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weites Blatt
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Amts- und Anzsigeblatt für den Ureis Gieren
chratisöeikage: Gießener Kamikienölätter.
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hü6,.r ^„brbund-rt- bi» auf di- heutige, di- Copi- I unb höher stiegeu di- Berge in die Lüfte, f° dah bie ffiolfm eine» Sitingboote» neben den m°bern construirien Kähnen, um ihre Gipfel fich brangten. W->fi--f°ll- ftrömt-n auf . (ehenber ^innc mit Renntbiergespaun, ein Seelöwk, aus- allen Seiten herunter, die ganze Gegend hat etwa I aefib^ dann bie Mr- pafant^r.hümiiche», habet bie Stille ber Nach- - I°u-
ßLuanifte ber Rfch-Ultur, bie vielen Arten Thran, Fahrt werb- ich nie vergeffen. Oft tr-t-n bi- dvhen F-lf-n
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Donnerstag den 21. Januar
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ganz dicht auf uns zu, fo baß es in unseren Herzen bange wird, wie fich unser „AxelhuuS" durchzwingen kann. Die Ruhe wird nur durch unser Geflüster und baß unheimliche Geschrei der unS umkreisenden Möven gestört. Wir warfen Brodkrummen inS Meer, fie stürzen wüthend darauf los —
Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr.
fchiedenen Erzeugnisse der Ftschcultur, die vielen Arten Thran, die Art ihrer Reinigung u. s. w., alles dies war vertreten und höchst lehrreich sür unS. Alle möglichen Sorten Fäfier, wie fie in vergangenen Zeiten aussahen und wie sie jetzt sind, waren ausgestellt. Unser Kaiser war einige Tage früher hier gewesen und soll sich sehr lobend Über alles, was er sah,
16. October.
Honorar sür Heffen 10 Mk., sür Nichthefien 15 Mk.
Der UnterrichtSplan und die näheren Bestimmungen durch die Direction der Anstalt zu erhalten. Großherzogliche Direction der Obstbauschule und
Landwirthschastlichen Winterschule:
Dr. von Peter.
Lehrgang für Obstbau au der Grotzherzoglichen Obstbauschule «ud Landwirthschastlichen Winterschule zu Friedberg 1897»
I. Ordentlicher Lehrgang. Dauer vom 15. März bis 1. October. Im Juni sink) Ferien.
Die aufzunehmenden Schüler müssen ein Alter von mindestens 16 Jahren haben.
Die Lehrsächer find: 1. Agricultur-Chemie, Bodenkunde und Düngerlehre. 2. Botanik (Morphologie, Anatomie und Physiologie des ObstbsumeS). 3. Zoologie (die thierischen Schädlinge und Nützlinge des ObftbaumeL). 4, Obstbau und Obstverwerthung. 5. Wirthschaftslehre. 6. Buchführung. 7. Deutsche Sprache. 8. Rechnen. 9. Zeichnen. 10. Uebuvgeu im chemischen und botantsch- phyfiologischen Laboratorium. 11. Hebungen im Obstbau.
Honorar für Heffen 30 Mk., für Nichthefien 50 Mk.
II. Außerordentlicher Lehrgang.
a. Eursus fät Baum» und Straheuwärter. Beginn am 15. März. Dauer 10 Wochen und zwar 7 Wochen im Frühjahr, 2 Wochen im Sommer, 1 Woche im Herbste. Die Thetlnehmer müfien ein Alter von mindestens 16 Jahren haben. Theoretischer Unterricht von 10 biß 12; Hebungen rm Obstbau und praktischem Arbeiten von 7 biß 10 und 2 biß 6 Hhr täglich.
Honorar 10 Mk , Schüler welche von Landwtrth- schaftlichen Bezirk-Vereinen, Gemeinden rc. Heffens geschickt werden, sind honorarfrei.
Dierteljährigkr Monnementspreis: 2 Mark 20 Psg- mit Bringcrlohn.
Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Psg.
Redaction, Expedition, und Druckerei:
SchutstraßeM.7.
Fernsprecher 51.
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87.z
ÄÄ 953
1887 Sls 101$ 103*
Aste Annoncen-Bureaux des In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen.^
ien. FlSten -W । billigsten Preisen.
Leihanstalt
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Der Hießener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme des MontagS.
Die Gießener Aamirienbtälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt.
ausgesprochen haben.
Ein alter Herr, der sehr gut deutsch sprach, führte uns überall herum, und seiner Erklärung hauptsächlich verdanken wir eß, daß wir nicht nur angenehme, sondern auch nützliche Stunden boxt verbracht haben. Als ber Runbgang beenblgt war, ber immer einige Stunben in Anspruch nahm, ofirrirten wir ihm eine Dotation, die aber höflichst abgelehnt würbe mit ber Bemerkung, baß er von ber AußstellungScommisfion angestellt sei unb bezahlt werbe. Dagegen habe er sich ver- pflichten müfien, ben Frewben alles gratis zu zeigen unb zu erklären. Em schönes Concertprogramm trug Mzu bei, bie wenigen Stunben unseres Aufenthalts noch /"genehmer zu machen, und Mancher von unß wünschte heimlich, die Maschine des „Arelhuuß" möge verunglücken oder es möge sonst etwas passtren, damit diese herrlichen Stunden um einige vermehrt würden. Aber nichts trat ein, baß bem dreimaligen bedeutungsvollen Läuten ber Schiffsglocke Einhalt gebot, unb so mußten wir fort mit schwerem Herzen.
