Nr. 214 Zweites Blatt
Dienstag den 13. September
1898
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger
Aints- und rlnzsigeblatt für den Kreis Giefzen
Gratisbeilage: Gießener Faniilicnblätter
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Die Gießener »•■tn<*ifittcr »erden dem Anzeiger Wöchentlich viermal beigelegt.
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Äem. 10. September. Hier kirculiren neaubtngl wieder bennruhigenbe Gerüchte über den Zustand der Papste», weil derselbe aus Ersuchen seine» «rzte» die Spaziergänge ein« gestellt hat. Cardinal Rampolla referirte gestern längere Zett über die Unruhen in Eandta.
Ä«», 10. September. Sus der Sonsnlla verlautet, da» Ersuchen der Ädmirale um Entfernung der türkischen Truppen und Ernennung de» Prinzen Georg von Griechenland zum Gouverneur von Kreta sei Gegenstand etsrigfter Be- rathungen zwischen den Mächten. Die erste Forderung dürfte zugestanden und die Truppencontingente der vier Mächte um je 600 Mann verwehrt werden. Der zweite Gegenstand begegnet jedoch ernsten Schwierigkeiten. vorausfichtlich wird einstweilen ein christlicher provisorischer Statthalter ernannt werden.
— Zur Flocht Esterhazy». Abiit, exceseit, evaait, enipitl Esterhazy ist aus und davon. Wie mau dem Obersten Herry ein Rafirmesser gereicht hat, so hat mau Esterhazy, den ausgemachten Lumpen und Fälscher, entfliehen lassen. Seit SamStag Abend hat mau ihn nicht gesehen; seine Freundin, Frau Pah», erklärt: »Esterhazy wird von mir etogeschloffen gehalten. Seine besten Freunde dürfen ihn nicht sehend In der Wohnung, im Restaurant, in der Rafir- stube — nicht einmal dort, wo e» doch genug Rafirmeffer gibt — ist er nicht zu erblicken. Er ist genau in demselben Augenblick verschwunden, wo Eavaignac demifftooirte. Man vermuthet, die Notiz im »®aulot»*, wonach Esterhazy fich entschloffea habe, zu gestehen, daß er da» Bordereau ge« schrieben, sei ein erfolgreicher Wtok an seine Freunde gewesen, ihn mit Geld zu versehen unb seine Flucht zu erwög» ltchrn. Die Verzögerung, ble btt Einleitung brr Revision bi»her ersährt, läßt btt nationalistischen Organe Hoffnung schöpsen. Sie sagen, baS Miutsterium fürchte ben Krieg. Wie dumm! antwortete mau ihnen. Selbst wenn die Briefe br» Kaiser» Wilhelm so echt wären, wie fie falsch finb, so hat boch Eavaignac selbst gesagt, baß wir Franzosen unter uns finb — unb wer sollte uo» Krieg anbrohen, wenn wir bestrebt finb, einen Uuschulbtgeo zu retten unb ber Wahrheit die Ehre zu geben? Die Verzögerung ist nur barauf zurück- zusühreu, daß General Zurltnben ben unhetlbringeuben Dreyfu»- act zunächst selbst stubtrt. Der »Figaro* glaubt übrigen» zu wiffen, daß die Revifloo im Principe einstimmig ange« | uomwen ist unb ber Justizminister ben Auftrag erhalten hat, 1 der Sache den augeweffeoeu gerichtlichen Lauf zu geben. Daß । die Fälschung Henry» nicht allein steht, liegt auf ber Haob. Eavaignac hat bekanntlich in seiner Kammerrebe bte zwei Zettel ber Militär Attaches al» Antwort auf ben ersten seither al» falsch erkannten Brief hingrftellt. Wenn dieser Brief nun falsch war, so müssen ja oothwenbig auch bit beiden Antwortkarten Fälschungen sein. Man soll auch weiter auf die Spur gewisser Delikte gekommen sein, deren fich mehrere Offiziere de» Generalftab» schuldig gemacht haben sollen. Zurlinden beabsichtigt, da» Nachrichteubüreau zu reformtren, indem er die Offiziere de» Generalftabe» von den Polizei« geschäften befreit. Zola will in den ersten Oetobertagen nach I Pari» zurückkehren. Er habe, so schreibt er, ungezählte Kilo« I meter auf dem Rade bewältigt, aber die große Angelegen« I heit habe gleichfalls einen hübschen Weg zurückgelegt. Er I will sich möglichst passiv verhalten, er betrachtet fich durchaus I al» Nebenperson. Eine starke Bewegung macht fich gegen I den Präsidenten geltend, bissen Benehmen als offectirt bezeichnet wirb. Maa beschulbigt ihn, bte Wahrheit seit Jahren | gekannt, aber verheimlicht zu haben. Traurig stob die Herren I Drvmont, Thiebaub, Rochefort, bte ihres Esterhazy unb Henry beraubt finb unb bte sich auch auf Eavaignac, ben tobten Mann, nicht mehr zu stützen vermögen. Rochefort wirb überall, wo er fich zeigt, ausgepfiffen. Sein »Jntrao- figeant*, ber noch vor zwei Wochen 300000 Exemplare täg« • l'ch absetzte, verkauft jetzt höchstens 60000. Man will die Revision.
