi- litärpflichttgen sind außerdem anzuweisen, ihre Loosungsscheine mit zur Stelle zu bringen.
Die zur Beurtheilung von Rcclamationen in Betracht kommenden Personen haben ebenfalls zu erscheinen.
Sollte eine Ladung nicht vollzogen werden können, so ist der Grund hiervon berichtlich anzuzeigen und ist, wenn ein Militärpflichtiger von seinem bisherigen Wohnorte weg- gezogen ist, zugleich anzugcbcn, wohin derselbe verzogen ist.
Die Großherzoglichen Bürgermeister haben bei dem Ober- Ersatz-Geschäfte bis zum Schluß des gesammten Geschäfts selbst anwesend zu fein, um bei der Untersuchung von Felddienstuntauglichen sowie Invaliden ev. Auskunft geben zu können, auch haben sich dieselben darum zu bemühen, daß die Militärpflichtigen, den Ladungen entsprechend, eine Stunde vor Beginn des Geschäfts zur Stelle sind.
Gießen, am 28. Mai 1898.
Der Civil-Vorsitzende der Großherzoglichen Ersatz-Commission des Kreises Gießen.
Dr. Wal lau.
Bekanntmachung.
Wir weisen darauf hin, daß nach § 366, 8 Reicht- strafgesetzbuch, Art. 292 Poltzetstrafgesetz und dem Localreglement süc den Rrtto Gießen vom 8. Oclober 1856 e» nicht gestalte: ist, Bettzeug, Teppiche, Fuhdeckeu, Tischtücher und dergleichen an Fenstern nach Ltrahen oder Vorgärten hin ausznklopfen, ab- zukehren, ansznschütteln usw.
DaS Ausstchttprrsonal ift angewiesen, Zuwiderhandlungen zur Anzeige zu bringen.
Gießen, den 13. Juni 1898.
Großherzogltche» Polizeiamt Gießen, v. Bechtold.
Deutsches Reich.
Berlin, 14. Juni. Der Kaiser conferirte heute Vormittag mit dem Staatssekretär v. Bülow und empfing später den deutschen Consul in Jerusalem, Dr. v- Ttscbendors.
Berlin, 14. Juni. Anläßlich der morgigen zehnjährigen RegterungSzett Kaiser Wilhelms II. vringt die „Nordd. Allgem. Ztg." einen Artikel, in welchem fie der gegenwärtigen Weltstrllung Deutschland» gedenkt. Sie weist daraus hin, daß mehr als einmal ausgesprochen worden ist, daß, wenn irgend etwa» die Erfolge, die zur Einigung Deutschland» den Grund legten, überstrahlen könne, die» die Mäßigung und Seibstbeschetdung Kaiser Wilhelm» de» Großen war. Diese kraftvolle Selbstbeschränkung ist un», so heißt eö in dem Artikel, al» der hervorragendste Zug in dem Austreten Deutschland» unter den übrigen Großmächten geblieben. Alle finsteren Voraussetzungen, Alle», wa» man dem Erben Kaiser Wilhelm I. und Kaiser Friedrich III. nachzureden versuchte, seien zu Schanden geworden. Deutschland stehe im Kreise der Großstaaten mächtiger da, al» jemals seit der Aufrichtung des Reiche». E» sei da» schönste Lob de» kaiserlichen Führer», wrnn an dem morgigen Tage Millionen deutscher Manner bei vorurtheilSloser Vergleichung ihrer Heimath mit dem AuSlande auS aufrichtigem Herzen sprechen können: „Wir'freuen un», daß wir Deutsche find."
Berlin, 14. Juni. Reichskanzler Fürst Hohenlohe ist wieder in Berlin angekommen und gedenkt einige Zeit hier zu verweilen. Im Laufe de» heutigen Vormittag» erledigte er verschiedene Geschäfte. Gegen 11 Uhr erschien der SraatSsecrelär de» Reichsmarineamt», Ttrpitz, im Reich»- kanzlerpalat» und hielt dem Reichskanzler Vortrag über verschiedene in sein Reffort sollende Fragen.
