Winterquartiere bezogen wurden, also ein längerer Aufent« halt beabsichtigt worden ist.
Auf dem Gebiete unserer inneren Politik hat die letzte Woche nicht- Neue- gezeitigt. Auch da- Einführungsgesetz zur MilttLrstrafproceßordnuog ist nunmehr vom Plenum deS BuudeSrathS erledigt worden, sodaß die Einbringung des Entwurf- im Reichstage völlig gesichert erscheint. Wie der Inhalt auSfieht, wissen wir freilich noch nicht, aber harte Kämpfe dürfte eS im Reichstage abgeben, da die Wünsche und Erwartungen, welche die Mehrheit an den Entwurf stellt, jedenfalls nicht alle erfüllt worden find. ES verlautet neuerdings, die Regierung werde bet der Einbringung der Vorlage die Erklärung abgeben, daß in dem Entwurf daS Aeußerste niedergelegt worden fei, was bewilligt werden könne.
ErwähnenSwerth ist noch die Anwesenheit deS Kaisers auf dem vom Grafen von Pofadowtky den Mitgliedern des Wlrthschaftlichen Ausschusses gegebenen Diner. Wir hätten lieber gesehen, wenn sich in dem Ausschüsse nicht so manche ausgesprochene Parteimänner befänden, da wir befürchten müssen, daß die Sachlichkeit der Verhandlungen leidet. Im Uevrlgen verstreicht noch eine lange Zeit, bis neue Handelsverträge abzuschließen find, und btS dahin kann sich auf dem Gebiete unserer WrrthschaftS« und Handelspolitik noch viel ändern.
Im Laufe der verflossenen Woche ist auch der Fall Peter- mit der definitiven Verurteilung des früheren Reichs- commiffarS erledigt worden. Hoffentlich bleiben wir künftig vor ähnlichen Affären bewahrt, welche geeignet find, auf den deutschen Geist ein ungünstige- Licht zu werfen, wenngleich zugegeben werden muß, daß bet allen Nationen, welche in gleicher Lage mit un- waren, ähnliche und noch schwerere Fälle gezeitigt worden sind, al- diejenigen, welche sich au die Namen Leist, Wehlan und PeterS knüpfen.
Großen Eindruck hatte allerorten die Rede gemacht, welche Kaiser Franz Josef an die Delegationen richtete - tie Presse aller Staaten drückt über die Worte deS öfter« rrichischen Monarchen ihre Befriedigung au-, da sie geeignet sind, da- Gefühl der Sicherheit und deS Vertrauens zu erhöhen, von welchem eine friedliche Entwickelung der Fortschritte der Cultur abhängt. Ob e- dem Kaiser Franz Josef auch gelingen wird, die tnnerpoltttscheu Verhältnisse seines Lande- zu einem guten Ende zu führen, steht noch dahin, da die Gegensätze bisher nichts an Schärfe verloren haben und die Kämpfe eine Fortsetzung erfahren dürften.
Der Zwischenfall zwischen Oesterreich.Ungarn und der Türkei wegen Vergewaltigung deS Llohdagenten Brazzafolli in Messina ist nunmehr endgültig beigelegt worden. Wir hatten von vornherein unserer Ansicht dahin Ausdruck gegeben, daß die Pforte schließlich uachgeben und e» nicht aufs Aeußerste ankommen lassen würde. Freilich hat sie bis zur letzten Stunde gewartet, ehe sie daS Ultmatum der österreichischen Regierung bewilligte.
Die Ort ent frage ist in der letzten Woche ihrer Er« ledigung nicht näher gekommen. Die Zurückziehung der deutschen Marinetruppen von Kreta ist sehr überraschend gekommen- aber unS scheint die Maßregel unserer Regierung ganz gerechtfertigt und letztere setzt hoffentlich nicht etwa andere unserer Blaujacken den Epidemien au-, welche gegenwärtig auf Kreta herrschen.
Arge Verwirrung richtet gegenwärtig in Frankreich die D reyfu-.A f fai re an, welche dort da» ganze öffentliche Interesse in Anspruch nimmt, was der Regierung vielleicht ganz lieb ist, weil dadurch die Aufmerksamkeit der Franzosen von den politischen Vorgängen abgelenkt wird. „Ist der Excapitän DreyfuS wirklich unschuldig?" so fragt sich heute nicht nur die franzöfi'che Gesellschaft, sondern auch in der ganzen übrigen gesitteten Welt möchte man eine Antwort auf diese Frage haben.
