Worm», wegen Körperverletzung — alle vier von der Großh. Staatsanwaltschaft zu Mainz- Erdarbeiter Wilh. Dirtoger au- Flomborn wegen Widerstands- Bäckergeselle Johs. Schüller aus WargolShausen wegen Unterschlagung - Gelb- gießer Erich Sie brecht aus Braunschweig wegen Körperverletzung- Küfer MathäuS Miltenburger au- Würzburg wegen Betrugs- Taglöhner Ludwig Lossa au- Eber- stadt wegen Körperverletzung- Schuhmacher Hch. Kluß- wann au- Earrenzien wegen Unterschlagung- Bäcker Eugen Beuedtck aus Oberltnzeuach wegen Diebstahls- diese sechs vom Großh. AmtSanwalt in Mainz- Metzger und Taglöhner Hch. Nicolai au-Burkhardsfelden, zuletzt in Gießen, wegen Körperverletzung, und Reifender Phil. Leonh. Weidmann aus Cronenberg wegen Urkundenfälschung, beide von der Staatsanwaltschaft in Gießen- Taglöhner Wilhelm Leib aus Gießen, geb. tu Krofdorf, wegen Körperverletzung- Buchdrucker Adolf Schmitt aus Berlin und Schlaffer Max Busch aus Berlin, beide zuletzt auf der Rusieusteinfabrik von A. Müller in Kinzenbach, wegen Betrugs — diese drei vom Großh. AmtSanwalt in Gießen- Kaufmann Max Heyer aus Aschersleben, zuletzt in Sachsenhausen, wegen Betrugs, Dienstknecht Georg Lückel auS Merlau, zuletzt tu Nidda, wegen Körperverletzung — beide vom AmtSanwalt in Büdingen- Taglöhner Felix Kletnhenz auS Reihendorf wegen Betrugs vom AmtSanwalt tn Friedberg- Zahntechntker Reinhold August Qutel auS BreSlau, zuletzt tn Manz, vom Großh. Polizetamt Mainz wegen Urkundenfälschung und Betrug- Fahrrad-Reparateur Paul S lad eck aus Kraschew, Reg.-Bez. Oppeln vom Großh. Polizeiamt Darmstadt wegen Betrugs. D. Ztg.
*• Verleihung von Diplomen. Bei den im Frühjahr und Sommer d. I. an der Großh. Technischen Hochschule zu Darmstadt abgehaltenen Diplom-Hauptprüf- ungen wurden folgenden Candtdareu Diplome erthetll und zwar: DaS Diplom als Bau-Ingenieur dem Herrn Franz Hoch auS Düren; das Diplom als Maschtuen-Jngenteur den Herren Ludwig CellartuS aus Nieder-Kainsbach, Philipp Michel aus Darmstadt und Richard Tiedtke aus LandSberg- da- Diplom als Electro-Jngenieur den Herren Max AntheS aus Michelbach, Gustav le Bell aus Hamburg, Sophus Corinth aus Flensburg, Gustav Leb ach au» Adorf, Egbert van Putten aus Amsterdam und Abram Rtwltu auS Orscha.
** Das Hau» bei Kaufmäuuischeu Vereins an der Nordanlage präsenttrt sich nunmehr, nachdem gestern die von March Söhne-Charlottenburg gelieferte, künstlerisch model- Urte Merkur-Statue ihren Standort erhalten hat, und daS ganze Gebäude in seinem Aeußern fertiggestellt ist, tn wirkungsvoller Weise dem Auge de» Beschauers. Dasselbe macht einen vornehmen und befriedigenden Eindruck und bringt vollständig den Character eine- Club- und Gesellschaft»- Hause» würdig zum Ausdruck. Die festliche Einweihung deS Hauses ist auf den 10 Juli Mittags 1 Uhr festgesetzt.
** Der Grand CircuS Amman» ist bereits hier einge- troffen und wird (statt heute Dienstag) morgen, Mittwoch den 30. Juni, Abends 8% Uhr, definitiv seine große Gala-EröffnungS-Vorstellung m seinem mit allem Comfort der Neuzeit auSgeftatleten und feenhaft elektrisch beleuchteten Riesen-Pracht CircuS (auf Oswalds Garten) veranstalten. Die Direktion hat für ein glänzendes, eben so interessantes und amüsantes Programm Sorge getragen, und da in der morgigen Premiöre die großartigsten Specialitäten der Jetztzeit in neuartigen Darbietungen auftreten sollen, außerdem ein Ballet-Eltte-Ensemble usw., darf man auf den EröffnungS-Abend im Circus JmmanS gespannt sein. Da sich Director JmmanS der vollsten Sympathien seitens bei hiesigen Publikums erfreut, dürfte es auch an Zuspruch nicht fehlen.
