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X Darmstadt, 10. Februar. Die Stadtverordneten er- -heilten heute dem Project der Errichtung einer Sammel- w a s e n meist erei für den Kreis Darmstadt nicht zu weit von hiefiger Stadt ihre Zustimmung. Die Thiercadaver foll-n dorr nach einem neuen comdtnirten Dampf- und Walz- Verfahren zu einem Dünger verarbeitet werden und den bc trrff-'Nden Landwirthen eine gewisse Entschädigung aus dessen Ertrag gewährt werden. Für die Bedürfnisse unseres Schlach'.lwsS spectrll wird daselbst eine kleine Anlage derselben An tr idftct.
Obrr-Rode«, 9. Februar. D?m hiesigen Heuhändler M. wurde vor einigen Wochen in Zellhausen, wo er zwei Pferde in einer W rrhschaft eingestellt hatte, einem Pferde vom Pferde Wirrdrs ein Bein zerschmettert. Die Sache wurde durch Vergleich dahin erledigt, daß der Wirth dem Geschädigten 300 Mk. auSzahlte. Die Gaftwir'he des Bezirksvereins Seligenstadt faßten nunmehr den Beschluß, sich sämmtlich gegen derartige Unfälle zu versichern, dagegen von jedem Gaste, welcher Pferde einstellt, eine kleine Gebühr zu erheben.
N. H. V.
A Mainz. 10. Februar. Die Frage der Eingemeindung bot tu der gestrigen Sitzung des Kasteler Gemeinderat HS Gegenstand lebhafter Erörterung. Bon einem Mit- glied der GingemetndungScommission war der Antrag ein- gelaufen, die Verhandlungen mit Mainz abzubrechen und mit -Hülfe eines vorhandenen FinanzconsortiumS die Erwerbung deS freiwerdenden Festungsgeländes dtrect zu bethätigen. Diesem Antrag traten mit Entschiedenheit die Herren Dycker- Hoff Amöueburg und Dr. Wallenstein entgegen und zwar m't dem HmweiS, daß es für ein kleines Gemetudewefen wie Kastel ein sehr gewagtes finanzielles Unternehmen sei, sich in so großartige Geländeoperationen, wie solche auS der Er» Werbung des FrstungSgeländeS resultiren, etnzulaffen, indem es Kastel sowohl an den uöthigen Hülftmitteln, wie an den Personen mangele, die die technische, wie die finanzielle Seite einer mit so großen Conseqnenzen verbundenen Sache richtig -m bethätigen im Stande wären und zur Durchführung der weitgehenden Pläne unbedingt der Anschluß an ein großes Ge- rneindcwnsen erforderlich sei. Die Bedenken bezüglich stärkerer Steuerbelastung durch die Mainzer Verhältnisse wtederlegten 2te oben genannten Herren damit, daß man in Sachen des Octrote1 wie auch des SteuerauSfck>lageS noch vollständig freie Hand habe. Auf Antrag des Dr. Wallenstein ging man schließlich über obigen Antrag zur Tagesordnung über, mit -anderen Worten man entschied, in Gemeinschaft mit Mainz ferner vorzugehen.
