neue Einrichtung aussprechen. Genanntes Blatt schreibt weiter: Wichtiger als die Flotte ist für uns daS Landheer, da nicht in Seeschlachten, welche Deutschland zu schlagen in die Lage kommen könnte, sondern in seinen Kämpfen zu Lande die Entscheidung seiner Kriege ruht. Die Bajonette unseres Landheeres nicht nur an Zahl ausreichend, sondern auch an Schärfe und Geübtheit auf der höchsten Höhe zu erhalten, ist die erste Bedingung unserer Wohlfahrt. Diese Bedingung wird aber durch die zweijährige Dienstzeit nicht erfüllt. Bor- läufig verfügen wir noch über etwa 1 Million dreijährig gedienter, für den Krieg verfügbarer Mannschaften der Infanterie, die Zahl nimmt jedoch mit jedem Jahre ab. Man sollte deßhalb mit der Beseitigung der zweijährigen Dienstzeit noch vor 1900, dem Ende der Versuchszeit, Ernst machen.
••Iffl telegraphisches Lorrespondaq-Burra».
Berlin, 14. April. DaS „Amtsblatt des Reichs- postomtS" veröffentlicht eine Danksagung der Frau v. Stephan, sowie der Mitglieder deS Reichspostamts an daS gesawmte Personal der ReichSpost- und Telegraphen- Verwaltung für die zahlreichen Beweise der Theilnahme anläßlich des Heimganges des StaatSsecretärS v. Stephan.
Berlin, 14. April. Nachdem die AuSschußfitzung der Falb-Gpende bekannt gegeben hat, daß bis zum 10. April em Retnergebniß von 75,214 Mk. eingegangen sei, wurde daS SpendungS Document gestern, als am 60. Geburtstage Falbs, demselben überreicht. Von der Spende bleiben 40,000 Mk. zu Gunsten der Frau und der fünf Kinder Falb» festgelegt.
Schwerin, 14. April. Der genaue Bericht über die näheren Umstände, unter denen das Ableben des Groß- herzogS von Mecklenburg-Schwerin erfolgte, ist gestern von dem Rittmeister vom Cap-Heer aus Cannes hierher überbracht worden. Diesem Bericht ist folgender Bericht der Aerzte Dr. Müller und Dr. Hann angeschloffen : Während der letzten Tage und schlaflosen Nächte war der Nächtedienst beim Grobherzog so organifirt, daß Tag und Nacht ein Arzt im Zimmer bet ihm oder im Nebenzimmer sich aufhielt. Am 10. April Abends gegen 7*/, Uhr äußerte der Patient, wie er stets zu thun Pflegte, wenn er schlafen wollte, den Wunsch, allein zu sein, weil er sich schläfrig fühle. Er ließ die Großherzogin vorher um 7 Uhr kommen, der gegenüber er den Wunsch äußerte. Der Arzt du Jour versuchte im Zimmer zu bleiben in der Befürchtung, daß eventuell ein CollapS eintreten könnte, mußte eß aber auf specielleS Verlangen dann auch verlassen. Daß Bewußtsein war biß zum Hinausgehen deS Arztes vollständig klar und der Patient in zufriedener Stimmung. Der Arzt wartete im Corridor mit dem Kammerdiener zusammen, um an der Thüre zu horchen, wie der Kranke athmete. Nachdem er wiederholt das erschwerte Athmen deS Patienten vernommen hatte, konnte er nach einigen Minuten an der Thüre stehend nichts mehr hören und trat deshalb in daS Zimmer, da er einen CollapS befürchtete. Beim Oeffnen der Thür fand er, daß der Großherzog daS Zimmer ver- lassen hatte. Gleich darauf wurde durch einen Lakai gemeldet, daß er auf dem Fahrwege zwischen der Villa und dem Marstall liegend aufgefunden sei. Nachdem er in daS HauS gebracht und auf ein Bett bequem gelagert war, ergab die Untersuchung, daß neben einer unbedeutenden Abschürfung der Haut am Scheitel eine Verletzung der Wirbelsäule statt- gesunden hatte, in Folge deren die bereits gefürchtete Herz- löhmung herbeigeführt wurde. ES ist anzunehmen, daß der Großherzog bet eingetretener Athemnoth, wie früher häufig, im Garten frische Luft schöpfen wollte und daß nach dieser für feinen Kräftezuftand übermäßigen Anstrengung eine Ohnmacht eintrat, in welcher er über das Geländer gestürzt ist. Ein Bericht des Frhrn. v. Maltzahn fügt dem Berichte der Aerzte nachstehende Angaben hinzu: Der Gärtner der Villa „Favorite", welche der Billa Wenden gegenüberlieijt, und dessen Frau hörten Hilferufe auf der Straße und fanden dort den Großherzog liegen. Auf Befragen antwortete er: J’ai voulu prendre Faire et je suis tombe par le mur. Dem Kammerdiener Jagzoff, der ungefähr um 7 Uhr 40 Min. zufällig die Straße entlang kam, sagte der Großherzog: Jagzoff, tote komme ich hierher? Er wurde in die Billa getragen und in einem Wohnzimmer in einen Rohrstuhl und dann sehr bald in das Bett gelegt. Er entschlief nach hef- tigen Schmerzen sanft um 8 Uhr 40 Min.