* * Schreiner-Kravkenkaffe. Die auf gestern Abend 9 Uhr tn den „Biergrund" einberufene Versammlung der Mit glieder der Schreiner-Krankenkasse war trotz der Wichtigkeit der Tagesordnung leider nur von einem geringen Procentsatz der Kassenmitglieder besucht. Nach einigen einleitenden Worten des Vorsitzenden, Herrn Orbig, erstattete der Kafitrer, Herr Löb, den Bericht, dem wir folgendes entnehmen: Die Zahlstelle Gießen hatte bei einer Mitgliederzahl von 141 im verflossenen Jahre eine Gesammleinnahme von Mk. 3740.25, der eine GesammtauSgade von Mk. 3167.49 gegenübersteht, sonach einen Urberschuß von Mk. 572.76. Der günstige Kassenbrstand gestattet eß, den Mitgliedern vom 1. Juli. d. I. an (lt. Statut) ein erhöhtes Krankengeld zu gewähren. Die hierauf folgende Vorstandswahl hatte nachstehendes Resultat: Wieder- resp. neugewählt für das Rechnungsjahr 1897 wurden die Herren Orbig zum Bevollmächtigten, Löb zum Kafflrer, Baum zum Schriftführer, Pfaff, Ad. Hensel und Schmidt zu Revisoren. Nach Erledigung einiger internen Fragen und nachdem Mittel und Wege berathen worden, einen besseren Versammlungsbesuch . herbeizuführen, wobei die Lauheit vieler Mitglieder, welche der Meinung sind, durch Zrhlen der Beiträge ihren Verpflichtungen genügt zu haben, eine ernstliche Rüge erfahren, schloß der Vorsitzende gegen 11 Uhr die Versammlung.
• • Uhrmachertag. Bei dem am 11. Juli zu Wies- baden stattfinsenden Uhrmachertag des Rhein-Main-Gau- BerdandeS deutscher Uhrmacher wird über den Antrag des BerbandeS Codlenz: „(Stnfefcung und Wahl eines ständigen Gau-AuSschuffeS", verhandelt werden. — Zum Delegieren für den im August in Hamburg stattfindenden Allgemeinen Deutschen Uhrmachertag ist für Oberhefsen, den Kreis Wetzlar und das angrenzende Gebiet von Hessen-Naffau der Uhrmacher Herr Otto Schmidt zu Gießen gewählt.
** Der Gießener Zveigverein bet Sustav-Abolf-btiftuug feiert Mittwoch den 7. Juli sein diesmaliges Jahresfest in Beuern. Die Herren Pfarrer Ahl heim und Pfarrer Freundlieb haben die Festpredigten übernommen. Da der Vormittagsgottesdienst um 10 Uhr beginnt, der betr. Eisenbahnzug aber um 820 von hier abgeht und um 833 in ! Großen-Buseck eintrifft, so ist der Besuch der Versammlung '
für solche, die in Gießen wohnen, sehr leicht und bequem. Im vorigen Jahr fand daS ZweigvereioSfest in Annerod statt. Nach dem dort erstatteten Rechenschaftsbericht hatte der Zweigverrin Gießen eine Jahre-einnahme von 2018 Mk. Zu derselben trug der Ortsverein Gießen 1406 Mk. bei. Den größten Theil der letztgenannten Summe brachte in Gießen der Frauenverein auf, nämlich 1000 Mk. Bon den Landpfarreien steuerten: Ullendorf a. d. Lahn 17, Allen darf a. d. Lumda 36, Alten-Buseck 32, Beuern 20, Großen- Buseck 58, Großen-Linden 51, Hausen 8, Heuchelheim 27, Kirchberg 66, Lang-Gön» 75, Leihgestern 37, Reiskirchen 21, Rödgen 26, Steinbach 45, Treis a. d. Lumda 29, Watzenborn 35, Wiefeck 22 Mark. Die beim Gottesdienst in Annerod erhobene Collecte betrug 36 Mk. und wurde der Gemeinde Gernsheim zugewiesen.