Mainz, 10. Februar. Bei der Anordnung einer pro- Ltsorischeu Verwaltung für daS Gaswerk wurde 8tt der heutigen Stadtverordneteu-Sltzung mitgetheilt, daß die Beamten der Ob-rrechnuugSkammer noch 4—6 Wochen an fcer Revision der Bücher zu thun hätten, btS jetzt hätte sich »och nichts Belastendes, außer dem Betlstetu, gegen die in- haftirten Beamten ergeben. Auch gegen andere Beamten Läge nichts vor. Die Untersuchung müsse abgewartet werden, dieselbe werde nach jeder Richtung völlig Klarheit bringen. Kum p ovtsorischen Verwalter des Gaswerks an Stelle deS Herrn Heffemer wurde von der Versammlung Herr Kceuder angenommen, an Stelle deS KasfirerS Beilstetn kam Herr Zr. Wiih. MalchuS, zum technischen Verwalter der GaSfabrtk rrurde Herr Ingenieur Raupp, als Hilfsarbeiter Herr Boß- Ltr bestätigt. Ferner soll ein neuer GaSmetster mit einem Gehalte von 1800 Mark angenommen werden, da bet dem Lag und Nachtbetrieb in der städtischen GaSfabrtk eine Kraft nicht ausreichend ist, ebenso soll ein Bureaugehilfe für die Buchführung auf der Fabrik noch angenommen werden Die Gasdeputatton wurde zur Anstellung dieser Personals er- taäAtigt. An die Stelle von dem tnhaftirten Re-mann kam •18 Einkasfirer der Schutzmann Bierbaum, als Untererheber fit die Stadtkasse wurde Herr Baurhenn ernannt. Bezüglich betd Reimann wurde mitgetheilt, daß die GaSquittungen, welche von diesem anSgegeben, vollständig in Ordnung gewesen seien, bis jetzt hätte sich noch nicht- ergeben. Ob SaSquittungen offen auf dem Bureau herumgelegen, wisse »an nicht, allerdings seien bet Reimann solche Quittungen durgefunden worden. Die verschiedenen Vorschläge zur Re fiirm deS Gaswerks, darunter auch plötzlicher Wechsel des Personals, wurden auf spätere Zeit vertagt. Einer der Herren Revisoren, welche kürzlich von der OberrechnungS- b'immer hierher gesendet wurden, um eine Revision der Bücher bü» Gaswerk- vorzunehmen, ist wieder nach Darmstadt abge- rilft und wurde derselbe durch einen anderen Revisor ersetzt. Fn Folge einer gestern getroffenen Anordnung drr Staats a.atoaltfcbQft findet nunmehr die Revision der Bücher deS SaswerkS nicht mehr auf dem Bureau desselben, sondern auf der Staatsanwaltschaft selbst unter der Oberaufsicht deS eisten Staatsanwaltes statt. Sämmtliche Bücher des GaS- LtrkS, seit Uebrrnahme desselben durch die Stadt Mainz, siiad gestern bereits auf die Staatsanwaltschaft verbracht. Eit Revision selbst wird wohl noch Monate in Anspruch nichmen. Derjenige Revisor, der vor 2 Jahren die Bücher b iS Gaswerks rtvidirte und in „musterhafter" Ordnung samd, trat bereits voriges Jahr in Pension. — Seit einigen Sagen tragen sämmtlicke Quittungen des städtischen GaS- totiEei, auf welche die GaSbeträge erhoben werden, die eigen- h.mdige Unterschrift drS provisorisch zum Kasstrer deS Gaswerkes ernannten Herrn MalchuS,- früher trugen dieselben das F^csimile de« GaSdirectorS. (Ma'nz An».)
• Köln, 9. Februar. Dte Kölner Criminalpolizei der- heftete einige im priesterlichrn Gewände seit längerer Zeit il- den größeren Städten vagabondtrende Personen, die sich allS MtssiouSbrüder bezeichneten und angaben, für indi'che H.itdenktnder zu sammeln. Die zahlreich eingehenden Gelder -«ffen indessen in die Kasse des früher hier aus dem Priester- st«nde au-gestoßenen Laplans Bodewig, der gegenwärtig in N lgien lebt. Die gesammten Gelder wie dte Traciätchev »mden beschlagnahmt.
• Die Weinernte von 1897 in Frankreich bat 82 351000 Faß geliefert, deren jede- etroa 115—120 Liter entbä t Gegen das Vorjahr bleibt dieses Ergebniß um 12 305 000 Faß zurück. In den südlichen Departement», wie Aude, BoucheS« du Rhüae, Gard, Hä ault, Phränier-OrientaleS, Bauclufe, war zwar dte Ernte normal und stellenweise sogar gut, aber in den mehr centralen D^ftricten fügten dte Frühjahrsfröste den Stöcken empfindlichen Schaden zu, sodaß man eigentlich überhaupt nicht von einer Ernte sprechen kann. (Mitgetheilt vom I ternationaltn Patentbureau Earl Fr. Rrichelt, Berlin NW. 6.)
