Ausgabe 
19.10.1897 Erstes Blatt
 
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Deeember in Hamburg zusammentreten. Auf der Tages­ordnung stehen n. A. die Samoafrage und die Ausgestaltung des Anskuvftsburean- der Gesellschaft. De« vernehmen nach wird auch der Herzog-Regent von Mecklenburg-Schwerin al» Präsident der Gesellschaft den Berathungen beiwohnen.

Berlin, 16. October. In der heutigen letzten Sitzung der Lepraconferenz wurde der Antrag, eine ständige Lepracommisfion zu gründen, abgelehnt. Durch Acclamation angenommen wurden folgende Anträge: 1. in allen Ländern, in denen die Lepra in größerer Verbreitung auftritt, ist die Isolation das beste Schutzmittel- 2. da» System der obliga­torischen Anmeldung, der Ueberwachung und Isolation ist empfehlenßwerth - 8) e» muß den gesetzlichen Behörden über- laffen werden, nach Anhörung der sanitären Autoritäten die näheres Vorschriften, die den spectelleu socialen Verhältnissen angepaßt werden müssen, festzustellen. Mit einem Hoch auf den Kaiser wurde die Conferenz geschloffen.

Berlin, 15. October. Die Berliner Stadtverord­netenversammlung hatte sich gestern wieder mit zwei socialdemokratischen Anträgen zu beschäftigen, die da» Gebier der Schule betreffen. Der eine verlangt die Anstellung von Erhebungen darüber, ob und wieviel Schüler der Gemeinde- schulen diese ohne Frühstück besuchen. Der Antrag wurde nach längerer Debatte abgelehot, da die Mehrheit mit dem Stadtschulrath der Meinung war, daß solche Erhebungen nicht viel nützen würden und e» vorzuztehen sei, da» jetzige System beizubehalten, wonach mit Hilfe privater Wohlthätig- keitSvereiue die Darreichung von Frühstück 'da, wo sich das Bedürfoiß wirklich zeigt, vorgrnommen wird. Bon den Antragstellern war dagegen eiugewaudt worden, daß fest- gestellt werden müffe, ob die Privatwohlthätigkeit auch au»- reiche. Ein zweiter Antrag, der die Anstellung von Schul­ärzten zur Untersuchung und Ueberwachung de» Gesund­heitszustände» der städtischen Schüler und die Ausbildung der Lehrer in der Hygiene forderte, wurde nach längerer Debatte dem AuSschuffe zur Borberathung überwiesen.

Muucheu-Gladbach. 16. October. Bet dem Bau der Kirche in Amern stürzte heute eine Thurmmauer ein. Zwei Arbeiter wurden getödtet, einer schwer verletzt.

Sigmaringen, 16. October. Heute Vormittag fand die feierliche Enthüllung des vom Fürsten von Hohenzollern errichteten Denkmals für Kaiser Wilhelm I. statt.

Attsla«-.

Pari», 16. October. DerFigaro" meldet aus Belgrad: Wenn König Alexander nach Sofia zurückkehrt, werde ihm der Ministerpräsident einen Entwurf über Abänderung der Constitution vorlegen.

London, 16. October. Die heutigen Blätter verbreiten einen allgemeinen Aufruf zur Errichtung eines interna­tionalen WohlthätigkeitSbazarS zur Unterstützung der ottomanischen Verwundeten.

Wolff» telegraphische» Lorrespondmr-Bnreau.

ChalonS-sne-Marne, 17. October. Auf einem Banket der ,Association röpublicaine de Chalons, welche» gestern Abend zu Ehren Leon Bourgeois hier stattfand und au dem gegen 500 Personen, darunter etwa 40 Deputtrte und Senatoren, theilnahmen, sagte Bourgeois, als er in seiner Rede auf die Lage Frankreich» gegenüber dem AuSlaude zu sprechen kam, das WortAllianz" sei in Petersburg vom Zaren und dem Präsidenten Faure feierlich wiederholt worden. Da» ganze Land habe tiefe Freude empfunden, als e» sah,

zu haben, so braucht nur die Kgl. Bibliothek die Bestellung an die Bibliothek, die die betreffenden Werke besitzt, weiter zu geben, und von dieser kann dann die Zusendung direct an den Besteller erfolgen. Noch viel einfacher wird das Verfahren sein, sobald der in Aussicht genommene Druck dieses Gesammtkatalogs vollendet sein wird, da der Katalog dann ja in allen Bibliotheken unmittelbar eingesehen werden kann.