Doch auch bieseS ward wieber schnell burch bie reizende Fahrt nach Trondjrm verwunben. Diese Tour btlbet ben Triumph aller vorhergegangenen, hier genießt man die öutnb efienz aller Naturschönheiten. Die Nacht war klar, kühl wehte die Luft. Der Monb leuchtete über uns. Wir saßen biß gegen Morgen auf dem Berbecke, denn der Heberrasch- ung.n war-n f° Stet«, dah M-m-md fich »VN d-n immer I wechselnden Bilbcrn zu trennen vermochte. Immer höher
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tut atten zu haben- m Herren Gerhardt tz; Stier. SchHrck: rsig, SelterMg.
bei den Herren Berger
-klplatz und Haaii 550
irrentarten Ml- 1.20, taten 20 Psg-
°;Portraitt iti, afab finnftader, |flu8 Soelhestrabe
Feuilleton.
Sine Fpasterfshrt nach Norwegen
Reiseerlebnisse von Joseph Kahn, Ranstadt (Oberhessen).
(9. Fortsetzung.)
Wir besuchten noch den Park, ohne welchen eine Stadt in Norwegen einmal nicht bestehen kann. Er ist klein, aber schgn angelegt, unb man freut fich recht, so schöne Blumen m Nord-N zu fivd-n. Auf -i°-r Anhöhe st-h» -in Pavillon, von wo man -in- r.iz-nd- Au-flcht üb-r da- Städ-ch-n und seine Umgebung genießt. Auch die Burgruine von Hrols ©äugt beftnbet sich hi-r. Hrolf war btt Stöberet bet
lends 7'/, Uhr, wrstrasse: adttheaters. ntisch.
feld.
r Rudolphe Haohf.i, pet Mk. 3.50, Zweit« tenkarten Mk. i.- nur im Vorverkeuf: tfk. 2.-. 640
*schiedenen Richtungen.
Silbtneote old-Kenlr zi»
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Gießener Anzeiger
Kenerat-Mnzeiger.
Dre Bewohner AalsunbS verwendeten ihre Ruhestunden ' in der Besichtigung unseres Schiffchens. Alt unb .Jung ' liefen überall barauf herum. Da die we sten schon die Matrosenjacke getragen haben, so interessirt sie natürlich alles, was sich „schwimmend" nennt. Manche, bie schon aus deutschen Schiffen waren, unterhielten sich mit unß unb schicen hoch erfreut, als wir ihnen auf ihr Befragen sagten, daß eß unß sehr gut in ihrem Lande gefalle.
Hm i/92 Hhr Nachmittags fuhren wir weiter nach Christxansunb, wo wir gegen Abend landeten. Dort war gerade -'N- grob- Fifchaudstellung. Ich hä.ie m t ni träumen lassen, In blefer rauhen Gegend eine ivlche sinn reiche unb systematisch geordnete, ausS Schönste auSgeführte Darstellung aller jener Dinge, bie so bebeutungSvoll für Bewohner beß europäischen Nordens fiuo, zu finden. Wa wir boxt sahen, bildete gewifiermaßen eine etnographische Studie beß Meeres, seiner Bewohner und b.e Mittel unb Wege, letztere ber Menschheit nutzbringenb zu machen. Bon de/ältesten, rohesten Angeln, Spießen unb Retzen, von den vrimitivsten Booten, kurz, von bem srühesten Ansange ber Fischerei biß zum heutigen vorgeschrittenen Staube konnte ma | Specieß in reicher Auswahl scheu. Die Trachten der S
b. RepetitiouScursns für Baum- und Stradeawarter. Dauer vom 10. biß 15. Mai. Für Baum- unb Straßen- | Wärter, welche schon einen Enrsuß im Obstbau burch- gemacht oder längere Praxis hinter fich haben. 10 Theil- nehmer auß Oderheffen erhalten vom Oberhesfischen Obstbauverein eine Reisevergütung von 10 Mk. Der Lursuß ist honorarfrei. Nach bestandener Schlußprüfung können die Thetlnehmer ben Titel „Bereinßbaumwart beß Oberhesfischen Obstbauvereinß" erhalten.
c. Obstbaucursus für Geistliche, Lehrer und sonstige Freunde des Obstbaues. Dauer 14 Tage. I. Theil vom 26. April bis 1. Mat. II. Theil im Sommer nach Hebereinkunft mit ben Thetlnehmern.
Honorar sür Hessen 10 Mk., sür Nichthefien 15 Mk.
d Kursus für die Caudidaten des Prediger.Semiuars und Freunde des Obstbaues auß Friedberg uud Umgebung. Dauer vom 14. Mai biß Ende August. Vorträge Freitag von 5 btß 7 Hhr Abends- Hebungen im Obstbau Samßtag Vormittag und Montag Nachmittag.