Old England hat jetzt trübe Stunden ob der Hiob-, posten, welche auS Indien etnlaufen, wo die Sachen für die Engländer recht mißlich stehen. Wir halten ganz Recht, al- wir gelegentlich der Besprechung der Guildhall-Rede Lord Sali-bury vor all zu großem Optimismus warnten. Einzelne eingeborene Stämme, die für treu galten, haben sich nun ebenfalls erhoben, und die Arbeit, welche die Engländer zur Ntederdrückung des Aufstandes vor sich haben, wird immer schwieriger.(xx)
CoceU* und proohQklUs»
Gießen, 20. November 1897.
• • Gesellschaft für Srd- und Bölkerkoude. Einen glänzenden Erfolg hatte die Gesellschaft mit ihrem 2. diesjährigen Vortrage zu verzeichnen. Den Bemühungen des Vorsitzenden Herrn Prof. vr. Sievers war es gelungen, den berühmten schwedischen Entdeckungsreisenden Herrn Dr. Sven Hedtn aus Stockholm für einen Vortrag zu gewinnen und hierdurch Gießen den wenigen Städten anzurethen, denen der Vorzug von He bin« Besuch zu theil wird. In der großen Aula des Collegium-, die Se. Mag« nificenz der Rector der Univerfität, Herr Professor Dr. Spengel, in dankenSwerthrster Weise bereitwillig zur Verfügung gestellt hatte, sprach am Donnerstag Abend Sven Hedin, ein junger Mann von 32 Jahren mit energischen sympathischen Gefichtszügen, zu einem mehrere Hunderte zählenden Auditorium. In den Jahren 1894—96 zog er dreimal von Kaschgar au», um die Gletscher deS Pamir und dann da- Innere Centralasien- zu unter- suchen. Mit einer Kühnheit, die derjenigen Nansens gletchzustellea ist, mit beispielloser Energie und Au-dauer sehen wir ihn auf lebensgefährlichen Saumpfaden die Altai- Kette überschreiten, Trotz bietend den Lawinen und den Schneestürmen nicht zum wenigsten auch dem jähen W tterungs- wechsel, der innerhalb von 6 Stunden Temperaturunterschiede von 60 Grad C. beobachten ließ. Dann g'ng- über die chinefische Grenze- Berge bi- zu 7000 Meter Höhe wurden beft,egen. In Kaschzar wurde überwintert, dann auf- Neue der Marsch angetreten, diesmal zur Erforschung der Wüste '
zwischen Jarkand und Chotan, theilweise auf dem Wege, den vor 600 Jahren Mareo Polo zog. Unter unsäglichen Mühen und Qualen, umbraust von Sandstürmen, tu glühender Hitze windet sich die Karawane durch den endlosen Sand. Ein Kameel nach dem andern fällt, zwei Begleiter erliegen den Strapazen und dem Durste, der sich als fürchterlichster Feind emstellt- schließlich erreicht der Forscher nach Verlust deS ganzen Gepäckes nur noch von seinem treuen Diener Islam Bey begleitet, den Chotan Darja und ist gerettet vor dem Tode durch Verdursten- in den Stiefeln bringt er dem drei Kilometer verschmachtet zurückgebliebenen Getreuen das rettende Naß. Nach abermalizer Ueberw nterung zu Kaschgar ging» nach dem Tarim, dessen Lauf festgestellt, und nach dem Lop Nor, deffrn wahre Lage entdeckt wurde. Auf die'em Marsche fand Hedin zwei in den Sanddünen halb verschüttete Ruinenftädte buddh stischen Ursprungs. Nicht minder überraschend war die Wiedererlangung seines im Vorjahre verlorenen Gepäck s, daS Eiageborrne aufge« fanden hatten. Im August 1896 zog Hedin zum letzten Male hinaus und zwar mit kleinem Gefolge und Proviant für einen Monat zur Erforschung de- Hochlandes von Tibet. Hier wurden 23 Steen entdeckt, weite unbewohnte Strecken durchmessen auf Pfaden, die noch keines Menschen Fuß betrat. Endlich kam man wieder in bewohnte Gegenden, pasfirte ein Tewpeldorf und gelangte an der ersten Tele« graphenstation anS Ziel. Die Karawane wurde aufgelöst und Sven Hedtn eilte nach Peking, nachdem er an König Oskar von Schweden, sein n Mäcen, ein Telegramm gesendet und ehrende Antwort erhalten hatte. Lange anhaltender Beifall bankte dem kühnen Wanderer, al- er geendet hatte. Der klare, stellenweise humorvolle Vortrag wurde besonders bei der Schilderung von Land und Leuten und der Fauna auf- beste unterstützt durch vorzügliche Lichtbilder, die Herr Prof. Dr. Wiener mittels d:S Skioptikons producirte. Herrn Prof. Wiener gebührt für die selbstlose Aufopferung von Mühe und Zeit, die tr hierfür verwenden mußte, ganz besonderer Dank. — Eine kleine Nachfitzung im Restaurant Royal versammelte eine Anzahl Mitglieder der Gesellschaft um ihren verehrten Gast, der sich durch sein liebenswürdige- Wesen schnell alle Herzen gewonnen hatte.