Bmwrcti vlerteljährUch 2 Mark 20 Psg. menathd) 76 Pfg mit vringeriah».
Bei Postbezug 2 Mark 60 Vf» vierteljährlich.
Veutsches Reich.
Berlin, 18. September. Zur Orientreife bes Kaisers Wilhelm. Aus Konstantinopel, 5. September, tohb geschrieben: Der Palast, ben ber Sultan aus dem Hügel von Utlbiz für ben deutschen Kaiser errichten läßt, ist nahezu serttggestellt. Nur noch Maler unb Tapezierer finb in den Zimmern beschäftigt. Wie der Bau selber von einem italienischen Architekten, dem Profeffor d'Sronco, geleitet wurde, so hat der Sultan auch die künstlerische Ausschmückung zwei Italienern, dem Profeffor Toccata aus Padua und dem Savaltere Roncatt, anvertraut. In ben sechs Monaten, bte str ben van zur Verfügung stauben, würben wahre Wunderdinge geleistet. Der Hügel von Uildiz ist in ein Paradies verwandelt worden,- der Palast könnte für einen König aus der Märchenwelt nicht herrlicher hergerichtet sein. Blos für die Decorationsarbeiten wurden l1/« Millionen Franc» aufgewendet. Die Möbel har man au» Deutschland bezogen, alle Stoffe, Teppiche und die gewirkten Tapeten stammen da- gegen au» der katserl. türkischen Fabrik von Eure? her. Der Palast ist architektonisch und seiner Ausstattung nach in prrfischem Stil gehalten. Man rechnet in Konstantinopel darauf, daß Kaiser Wilhelm zehn bi» zwölf Tage al» Gast dr» Sultan» am Goldenen Horn verweilen werde.
Berlin, 18. September. Palästinafahrt. Nach einer durch die Zeitungen gehenden Nachricht werden die 180 ver- rietet von Kirchenregterungen, kirchlichen Vereinen nsw., die die Palästlnafahrt de» Kaiser» mitmachen, auf dem Dampfer »Mitternachtssonne* eingeschifft werden. Dazu bemerkt bte b»öIb. Ztg.*: Die Nachricht ist richtig bi» auf ben Namen M Schiffe». Man nennt eß »Mitternachtssonne* offenbar, m ben Sinbrnck hervorzurufen, bah eß ein deutscheß Schiff fit während eß in Wahrheit „Midnightsun“ heißt unb eng- lischt Flagge führt. Daß man zu einer solchen Reise ein englische» Schiff gechartert hat, steht nicht im Einklang mit de«, wo» wir vom beutschen Nationalbewußtseiu erwarten. Die Außrebe, man habe keine beutschen Schisse erhalten können, würde ganz und gar hinfällig sein. Solche Schiffe, wie bte »Vttbnightsuo* konnte man in beliebiger Anzahl bekommen. Die »Mibnightsun* ist nämlich ein alte», 1874 erbaute» Schiff, der vor einigen Jahren vom »Norddeutschen Lloyd* u»rangtrte und nach England verkaufte »General Werber*, der vom Lloyd znr Fracht« und Zwischendecker-Beförderung benutzt, schließlich aber auch dazu nicht mehr für ausreichend krachtet wurde. Jetzt fährt der alte Kahn stolz unter eng- lcher Flagge Deutschland» hohe Geistlichkeit! — Ein; yaldtgung für ben beutschen Kaiser hat ein arabischer Journalist •1 Aussicht genommen. Al» Rebacteur des in Baabho, ber Sommerrefibenz bet vornehmen Syrer, erscheivenben Blattes rrließ er in seiner Zeitung einen Aufruf an alle Diejenigen, welche fich al» Poeten fühlen, mit der Aufforderung, den Reifet und seine Orientfahrt dichterisch zu besingen. Die ein» ehendrn Gedichte sollen unter dem Titel »Dichtergrüße aus ton Morgenlande" vereinigt und dann iw Prachtetnband dem Reiser am Fuß de» Libanon von dem Herausgeber überreicht »erben.
