Bielefelder Anstalt vethel überwiesen werden und er müsse deshalb dringend bitten, neben der Collecte, welche demnächst vo« Verein für innere Misfioo zweck- Errichtung einer hessischen Anstalt io- Werk gesetzt würde, auch die von Bethel an-geheode Collecte nach Kräften za unterstütze». Herr Provinzlaldireetor von Gagern bestätigte die Angaben de» Aefereaten über die geplante Errichtung einer Provinzial» siecheoanstalt und empfahl da» so hochwichtige Unternehmen dem Interesse unserer Mitbürger. Such Herr Oberbürger, meister Gaauth betonte die Nothweudigkeit der Errichtung der Stechenanstalt und hob hervor, daß auch dte Stadt Gießen lebhafte« Interesse an einer alsbaldigen Jnaogrtff. nähme dieser Arbeit nehme, und wohl auch gerne bereit sein werde, da» städtische Hospital aufzugeben, bezw. von dem Renbau eine» solchen abzusehen, wenn bei der Entscheidung über die Platzfrage und sonstige Einzelheiten der geplanten Provinzialfiecheoanstalt den Wünschen und Vorzügen der Proviozialhauplstadt gebührend Rechnung getragen werde. Bei dem letzten Berhaudluug»punkte: Gewährung von Woh» vnugSmiethe al» Art der Armenunterstützung vertrat Herr Pfarrer Schlosser den Standpunkt, daß mau, um den Armen wieder in Etwas zur Selbständigkeit zu verhelfen, die MtethSunterstützungen, welche in Gießen über 13000 Mk. betragen, thunlichst in Baarunterstützungeu umwaudeln solle, während Herr Beigeordneter Wolff in dieser Beziehung zu vorsichtigem vorgehen ermahnte, da gerade die wirthschaft- liche Unselbständigkeit der Armen in den meisten Fällen zur Unterstützung derselben geführt habe. Nach anregender Debatte, in welcher namentlich betont wurde, wie ungemein wichtig eS sowohl für unsere weniger bemittelten Bevölkerung-klassen, wie auch für dte Hausbesitzer fei, daß «au in Gießen nach dem Borbtlde des Allgemeinen Vereins die Miethzahlperioden mit den Lohnzahlperioden zusammen fallen lassen sollte, einigte man sich dahin, zu versuchen, daß für diejenigen Armen, von denen die Pfleger mit ziemlicher Be- stimmtheit annehmen können, daß sie von dem ihnen überwiesenen Baargeld auch wirthschaftlicheu Gebrauch machen, die MiethSunterftützung als solche in Wegfall kommen und durch Gewährung von Baargeld ersetzt werden solle.
Da» Gießener Brauusteiubergwerk C. W. «. Serine wurde gestern einem Consortium Kölner und Dresdener Bank firmen für den Preis von sechs Millionen Mark vertraglich gesichert. Wie wir vernehmen, wird beabsichtigt, da» Unternehmen in eine Aktien.Gesellschaft umzu- wandeln.
*• Der Hessische Fechtverein Waifeuschutz, verband Gießen begeht am 26. Juni sein fünfjähriges Stiftungsfest. Gleichzeitig wird au diesem Tage die Landesversammlung hier stattfiuden. Für dte Berathuugeu, dte am vormittag stattfiuden, ist StetuS Saalbau in Aussicht genommen, woselbst auch am Mittag da» Festessen zu Ehren der fremden Delegirten stattfindet. Bet gutem Wetter vorausgesetzt, ist beabsichtigt, einen Ausflug nach dem Gleiberg zu machen, während Abends in Steiu» Garten Eoueert und Ball statt- findet. — Da» diesjährige Sommerfest beabsichtigt der Verein Anfang Juli auf der Schönen Aussicht abzuhalten. Dte Vorbereitungen zu beiden Veranstaltungen find bereit» im Gange.