• Ter Soontagkjager auf dem AuSsterbe-Ltat. Diese Hiobsbotschaft für alle W tzblärter, denen dte Sonntagsjäger et eine schier unerschöpfl-che Quelle mehr oder minder gelungener, lustiger Bosheiten gewesen, bringen verschiedene Jäger Fochblätter. In einer Anzahl deutscher Bundesstaaten werden Seiten» der Jagdschutzveretne Eingaben an dte tu Frage kommenden Behörden vorberettet, dte nicht» weniger al» ein vollständige» Verbot der Ausführung der Jagd an Sonn- und Festtagen bezwecken. Die bisher v elfoch bcft^enbtn Verbote von Sonntag Treibjagden haben ihren Zweck in keiner Weise erfüllt, da fie bei der Dehnbarkeit de» Begriffe» „Treibjagd" leicht umgangen werden. Sollte den Ptt tiontu der Jagdschutz Vereine, für die eifrig Uiiterschriften gesammelt werden, fiattgegeben werden, dann hat daS letzte Stündlein der Sonntagsjägerei geschlagen.
* Lin Vermögen im Strohfack gefunden wurde nach dem Tode der Witwe Setmeier, welche in Rix darf wohnhaft war und allgemein als in ärmlichen Verhältnissen lebend galt. Der gefundene Schatz besteht in einer Baarsumme von 1580 M.k und in Werthpapieren im Betrage von 25 000Mk. Das gefundene Geld ist von dem betreffenden Hauswirthe btm bortiaen ymt»oerl(tte übergeben worden.
£iteratur tm*
— Rerre Eportkarterr — Postkarten in hübscher und gefälliger Ausstattung — bat soeben der „Deutsche Sport", Organ für Rennsport und Pferdezucht, ausgegeben. Die Karten, deren erste Serie oon 15 Karten uns vorltegt, enthalten in der Haupisache Porträts berühmter Rennpferde, wie „Saphir", „Wolkenschteber", „Lobengula", „Flunkermichel" usw., die nach Phrtogrophien künstlerisch wiedergegeben sind. Da beabsichtigt ist, diese Collection zu vergrößern, so halten wir diese neuen Karlen für ein ebenso hülsches, wie für den Sportsman sicker willkommenes Sammel Obj ct. Zu haben sind die Karten in allen Kaff ehäusern, sowie für 50 Pfg. die Serie von der Expedition des „Deutschen Sport", Berlin W., Unter den Linden 24.
— P. Ä» Rosegger» Schriften, Volks-Ausgabe. Zweite Serie. Ausgabe erfolgt in 100 Lieferungen i 35 Pfg. (A. Hartlebens Verlag in Wien.) Die zweite Serie der wohlfeilen Volks- AuSgabe der besten früheren Schöpfungen P. K. Roseggers bat folgenden Inhalt: Höhenfeuer. — Allerlei Menschliches. — Das Geschichtenbuch des Wanderers, 2 Bde. — Die Aelpler. — Marlin der Mann. — Spaziergänge in die Heimath. — Sonntagsruhe. — Feierabende. — Sonderlinge. - - Bergpredigten. — Am Wandcr- stabe. — Der Schelm aus den Alpen, 2 Bde. — Meine Ferien. Zusammen 15 Bände. — In einer Zett, wo auch die deutsche Literatur immer mehr von einer eben so uvschönm als unedlen Realistik angekränkelt wird, wirken bkfe einfachen, gemüthoollen unb humorretchen Schöpfungen, wie sie die Eigenart P. K. Rosiggers bilden, doppelt wohlthuend auf Herz und Empfindung. Die Literatur soll das Schöne und Edle pflegen, die Menschheit beben; diesem Bestreben haben die Schriften des gottbegnadeten Schriflst.llers P. K. Rosegger immer gedient unb werben dadurch ihre Bedeutung für lange Zeit bewahren.
