Ausgabe 
19.8.1897 Erstes Blatt
 
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bursche in Folge einer Wette 22 hartgesottene Eier in 23V< Minuten vertilgt habe.

* Wiesbaden, 15. August. Eine sehr unangenehme Ueberraschung erfuhr nach demRhein. Kurier" eine hier wohnende Dame bei ihrer vor wenigen Tagen erfolgten Rückkehr aus der Sommerfrische. Als Wächterin ihres Heims hatte sie ihr Dienstmädchen zurückgelaffen. Dieselbe hat je­doch die Abwesenheit ihrer Herrschaft in der rasfinirtesten Weise auSgenutzt, indem sie unter Mitnahme von sehr werth- vollen Gchmuckiachen und der Coupons von etwa 500 Mk. Werthpapieren flüchtig geworden ist. Die bestohlene Dame nimmt an, daß daß diebische Mädchen mit ihremBeschützer" nach Amerika abgedampft sei.

Bieber (bet Gelnhausen), 16. August. DerRI. Pr." wird gemeldet: Die Brüder MathäuS und Adam Gunkel geriethen am SamStag in Streit, wobei der jüngere dem älteren ein Messer in den Unterleib stieß. Der Tod deS Gestochenen erfolgte einige Stunden darauf. Der Thäter bat den Sterbenden reumüthig um Verzeihung, entfernte sich hierauf und erhängte sich an einem Baum. Bor drei Wochen'starb der Bater der beiden jungen Manner. Die in guten Verhältoisien lebende Familie ist bis auf die alte taube Mutter jetzt auögestorben.

Spandau. 16. August. Der KriegSfchatz im Julius- thurm auf der Citadelle ist kürzlich wieder einmal von Mit, gliedern der RetchSschuldencommisfion auS Berlin revidirt worden- hierzu wird jedeSmal auch der FestungScommandant hinzugezogen. Auf einer Treppe gelangt man nach Oeffauvg von drei eisernen Thüreu in den Raum, wo die 120 Millionen Mark in gemünztem Golde aufbewahrt werden. Tausend eiserne Kästen liegen wie Cigarrenkisten übereinandergeschichtet. Jeder Kasten hat 12 Fächer, die wieder je 10000 Mk. in Beuteln enthalten. Die Revision geschieht mittelst Stich­proben- ein paar stramme Artilleristen, von denen jeder da­für 5 Mk. erhält, werden herbeigeholt, um die Kästen an- zuheben. Einige Male wird der Inhalt der Beutel nach­gezählt- sodann werden verschiedene Beutel gewogen- ferner werden verschiedene Kästen, die mittels versiegelter Plomben verschlossen sind, geöffnet, damit man sich von der richtigen .Zahl der Beutel überzeuge. Ueber die Procedur wird ein Protocoll ausgefertigt. Für die Sicherheit des Kriegs­schatzes wird in folgender Weise gesorgt: Zunächst darf die Citadelle nur von solchen Fremden betreten werden, «die durch bekannte Militärpersonen legitimirt sind. Bor dem Eingang zum Thurm steht ständig ein Mtlitärposten. Jeden "Mittag 12 Uhr begibt sich der wachehabende Offizier in Begleitung eines Feldwebels, der eine brennende Laterne trägt, in das Thurmgewölbe und dabei werden die Funda­mentmauern sorgfältig untersucht.

* Pfalzgrafenweiler, 16. August. Einige in einer Scheuer spielende Knaben kamen auf den Gedanken, einander durch Hinausziehen an einem Seil zu erfreuen. Als der zu­erst hinaufgezogene 6jährige Christian Nübel einige Meter vom Boden entfernt war, rief er angsterfüllt seinen Kameraden zu, sie sollten ihn wieder hinablaffen. Ungeschickterweise ver­ließen diese sofort das Seil und der Kleine stürzte so un­glücklich auf den Scheuerboden, daß er nach derN. B. 8." eine Stunde nachher seinen Verletzungen erlag.

* Beim 12. deutschen BundeSschießen in Nürnberg find Heuer, wie dortigen Blättern mitgetheilt wird, P/4 Mill. Schuß abgegeben worden, wobei 60 Centner Pulver und 220 Centner Blei im Geiammtwerth von 15,000 Mk. ver- ichoffen worden sind. Die vom 14. bayr. Jnf.-Regt. ge­stellte Zieler- und Scheibenmannschaft hat 8000 Mk. erhalten, wozu noch für Verpflegung dieser Mannschaft 5000 Mk. und an Unfallversicherung derselben Mannschaft 1400 Mk. treten.