Berlin, 10. September. Der »Post* zufolge werben Generalmajor Prinz Friebrich Leopolb von Preußen, >i»her Eommandeur der vierten Cavallerte-Brigade, unter desörderung zum General-Lieutenant, zum Eommandeur bet Division (Eaffel) unb der Herzog Albrecht von Lürttemberg, bisher Eommandeur deS Srenadier-Regi' rcvtS Königin Olga, zum Eommandeur der 4. Garde- li»dallerte«Vrigabe ernannt werden.
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Prag, 10. September. Einer Blättermeldnng zufolge •oben außer bem Handelsminister auch ber Eisen- iahu- unb UnterrichtSminister aus dem Cabinet wSscheiben. Alle bret Posten sollen mit Polen besetzt werden. |
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chle mein reichhoch r Laubhültenskä, L. 5 alljährlich, wenn a in einer Liste, dir c einen Abnehmern mein Geschäft iii^a >
D. Frankfurt a. M., 12. September. Eduard Strauß, der morgen (Dienstag) i« Zoologischen Garten sein zweites Eoncert gibt, nennt dies »Walzer-Abend*, womit indeffen nicht gesagt ist, daß nicht auch andere Stücke zum Vortrag kommen. Daß auß 16 Nummern bestehende Programm weist auch Ouvertüren nab Mancherlei sonst auf. Strauß will in« 'essen damit wohl anbenten, daß er in biesem Eoncert die Lönsten Walzer seines BatetS, seiner Brüder unb von fich elbst als Programmnumwern ober Einlagen zu bringen bentt. An ben letzteren hat es ja in ben Ebuarb Strauß.Loneerten
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iilbenente [biente
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Amtlicher Theil.
Gcfnudeu: 1 gold. Medaillon, 1 Geldbeutel mit Inhalt, 2 Portemonates, eins mit, eins ohne Inhalt, Postwerth- zeichen, 1 Täsch chen mit zwei Photographien, 1 Manschetten« kaopf, 1 Regenschirm, 2 Paar unb 1 einzelner Damenhanb- schuh, 1 Herrenstrohhut, 1 Mesfingkette, 1 Pebal, 1 Kamm, 2 Kreuzzügel, 1 Peitsche unb 3 HunbehalSbänber.
Zugeflogeu. 1 Kanarienvogel.
Gießen, ben 11. September 1898.
Grobherzogliches Polizeiamt Gießen.
Muhl.
W. 571,912,W . 52,528,Hi „ 210,461,411
Dividende nach W1 4,712 W*1 (nt J»hi! 1899 1 __ Dividende' «srificos, :
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Spülplan brr Btrtinijftn jranüfnrtrr STobttbratrr.
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Dienstag bm 13. September: Der Postillon von Lonjumeau. Mittwoch ben 14. September: Lumpazi-Baao- bunduS. Donnerstag den 15. September: A Bbbbo Porto. Siafluf: Ballet-Divertissement. Freitag ben 16. September: Lohengrin. SamStag bm 17. September: Der fliegende jpollanber. Sonntag bm 11. September: Hugenotten.
SechauspielHav».
. ,DirnStag bm 13. September: Don Carlos. Mittwoch
bm U. September: Seelenstürme. Liebelei. Donnerstag bm io. September: Fromont junior, RiSler senior. Freitag 16. September: Seelenstürm». Madame Bonivard.
SamStag bm 17. September: Im weißen Rößl. Sonntag bm nie gefehlt, unb oft find es bie wirksamsten Sachen, die er 1 ^eml?t 3” öd6cn 2Ronta0 bcn 19, @tptem6cr:
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in Reserve hält. Finben wir boch auf bem uns zugesanbten Programm Weber die »Schöne blaue Donau*, noch btn »Rabetzkh Marsch*, währenb wir noch nie ein Strauß-Eoncert gehört haben, in bem biefe allbeliebten Stücke nicht gespielt worben wären, unb jebeswal von Neuem riefen fie ben jubelnbsten Beifall hervor.