— In „ttebtr Land unb wird unter dem Titel „Von zart.r Hand" in Kürze ein neuer großer Roman von Johannes Richard zur Wegede zu erscheinen beginnen, der sich mit seinem letzten voriges Jahr in demselben Journal veröffentlichten We^ke „Quitt!" bekanntlich rasch in die erste Reihe der deutschen Roman- Dt toter g?stelli hat.
Mögliche Zlnzeigen der Stadt Giefzen.
Gvasgelifche Gemrindt.
Gottesdienst.
Sonntag, den 13. Februar, Sexagestmae.
A« der Stodttirche.
Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Schlosser.
Vormittags 11 Uhr: Miltlärgottesdienst. PfarrerDingeldey.
Nachmittags 2«/, Uhr: Kinderkirche für die MatthäuSgemeinde. Pfarrer Schlosser.
Nachmiltagsgottesdienst: stehe Johanneskirche.
Die Bibelstunde im Confirmandensaal, Neustadt 61, wird in dieser Woche ausnahmsweise Mittwoch oen 16. Februar, Abends 8 Uhr, gehalten werden. Pfarrer Schlosser.
In der Johanneskirche.
Vormittags 9‘/3 Ubr: Pfarrer Dr. Nau mann.
Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienft für die JohanneS- gemeinde. Plärrer Dr. Naumann.
Abends • Uhr: Pfarrer Ding eldey.
Montag den 14. Februar, Abends 8 Uhr: Bibelstunde im Confirmandensaal der Johanneskirche. Psalm 23.
Pfarrer Dingeldey.
Das nächste Abendmahl für die Lucasgemeinde findet am Sonntag den 27. Februar, das für die Johannesgemeinde am Sonntag den 6. März, jedeSmal im AbendgotteSdienst statt.
»ath»lische Semetatze.
Samstag den 12. Februar.
Nachmittags um 4 Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur bl Beichte.
Sonntag den 13. Februar. Sexagestmae.
Vormittags von 6>/, Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte:
„ um 7 Uhr erste hl. Messe; vor und in derselben Aus- theilung der heil. Communion;
„ um 8 Uhr: zweite heil. Messe;
„ um 9E/r Uhr Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 5'/, Uhr: Christenlehre, darauf Andacht für die Abgestorbenen.
Gottesdienst der israelitischen RrligionSgesellschafi.
Sabbathfeier am 12. Februar.
Freitag Abend 5«* Uhr, Samstag Vormittag 8" Ubr, Nachmittags 3 Uhr Schrifleiklärnng Bahnhofstraße 50, Sabbath- auSgong 6» Uhr.
Schrstsnachpichteu.
Der Postdampfer „Westernland" der „Red Star Line" in Antwerpen ist laut Telegramm am 8. Februar wohlbehalten in New- Bork angekommen.
Neueste Nachrichten.
Depeschen deS Bureau „Herold".
Berlin, 11. Februar. Osficiell verlautet, daß der Kaiser ein besonderes Interesse an der Beseitigung der durch die Hochwass'.rkatastrophen deS vorigen Jahres hrrvor- getretenen Roth stände dadurch bethättge, daß die Beschlüsse, welche in dieser Beziehung von Setten der StaatSregteruvg zu fassen find, Gegenstand von Brrathungrn in einem in der nächsten Woche abzuhaltenden Kronrathe sein werden.
Berlin, 11. Februar. Dem „Berl. Tagebl." wird auS Loudon telegraphirt: Der mit Elscnbahnmatertalien nach China bestimmte Dampfer „Pelikan" ist mit 40 Manu Besatznng untergegangen.
Berlin, 11. Februar. Eine Aerzte-Versammluug nahm gestern Abend zu der von der Regierung eingebrachteu EyrengerichtSvorlage Stellung und entschied sich nach längerer DiScuffiou für eine Ablehnung a limine.
