Reichstag riulreteude Abgeordnete T öcker- P'atz mhmeu., D'e Abgeordneteu Ahlwardt und Dr. Böcke! roeibtn wohl, wie vorher, wieder eine Souderstflluug etnmhmen.
Da- Centrum wird tm Großen und Ganzen dieselben Männer aufwetsen, wie im letzten Reichstage. Dr. Lieber, Ba»em, H tze, Tchädler, Lingens werden wieder da sein. (5» f.hlr Präfidrnt Frhr. v. Buol, der sich nicht hatte wieder anfftrllen lassen. Dagegen wird Graf v. Balleftrem wieder in dm Reichstag einziehen.
Bet der Freisinnigen Bolkspartei hat sich ebenfalls wenig geändert.
Bet der Freifinutgen Vereinigung gtebt el viele Offiziere ohne Soldaten: Profeffor Häad,Brömrl, Schrader, Dr.Stemeu-, R ckert. Dr. Barth istrm Wahlkampfe unterlegen. Die auf acht Manu zusammengeschmolzene Süddeutsche Volk-Partei hat in den Gebrüder Haußmann ein Zwillingspaar auf* zuweilen.
Die Socialdemokratlr stellt den stärksten Procentsatz an neuen Gesichten: 21! Wir finden darunter drei praktische GewerkichafrSsührrr: die Arbeitcr-Secretäre von Nürnberg und Stuttgart, Segitz und Agfter, und den Vorsitzenden de- Holzarbeiter-BerbandeS, Klos m Stuttgart. Da die social- demokratischen Abgeordneten bet der Einbringung von Anträgen nach dem Alphabet unterzeichnen, wird man nächsten- viel von den Anträgen de- Abg. Agster hören. Bisher war Auer der erste. D. T. A.
Deutsches Reich.
Darmstadt, 3. December. Ihre Königlichen Hoheiten der Grohherzog, die Großherzogin und Prinzessin Beatrice von Sachsen-Loburg und Gotha begaben Sich gestern Nachmittag nach Mainz, wo Ihre Königliche Hoheit die Großherzogin im Palm» Se. Exc. den Gouverneur Baron v. Colla- und Frau Grmahltn cmpfivgrn. Demnächst begaben Bich Ihre Königlichen Hoheiten zum Diner im OifizterScafiuo des 3. Großh. Jnfauterie-Reglment- (Leib Regimem») N-. 117 und darauf zu der Wohlthätig- keitS Aufführung tm Stadrtheater, nach deren Beendigung die Rückreise nach Darmstadt mittelst Bonderzug angetretrn wurde.
Darmstadt, 3 December. Seine Königliche Hoheit der Großherzog empfingen Heuer den Grneralmajor v. Ploetz, Commandeur der 49. Infanterie Brigade, den Oberst Co uzen oom Großh. Feld-Artillerie Regiment Nr. 25 (Großherzog- licheS A?tillrrie>Lorps), den Major v. Görne, Cowmandeur de» 1. Großh. Dragoner-Regiment- (Garde-Dragoner-Regi- ment«) Nr. 23, den Srcondlteutenaut v. Geldern von demselben Regiment, den Srcondlteutenaut Köpp en, ä la suite dr« 2. Großh. Dragoner-RegimentS (Le«b»Dragoner* Regimenrd) Nr. 24, den Oderforstrath Seyd, den Postdirector Henrich von Offenbach, den Geheimen Baurath und Recror der Technischen Hochschule Koch, den Profeffor Henne berg, den Obrrbanraty Klingel Höffer, den M nisterialsecretär Dr. Kratz, den O conomierath Stimmet, den Rector der höheren Mädchenschule in Alzry Pfaff, den Professor Falkenhagrn, den Commerzieorath Röder, den Profeffor Gteuerwald aus A'z'y, den Obermebiclual- rath Krauß er, die Professoren und Reallrhrer Heil und Günther au» Groß-Umstadt, den Hauptlehrer Schindel aus Alrfeld, den Haop:stcueramtSrendant Balzer, den Förster NolS t aus Brffungev, den Btationtaffistevt Lorenz, den GÜrerexpeditionßvorsteher Kratt au» Mainz, den Architccl Müller, den Bauführer Weber, d-n Aufseher Müller, dis Maurerpoliere HotteS ans Groß-Zimmern, Herz au» Dieburg und Schüler an« Griesheim, den StatwuSasfistent Andrea-, den Stationsvorsteher Escher aud Langen, den Bureaudiener Bolz, den Laremrtstrr Böl yer,- zum Bortrag den S'aaikwlnifter Rothe, den Juftizminister Dr. Ditrmar, den Oberstallmeister Riedesel Frhrn. zu Etfenbach, den Cadtnetßrath Römheld.