Honorar sür Heffen 10 Mk., sür Nichthefien 15 Mk.
e. Obstvermerthuugscursus für Frauen. Vom 13. biß 18. September.
Honorar 10 Mk. für Theilnehmerinnen auß Heffen, sonst 15 Mk.
f. ObstverwerthungscurfuS für Müuuer. Vom 11. btß
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Bekanntmachung,
die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig-fteiwilligen
Dienst aus Grund von Schulzeugniffen betreffend.
Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse die Berechtigung zum einiähng-fretwilligen Dienst nachsuchen wollen, werden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu beachtenden Vm-schrrsten mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß hiernach unvoll. | ständige Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden.
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baß ist ber Kamps umß Dasein.
Wir hatten noch nicht recht außgeschlasen, ba passirten wir schon Muukholmen, die berühmte, in einem Fjord liegende Festung. In bem starken Thurme, beffen Mauern bie Reste eineß alten Klosterß sein sollen, finb Staats- gesungene verwahrt worden, unter ihnen Peter Griffenfeld, ber berühmte Minister Christian V.
Nach einer zweistündigen Fahrt lanbeten wir in dem alten NidaroS, ober wie eß jetzt heißt Tronbhjem unb aus deutsch Drontheim. Die Stabt liegt in einer Ebene unb von ben umliegenben Höhen soll man reizenbe Außsichtm aus bie breite Fjörbfläche mit Munkholmen unb in größerer Entfernung Tautru mit ben Klosterruinen haben. Tronbhjem war srüher viel größer unb bedeutender. Jetzt hat eß bloß noch 30,000 Einwohner. Die Straßen find regelmäßig angelegt unb sehr breit, welche ber Stadt ein großstädtisches, aber zugleich menschenleeres Aussehen geben. Die wichtigste« Gebäude find die Domkirche unb baß erzbischöfliche Gebäude ober wie eß jetzt heißt Kongsgaarden. Außerdem verdient ber Stiftßhos genannt zu werben, ein In ber Mute beß vorigen Jahrhunbetts aufgeführteß palastahnlicheß Gcoaube, welches für baß größte dieser Art im Norden, ja, in Europa gehalten wird. r , x
(Fortsetzung folgt.)
Amtlicher Theil.
Gießen, ben 19. Januar 1897.
Betr. Das Trsatzgeschäft pro 1897.
Der Civillwrsitzende der Grotzh. Ersatz-Commission Gietzen a« die Gr. Bürgermeistereien des Kreises.
Mit Rückficht auf ben srühm Beginn beß bießjährigea Ersatzgeschäftes wollen Sie alsbald mit ber Aufstellung ber neuen Stammrollen beaiunen und solche mit derjenigen pro 1895 und 1896 ungesäumt einsenden. Etwaige Zugänge find besonders in Vorlage zu bringen.
Dr. Wagner.
19 Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs- Commission nur dann einzureichen, wenn der fich Meldende im Großherzogthum gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufent-
2) Di/Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Dienst kann nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar des Jahres nachgesucht werden, in welchem das 20. Lebensjahr vollendet wird.
Der Nachweis der Berechtigung zum er»- jährigen Dienst ist bei Verlust de-Anrecht« spätesten« bi« zum 1. April deffelben Jahre« u erbringen. (Wenn z B. mit Rückstcht auf da» Leben«, alter die Einreichung des Gesuchs nicht werter hinausgeschoben, das vorschriftsmäßige Schulzeugniß aber erst am Schlufie des Schuljahres ausgestellt werden kann.) In solchen Fällen ist in dem Gesuch anzugeben, daß das Schulzeugniß bis 1. April nachfolgen werde.
3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und ist hierzu ein Bogen in Actensormat (nicht Briefpapier) zu verwenden. Auch ist die nähere Adresse anzugeben.
4) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen:
a) Geburtszeugniß; m t ,
d) Einwilligung--Attest der Vaters oder
Vormundes mit der Erklärung über Berett- Willigkeit, den FreiwMgen während emer ein- jährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüste», sowie die Kosten für Wohnung und Hnterhalt zn übernehmen. Die Fähigkeit hierzu ist obrigkeitlich zu bescheinigen;
c) ein Hnbescholtenheitszeugnrß, welches für Zöglinge von höheren Schulen (Gymnasien, Realgymnasien, Ober-Realschulen, Progymnafien, Realschulen, Realprogymnasien, höheren Bürgerschule« und sonstigen militärberechtigten Anstalten) durch den Director der Anstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizei-Obrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist;
d) das Schulzeugniß.
Sodann wird noch besonders bemerkt:
Zu pos. d: daß in dem Einwilligungs-Attest die Hnterschrist des Vaters oder Vormundes beglaubigt fern A d: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme $ der Reifezeugnisse für die Hniversität und die derfelben
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Januar b )6 Uhr, ^Ue statt.
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