Ausgabe 
11.8.1898 Erstes Blatt
 
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«einer Aufregung zog ich meine Handschuhe au» und wieder an; gerade Hane ich fie wieder auSgezogeu, da kam der Fürst langsam vom Walde heraufgefahrev! Ich flog mehr all ich ging dem Wagen entgegen. Mein Manu folgte mir schnell, mich «ahnend, nicht zu voreilig zu sein; aber ich hörte und sah nurBismarck", und der große Mann ließ halten! Ich faltete unwillkürlich «eine Häode, trat ganz zu ihm und sagte:D Durchlaucht, wie bin ich glücklich, daß ich Sie sehen baif I* Da nah« der Fürst wftoe Hand, drückte einen Kuß darauf und sagte:Meine liebe gnädige Frau, Sie find sehr freundlich und liebenswürdig, find Tie denn aber in «einem herrlichen Walde gewesen, der ist doch viel schöner aozusehen, al» ich alter Mann." Daraus führte ich seine liebe, alte Hand, die immer noch die meine hielt, an meine Lippen, drückte einen innigen Kuß darauf und sagte: »Nein, Durchlaucht, für eine deutsche Frau ist Bi»- «arck schöner." Der Fürst winkte daun meinen Mann heran, gab auch ,hm die Hand und fragte ihn, wo er stände. All tx die deutsche und preußische Eocarde an «eines Manuel Mütze erblickte, «einte er ganz launig: »Sehen Sie, die Locarde muß ich mir auch noch zulegen, ich habe sie noch au keiner Mütze. Daun ein freundliche! Winken, und langsam fuhr der Fürst in sein Schloß, vom Jubel der vielen Uw stehenden begleitet.

Wie ruht Fürst BiSmarck im Sarge? Trägt der Necke die historische Uniform der Seydlitzkürassiere? Ziert das eiserne Kreuz, da» er mit Vorliebe vor jeder anderen Deco- rotion anzulegen pflegte, seine Brust? Diese Fragen hört man jetzt vielfach aufwerfen. Sin Feind alles Decorativen, hat der eiserne Kanzler diesen Grundsatz auch im Tode wahr gemacht. Er wollte weder in Uniform noch mit einem Ab­zeichen seiner hohen Würden bestattet sein. Kein Kreuzlein, kein Stern schmückt den alten Recken. ... Die linke Hand nur hält drei weiße Rosen, von seiner greisen Schwester Frau v. Arnim gespendet.

Da» Testament de» Fürsten. Ueber Bismarck» Vermögen äußern fich lautN. Fr. P." Berliner unter­richtete Kreise, e» könne wirklich dreißig Millionen betragen. Die» sei etuerseit» durch die völlige Bedürfutß- losigkeit de» verstorbenen Fürsten zu erklären, andererseits haben fich gewisie Werthpopiere, die bei Bleichrvder liegen, im Laufe der Zett im Preise verdreisacht. Da» Testament BiSmarck» enthalte, wie man vernimmt, nur private Be­stimmungen. Von irgend einer politischen Aeußerung habe er abgesehen. Hinpolitisches Testament" Bismarck» gebe (im wörtlichen Sinne) nicht.

rie BiSmarck Memotreu. Bon einer Seite, die dem Hause Bi»warck nahe stand, erfährt die ,91. Fr. Pr." Folgende» : ,,E» ist wohl kaum zutreffend, daß die Memoiren, zum Druck fertiggestellt, bei dem Stuttgarter Verlag »Unton" erliegen. That'ache aber ist, daß Lothar Bucher unter BiSmarck! Leitung in Friedrich»ruh Auszeichnungen über die früheren Abschnitte in de! Fürsten Leben und Wirken wachte. Dann starb Bucher, und es ist nicht anzunehmen, daß diese Arbeit fortgesetzt wurde. Wer hätte auch dazu die Eignung in dem Maße haben sollen wie Bucher? Der VerlagUnion" drängte wohl den Fürsten zur Arbeit und schickte ihm auch Eorreeturadzüge in großer Schrist der kleinen von Bucher auSgearbeiteteu Partie. Sehr unwahrscheinlich ist jedoch, daß «ehr all jene! Bruchstück vorhanden ist." Horst Kohl »eilt schon seit Wochen iu Friedrichlruh, war also auch um Tage bei Tode! de! Fürsten dort anwesend. Mao dar daher bald sichere Mittheilungen über die Memoiren de! Fürsten BlSmaick erfahren. Auch Poschioger war in Zriedrichsruh, hielt sich aber nur kurze Zeit daselbst auf. DieHamburger Nachrichten" werden in alter Weise daS bevorzugte Blatt der fürstlich BiSmarck'fchen Familie bleiben. Der alte 78jSbrige Besitzer und Chef Redacteur derHamb. Nachrichten", Dr. Hartnnyer, wurde am 3. d. Mt». vom Fürsten Herbert in liebenswürdigster Weise empfangen und ralgezeichnet.