M.P.C. Berlin, 3. December. Wie wir bestimmt hören, wird Herr v. LucanuS auf seinem Bosten al« Ches de- Geheiwru CivilcabtnetS Verbleibes. Eine Aeußeruvg dr- Kaiser» darüber, wer Präfidrnt der O^errrchnuogSkamw-r werden wird, liegt noch nicht vor. Jedrnsalls ist auch vorerst nicht davon die Rede, daß der Minister St» Innern, Freiherr v. d. Recke auf feinem Posten nicht verbleiben werde. Herr v. d. R cke ist dem Monarchen al» Minister de« Innern sehr genehm.
— In Ki aut schon wird nach ter „Köln. Ztg." ein aus drei Hulk« von mehreren Tausend Tonnen Tragfähigkeit bestehendes Kohlenlager, errichtet und dauernd unterhalten. Die Hulks erhalten Einrichtungen zur Abgabe der Kohlen an die LängSseit kommenden Schiffe. Für die Kohle ist ab Zeche em jährlich festzusttz-uder PrerS vereinbart, ebenso
draußen noch Frost herrscht, so ist Vorsicht wegen kalter Zugluft augezeigr. Beim Begießen achte man darauf, daß man nicht, wie er vielfach geschieht, immer gegen den Stamm gießt. Die Erde der meisten Topfpflanzen im Zimmer zeigt insolg; dessen eine Höhlung nach der Mitte. DaS ist falsch und schädlich. Die Erde soll um den Stamm erhöht werden und nach der Seite zu abfallen. Dann senkt fich da« Wvsser an der Topfwand in die Erde, also dort, wo die Saugwurzeln fich angelegt haben, welche vermittelst ihrer Wurzelpaare die Nahrung aufsongrn. Im anderen Falle wird da» Wasser den inneren und älteren Wurzeltheilen zu^grführt und dadurch häufig FSnlvtß verursacht.
In diesen Movat fällt auch daS schönst- Fest, Weih- nacht en, der Tag de» GrbivS und Empfangen». Gedenken wir auch der Bözel, die uns denWimer über treu bleiben. Sie waren unß treue Hrlsrr tm Kampfe xegeu die verderb« liche Jasectenwelt, sie erfreuten ua» durch Gesang uab liebliche» Zwitschern. Geben wir ihnen nun Heim und Nahrung, bauen wir ihueu Futte^bäuser, fie werden es uv» tausend- fällig lohuin, wenn der Frühling wieder in» Land zieht.
für die Landfracht bis zum Btrlathrfen. E genthümer der Hulks und des Lagers bleibt daS deutsche Shndicat, dem natürlich bet Innehaltung seiner Verpflichtungen auch nicht verwehrt ist, Kohlen an Private abzugeben. Für Benutzung des Lagers hat die Marineverwaltuug gewisse Bürgschaften übernommen.