Berlin, 14 Juni. Der „Reich»anzeiger" veröffentlicht da» Gesetz vom 1. Juni 1898, betreffend die elektrischen Maßeinheiten, sowie eine Bekanntmachung vom 11. Juni 1898, betr. die Handelsbeziehungen zum britischen Reiche.
AttsUn»-.
Wie», 14. Juni. I« Abgeordnetenhause verhandelten alle Panetverbände über die an ihre Wähler za erlassenden Manifeste. Die christlich-sociale Partei hat ihr Manifest bereit» veröffentlicht. In demselben wird da» Verhalten der Schönerianer verurtheilt, trotzdem aber versichert, daß die Partei entschloffen sei, an der deutschen Gemein- wirthschaft festzuhalten.
Budapest, 14. Juni. In hiesigen RegierungSkretsen betrachtet man die Vertagung de» österreichischen ReichSrath» für die Deutschen al» günstig. Man will wiffen, Graf Thun «erde zum Herbst mit den Deutschen und Polen eine neue Majorität bilden.
Pari», 14. Juni. Der „GauloiS" meldet, daß demnächst Abgesandte de» König» Meoeltk mit reichen Geschenken für den Präsidenten Faure hier etntreffen werden. Meuelik will dadurch seinen Dank kundgeben für die Sympathien, welche Frankreich gegenüber Abrsfinten bewiesen hat. Der „GaulotS" versichert, diese Mission sei ein Vorbote de» Besuche» König Menel.k» s-ldst In Part» und wahrscheinlich auch in Peter»burg.
Pari», 14. Juni. Im Gräflich Dion'schen Garten fand heute ein Degenduell zwischen dem socialisttschen Schrift- füllet Turot und dem Deputirteu Grafen Castelane statt. Turot wurde am Oberarm schwer verletzt. — Ein zweites Degeudurll wurde zwischen Gerault Richard und dem Deputirteu Bernsrd auSgesochten. Ersterer erhielt einen Stich n die Schläfe, so daß der Sehnerv verletzt wurde.
Loudon, 14. Juni. Die englisch - französische Niger-Eouvention wird heute unterzeichnet werden.
Madrid, 14. Juni. In der gestrigen Kammerfitzung theilte der Kriegsminister mit, daß amtliche Meldungen über eine Landung der amerikanischen Truppen auf Cuba nicht vorliegen.
Madrid, 14. Juni. Der Secretär des Ministerpräfi- deuten, Merino, hat in einem Interview erklärt, die spanifche Regierung würde tu diesem Augenblick jeden Frieden»- Vorschlag unter der Bedingung annehmen, daß der Vorschlag nicht vom Feinde herrühre auf Grund einer internationalen Verhandlung. Er fügte hinzu, diese» Einschreiten der Großmächte würde dann besonder» günstig von den Spaniern ausgenommen werden, wenn Frankreich oder Oesterreich die Initiative dazu ergriffe.
Dmitifd?