Bilmarckbriefe find natürlich sofort sehr i« Werthe gestiegen. (Sm Pariser Sammler und Händler hat bereit! em Brrze chaiß der in seinen HLaden befindlichen BiSmarck- briese an die hervorragendsten Sammler aller Lander ver­sandt. Weit über 400 Briefe, die bi! In die Jugendzeit bei Fürsten reichen, finb darin aufgeführt. E» ist erklär­lich, daß ganz gewaltige Preise für solche Briefe gefordert werden, bi! zu 500 Mk. und mehr. Die einfache Unterschrift unter einem Briefe wird zur Zeit mit 20 bi» zu 100 Mk. bezahlt.

* Wo lebt man am längsten in Europa? Die auf Grund der betreffenden Sterdlichkeitlverhältniffe entworfene jüngste amtliche Statistik bringt über diese iotereffante Frage folgende Ausschlüffe und stellt darin also ausdrücklich fest, daß Bayern dasjenige Land ist, wo man auf unsere« Erdtheil die Aussicht hat, am frühesten in das Jenseits adgerufen zu werden. Das Durchschnittsalter ist für Schweden 50 Jahre, England 45 Jahre und 3 Monate, Belgien 44 Jahre und 11 Monate, Schweiz 44 Jahre und 4 Monate, Frankreich 43 Jahre und 6 Monate, Oesterreich 39 Jahre und 8 Monate, Italien und Preußen 89 Jahre, Bayern 86 Jahre. Also hinter Bayern steht gleich Preußen mit nur 39 Jahren, so daß Preußen und Italien nächst dem Lande, wo el bal beste vier gibt, die kurzlebigsten Einwohner besitzen sollen. Für den wohlthuenden und eonservirevden Einfluß bei bayerischen Biere» spricht biese Statistik nun freilich nicht.

Was ist au» Anbröe geworben, diese Frage drängt sich jetzt auf viele Lippen, da von dem vor Jahresfrist aufge­stiegenen kühnen Forscher und seinen Gefährten, wenn derselbe eine Ueberwinterung im Polarland glücklich überstanden hätte, zur Zeit Nachrichten wahrscheinlich wären. Dr. Nils Ek- holm, der ursprünglich al« Meteorologe an der Expedition theilnehmen wollte, aber zurücktrat, weil Andrve seine An» spräche auf größere Sicherheit der Ballonausrüstung nicht erfüllen wollte, hat über den wahrscheinlichen Verlaus der Fahrt einen intereffanten Vortrag gehalten, den wir in der soeben erschienenen Nummer 33 Der Umschau unter dem Titel S. A. Andrees Polarfahrt im Luftballon wieder- gegeben finden._______________________________

Wissenschaft, Literatur «uv Aunst.

Bon Karl Böttcher's DramaAuSgewiesen!*, welches bereits vielfach, zuletzt in Hamburg, mit großem Erfolg in Scene flinfl, in verschiedenen Städten jedoch polizeilich verboten wurde er­schien soeben im Verlag der Theateragentur von Ernst Stteber, Berlin, eine neue Ausgabe. Die von der Censur beanstandeten Stellen wurden gemildert, so daß das Stück in Zukunft wohl kaum mehr der Polizei-Censur zum Opfer fallen dürfte.

An Schillers Geburtstag wird im Park von St. Louis unter Theilnahrne aller deutschen Vereine der Stadt ein Schiller- Denkmal enthüllt werden. Die Statue in Ueberlebensgröße (10 Fuß hoch) wird in der Gießerei von Pelargus in Stuttgart bergestellt nach dem Rau'schen Modell, das für das Denkmal in Marbach angefertigt wurde. Der Sockel ist von dem St. Louis er Künstler Wilhelmi entworfen. Die sich auf annähernd 32000 Mark belaufenden Unkosten bestreitet der St. Louis er Brauer Stifel.

Temperatur der Lah« und Luft

nach Reaumur gemeffen am 10. August, zwischen 11 u. 12 Uhr Mittags: Wasser 14°, Luft 15°.

Rübsamen'sche Badeanstalt.