• • Gura - Concert am Montag den 22. November im Elubsaal. Trotz der Fülle von Genüssen aller Art findet daS Gura-Coocert viel Entgegenkommen und der größte Theil Derjenigen, die sich in Gießen zur mufikalischen Gesell- schäft zählen, dürfte am Montag fich im Clubsaal treffen. Uebcr Gura äußert fich Profesior Sittard: Seit Stockhausen hat wohl kein Liedersänger fich so die Gunst deS Publikums zu erobern gewußt und kein Zweiter besitzt eine solche Popularität, wie Eugen Gura. Wo er seine Weisen erklingen läßt, da strömen ihm die Maffen zu und immer neue Freunde und Verehrer gesellen fich zu den alten. Eugen Gura ist eben ein Künstler vom Scheitel bis zur Sohle, ein Meister des Vortrags, wie die Geschichte der Gesangskunst deren nur wenige kennt, eine echte Dichternatur. Wie in seinem Organ gleichermaßen der Timbre und beinahe möchten wir sagen, der Umfang der Baß-, Bariton- und Tenorsttmme vereinigt find, so beherrscht er auch daS gesammte musikalische AuSdruckSgebiet mit souveräner Macht, aber nicht äußerlich, sondern Alles entströmt einer warmen Künstlerseele.
* * Zeughaulkaferue. Unter den Baudenkmälern auS alter Zett, deren Gießen auch verschiedene aufzuweisen hat, nimmt unstreitig die hiesige Zeughauskaserne auf dem Brandplatze eine hervorragende Stelle ein, und eS dürfte manchen Beschauer, der dieselbe bis zum Frühjahre zu sehen Gelegenheit hatte, mit Bedauern erfüllt haben, daß den unausgesetzten WitterungSeinflüff-n während der Jahrhunderte ihres Bestehens ein Stück nach dem andern zum Opfer fiel. Mit Genugthuung konnten wir daher s. Z. unsere Leser von der beabfichtigten Renovirung in Kenntniß setzen. Auf Veranlassung des Herrn Geh. Baurath DuiSberg in Cassel, dessen Bemühungen eS namentlich zu danken ist, daß die Kaserne tn ihrer früheren Schönheit für Gießen wieder als Zierde dasteht, hatte die obere Militärbaubehörde bereit- willigst die nicht unbedeutenden Kosten zur Verfügung gestellt, und unter der umsichtigen Leitung des Herrn Bau- inspector Svendrup in Cassel deren Ausführung sofort in Angriff genommen. Nunmehr steht dieselbe nahezu vollendet da, und daß die aufgewendete Mühe die wohlverdiente Anerkennung findet, bewies die am Mittwoch stattgefundene Be« sichtigung durch Herrn Geh. Baurath Dui-berg, welcher der Bauleitung sowohl als auch dem auSsührenden Unternehmer, Herrn Maurermeister Steinbach dahier, seine volle Zufriedenheit aussprach. Da» hohe Minelportal auf der Westseite, deren antike Steinhauerei besonders viel durch die Witterung-- unb'lden gelitten hatte, welche- aber auch am meisten den Blicken der Vorübergehenden ausgesetzt ist, bietet nach seiner Vollendung einen herrlichen Anblick- derselbe wird aber noch verschönt durch die tn den entsprechenden LandeSfarben bunt auszuführenden Wappen, die gleichfalls tn Stetn gehauen sind. Der für da- übrige Mauerwerk gewählte silberhelle Verputz verleiht dem ganzen Gebäude ein überaus freund- licheS Aussehen, und eS tft gewiß anzuerkennen, daß die Militärverwaltung tn Caffel auch für hessische Gebäude, welche dieselbe pachtweise übernommen hat, größere Summen be« willigt, um dieselben würdig herznstellen.