Bteboto, 14. April. Die Ansprache, mit welcher Prinz Ludwig von Bayern die Taufe deß neuen Kreuzers vollzog, hatte etwa folgenden Wortlaut: Ich befand mich in den bayerischen Alpen an der äußersten Südgrenze des deutschen Reiches, als ich am vorigen Freitag vom Kaiser eine in den liebenswürdigsten Ausdrücken abgefaßte Einladung erhielt, dem Stapellaufe dieses Schiffes beizuwohnen »nd zu dem Taufacte entweder meine Gemahlin ober eine meiner Töchter mitzunehmen. Da die elftere durch Unwohl- fein verhindert war, und meine älteste Tochter in Jalien weilt, hat mich meine zweite Tochter hierher begleitet, also von der äußersten Südgrenze bis zur äußersten Nordgrenze des Reiches, vom Fels zum Meer. Ich habe mit um so mehr Dank die Einladung angenommen, als eß baß erste Mal ist, baß ich dem Stapellauf eineß Kriegsschiffes beiwohne und eß ist mir eine große Freude, zu zeigen, welch' großeß Interesse ich an dem Blühen und Gedeihen der deutschen Kriegsflotte nehme. Der Kaiser hat befohlen, daß dieses Schiff einen Namen bekomme, dessen erster Träger zuerst in der preußischen, dann in der norddeutschen und schließlich in der kaiserlich- deutschen Marine einen guten Ruf genossen und seine Flagge in der ganzen Welt gezeigt hat. Mögest du, neues Fahrzeug, dem Beispiel dieses ruhmreichen Schiffes folgen und wie immer in Krieg und Frieden deinem kaiserlichen Herrn «td dem deutschen Reiche Ehre machen und zum Schutze und Schirm eines jeden guten Deutschen dienen. Im Namen des Kaisers nenne ich dich „Hertha*.
Dortmund, 14. April. Bei der Station Riemke stieß, tote die „Dortmunder Zeitung" meldet, heute Bor- mittag 9 Uhr ein ans Langendreer kommender Güterzug mit einem nach der Zeche „Bismarck" fahrenden leeren Kohlenzug zusammen. Drei Locomotiveu und 13 Wagen find zerschmettert worden. Menschenleben find nicht zn beklagen.
Hamburg, 14. April. Die „Hamb. Nachrichten" melden auß Friedrichßruh von heute: Fürst Bißmarck wachte Nachmittags eine Ausfahrt im offenen Wagen, zum ersten Male seit Anfang dieses Jahre». DaS Aussehen deS Fürsten war frisch und zeigte kaum nach Spuren der letzten Krankheit. Fürst Bismarck bestieg den Wagen ohne jede Hilfe.
Vern, 14. April. In einer Nachtragßbotschaft über die Beschaffung der Geldmittel für die Kranken- und Unfallversicherung erklärt der BundeSrath, er bedürfe für die Leistung der Bundeßbeiträge keiner neuen Einnahmequelle, wie z. B. deS Tabakmonopols,- die Mittel des ordentlichen JahreßbudgetS deß Bundeß reichten hierfür aus.