Mit den Vorarbeiten für das Gesammtverzeichniß hat man in Preußen sofort nach Bewilligung der Summe von 300000 Mark begonnen, der Anfang mit der Versendung der Zettel soll im Laufe des nächsten Jahre» gemacht werden, zur Fertigstellung des Zettelkatalogs sind etwa 15 Jahre in Aussicht genommen.

Neben diesem Unternehmen ist gleichzeitig ein anderes begonnen worden. Seit einigen Jahren veröffentlicht die K,gl. Bibliothek zu Berlin ein Verzeichniß ihrer neuen Erwerbungen. Vom 1. October dieses Jahres an sollen in diesem Verzeichniß auch die Neuanschaffungen der übrigen preußischen Bibliotheken Aufnahme finden. Zu diesem Zwecke muß jede Bibliothek wöchentlich auf Zetteln Titelcopien der erworbenen Werke nach Berlin schicken.

Die Theilnehmer an der Section für Bibliothekswesen waren einstimmig der Meinung, daß das Unternehmen der preußischen Regierung als ein großer Fortschrüt auf dem Gebiete des Bibliothekswesens mit Freuden zu begrüßen fei. Ebenso einstimmig war man aber in dem Bedauern, daß der Katalog auf bie preußischen Bibliotheken beschränkt bleiben und nicht auf alle deutschen Bibliotheken ausgedehnt werden soll. Allgemein war der Wunsch, daß die preußische Negierung eine Einladung an die übrigen deutschen Regier­ungen richten möge, sich an diesem großen nationalen Unter* nehmen zu beteiligen und durch Gewährung der Mittel dessen Durchführung für das ganze Reich zu ermöglichen. Die von den einzelnen Staaten zu leistenden Beiträge, die sich zudem aus mehrere Jahre vertheilen, wären gar nicht so bedeutend und können im Hinblick auf die außerordentliche Wichtigkeit eines ganz Deutschland umfaffenden Gesammt- kalalog» der Bibliotheken kaum in Betracht kommen.

Darmst. Ztg.

| daß daS Einvernehmen, auf da» alle Patrioten und alle der Sache de» Recht» und der Billigkeit getreuen Herzen vom ersten Tage an ihre Hoffnungen gesetzt hätten, so geheiligt und befiegelt worden sei. Redner erinnerte daran, daß alle Regierungen seit dem Jahre 1890 im gleichen Sinne an dem gemeinsamen Werke gearbeitet batten, daS ein Unterpfand für die Einigkeit aller guten Bürger und der Keim für jede legitime Entwickelung der Größe des Vaterlandes sei. (Beifall.) _____________

Depeschen bei Bureee^erelb/

Berlin, 17. October. Bon verschiedenen Regierungen find bei Gewerbetreibenden Erhebungen über die Frage ver­anstaltet worden, ob eine Revision der Unfallversiche­rung Sge setze für die nächste Zeit gewünscht werde. Diese Erhebungen werden vermuthltch für die Entscheidung der Central-Instanzen über die Frage der Wtedereiubringuug der vom Reichstage nicht erledigten Novelle zu den Unfallverfiche« rungSgesetzen in der nächsten Tagung Bedeutung erlangen.

Berlin, 17. Oktober. Der preußische Minister für Handel und Gewerbe hat bei den Handelskammern eine Um­frage über die Bedeutung veranstaltet, welche die Erweite­rung des ost afi arischen ReichSpostdampferdiensteS für die Interessen der Industriezweige der HandelSkawmer- bezirke hätte. Eine ganze Anzahl von Handelskammern hat sich bereit» dahin ausgesprochen, daß die in ihren Bezirken vorhandenen Industrien ein lebhaftes Jntereffe an der Er­weiterung hätten und daß da» Projeet nur lebhaft unterstützt werden könnte.

