Schotten ein. — Der Mittagszug Hungeu-Laubach geht von heute, 20. Juni, an ebenfalls 25 Minuten später in Hungen ab.
• • Turnerischer. Auf dem Gauturnfest tu 8t e b en* köpf erhielt die Gießener Turoerschaft den ersten und mehrere weitere höhere Preise, und zwar errang den ersten Preis der Turner Adolf Schäfer. Die Wettturner kehren heute Abend 8 Uhr hierher zurück und werden mit Musik nn der Bahn abgeholt werden und nach Steins Garten ziehen. Zahlreiche Betheiligung der hiesigen Turner bei dem daselbst zu Ehren der Wettturoer stattfindeuben (Kommet8 ist sehr erwünscht.
• • Hessische Volkskunde. Am 19. b. MtS. hat sich, wie wir vernehmen, tu unserer Stabt Innerhalb beS Oberheflischen GeschichtsveretuS, bet seine Aufgaben veuerbtngS wesentlich erweitert hat, eine besonbere Section für Bolkskuube gebilbet. Wir begrüßen diese Thatsache freudig und hoffen, den weiten Kreisen, die sich schon aus Liebe zur Heimath für den Gegenstand intereffiren, demnächst nähere Mtttheilungen über das Arbeitsgebiet und den Arbeitsplan der Section für Volkskunde machen zu können.
• • Verhaftet. Gestern Nachmittag wurde in einem hiesigen Restaurant ein Hundertmarkschein, welcher dem Kellner zum Wechseln übergeben worden war, entwendet. Ein deS Diebstahls verdächtiger Kellner wurde in Haft genommen. Derselbe stellte den Diebstahl in Abrede, es wurde aber in seinem Besitz ein Hundertmarkschein gefunden, über deffen Erwerb er sich nicht auSwetsen konnte.
* ♦ Schlägerei. In der oberen Grünbergerstraße kam eS gestern Abend zwischen zwei jungen Leuten zum Streit, wobei es blutige Köpfe gab. Anzeige wegen Körperverletzung wurde erhoben.
* • Bedroht. Ein HauSbursche auS der Klinik, welcher in vergangener Nacht das Personal mit dem Messer bedrohte, wurde verhaftet.
* • Berbandltag. Die Erwerbs* und WirthschaftS* genossenscbaften der Provinzen Starkenburg und Ober- heffen halten am SamStag den 10. Juli und Sonntag den 11. Juli im Gasthause „Zur Krone" zu Groß-Gerau ihren 29. BerbandStag ab.
* * Die LandeSversammlung des hessischen FechtvereiuS „Waisenschntz", welche gestern Vormittag im Saale der Liedertafel zu Mainz stattfand, wurde vom Vorsitzenden, Herrn I. Schrapenberg, mit einem Fechtheil auf den Lande-* Herrn und seine Gemahlin eröffnet. Vertreten durch Dele* ßirte waren die Verbände Mainz, Gießen, Darmstadt, Bi* schofShetm, Nidda, Alzeh, Griesheim, ferner die Fechtwart- stellen Ober*Olm, Bensheim, Weisenau, Nteder-Olm und HeideShetm mit zusammen 165 Stimmen. Der erstattete Rechenschaftsbericht lieferte bent Beweis, daß die Fechtsache im Großherzogthum, wenn auch langsam, so boch stetig sich entwickelte. Leiber ist bet Verband Worms, welcher sich nie ganz kräftig entwickelt hatte, eingegangen. Der Verein bat wegen Verleihung der CorporattonSrechte sich an das Großh. Ministerium gewendet. Ebenso ist ein Gesuch wegen Genehmigung einer Lotterie für das Großherzogthum dahin abgegangen. DaS Vermögen des Vereins besteht aus 9840 Mk. 59 Pfg. Die Einnahmen betrugen im abgelau* fenen Rechnungsjahr 2527 Mk. 61 Pfg. Der vom Verband Gießen gestellte Antrag, die Oberfechterei dahin zu ergänzen, daß eins seiner Mitglieder vom Verband Gießen zu wählen sei, wurde dahin modifizirt angenommen, daß die beiden Provinzen Starkenburg und Oberheffen durch je ein Mit* fllieb die Oberfechterei verstärken sollten, welches auf die Dauer eines Jahre» zu wählen sei, sodaß die Oberfechterei statt wie bisher auS 10, aus 12 Mitgliedern bestehen wird. AIS Ort der nächstjährigen LandeSversammlung wurde Gießen einstimmig gewählt.