•• 16. Cougreß för innere Medizin, vom 13. bis 16. April wird zu Wiesbaden unter dem Vorsitze des Herrn Geh. SanitätSrath Professor Dr. Moritz Schmidt der 16. Esongreß für innere Medizin tagen. Die Sitzungen finden im weißen Saale des Eurhause» statt. Das Bureau befindet fich neben dem Eingänge des Cur- Haufe». Al» schon länger vorbereitete BerhandlungSgegen- stände, für welche Autoritäten ersten Ranges die Referate übernommen haben und welche bedeutende» aciuelle» Interesse haben, stehen auf dem Programme: Ueber den medizinisch. klinischen Unterricht (Referenten die Herren v. Ziewßen- München und v. I a k s ch Prag)- über den gegenwärtigen Stand der B-Haudlung des Diabetes mellitus (Vortrag des Herrn L e o - Bonn)- über intestinale Autointoxicatiouen und Darm-Antisepsis (Referenten die Herren Müller.Marburg und Brieger. Berlin). Theilnehmer für einen einzelnen Congreß kann jeder Arzt werden. Dte Theilnehmerkarte kostet 15 Mk. Dte Theilnehmer können fich an Vorträgen, Demonstrationen und DiScuffionen bethetligen und erhalten ein im Buchhandel ca. 11 Mk. kostendes Exemplar der Verhandlungen gratis. Mit dem Eougreß ist tu einem Nebenraume de» Sitzungssaales eine Aufstellung von neueren ärztlichen Apparaten, Instrumenten, Präparaten usw., soweit sie für dte innere Medictn Interesse haben, verbunden. Anmeldungen für die- selbe find an SanitätS-Rath Dr. Emil Pfeiffer (Wiesbaden, Parkstraße 9b) zu richten.
••P. Dte Förderung des Ackerbaues unter den Ztraeliteu. In erfreulicher Weise mehren fich in neuerer Zeit die Anzeichen dafür, daß auch in israelitischen Kreisen die Erkeuntniß an Boden gewinnt, e» sei endlich an der Zeit, den leidigen Viehhandel unter der Landbevölkerung, der ja auch z. Z. arg darniederliegt, möglichst zu verdrängen und der Beschäftigung mit ländlichen Bodenculturarbeireu wehr »nd «ehr Eingang zu verschaffen. Daß diese Ueberzeugung auch schon in die Praxi» übertragen worden ist und gute Früchte gezeitigt hat, werden wir gleich zeigen. Wir wollen nur noch an da» erinnern, was wir vor Kurzem ebensall» au dieser Stelle zur Sprache gebracht haben, nämlich die Förderung des Handwerk» unter den Israeliten durch Ge- Währung der Mittel für die Ausbildung von Handwerkern usw., u« darzuthun, daß man nach beiden Richtungen zu arbeiten bemüht ist. Ueber dte bisherige Thätigkeit einer, der Er- lernung der laudwirthschaftlichen Arbeit für J-raeliten ge- widmeten Anstalt tu Ahlem bet Hannover berichtet die „Frkf. Zeitung" Folgende»: »Hannover, im März. Die im Jahre 1893 im benachbarten Ahlem von Herrn Alexander Moritz Simon errichtete israelitische Erziehungsanstalt hat sich in erfreulicher Weife entwickelt. Der Zweck der Anstalt ist die Erziehung armer Knaben nud deren praktische An
leitung zur Bodeneultur (Gärtnerei, Obstbau, Laudwirrh- schäft). Unter« 2. Oktober 1896 wurden der Anstalt die Rechte einer juristischen Person verliehen. Nach dem uns vorliegenden Bericht de» EnratoriumS betrug die Zahl der Zöglinge am 15. September 1897 38 Lehrlinge und 26 Schüler gegen 32 und 22 am 1. Januar 1895. Eröffnet wurde die Anstalt mit 9 Zöglingen, von den bislang zu Gehülfen herangebildeten Lehrlingen haben 7 Stellung in Gärtnereien gefunden (5 in Deutschland, 2 in Galizien)- einer ist in da» Obst-Verwerthnng-fach übergegangen, einer wird in eine höhere laudwirthschaftliche Lehranstalt in Oesterreich eintreten. Die gezeichneten Jahresbeiträge entstammten in ihren Hauptsummen den drei Gemeinden Frankfurt a. M. (in den sieben Monaten des Jahre» 1895 ca. 15000 Mk.), Hannover und Leipzig. Infolge der überaus nothwendigen Erweiterungen der Anstalt wird ihr Ende 1897 voraussichtlich eine Schuldenlast von etwa Mk. 110000 ewachsen sein. Das Euratorium hofft, daß das Unternehmen durch größere Zuwendungen nicht minder wie durch die kleineren regelmäßigen Beiträge unterstützt w-rden wird. 70 Knaben und Jünglinge, von denen ein Thetl eitern» und hermathloS und darum wehr oder weniger verwahrlost in die Anstalt kam, genießen gegenwärtig in dieser die Wohlthat geistiger und körperlicher Pflege und Erziehung, unter gleichzeitiger Vor- und Ausbildung io Gartenbau und Landwirthschaft. Ein solche» Werk, da» berufen und befähigt erscheint, eine» der wichtigsten jüdisch» socialen Probleme zu lösen, sollte von allen Seiten geschätzt und unterstützt werden." Auch in Gießen hat fich seit einigen Wochen eiu Comitö zur Förderung des Ackerbaue» unter den Israeliten eonstituirt, welche» bemüht ist, tn Wort und That für die Durchführung dieser Idee auf dem Lande einzutreten. Wir registriren diese Thatsache mit Genugthuung und glauben mit der Beröss.'ntlichung derselben der Sache insofern zu dienen, al» wir dte Aufmerksamkeit namentlich der besser fituirten Kreise unserer israelitischen Mitbürger an der Lösung dieser jgdjlch socialen ftrsce veranlassen wöchl-n.