Berlin, 17. October. DerBoff. Ztg." wird auS Newyork telegraphirt: Während der vorgestrigen Abend­vorstellung im Opernhause in Cincinnati stürzte ein Theil der Decke mit der hohen Kuppel ein. Drei Zuschauer im Parterre wurden getödtet, zwölf Personen tödtlich, eine Anzahl andere mehr oder minder verletzt.

Hamburg, 17. October. In der Angelegenheit der Militär-Strafprozeß-Orduung bringen dieHamb. Nachrichten" folgende Notiz: ES gingen un» betreff» der bayerischen Militärgerichtsbarkeit Informationen zu, die uns bestimmen, die Refervatrecht-Frage nicht als irrelevant zu behandeln. Wir haben uns überzeugt, daß ein wirkliches und unbedingtes Reservatrecht Bayerns tu dieser Frage be­steht und nach Ansicht der Unterzeichner deS Versailler Ver­trage» bestehen sollte. ES exlstirt und ist al» vollgtltig zu betrachten.

Lüttich, 17. October. In der hiesigen PanlSktrche brach gestern Feuer au», wodurch der Dachstuhl theilweise zer­stört wurde.

Pari», '17. October. Der Deputirte Gerault Richard hat den Kammerpräsidenten Briffon gebeten, die Brod- vertheuerungSfrage an die Spitze der Tagesordnung der Deputirtenkammer zu stellen.

Lille', 17. October. Ein GrnbenanSstand wird nächste Woche erfolgen.

Berlin, 18. October. Aus Danzig meldet dieWelt am Montag": Gestern früh ist in Langfnhr der junge Schriftsteller Arthur Dix im Duell mit einem Husaren- osfizier gefallen.

London. 18. October. Au» Hav anna wird gemeldet, daß beim Untergänge de» Dampfer»Triton", der durch Ueberlaftung au der Küste von Ptuar bei Rio erfolgte, die au Bord befindlichen 200 Personen bis auf zwei, die fich retten konnten, ertrunken sind.

Cocalts ttttfc provinzielles.

Gieße», den 18. October 1897.

* Ernennung. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigft gernht, den KreiSamtmann bei dem KretS- amt Darmstadt, RegierungSrath Wilhelm Best, zum Staats- commiffar bet der Invalidität»- und AlterSverfichernngSanftalt Großherzogthum Heffen" zu ernennen.

Die Pfandmetstee des Großherzogthum» haben an die Zweite Kammer der Landfiände die Bitte gerichtet: Hohe Zweite Kammer der Landstände wolle bei Berathung des neuen BeamtengefetzeS für definitive Anstellung der Großh. Pfandmeister, für Bewilligung eine» fixen Gehaltes nebst Tagegeldern, in den Städten für Wohnungsentschädigung und Büreaukosteu, für Stellung einer Dienstcautiou durch die Pfandmetster, für Wegfall der Berufsdienstjahre und An­rechnung der ganzen beim Militär geleisteten Dienstzeit bei Penfionirung für Festlegung eines allgemeinen TagesterminS für die zu beginnende Pfändung gütigst eintreten.

* Koczairki Concert. DieWiener Montags-Zeitung" schreibt:Die Art und Weise, wie er (v. KoczalSki) die Choptn'sche L-moU-Sonate und eine stattliche Anzahl anderer, kleinerer Compofitionen deS polnisch-französischen Meisters spielte, und welche dem Concertgeber schier enthusiastischen Beifall einbrachte, bewies, daß er mit Recht als einer der besten Chopinspieler der Gegenwart gilt. Am wirkungs­vollsten ist sein Spiel in SesangSstellen, welche KoczalSki mit schöner Empfindung und warmer Beseelung vorträgt, aber auch seine technische Fertigkeit hat einen hohen Grad der Vollendung erreicht." Nachstehend theilen wir daS Pro­gramm für daS am 22. d». Mt». im Saale deS Gesell­schaftsvereins stattfindende Concert nochmals mit: L. van Beet­hoven, Sonate (op. 81 Nro. 2). a) Allegro, b) Adagio, v) Allegretto. F. Chopin, a) Berceuse, b) Nocturne (op. 27 Nro. 2). c) Balfe (op. 42). Wagner-LiSzt, a) Elsa» Traum, b) Lohengrin» Verweis an Elsa. Verdt-LiSzt,Rigoletto", Concertparaphrase. Raoul von KoczalSki, a) Scherzo-Fan­tasie (op. 55). b) Mazurka (op. 60). c) Etüde (op. 57). I. N. Hummel, Larghetto, auS der Fantasie (op. 18). Gounod-LiSzt, Balse de l'opsraFaust".