Neueste Nachrichten.

Depesche» bei Bureau .Herold*.

Berlin, 10. August. Da»Verl. Tagebl." meldet au» Paris: Da Zola bekanntlich in bem letzten Prozeß auch zu 3000 Fravc» Gelbstrafe verurtheilt worben war, ist da» Gericht berechtigt, bie Möbel Zola» zu versteigern. Die Etnfenbung der Summe war nicht möglich, da Zola damit die UrtheilSzustellung anerkannt hätte. Jofolgedeffen hat gestern Oktave Mirbeau doS Geld au! seiner Tasche für

Zola erlegt. Ueber Zola! Aufenthalt ist «an hier dauernd im unklaren.

Berlin. 10. August. Wie de«Local-Anzeiger" au» Kiel gemeldet wird, ist in kurzer Zeit et» großer Wechsel tn den Eommandoftellen der Flotte zu erwarten. Bet dieser Gelegenheit wird auch die seit August 1895 interimistisch durch einen EapitSn zur See verwaltete Stelle des Juspecteur» der Marine-Artillerie durch einen Eontre-Admtral wieder be­setzt werden.

Berlin, 10. August. Au! Madrid berichtet da! Berliner Tageblatt": Der Krteglminister erhielt ein Tele­gramm, wonach die Eoloune de! Obersten Pinto! in Fagardo auf Portorico eingedrungen ist und die amerikanische Flagge dort eingezogen hat. Ferner wurden die Insurgenten, welche einen Ueberfatt auf die spanische Vorhut unternahmen, in der Nähe von Arectbo geschlagen. Sie verloren drei Gefangene.

Berlin, 10. August. Nach einer Meldung au! Elbing soll der Bau sämmtlicher, für 1898/99 bewilligter Torpedo­boote der Schtchau-Werft übertragen worden sein.

Berlin, 10. August. Wie bemBerliner Tgbl." au! Zwickau gemelbet wirb, ist bortseldst ein Zimmermann, ber während beS Zimmerstrtke! tn einem Falle Ntchtstrtkeude an ber Arbeit verhinbert hatte, zu acht Tagen Gefäogntß verurtheilt worben. Aehnltche Proceffe schweben noch.

Weimar, 10. August. Zur gestrigen Btlmarck» Trauerfeier war ber Marktplatz bicht gebrängt voll von Thetlnehmern. Den Balkon be» Rathhause! schmückte eine Büste Btlmarck!.

Köln, 10. August. Infolge be» gewaltigen Unwetter» finb fast bie gesummten Haupt-Fernsprech verbtubungen zer- rissen. Seit Sonntag stockt ber Telephon-Verkehr voll- ftänbig. Desgleichen ist der Telegraphenverkehr auf weite Strecken unterbrochen. Hunderte von Arbeitern find mit der Wiederherstellung der Leitungen beschästigt.

Echwkh, 10. August. Der Gemeindevorsteher von LinSk wurde wegen Betheiligung an ber Wahlagitation für den polnischen Eandibaten durch den AmtSvorsteher seine! Amte» entsetzt.

Budapest, 10. August. Die Gemeinde Pinnhe bei Oedenbnrg wurde bei heftige« Orkan durch eine Feuers­brunst zerstört. 600 Einwohner finb odbachloS.

Liflabon, 10. August. Beim Abschieb be! Präsidenten von Brasilien wurden auf dem Tajo zwei mit Menschen gefüllte Boote von einem Dampfer angeranot. Sämmtliche Jnfaffen fielen in! Waffer, mehrere ertranken. Bisher ist kein Leichnam gefunden.

Amsterdam, 10. August. Der Au ist and der Zimmer­leute führte gestern zu Unruhen. 1500 Streikende drangen in eine Fabrik ein, um die Einstellung ber Arbeit zu er- zwingen. Gendarmerie traf ein, säuberte den Platz und nahm zahlreiche Verhaftungen vor.

Pari», 10. August. Entgegen dem Vorschläge be! Staatsanwalt! Feuilloley, der für Einstellung de! ver» fahren! eintritt, entschied der Untersuchungsrichter Bertulu», daß Major Esterhazy und seine Geliebte, Frau Poy! vor die Anklogekamwer gestellt werden. BertuluS reiste heute zur Erholung nach Dieppe.

Pari», 10. August. Nach den Htrbstmanövern verläßt General Boildeffre den Generalstab und erhält den Petersburger Botschafterposten.