** Religioalstatistik. Nach her neuesten Zählung gibt eS im Großherzogthum Heffen 694970 Protestanten, 305895 Katholiken, 24618 Israeliten und 6661 Anders- gläubige. Hieran participiren die einzelnen Provinzen tote folgt: 1. Starkenburg: 299932 Protestanten, 130095 Katho liken, 8745 Israeliten und 1674 Andersgläubige. 2. Ober* heffen: 245688 Protestanten, 20849 Katholiken, 7260 Israeliten und 126 Andersgläubige. 3. Rheinhessen: 149850 Protestanten, 154951 Katholiken, 8613 Israeliten und 4861 Andersgläubige.
** lieber den Postverkehr mit lebenden Fischen, Krebsen, Fischlaich. Fischbrut u. s. w., bringt das „Archiv für Post und Telegraphie" u. A. folgende intereffante Mtttheilungen: Bei der Versendung von Fischbrut ist die Benutzung von GlaSgefäßen, welche lediglich durch eine Weidenkorb-Umhüllung geschützt sind, nachgegeben worden. Bücklinge und Sprotten dürfen, obgleich sie in reichlichem Maße Fett und Feuchtig* kett absetzrn und deshalb letcht andere Postsendungen beschädigen können, in einer einfachen und billigen Verpackung versandt werden. In der Zulaffung zur Postbesörderung wird bei Ftschsendungen u. s. w. besondere Rücksicht geübt; Krebse werden z. B. auch während der heißen Jahreszeit angenommen, trotz^m durch diese Sendungen schon häufig recht unangenehme Belästigungen tm Dienstbetriebe entstanden find. Für die Behandlung von Ftschsendungen unterwegs sind weitgehende Vergünstigungen vorgesehen. Die Verwaltung hat fich sogar bereit finden lassen, bet Sendungen von Fischbrut tn die Transportbehälter frisches Waffer seitens bestimmter, vorher benachrichtlger Postanstalteu unentgeltlich nachfüllen zu laffen. Schnelligkeit in der Beförderung ist den Fischsendungen dadurch gesichert worden, daß sie als dringende Packete verschickt und dadurch den meisten Schnell* zügen zugeführt werden können. Zur weiteren Beschleuni* gung ist bet der Versendung von Fischeiern auf weite Ent* fernungen nachgegeben, daß deren Beförderung mit der Brief* post in den Schnellzügen stattfinden kann- auch ist darauf gehalten worden, daß die sofortige Weitersendung der eine besonders schnelle Uebermittelung erfordernden Sendungen mit Austern von Hamburg au» nach entlegenen Plätzen an den Umladestellen durch besondere Maßnahmen sichergestellt wurde.
•• Allen «-belustigen seien folgende Regeln zur «e* | herzigung empfohlen: 1. Lege den Weg zur Badeansialt in mäßiger Schnelligkeit zurück. 2. Bei der Ankunft am Waffer beachte Strömung und Bodenverhältnisse. 3. Entkleide d:ch langsam und gehe aber dann sofort ins Waffer. 4. Springe mit dem Kopf voran in» tiefe Waffer oder tauche wenigsten» schnell ganz unter, wenn du da» erste nicht kannst oder magst. 5. Bleibe nicht zu lange im Waffer, zumal wenn du nicht sehr kräftig bist. 6. Kleide dich nach dem Bade schnell wieder an. Unterlaß da» Baden: 1. Bei heftigen GemüthS- bewegnngen. 2. Nach durchwachten Nächten. 3. Bei Unwohlsein. 4. Nach Mahlzeiten und besonders 5. nach dem Genuß geistiger Getränke.
•• Wetterbericht. Da» DepreffionS-Centrum liegt heute mit fast unveränderter Tiefe vor der Elbemündung und breitet sich von ihm aus der tiefe Druck durch den ganzen (Kontinent bis zum Mittelmeer auö. Uber einem großen Theile Deutsch* lands ist daher das Barometer noch mehr gesunken und wurde der hohe Druck weiter nach Westen zurückgedrängt. Dortselbst ist aber gleichzeitig eine Zunahme deS Luftdruckes zu verzeichnen, so daß namentlich über dem Canal und Südwest* deutschland stürmische Winde austreten. Die Witterung trägt im Allgemeinen böigen Charakter und fallen zeitweise Niederschläge, im Gebirge als Schnee. — Voraussichtliche Witterung: Fortdauernd unbeständiges und kühles Wetter mit zeitweisen Niederschlägen.