e Ta« deutsche Han» auf der Pariser Ausstellung, von der Berliner AuSstellungS-Eommission geht der Frkf. I folgende Mittheilung zu: Wie schon früher gemeldet wurde, hat Deutschland gleich ben übrigen großen Nationen auf ber Weltausstellung in Paris am linken Deineufer zwischen ber Jnvaliben- unb Almadrücke ein RepräsentationSgedäube zu errichten, für baS von ben französischen AuSstellungS- I dehörben ein Platz von runb 700 Quabrattneter zur Verfügung gestellt worden ist. Zur Gewinnung von Entwürsen für dieses Bauwerk hatte der ReichScommiffar entsprechend I dem Gutachten einer von ihm berufenen, aus hervorragenden Architekten bestehenden Sommisfion, einen engeren Wettbewerb unter 11 deutschen Architekten ausgeschrieben. Bon diesen I leisteten acht der Aufforderung Folge. Einer — der unten «wähnte Regierungs-Baumeister Radke hatte zwei Entwürfe vorgelegt, sodaß insgesamwt neun Entwürfe der Entscheidung der Jury unterbreitet werden konnten. Die Jury, die unter d« Leitung deS Präfidenteu der Königlichen Akademie der bildenden Künste zu Berlin, Ende, tagte, brachte drei Ent- würfe als zur Ausführung geeignet in Vorschlag: an erster Stelle einen Entwurs mit dem Kennzeichen »Sauet Hubertus Hirsch*, an zweiter Stelle einen Entwurs mit dem Motto »Aventiure* unb an britter Stelle einen Entwurf mit bem Motto ,9a ira*. Als Verfasser ergaben fich in ber obengenannten Reihenfolge Profeffor Friedrich v. Thiersch in München, und für bte beiden letzteren Entwürfe Regierung»- baumeister I. Rabke, Lichterfelbe-Berlin, der Erbauer beS beutschen ReprSsentation»hause» ans der Weltausstellung in | Ehieago. Der Entwurf de» Professor v. Thiersch lehnt fich j in feinen Stylformeu und in der äußeren architektonischen Gestaltung an mittelalterliche Rathhausbauten Deutschland» I iv»besoodere au da» von Thiersch restaurirte Lindauer Rathhau» und bezüglich einzelner dekorativer Theile an da» Ulmer Rathhau» an, während die Entwürfe Radke'», in»- besondere derjenige mit dem Motto ,9a ira* moderne schloß- ähnliche Anlagen mit hohen Thürmen in den Sty'.sormen ber Spätgothik unb ber brutschen Frührenaiffaoce aufweiseu. Die Entwürfe wurden nach Maßgabe der Ausstellung»'Best« mm- ungrn zunächst den ftanzöfischeo SuSfiellungsbehörden vorgelegt, und nachdem von diesen gegen dieselben keine Bedenken erhoben waren, bem Kaiser unterbreitet. Die von biesem getroffene Entscheidung geht dahin, daß ber Radke'sche Ent- Wurf mit bem Motto ,9a ira* zur Ausführung gelangen soll. Der Kaiser habe habet ben hohen künstlerischen Werth unb bte reizvolle farbenreiche Ausbildung des Thtersch'fchen Entwurfs in vollem Maße anerkannt. Für feine Entscheidung fei maßgebend gewesen, daß eine reiche moderne Schloßarcht- tectur bem repräsentativen Zwecke jenes AuSstellungSgebäubeS mehr »n entsprerben ((Seine.
Unterhaltungen in Bad-Nauheim
00m 13. September bis 17. September.
Dienstag dm 13. September, Nachmittag« von 5 bi« 7 Uhr unb von 8 bi« 10 Uhr: Concert ber Kurcapelle aus der Terrasse. Mittwoch bm 14. September, Nachmittag» von 5 bis 7 unb von 8 bis 10 Uhr: Concert ber Kurcapelle aus bet Terrasse. AbrnbS 8 Uhr: Theatervorstellung. Minna von Barnhelm ober: DaS Soldatmglück. Donnerstag den 15. September, Nachmittag» von 5 di» 7 unb von 87, di» 10 Uhr: Concert ber Kurcapelle auf ber Terrasse. Von 81, di» 10 Uhr spielt bie Kurcapelle Tänze unb kann auf bem norbwestlichen Theil« ber Terrasse getanzt werben. Freitag bm 16. September, Nachmittags von 5 bi» 7 unb von 8 biß 10 Uhr: Eoncert ber Kurcapelle auf ber Terrasse. AbmbS 8 Uhr: Letzte Theatervorstellung. Fraumkawps. SamStag bm 17. September, Nachmittag« von 5 bis 7 unb von 8 biß 10 Uhr: Concert bet Kur- capelle auf ber Terrasse. Hbenbß 8 Ubt im Saal«: Rauberooi» stellung beß Hofkünstletß Belachini auß Marburg.
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