* Unter den vielen, durch Gebrauchsmuster geschützten vier- ahren, welche den Zweck verfolgen, dem Zecher über die Zahl der genoffenen Schoppen über jeden Jrrthum zu erheben und unliebsame Differenzen mit demWirthe wundermild" oder deffen befrackten Vertretern zu vermeiden, dürste eine solche, wie sie kürzlich einem Herrn M. Neßler in Chemnitz als Gebrauchsmuster bewilligt wurde, ihres eigenartigen Objectes wegen Erwähnung verdienen. Der Erfinder scheint fich hierbei den bei frommen Katholiken beim Gebet üblichen Mosenkranz als Vorbild genommen zu haben, nur in jener Abänderung des Zweckes, daß die einzelnen Küglein nicht zur Markirung der Paternoster und Aves, sondern zum profaneren Vermerk der geleisteten Krüglein benutzt werden. Dieser Bier-Rosenkranz soll um den Henkel deS Glases ge- s ülungen werden, so daß die Kugeln beim Beginn des ZechenS Llle auf der einen Seite sich befinden und dann allmählich

auf die andere Seite wandern. Für die altdeutsch ge­haltenen Klofterstüb'lr dürfte die Neuerung eine würdige Cowpletiruvg darstellen. (Mitgetheilt vom Internationalen Patentbureau, Carl Fr. Reichelt, Berlin NW. 6).

Beinahe gesteinigt worden wäre Profeffor Rudolf Falb, der in Bad Teplitz (Böhmen) Heilung bezw. Linderung semeS Leidens suchte. Er ist lofort zurückgereist. DaS fana­tische, abergläubische Volk soll (kaum glaublich) nach dem Ries. Tagebl." den Ankündig-r der eingetretenen starken Regengüsse, die so viel Elend gebracht, als den Urheber dieser Naturereignisse insulttrt und gedroht haben ihn zu steinigen. (!?)

* Berhängnitzvolle Bonbons. Einem Herrn aus Paris, der sich zu Verwandten im Unter-Elsaß in die Sommerfrische begeben wollte, ist während der Herfahrt ein schlimmer Streich gespielt worden, der jedem andern Reisenden gewiß zur Warnung dienen dürfte. Dem Manne gesellten sich näm­lich drei feingekleidete Herren im Eiseubahucoupee zu und fingen an Karten zu spielen. Auf einmal ging ihnen jedoch das Kleingeld aus, und sie ersuchten höflichst unseren Pariser, ihnen doch wechseln zu wollen. Der gefällige Mann griff sofort in seine Tasche, holte den wohlgefüllten Geldbeutel hervor und wechselte den Herren drei Hundert-Frankbillete, die er dann achtlos in seine Rocktasche steckte. Nun boten ihm aber seine Reisebegleiter Bonbons zur Erfrischung an, und unser Mann nahm davon. Kaum hatte er jedoch die BonbouS genascht, als er auch schon in einen festen Schlaf verfiel. Plötzlich erwachte er und suchte vergebens nach seinen Reisegefährten. Sie waren aber verschwunden und mit ihnen seine drei Huvdertfrankbillete. Die Bonbons hatten ein Schlafmittel enthalten.

* Allerlei Lustiges ans Tirol erzählt in einer Retfe- plauderei Ferd. Kron egg in denMünch. N. Nachr.": Im Sarnthal betreibt derSarver Toni" beimZoll" eine kleine Gastwirthschaft, wie sie urwüchsiger nicht gedacht werden kann. Der gute Alte ist der TypuS des echten SarnerS mit der ganzen heiligen Scheu vor dem--Wasser. 16 Jahre