Capstadt, 14. April. Reutermeldung. Der englische Kreuzer „Phoebe" ist heute mit besegelten OrdreS in See gegangen. Der Kreuzer „St. George", mit dem Admiral Rawson an Bord, wird Nachmittags ebenfalls aus- laufen. Der Kreuzer „Fox" wartet noch die Post von England ab.
Depeschen deS Bureau „Herold."
Berlin, 14. April. Der Kaiser empfing heute Vormittag eine Deputation aus Helgoland.
Berlin, 14. April. Der Kaiser ist durch seine Reise nach Wien verhindert, an den Beisetzungs-Feierlichkeiten in Schwerin theilzunehmen. Er hat deshalb den Prinzen Friedrich Leopold mit seiner Vertretung betraut. Dieser wird am 21. dß., Vormittags, sich nach Ludwigslust begeben.
Berlin, 14. April. Daß Staatßministerium trat heute Nachmittag 2 Uhr in feinem Dienstgebäude unter dem Vorsitze deß Herrn v. Boetticher zu einer Sitzung zusammen.
Berlin, 14. April. Der General-Feldmarschall Graf Blumenthal ist an einer Erkältung erkrankt und muß daß Zimmer hüten. Er beabsichtigt Ende deß Monats eine Reise, wahrscheinlich nach Italien, anzutreten.
Berlin, 14. April. Daß Armee-Verordnungsblatt bringt einen Armeebefehl des Kaisers, welcher für den in Cannes verstorbenen Großherzog von Mecklenburg-Schwerin Trauer anordnet, und zwar haben sämmtliche Offiziere der Armee, drei Tage Trauer anzulegen. Bei denjenigen Regimentern, deren Chef der Verstorbene war, währt die Trauer acht Tage. Die im Großherzogthum Mecklenburg-Schwerin garnisonirenden Offiziere haben sich der Trauer deS mecklen- burgisch-schwerinschen ContingentS in Form und Zeitdauer anzuschließen.
Berlin, 14. April. Heute Nachmittag kurz vor 4 Uhr find 330 italienische Studenten aus Köln hier eingetroffen. Zu ihrem Empfange waren zahlreiche Berliner Studenten auf dem Bahnhofe anwesend. Die beiderseitigen Begrüßungen waren ungemein herzlich. Ein Berliner Student hielt an die fremden Gäste eine Ansprache in französischer Sprache, auf welche italienische Studenten erwiderten. Unter zahlreichen Sympathie Kundgebungen fuhren die Italiener in ihre Hotels.
Berlin, 14. April. Der Eingang des Vereinsgesetzes im preußischen Abgeordnetenhause wird, wie die „Poft" hört, schon dieser Tage erwartet, sodaß die Vorlage noch während der Ferien den Abgeordneten zugestellt werden und die erste Lesung unmittelbar nach Ostern stattfinden fonp.
Frankfurt a. M., 14. April. Der „Franks. Ztg." wird aus Berlin telegrophirt: Es verlautet mit ziemlicher Bestimmtheit, daß der Direktor im Reichspostamt Fritsch zum Nachiolger des verstorbenen Herrn v. Stephan ernannt werden soll.
Köln, 14 April. Der „Köln. Ztg." wird über London von mit den Verhältnissen an der griechischen Grenze eng vertrauten Kreisen, die im Besitze vertraulicher Nachrichten find, bestätigt, daß der Ausbruch des Krieges unmittelbar bevorsteht. ES handele sich darum, die Türken derart zu reizen, daß sie den ersten Streich thun. Der erste griechische Vorstoß wäre dann von der epinotischen Seite bei Aeta zu erwarten.
Essen, 14. April. Heute Vormittag fand auf der Zeche Oberhausen eine Explosion schlagender Wetter statt. 10 Bergleute wurden dabei getöbtet.