UnsUrabt
Wie«, 3. December. Wiener JubiläumStage. Der Gemeinderath von Wien hielt am 2., Mittags, im Fest- saale de- RathhauseS eine Huldigung-feier ab. Bürgermeister Dr. Lueger hielt die Festrede. — Die neuerbaute evangelische Kaiser Franz Josef JubtläumSkrrche in Währing wurde Frei- - tag Vormittag in Anwesenheit des Statthalter-, Landmarschalls, Bürgermeisters und anderer Würdenträger feierlich etngeweiht. Der Festtag selbst wurde in der Frühe mit Geschützsalven und Revrillen sämmtlicher Militärkapellen Wen» etngeleitet. Seit dem frühen Morgen war da» Straßenbild rin sehr belebte». Die Stadt Wien zeigte ein seit Jahrzehnten in solcher P'acht nicht beobachtete- Festkleid. Sämmtliche Schulen veranstalteten nach dem Gottesdienst Schulfeiern. Um 9 Uhr Vormittag- sand in der Votivkirche Garnison* Gottesdienst statt. Nach dem Gottesdienst kehrten die Truppen in ihre Kasernen zurück, wo dann die feierliche Ausgabe der Jubiläum«-Err.nnerungSmedaille erfolgte. In iämmtltchen katholischen Kirchen fand feierliche- Hochamt statt mit Tedeum. AuS sämmtlichen ProviuMdten trafen Meldungen ein über gleich feierliche Begehung des TageS. Alle Staat»* und Militär-EtablisseMrur« feiern. Ueberall begeht die B-Völker* ung den heutigen Tag tu gehobener Stimmung. Bon herrlichem Wetter begünstigt, gestaltete fich die Beleuchtung zu einem wahrhaft großartigen Schau Piel. Die Stadt bot im Schmucke von Millionen von Lichtern einen feenhaften An« blick. Bi» in die entferntesten Bororte waren sämmtliche Fenster erleuchtet. Das Rathhau» bot einen besonder» fesselnden Anblick. Ja den Straßen der Stadt wogte eine ungeheuere Menschenmenge. Gegen 10 Uhr Abend» war das prachtvolle Schauspiel, welche- den Endpunkt der Veranstaltungen der Bürgerschaft bildete, zu Ende. — Au- Anlaß de« Kaiser-Jubiläum- find eine große Anzahl Stiftungen n» Leben gerufen worden. Sie übersteigen bereit» die Summe von 30 Mill. Fl.
Wien, 3. December. D:r ^Neuen Freien Presse^ zufolge dürfte nächste Woche dem österreichischen und ungarischen Parlamrnt officiell da» Ergebntß der Bekhandlungeu in der AuSgletchssrage mitgetheilt werden.
Budapest, 3. December. Der König hat der Baronin Moritz Hirsch in Anerkennung ihrer außerordentlichen Verdienste auf dem Gebiete der Wohlthätigkeir den Elisabeth- Orden 1. Klaffe verliehen.
Budapest, 3. December. Franz Kossuth brachte in der heutigen Sitzung de» Abgeordnetenhauses die bereit- bekannte Interpellation wegen der Rede de- Grasen Thun über die Ausweisungen österreichischer Untex* thanen au« Preußen ein. Koffuth fragte darin an, ob dir Antwort de- Grafen Thun dem Grasen Eoluchow-ky dorgelegen und mit deffen Zustimmung erfolgt sei und ob durch die Drohung de- Grasen Thun die Einigkeit der Tripel- Allianz gefährdet ser.
Pari-, 3. December. Wer noch daran zweifelt, wie ehr die Werthuvg Deutschland« s-.it dem Faschoda Zwi chrn* fall bet unfern westlichen Nachbarn tm politischen Curse gestiegen ist, der lese den Aufsatz de- ehemaligen protestlerischen Rerch-tag-abgrordveten Balance in der Brande Revue, den er den „neuen Dreibund" betitelt. Die Tage-biStter bringen daraus — auch ein Zeichen der Zeit — lange Auszüge. Der neue Zukunftsbund dc» Herrn Balance soll Rußland, Frankreich und Deutschland umschlingen, und der Verfasser weiß in schön gesetzten Worten seinen Landsleuten die Pille so mundgerecht zu machen, daß fie sofort zubeißen würden, wenn, ja trenn Elsaß-Lothringrn nicht wäre. Ader auch dafür weiß d r Verfasser Rath, er kommt auf den alten Vorschlag zurück, Deutschland möge die Reichslande gegen eine franzöfische Colouie, die kS selbst bezeichnen solle, an Frankreich zurückgeben. Der Rath mag sü-. Frankreich gut s.ia, für Deutschlaud ist er schlecht, denn die RetchSiande sind un» nicht feil; den BlmpreiS, den fie un« gekostet haben, kann N-emand bezahlen. Da lautet schon der Vorschlag annehmbarer, den ein unter dem Verstecknamen A. Prresw etc fich verbergender Russe in einer kleinen bei A. Eharle» in Pari- erschienenen Schrift (La Guerre possible, Les Allian- ces necessaires) den frauzöfilcheu Buade-brüdern