• Gothenburg, 13 Juni. Bald ist ein Jahr verstrichen, seitdem Andröe und seine beiden Gefährten, Fränkel und St rind berg, ihre Ballonausfahrt von der kleinen Spitzbergen-Insel aus antraten, und noch immer ift man ohne Nachricht über ihr Verbleiben; denn die kurze Mittheilung, welche sie zwei Tage später, am 13. Juli, per Brieftaube schickten, war ziemlich bedeutungslos. Obgleich Andree kurz vor feiner Abfahrt seinen Freunden erklärte, daß fie fich seinetwegen keine Sorge machen dürften, selbst wenn er nach Verlauf eines ganzen Jahre» kein Lebenszeichen gegeben haben sollte, fängt man hier und überall in Schweden an, recht unruhig zu werden. Bekanntlich ist bereit» eine schwedische Expedition nach der sibirischen Nordküste abgegangen, um Nachforschungen nach Andrse anzustellen, und bald wird auch die vorzüglich ausgerüstete Wellmann-Ex- pedition fich auf die Suche nach ihm begeben. Einer der Thetlnehmer an dieser Expedition, Lieutenant Baldwin, der am Meteorologischen Bureau der Vereinigten Staaten an» gestellt ist, hat fich dieser Tage hier aufgehalten und sich dann nach Tromsö weiter begeben. Er hat mitgetheilt, daß die Expedition, deren Ausrüstung rund 50000 Dollars gekostet hat, entschloffen sei, so weit wie nur möglich gegen Norden vorzudrtngen und daß sämmtliche Thetlnehmer überzeugt find, baß man Andree und seine Gefährten auf Franz Joseph Land auffinden werde- wenn man fie aber dort nicht antrifft, müssen fie al» verschollen betrachtet werden, denn e» sei ganz undenkbar, daß fie nach Sibirien oder nach Alaska gelangt sein können.
• Verkauf der Wtttgenstein'schen Erbschaft de» Reich», kanzlers. Nach einer Meldung des Posener »Km her WarS- zawSkt" aus Wilna ist der Rest der dem Fürsten Hohenlohe zugefallenen Wtttgenstein'schen Erbschaft, bestehend an» den Herrschaften Werkt bet Wilna, sowie Lubcze und Nalibolt im Gouvernement Minsk, sür 31/, Millionen Rubel an einen Kaufmann Trabuttt in Odessa verkauft worden. — Die verstorbene Fürstin besaß auch in Frankreich verschiedene Befitzungrn, welche jetzt verkauft werden sollen.
* 100,000 Mark Louveittiovalstrafe. Der sächsisch- thüringische Färberrtug hatte gegen den Färberei- und AppreturanstaltSbefitzer B. Dietel in Reichenbach (Voigt- land) auf Zahlung einer Conoeutialstrafe von 100,000 Mk. geklagt, weil Dietel, obgleich er den Färberrtug mtt begründet und feine Unterschrift gegeben hatte, doch zurückgetreten war, mit der Begründung, daß er nicht eigentlich Siücksärber, sondern hauptsächlich Appreteur sei- die Färber- convention aber halte für einen nachträglichen Rücktritt 100 000 Mk. Conventionalstrafe festgesetzt. Da» Landgericht zu Plauen hat nun der „Post" zufolge Dietel zur Zahlung der Conventionalstrafe verurtheilt- Dietel hat sofort Berufung beim OderlandeSgericht Dresden eingelegt.
* Einfluß bei Trinkwaffer» auf die Hunde. Nach Erfahrung von Vero Shaw ist die Aeuderung de» Trinkwaffer» von großer Einwirkung auf den Gesund hei t»zustand der Hunde, und hierdurch sei zu erklären, warum manche Hunde nach dem Besuch einer Au»stellung kränkeln. Vero Shaw läßt daher seinen Thiereo nur abgekochtes Wasser reichen, welche» man in irdenen Gefäßen abkühlt. Er ist ferner der Anficht, daß öftere» Trinken ohne Durst schadet, weshalb mau die Hunde nur am Tage mehrere Mal tränken und ihnen nicht beständig Wasser htnstelleu soll.