* * Die 44. Versammlung deutscher Philologe« unb Schulmänner, die vom 29. September bis 2. October d. I. in Dresden ftattfindet, steht unter der Leitung des Ober- schulrath» Dr. Wohlrab, RectorS des königlichen Gymnasiums in Dresden, und de» Geh. HofrathS Dr. Ribbeck an der Univerfität Leipzig. Borträge sind angemeldet von Prof. Dr. Treu in Dresden, von Prof. Delbrück in Jena, von Prof. Burdach und Wiffowa in Halle, vom Geh. Re- gierungSrath Prof. Förster aus BreSlau, von Prof. Dietrich in Gießen und vom Geh RegierungSrath Prof. Conze auS Berlin.
• * Wetterbericht. Die Luftdruck-Bertbeilung weist im Großen und Ganzen wenig Kenberung auf. Die beiden gestern bereits erwähnten Moxima find auch heute noch durch einen durch Central-Europa verlaufenden Rücken hohen Druckes verbunden. Doch treten innerhalb dieses Gebietes deS hohen Barometerstandes fortgesetzt kleine Unregelmäßigkeiten auf, so daß die Neigung zur Bildung von localen Gewittern fortbesteht. Die gestern in Süddeutschland aufgetretenen elec- trischen Entladungen waren stellenweise von starken Niederschlägen begleitet. Die beiden Depressionen im Westen unb Nordosten haben gleichfalls ihre Höhe im Allgemeinen beibehalten. — Voraussichtliche Witterung: Wolkiges, im Allgemeinen heiteres Wetter, jedoch Neigung zu localen Gewittern.
M.E. Queckboru, 28. Juni. Heute und gestern fand hier das Bezirks krieg er fest des Bezirks Grünberg statt. Mit diesem Feste verband sich die Fahnenweihe des hiesigen KriegervereinS. Qutckborn hatte aufgeboten, was in seinen Kräften stand, den Festort in ein festliches Gewand zu kleiden. Auf das Angenehmste überraschte die Feftbesucher das wirklich schöne Festkleid des Dorfes; war doch fast kein HauS zu finden, daS nicht Festschmuck angelegt, die Straßen überspannten Laubgewinden, von denen Sinnsprüche die Gäste bewillkommneten, und ein wahrer Wald von Fichten begrenzte die Ortsstraßen. 28 Kriegervereine nahmen Theil am Feste und bildeten im Verein mit der Schuljugend, den Ehrengästen und Festdamen einen sehr stattlichen Festzug. Nur der Himmel machte ein trübes Gesicht, aber es blieb bei einem leichten Sprühregen und das Fest konnte doch seinen ungestört schönen Verlauf nehmen. Auf dem Festplatze begrüßte der BeztrkSpräfident, Herr Ranft-Grünberg, die Kriegervereinskameraden und Festtheilnehmer. Herr Pfarrer Fran z-Queckborn schritt hierauf zur Fahnenweihe. Leider wurde gerade die Weihe der neuen, geschmackvollen Fahne durch stärkeren Regen etwas gestört, als jedoch der Regen- stüber aufbörte, entwickelte sich bald da» gewohnte Bild festlichen Treibens. Ein recht nettes Brillanlfeuerwerk gab dem ersten Festtag einen würdigen Abschluß. Den heutigen zweiten Festtag begünstigte ungleich beffereS Wetter, al» den gestrigen; auch dieser nahm, wenn naturgemäß bei schwächerem Besuch, einen reckt schönen Verlauf.
§ Ruppertenrod, 28. Juni. Da» vierjährige Söhnchen eines hiesigen Schneiders flieg, während seine E iern mit dem Heuernten beschäftigt waren, auf einen Baum, und versuchte hiervon herabzuspringen. Bei diesem Versuche fiel eS und zog sich einen mehrfachen Armbruch zu.
Lauterbach, 27. Juni. Welch segensreiche Einrichtung eine gut gehende große Molkerei, wie diejenige zu Fulda- Lauterback für unsere Landwirthschaft ist, geht wohl zur Ge-, nüge aus folgenden zwei Zahlen hervor: Die Molkerei-' Genoffenschast Fulda-Lauterback verarbeitete im Iahte 1896 5 Millionen Liter Milch und bezahlte dafür den beteiligten Landwirthen 500000 Mk. baar aus.
Hungen, 28. Juni. Vom 15 August beabsichtigt man aus der Strecke nach Friedberg Militärzüge gehen zu laffen, vom 24. August bis 2. September finden die Divifions- manöver der hessischen Truppen in der Gegend von Södel bis Melbach statt.
B Aus dem Kreise Bübingen, 28. Juni. Seit einiger Zeit find bei un» die Kirschen auf den Markt gekommen. Sie stammen auß der Gegend von Engelthal und Rodenbach und wird daS Pfund im Durchschnitt mir 18 Pfg. bezahlt.