Mattbor, 14. April. Der frühere Gemeindevorsteher Sekulla in Subow, der wegen Erpressung eines Geständnisses unter Anwendung von Gewaltmaßregeln zu einem Jahre Zuchthaus verurtheilt worden war, ist auf fein Gnadengesuch hin zu einem Monat Festungshaft ver- urtheilt.
München, 14. April. Die deutsche Kaiserin wird, wie nunmehr feststeht, mit ihren Kindern zu einem sechs- wöchentlichen Sommer-Aufenthalt am Tegernsee eintreffev und zwar vom 15. Juli biß Ende August. Seitens eines Beamten des Königlich preußischen Ober-HofmarschallamtS ist gestern bereits ein diesbezüglicher Vertrag mit zwei Billen- befitzern abgeschlossen worden.
Landshut, 14. April. AIS Termin für die Abhaltung der diesjährigen General-Bersammlung der Katholiken Deutschlands find nunmehr die Tage vom 31. August bis 4. September festgesetzt worden.
WöriShofeu, 14. April. Prälat Pfarrer Kneipp ist an einer Lungen Affection so schwer erkrankt, daß er mit den Sterbesacramenten versehen werden mußte.
Pari», 14. April. Der „Matin" versichert, daß bezüglich der Reise deS Präsidenten Faure nach Petersburg noch keine osfictellen Verhandlungen stattgefunden haben, andererseits fei die Reise deS Präfidenten Faure,
welche von dem Ministerpräfidenten und dem Minister des Aeußern begleitet sein wird, nicht vor den ParlamentSferieu im Monat August möglich.
Loudon, 14. April. Bon den sechs Großmächten ist bis jetzt nur Rußland dem Vorschläge England» abgeneigt, einem regelrecht zu wählenden kretenfischen Parlamente die Befugniß zu ertheilen, über die Nationalität Kreta» zu be- stimmen.
Athen, 14. April. Von der Grenze wird gemeldet, daß der größte Theil der irregulären Banden, welche auf türkisches Gebiet eingedrungen find, wieder auf griechischen Boden zurückgekehrt find.
Konstantinopel, 14. April. Die Botschafter haben den Entwurf betreffend die Autonomie Kretas fertig- gestellt.
Konstantinopel, 14. April. An der Grenze dauern die Kämpfe fort. Die türkischen Zeitungen bringen hierüber nichts, well infolge der ersten Veröffentlichungen eine große Aufregung in der Bevölkerung entstand.
Berlin, 15. April. Die deutschen Studenten versammelten fich gestern Abend mit ihren italienischen Commllitonen zu einem CommerS in der „Neuen Philharmonie", woran auch der italienische Botschafter theil- nahm. Professor HinschiuS bewillkommnete die Italiener in ihrer Landessprache und schloß mit einem Hoch auf den König Humbert. Professor Mason dankte auf Deutsch mit einem Hoch auf Kaiser Wilhelm. Die Italiener reisen am Montag Über Leipzig und München zurück.
Berlin, 15. April. Die nunmehr erhobene Anklage gegen Tausch und Lützow umfaßt 133 Seiten. Die Verhandlung beginnt am 24. Mai. Den Geschworenen werden zwei an fich selbstständige Strassachen unterbreitet werden. Die erste betrifft den Tausch vorgeworfenen Meineid, die andere die Urkundenfälschung der Quittung Kukutsch». Von der Anklagebehörde sind 50 Zeugen geladen, darunter Freiherr v. Marschall, Polizeipräfident Windhetm. Die 8er- Handlung dürfte eine ganze Woche ausfüllen.
Berlin, 15. April. Wie aus Crovberg i. T. berichtet wird, überbrachte die Kaiserin Friedrich gestern dem Ktrchenvorstand daselbst die Nachricht, daß der Kaiser für die Wiederherstellung der historischen evangelischen Kirche in Cronberg ein Gnadengeschenk in der Höhe von 20,000 Mk. bewilligt habe.
München, 15. April. In dem Befinden de» Prälaten Pfarrer Kneipp ist eine erhebliche Besserung eingetreten. Die Gefahr ist Überwunden und Hoffnung auf baldige völlige Genesung vorhanden. — ■ ..... — *1 - - ■1 ■■■■■ ।
Locales rrnd provinzielles.