Krakau, 10. August. 17 Bauern, welche in Raybrot trotz ber Abwehr der Bürgerwache die ganze Nacht hindurch die Häuser der Juden plünderten, wurden gestern abgeurtheilt. Hiervon erhielten 12 schwere Kerkerftrafen von 14 Monaten. Vie Urbrigen wurden fretgesprochen.

Belgrad, 10. August. AuS Ntsch wird gemeldet, daß zwölf bulgarische Offiziere nach Serbien geflüchtet sind, weil sie fich gefährlicher politischer Umtriebe verdächtig gemacht hatten.

Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Garteuftraße 2.

Angebot der Arbeitnehmer r 1 Buchbinder, 1 Spengler, 1 Kranken­wärter, 2 Taulöhner, 1 Herrschaftskutscher, 1 Kistenmacher, 1 Lagerarbeiter, 1 Dienst­mädchen im Älter von 15 Jahren, 1 Comptorist zum Beischreiben von Büchern oder für Korrespondenz, 1 Bureaugehülfe, 1 Mädcken zum Waschen und Putzen, 1 Büg­lerin, 1 Flickfrau.

Nachfrage der Arbeitgeber: 1 Drechsler, mehrere Eisendreher, 2 Speng­ler, 1 Installateur, 2 Krankenwärter, mehrere jüng. Gerber, 1 Glaser, 2 tüdjt. Schlosser, 4 Schuhmacker, 1 jüng. Schneider, 8 Bauschreiner, mehrere Taglöhner, 1 landwirthsch. Arbeiter, 2 Fuhrkneckte, 1 Hausbürschchen, 4 Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit.__

Ikkiinntnittiijiinijtii

Verdingung.

Die zur Herstellung der inneren Einrichtung des physikalischen und chemischen Instituts im Erweiterungs- bau des Realgymnasiums erforder­lichen Schreiuerarbeiten, Mobelliefer- imgeu (getheilt in 3 Loose) und die Austreicherarbeiteu an den Möbeln sollen

Samstag den 20. Aagast d.

Vormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden.

Zeichnungen, Arbeitsbeschreibungen und Bedingungen liegen auf dem Stadtbauamt, Zimmer Nr. 6. während der Dienstftunden zur Einsicht offen. \ Angebote auf Vordruck sind ver­schlossen und mit entsprechender Auf-l

schrist versehen bis zu vorgenanntem Termin bei uns einzureichen.

Zuschlagsfrist 14 Tage.

Gießen, 9. August 1898.

Das Stadtbauamt.

________I. V.: Gerbel. 7986

Bekanntmachung.

Für das Alsfelder Bureau des landwirthschaftlichen Provinzial-Ver- eins wird ein zuverlässiger Schreiber mit schöner Handschrift gesucht. Jahresgehalt 800 Mark. Antritt der Stellung möglichst bald.

Schriftliche Bewerbungen sind bis zum 20. b. Mts. an mich einzu­reichen.

Laubach, den 8. August 1898.

Der Präsident 7972 des landwirthschaftlichen Vereins für die Provinz Oberhessen.

Friedrich Graf zu Solms Laubach.

Markt-Verlegung.

Der diesjährige Viehmarkt findet Dienstag den 16. August und nicht wie im Kalender verzeichnet, Mittwoch den 17., statt.

Der Krämerwarkt wird dann Mittwoch den 17. August abgehalien.

Ober-Seemen, den 4. August 1898.

Großh. Bürgermeisterei Ober-Seemen.

Peppel. 7862

Mobiliar-Nrrstkigermls.

Fortsetzung derselben Donners­tag den 11. August, Nach­mittags 2 Uhr, im Bieker'schen Saale, Neustadt 55. Es kommt zum Ausgebot:

eine vollständige Badeeinrichtung, bestehend aus Bideofen und Wanne, sowie zugehörigen Röhren; Porzellan und Weiß- ieua. 7997

(ffinpfehluii(ieii

Stöbt. Schlachthaus.

Freibank. 7917

Heute und morgen:

RindScisch 54 pfg.

Zchminkßkilch 56 Pfg.

Süßrahm-

Tafelbutter anerkannt feinste Dualität, täglich frische Sendung bei 7983

H. E. Jnghardt. Heule md folgende (Tage in Eispackung eintrrffenb. 735 la. Schellfische in affin Hrößen, ßaölian, Schollen, Zander, Kechte etc., Teehecht im Ausschnitt. Lebende Toppen- und Dasel- krebse, Barben, Tchleie und Aale.

Prompter Versaudt^nach auswärts, J. M. Schulhof, Marktstraße 4. Telephon 119.