Lauter (Kreis Gießen), 18. Juni. Der Zuchtviehhof auf der bei unserem Dorfe gelegenen Bingmühle hat wiederum einen erfreulichen Erfolg zu verzeichnen. Für die auf der gegenwärtig stattfindenden Ausstellung der Deutschen Land* wirthschaftS-Gesellschast zu Hamburg ausgestellten Thiere Vogelsberger Raffe wurden dem Besitzer, Herrn Julius Zimmer, neun Preise zuerkannt, darunter drei erste und zwei zweite. Diese, sowie die verschiedenen Auszeichnungen, welche der Besitzer bereits auf früheren Ausstellungen, wie zu Magdeburg, Köln u. a. erhielt, beweisen, welche Sorgfalt und Mühe Herr Zimmer auf die Rindviehzucht verwendet.
Darmft. Ztg.
W. Klein Karben, 18. Juni. Unser Spar* und Credit- verein erzielte bei 286018 Mk. 43 Pfg. Activa im letzten Jahr 1549 Mk. 16 Pfg. Gewinn. Der Reservefonds beläuft sich auf 2255 Mk. 77 Pfg.
-st Büdingen, 20. Juni. Heute wurde im hiesigen RathhauSsaale der 1. KreiSfeuerwehrtag deS Kreises Büdingen abgehalten. Zu demselben hatte fich trotz der ungünstigen Witterung eine größere Anzahl Vertreter der Wehren deS Kreises eingefunden. Die Berathungen erfolgten unter dem Vorsitze deS Vorstehers Großh. KreiSamtS und umfaßten: Bericht über den Stand der Feuerwehren, Besprechung verschiedener Gegenstände deS Feuerlöschwesens und Wahl des OrteS für den nächsten KreiSfeuerwehrtag. An die Berathung schloß fich ein gemeinschaftliches Mittagessen, Zug durch die Stadt mit Mufik und eine Ucbung der frei» willigen Feuerwehr Büdingen, sowie die Vertheilung von 18 Dienftabzeichcn an diejenigen Feuerwehrmänner, welche 15 Jahre ununterbrochen im Dienste waren. Die Stadt hatte Flaggenschmuck angelegt.
A Mainz, 20. Juni. Die für das nächste Jahr hier geplante allgemeine deutsche ©artenbau» Huß* ftellung ist, wie der Oberbürgermeister in der letzten Stadtverordneten-Versammlung mittheilte, auf ein späteres Jahr verschoben worden. Der Grund der Verschiebung ist darin zu suchen, daß man durch die Ausstellung die „Neue Anlage" allzusehr öeranght hätte, weßhalb Schwierigkeiten torgen Ueberlaffung der „Neuen Anlage" als Aus- ftellungStcrrain entstanden find.
A Hochheim, 20. Juni. Die naßkalte Witterung der letzten Tage hat die Hoffnung auf ein gutes Weinjahr bedeutend verringert, tut-em der Verlauf der Traubenblüthe sehr gestört ist. Da wo die Blüthe noch nicht weit vorgeschritten, sind die leichten Blüthenansätze durch den Regen schon vielfach zerstört.
Unser Bier in Frankreich.