• Zur Beschichte der Pariser Aalflelluuge». ES dürste lehrreich sein, jetzt einen Blick auf die Entwicklung der Ausstellungen zu werfen, welche die französische Hauptstadt seit einem Jahrhundert gesehen hat. Die erste Au»- stellung in Paris fand im Jahre 1798 statt mit der de- 'chetdenen Zahl von 110 Ausstellern und einem Aufwande von nur 60 000 FrcS Sie stand auf dem Mars Felde, ihre Gebäude waren au» Holz mit Malereien und Drapi- rungen, die Zahl der vertheilteu Medaillen belief fich auf 25. Die zweite Ausstellung fand schon drei Jahre daraus statt, und zwar innerhalb de» Louvre, fie hatte schon 220 Au» steiler aufzuweisen und war ihrer Vorgängerin an Pracht weit überlegen. Ihr Erfolg war so groß, daß im nächsten Jahre, 1802, auf demselben Platze wiederum eine Ausstellung mit 540 Thetlnehmern abgkhalten wurde. Kaiser Napoleon veranlaßte dann eine vierte Ausstellung im Jahre 1806 auf der Jovaltden-Esplanade, der G'.anz deS Kaiserreiche» zog eine große Zahl von Ausstellern herbei, e» waren ihrer schon 1422. Nun fand bis zum Jahre 1819 ke ne Ausstellung mehr statt, die in diesem Jahre abgehaltene wurde im Louvre untergebracht und hatte wenigstens keinen Rückgang aufzuweisen, fie zählte 1622 Aussteller. Bon wenig Erfolg waren die Louvre Ausstellungen von 1822 und die von 1827 unter Karl X. Die achte Ausstellung unter Louis Philippe auf dem Carousselplatzr bedeutete wieder einen erheblichen Fortschritt, denn fie zählte 2447 Aussteller. Ebenso hatten die beiden folgenden Ausstellungen auf den elysäischen Feldern 1839 und 1844 einen bedeutenden Erfolg. Die Ausstellung von 1849, ebenfalls auf den ChampS-Elysse», erstreckte fich schon über eine Fläche von 2200 Quadratmeter und kostete 600 000 FrcS. 1855 fand bann die erste Weltausstellung statt und gab Anlaß zum Bau des JndustriepalasteS- fie nahm 168 000 Quadratmeter ein, die Ausgaben beliefen fich auf IP/, Mill. Die Zahl der Aussteller betrug 23 954 und die der Besucher über fünf Millionen. Dann folgten die bekannten Weltausstellungen von 1867 (687 000 Quadratmeter, 52000 Aussteller), 1878 (52 835 Aussteller und 16 Millonea Beiucher) und 1889 (55 486 Aussteller und 82,/t Millionen Besucher). Die Ausstellung im Jahre 1900 wirb allo die sechzehnte Pariser Ausstellung sein.
* Den Röntgen Strahlen wird ein stetig wachsendes Feld ihrer Verwendbarkeit erschlossen. Haben fie zuerst namentlich in der Medictn und für naturwissenschaftliche Uatersuchungee Anwendung gefunden, so werden fie jetzt auch häufig in der Technik verwerthet, wenn auch wieder von anderer Seite ihr Werth für solche avgezwetfelt wird. Weniger bekannt aber dürfte es feto, daß man X Strahlen fehr vortheilhaft zur Untersuchung von HandelSproducten verwendet.— Reine Seife z. B. läßt dtr X Strahlen leicht durch, während betgemischte mineralische Füllmaterialien mehr oder weniger dunkle Flecken hervorbringe'. Fremdkörper, die dem Mehl betgemtscht werden, können leicht mittelst Durchleuchtung nach- gewiesen werden. — Eine der weitgehendsten und wichtigsten Verwendungen dürfte aber die zur Untersuchung von Edelsteinen auf ihre Echtheit sein. Diamant lägt die Strahlen am vollkommensten durch - Silicate und Gläser bedeutend weniger. Fälschungen können al o, wenn fie auch noch so geschickt auSgesührt sind, daß fie daS geschulteste Auge täuschen, doch sicher nachgewtesen werden. Der wafferklarste