Hamburg, 11. Februar. In Sachen Rantzau-Brun- Hat dte StaatSanwaltichaft gegen den Ehef-Rrdacteor der „Hamb. Nachr.", Dr. Hartmeyer, Ank age erhoben wegen Uebertretung der §§ 11 und 19 de» Paßgesetze», weil sich die „Hamb. Nachr." wrigerten, eine von Bruns etugesandte Berichtigung aufzunehmen.
Brüssel, 11. Februar. In der hiesigen königl. Oper gelangte gestern Abend die Zola-Bruneau'sche Oper „Messidor" zur ersten Anssührung. Währe?-d sich zu Beginn der Vorstellung Zola feindliche Knndgebnng'U bemerkbar machten, endigte dte Aufführung wir Demonstrationen zu Gunsten ZolaS.
Paris, 11. Februar. „Autoritü" sagt, wir begrüßen mit Freuden die Wendung des ProcesseS Zola, die Haltung der Offiziere bat den besten Eindruck gewacht. „Journal" führt au», Zola habe angefangen zu erkennen, daß er irre geführt worden ist.
Paris, 11. Frbruar. (Proceß Zola). AlS Zeugen fungirten gestern noch Major Ravarh, General P-.llteux, Eommandant Pauffin, Senator Thrvenet und Advocat Salles. Der Vertheidiger Ladort stellte wiederum an dte verschiedenen Zeugen Fragen, welche sich auf den DrryfuSproceß bezogen und die deßhalb vom Präsidenten nicht zugeiaffen wurden, so daß Labort auf Vernehmung mehrerer Zeugen verzichten mußte. General Prllteux sprach sich zu Gunsten Esterhazy» aus und verurtheilte das Verhalten de» Obersten Picquart. Der frühere Justizmtotfter Senator Thevenet erging sich in wahren Lobpretsuugen Zola», wahrend rr Merciers vorgestriges Schweigen tadelte und seiner Verwunderung darüber Ausdruck gab, daß Billot nicht rundweg erklärt, ob Documente dem DrehfuS-KriegSgericht vorgelegt worden seien oder nicht. Um 5% Uhr wurde die Sitzung auf heute vertagt.
Part», 11. Februar. Ein Freund ZolaS erklärte gestern nach Beendigung der Sitzung einem Berichterstatter, welche» auch der Ausgang de» Prozesses fein werde, der Frldzug zn Guufteu Drtyfus' werde kein Gude nehmen. Der Gedanke der Revision werde vielleicht gleich wieder aufge- uomwen werben, und dann sollen zwei ehemalige Minister de» EadinttS Dupuy, nämlich Develle und Guertn die Au- gelegenhett betreiben. Diese seien davon überzeugt, daß dte von General Mercier angewandte Prozedur ungesetzlich sei und daß dem KrtegSgerta,t in geheimer Sitzung ein Acteu- stllck unterbreitet worden ist.
London, 11. Februar. „Daily Mail" wird aus Konstantinopel berichtet, daß die russi'che Regierung nochmal» beim Sultan Schritte zu Gunsten der Eandidatur de» Prinzen Georg von Griechenland unternommen hat. Rußland hat jetz^ auf eine ganz radicale Werfe in diesem Sinne beim Sultan gewirkt.
Konstantinopel, 11. Februar. Der Sultan untersagte Edhem Pascha die Besetzung der bisher in Thessalien nicht occupirten Ortschaften. Es ist das dte Folge von Rrcla- Motionen der griechischen Regierung.
New-dork, 11. Februar. Wie au» Guatemala gemeldet wirb, ist der Mörder deS Präsidenten Barrio» trotz seines deutsch klingenden NamenS Solinger von Geburt ein Engländer.
Odessa, 11. Februar. Auf dem fchwarzen Meere wüthet ein furchtbarer Sturm. Mehrere Schiffsunfälle werden gemeldet.
G. Darmstadt, 11. Februar. (Telephon Nachricht.) Der Ober-Ceremonienmeister Geh. Staatsrath v. Werner ist infolge eine» Schlaganialles gestorben.
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