Vermischte».
* Ehescheidung wegen gegenseitiger — litterarifcher Ab» Neigung. Mtstreß France» Hodgson Burnett, die Verfasserin tion »Little Lord Fauntleroy“, hat beim obersten Gerichtshof von Washington die Ehescheidungsklage gegen ihren Gatten angestrengt. Die englische Schriftstellerin hat einen Amerikaner, den Dr. Swan Burnett geheirathet, der ein Augenarzt von großem Ruf und Verfasser mehrerer geschätzter Werke ist. Die Schriften de» Maune» sind aber unglücklicherweise nicht so verbreitet, wie die Romane und Novellen der Frau, und da überdies Frau Burnett von der schriftstellerischen THLtigkeit ihre» Gatten eine geringe Meinung hat, bemächtigte fich des Arztes eine heftige literarische Eifersucht, die zu unerquicklichen Auftritten führte. Die Krankheit wurde schließlich so acut und da» Leben im Hause Burnett so unerträglich, daß die Gattin jetzt in der Ehe- scheidung da» Heilmittel gegen dte übertriebene literarische Empfindlichkeit ihre» Gatten suchen muß.
• «r „lernt Rechtsanwalt". In da» Bureau eines viel- beschäftigten Berliner Anwalts kam am Mittwoch eine Frau, Me sich als Mutter eines der Schreiberlehrlinge vorftellre und den Rechtsanwalt zu sprechen wünschte. Sie wurde zu dem Auwalt geführt und redete ihn folgendermaßen au: „Sagen Sie mal, lieber Herr, am Freitag wird« ein Jahr, daß mein Sohn bei Ihnen lernt, wann wird er denn nun eigentlich Rechteanwalt?" Der also Apoftrophirte, der sonst nicht leicht zu verblüffen ist und auf keine Frage die Antwort chuldig bleibt, wußte diesmal verstummen- die Frage traf ihn doch allzu unvorbereitet.
* Giue gute Lehre. In einer großen rheinischen Stadt erhielt laut „Köln, Volk-zrg." eines Morgens eiu Philologe, Doctor rc., ein große» Pocket, voll Freude wird eß ge- öffnet und es enthält — sechs Kistchen Cigarren mit folgendem Brief: „Sehr geehrter Herr! Wir erlauben uns, Ihnen anbei sechs Kistchen unserer anerkannt guten Cigarren zu chickeu. Wir zweifeln nicht, daß sie Ihnen gefallen werden, und bitten Sie, un» auch in Ihrem Bekanntenkreise zu empfehlen! (Den Betrag — 6 Mk. die Kiste — erbitten wir m t Postanweisung). Hochachtungsvoll.......Cigarren Versandt-
Haus." Postwendend geht aa die Firma folgender Brief de» Philologen ab: „Sehr geehrter Herr! Ich erlaube mir, Ihnen anbei zwölf Stück meiner anerkannt guten Doctor- Dissertationen zu senden. Ich zweifle nicht, daß sie Ihnen gefallen wird- sollte in Ihrem Bekanntenkreise fich Jemand dafür interesfiren, so bin ich gern bereit, Ihnen weitere Exemplare zu liefern. (Den Betrag, 3 Mk. das Stück, bitte ch mir gut zu schreiben.) Hochachtend......" Umgehend
traf ein Schreiben des Cigarreu-Versandt Hauses ein: „Wir ersuchen Sie höflichst, unS dte bett. Cigarren zurückzusenden. Anbei die Gebühren für Porto und Verpackung. Ihre Dissertationen senden wir heute noch zurück. Hochachtung»- vollst.......*