Kiesel oder der schönste Korundcihstall erreichen nicht die Durchlässigkeit deS geringsten Diamanten. Aluminium ist bekanntlich sehr durchlässig für X Strahlen, waS Wunder daher, daß eß die al» Edelstein verwendeten Alumtniumverbindungev, wie Rubin, Saphir, Topa», Smaragd, Corund und Katzenauge rc. ebenfalls find. Kein Fa.sificat, und mag e» noch so täuschend sein, erreicht die Durchlässigkeit der echten Steine. Gin ähnliche» Verhalten zeigt der Türk». Zur Untersuchung von Perlen auf ihre Echtheit find öte X Strahlen dagegen weniger geeignet. Kleine Perlen sind, wenn nachgemachk, weniger durchlässig, als echte, während bei großen da» Umgekehrte der Fall ift. (Mitgetheilt vom Internationale Patent- dureau Carl Fr. Reichelt, Berlin NW. 6)
* Sanbeibilt auf bet Flucht vor bett Spaniern. Der amerikanische Millionär Banderbilt, der fich gegenwärtig mit seiner Macht auf dem Mittelwert befindet, wird, wie ein Petersburger Blatt erfährt, aus Furcht, von den Spaniern gekapert zu werden, Odessa anlaufen und von dort nach Petersburg reifen. Bon Rußland au» will Herr Banderbilt auf einem Dampfer einer neutralen Macht nach Amerika zurückkehren, mährend die Yacht bi» zur Beendigung de» Kriege» 'n Od-ssi bleiben loll_________
(iteratur «nd Arendt
— Euphorion. Zetifchri't für Lttteraturgefchichte. Heraus gegeben von AuguN Sauer. Band 5 Heft 2. Das H fl wud eröffnet durch eine freisinnige Abhandlung über Metapher und Subjektivität von Emel Lttern in Wien. — Adolf Hauffen tn Prao und OScar Ulrich in Hannover bringen ihre im letzten Hefte tejonnrnen Abhandlungen über FiscdartS „Aller Practtl OioBmuilct" und über „Rad Pd'ltpp Moritz in Hannover- zum Abschluß. — Auf Grund neuer Funde stell, Bernhard Seuffett in Graz die Beziehung des berühmten Dramatikers Frtfchlin zu @ra| und Laibach dar. — I. R. 2Umu« in Tauberdifchorsheim unterzieht die Quellen von Wielands „Muiarion" einer eingehenden ergebnisreichen Unteriucbung. — Der neueste Schrllerbiograpb Dito Harnock ist mit Glück beurtbt, ein eingebürgertes Mtßoerständi itz der Handlung des „Don Carlos" zu beteiligen. — R. M. Meyer in Berlin steuert interessante MiScellen zu Börne und Heine bei. — Unter den zahlreichen Referaten und Recenfionen ist eine schöne WürdiguvS der von Zeller herauSgezebenrn Briete D. F. Strauß' durch Arier rich Jodl in Wien beroorzuh-ben.— Eine auSgedednte Bibliograph" tchlietzl das 13 Bozen starke He't eo. (Verlag von Carl fromme in Wien. Preis emeS Heftes 4 Mk. — fl. 2.40, eine» Bande« 16 Mk. — fl. 9.60.)
— In Paris gelangten dieler Tage Bilder und Ein> richtungSgegenstände deS AtelrerS Michael MunkactyS zur Versteigeruna. Der höchste Preis wurde für einen .Ec« homo erzielt: 15100 Frarct!; „Studie für »inen Gekreuzigten' 1050 Frca. „LtSzt' 4980 F c«.; „Der sterbende Mozart" 3000 FrcS.; ,©d)lafen» Frau" (Studie) 960 FrcS.; „Skizzen für die Deckengemälde i- kunsthistorischen Museum zu Wien" 270. 300, 800 und 530 5,ce- „Frauenkovf" 1500 FrcS.; „Bo. dem Ball' 520 FrcS.; .Männer bildntß" 1520 FrcS.
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Kmwplahf, Lli Cnanlagr, rzotstratzr Rr> 1- Sahlvorstkhl
4. Wahll lohn» 6er voha Raplanlgafie, Qaftrnt 1, dk» Schaozeltstraßt, bi Ntiostraßt.
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7. Wahll Hof. Die Bewo^ UtebnerftrQ§e, lib
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