" Patent ErtheUnogeu. Cl. 63, 95493. Bandage für Fahrräder zum Schutz gegen daS Gleiten- E. Rosenberg, Gießen, 24. 11. 96.
** Gebrauchsmuster Eintragungen. Cl. 26, 82980. Stoßfreie Befestigung de- Glühkörpers durch elastische Verbindung des Brenner-Ober« und Untertheilß mittel- um da- DÜfen- rohr gelegter Spiralfeder; Wilhelm Hoffacker, Bad-Nauhrim, 20. 9. 97. — El. 36, 32693. Ofen-Regulirscheibe rc.- Hugo Buderus, Hirzenhain, 12. 11. 94, B. 3514, 22. 10. 97.
* Die Aushändigung der bei der Hundertjahrfeier gestif- leteu „WilhelmSmedaille" au die Veteranen der letzten Feldzüge wird noch in diesem Monat erfolgen. Zur I Beschleunigung der Angelegenheit werden nämlich die früher I
von den Kriegervereinen angestellten Ermittelungen über die Berechtigung der fich meldenden Aspiranten für die Medaille seit einiger Zeit von den Polizeirevieren erhoben, und da- Resultat dieser Feststellungen wird der General-Orden-- commtsfion mitgetheilt. Die Nachforschungen erstrecken fich zunächst auf die Staatsangehörigkeit der fich meldenden Veteranen, da bei der Verleihung der Medaille vorläufig nur Preußen in Betracht kommen, und ferner auf die Unbescholten heit und da- politische Vorleben der Bewerber.
-s- Echzell i. d. ©., 20. November. Infolge der Feld- bereintgung dahier wurde vorige- Jahr die H. Spengler II. Wittwe Eigenthümerin einer Parzelle mit 17 Zwetscheu- bäumen, für welche der Vorbefitzer nicht hoch genug entschädigt worden sein will. Aus Aerger hierüber sägte er Ende Januar l. I. den gedachten Bäumen die Kronen ab, wodurch jene großentheilS zerstört wurden. Auf erhobene Anzeige verhandelte daS Schöffengericht Nidda dieserhalb gestern wider den Frevler, welcher fich mit der Eigenthümerin über Schadenersatz inzwischen verständigt hatte und verurtheilte den Angeklagten unter Zubilligung von Milderung-umständen wegen Sachbeschädigung in 40 Mk. Geldstrafe event. 8 Tagen Gefängniß, sowie zur Kostentragung.
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der C*t«M Gietze».
8«f0l»0U.
November: 16. Wilhelm Maximilian Zwesch, Kaminfeger dahier, mit Wilhelmine Louise Emma Schweitzer zu Weilburg. 16. Ludwig Joses David van Evgelen, Schlosier dabier, mit Dorothea Ncnsrl -u Niederwetier. 16. Joseph Zetler, Kellner zu Ufingen, mit Lisetle Antonie Sommer daselbst. 17. Emil Friedrich Richard Schudt, Amlsrichier zu Homberg a. d. O., mit Wilhelmine Lina Natalie Emma Wciffenbach Hierselbst.
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November: 12. Dr. Ludwig Jacob Karl Hermann Römheld, Oberarzt zu H ppenheim a. d H., mit Pauline Emilie Louise Bapst Hierselbst. 13. Johann Ni'poih, JnsttiutS-Diener dahier, mit Margarethe Fuchs hierselbst. 17. Heinrich Friedrich Ferdinand Jung, Kellner zu Aschaffenburg, mit Elisabethe Becker dahier.