macht. Er rärh ihnen kurz und bündig, Geschehene» geschehen sein zu lassen und zu vergrssen, was nicht mehr zu ändern ist, zumal da fich kerne um da« Wohl de» Landes besorgte fron» zöfi che Regierung in einen furchtbaren Krieg stürzen werde „in der zweifelhaften Hoffnung, die Souveränität über einige hundert Kilometer Lande» wtederzugewinneu". Wenn Frankreich zu dem für es so werthvollen Bündniß mit Deutschland gelangen wolle, so müff« eS die Revanche ein für allemal fahren lassen: „Ls ist lächerlich, eine Beleidigung in einer Sache zu finden, worin kein anderer Mensch eint solche findet und noch lächerlicher ist eS, wenn man fie rmpfindet, nicht- zu thun. Da wäre r» brsser, überhaupt nicht me)x daran zu beuten! Ich wenigsten- bin drr Meinung, daß der Rückzug Faschoda, ein durch eine gründ« und finnlose Forderung veranlaßter Rückzug, weit schwerer zu tragen ist a'.S die Abtretung von zwei Provsnzen infolge eine» unglücklichen Kriege», dessen Verantwortung und Ursache in den Augen von ganz Europa auf eine Regierung fällt, die da» Land für alle Z^it vrrurtheilt hat. Frankreich muß da» Beispiel Rußland» befolgen, da» die ungerkchlfertigtev und rein dynastlschen Jnvafioneu von 1812 und 1856 vergessen und 1891 wie 1815 Frankreich die Hand gereicht hat, weil e« Berfländniß dafür hatte, daß in der Politik nicht die Ber- gangeuheit, sondern die Gegenwart herrscht, daß man nicht an da» Vergangene, sondern an die Zukunft denken muß,
daß nicht die stumm.' Wu h Kraft verleiht, sondern daß die Geschmeidigkeit und der Glaube an fich selbst den National* character erheben .. Erst wenn fich Frankreich zu dem Glaubenssatz diese» russischen Freundr» bekennt, mag über die gegenseitige Bündnißsähigkeit weiter geredet werden.
„Stöln. Ztg."
CocaUs ttttb provinzielles»
r. Daubriagea, 1. Dccember. Der Mühlenbef itzer Christ von der Holzmühle bei Danbringen gab seinem Knecht den Auftrag, einen Wagen mit Mehl nach Srssrl- bad) zu bringen. In Kcffelboch kehrte der Knecht in ein Wirth-hou» ein, um ein GlaS Bier zu trinken. Als er wieder heraukkam, um nach dem Wagen zu sehen, war dieser mit den Pferden verschwunden. Alle» Nachforschen nach denselben verlief rehiltatlo». Erst später fand der Knecht da» abhandeu Gekommene wieder. Auf freiem Felde bei Londorf standen Pferde und Wagen. Man verwuthet einen dem Knechte ^gefügten Schabernack.
r Wetter, 3. Dccember. Der Tagelöhner drS Christiao Jung von hier kam gestern Ab^nd mit einem mit Pferden be'panntm Wagen hier an. Er war schon ziemlich dunkel. Da kam das 9jährige Töchterchen de» Buchbinder- Wener von hier dem Fuhrwerk zu nahe und erhielt von einem Pferde einen solchen derben Husschlaz, daß die Hirnschale zerschmettert wurde. Tbeile de» GehtrmS wurde noch auf der Straße pefunben. Am anderen Morgen gab da» bedauern-wt-rthe Kind seinen Geist auf.
Darmstadt, 3. December. M-t B.'giun de» nächst-.n Jahre- tritt in Darmstadt die für die Mitglieder deS hessischen LaudeSgewerb'-vereiuS gegründeteHandwerkerfterbekasse in Kraft. Alle Mitglieder von Ort»gewerbevereinen vom vollendeten 20. bi- zum 60 Lebcu-jahr find berech igt, dieser Kasse beizutreten. Nachdem die Kosse ihre Thatißkcit begonnen bat, können jedoch nur noch Mitglieder bi» zum vollendeten 55 Lrbrn-jahr aufgenommen werden. Als Sterbegeld find 500 Mk festgesetzt, und werden die Beiträge in kleinen Raten erhoben. Da bei einer Mitgliederzahl von 800 die zur Grdedung kommmden Beiträge pro Mitglied und Jahr 8 Maik nicht übeifteigen werden, so dürste da- Justitut für viele unserer Handwerker und Kietngewcrb- treibenden von groß'.r Bedeutung sein und eine große Wohl- that für dieselben darstellen. Die Beiträge find ouf der Grundlage der gemachten Erfahrungen und der Grundsätze der BerficherungSwisscnschaft, sowie nach Anhörung von Sachverständigen festgesetzt, sodaß hierdurch jedem Miigl-ede Sicherheit geboten ist, einem soliden, Üben«fähigen Institute anzugehören. Die Anmeldungen zu dieser Kaffe find an bett „Vorstand der Handwerkerfterbekasse für Mitglieder de- hesfischen LandeSgewerbevereins" zu Darm^adt eivzusenden.