• Ist bei Atzt und Apotheker zur Berfchwiegeihelt ver- pflichtet? Eine vielfach nicht bekannte Thatsachi ist e», daß der Arzt gesetzlich zur unbedingten Verschwiegen- h eit über den ihm in der Ausübung seines Berufe» bekannt gewordenen Zustand de» Patienten verpflichtet ist, sodaß er also Dritten gegenüber in keiner Weise irgend welch: Mit theilungen über die Art der Erkrankung machen darf. Diese Verpflichtung zur strengen Verschwiegenheit ist durch- auS berechtigt, ja e» ist wohl mit Recht anzunehmen, daß ein großer Theil der Patienten au» falschem Schamgefühl und au» Furcht überhaupt nicht bie Hilfe eines Arzte» in Anspruch nehmen, lediglich deshalb, weil sie die Pflicht b:S Arztes zur Verschwiegenheit nicht kennen. Aber nicht nur für den Arzt bestehe diese Pflicht, sondern auch für den Apotheker, und es wird gerade hier oftmals, wenn auch in bester Absicht, gegen diese Bestimmung gefehlt. So gilt z. B. der Inhalt eine» Rezeptes im Sinne de» Gesetze» al» „anvertraut," und der Apotheker ist nicht be- rechtigt, selbst «eist de« Kranken gegenüber, für den die
verschriebene Arznei befttmet ist, Auskunft über den Inhalt der für den Laien zumeist gänzlich unverständlichen Verordnung zu geben. Namentlich auf de« Lande gilt der Apotheker vielfach als „BertrauenSman" be» Patienten, bei dem er fich Auskunft darüber holt, ob und wie die im Recept verschriebene Mediciu wirkt, was fie enthalt usw. Ein hierher gehöriger Fall ist gewiß nicht ohne Interesse, well er am Besten die Coufequenzen an» der Verpflichtung zur Verschwiegenheit illustrirt. Eine Dame beabsichtigte, einen neuen Arzt zu coufultiren und ging daher zu de« Apo- theker, der bte von dem alten Arzte verordneten Arzneien angefertigt hatte, und bat ihn, dem neuen Arzte keinen Aufschluß über dieselben zu geben. Die Dame wollte dadurch feststeüen, ob der Arzt, auch ohne Keuntuiß der alten Kecepte zu derselben Diagnose kommen würde. That- sachlich bat der betreffende neue Arzt bea Apotheker u« Einsicht in bie ftüher verordneten Recepte nnb war sehr "staunt, als ihm dieselbe unter dem Hinweis darauf, daß er fich dadurch einer Gesetzesverletzung schuldig machen würde, versagt wurde. Wie berechtigt der Wunsch der betreffenden Dame war, geht daraus hervor, daß der Arzt zweifellos an» den früher verordneten Präparaten die Diagnose seines vor- gäugrrS genau hätte erkenru können.
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v«l CtetH »Uta.
Aufgebote.
März: 26. Hermann Kart Christian Wallenfei», Kaufmann zn Zürich, mit Emma Margarethe Huber daselbst. 30. Otto Friedrich Heinrich Fuckert, M.tzzer zu Daaden, mit Katharine Auguste Stahl zu Freudenberg. 31. Heinrich Peter Sondermann, Schlosser zu Oberhausen, mit Elisabeibe Wilhelmine Theis daselbst.
™ ~ , Eheschließungen.
März: 26. Johann Heinrich Welz, Postasststent zu Köln-Deutz, mit Friederike Amalie Katharine Len, Hierselbst. 26. Franz Michael Gopon. Herrschaftsdiener dahier, mit Emma Wilhelmine Auguste Ganz bierselbst. 26. Franz Renk, Restaurateur dahier, mit Margarethe Hüttenberger Hierselbst. 26 Johanne» Hahn, Fabrikarbeiter dahier, mit Margarethe Christiane Müller Hierselbst 26. Friedrich Heinrich Ernst Müller, Kaufmann dahier, mit Katharine Marie Eltsabethe Johanna Henriette Schäfer Hierselbst. 31. Heinrich Insel. Friseur dahier, mit Lina Seng hterselbst.
Geborene.
März: 24. Dem Former Friedrich August Schmidt eine Tochter, Margarethe Helene. 24. Dem Fuhrmann Johanne» Hill eine Tochter. 25. Dem Bauunternehmer Heinrich Winn eine Tochter. 26 Dem LehramtS-Afsessor Dr. Wilhelm Schottler eine Tochter, Martha Cäcilie. 26. Dem Lackirer August Stock ein Sohn, Hans Lenhard. 27.'Deu: Kaufmann Conrad Bender eine Tochter. 29. Dem Bautechniker Hermann Ludwig Karl Köhler ein Sohn. 30. Dem Arzt Dr. Georg Kipper eine Tochter.