bewohnt er jetzt mit seiner Schwester und derHäuserin" denZoll", aber während dieser ganzen schönen Zeit ist der Fußboden noch nicht gespült, find die Wände noch nicht ge­tüncht worden. So wie den Boden aber, so behandeln die Sarner auch sich selbst. Das alte Wiener Lied:Nur ka Waffa nöt!" scheint hier zum Grundsatz geworden zu fein, Wasser trinken puh! das verursacht dem Sarner bei­nahe noch einen größeren Schauer, als sich mit Wasser waschen. Sommerfrischler im Sarnerthal erzählen davon die heitersten Geschichten. Zwei Damen, die während der großen Hitze täglich ein kaltes Bad nahmen, erregten das Entsetzen aller Sarnerinnen, und eine alte Bäuerin in Sarnheim faßte diesen allgemeinen Abscheu in die Worte zusammen:Na na sell that i mi der Sünd fürchten, so nacket ins Wasser gehen! So a Fackeret!" Die Leute waschen sich im ganzen Jahr kaum einmal Gesicht und Hände von den übrigen Körpertheilen wird das Wasser auf das Aengstlichste fern- gehalten. Daß sie trotzdem gesund bleiben, erklärte ein ein­heimischer Arzt dahin:Die Leute tragen Unterkleider aus gröbster Leinwand, und die vollbringt eine Art mechanischer Scheuerung." Leider erstreckt sich diese Wirkung nicht bis auf die Schädeldecke das zeigt z. B. die Glatze des alten Tont. Ein Glück nur, daß er das Wasser auch im Weine haßt was wahr ist, muß wahr bleiben: beimToni" gibt- nur unverfälschten Wein. Und darum pilgert denn auch Alt und Jung aus Bozen zumTont". Leider gibtS darunter auch recht übermüthigeS Volk, das dem Alten manchen Schabernack spielt. So hielten es junge Burschen längere Zeit für einen Hauptspaß, seine Speck und Wurst- vorräthe heimlich zu überfallen, da er nicht immer in der Laune ist, zum Weine auch Eßbares zu verabreichen. Er er­klärt dann kurz:Wann'S was fressen wollt'-, nacher gahet öS nach Boazen!" Da bedienten sich also die Hungrigen selber. Er entdeckte das endlich und in seiner Wuth suchte er nun ein Versteck für seine Vorräthe. Lange war eS nicht gelungen, ihm hinter das Geheimniß zu kommen. Endlich schlich ihm Einer nach und beobachtete nun mit starrem Grausen, wie der Alte eine Speckseite aus seinem Bette hervorzog, wo sie, schön warm zugedeckt, nebst einigen Würsten lag. Und dieses Bett es wag ungefähr ebenso lange kein Wasser und keine Seife auf den Hebei* zügen verspürt haben, tote der Fußboden.

* Auf den Wink verstanden.Hier ist die Stelle. Meine Schwester verlor im Kahn das Gleichgewicht und stürzte in den See, Alfred rettete sie, und drei Wochen darauf waren

sie verheiralhet ..."Halten Sie ein, Fräulein, ich kann nicht schwimmen . . ."

Citeratur «nt

Für die Leistungsfähigkeit ihres Aquarellfacs im ile- druckes legt dieModerne ftunfl* <Lerlag von Rich. Bong, Berlin W.) in ihrem soeben erschienenen Heft 25 ein glänzendes Zeugniß ab. Man muß gestehen, daß die farbige Wiedergabe von G. Rosset-Granger's entzückendem BildeSeifenblasen" mit einer Treue und Gewissenhaftigkeit selbst in den feinsten Tönen erfolgt ist, daß die Copie nickt für Druck, sondern für das Werk eines intim schaffenden Pinsels gelten kann. Außer jener farbigen Perle nach Rosset-Granger enthält Heft 25 derModernen Kunst" noch einige weitere trefflicke Gaben in Aquarellfacsimiledruck, und zwar Illu­strationen von bewährter Künstlerhand zu dem sehr interessanten Artikel Victor HappricksAus dem Sommertheater". Vorzüglich sind ferner die lebenswahren, von feinem Humor getragenen Bilder zu dem von Fr. Stein verfaßten ArtikelIntimes von der königl. Hockschule für Musik in Berlin", dessen Inhalt als sehr instructiv Allen, welche die Hocksckule besuchen wollen, bestens zu empfehlen ist.

Eingesandt.

Gieße«, den 18. August 1897.

Es ist meines Wissens schon mehrfach in diesem geschätzten Blatte auf den großen Mißstand hingewiesen worden, der darin be­steht, daß sich die Pferdeschwemme in der Lahn immer noch wenige Meter oberhalb unserer Bade-Ai.stallen befindet. Schon vom 15. August ab dürfen die Pferde von 7 Uhr Abends an zur Schwemme gebracht werden. Es ist fast unglaublich, aber wahr. Denn vielen Menschen ist es erst infolge ihres Geschäftes, ihrer Büreaustunden usw. möglich, sich nach 7 Uhr ins Bad zu begeben. Sie haben dann das äußerst zwetsilhafie Vergnügen, mit den Gäulen zusammen im Wasser zu sein, von deren Anwesenheit der massenhaft die Lahn herabkommende Schmutz ihnen bald genug Kenntniß gibt. Der gegenwärtige Zustand ist durchaus unhaltbar. Eine Beseitigung dieses großen Uebelstandes herbrtzusühren, kann der zuständigen Behörde nicht schwer fallen. Ein durchaus für die Pferdeschwemme geeigneter Platz wäre z. B. die Stelle an der sogen. Insel, unterhalb des zweiten Wehres. Der Weg dorthin über die Lahnbrücke ist etwa hin und zurück fünf Minuten weiter, eine Ent­fernung, die gar nicht ins Gewicht fallen kann. Es ist sonach dringend zu wünschen, daß die maßgebende Behörde den vielfach geäußerten Wünschen betr. die Verlegung der Pferdeschwemme in der Lahn Rechnung tragen und endlich diesenunappetitlichen Zu­stand" beseitigen wird.

