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wpaS bedeckt eine er Wand liegt, ind ntnsaßt einen Misten her sucht Doch treten auch allgemeine Beste« Iselhast. — Bor« :n trüber, kühler id etwas wärmer.
toing der Neubahn BeienhriM'Nidda begrüßt, da nur hierdurch günstigere Verbindung nach Friedberg und Nidda erhalten.
x. Bleidenrod (Kreis Alsfeld), 20. September. Ein ebenso seltenes wie schönes Fest hat gestern unsere Gemeinde gefeiert, daS Fest der Einweihung unseres neu erbauten Schulhause». Bon Großh. Behörde waren die Herren KretSrath Dr. Melior und KreiSschulinspector MatheS erschienen. AuS der Umgegend nahmen viele Gäste Theil an der Feier. Gegen 3 Uhr Nachmittags stellte sich der Festzug auf. Unter Vorantritt einer Mufikcapelle und der Schuljugend ging der Zug vor das alte SchulhauS. Hier nahm Herr Lehrer Gorr in bewegten Worten Abschied von der alten Stätte, darinnen seither so manches Geschlecht erzogen und unterrichtet worden sei. Der Ehorgesang der Schuljugend: „Unseren AuSgang segne Gott" beschloß die Abschiedsfeier am alten Schulhause. Die Feier am neuen Gebäude eröffnete Herr Lehrer Gorr mit Hinweisung auf den Zweck desselben und mit Abstattung seine» herzlichsten Danke» im Namen des Heranwachsenden Geschlechte» für die hohe Behörde, für die Gemeinde und ihre Vertreter, und für Alle, die den Bau gefördert. Herr KreiSschulinspector Mathe» führte in beredten Worten die Wichtigkeit de» SchulhauseS für eine Gemeinde aus, betonte, daß daS Geld, welche» für die Jugend geopfert, ein Kapital sei, das reich« fich Zinsen trage und schloß mit der Mahnung, daß zwischen Elternhaus und SchulhauS stets daS rechte Einvernehmen bestehen möge. Hierauf hielt Herr Pfarrer Schick von Burg-Gemünden die eigentliche Weiherede, die Bedeutung de» Festtages erörternd und ein interessantes Bild zeichnend der Schulverhältniffe der Festgemeinde vor 200 Jahren. Mit Gebet schloß die Weihrede. Der Bautechniker, Herr Braun aus Alsfeld, überreichte nun den Schlüssel Herrn Kreisrath Dr. Melior, welcher in warmen Worten den Dank der Behörde der Gemeinde Bleidenrod abstattete, sowie dem Bauleiter, Herrn Braun, für den schönen, für seinen Zweck so überaus geschickten Bau. Dieser behördlichen Anerkennung pflichteten auch alle Gäste bei, die das neue Schul- hau» besichtigt
Offenbach, 20. September. Heute Abend gegen 8 Uhr brach in der Asphalt- und Dachpappensabrik von Marten- stein & Josseaux Feuer aus, das einen großen Umfang anzunehmen drohte. Durch die aufgespeicherten Theer« und Pechfäffer hatte daS Feuer reichlich Nahrung; die Gefahr war namentlich deshalb groß, weil die städtische Gasanstalt unmittelbar an das Fabrikanwesen angrenzt. Eine große Masse Rohmaterial ist verbrannt, doch konnten die Gebäulichkeiten gerettet werden.
Oppenheim, 21. September. Bei starkem Wachsen hat der Rhein 420 Centimeter Pegelhöhe erreicht. Dammwachen find wieder ausgestellt.
♦ Wetzlar. 20. September. Ein sehr bedauerlicher schwerer Unglücks fall hat gestern den Bierhändler Herrn Philipp Heger von Hermannstein betroffen. Herr Heger war am Morgen mit seinem Sohne auf die Hühnerjagd gegangen und Beide hatten auch schon einige Hühner geschaffen. Als wieder ein glücklicher Schuß erfolgt war, legte der Sohn die Flinte, deren einer Lauf noch geladen war, in einen Graben, um die geschaffenen Thiere einzusammeln. In diesem Augenblick trat der die Jäger begleitende Hund auf den Abzug des Gewehrs, der geladene Lauf entlud fich und die ganze Ladung ging Herrn Heger in die rechte Hand. Die meisten Finger dieser Hand sollen schrecklich zugerichtet sein und nur noch an der Hand baumeln. Der schwerverletzte Mann suchte die Gießener Klinik auf.