November: 8. Dem Schlosser Gustav Neid ein Sohn, Ernst Karl Emil Wilhelm. 9. Dem Glaserm.ister Balthaser Bierau eine Tochter, Karoline 9 Dem Buchhalter Karl Friedrich Gemmecker ein Sohn. 11. Dem Spenglermeister Christian Arnold ein Sohn 12. Dem Arbeiter F^anz Rentmeister ein Sohn, Heinrich Karl Joseph Franz. 14. Dem Hilfewetchensteller Franz Joseph ©immer eine Tochter, Johanna. 14. Dem Taglöhner Wilhelm Gelzenleuchler eine Tochter, Frieda Christiane. 14. Dem Stabsarzt Leo Richter ein Sohn, Leo Richard Julius. 15. Dem Plärrer August Dingeldev ein Sohn. 15. Dem Kaufmann Jakob Jung ein Sohn. 16. Dem Schreiner August Böcher ein Sohn, Otto. 16. Dem Graveur Eduard Michaelis eine Tochter.
Bdhrtem.
November: 13. Gustav Martin Hofmann, 70 Jahre eit, Groß- herzoglicher LandgerichtSdirector i. P dahier. 13. Elisabeth Panz, geb. Momberger, 50 Jahre alt, Ehefrau deS Dachdecker» Hermann Philipp Ludwig Panz dahier. 14 Anna Elisabethe Mahr. geb. Schwalb, 82 Jahre alt, Pricatin dahier. 14. Karl FeldhauS, 54 Jahre alt, Tapezier dahier. 14. Philipp Henß, 49 Jahre alt, Bahnarbeiter dahier. 16. Louis Kuttner, 50 Jahre alt, Handelsmann zu Bellersheim. 17. Eugen Levi, 7 Monate alt, Sohn de» Schirm fabrikanten Mose» Levi dahier. 18. Ernttine Johanna Julie Bertha Kaiser, 33 Jahre alt, Tochter deS Privatmanns Wilhelm Kaiser dahier. 19. Sophie Bindewald, geb. Schmidt, 64 Jahre alt, Lehrer- wittwe von Dreieichenhain.
Auszug ans den Kirchenbüchern
der Stadt Siebe«.
Evangelische Veweiutze.
MatthäuSgemeinde.
Den 17. November. Heinrich Friedrich Ferdinand Jung. Kellner zu Aschaffenburg, und Elisabethe Becker zu Gießen.
JohanneSgemeinde.
Den 13. November. Johann Ntepoth, JnstitutSdiener zu Gießen, und Margarethe Fuchs zu Gießen.
•etaoft».
MarkuSgemeinde.
Den 14. November. Dem Schneider seibert Möhl eine Tochter, Mathilde Karoline, geboren den 20. September.
Denselben. Dem Glaser Heinrich Baum eine Tochter, Anna, geboren den 21. September.
Denselben. Dem Taglöhner JustuS Wenzel ein Sohn Heinrich Emil, geboren den 9 Octoder.
LnkaSgemeind e.
Den 14. November. Dem Gärtner Ludwig Friedrich Dressel eine Tochier, Frieda Johanna, geboren den 9. October.
Den 16. November. Dem Schaffner Josef Pauly eine Tochter, Anna, geboren den 4. November.
vesrdigta.
MatthäuSgemeinde.
Den 15. November Gustav Martin Hofmann, Landgerichts- btreclor i. P., verheirathet, 70 Jahre alt, starb den 13. November.
Den 16. November. Anna Elisabethe Mahr, geb. Schwalb, Wittwe des verstorbenen Bahnwärters PHUtpp Mahr, 82 Jahre alt, starb den 13. November.
Den 17. November. Elisabethe Panz, ceb. Momberger, Ehefrau deS Dachdeckers Philipp Ludwig Panz, 51 Jahre alt, starb den 13. November.
MarkuSgemeinde.
Den 16. November. Karl FeldhauS, Tapezier, ein Wittwer, 54 Fahre alt, starb den 14. November.
Denselben. Philipp Henß, Bahnarbeiter, verheirathet, 49 Jahre alt, starb den 14. November.
Universität- - Nachrichten.
— Wien, 17. November. Der Kaiser ernennte den Privat- docenten an der Univerfität Straßburg i. E. Dr. Otto Kuntz zum ordentlichen Profeffor an der Univerfität Graz.
■Ä" Die netten frutleibretiet für Vögel, die der hiesige Thierschntzverein in nnfeten ««lagen an verschiedenen B&nmen hat anbeingen lasten, werden hiermit dem Schatze des Pudlirnms empfohlen.
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T«i an Privat,. w°»
von Eltsn &. Keussen, KaiXnKnd Crefeld.