Der französische Generalconsul in Leipzig, Marquis d'Hvricourt, drückt in einem seiner osfiziellen Berichte, welcher den Import deutschen Bieres zum Gegenstand hat, seine Freude darüber auS, daß der Cousum dieses Getränkes, wenn auch langsam, so doch stetig durch baß französische Bier ver- brängt werbe. Innerhalb bet letzten 5 Jahre wurden auS Deutschland nach Frankreich eingeführt in Hektolitern oder Doppelcentnetn folgende Quantttäten an Bier: 1892 158468, 1893 153118, 1894 143 470, 1895 148 893,1896 142473. Hiernach hat innerhalb dieser Periode der deutsche Export um 15995 Hektoliter ober um circa 11 % abgenommen. Die Freube deS Herrn Marquis an diesem Rückgänge scheint indeffen keine ganz ungetrübte zu fein, denn rr sagt, die fo ungemein langsame Abnahme deS deutschen BierconsumS in Frankreich sei bezeichnend für die eigenthümllche Liebhaberei seiner Landsleute für deutsche Gebräue. Diese Schwäche wäre, wie er meint, um so unverständlicher, alß die französischen Brauereien in ihren Leistungen in Bezug auf Geschmack, chemische Zusammensetzung und Färbung dreist einen Vergleich mit denen der renommtrteften Bierbrauereien Deutich- lanbß aushalten könnten. Anstatt baß biese hohe Qualität beß einheimischen Bieres nun das französische Publikum völlig zufrieden stellen sollte, entwöhne eß sich beß Genusses deutscher Braufabrikate nur allzulangsam. Man stehe demnach hier vor einer Erscheinung, die mit dem sonstigen patriotischen Empfinden der Confumenten gegenüber Allem, maß deutsch ist, nicht recht in Einklang zu bringen sei. In dieser W ife klingt nach dem „L’ticho Agrieole* die getheilte Freude de» Herrn Marqus» d'H^ricourt an». Wenn wir un» zu dieser Frage äußern, so können wir eß im Interesse beß einheimischen Hopfen- und GerstenbaueS nur tief bedauern, baß unsere Bier- auSsuhr nach Frankreich in so verhältnißmäßig kurzer Zeit um beinahe 11% zurückgegangen ist. Ist boch gtrabt Frank-
rtich ein bebtuttnbtß Absatzgebiet für unser Bier und mflfct* eß bei stetig steigenber Ausfuhr auch für lange Zeit hinaus bleiben, wenn unsere Braufabrikate von ben Franzosen mir ehrlichen Waffen bekämpft werden würden. Solche» ist aber nicht der Fall. Da» deutsche Bier erfreut fich in Frankreich eine» zu guten Rufe», um von den franzöfischen In einem so starken, wie in dem oben erwähnten Maße verdrängt werden zu können, wenn hierbei nicht ganz besondere Umstände mitspielten. Wer guten Wein und guteß Bier trinken will, läßt fich in Bezug auf die Herkunft dieser Getränke nicht von albernem ChanviniSmuß leiten. Der Trank soll stärken und erfrischen und in dieser Abficht wird der befferen Qualität vor der geringeren der Vorzug gegeben; daß baß französische Bier mit bem beutschen nicht auf betreiben Höhe steht, weiß aber, mit Ausnahme beß Marquis d'Häricourt, Jedermann. WaS berselde aber nicht za wissen scheint, ist bie Thatsache, daß baS deutsche Bier in Frankreich ganz enorm unter bem unlauteren Wettbewerb zu leiden hat. Ist eS boch nur allzubekannt, baß in vielen Pariser Restaurants unb CafäS den Gästen, obschon deren verlangen nach deutschem Bier ging, betrügerischer Weise französische» Gebräu vorgesetzt wird. Al» Zeugniß hierfür sehen wir davon ab, un» auf unsere eigenen Erfahrungen zu berufen, sondern stützen unS vielmehr auf einwandsfreie Hinweise von französischer Seite. So äußerte fich zu Anfang September deS Jahres 1895 die „Röpubl'que Frangaiie" tn einem längeren Artikel (La bidre allemande) etwa folgendermaßen über diesen Punkt: Die franzöfischen Casvtier» kennen die Schwäche ihrer Besucher für deutsches Bier und wagen t» daher nicht, sich mit Bier französischen Ursprung» zu versorgen, oder wenn sie eß thun, fo verheimlichen sie solches in ängstlicher Weise .... Auf Schritt und Tritt lese man auf den Schildern der Pariser Boulevard» die Worte: Bidre de Munich, aber eß sei hierbei zu bemerken, daß man eß bet solchen Ankündigungen durchaus nicht immer mit der Marke Spatenbräu ober anberen beutschen Bier- sorten zu thun habe, sonbern es sei vielmehr gewiß, daß eß fich hier um französisches Bier unter deutscher (Ktiqaette handele. Diese» bringe den franzöfischen Cafüttcr» keineswegs Ehre ein; aber dennoch geschähe eß und auch nicht selten.