WSchmtlt-e Ueberfichi der Todesfälle in Gießer

33. Woche. Vom 8. August bis 14. August 1897.

(Einwohnerzahl : «rgenornmen zu 23 700 (tncL 1600 Mann Militär) SterblichkettSziffer: 18,08, nach Abzug der Ortsfremden 9,040/8$.

Kinder

ES starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom

1.Lebensjahr: 2.15. Jahn

Summa: 8 (4) 6 (3) 1 1 (1)

Bösart. Neubildung Gehirntuberkulose

1 (1)

2 (1)

1 (1) 1

1(1)

Lungentuberkulose

2

2

Gehirnentzündung

1 (1)

1 (1)

Geistesstörung

1 (1)

1 (1)

Keuchhusten

1

1

Anm. Die in Klammern gefetzten Ziffern geben an, rote viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

sind Vsttsrvirthschafi.

Gieße«, 18. August. (Viehmarkt.) Der gestrige Kuhmarkt batte einen Auftrieb von 900 Stück, darunter etwa 250 Rinder und Kälber. Es war wieder einmal nach langer Zeit ein richtiger alter

Gt'ßener Markt, auf dem alle Qualitäten Vieh zu finden waren.

Trotzdem wenig fremde Käufer zur Stelle, ging der Handel gleich

von Anfang an flott und hielt während der Dauer des Marktes

auch an. Das Geschäft in Fettvieh machte sich, wenn auch nur für den localen Bedarf, sehr gut, weil unsere Metzger Auswahl fanden. Die Preise für Milchkühe hielten sich auf gleicher Höhe wie beim letzten Ma'kl. Fettoteh war um eine Kleinigkeit billiger zu haben. Es wm den bezahlt für Kühe, tragend und frischmelkend, 1. Qualität 450 bis 500 Mk., die schwersten Tbiere in einzelnen Exemplaren noch höher), 2. Qualität 350 bis 400 Mk., 3. Qualität 250 bis 300 Mk. pro Stück. Fette Rinder kosteten 1. Qualität 56 bis 58 Mk., 2. Qualität 50 bis 52 Mk., Kälber 1. Qualität 57 bis 59 Mk., 2. Qualität 50 bis 52 Mk. pro 100 Pfd. Schlachtgewicht.

Temperatur der Lahn und Luft

nack Reaumur gemeffen am 18. August, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags: Wasser 16«/i°, Luft 20'.

Rübsamen'sche Badeanstalt.

Zur Zeit die vollkommenste hygienssche Toilette-Seife", ist eine ärzlliche Aeußerung über die Patent-Myrrholtn-Seife, welche überall, auch in den Apotheken erhältlich ist. 7131

Bekanntmachung.

Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß der städtische Friedhof in der Zeit vom 16. August bis 15. Oclober von Morgens 6 ti« Abends 3 Uhr geöffnet bleibt und daß die auf dem Friedhof Ver­weilenden eine Viertelstunde vor Schluß desselben auf diesen durch ein Glockenzeichen aufmerksam gemacht werden.

Gießen, den 16. August 1897.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

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Nachstehende, bei der Herstellung einer Wasserleitung nöthigen Arbeiten und Lieferungen sollen durch schrift­liches Angebot vergeben werden:

veranschlagt zu 1) Erdarbeiten 441,56 Mk.

2) Maurerarbeiten 209,45

3) Röhrenlieferung(eis-) 308,

4) Pumpenlieferung 246,

5) Pflasterarbett 52,50

Die Angebote sind mit der Auf­schrift:Angebot auf Wasserleitungs- arbeiten der Gemeind- Nonnenroth" verschlossen an den Unterzeichneten, bei welchem auch der Voranschlag und die Bedingungen eingesehen werden können, spätestens bis zum 23. d. Mts., Abends 5 Uhr, ein­zureichen.

Hungen, am 17. August 1897.

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