Vev-nischtes.
e Leipzig, 1. DecLmber. AutftellungSdeficit. Die Ttadtvrtoldnetenversammluog hat sowohl die Rath»- Vorlage, al- Beihilfe zur Deckung der 638000 Mk beiragenden Fehlbeträge» der vorjährigen Sächsisch-Thüringischen Industrie* und Gewerbr-Ausstellung aus städtischen Mittel» iuSgeiammt 400000 Mk. zu bewilligen, al* auch den Antrader Finanzausschusses, diese Summe auf 250000 Mk. zu normireu, abgclehnl. EL verbleibt somit bei den von der Stadt Leipzig ä fonds perdu bewilligten 100000 Mk. und der gewein'chaitltch mit allen Garantieiond-zeichnern zu tragenden Betsteuer, die für di- Stadt 50000 Mk. beträgt. Von der Garautiesuwme, die fich auf 1 683000 Mk. beläuft, ist die kleinere Hälfte in Beträgen bi» zu 5000 Mk., die größere in solchen über 5000 Mk. gezeichnet worden. Die Gesanimtkosteu der Ausstellung betrugen 6000000 Mk.
* Straßburg i. 1 December. Bei de« in Saarburg g»rnisonirruden schlisVig'holfteivischen Ulanen-Rea'meot Nr 15 herrscht f tt län-er<r Zeit der Typ hu». Nachdem die Seuche vor einigen Monaten stark zurückge-angen, fast sogar wieder verschwunden war, ist sie augenblicklich wilder stark im Zonch^en begr ffzn; nach ber ^Metzer Z'.ituvgE sollen von der Mavnschast ge^'n 100 Mann daran Lank liegen. E» bebauter, daß da» aarne RrgimeU' die Saarburger Garnison verlaffm und vorlä'-fig nach dem Schirß- Übung-piatz-! bei Hagenau verlegt werden soll
Citeratur und KunfL
— Als ein nützlicher Führer für die Wahl eine? gediegenen Festgtschenke«, zumal aus dem Gebiet der schönen ßUetaiuv (Biographien, Jugendschristen kJ, verdient der soeben erschienene Weih- nachtscatalog der C. H. Beck'schen Verlagtzbuchhand ung (Oskar Beck) in München Beachtung; derselbe wud von der genannten Verlagsfirma auf Wunsch gratis versandt. Gleich auf der ersten Seite begegnet uns der Name eine« jüngeren, aber rasch bekannt gewordenen Dichter«, August Sperl, dessen „Fahrt nach der alle» Urkunde" m 4. Auflage oorlisgi; über den dtstoeischen Roman „Die Söhne des Herrn Budiwoj" verzeichnet die Verlagsbuchhandtung eine besonders große Zahl glänzender Urtheile. 3116 Neuigkeit diese» Jahres liegt von Sperr die eplsch-tyrtsche Dichtung „Fridtjof Nansen" vor; ein Kritcker sagt: ein waürer Strom echter hoher Poesie durchzieht dies Buch. Werter treten unS in dem B.ck'schen Verlagsver- zeichniß entgegen: Bielschowskys ausgezeichnete Goethebiographie, Volkeltö treffliche Lefthrttk des Tragischen, die reizende Schrift bei Gymnasialdircclors Dr. Matthias, „Wie erziehen wir unfern Sohn Benjamin" fetn Hausschatz für alle Eltern), dann die reiche Sammlung von Erinnerungen von Mukämptern der Jahre 1870/71, darunter die zwei Pcachtwerke der Erinnerungen eines O bonnanz- osfizierS von Tanera und der Fröschweiler Chronik des Pfarrer- Klein. Wir konnten nur einiges wenige herausheben aus der reich« Auswahl, die der Catalog bietet, wollen aber nicht versäumen, Alle, denen Weihnachten ohne ein gutes Buch fein rechte» Weihnachten ist, auf den genannten Catalog empfehlend hinzuweffen.
Meyers Konversations - Lexikon
(auch in Umtausch gegen ältere Werke) sowie alle andern Bücher I
liefert gegen Teilzahlungen von monatl. 3 M. an
.H. 0. Sperling, Buchhandlung, Stuttgart VH.