♦H. Stadttheater. DaS neueste Lustspiel von Koppel- Ellfeld und SchönthanDie goldene Eva", da» gestern zum erstenmal hier gegeben wurde, erzielte, wie überall, großen Erfolg. ES ist wieder ein Sostümftück in Versen,

gleich dem vorjährig mit so viel Beifall aufgenommenen, von denselben Berfaffern herrühreudeu LustspielRenaiffance". An dichterische« Gehalt ist eS bedeutend schwächer als dieses- die Verse nähern sich mitunter bedenklich dem Klapphorn- geure. Die Geschichte spielt in Augsburg um die Mitte des 16. Jahrhunderts. Diegoldene Eva" ist eine schöne, blonde und reiche GoldschwiedSwtttwe- sie seufzt nach einem Mann. In ihrer Eitelkeit will sie oben hinaus, indem sie hofft, daß e- mindesten» ein Graf ober einer von adlichem Geblüt sein müffe, der sie ans ihrer Wittwenfchaft erlöse, zumal gar hohe Herren ihr den Hof machen. In ihrem Hause nisten sich auch wirklich zwei adelige Kumpane ein, der Ritter Han» von Schwetzingen und dessen Busenfreund, der Graf Zeck. Der Letztere ist total verschuldet und wird von seinem Haupt­gläubiger Aron al» Knappe begleitet, um ihm eine reiche Frau zu suchen. Der Ritter Han» von Schwetzingen, eine richtige Falstaff Figur, macht den Freiwerber für seinen Freund, de» dabet für ihn herauSspringeoden Profite» wegen. Um Gräfin zu werden, wäre die goldene Eva eitel genug, den alten, ganz verbummelten, schmarotzenden Grafen von der traurig-geckenhaften Gestalt zu heirathen, wenn sie nicht von ihrem Gesellen Peter durch Aufklärung Über den Freier ab­gehalten worden wäre. Dieser Geselle, mit dem Eva erst das wohlbekannte Spiel der Liebe wider Willen treibt, er­obert schließlich die von ihren adeligen HeirathSplänen er­nüchterte und beschämtegoldene @oa". Ergötzlich ist neben­bei, wie Ritter Hanl von Schwetzingen dqrch seinen Riesen- durst und stet» leite Kasse in die Netze der männersüchrigen alten Haushälterin Barbara geräth, auS denen er, al» die Roth für ihn am höchsten, (sie zu heirathen) durch Peter befreit wird, indem er ihn als Ordensritter auSgibt. Dies Alles gehr sehr lustig in drei Acten vor sich und wurde auch recht gut gespielt. In der Titelrolle fand Frl. Würdig wiederum Gelegenheit, ihr künstlerisches Talent zu zeigen, daS in Spiel und Ausdruck zu bester Wirkung kam- schade, daß ihre Stimme einer wohlklingenden Mittellage entbehrt, denn bei GefühlSauSbrÜchen deS Zornes ist diese tief und kräftig, schlägt jedoch tm wetteren Dialog gleich in hohe Lagen Über, dadurch nicht laut genug und manchmal unverständlich klin­gend. AIS Gesell Peter bot Herr Janson eine Pracht- leiftung - er verstand die Pointen herauSzuholen, sprach über zeugend warm und wußte von vornherein da» Sympathische der Rolle festzuhalten und auch durchzuführen. Prächtig war auch die Wiedergabe der heirath-lustigen Wirthschasterin Barbara durch Frau Director Kruse, sowie die de» Lehr­jungen Friedel durch Frl. von Winterst ein. Höchst ergötzlich war Herr Director Helm als Ritter Schwetzingen, sowie Herr Dos er al» Graf Zeck- letzterer verstand diese groteske Figur wirkungsvoll zu behandeln. AIS Gräfin Agne» stattrte Frl. Biotti. Den Altgesell Christoph traf Herr Fellner weder in MaSke noch Spiel, feine Sprache war geleierte Deklamation. Ueberhaupt wurde in zwei Rollen falscherweise gar zu oft die Betonung auf den Reim gelegt, wodurch manch schlecht gerathene Reimstelle um so drastischer wirkte. Jnscentrung und Ausstattung verdient lobend erwähnt zu werden. DaS vollbesetzte Hau» nahm Stück und Darstellung mit lebhastem Beifall auf.