* Homburg v. d. H., 21. September. Im benachbarten Niedererlenbach ist der bei den ManöVern verursachte Flurschaden auf 54 000 Mk. geschätzt worden.
* Straßburg, 21. September. AuS den Vogesen wird Schneefall gemeldet.
lirttocrfitäts - Nachrichten.
Frankfurt a. M, 21. September. Professor Wilhelm Wattenbach ist gestern im Alter von 78 Jahren hier gestorben. Derselbe war am Sonntag Abend auf der Heimreise von Brunnen in der Schweiz schwer erkrankt hier angekommen, wurde gestern
Morgen auf seinen Wunsch nach dem städtischen Krankenhause gebracht und starb bei der Uebersührung dorthin.
Wöchentliche Ueberfich« der TodeMlle in Gieße»
38. Woche. Vom 12. September bis 18. September 1897.
Einwohnerzahl: angenommen zu 23 700 (tncl. 1600 Mann Militär).
HlerbUchkeitSziffer: 17,54, nach Abzug der Ortsfremden 10,97°/».
Kinder
ES starben an: Zusammen: Erwachsene:
l.L
hn !eben»jahr: 2.
vorn
—15.3a V:
Krebs
2 (1)
2 (1)
—
—
Rückenmarkentzünd.
1
1
—
—-
Bauchfellentzündung
2 (2)
1 (1)
—
1 (1)
Keuchhusten
1
—
—
1
Selbstmord
1
1
—
—
Tödtliche Körper- verl.tzung
1
1
—
—
»vumma: 8 (3)
6 (2)
—
2 (1)
Ä n m. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel« der Todesfälle in der betreff enbcn Krankheit auf von auSwärt« nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
DerMpr, Cant* tmfc Volkswrvthfchsft
— Sietzen, 22. September. Der gestrige Kuhmarkt hatte einen Austrieb von zwischen 900 bis 1000 Stück Vieh. Trotzdem genug Käufer am Markt waren, ging das Geschäft im Allgemeinen flau mit Ausnahme des Handels in besseren Milchkühen, bei welchem die Verkäufer wie immer auf hohe Preise hielten. Die Preise für Fettvieh waren weichend und war der Handel darin sehr schleppend. Fiankfurter Händler kauften einen Transport schwerer Kälber an und beeinflußten in dieser Qualität dadurch den Markt, während leichtere Waare billig angeboten und gehandelt wurde. Es mag hieraus wohl die Concurrenz des Wildes von Einfluß fein. Es wurden gehandelt Kühe frischmelkend und tragend 1. Qual. 450 bis 500 Mk., 2. Qual. 350 bis 420 Mk. Abmelkkühe wurden mit 250 bis 280 Mk. bezahlt. Kälber schwere Waare kosteten 60 Mk., leichtere Waare dagegen war für 54 bis 56 Mk. pro 100 Pfund Schlachtgewicht erhältlich. Fette Rinder waren nur vereinzelt am Markt. Der Markt blieb diesmal überständig und wurde sehr spät beendigt.
^Seidenstoffe'
-—von Elten & Keussen, FjaSmn? CrefeH.
Bekanntmachung.
Freitag, 24. September 1897, Nachmittags 3 Uhr beginnend , soll das Spätobst von den städtischen Bäumen am Wiesecker- roeg, Krofdorferweg, in der Südanlage, in der Friedhofsanlage, auf dem Lutherberg, an der Licherstraße, am Anneröderweg, im Lärchenwäldchen lind in dem früher von Rabenau'schen Garten meistbietend versteigert werden.
Die Zusammenkunft ist auf der Marburgerstraße am Wieseckerweg. Gießen, den 22. September 1897.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________________Gnauth. _____________ 8824 Städtischer Arbeitsnachweis Gießen.
Gartenstraße 2.
»«gebot btt Arbeitnehmer r 1 Krankeripflegerin, 1 Schuhmacher, 1 Schreiner, 1 Magazinarbeiter, 1 Magazinier, 1 Ressender, 1 Bureaugehülfe, 1 Einkasfirer, 2 Ausläufer bezw. Colporteure, 3 Hausburschen, 2 Lauffrauen, 1 AuShülfSköchin, 1 Putzfrau, 3 Dienstmädchen-
Nachfrage der Arbeitgeber r 2 Krankenpfleger, 2 Bauschloffer, 1 Schmied, 1 Wagner, 5 Schuhmacher, 2 Schneider, 3 Schreiner, 1 Taglöhner, 1 Fahrbursche, 18 Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit._____________________________________
Fahrplan, gültig vom 1. Octoder 1897.