Gestorbene.
März: 25. Margarethe Zell, 27 Jahre alt, ohne Geschäft, von Salzhausen. 26. Ludwig Krrll, 15 Jahre alt, Sohn von Schlosser Ludwig Karl Krell dahier. 26. Anna Lenz, 7 Wochen alt, Tochter von ASphaltirer KaSpar Lenz dahier. 27. Marianne WormSbächer, geb. Kassel, 67 Jahre alt, Ehefrau von Destillateur Heinrich WormS- bächer dahier. 28. Katharine Pitz, geb. Schmitt, 36 Jahre alt, Ehefrau von Realgymnasiallehrer Dr. Heinrich Pitz dahier. 28 Clara Wilhelmine Schliep, 18 Jahre alt, Tochter von Schreiner Franz Schliep zu Weilburg. 28. Luise Braun, geb. Frlsiva, 75 Jahre alt, Wittwe von Lehrer Ludwig Braun dahier. 29. Wilhelm Waaner, 42 Jahre alt, Taalöhner von Gladbach, Krei» 9leuroteb. 30. Marie Steuernagel, 46 Jahre alt, Näherin von Leidhecken, Krei» Büdingen. 31. Marie Weber, 48 Jahre alt, von Ruppertsburg.
Auszug aus -en Kirchenbüchern
der Stadt (Siesten.
Eoangelifche Veveintze.
Getraute.
MatthiuSgemeinde.
Den 26 März. Johanne» Hahn, Fabrikarbeiter zu (Sieben, und Margarethe Christiane Müller, Tochter de» Taglöhner« Conratz Müller zu Gießen.
Lukasgem einde
Den 26. Mä-z. Jobann Heinrich Welz, Postasststent zu Köln- Deutz, und Amalie Lenz, Tochter de« verstorbenen Stationsassistenten Christian L nz aus Straßburg.
Denselben. Franz Renk, Restaurateur, und Margarethe Hütten- berger, Tochter de» Sattler». Johann Christian Hüttenberger za Gießen.
Den 31. März Heinrich Insel, Friseur, und Lina Seng, Tochter de» Werkführeis Wilhelm Seng zu Gießen.
JohanneSgemcinbe.
Den 27. März. Friedrich Heinrich Ernst Müller, Kaufmann zu Gießen, und Katharine Marie Elisabeth Johanna Henriette Schäfer, Tochter be» Gemüsehändler» Johanne» Schäfer zu Gießen.
Getaufte.
Mattb äuSgemeinde
Den 27. März. Dem Fuhrmann Karl Haas ein Sohn, Jakob Ludwig, geboren den 24. Februar.
Denselben. Dem Spenglermeister Emil Ludwig Dörr ein« Tochter, Johanna Mathilde Henriette, geboren den 20. Februar
Denselben. Dem Werkführer Georg Schneider ein Sohn, Albert Corneliu» Ludwig, geboren den 17. Februar.
MarkuSgemeinde.
Den 26. März. Dem Cementarbeiter CaSpar Lenz eine Tochter, Anna, geboren den 6 Februar.
Den 27. März Dem Schneider Hermann Becher ein Sohn, Ernst Wilhelm Gerhard, geboren den 6. Februar.
Denselben. Dem Schuhmacher Heinrich Möller eine Tochter, Mathilde Emilie Anna Ferdinande, geboren den 12. März.
Denselben. Dem Schreiner Ernst Falkenheimer eine Tochter, Karoline Marie, geboren den 20. Februar.
Denselben. Dem Maurer Heinrich Erb eine Tochter, Margarethe Eltsadelhe, geboren den 25. Februar.
Johanneügemeinde.
Den 1. April. Dem Arbeiter CaSpar Hahn ein Sohn, Heinrich, geboren den 3. September.
Beerdigte. MatthäuSgerneinde.
Den 27. März. Ludwig Felfing, Lehrer t P., 66 Jahre all, starb den 24 März.
Den 29. März. Marianne WormSbächer, geb. Kassel, Ehefrau von Destillateur Heinrich WormSbächer, 70 Jahre alt, starb bea 27. März.
Den 30. März. Luise Braun, geb. Felsing, Wittwe de» zu Fellingshausen verstorbenen Lehrer» Ludwig Braun, 76 Jahre alt, starb den 28. März.
JohanneSgemeinde.
Den 30 März. Katharine Pitz, geb. Schmitt, Ehefrau tze» RealgymnasiallehrerS Dr. Heinrich Pitz, 36 Jahre alt, starb tzen 28. März.
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