□ Darmstadt, 27. Juni. Die Legung der Schienen zur electrischen Straßenbahn schreitet rüstig fort; die Linie nach dem Böllensallthor am Friedhof vorbei wird wohl bis Spätherbst schon in Betrieb kommen. Mächtige Stöße von MelibokuS Syeniten zur Umpflasterung der Rheinstraße, die bei dieser Gelegenheit erfolgt, sind aufgehäuft. — Dieser Tage werden Pr o b e - B o hr un g en auf der Baustelle de» neuen Museum» am Paradeplatz, welche Angelegenheit so lange geruht hat, vorgenommen - die Erd- und Mauer- arbeiten sind zur Vergebung ausgeschrieben. — Gestern unter- nahm Herr Professor Lepfiu» mit Studircnden eine E x- curfion nach dem Mangan-Bergwerke bei Bockerod im Odenwald. Wie eß heißt, sollen die dortigen, de Wendel in Lothringen und S'umm in Neunkirchen gehörigen Gruben in wenig Jahren abgebaut sein.
M. Darmstadt, 28. Juni. Die Hauptstaatskaff! dahier hat den ihr unterstellten Kaffen Auftrag gegeben, in den Tagen vom 1. biß 5. Juli statistische Erhebungen über die noch lebenden Invaliden zu machen, welche Unter
stützungen auß dem Reichsiuvalidenfond» beziehen. Diel* Statistik soll dem Reichstage vorgelegt werden, damit daraus ersehen werden kann, welche Verbindlichkeiten der Reich»' invalidenfond» noch hat und wie groß der Capitalwerth dieser Verbindlichkeiten noch ist. Hierzu ist nothwendtg, daß da» Leben»alter der Reich»invaltden, die in der Zeit vom 1. bi» 5. Juli ihre Pensionen an den öffentlichen Kaffen erheben, festgestellt wird. Jahr, Monat und Tag der Geburt muß ausgeschrieben werden. Da» Lebensalter wird abgerundet, ein halbe» Jahr und darüber wird für voll genommen, die Zeit unter einem halben Jahr wird nicht an- gesetzt. Wer tn den genannten fünf Tagen nicht an der Kaffe erscheint, wird nicht ausgenommen. In den Berzeich- nisten erscheinen: Gemeine und Gefreiten, Unteroffiziere, Sergeanten und Feldwebel. E» werden Invaliden notirt auß dem Kriege von 1806/15, au» 1848/49, au» 1864, 1866 unb 1870/71.
Dcrmtfd^tc»-
* Wetzlar, 28. Juni. Da» Dorstädtifche Schützen- fest hat gestern bei günstigem Wetter feinen Anfang genommen. Der Besuch war ein recht guter, obwohl verschiedene andere Unternehmungen mit dem Feste concurrtrten und ihm immerhin etwa» Abtrag gethan haben dürften. E» wurde viel geschosten und, wie wir hören, sehr ansehnliche Schießresultate erzielt. Bei dem warmen Wetter hielten die Besucher de» Festes bi» in die vorgerückten Nachtstunden hinein auß. Die Bedienung auf dem Festplatze war auch in diesem Jahre lobenßwerth.
* Die berühmte East-River-Brücke, die Hängebrücke, welche New-Kork und Brooklyn verbindet, hat einen gewaltigen Verkehr von Wagen, Tramway» und Fußgängern zu bewältigen. Um diesen Verkehr zu erleichtern und zu beschleunigen, hat man jetzt an den Pfeilern der Brücke eine Art beweglicher Treppen angebracht, die es den Fußgängern ermöglichen sollen, auf die Höhe de» Fußwege», der über die Brücke führt, zu gelangen, ohne selbst einen Stritt aufwärts zu thun. Um jedoch mit der alten Gewohnheit nicht zu plötzlich zu brechen, hat man vorläufig die alten Treppen, auf denen die Fußgänger mühsam hinausklettern mußten, noch für etwaige Liebhaber dieser körperlichen Anstrengung stehen laffen. Die neue Vorrichtung besteht in mehreren schiefen Ebenen von 25 Grad Neigung, über die läuferartig ein Tuch ohne Ende geleitet ist, unter der Wirkung einer mechanischen ^Übertragung. Diese Tücher sind mit kleinen Querlatten derart besetzt, daß eine Treppe entsteht, auf deren Stufen die Fußgänger Fuß fassen. Ist die- geschehen, so bewegen sich die Menschen durch den Zug de» Tucke- langsam hinauf, bis sie oben auf der Höhe der Brücke au- langen, wobei sie sich während des Aufstiege» an ein sich mitbewegende» Geländer festhalten. Die Geschwindigkeit der Bewegung beträgt 25 Meter in der Minute unb ist gerade langsam genug, um ein bequeme» Ein- unb AuSsteigeu zu gestatten. Eine solche bewegliche Treppe befördert bet einet Breite von */, Meter btquim 3000 Personen stündlich. Wenn man die Breite unb bie Zahl ber Geländer auf 31/» Meter erhöhte, fo würde mit jeder dieser Treppen 15,000 Personen in der Stunde hinaufgeschafft werden können- die Ingenieure tragen jedoch Bedenken, bie Treppen so breit zu machen, weil sie glauben, baß die Hängebrücke, trotz ihrer großen Tragkraft, eine derartige Belastung viel- leicht nicht außhält.