Dieses find dem Sinne nach die Außlaffungen deS zitirten Blattes. Dieselben sind überaus characteristisch für den unlauteren Wettbewerb, der unserem Bier durch baS französische gemacht wirb, unb wirken gleichzeitig ausklärend für ben gesteigerten Absatz französischer Braufabrikate. Man kann hieraus also bie logische Folgerung ziehen, daß ber erhöhte Consum des Letzteren sich einfach durch Anwendung unerlaubter Mittel und auf Kosten deS guten Rufe» unseres Bieres vollzogen habe. Vom rechtlichen Standpunkt aul können wir daher die franzöfichen Brauereien um ihre 6’ folge kaum beneiden, halten eS vielmehr für durchaus an- gezeigt, daß von deutscher Seite Alles aufgeboten werde, um diesem Unfug ein Ende zu machen. Jen. Ztg.
Universität- - Nachrichten.
Würzburg 19. 3uni. Professor Dr. Stoehr in Zürich wurde als Professor der Anatomie an die Universität Würzbu g berufen.
Unterhaltungen in Bad-Nauheim.
Dienstag den 22. Juni, Nachmittags von 5 bis 7 unb von 8 bis 10 Uhr: Concert der Rurcapelle auf bet Terrasse Bet günstigem Wetter nach Schluß des Theaters: Feuerwerk am Fuß der Terrasse. Abends 8 Ubr tm Saale: Theatervorstellung. Ttx Dornenweg. Mittwoch den 23. Juni. Nachmittags von 5 bis 7 unb von 8 bi« lOUbt: Concerl der RurcapeUe out der Terrasse. Abends 8 Ubr tm Saale: Theatervorstellung. Lin Rabenvater. Donner 8faij den 24. Juni, Nachmittag« von 5 bis 7 und von 8'/, diS 10 Uh: Eonccrl der Kurcapelle auf der Terraffe. Von 81/« bis 10 Uhr fp«h die Cap.lle Tänze und kann auf dem nordwestlichen Theile der Terrasse getanzt werden. Aberds 8 Uhr tm Saale: Zauber- vorstellung des HoskünstlerS Belachtnt au6 Marburg. Freitag den 25 Juni, Nachmittag« von 4 biS 7 Uhr: Concert her Kurcapelle auf ber Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Theatervorstellung unter Mitwirkung der Kurcapelle. GaSpatone. SamStag den 26. Juni, Nachmittags von 5 biS 7 unb von 8 bis 10 Ubr: Concert bet Kurcapelle aus ber Terrasse. AbenbS 8 Uhr tm Saale: Concert des Hofpianisten Raoul von Koczalskt auS Warschau. Vorläufige Anzeige: Sonntag den 27. Juni, Nachmittags von 4'/, biS7 und von 8 bis 10 Uhr auf ber Terraffe: Doppel Eoncert des Ftankiutter Lteberkranze« unb der Kurcapelle. DienStaa ben 29 Juni: Concert bes Königlich Sächsischen Hofopernsängetin Fräulein Erika W-dekind Freitag ben 2. Juli: Gastspiel von Frl. Hedwig Schacko vorn Opernhaus in Frankfurt a. M. Die Regimentstochter.
Spitlpla kr etrrWti Jtatfirta Stiwtzntn.
OHtttHti».
Dienstag ben 22. Juni: Silvana. Mittwoch den 23. Juni geschloffen. Donnerstag den 24. Juni: Bardier von Sevilla. Freitag den 25 Juni: CycluS klassischer Dramen. Fünster Abend DommernachtStraum. Samtztaa ben 26 Juni: Der fliegend« Holländer Sonntag ben 27. Juni: Martha. Montag den 28. Juni: Lumpaci-Vagabundus. Dienstag dm 29. Juni HanS Helling.
«chavsptelhav».
Dienstag den 22. Juni: Glück im Winkel. Mittwoch den 23 Juni: Die gemeinschaftliche Hochzeitsreise. Donner«*! ben 24. Juni. Gebtlbete Menschen. Freitag ben 25. Junt geschloffen. SamStag dm 26. Junt: Minna von Barnbelw. Sonntag dm 27. Juni: Cyc u» klassischer Dramen. Sech-ter Abmd Faust. Montag den 28. Juni: Frauenkampf. Vorher Frankfurt tn Feindesland.
Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemessen am 21. Juni, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags Waffer II»Luft 14".
Rübsamen'sche Badeanstalt.
Vermehr, Cawfr tuet
Gründers, 19 Juni. Fruchtpretse. ödgen X 00.60, Korn X 12,92, Gerste X 12,36, Hafer X 13,00, Erbsen X 00,06, Linsen X 00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X W Samen X 00,00.
MgeUeh .(Uficitvor Vorlage" Ausstände Wbiliea »on10
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