Ließen, den 15. April.
• • Empfang. Seine König!. Hoheit der Großherzog empfingen am 14. April u. A. den ReglerungSrath Burger, Mitglied der Eisenbahndirection Frankfurt a. M, den Geheimen Hofrath Dr. Le ps iuS, den Professor Dr. Naumann von der Laudesuniverfität, den KreiSbauinspector Stahl von Gießen.
• * Ordensverleihung Seine König!. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, dem Oberland:Sgerichts- rath Wilhelm Maurer in Darmstadt aus Anlaß de» 50 jährigen DienstjubiläumS daß Komturkreuz 2. Klasse de» Verdienstordens Philipps des Großmülhigen und dem Bürgermeister Johannes Brücher II. zu Heubach daS Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für langjährige treue Dienste" zu verliehen.
* * Kunstvereln. In der Kunst-Ausstellung im ThurmhauS am Brand find wieder im Laufe dieser Woche ca. 60 Gemälde neu hinzu gekommen, so daß die gegenwärtige Ausstellung über hundert Gemälde faßt.
* • Die in der LaudeSverficheruugSausiatt versicherten Gebäude hatten Ende März 1896 einen VerficherungSwerth von 1,390,746,960 Mk., wovon 72,263,480 Mk. auf Gießen entfallen. Der Gesammtzugang im Rechnungsjahr 1895/95 beläuft fich auf 32,915,910 Mk., wovon 13,244 970 Mk. auf Starkenburg, 6,934,410 Mk. auf Oberheffen und 12,736,530 Mk. auf Rheinhessen entfallen. Von den einzelnen SteuereommissariatSbezirken steht in Bezug auf den Zugang Mainz mit 5 098,300 Mk. an erster Stelle. Dann folgt Offenbach mit 3 590,890 Mk., Worms mit 2,912,650 Mk. und an vierter Stelle Darmstadt mit 2,578,390 Mk. Der Zugang in Gießen, welches an fünfter Stelle steht, beträgt 1,777,410 Mk.
* * 4procentige Hessische LudvigSbahu Prioritäten von 1874. Zu der Kündigung der 1874er Hitschen LudwigSbahu- Prioritäten erfährt man, daß das Großh. Hessische Finanzministerium beabficytigt, den Inhabern der Obligatinnen den Umtausch gegen 3procenttge hessische StaatS-Obligatioveo zu einem angemessenen CourS anzubieten, und daß schon nächster Tage vorauSfichtlich eine hierauf bezügliche Bekanntmachung erscheinen dürfte.
• • Zur Umwandlung der ReichSauleihe. Anläßlich der Bekanntmachung deS Reichskanzlers, betreffend die Umwandlung der 4procentigen Reichsanleihe in eine 31/, procentige, find Anträge auf Baarzahlung de» Kapitalbetrages weder von Inhabern 4 procentiger Reichs-Schuldverschreibungen noch von ReichSschuldbuch-Gläubigern gestellt worden. Die i« § 1 des Gesetzes, betreffend die Kündigung und Umwandlung der 4 procentigen Reichsanleihe dem Reichskanzler ertheilte Ermächtigung zur Kündigung der Schuldverschreibungen und eingetragenen Buchschulden der 4 procentigen ReichSanleihe gelangt somit nicht zur Ausübung.
* • 3* Sachen de» unlauteren Wettbewerbe» erklärte da» preußische Kammergericht als höchste Instanz, daß eine Reclame wie „größtes Lager der Stadt" nicht unter den Paragraphen deS unlauteren Wettbewerbes falle, da solche Bezeichnung nicht wörtlich zu nehmen und eS völlig auSgelchloffen sei, in irgend einer Weise den Nachweis zn führen, eine
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Tal tlailn traue • Ne OelgtM
i ^genommen. : IcchS, deren W N aufwirbelt! VinattK den M kt'M aofgeschlai iro-lich jagend zwi für ihre tollen St, ?i6en den einen o kille zusammen a, loch alles wieder
bür.-. D
Die Besitzt seldstrafgefetzes l- Is. in den Kliffen nach Mj gebracht werden.
Dießen, ,
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