CHeratur und
— Ein E-eigniß in ber Welt bei Mode unb bei guten Ionel ist der kolossale Aufschwung der »Großen «odenwelf mit bunter Fächer-Vignette (Verlag Jobn Henry Schwerin, Berlin W. 35), welche die Zahl von 200,000 Abonnenten überschritten hat. Die itluftrirte Hausfrauenzeitung, das prächtige, vielfigürliche Colorii, die große Extra-Hanbarbeitenbeilege, der Schnittbogen u. a., besonders aber bie Lieferung von Gratisschnitten nach Körpermaaß (keine sogen. Normalschnilte) gegen Einsendung von nur 35 Pfg. für Kinder-Modenschnitte, 50 Pfg für Schnitte für Erwachsene — die eigenen Selbstkosten —, alles dal vereinigt sich zu einem imposanten Geiammtbilde bei Elite-BlatieS „Große Modenwelt', welches für nur 1 Mk. vierteljährlich durch alle Buchhandlungen und Postanstalten zu beziehen ist. Gratisprobenummern durch erstere unb den Verlag.
Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gerneffen am 29. Juni, zwischen 11 unb 12 Uhr Mittag»: Master 19», Luft 25°.
Rübsamen'sche Badeanstalt.
Verkehr, Luud- und V-Uswirtyschuft.
Gieße«, 29. Juni. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfb. X 0,85—1,00, Hühnereier pr. St. 6 X 2 St. 13-00 4, Enteneier 2 St 11—12 4, Gänsi eier pr.St. 00—11 jtäfe pr. 6t.5—8 A. Käsematte pr. 61. 3 4< Erbsen pr. Liter 18 H. Linsen pr. Liter 27 Tauben pr. Pom X 0,70 biß 0,90, Hühner pr. Stück 1,10 bi» 1,30, Hahnen pr. Stück X 1,20—1,50, Enten pr. Stück X 1,60—1,80, Gänse pr. Pfund X 0,00—0,00, Ochsenfleisch pr. Psd. 66-74 4, Kuh- unb Rindfleisch pr. Pfb. 60—66 4, Schweinefleisch pr. Psd. 56 bi! 66 4, Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psd. 70 A, Kalbfleisch pr. Psd. 56-60 4 Hammelfleisch pr. Psd. 50—66 Kartoffeln pr. 100 Kilo 6.(0 Ml 7,00 X, Weißkraut pr. Stück 0- -00 4, Zwiebeln pr Eentner X 8,00—9,00. Milch pr. Liter 16 4, Kirschen pr. Psd. 20 u. 25 4, Spargel pr. Pfb. — Pfg.
'st dasjenige Nahrungsmittel, bei durch Nährkraft unb leichte Verdaulichkeit alle anderen übertrifft. El ist nun gelungen, den für die Ernährung wichtigsten Bestandtheil der Milch, dal Casein, in eine lölliche, für die Zwecke der Ernährung außer- ordentlich geeignete Form — Rutrofe — überzuführen. Nutrosa ist demnach ein Gegensatz zu den bisherigen Fleilchersatzmitteln, also ein natürliches, nur höchst concentrirtel Nährmittel, an welche! der Mensch von Jugend auf gewöhnt ist. Nutrose ist für in ber Ernährung, zurückgebliebene Personen jeben Alter» — Reconoalel- cenien, Blutarme, schwächlichen Kindern, Magenleidenden :c. — aus! Wärmste zu empfehlen. In Schachteln s 100 Gr. — ausreichend für etwa 15 Mahlzeiten — durch alle Apotheken, sowie Droguen- banblunger u. s. w. zu beziehen. Einzige Fabrikanten: Farbwerke, Höchst a. M. 5346
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