Die Barsielluugen de» Prof. Jean vau de Castel, welche am SamStag und Sonntag in Stein» Garten au» dem Gebiete der Zauberei und Illusion gegeben wurden, waren nicht sehr zahlreich besucht. Der Künstler erntete für seine vorzügliche Leistungen den verdienten Beifall.

Der Kutfcherverein Gießen feierte vergangenen Sams­tag Abend sein fünfte- Stiftungsfest im Saale de» (Safe Leib. Den Glanzpunkt de» Abends bildete der er­hebende Act der Fahnenweihe. Da» Fest verlief auf» Schönste und wird den Thetlnehmern noch lange in bester Erinnerung bleiben. Die von den Frauen und Jungfrauen des Verein- gestiftete Fahne ist von prächtiger Au-fÜhrung und wurde von der Firma I. H. Fuhr hier geliefert, in deren Erker fie nun zur Ansicht auf einige Tage aus­gestellt ist.

Hessischer Laudwttlhschaftsrath. Der Präsident de» landwirthschaftlichen Verein» für die Provinz Rheinhessen hat bet dem hessischen LandwirthschaftSrath den Vorschlag gemacht, verschiedene Commissionen zur Erledigung der tm Laufe de» Jahre- vorkommenden Geschäfte zu wählen. Dieser Vorschlag fand einstimmige Annahme. In den Aus­schuß für allgemeine und Ftnanzangelegenheiten wurden die jeweiligen Präsidenten der drei Provinzen Rheinhessen, Starken- bürg und Oberheflen gewählt- in den Ausschuß für VolkS- wirthschaft und landwirthschaftliche- Recht die Herren Dr. Heidenreich-Darmstadt, Hirsch Alsheim und Schade Altenburg - in den Au-schuß für Handel, Verkehrs- und Versicherungs­wesen die Herren Schlenke-Hardthof, Hahn-Heßloch und Dr. Ziegenbeiv-Alzey- in den Ausschuß für UnterrichtSwesen die Herren Römer-Alzey, Dosch-WormS und Höhn-Heppen­heim a. d. B., den Ausschuß für AuSstellungSwesen Stimmet- Darmstadt, Glaser-Nordheim und von Oven-Hungen, den Ausschuß für Bodenkultur und Versuchswesen Dettweiler- Laubenheim, Westernacher-Ltndheim und Walter-Lengfeld, den Ausschuß für Viehzucht: Wernher Nierstein, Hoffmann-Hof- güll, Trautmauv-Rimbach, Dresse!- Groß-Zimmern, Lichien- stein-Wtndhäuserhof, Müller Neuhof und Leithiger-AiSfeld, den Ausschuß sür Wein-, Obst- und Gartenbau: Dettwetler- Laubenheim, Otto Möllinger-Mühlheimerhof und Graf Oriola- BüdeSheim und in den Ausschuß für landwirthschaftliche Nebengewerbe und Maschinenwesen: Walther-Lengfeld, Wester- nacher-Lindheim und Hahn WeningS.

DieBezugsvereiaigong bet deutsche» Laudwtrthe" hat, nachdem nunmehr seit dem Beitritt deS Schlesischen und deS Trierischen Bauernverein- alle großen Einkauf-organi- sattonen dem Syndikat angehören, gestern in Berlin einen Ausschuß von zehn Mitgliedern gebildet. Zum Geschäft»- leitenden Vorsitzenden wurde der Geheime RegierungSrath HaaS Off nbach vomAllgemeinen landwirthschaftlichen Ge- noffenschaftSverbande" gewählt. Ferner gehören dem Ausschüsse an da- Mitglied daS Reichstag- Dr. Schultz-Lapitz von bet