Wetzlar—Lollar.___
Lollar—Wetzlar.
8/1
2-4
873
2-4
877 2-4
881 2-4
Stationen
872 2-4
874 2-4
r8 । 2-4
884 2-4
439
636
220
714
ab Wetzlar an
621
728
310
666
462
663
238
726
Do-lar
6 09
716
X268
h44
502
706
260
734
K'nzenbach
500
707
260
636
512
718
302
743
। Gleiberg 1
461
667
241
P27
519
725
309
^60
Y Launsbach D
444
X66°
Y234
X6!2
y&24
x 730
X3"
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Wißmar
XE
X645
Xz29
X611
530
136
320
801
an Lollar ab
432
639
223
608
«donnementS-Einladung auf die
Berliner Gerichts-Zeitung
4. Bierteljahr 1897. 46. Jahrgang.
Man abonnirt bei allen Postämtern Deutschlands, Oesterreichs, der Schweiz rc. für 3 Mark für das Vierteljahr, in Berlin bei allen Zeitungs-Spediteuren für 3 Mark vierteljährlich für 1 Mark monatlich einschließlich des Bringerlohns. — Die Berliner Gerichts-Zeitung, in Berlin wie im ganzen übrigen Deutschland vorzugsweise in den gut situirten Kreisen verbreitet, ist bet ihrer sehr großen Auflage für Inserate, deren Preis mit 40 Pfg. für die 5 gespaltene Zeile sehr niedrig gestellt ist, von ganz bedeutender Wirksamkeit.
Die durch ganz Deutschland verbreitete, allgemein bekannte und geachtete «-Brtlintr GerichtS-Zeitung*, welche 46 Jahre I ng nur 3 mal wöchentlich erschienen ist, gelangt jetzt ILglich Morgens in großem Format mit den neuesten Nachrichten vom In- und Auslande als Organ für Politik, Rechtspflege, Handel, Industrie, Kunst, Literatur u. s. w. zur Ausgabe- Nach wie vor wird die »Ber, Itner GerichtS-Zeitung" das Rechts- und Gerichtswesen als Svecialität pflegen Erste Kräfte bürgen für den Werth des Inhaltes der „Berliner GerichtS-Zeitung", die au t) als politisches Tageblatt fich stets ein selbständiges Urtheil bewahren wird. Das tölatt berichtet über alle interessanten Criminal- und Cifilvrozeffe des In- und Auslandes, namentlich der Berliner Gerichtshöfe, eS unterzieht die neuen Reichsund Landesgesetze leichtfaßlicher, eingehender Erörterung und erklärt die beachtens- werthen, neuesten Entscheidungen des Reichsgerichts, Kammergerichts und Oben vcrwaltungsgerichts, deren Kenntniß nicht nur bei den Juristen, sondern auch in den weitesten Kreisen, namentlich allen Fabrikanten, Kaufleuten, Haus- und Grundbesitzern rc. unentbehrlich ist. Diese Ausführlichkeit von Jedermann durchaus nöthi- ger, sehr leicht verständlich dargestellter Belehrung, in Verbindung mit dem reich haltigen allen Abonnenten in schwierigen Rechtsfragen kostenfreien Rath ertheilenden Briefkasten, die anerkannt höchst gediegene Unterhaltungs Beilage, welche stets die neuesten, besten Romane sowie belehrende und humoristische Artikel unserer ersten Schriftsteller enthält, führten der „Berliner Gerichts-Zeitung" eine große Anzahl Abonnenten zu, so daß fich dieselbe mit vollem Rechte zu den gelefensten, verbreitetsten Blättern Deutschlands rechnen darf. Außer dem vorher Angeführten bringt hie Zeitung den Lesern eine Fülle von Unterhaltung durch eine umfassende Chronik dur Berliner Tages-Ereignisse, vermischte Nachrichten von Nah und Fern, unpar- t'tiische Kritiken über Berliner Kunst und Theater-Novitäten, Reichstags» und Landtags-Berichte, Deveschen, Curszettel, Börsenberichte u- s. w.
Man abonnirt bei dem nächsten Postamte auf die Berliner Gerichts-Zeitung, inf der Zeitungs-Preisliste der Post unter Nummer 987 verzeichnet, und Überzeuge stich durch ein Probe-Abonnement, daß dieses Blatt, ebenso unterhaltend wie be- l'chrend, in jeder deutschen Familie unentbehrlich ist.
Probenummern der Zeitung werden auf Wunsch gesandt.
Die Expedition der Berliner Gerichts Zeitung. S.W., Zimmeryratze 84.
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